| Hsiu-Jane Chen ist Gastwissenschaftlerin am
Institut für Geschichte der Medizin in Berlin mit einem Promotionsstipendium.
Sie hat Zoologie an der Taiwan Universität Taipei, Taiwan,
studiert und mit dem B.A. abgeschlossen. Als Assistentin im Bereich
der biomedizinischen Forschung hat sie zwei Jahre an der Academia
Sinica, Taipei, gearbeitet. In Deutschland hat sie an der Universität
Göttingen Biologie und Wissenschaftsgeschichte studiert und
absolviert. In dieser Zeit arbeite sie in dem Forschungsprojekt “Wissenschaftssprache
Chinesisch” mit. Seit 2002 ist sie Stipendiatin des Erziehungsministeriums
in Taiwan.
In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Thema “Wissenschaftlicher
Transfer zwischen Deutschland und Japan im Bereich der Medizin
im Zeitraum zwischen 1886 und 1914”. Es wird vor allen untersucht,
auf welche Weise der Wissenstransfer stattfand und welche Rolle
dies im Kontext der japanischen Modernisierung gespielt hat. Im
Mittelpunkt stehen dabei die Akteure dieses Prozesses, japanische
Auslandstudenten in Deutschland. |