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| Am 15. Juli 2006 ist unser langjähriger
Institutsdirektor |
| Prof. Dr. med. Dr. phil. Rolf Winau |
| im Alter von 69 Jahren nach schwerer Krankheit
gestorben. |
| Nach seiner Habilitation in Mainz 1972 wurde
Rolf Winau 1976 als Ordentlicher Professor an das
Institut für Geschichte der Medizin der Freien
Universität Berlin berufen. Im März diesen
Jahres konnte er noch seine Verabschiedung innerhalb
eines Festaktes der Universität erleben. Er
hat sich über Jahrzehnte in hohem Maße
für die Belange der Universität und für
das Fach Medizingeschichte eingesetzt. Die Mitarbeiter
des Instituts haben ihn als fairen Chef, loyalen
Kollegen und liebenswerten Menschen erfahren. Seine
Präsenz, die auch nach seiner Emeritierung
und trotz schwerer Krankheit bis zuletzt ungebrochen
war, wird uns fehlen. |
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Die Auferstehungsmesse in der Kirche
St. Fidelis und die Beerdigung
auf dem St. Matthias-Friedhof fanden am Freitag,
den 28. Juli 2006 statt.
Statt Kränzen und Blumen ist eine Spende
für das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow
im Sinne des Verstorbenen:
Konto 780 008 006 bei der Berliner Sparkasse,
BLZ 100 500 00 Kennwort "Rolf Winau" |
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Rolf Winau studierte Geschichte, Germanistik
und Philosophie in Bonn und Freiburg. Staatsexamen 1962 und Promotion
zum Dr. phil. 1963. Studium der Medizin in Mainz, 1970 Promotion
zum Dr. med. und Approbation als Arzt. 1972 Habilitation für
das Fach Medizingeschichte an der Medizinischen Fakultät der
Universität Mainz.
Er wurde 1976 zum ordentlichen Professor für Geschichte der
Medizin an der FU berufen und leitete bis 2001 das Institut, anschließend
war er stellvertretender geschäftsführender Direktor.
Er war langjähriger Dekan und Prodekan. Seit 1995 war er auch
Professor am Friedrich-Meinecke-Institut (Institut für Geschichte
der FU). Er war Gründungsdirektor des Zentrums für Human-
und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin und von
1998 bis 2002 Vorstandsmitglied des Berliner Zentrums Public Health.
Im März 2006 wurde Prof. Winau emiritiert.
In
den Jahren von 1982-1985 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft
für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik und
von 1993-1999 Vorsitzender des Fachverbandes Medizingeschichte.
Seine Forschungsschwerpunkte waren: Geschichte der Pharmakologie,
Biologismus und Medizin im Nationalsozialismus, Geschichte der
Berliner Medizin, Ethik in der Medizin. |