Allgemeines
Die 3D-Darstellung von Bilddatensätzen ist in den letzten Jahren eine beliebte Darstellungsform geworden,
da die Informationen aus vielen Schnittbildern in einem oder wenigen 3D-Bildern komprimiert dargestellt
werden kann. Grundvoraussetzung der 3D-Darstellung ist eine kontrastreiche Abbildung
der interessierenden Struktur mit dem zugrundliegenden Schnittbildverfahren. Im
ersten Schritt wird eine sogenannte Segmentierung des Datensatzes vorgenommen,
d.h. die interessierende Struktur wird automatisch (über Schwellenwerte) oder
manuell auf den Originalschichten eingezeichnet.
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Segmentierungsprozess am Beispiel des Neurokraniums |
Im nächsten Schritt wird ein Oberflächenmodell der definierten Konturen erstellt, dem beliebige Farben und
Oberflächentexturen zugewiesen werden können.
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3D-Darstellung des Gehirns |
3D-Darstellung des Ventrikelsystems |
3D-Darstellung des Colon |
Eine weitere Darstellungsform ist das sogenannte volume rendering, welches besonders geeignet ist, PET-
(Positronen-Emissions-Tomografie) oder SPECT- (Single-Photon-Emissions-Tomografie) Datensätze aber
auch CT- und MRT-Daten darzustellen.
Das Bildbeispiel zeigt die Volumendarstellungen eines PET- und fusionierten PET/CT-Datensatzes von einem Patienten mit
hepatischen Filiae eines Rektumkarzinoms:
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Volumendarstellung PET |
Volumendarstellung PET / CT |
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