Charité trauert

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin trauert um den langjährigen Mitarbeiter und Oberarzt, der gestern im Dienst an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Campus Benjamin Franklin, für uns alle unfassbar, von einem Patienten angeschossen wurde und seinen Verletzungen erlegen ist. Der Charité-Vorstand, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Gedanken bei der Familie, den Angehörigen und Freunden. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl. Unser Kollege, ein ausgebildeter Mund-, Kiefer,- und Gesichtschirurg, hatte seine Ausbildung an der Charité absolviert und seit vielen Jahren am Klinikum gearbeitet. Für Trauernde liegt in der Kapelle des Campus Benjamin Franklin ein Kondolenzbuch bereit.



Die Charité zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie stammen aus der Charité, unter ihnen Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich. Weltweit wird das Universitätsklinikum als ausgezeichnete Ausbildungsstätte geschätzt. Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin. Auf insgesamt vier Standorte verteilt sich die Charité, zu der rund 100 Kliniken und Institute gehören, die in 17 CharitéCentren gebündelt sind. Mit 13.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet die Charité 1,6 Milliarden Euro Gesamteinnahmen pro Jahr und ist damit einer der größten Arbeitgeber Berlins. Mit Tochterunternehmen hat die Charité 16.850 Beschäftigte. Im Jahr 2010 konnte die Charité auf eine 300-jährige Geschichte zurückblicken.

Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Themen


An der Charité