Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

Regierende Bürgermeisterin besucht Charité

Sie befinden sich hier:

Franziska Giffey, seit 21. Dezember Regierende Bürgermeisterin von Berlin, hat sich heute am Campus Charité Mitte über die Intensivversorgung von COVID-19-Patient:innen informiert. Im Gespräch mit Pflegekräften und Ärzt:innen in der Charité Campus-Klinik erhielt sie einen Einblick in die Versorgung sowie die zur Verfügung stehenden Kapazitäten. „Der Besuch zu Beginn ihrer Amtszeit bot Gelegenheit für einen frühen Austausch“, sagte Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, im Anschluss.

Franziska Giffey im Gespräch mit Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt und Ärzt:innen einer COVID-19-Intensivstation. © Charité | Sabine Gudath
Prof. Heyo K. Kroemer und Franziska Giffey im Gespräch mit Medienvertreter:innen. © Charité | Sabine Gudath

Eigens eingerichtet, um die Versorgung von intensivpflichtigen Patient:innen mit COVID-19 sicherzustellen und Behandlungskapazitäten im Zuge der COVID-19-Pandemie auszubauen, beherbergt die Charité Campus-Klinik (CCK) Intensivbetten auf zwei Ebenen. Derzeit belegt sind davon rund 30 Betten. Bei den Patient:innen handelt es sich überwiegend um erkrankte Berlinerinnen und Berliner ohne Impfschutz. In Begleitung von Prof. Kroemer und Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, Koordinator der COVID-19-Intensivversorgung an der Charité, kommt Franziska Giffey mit medizinischem und pflegerischem Personal einer COVID-19-Intensivstation ins Gespräch. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Engagement der Pflegefachkräfte und der Ärzt:innen, von der Einsatzbereitschaft und von dem großen Willen, das Beste zu tun für die Patient:innen“, sagte Giffey.

Die Regierende Bürgermeisterin erkundigt sich nach dem Zustand der Patient:innen, nach Behandlungsmöglichkeiten und dem Leben nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung. Giffey interessierte sich ebenso für die Arbeitsbedingungen, Sorgen und Wünsche von Pflegenden und Ärzt:innen. Sollte es zu einer ausgeprägten 5. Welle der Pandemie kommen, so signalisierte Prof. Eckardt, würde die Charité ihre Versorgungskapazität erneut steigern. Gleichzeitig betont er: „Wesentlich wird aber sein, dass sich alle dafür geeigneten Kliniken in Berlin an der COVID-19-Versorgung beteiligen. Ähnlich wie das gut funktionierende Netzwerk für die Intensivkoordination brauchen wir dann auch eine koordinierte Versorgung von Patient:innen mit COVID-19 auf Normalstationen.“

Im Anschluss an den Besuch beantworteten Franziska Giffey und Prof. Kroemer Fragen der anwesenden Journalisten. Dabei erklärte Giffey: „Unsere Aufgabe als Politik ist es, schnell zu reagieren und vorbereitet zu sein, wenn sich die Lage wieder verschärft. Das haben wir heute gemeinsam besprochen. Wir müssen die Lage jeden Tag aufs Neue anschauen und bewerten.“

rbb Abendschau – Beitrag
ARD Tagesschau Live – Statements