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Zentrum für
Infektionsbiologie und Immunität
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Das Institut für Virologie an der Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität wurde 1958 gegründet, es ist damit das älteste Institut dieses Fachgebietes in der deutschen Hochschulmedizin. In der Geschichte der Universität findet man vielfältige Wurzeln der Virusforschung: So war Friedrich Loeffler, der Entdecker des Erregers der Maul- und Klauenseuche als sogenanntes "ultravisibles filtrierbares Virus", zuvor für einige Jahre als Mitarbeiter Robert Kochs in Berlin tätig. Schon in den dreißiger Jahren beschäftigte man sich an der Charité mit der experimentellen Zell- und Gewebezucht – einer Voraussetzung für die spätere Virusforschung. Und Ende der dreißiger Jahre wurden hier erstmals Viren auch sichtbar gemacht: Helmut Ruska, Assistent an der I. Medizinischen Klinik der Charité, gelangen die weltweit ersten Aufnahmen von Viruspartikeln mit einem von seinem Bruder Ernst Ruska und Bodo von Borries entwickelten Elektronenmikroskop. Im Jahre 2003 wurde dem Institutsgebäude im Campus Charité Mitte der Name "Helmut-Ruska-Haus" verliehen. Damit soll an Helmut Ruska erinnert werden, der einen großartigen Beitrag zur Entwicklung der Virologie und der Biomedizin insgesamt geleistet hat. Die Aufgaben des Institutes für Virologie umfassen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der allgemeinen und medizinischen Virologie, die Ausbildung der Studenten der Medizin, Zahnmedizin, Biologie und anderer Disziplinen, und die medizinische Versorgung der Patienten in Form der klinischen Virusdiagnostik. Die seit 1991 herausgegebenen Jahresberichte des Institutes geben jeweils einen Überblick über die Struktur des Institutes, seine Leistungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung, sowie seine nationalen und internationalen Kooperationen. Direktor des Institutes ist Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger. Gegenwärtig bestehen im Institut fünf Forschungsgruppen sowie der Laborbereich Virusdiagnostik. Die Leiter der Gruppen sowie die Zusammensetzung des Kollegiums können dem aktuellen Jahresbericht sowie dem Telefonverzeichnis entnommen werden.
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