

Das Projekt IMS 2020 sieht die Entwicklung eines strukturellen Netzwerks zwischen medizinischen Universitäten und Fakultäten in Europa und darüber hinaus vor, das die Bedeutung von Internationalsierung auf drei Schlüsselthemen in der Organisation und dem Management der Einrichtungen hat: Qualitätssicherung, Personalentwicklung, Autonomie und Verantwortung.
Bei MEDINE handelt es sich um ein sog. Thematisches Netzwerk, nunmehr bereits in der 2. Phase nach dem erfolgreich abgeschlossenen ersten Projekt (2004-2007). Dem Netzwerk kommt große Bedeutung zu, da die Ausbildung von Ärzten auf einem hohen Niveau entscheidend für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Productivität der europäischen Gesellschaften ist. Verschiedene Themen müssen hier angesprochen werden. Trotz vereinfachender Gesetzgebung ist die Mobilität von Medizinstudierenden und Ärzten innerhalb Europas begrenzt, im Gegensatz zu der zunehmenden Mobilität der Bevölkerung. Standards und Inhalte der Ausbildung sind inkonsistent, die Transparenz und Vergleichbarkeit der Qualifikation beschränkt. Dies wiederum beeinflußt den den gleichen Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung. Die Einführung des Bologna-Prozesses verläuft schleppend und nur regional, was zu weiteren Unterschieden in der Praxis führt.
Im Projekt MedMotion (2011-2013) werden konkrete Mobilitätshindernisse definiert und versucht, diese aus dem Weg zu schaffen. Zwischen den beteiligten 8 Universitäten soll ein Mobilitätsplan für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/innen entwickelt werden.
www.med-motion.be
Die ECTS-MA ist ein seit 1987 bestehender Zusammenschluss von zurzeit 40 Universitäten. Die Gruppe befasst sich mit der Verbesserung der medizinischen Ausbildung und engagiert sich in den entsprechenden EU-Projekten (z.B. MEDINE).
Im Projekt EMQT werden Qualitätstools für Erasmus-Mobilität entwickelt. Diese sollen für verschiedenste europäische Kontexte nutzbar sein.
Das 2010 abgeschlossene CHarME-Projekt zielte auf die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten zur Modernisierung der medizinischen Ausbildung. Die Curricula sollten transparenter, vergleichbarer und wettbewerbsfähiger werden und die Eignung für den Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts und die Bedürfnisse der Gesellschaft verbessert werden.
"Medics on the Move (MoM)" ist ein bereits abgeschlossenes Projekt mit dem Ziel, medizinisches Personal sprachlich auf eine Tätigkeit im Ausland vorzubereiten.