Pressemitteilung

02.02.2010

Charité hilft Menschen mit angeborenen Alkoholschäden

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin eröffnet jetzt gemeinsam mit der „Stiftung für das behinderte Kind“ ein Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden. In Deutschland werden jedes Jahr 10.000 Kinder mit der so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störung geboren. Von diesem Erkrankungsbild spricht man bei leichten bis schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, die durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hervorgerufen wurden. „Neben der Diagnostik und Beratung wollen wir besonderes Augenmerk auf die primäre Prävention legen“, sagt Prof. Joachim Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité. So sei die Behinderung nur durch Aufklärung, Verhütung und völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft vermeidbar. Kinderärzte, Geburtshelfer und Psychologen arbeiten im Zentrum eng zusammen. Betroffene sowie deren Angehörige erhalten Hilfe im Zentrum unter der Telefonnummer 030 450 564 107 oder per E-Mail fasd-zentrum(at)charite.de

Kontakt

Prof. Joachim Dudenhausen
Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 564 072



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