Ruth Schilling ist seit Mai 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut. Sie befasst sich mit der Analyse und Kontextualisierung der Praxisjournale eines thüringischen Arztes aus dem 18. Jahrhundert.
Außerdem ist sie assoziierte Mitarbeiterin des Forschungsprojektes „Religiöse und säkulare Repräsentationen in Machtsystemen der Frühen Neuzeit“. Hier untersucht sie das Verhältnis von religiösen und politischen Deutungen der französischen und dänischen Monarchie in der zweiten Hälfte der Frühen Neuzeit.
Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Raum“ des Sonderforschungsbereichs 640 „Repräsentationen sozialer Ordnung im Wandel“ sowie des von der DFG geförderten Netzwerks „Vormoderne monarchische Herrschaftsformen“.
In ihrer im Jahre 2007 abgeschlossenen Dissertation analysierte sie politische Ordnungsvorstellungen in städtischen Ritualen am Beispiel Venedigs und der Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck. Das Promotionsstudium wurde vom Evangelischen Studienwerk Villigst e.V. und dem Centro Tedesco di Studi Veneziani/ Deutsches Studienzentrum Venedig e.V. gefördert. Im Jahr 2001 schloss sie an der Humboldt-Universität zu Berlin das Studium der Neueren, Neuesten Geschichte, Alten Geschichte und Graezistik ab.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Ärztlicher Alltag in der Frühen Neuzeit; politische Selbstdarstellung in der Frühen Neuzeit in Stadtrepubliken sowie in der französischen und dänischen Monarchie. |