

Ziel des Projektes ist es, durch interaktive Workshops in Berliner Schulklassen und Ausbildungsbetrieben junge Menschen über HIV und andere STIs zu informieren und für einen toleranten und verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Sexualität zu sensibilisieren. Als Maxime gilt: Schutz durch Aufklärung. Denn nur durch frühzeitige Aufklärung kann die Ansteckungsgefahr mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten reduziert werden. Gerade in Zeiten stark steigender HIV-Infektionszahlen, neuerdings auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zeigt sich die Wichtigkeit von Prävention.
Das Projekt richtet sich an Jungendliche in Schulen oder Jugendgruppen, vor allem im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und behandelt verschiedene Themen wie Sexualität, Verhütung, Pubertät und Homosexualität. Ferner wird Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten vermittelt.
In individuell auf den Schultyp, das Alter der Schüler/innen, ihr Vorwissen und ihren kulturellen Hintergrund ausgerichteten Workshops bieten die Studentinnen und Studenten den Jugendlichen einen gleichberechtigten Dialog im Sinne der PeerEducation. Im Gegensatz zu Eltern und Lehrern können sie als eher gleichgestellte Gesprächspartner mit eigenen Erfahrungen und Tipps zu Diskussionen beitragen und solche anregen. Mit Hilfe von Rollenspielen und erlebnisorientierten Methoden aus dem Bereich der Sexualpädagogik werden Alltagssituationen und -probleme verdeutlicht, Kreativität gefördert und die Diskussion interessant gehalten.
Seit April 2005 besuchten die Studierenden über 15 verschiedenen Berliner Schulen und Ausbildungsbetriebe Kinder und Jugendliche verschiedenster Altersstufen. Außerdem organisierten sie Informationsstände und sammeln am jährlichen Welt-Aids-Tag Spenden für die Berliner Aids-Hilfe, verteilen Info-Materialien, Kondome und Aids-Schleifen.

Das Projekt wird von den Studierenden ehrenamtlich durchgeführt. Für die Anschaffung von Anschauungsmaterial und die eigene Fortbildung der Studentinnen und Studenten wird jedoch dringend finanzielle Unterstützung benötigt. Um zum Projekt beizutragen, wenden Sie sich bitte an Alexander Pawlak.