Bauprojekte am Campus Benjamin Franklin

Hier erfahren Sie mehr über den Stand der Bauprojekte auf unserem Campus Benjamin Franklin.

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Aktuelle Projekte

Hochschulambulanzen

Multidisziplinäre Ambulanz, Foto: Wiebke Peitz | Charité
Multidisziplinäre Ambulanz, Foto: Wiebke Peitz | Charité
Multidisziplinäre Ambulanz, Foto: Wiebke Peitz | Charité
Multidisziplinäre Ambulanz, Foto: Wiebke Peitz | Charité
  • Gesamtbauzeit:  Dezember 2016 bis September 2019
  • Kosten:  rund 12,5 Millionen Euro

In den letzten Jahren ist die stationäre Verweildauer der Patientinnen und Patienten allgemein gesunken. Komplementär dazu hat die Charité das ambulante Versorgungsangebot ausgebaut. So gibt es verschiedene Möglichkeiten für medizinische Behandlungen, die keinen Klinikaufenthalt mehr erfordern. Um dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden, werden die räumlichen Gegebenheiten im Ambulanzbereich grundlegend saniert und an die heutigen Bedürfnisse angepasst.

Kernstück dieser SIWANA-Baumaßnahme sind die Poliklinik für Augenheilkunde mit integriertem OP-Zentrum, die Poliklinik für Urologie mit integriertem Eingriffszentrum sowie die multidisziplinäre Ambulanz für Endokrinologie, Gefäßchirurgie, Angiologie und die Schmerz-Tagesklinik.

Darüber hinaus werden in weiteren Ambulanzbereichen strukturelle Optimierungen vorgenommen, so beispielsweise in der Kardiologie, der Unfallchirurgie und der Rettungsstelle.

Abgeschlossene Projekte

Sanierung der OP-Säle

Neuer Hybrid-OP. Copyright Charité/Sabine Gudath
Aufwachraum (Zur Vergrößerung bitte anklicken)
Aufwachraum (Zur Vergrößerung bitte anklicken)

Im Rahmen des Masterplans erfolgte bis 2018 die umfangreiche Sanierung der OP-Säle am Campus Benjamin Franklin. Es sind Kosten in Höhe von 22,2 Millionen Euro angesetzt.

Im Oktober 2015 hat die Charité fünf modernisierte Operationssäle am Campus Benjamin Franklin eröffnet. Dazu gehört auch ein hochmoderner Hybrid-OP, der mit medizinischer Bildgebung die Präzision gefäßchirurgischer Eingriffe sowie kardiologischer Interventionen weiter verbessert. Zusätzlich zu den Operationssälen sind ein neuer Aufwachraum mit 14 Betten sowie eine Überwachungseinheit mit 12 Betten entstanden. Der neue Bereich wurde insgesamt offener gestaltet und an moderne medizinische Abläufe angepasst. Gleichzeitig konnte mit der umfangreichen Sanierungsmaßnahme die technische Ausstattung grundsätzlich erneuert werden.

Die Modernisierung der fünf Operationssäle erfolgte in einem ersten Bauabschnitt und wurde innerhalb von zwei Jahren bei laufendem Betrieb umgesetzt. In einem zweiten Bauabschnitt wurden ab 2017 fünf weitere OP-Säle umgebaut und modernisiert. Ziel der Modernisierungsmaßnahme ist die Erhöhung der Patientensicherheit, die Anhebung der Kapazitäten sowie die Anpassung der technischen Infrastruktur an gegenwärtige und zukünftige Anforderungen.

Die Sanierungsmaßnahmen erfolgten in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Betrieb und wurden 2018 fertiggestellt.

In der gesamten Maßnahme sind enthalten:

- 10 OP-Säle (davon 2 hybridfähige zur Kombination von Operation und Bildgebungsverfahren
- Aufwachraum/Holding Area und Überwachungseinheit
- Sterile Lager- und Rüstzonen
- Umkleideräume (über sterile Treppe verbunden)
- Raumlufttechnik (betriebskosteneffizient über den OP-Sälen angeordnet)
- Dachsanierung über den OP-Sälen

Umzug der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Patientenbereich
Patientenzimmer

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist vom Außenstandort Eschenallee in die neu gestalteten Räume am Campus Benjamin Franklin umgezogen. Im Rahmen des Masterplans konnte der Umbau innerhalb von 18 Monaten für insgesamt 11 Millionen Euro realisiert werden.

Für fünf Stationen, zwei Tageskliniken und den Ambulanzbereich sowie das Schlaflabor und die Ergotherapie stehen jetzt rund 5.500 Quadratmeter auf zwei Ebenen zur Verfügung. Die neuen Räumlichkeiten verbinden zeitgemäßen Komfort mit Wohlfühlqualität. Die komfortablen Patientenzimmer verfügen über eigene Bäder und Multimediageräte an jedem Bett und bieten durch die Panoramafenster einen freien Blick über den Teltowkanal. Die Therapie-, Aufenthalts- sowie Speiseräume sind hell und großzügig gestaltet.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen waren ebenso Sanierungsmaßnahmen an den technischen Einrichtungen sowie Modernisierungen der Elektrotechnik verbunden. Die gesamte Maßnahme konnte bis Ende 2014 fertiggestellt werden.
 

Teilprojekte:

Die psychiatrischen Stationen

Die fünf psychiatrischen Stationen sind weitgehend identisch aufgebaut. Die Patienten werden hier in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern betreut. Bei der Umsetzung der Maßnahmen wird auf die vorhandene Struktur des Gebäudes wie auch der Materialien und Bauteile aus dem Bestand Bezug genommen. So wurden die ursprünglichen Türblätter aus Naturhölzern im Sinne des Denkmalschutzes wieder aufgearbeitet und mit den Beschlägen und Drückergarnituren eingebaut.

Die gerontologische und die sozial psychiatrische Tagesklinik

Die Tagesklinik und die Ambulanz haben ihren Platz in einer bestehenden Station gefunden. Zur psychiatrischen Tagesklinik gehört die gerontologische und die sozial-psychiatrische Tagesklinik. Mit dem Umbau der Räumlichkeiten wurde auch die technische Gebäudeausrüstung der neugeplanten Nutzung angepasst und erweitert. Zudem konnten auch die Brandschutzanlagen modernisiert werden.

Daten und Fakten

Gesamtbauzeit: August 2013 bis Ende 2014

Prognostizierte Kosten: 10,98 Millionen Euro

Maßnahmen im Überblick:

• 5 psychiatrische Stationen (inkl. Mutter-Kind-Einheit)
• Schlaflabor
• Ergotherapie
• Psychiatrische Tagesklinik
• Ambulanz