| Bezeichnung | AFP (Fruchtwasser) |
|---|---|
| Kürzel | AFP FW |
| Mnemonic | AFPFW |
| Material | Fruchtwasser (FW) |
| Einheit | µg/l |
| Methode | Chemilumineszenz-Immunoassay |
| Kategorien | Klinische Chemie Proteine |
| Allgemein |
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| AFP ist ein Glykoprotein mit einem Kohlenhydratanteil von 3% und einem Molekulargewicht von ca. 70 kDa. Die AFP-Synthese findet hauptsächlich in der Leber, im Gastrointestinaltrakt und im Dottersack des Fetus statt. Es gelangt diaplazentar in das mütterliche Blut und erreicht dort seine Maximalkonzentration in der 13. Schwangerschaftswoche. |
| Indikation |
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| Pränatale Diagnosik von Anencephalie, Neuralrohr- und Bauchwanddefekten im 2. Trimenon, |
| erhöhte Werte |
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| Anencephalus, Spina bifida, Encephalocele, Omphalocele, Atresien des Magen-Darm-Traktes Als Orientierung sind hier die Medianwerte der AFP-Konzentration im Fruchtwasser für verschiedene Schangerschaftswochen angegeben: 15. SSW 16800 µg/l 16. SSW 14100 µg/l 17. SSW 11800 µg/l 18. SSW 9900 µg/l 19. SSW 8300 µg/l 20. SSW 7000 µg/l 21. SSW 5900 µg/l Als obere Referenzbereichsgrenze werden in der Literatur sowohl die 2-fache als auch die 2,5-fache Konzentration des Medianwertes angegeben. |
| Störfaktoren |
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| gedeckte Neuralrohrdefekte mit intakter Haut werden nicht erkannt, Mehrlingsgraviditäten führen zu erhöhten Werten |
| J.A. Canick et al., Prenatal screening for open neural tube defects. Clin Lab Med. 23 , 385 (2003) R. Shahorny et al., Are amniotic fluid alpha-fetoprotein levels influenced by the gender in twin pairs? Fetal Diagn Ther.18 , 281 (2003) |
| Grumm 2011-08-02 17:49:31 | Charité - Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie |