| Projekt |
Auswirkungen des Nationalen Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege auf die Schmerzen von postoperativen Patienten der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (AExpert - S)
Effects of the German National Expert's Guideline on Pain Management in Nursing on Pain in Postoperative Surgical Patients (AExpert - S) |
| Projektverantwortlich: |
Thomas Fischer |
| Kooperationspartner |
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Abteilung Qualitätsmanagement und CharitéCentrum 9, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie CCM / CVK, Prof. Haas, Prof. Perka |
| Finanzierung: |
Eigenmittel |
| Laufzeit: |
Juni 2007 – August 2009 |
| Inhalte: |
Der "Nationale Expertenstandard zum Schmerzmanagement in der Pflege" hat zum Ziel, Schmerzen zu vermeiden, zu beseitigen oder so weit wie möglich zu minimieren. Dies soll durch eine Optimierung der pflegerischen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erreicht werden. Der Standard wurde, wie andere pflegerische Expertenstandards auch, im Auftrag des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung der Pflege durch eine Expertengruppe erarbeitet, auf Grundlage des aktuellen Standes von Wissenschaft und Forschung. Die einzelnen Inhalte sind also, soweit möglich, forschungsbasiert formuliert worden. Welche Auswirkungen die Umsetzung des Standards als Ganzes allerdings unter den Bedingungen des Versorgungsalltags auf die Patienten hat, wurde bislang nicht systematisch untersucht.
Zielsetzung dieser Studie ist es deshalb, die Auswirkungen der Umsetzung des Nationalen Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege auf das Schmerzerleben von postoperativen Patienten zu untersuchen. Die Studie findet statt auf Stationen der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité - Universitätsmedizin Berlin, bei denen die erstmalige Implementierung des Standards durch die Abteilung Qualitätsmanagement der Charité erfolgt. Es soll erfasst werden, ob, und wenn ja wie, sich die Schmerzstärke der Patienten und die Bewertung des Schmerzmanagements durch die Implementierung und Umsetzung des Standards verändern.
Durchgeführt wird eine zweifaktorielle nichtrandomisierte Kohortenstudie mit Wartekontrolle und vier Erhebungszeitpunkten auf fünf Stationen. Die Datenerhebung erfolgt mittels der Deutschen Fassung des American Pain Society - Patient Outcome Questionnaire (APS - POQ), der sowohl die Erfassung von Schmerzparametern mittels standardisierter Skalen als auch die subjektive Bewertung des Schmerzmanagements durch den Patienten beinhaltet. Die Datenanalyse wird sich einer zweifaktoriellen Varianzanalyse bedienen.
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| Bearbeitungsstand: |
Die Phase der ersten Datenerhebungen ist abgeschlossen. Derzeit erfolgen im Rahmen einer studentischen Diplomarbeit erste Zwischenauswertungen. Für spätere Projektphasen sind noch Diplomarbeiten oder Praktika zu vergeben. |
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