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| ... > Arbeitsgruppe Prof. Dr. Ralf Stahlmann > deutsch > Projekte > Chinolon-induzierte Schäden von Bindegewebsstrukturen (Arthropathien, Tendopathien) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Chinolon-induzierte Schäden von Bindegewebsstrukturen (Arthropathien, Tendopathien)Arzneimittel - und Reproduktionstoxikologie I. Arthropathien Die antibakteriell wirksamen Chinolone induzieren Gelenkschäden bei juvenilen Tieren in relativ niedriger Dosis; Chinolone sind deshalb kontraindiziert bei Kindern und Jugendlichen sowie bei schwangeren und stillenden Frauen. (s. Naber KG, Adam D Children as a special population at risk - quinolones as an example for xenobiotics exhibiting skeletal toxicity. Arch Toxicol 77: 7-11)Ein begrenzter Einsatz der Präparate in der Pädiatrie wird dennoch immer wieder gefordert und ist bei einigen wohl definierten Indikationen sicherlich vertretbar (z.B. Behandlung von Infektionen durch P. aeruginosa bei Mukoviszidose-Patienten mit Ciprofloxacin). Die bisherigen Beobachtungen beim Menschen geben keine eindeutige Antwort auf die Frage nach der Höhe des Risikos durch eine Chinolontherapie. Sicherlich bestehen Unterschiede zwischen den einzelnen Fluorchinolonen hinsichtlich des arthropathogenen Risikos bei therapeutischer Dosierung. Die verschiedenen Chinolone unterscheiden sich vor allem durch ihr
antibakterielles Spektrum; zu den wichtigsten Fluorchinolonen
zählen derzeit:
[Naber KG, Adam D (1998) Classification of fluoroquinolones. Int J Antimicrob Agents 10: 255-257] Wir konnten durch tierexperimentelle Studien bisher zeigen, dass
II. Tendopathien Derzeit werden die Mechanismen und Risikofaktoren der Chinolon-induzierten Tendopathien sowohl durch tierexperimentelle Studien als auch in in vitro Versuchen untersucht.Wahrscheinlich können alle bekannten Fluorchinolone zu Schäden der Achillessehne führen, jedoch handelt es sich um eine seltene Nebenwirkung. Unter dem Aspekt der Arzneimittelsicherheit ist es von besonderer Bedeutung, dass offenbar nach der Behandlung mit einem Chinolon ein Zeitraum von mehreren Monaten vergehen kann, bis es – eventuell durch Einwirkung zusätzlicher Faktoren – zu einer Tendinitis oder Ruptur kommen kann. Es ist unter diesen Bedingungen sehr schwierig, den Kausalzusammenhang zwischen Arzneimittelexposition und Nebenwirkung eindeutig zu belegen. Angesichts dieser Tatsache kommt der systematischen Bearbeitung des Effektes in Tiermodellen eine besondere Bedeutung zu. Wir konnten durch elektronenmikroskopische Untersuchungen in Kooperation der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. M. Shakibaei (Inst. f. Anatomie, Uni München) zeigen, dass
Zu den derzeitigen Arbeitsschwerpunkten zählen:
Relevante Publikationen unserer Arbeitsgruppe zu diesem Thema [PubMed] |
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