Pressemitteilung

17.09.2013

Charité und Harvard unterzeichnen Kooperationsvertrag

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Zusammenarbeit soll klinische Translation beschleunigen

Das Julius Wolff Institut der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und das Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering der Harvard University in den USA haben in einem jetzt unterzeichneten Kooperationsvertrag vereinbart, künftig enger zusammenzuarbeiten. Thematischer Schwerpunkt der Kooperationen ist die Zell- und Gewebetechnologie. Hier wollen die Wissenschaftler gemeinsam neuartige Biomaterialien für regenerative Therapien entwickeln. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Übertragung (Translation) von Forschungserkenntnissen in die Klinik zu stärken und zu beschleunigen.

"Die Charité gehört weltweit zu den führenden Institutionen in der klinischen Translation und der medizinischen Grundlagenforschung. Die Kooperation wird die internationale Reichweite beider Institute vergrößern", sagte  Don Ingber (M.D., Ph.D.), Gründungsdirektor des Wyss Institute. "Ich freue mich sehr, dass wir das Konsortium unserer vielen Partnerschaften um die mit der Charité erweitern konnten. Die gemeinsamen Forschungsprojekte werden den Prozess der Translation unserer Material- und Zellbasierten regenerativen Technologien hin zu klinischen Studien vorantreiben." Insbesondere die ausgewiesene klinische Expertise, wie sie zum Beispiel im Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie existiert, interessiert die Bostoner Forscher.

Der Kooperationsvertrag formalisiert die bereits seit zwei Jahren existierende Zusammenarbeit zwischen Prof. Georg Duda, dem Direktor des Julius Wolff Instituts und Sprecher der Graduiertenschule Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT) und Ph.D. David Mooney, Bioingenieur an der Harvard School of Engineering and Applied Sciences sowie Fakultätsmitglied des Wyss Instituts. David Mooney konnte vor drei Jahren als einer der ersten Professoren durch das Programm "Einstein Visiting Fellow" der Einstein Stiftung Berlin an die Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies geholt werden. Durch dieses Programm sollen ausländische Spitzenwissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler längerfristig in die Berliner Forschungs- und Wissenschaftslandschaft eingebunden und auf diese Weise die internationale Sichtbarkeit der Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen weiter gestärkt werden.

Bestandteil des aus dieser Verbindung entstandenen Kooperationsvertrages ist außerdem die Aufnahme von Prof. Duda als Fakultätsmitglied des Wyss Institut der Harvard University und die Möglichkeit, Berliner Wissenschaftlern unkompliziert einen Forschungsaufenthalt am Wyss Institut in Boston zu ermöglichen.

"Durch unsere Zusammenarbeit können wir die vielfältigen Kapazitäten des Wyss Instituts in den Bereichen der Biotechnologie nutzen", erläutert Prof. Duda. "Gemeinsam werden wir sehr viel schneller und effektiver neue Technologien und Therapien für Ärzte und Patienten bereitstellen als wenn jeder Partner für sich allein agieren würde."

Links

Öffnet externen Link im aktuellen FensterJulius Wolff Institut

Kontakt

Prof. Georg Duda
Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien
Julius Wolff Institut
Charité - Universitätsmedizin Berlin



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