Fotoausstellung zur Geschichte des Charité Bettenhauses Mitte

Charité Bettenhaus Mitte

Mit der feierlichen Übergabe des Charité Notfallzentrums Mitte – Rudolf-Nissen-Haus in der Philippstraße und des Charité Bettenhauses Mitte im Herbst 2016 zählt die Charité zu den modernsten Universitätskliniken Europas. Das größte Bauprojekt der fusionierten Charité konnte nach weniger als drei Jahren im Zeit- und Kostenplan fertig gestellt werden. Die Errichtung des Neubaus für OP, Intensivmedizin und Notaufnahme sowie die umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Bettenhochhaus hatten im Januar 2014 nach dem Auszug aller Stationen und Bereiche begonnen. Für wichtige Investitionen, wie das seit Ende der neunziger Jahre merklich in die Jahre gekommene Wahrzeichen, hatte der Vorstand 2007 den Masterplan „Charité
2015“ entwickelt. In Zeiten angespannter öffentlicher Kassen und nach vielen Verhandlungen wurden die erforderlichen Mittel im Jahr 2010 von Aufsichtsrat und Senat bewilligt.

1982 wurde das Bettenhochhaus als modernstes Krankenhaus der DDR eröffnet und diente mit seiner imposanten Höhe auch als weithin sichtbarer Beweis des sozialpolitischen Programms. Der Grundstein für das Chirurgisch Orientierte Zentrum (COZ) war 1977 nach eingehender Prüfung und Planung gelegt worden und es entstand die größte Gesundheitseinrichtung des Landes. Die Entscheidung für das Großprojekt „Neubau und Rekonstruktion der Charité“ am historischen Standort hatte die DDR-Regierung Mitte der siebziger Jahre beschlossen.