|
Dank moderner Therapieverfahren können bösartige Tumoren (Karzinome) der Brust in den
meisten Fällen mit großen Heilungschancen behandelt werden.
Dazu ist eine frühzeitige Erkennung dieser Veränderungen der Brust Voraussetzung.
Jede neunte Frau erkrankt im Verlauf ihres Lebens an einem Karzinom der Brust, bei familiärer Belastung liegt das Risiko zu erkranken deutlich höher.
In der modernen Mammadiagnostik (Diagnostik der Brust) werden je nach Risiko und Befund der Patientin verschiedene Untersuchungen
durchgeführt und ergänzen sich bei der Diagnosefestlegung.
Eine wichtige neue Methode ist hierbei die Magnetresonanztomographie der Brust mit Kontrastmittel, auch Kernspintomographie genannt.
Sie arbeitet mit einem Magnetfeld und ohne Röntgenstrahlen.
Diese Untersuchung liefert Schnittbilder der Brust in kontrastreicher Darstellung des Gewebes mit großer Genauigkeit.
Sie kann bei unklaren Befunden oder schwierig zu beurteilenden Brustgeweben in der Röntgen-Mammographie oder in der Sonographie Klarheit schaffen.
 |
 |
| Röntgen-Mammographie mit dichtem Gewebe |
dazugehörige MRT-Mammographie mit Tumoren |
In unserer Klinik führen wir diese Untersuchung in einem 1,5 Tesla Magnetresonanz-Tomographen der Firma GE durch.
Wir verwenden die sogenannte VIBRANT®-Technik. Dieses spezielle Messverfahren ermöglicht die Darstellung der
Brüste in einer noch höheren Auflösung. Im Vergleich zu einer normalen Meßsequenz wird das zehnfache der
Datenmenge aufgenommen, um eine noch genauere Darstellung von Brustkrebsherden zu erreichen und somit eine bessere Aussagekraft zu
erzielen. Zusätzlich wird das Signal des in der Brust anteiligen Fettgewebes unterdrückt, um kleinere
Brustkrebsherde möglichst besser darzustellen.
|