Einleitung

Die Behandlung von intraokularen Tumoren mittels Protonenbestrahlung weist aufgrund des charakteristischen Absorptionsverhaltens schwerer Teilchenstrahlung erhebliche Vorteile gegenüber anderen Behandlungsmethoden auf [8]. Dabei stellt insbesondere die große Präzision bei der Strahlendosierung und bei der Festlegung des Zielvolumens eine Verbesserung dar, die für die Erhaltung des Augenlichts der Patienten von entscheidender Bedeutung ist. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das Ausbilden eines Absorptionsmaximums (Bragg peak) in einer definierten Gewebstiefe, während das dahinter liegende Gewebe nicht, das davor liegende Gewebe nur leicht durch die Strahlung belastet wird.


Zyklotron

Um diesen Vorteil ausnutzen zu können, ist ein genaues Modell der Augenstrukturen und des Tumors notwendig. Gegenwärtig wird der Therapieplanung lediglich ein kugelförmiges Modell zugrunde gelegt. Dadurch komt es zu grundlegenden Fehlannahmen bei der Berechnung der lokalen Strahlendosen, da die Augenform in den meisten Fällen von der Kugelform deutlich abweicht.,
Darüber hinaus existiert auch kein anderes gültiges Augenmodell, das als Grundlage für Bestrahlungsberechnungen dienen könnte [3,4,5]