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Zwei Männer stehen vor Daten auf großem Bildschirm und diskutieren Wissenschaftlicher Austausch © Charité | Jacqueline Hirscher

Für medizinische Innovation: Startschuss für Kooperation mit israelischen Start-ups

07.12.2021

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Das „International Health-Tech Pilot Program“ fördert zukunftsweisende Gesundheitslösungen aus Israel. Nun wurden erste Kooperationsverträge zwischen israelischen Start-ups, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und der Israel Innovation Authority erfolgreich abgeschlossen. Die Zusammenarbeit der Start-ups mit ihren klinischen Partnern startet Anfang 2022.

Das „International Health-Tech Pilot Program“ resultiert aus einer im September 2019 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der Charité, dem BIH und der Israel Innovation Authority. Die Partnerschaft ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Charité, dem BIH und der „Israeli Economic and Trade Mission“ als Teil des israelischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie mit Sitz in der israelischen Botschaft in Berlin. Das gemeinsame Programm zielt darauf ab, medizinische Innovationen und neue Technologien durch internationale Zusammenarbeit schneller für die weltweite Patientenversorgung verfügbar zu machen.

Ausgewählte Start-ups erhalten finanzielle Unterstützung von der Israel Innovation Authority und Zugang zu den Ressourcen bzw. der Expertise eines ausgewählten klinischen Projektpartners. Neben der Charité und dem BIH stehen israelischen Start-ups auch medizinische Partnereinrichtungen in den USA zur Verfügung. Geleitet wird das Programm aufseiten der Charité und des BIH von Dr. Sein Schmidt, dem Wissenschaftlichen und Medizinischen Leiter der Clinical Research Unit des gemeinsamen Clinical Study Center (CSC) von Charité und BIH.

Im Rahmen der ersten Ausschreibung haben sich mehr als 70 israelische Unternehmen um eine Zusammenarbeit mit der Charité und dem BIH beworben und damit die große Innovationskraft Israels unter Beweis gestellt. Nach Prüfung der eingereichten Projekte wurden 25 dieser Unternehmen mit Klinikern der Charité zusammengebracht, um mögliche Optionen für eine Zusammenarbeit zu diskutieren. Nun werden vier Start-ups aus Israel gefördert und haben die Möglichkeit, ihre medizinischen Innovationen in klinischen Studien am Klinischen Studienzentrum von Charité und BIH in Berlin zu testen, zu validieren und/oder weiterzuentwickeln:

  • NUVO Inc. – Studie zu “Remote monitoring” in der Schwangerschaftsvorsorge, betreut durch Prof. Dr. Stefan Verlohren an der Klinik für Geburtsmedizin am CCM und CVK
     
  • PixCell Medical – Studie zu einem diagnostischen Schnelltest für ein großes Blutbild, betreut durch Prof. Dr. Lars Bullinger und Prof. Dr. Anne Flörcken an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am CVK
     
  • HT BioImaging – Weiterentwicklung einer Bildgebungsplattform zur ortsunabhängigen Diagnostik von Krebs, betreut durch Prof. Dr. Veit Hofmann an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am CBF
     
  • AlphaTau – Weiterentwicklung einer neuen Strahlentherapie zur Behandlung solider Tumoren, betreut durch Prof. Dr. Thomas Eigentler am Hauttumorzentrum in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Die Israel Innovation Authority plant für 2022 eine zweite Ausschreibung innerhalb des „International Health-Tech Pilot Program“.


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