Thomas Müller arbeitete als ausgebildeter
Rettungsassistent im Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr und studierte
Medizin in Berlin. Seine Approbation erhielt er 1997. Anschließend
arbeitete er als Arzt im Praktikum und Assistenzarzt in der Abteilung
Neurologie/Epileptologie des Ev. Krankenhauses Königin Elisabeth
Herzberge. Promotion zum Dr. med. im März 1998. Im September
1998 wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IGM. Er ist Schriftführer
der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Schatzmeister
des Archivs für die Geschichte der Psychoanalyse am Bundesarchiv
Koblenz.
Seit September betreibt er das DFG-Projekt "Zu Debatte und Institutionalisierung
der psychiatrischen Familenpflege im 19. Jahrhundert. Ein Vergleich
der Therapiesysteme Deutschlands und Frankreichs."
Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der Psychotherapien,
Vergleichende Medizingeschichte, Medizin und Judentum, Medizinhistorischer
Unterricht im Medizinstudium. |