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Ask your professor - Ausführliche Antwort
| Frage von Andrea K. (Med.stud., Berlin): |
I n Bezug auf die Frage von Andy S. über den Mechanismus der hypokalzämischen Tetanie: Müsste eine Zunahme negativer Festladungen extrazellulär nicht sofort durch einen Kalium-Ausstrom aus der Zelle kompensiert werden? Wenn das Ruhemembranpotential annähernd dem Kalium-Gleichgewichtspotential entspricht, kann eine Änderung von E doch nur durch eine Änderung der Kalium-Konzentration oder -Leitfähigkeit zustande kommen. Ist das hier der Fall? |
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| Antwort von Priv.-Doz. Dr. Dorothee Günzel:
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Das Ruhe-Membranpotential einer Zelle hängt
von der Ionenverteilung über der Zellmembran ab und kann näherungsweise
durch die Goldman-Gleichung (oder stark vereinfacht durch die
Nernst-Gleichung) beschrieben werden. Im Gegensatz dazu hängt das
Schaltverhalten spannungssensitiver Ionenkanäle nicht nur vom
Membranpotential, sondern auch von den Oberflächenladungen der Zellmembran
ab. Im Detail:
Es ensteht also eine Übererregbarkeit der Membran, die Folge ist z.B. ein Muskelkrampf.
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