Ist Ihnen Gewalt widerfahren?

Schätzungsweise jede fünfte Frau in der Ehe, Familie oder Partnerschaft wird misshandelt. Jede siebente Frau wird von Ihrem Partner vergewaltigt. Gewalt macht krank – die Frauen sind körperlich und seelisch, sichtbar und unsichtbar verletzt.

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Hämatome, Frakturen, Stichwunden, Verbrennungen, Platzwunden, körperliche und psychische Erschöpfungszustände, Nervosität, Angst, Depressionen, Alkoholismus, psychosomatische Erkrankungen, Armut und Obdachlosigkeit können Folgen von Misshandlungen sein.

Wir schauen hin:

– die erste Anlaufstelle von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, ist oft eine medizinische Einrichtung.

Wir, die Rettungsstellen der Charité, stehen Ihnen, über die medizinische Versorgung hinaus auch informierend und beratend zur Seite. Unsere speziell geschulten Mitarbeiter gehen behutsam und umfassend auf Sie ein. Wenn Sie uns signalisieren, dass wir Ihnen helfen sollen, dann werden wir versuchen für Sie einen Ausweg zu finden.

Wir bieten Ihnen:

  • die medizinische Versorgung
  • speziell geschulte Mitarbeiter zum Umgang mit häuslicher Gewalt
  • auf Wunsch gerichtsverwertbare Dokumentation
  • Beratung und Information über weitere Hilfsangebote
  • bei Bedarf Organisation einer Schutzunterkunft

Ziel des S.I.G.N.A.L. Interventionsprogramms in den Rettungsstellen der Charité ist eine fach– und qualitätsgerechte Versorgung, Unterstützung und Enttabuisierung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen.

Die Rettungsstellen der Charité sind 24h für Sie besetzt, nehmen Sie mit den dortigen Kolleginnen Kontakt auf!