Dilek Kolat und Prof. Einhäupl, beide in dunkler Kleidung sitzend an einem dunklen Holztisch, unterzeichnen die Charta "Gleichstellung gewinnt". Im Hintergrund drei Plakataufsteller der Kampagne.
Dilek Kolat und Prof. Einhäupl unterzeichnen die Charta "Gleichstellung gewinnt"; Foto: Sabine Gudath/Charité

Charité unterzeichnet Charta "Gleichstellung gewinnt"

Im Rahmen der Kampagne „Gleichstellung gewinnt“ haben der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Max Einhäupl und die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, die gleichnamige Charta unterzeichnet.

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Dr. Christine Kurmeyer, Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Charité, sowie ihre Stellvertreterin Sabine Barleben, begleiteten den Termin am 1. November im Friedrich-Althoff-Saal am Campus Charité Mitte (CCM). Im Fokus der Charta steht, die Gleichstellung der Geschlechter als selbstverständliche Unternehmenskultur im täglichen Miteinander umzusetzen.

Im Rahmen ihres Besuches am CCM ging Dilek Kolat auf die Schwerpunkte der Kampagne ein, die vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Lohngleichheit sowie einen größeren Anteil von Frauen in Führungspositionen in den Vordergrund stellt. Sie hob hervor, dass Teams, die aus Frauen und Männern bestehen, ein Unternehmen nicht nur wirtschaftlich erfolgreicher machen, sondern auch die Motivation der Beschäftigten erhöhen. Die Senatorin nannte die Universitätsmedizin als gutes Beispiel für eine gelebte Gleichberechtigung: "Die Charité tut viel dafür, dass Frauen mit den Männern gleichziehen können – als Ärztin oder Pflegefachkraft genauso wie als Wissenschaftlerin. Diese Berufsfelder sind wichtig für Berlin, in puncto Gleichstellung gibt es in diesen Berufsfeldern aber auch noch viel zu tun. Alle Unternehmen, die den Weg des Kulturwandels gerade erst einschlagen, brauchen Vorbilder. Gut, dass die Charité unsere Kampagne unterstützt!"

Dr. Kurmeyer, Dilek Kolat, Prof. Einhäupl und Sabine Barleben bei der Unterzeichnung der Charta „Gleichstellung gewinnt", stehend vor Plakate der Kampagne.
Dr. Kurmeyer, Dilek Kolat, Prof. Einhäupl und Sabine Barleben bei der Unterzeichnung der Charta „Gleichstellung gewinnt"; Foto: Sabine Gudath/Charité.

Prof. Einhäupl verdeutlichte, dass dem Vorstand die Gleichstellung von Frauen und Männern innerhalb der Universitätsmedizin ein wichtiges Anliegen ist und lobte in diesem Rahmen das gelungene Zusammenwirken mit den Zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Charité. "Mit der Unterzeichnung der Charta möchten wir nicht nur unsere Haltung zur Gleichstellung transparent aufzeigen, sondern auch die Maßnahmen sichtbar machen, die wir bereits umsetzen", so Prof. Einhäupl.

Dr. Kurmeyer unterstrich, dass das Thema Gleichstellung in der täglichen Arbeit an der Charité angekommen sei und erwähnte als konkrete Maßnahme beispielsweise Zielvereinbarungen, die eine geschlechterunabhängige Bezahlung nach Aufgaben und Qualifikationen sicherstellen. Die Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte würdigte die Unterstützung des Vorstandes bei der Umsetzung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie die Kooperation mit Kindergärten sowie die Ferienbetreuung durch das Familienbüro der Charité.

Die dreijährige Kampagne "Gleichstellung gewinnt" wurde im April dieses Jahres von der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat, in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Berlin sowie der Handwerkskammer Berlin ins Leben gerufen. Die Charta unterstreicht die Bedeutung eines Kulturwandels für mehr Gleichstellung und, in der Folge, auch größere unternehmerische Erfolge. Neben der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird die Initiative zum Beispiel auch von weiteren landeseigenen Unternehmen wie der Berliner Stadtreinigung oder den Berliner Verkehrsbetrieben unterstützt.