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CharitéCentrum für diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin CC 6

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Leitung des CharitéCentrum 6

Das CharitéCentrum 6 für diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin hat eine ärztliche, eine kaufmännische und eine Pflegeleitung. Hier finden Sie deren Kontaktinformationen.

Einrichtungen des CharitéCentrum 6

Berlin war schon früh ein bedeutender Standort für die bildgebende Diagnostik: 1898 wurde hier die weltweit erste Röntgengesellschaft gegründet; 1905 fand der erste Röntgenkongress statt. Auch heute bietet Berlin Superlative: Das CharitéCentrum 6 ist die größte radiologische Klinik in ganz Europa. Das Team besteht aus über 100 Ärztinnen und Ärzten, darunter 40 Fach- und Oberärzten, sowie aus 140 Röntgenassistentinnen und –assistenten. Physiker, Biologen, Informatiker, Ingenieure und Veterinärmediziner arbeiten an der Weiterentwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren.

Das Centrum bietet das komplette diagnostische Spektrum auf höchstem Niveau an: Für eine rasche und moderne Patientenversorgung verfügt es über 14 Computertomographen (CT). Als ohne Strahlung auskommende Schnittbildverfahren stehen Ultraschall und insgesamt 12 Magnetresonanztomographen (MRT) für die Patienten bereit. Mit der Positronen-Emissions-Computer-Tomographie (PET) ist ein wichtiges Hybridverfahren vorhanden. Dieses erlaubt die Bildfusion mit einer CT oder MRT.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Interventionelle Radiologie. Hier werden die Patienten mit sämtlichen minimal-invasiven Gefäß-Eingriffen, so genannten Angiographien, und Nicht-Gefäß-Eingriffen unter bildgebender Navigation behandelt. Für eine moderne und sichere Interventionelle Radiologie stehen dem Centrum neun Angiographie-Anlagen, ein offenes MRT-System und stationäre Betten zur Verfügung.

Die Klinik für Nuklearmedizin deckt das gesamte nuklearmedizinische Spektrum der Diagnostik und Therapie mit Radionukliden ab. Im Bereich der Bildgebung ist die Klinik mit modernsten Zweikopf-SPECT (Single-Photon-Emission-Computed-Tomography) Kameras ausgerüstet, einschließlich mehrerer Hybrid-SPECT/CT modernster Bauart sowie high-end PET/CT bzw. PET/MRT für höchste Bildqualität. Für die nuklearmedizinische Therapie betreibt die Klinik am CVK eine Station mit 11 Betten, in der alle Standardradionuklidtherapien beispielsweise für Schilddrüsenerkrankungen (Radiojodtherapie) angeboten werden. Ebenso steht ein breites Spektrum neuer Therapien wie die Peptid-Radio-Rezeptor-Therapie (PRRT) von neuroendokrinen Tumoren, die Radioliganden-Therapie für das Prostatakarzinom oder die selektive interne Radiotherapie (SIRT) von primären Lebertumoren und -metastasen zur Verfügung.

An dem Centrum verbinden sich Patientenversorgung und Forschung auf hervorragende Weise. Die zahlreichen Forschungsschwerpunkte reichen von klinisch-radiologischen Untersuchungen über Kontrastmittelstudien, technischen Innovationen in CT, MRT sowie minimal-invasiver Diagnostik und Therapie hin zu molekularer Bildgebung auf Teilchenebene – mit dem Ergebnis zahlreicher Publikationen in hochrangigen nationalen und internationalen Zeitschriften.