Dr. rer. nat. Viola Balz    
 
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Aktuelles Forschungsprojekt:
Psychochemicals crossing the wall. Die Einführung der Psychopharmaka in der DDR, 1952-1989
 
 
Kontakt
 
viola.balz@charite.de
 
Tel:  +49-(0)-30- 450 529 045
Fax: +49-(0)-30- 450 529 901
 
 
Institut für Geschichte der Medizin
CharitéCentrum 1
für Human- und Gesundheitswissenschaften
(ZHGB)
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Ziegelstr. 10 (Hofeinfahrt)
D-10117 Berlin
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Viola Balz ist seit Februar 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut. Sie hat Psychologie an der Phillips-Universität Marburg/Lahn und der FU Berlin studiert. Von 1999 bis Herbst 2004 war sie Mitarbeiterin in der Kriseneinrichtung Weglaufhaus. Seit 2005 arbeitet sie beim Berliner Krisendienst. Außerdem ist sie als freiberufliche Supervisorin (DGSv) tätig.

Im Februar 2009 promovierte sie zum Dr. rer. nat. Ihre Dissertation trägt den Titel: "Zwischen Wirkung und Erfahrung – Psychopharmaka neu denken. Eine historische Analyse der Wirksamkeitskonstruktionen der Neuroleptika in der Bundesrepublik Deutschland 1950-1980" und wurde mit dem Nachwuchspreis der Georg-Agricola-Gesellschaft ausgezeichnet. Am 23. September 2011 wird ihr für ihre Arbeit der Georg-Urschmann-Preis für Wissenschaftsgeschichte verliehen.

Bis Herbst 2007 wurde die Arbeit gefördert durch ein Promotionsstipendium der Heinrich-Böllstiftung. Zusammen mit Bettina Wahrig, Heiko Stoff und Alexander von Schwerin arbeitete sie in der Braunschweiger Projektgruppe Prekäre Stoffe in den experimentellen Lebenswissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert.  Zur Zeit beschäftigt sie sich neben der Geschichte der Psychopharmaka und der Sozialpsychiatrie in der DDR auch mit der Geschichte der psychiatrischen Epidemiologie und Präventionsforschung im deutschsprachigen Raum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Im November 2005 war sie Mitglied der Expertenkommission der Europäischen Bürgerkonferenzen zu Hirnforschung Meeting of Minds am Deutschen Hygiene Museum Dresden. Außerdem war sie Mitantragstellerin und Mitglied des von der DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerkes "Magic Bullets und chemische Knebel" - Historische Perspektiven der Epistemologie, Herstellung, Regulierung und Anwendung von Arzneistoffen im 20. Jahrhundert" und Mitglied des von der European Science Foundation geförderten Netzwerkes Standard Drugs and Drug Standards in the 20th Century (DRUGS). Ein Stipendium der European Science Foundation ermöglichte ihr Forschungsaufenthalte in London und Paris.

Forschungsschwerpunkte: Psychiatriegeschichte, Pharmaziegeschichte, Patientengeschichte, Geschichte des klinischen Versuches, Geschichte der Psychiatrischen Epidemiologie und Präventionsforschung, Science Studies, Gender Studies.

 
 
 
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