Petra Stephan, Dipl.-Psych.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrbeauftragte

Institut für Medizinische Psychologie
Luisenstraße 57
10117 Berlin

Raum: 008
Tel: (030) 450 529 203
Fax: (030) 450 529 990
Email: brigitte.hoffmann@charite.de

  Lehre | Forschung | Publikationen | Werdegang

Lehre

(1) Verantwortlich für die modularisierte Lehrveranstaltung "Medizinische Psycholo-gie" für Student/innen der Medizin- und Pflegepädagogik des 2. Studienjahres (Prä-senz- und Fernstudium)

Thematische Schwerpunkte:

-Einführung in die Medizinische Psychologie
-Entwicklungspsychologische Perspektive für Gesundheit und Krankheit
-Krankheitsverhalten und Krankheitsverarbeitung
-Psychologie der Paarbeziehung
-Zur Psychologie von Konflikten
-Suizidalität und Krisenintervention
-Umgang mit Trauer, Sterben und Tod
-Einführung in Psychotherapieverfahren

(2) Betreuung von Modul- und Diplomarbeiten

(3) Durchführung von Vordiplomprüfungen im Fach "Medizinische Psychologie" (4) Fortlaufend Kurse (1. Semester) und Seminare (3. Semester) in 'Medizinischer Psychologie' für Medizinstudenten des Regelstudienganges

(5) Prüfungstätigkeit im Ersten Abschnitt des Studiums der Humanmedizin

(6) Blockveranstaltungen des 5. Semesters "Psyche und Erleben" für Medizinstuden-ten des Reformstudienganges (RFM)
· Aggression und Angst (2002)
· Entwicklungspsychologie (2002-2003)
· POL- Fall Erarbeitung (2002)
· Sozialisation Ost/West (2002-2005)

(7) Interaktionsdozentin für das 7. und 8. Semester seit 2002 im RFM

Forschung

2002: Bindung und kritische Lebensphasen

2001: Ferienfreizeitmaßnahmen und Lebensqualität bei chronisch nierenkran-ken Kindern- und Jugendlichen

2000 - 2001: Tod und Sterben

1995 - 1998: Evaluation von Lehrveranstaltungen des Fachgebietes

1994 - 1995: Seelische Gesundheit und Gesundheitsverhalten

1992 - 1993: Krankheitsbewältigung

Publikationen

Stephan, P.(2002): Suizidalität - im Kontext der Beratung behinderter Frauen. In: Handbuch für die Beratung behinderter Frauen. Hrsg. BMG und bifos e.V.

Hirte, I., Stephan, P. & Zimmering, M.: Noncompliance bei terminaler Niereninsuffizienz im Jugendalter; die Sicht der Patient(inn)en und die Sicht der sie behandelnden Ärztin. Posterpräsentation. Eröffnung des ZHGB am 21.11.2001.

Albert, K. & Stephan, P. (2001). Bindung und kritische Lebensphasen. Posterpräsentation. Eröffnung des ZHGB am 21.11.2001.

Stephan, P., Räth, A. & H. Petzold (1996). Evaluation der Seminare in Medizinischer Psychologie am Universitätsklinikum Charité Berlin 1992-1995. Posterdemonstration. Kongress der DGMP und der DGMS in Leipzig, Mai.

Petzold, H., Räth, A. & Stephan, P. (1993). Praktikumsskripte 'Medizinische Psychologie'. Unveröffentlichte Manuskripte.

Ehle, G. & Stephan, P. (1992). Ganzheitliche Betreuung Schwerstkranker und Sterbender – Erfahrungen aus einer 16stündigen Gruppenarbeit mit Medizinstudenten. In Huppmann, G. & Fischbeck, S. (Hrsg.), Psychologie in der Medizin. Wissenschaftliche Beiträge zum 9. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie vom 3. bis 6. Juni 1992 in Mainz. Würzburg: Könighausen & Neumann.

 

Qualifikationsarbeiten

Diplomarbeiten 2008

Ebeling, Kerstin & Griese, Kathrin
Standpunkte zum Umgang mit Sterbehilfe in Deutschland auf der Grundlage eines aktuellen Ländervergleichs zwischen Deutschland, Schweiz und Niederlande
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Schulze, Svenda
Psychologische und soziale Einflüsse auf die Einstellung zur eigenen Zahnästhetik
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Eckardt, Anett
Patientenberatung in der Physiotherapie aus Soziologischer, pädagogischer und gesundheitswissenschaftlicher Perspektive
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Neye, Annett
Die Bedeutung von Selbsthilfegruppen für die Krankheitsbewältigung unter besonderer Berücksichtigung von Schlaganfallpatienten
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Diplomarbeiten 2009

Rudolph, Isabel
Bedarfsanalyse und Modulentwicklung zum Thema: Umgang mit Sterben und Tod in der Ausbildung zum Ergotherapeuten/zur Ergotherapeutin
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Vollmann, Katrin
„Kommunikation und soziale Interaktion – ein interdisziplinäres Modul in der Ausbildung zum Physiotherapeuten und Masseur“
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Keller, Irene & Schwager, Anne:
Einfluss der Motivation auf die Verhaltensänderung bei nicht-medikamentöser Therapie der Hypertonie
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Boldt, Nadine
Zum Umgang von Patienten mit dem implantierbaren Cardioverter Defibrillator
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Diplomarbeiten 2010

Fechner, Christin
Qualitative Analyse der Biografien zweier junger Frauen mit Lippen- Kiefer-Gaumen-Spalte
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Spranger, Romy
Bindungsrepräsentationen bei Suchterkrankungen – eine Literaturstudie
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Heinrich, Andrea
Die Entwicklung von Bindungsbeziehungen bei Frühgeborenen – eine Literaturstudie
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Koch, Evelin
Humor in der deutschen Altenpflege – eine Bedarfsanalyse
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Krüger, Carmen
Suizid im Alter – Phänomen, Ursachen, Prävention
Abgeschlossen
Betreuer: P. Stephan (DP)

Werdegang

Beruflicher Werdegang:

1972 - 1976: Studium der Klinischen Psychologie an der Humboldt - Universität Berlin mit Diplomabschluss

1976 - 1992: Diplompsychologin in der Klinik für Psychiatrie und Neurologie der Charite´ mit den Tätigkeitsschwerpunkten: Psychodiagnostik, stationäre Psychotherapie, Forschungsarbeit und seit 1981 Lehrtätigkeit in 'Medizinischer Psychologie'

1982 - 1987: Postgraduale Weiterbildung zur 'Fachpsychologin der Medizin'

1991: 'Klinische Psychologin/Psychotherapeutin' des BDP seit 01.12.1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie der Charite´/CCM

1995 - 1997: Ausbildung in 'Systemischer Beratung und Psychotherapie'

1999: Approbation als 'psychologische Psychotherapeutin'

Persönliche Interessen:

Aufgrund der eigenen Behinderung 'ehrenamtliche Tätigkeit' in der 'Interessenvertretung 'Selbstbestimmt-Leben' in Deutschland

1990 Mitbegründerin des 'Berliner Zentrums für Selbstbestimmt Leben' e.V. – einer Beratungsstelle, die nach dem Prinzip des 'Peer Counselling' (Betroffene beraten Betroffene) arbeitet.