Ulrike Klöppel ist seit 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, zunächst im DFG-Projekt "Industrialisierung experimentellen Wissens", seit Februar 2008 im DFG-Projekt "Psychochemicals crossing the wall. Die Einführung der Psychopharmaka in der DDR, 1952-1989".
1991 bis 1998 Studium am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin. 1996 bis 1998 und erneut 2003 Mitarbeiterin im Weglaufhaus , einer anti-psychiatrischen Kriseneinrichtung. 1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (Ausstellungsprojekte: "Fremdkörper – Fremde Körper" und "Sex – vom Wissen zum Wünschen").
2000 bis 2003 Promotionsstipendium der Heinrich Böll Stiftung für eine Studie zur Geschichte des medizinischen Umgangs mit Intersexualität/Hermaphroditismus (18. Jahrhundert bis in die Gegenwart) aus der Perspektive der Gender- und Queer Studies, eingereicht an der Universität Potsdam/Soziologie im Februar 2008 (erschienen bei transcript unter dem Titel: "XX0XY ungelöst: Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. Eine historische Studie zur Intersexualität").
2005 Co-Kuratorin des NGBK-Ausstellungs- und Archivprojekts 1-0-1 [one 'o one] intersex . Aktiv im Wissenschaftlichen Beirat der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (IVIM ). Seminare, Vorträge und verschiedene andere Veranstaltungen zu geschlechter- und queer-politischen Themen.
Derzeitige Arbeitsgebiete: Medizinhistorische Geschlechterforschung, Pharmaziegeschichte, Geschichte der Psychoendokrinologie (gefördert durch einen exchange grant des ESF RNP "Standard Drugs and Drugs Standards"). |