Dr. phil. Petra Fuchs    
 
 
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Fax: +49-(0)-30-450529-944
 
 
Institut für Geschichte der Medizin
CharitéCentrum 1
für Human- und Gesundheitswissenschaften
(ZHGB)
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Charité-Hochhaus
Luisenstraße 64/65
D-10117 Berlin
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
Petra Fuchs studierte Lehramt für die Fächer Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Universität Bielefeld. 1996 legte sie ihre Magisterprüfung im Fach Pädagogik an der TU Berlin ab. Im Dezember 1999 promovierte sie zum Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema "Krüppel" im Nationalsozialismus: Anpassung und Widerstand am Beispiel der Biographie Hilde Wulffs (1898-1972) und der Entstehung und Entwicklung des Selbsthilfebundes der Körperbehinderten (1919-1945) (Stipendium des Förderprogramms Frauenforschung bei der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen, Berlin). Von Mai 2000 bis März 2002 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Patientenbilder" am Institut für Geschichte der Medizin tätig. Seit April 2002 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Forschungsprojekts der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zur wissenschaftlichen Erschließung und Auswertung des "Euthanasie"-Krankenaktenbestandes R179 im Bundesarchiv Berlin. Daneben arbeitet sie seit Oktober 2001 als freie pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz zu den Themenschwerpunkten Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie", Krankenpflege im NS, Behinderung und Nationalsozialismus.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Alltags- und Sozialgeschichte behinderter Menschen mit dem Fokus auf Körperbehinderte im Zeitraum der Weimarer Republik und des NS; Geschichte der "Krüppelfürsorge" und der Sonderpädagogik bis 1945; Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie".
 
 
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