| Bezeichnung | Aluminium |
|---|---|
| Kürzel | Aluminium HP |
| Mnemonic | AluminiumHP |
| Material | Spezial Gefäße (SG) |
| Einheit | µmol/l |
| Methode | Atomabsorptionsspektrometrie im Graphitrohr |
| Kategorien | Klinische Chemie Spurenelemente |
| 18 Jahr(e) bis 120 Jahr(e) | < 0,20 µmol/l |
| Allgemein |
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| Aluminium ist ein nichtessentielles Spurenelement, welches sich bei normaler Nierenfunktion nicht im Körper anreichert. Die Ausscheidung erfolgt ausschließlich über die Niere und kann bei durchschnittlicher Belastung ohne Schwierigkeiten bewältigt werden. Dies gilt auch bei höherer Belastung durch verabreichte aluminiumhaltige Antazida. Bei Dialysepatienten können Intoxikationen auftreten, die als Folge einer positiven Aluminiumbilanz bei Verabreichung von Al(OH)3 als Phosphatbinder angesehen werden. Klinisch kann es zu Osteomalazie, Enzephalopathie und Myopathie kommen. Vereinzelt wurden Hautveränderungen ähnlich einer Poyphyria cutanea tarda beschrieben. Um kumuliertes Aluminium bei Dialysepatienten zu eleminieren, wird die Peritonealdialyse mit Deferroxamin durchgeführt. |
| Indikation |
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| Überwachung von aluminiumexponierten Personen vor allem von Dialysepatienten, wenn bei diesen Phosphatbinder Al(OH)3 zum Einsatz kommen. Erkrankungen der tieferen Atemwege und der Lunge zur Abschätzung der gewerblichen Exposition. |
| Abnahmebedingungen |
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| Heparinblut in getesteten Entnahmesystemen, Kontaminationsmöglichkeiten sind ubiquitär! |
| erhöhte Werte |
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| Bei terminaler Niereninsuffizienz Bei Dialysepatienten gelten folgende Bewertungsstufen im Plasma/ Serum: - Bewertung - akzeptabel < 50 µg Al/l ( 1,85 µmol/l) - Al-Bilanz überprüfen 50 bis 100 (bis 3,7 µmol/l) Konzentration mit klinischer Relevanz, enge Überwachung empfohlen > 200 µg/l [ > 7,4 µmol/l] Konzentration mit Symptomen einer klinischen Enzephalopathie > 200 µg/l [ > 7,4 µmol/l] Konzentration mit Osteodystrophie |
| Störfaktoren |
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| Kontamination: falsch erhöhte Werte |
| M. Rükgauer. Aluminium (Al). In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose, TH-Books 6. Aufl. (2005), pp 507-509 C. Exley, Aluminum toxicokinetics. J Toxicol Environ Health. 48 , 569 (1996) H.Marquardt und S.G. Schäfer (Hrsg.) Lehrbuch der Toxikologie, Wissenschaftsverlag (1994) S.504-549 DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft). Report No 31,Commission for the investigation of health hazards of chemical compounds in the work area, maximum concentrations ot the workplace and biological tolerance values for working materials. Weinheim: Verlag Chemie (1995) J.E. Tagán JE et al., Electrothermal atomic absorption spectrometric determination of Al, Cu, Fe, Pb, V and Zn in clinical samples and certified environmental reference materials. Anal Chim Acta 295 , 187 (1994) |
| Grumm 2011-08-02 17:49:34 | Charité - Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie |