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| HPV-assoziierte
Kopf-Hals-Tumore |
Dr. med. A. Albers |
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Neben Alkohol und Tabakkonsum können auch Humane Papillomaviren (HPV)
bösartige Tumore im Kopf-Halsbereich hervorrufen. Auf der einen Seite
bilden diese Tumore frühzeitig Tochtergeschwülste, auf der anderen
Seite reagieren sie relativ sensibel auf Strahlen- und Chemotherapie.
Während die eingangs erwähnten Tumore meist durch Hochrisiko-HPV
hervorgerufen werden, wird die Larynxpapillomatose, charakterisiert
durch Gewebewucherungen im Bereich des Kehlkopfes, durch
Niedrigrisiko-HPV verursacht.
Mehrere Projekte unserer Forschungsinitiative widmen sich den
unterschiedlichen Aspekten HPV-assoziierter Erkrankungen:
-Immunologische Ziele und „immune-escape“ von Kopf-Hals-Tumoren
-Chemoresistenz – Chemosensibilität von Kopf-Hals-Tumoren
-Bedeutung von HPV in adenoid-zystischen Speicheldrüsentumoren
-Immunologische Urschachen der Larynxpapillomatose und die Erforschung
ihrer Prävention.
Ko-Projektleiter: PD Dr. A. Kaufmann
Mitarbeiter: Tanja Fromm, Georgios Tzamalis, Tian Liao, Tina Kube,
Helge Pensky
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der Arbeitsgruppe |
| Tumorstammzellen |
Dr. med. A. Albers |
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Seit einigen Jahren gewinnt die Hypothese, dass bösartige Tumore durch
sog. Tumorstammzellen hervorgerufen werden immer mehr Beachtung. Seit
kurzem gibt es experimentelle Beweise für die Existenz dieser Zellen
auch bei Kopf-Hals-Tumoren. Sie werden für die Bildung, Wachstum,
Metastasierung und Rezidive dieser Tumore nach Therapie verantwortlich
gemacht.
Aktuelle Forschungsprojekte unserer Arbeitsgruppe beschäftigen sich
mit der
-Charakterisierung von Tumorstammzellen in vitro und in vivo
-Häufigkeit und prognostische Bedeutung von Tumorstammzellen in
HPV-positiven und –negativen Tumoren
-„Immune-escape“-Phänomenen von Tumorstammzellen
Ko-Projektleiter: PD Dr. A. Kaufmann
Mitarbeiter: Chao Chen, Tian Liao, Xu Qian, Sun Zhifeng
Kooperationen:
PD Dr. A. Kaufmann, Charité
Prof. M. Gross, Charité
Prof. Dr. J.-P. Klussmann, Dr. S. Wagner, Giessen
Prof. T. Hoffmann, Essen
PD Dr. B. Köberle, Mainz
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der Arbeitsgruppe |
| Tissue
Engeneering
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Dr. med. A. Albers |
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Mithilfe eines neuartig entwickelten Zellkultivierungssystems können
Muskelzellen erstmalig in größerer Menge vermehrt und angezüchtet
werden. Die Charakterisierung von in diesen Kulturen enthaltenen
adulten Stammzellen und ihre Fähigkeit zur Transdifferenzierung steht
aktuell vor einer Anwendung in der plastisch-rekonstruktiven
Chirurgie.
Mitarbeiter: Yan Wei, Dr. Katharina Stölzel, PD Dr. Kaufmann
Ehemalige Mitarbeiter: PD Dr. A. Haisch
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der Arbeitsgruppe |
| CO2-Laser assistierte Mittelohrchirurgie
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Dr. med. A. Albers |
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Durch Einführung von CO2-Laser in die
Mittelohrchirurgie kann eine weitgehend berührungslose
Operationstechnik im Bereich des Mittelohrs realisiert werden. Die
von Prof. Jovanovic an dieser Klinik entwickelte „Ein-Schuss-Laserstapedotomie“
mit dem CO2-Laser ist mittlerweile ein weltweites anerkanntes und
sehr häufig angewandtes Verfahren zur Behandlung der Otosklerose.
Aktuelle Forschungsprojekte führen diese Arbeit weiter und
beschäftigen sich mit Fragestellungen zur Optimierung des Verfahrens
und Langzeitergebnissen in großen Patientenkollektiven.
Mitarbeiter: Dr. A. Albers, Dr. U. Schönfeld
Kooperation: Prof. S. Jovanovic
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Veränderung des
Gleichgewichtssystems unter veränderten Schwerkraftbedingungen |
Dr. rer. medic. U. Schönfeld
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Die räumliche Orientierung und der koordinierte
Ablauf aller Körperbewegungen wird durch die Zusammenarbeit von
mehreren Sinnessystemen - die vestibuläre, visuelle und
somatosensorische Wahrnehmung - ermöglicht. Das Gleichgewichtsorgan
im Innenohr dient dabei der Registrierung jeglicher Kopfbewegungen
sowie der Stellung des Kopfes gegenüber der Schwerkraft. Die
Abwesenheit der Schwerkraft erfordert eine Anpassung des
Gleichgewichtssystems durch eine neue Gewichtung der neuronalen
Mechanismen und nach der Landung ist eine erneute Re-Adaption an die
irdischen Schwerkraftbedingungen notwendig.
Die durchgeführten
Experimente zur Untersuchung dieser Mechanismen basieren auf
Messungen des dreidimensionalen vestibulo-okulomotorischen Reflexes
und der Otolithenorganfunktion während und nach einem Raumflug.
Link zur
Webseite der Arbeitsgruppe
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Entwicklung klinischer
Prüfverfahren zur unilateralen Otolithenorganfunktion |
Dr. rer. medic. U. Schönfeld
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Eine fundierte klinische Funktionsdiagnostik des
Gleichgewichtsorgans im Innenohr erfordert seitengetrennte und
isolierte Diagnoseverfahren für jede der fünf Teilstrukturen, (3
Bogengänge sowie den Otolithenorganen Sakkulus und Utrikulus). Dies
ist derzeit nicht ausreichend gegeben.
Das in der Klinik entwickelte Prüfverfahren für die
Utrikulusfunktion ist eine Kombination aus dem Messverfahren zur
Bestimmung der subjektiven visuellen Vertikalen (SVV) mit dem
Stimulusverfahren des unilateralen Zentrifugierens (UC). Das
Verfahren hat sich für die klinische Diagnostik bewährt (über 800
Patienten) und erstmals konnte nachgewiesen werden, dass isolierte
Utrikulusfunktionsstörungen bei intakter Bogengangs- und
Sakkulusfunktion auftreten können und somit eine differenzierte
Diagnostik notwendig ist. An weiteren Prüfverfahren wird gearbeitet,
um die komplexen physiologischen Vorgänge und derzeit noch
unbekannten Pathomechanismen genauer erfassen zu können.
Link zur
Webseite der Arbeitsgruppe
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Morphologie und Physiologie des
Gleichgewichtsorgans bei unterschiedlichen Spezies |
Prof.
Dr. H. Scherer |
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Morphologie und Physiologie des Gleichgewichtsorgans,
speziell der Kupula, des Utrikulus und Sakkulus bei
unterschiedlichen Spezies.
Physiologische Grundlagen des akuten
Labyrinthausfalls, des Hörsturzes und der Bewegungskrankheit
insbesondere der unterschiedlichen Empfindlichkeit gegenüber der
Reisekrankheit
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