Lara Rzesnitzek studierte Philosophie, Medizin, Vergleichende Literaturwissenschaft und Romanistik in Tübingen und Bordeaux.
Als Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapie war sie von 2007-2010 an der Psychiatrie der Tübinger Universitätsklinik und 2010-2012 an der Psychiatrie Campus Benjamin Franklin der Charité in Berlin tätig.
Ihre Psychotherapieausbildung umfasst die Dialektisch-Behaviorale Therapie, die Schematherapie und die CBASP für schwere chronische Depression, ihre klinisch psychiatrische Ausbildung u.a. die Elektrokrampftherapie und invasive Behandlungsformen wie die Tiefe Hirnstimulation bei Tourette und Depression.
Ihre geisteswissenschaftlichen Schwerpunkte sind die philosophischen Grundlagen der Psychopathologie und die Geschichte und Aktualität von Psychochirurgie und Schocktherapien.
Sie ist Preisträgerin des Preises für Philosophie in der Psychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) für den Beitrag: Depersonalisation, Ich-Störung, Störung des Selbstbewusstseins – Ist die ‚Ich-Störung’ ein sinnvolles Konzept in der psychiatrischen Psychopathologie?
Aktuelle wissenschaftliche Themen sind „Selbstgefühl“ (Zusammenarbeit mit Prof. Jan Slaby der Freien Universität Berlin), Geschichte der Schocktherapien und Psychochirurgie in Berlin, und die Biographie des Nervenarztes Lothar B. Kalinowsky.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institutes ist sie seit März 2012 für das deutsch-französischen DFG-Projekt „Early Psychosis“ |