![]() Institut für Klinische Physiologie |
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FU Berlin /
HU Berlin |
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Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Salah Amasheh |
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| e-mail Telefon FAX |
salah.amasheh@charite.de (030) 8445-2500 (030) 8445-4239 |
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Drittmittel DFG
Wiss. Werdegang / CV
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Weitere Forschungsthemen
In früherer Forschung wurden die klonierten H+/Peptidtransporter des Säugers, PepT1 und PepT2, und der Ca2+-inaktivierte Cl--Kanal CaIC unter Anwendung der Voltage-Clamp-Technik an Oocyten des Afrikanischen Krallenfrosches Xenopus laevis untersucht:
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Die Peptid-Transportersysteme PepT1 und PepT2
@ Prof. Hannelore Daniel, Institut für Ernährungsphysiologie, TU München, Weihenstephan
PepT1 und PepT2 wurden nach Expression in Xenopus laevis Oocyten funktionell charakterisiert. Stellvertretend für eine große Anzahl möglicher Substratmoleküle wurde der Transport unterschiedlich geladener Dipeptide analysiert. Es zeigten sich charakteristische Unterschiede der Substrataffinitäten, pH- und Potentialabhängigkeiten.
Amasheh S, Wenzel U, Boll M, Dorn D, Weber WM, Clauss W, Daniel H (1997) Transport of charged dipeptides by the intestinal H+/peptide symporter PepT1 expressed in Xenopus laevis oocytes. J. Membr. Biol. 155: 247-256 [Medline Abstract]
Amasheh S, Weber WM, Wenzel U, Clauss W, Daniel H (1997) Electrophysiological analysis of a mammalian renal peptide transporter expressed in Xenopus laevis oocytes. J. Physiol. 504: 169-174 [Medline Abstract]
Basierend auf den Erkenntnissen der vergleichenden, elektrophysiologischen Untersuchung von PepT1 und PepT2 wurde der Zusammenhang von Struktur und Funktion mit Hilfe einer Reihe von aus PepT1 und PepT2-Sequenzen gebildeten, chimären Proteinen untersucht. In dieser Reihe von Experimenten konnten die ersten 90 Aminosäuren des N-terminalen Bereichs als affinitätsbestimmend nachgewiesen werden. Darüber hinaus konnte eine Entkopplung von Transporteigenschaften erzielt werden.
Doering F, Dorn D, Bachfischer U, Amasheh S, Herget M, Daniel H (1996) Functional analysis of a chimeric mammalian peptide transporter derived from the intestinal and renal isoforms. J. Physiol. 497: 773-779 [Medline Abstract]
Doering F, Walter J, Foecking M, Amasheh S, Daniel H (1998) The aminoterminal region of the renal peptide transporter PepT2 determines its high substrate affinity. Nova Acta Leopoldina 78: 269-274
Für beide Transportsysteme wurde der Nachweis des elektrogenen Transports von delta-Aminolävulinsäure erbracht. Die Substanz ist eine molekulare Vorstufe der Porphyrin-Biosynthese und wird in der photodynamischen Therapie von Tumoren eingesetzt. Dieses Molekül besitzt keine Peptidbindung. Es folgte eine Untersuchung der minimalen strukturellen Erfordernisse von Substratmolekülen. Experimente mit Fettsäuremolekülen demonstrierten, dass Aminofettsäuren, deren polare Gruppen eine Distanz von zwischen 500 und 630 pm aufweisen, den Minimalanforderungen für die Erkennung als Substratmolekül genügen
Doering F, Will J, Amasheh S, Clauss W, Ahlbrecht H, Daniel H (1998) Minimal molecular determinants of substrates for recognition by the intestinal peptide transporter. J. Biol. Chem. 273: 23211-23218 [Medline Abstract]
Doering F, Walter J, Will J, Foecking M, Amasheh S, Clauss W, Daniel H (1998) Delta-aminolevulinic acid transport by intestinal and renal peptide transporters and its physiological and clinical implications. J. Clin. Invest. 101: 2761-2767 [Medline Abstract]
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Der Ca2+-inaktivierte Cl--Kanal CalC
@ Prof. Dr. Wolf-Michael Weber, jetzige Adresse: Institut für Zoophysiologie, Abt. Elektrophysiologie & Molekularbiologie, Universität Münster
Voraussetzung für die Nutzung der Xenopus laevis-Oocyte als Expressionssystem ist die Kenntnis bereits endogen in der Membran enthaltener Transportsysteme. Der endogen in der Oocytenmembran vorhandene Ca2+-inaktivierte Cl--Kanal CaIC besitzt eine ganze Reihe von Eigenschaften welche ihn zu einem wichtigen physiologischen Untersuchungsobjekt machen. In den aufgeführten Veröffentlichungen wurde darüber hinaus eine Reihe von Inhibitoren beschrieben, welche bei der Nutzung der Oocyte als Expressionssystem von großem Wert sein können. Des weiteren wurden die pH-Abhängigkeit sowie endogene Signaltransduktionswege untersucht.
Reifarth FW, Amasheh S, Clauss W, Weber WM (1997) The Ca2+-inactivated Cl- channel at work: selectivity, blocker kinetics and transport visualisation. J. Membr. Biol. 155: 95-104 [Medline Abstract]
Amasheh S, Weber W (1999) Further characteristics of the Ca2+-inactivated Cl- channel in Xenopus laevis oocytes. J. Membr. Biol. 172: 169-179 [Medline Abstract] [PDF]