Pressemitteilung

18.12.2015

Annäherung zwischen Charité und ver.di

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Erfolgreicher Abschluss der Tarifverhandlungen in Sicht

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat nach langen Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di einen ermutigenden Zwischenstand erreicht. Das derzeitige Ergebnis erlaubt Aussicht auf einen erfolgreichen Abschluss. Ziel der Gespräche ist eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten, insbesondere Pflegekräften. Für diese sollen Mindeststandards eingeführt und die Personalausstattung angehoben werden.

„Derzeit besteht weitgehende Klarheit über die Einführung von Qualitätsstandards und einer pflegerischen Mindestbesetzung im Intensivbereich von im Mittel einer Pflegekraft pro zwei Patienten. Dabei soll der unterschiedliche Pflegebedarf in High-end-, Normalintensiv- und Überwachungsstationen gemessen und berücksichtigt werden“, sagt Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Um die Arbeitssituation in der Kinderklinik zu verbessern, sollen Besetzungsrelationen eingeführt werden“, fügt er hinzu.

Im Bereich der stationären Pflege konnten die Grundlagen für eine messbar bessere Personalbesetzung gelegt werden. Auch für andere Bereiche wurden Möglichkeiten zur Intervention und Verbesserung der Arbeitsbedingungen gefunden. Ein Reportingsystem wird die getroffenen Vereinbarungen absichern.

Offen geblieben sind bisher juristische Fragen, ebenso Fragen von Übergangsregelungen, Methoden der Nachsteuerung und Festlegungen zu Gesundheitsausschuss und Gesundheitsfonds. Die Charité will das erste Quartal 2016 nutzen, um die Anpassungen einzuführen und die restlichen Fragen bis zum Abschluss des Tarifvertrags zu klären.

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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