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Regelstudiengang: Medizinische Psychologie ist ein Pflichtfach
für Medizinstudenten im vorklinischen Studienabschnitt.
Die Lehrinhalte werden vom 1. bis zum 4. Semester mittels
Kursen, Seminaren und Vorlesungen vermittelt, deren Besuch
Voraussetzung für die Ärztliche Vorprüfung
ist. Im Rahmen der Kurse, die in Zusammenarbeit mit der Medizinischen
Soziologie stattfinden, erproben, trainieren und bewerten
die StudentInnen die praktische Umsetzung von medizinpsychologischen/-soziologischen
Inhalten mittels Eigen- und Fremdwahrnehmungsübungen,
Rollenspielen, Patientenvorstellungen, Beobachtungen im "Feld",
Gesprächsverhaltensübungen und Analysen von Arzt-Patienten-Begegnungen.
Im Rahmen der Vorlesungen, die ebenfalls in Zusammenarbeit
mit der Medizinischen Soziologie stattfinden, werden Grundkenntnisse
vermittelt. In den Seminaren der Medizinischen Psychologie
(3. Semester) werden die Fachkenntnisse aus dem Gebiet der
Medizinischen Psychologie weiter vertieft. Im 4. Semester
wird Psychologie als Integratives Grundlagenfach angeboten.
Modellstudiengang: Seit dem Jahr 2010 ist die Medizinische Psychologie in mehreren Modulen des Modellstudienganges Humanmedizin vertreten. Schwerpunkte sind bislang das Modul "Mensch und Gesellschaft", das Format "Kommunikation, Teamarbeit, Interaktion" sowie "Grundlagen ärztlichen Denkens und Handelns"
Medizin-/Pflegepädagogik: Für Studenten der Medizin-/Pflegepädagogik
werden im 3. und 4. Semester ebenfalls prüfungsrelevante
Vorlesungen angeboten. Darüber hinaus werden in diesem
Bereich Prüfungen abgenommen und semesterbegleitende
Modul- und Diplomarbeiten betreut.
Das Institut hat einen Tätigkeitsschwerpunkt
in der medizinpsychologischen Forschung
Mit der Neuberufung von Prof. Christine M. Heim ist der Forschungsschwerpunkt "Neurobiologische Konsequenzen von Kindheitstraumata und der Zusammenhang mit Depression, Angststörungen und funktionalen somatischen Syndromen" hinzugekommen.
Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Krankheitsverarbeitung: Leben mit einer Behinderung,
psychische Aspekte bei lebenden Spendern von Nieren und den
Empfängern, Krankheitsbewältigung von Kindern und
Jugendlichen mit schwerer chronischer Niereninsuffizienz,
Bindung und kritische Lebensphasen, Risikoverhalten und Primärprävention
bei HIV, Männergesundheitsforschung, Sexualität und Gesundheit, perioperative Krankheitsbewältigung
und Streßverarbeitung.
Die "Medizinische Klinik mit Schwerpunkt
Nephrologie" und die "Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
Nephrologie" erhalten vom "Institut für Medizinische
Psychologie" Unterstützung bei der Patientenbetreuung.
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