Logo: Deutsche Rentenversicherung Bund - zur Startseite Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation

 

Therapiemanagement und Medical Decision Making 

 

Home MitarbeiterInnen Forschung Kontakt

 

 

 

 zurück

Die Behandlung chronifizierender Erkrankungen stellt besondere Anforderungen an die ärztliche Entscheidungsfindung. Gründe hierfür sind die zeitliche Erstreckung, die Notwendigkeit einer Integration von medizinischen und sozialen Informationen oder die intensivere Einbeziehung der Patienten.

Behandlungsleitlinien und Therapiealgorithmen sind jedoch in aller Regel vorrangig an der Behandlung von Krankheitsepisoden orientiert und strukturell eher einschrittig angelegt. Die medizinische Rehabilitation erfordert daher neue Formen von Therapiealgorithmen, wofür teilweise noch grundlagenwissenschaftliche Voraussetzungen zu schaffen sind. Die Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation befasst sich daher mit Problemen der ärztlichen Entscheidungsfindung (Medical Decision Making)

Forschungsprojekte und –themen sind:

Interventive AWB zur therapeutischen Wirksamkeit der WHO Behandlungsleitlinien nach ICD 10-PPGHC bei Depressionen

Ärztliche Entscheidungsprozesse und die Rolle des Altersstereotyps bei der Behandlung depressiver Patienten

Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Behandlung depressiver Erkrankungen durch Allgemeinärzte und Nervenärzte

Untersuchung zur Dosisfindung bei Antidepressiva

Untersuchungen zu den Therapiewahl-Gründen bei der Verordnung eines Arzneimittels

 

Literatur:

 

LINDEN M, GOTHE H, DITTMANN RW, SCHAAF B: Early termination of antidepressant drug treatment. Journal of Clinical Psychopharmacology 2000, 20, 523-530

 

KISELY S, LINDEN M, BELLANTUONO C, SIMON G, JONES J: Why are patients prescribed psychotropic drugs by general practitioners? Results of an international study. Psychological Medicine 2000, 30, 1217 – 1225

LINDEN M: Welche Psychotherapieform wirkt bei welcher Depressionsform? Die Bedeutung der mehraxialen Klassifikation und Rehabilitationstherapie. In: KATSCHNIG H, DEMAL U (Hrsg.): Was ist aus der guten alten neurotischen Depression geworden? Fakultas Verlag, Wien 2002, S. 51 - 59

 

LINDEN M: Patientenselbstbestimmung, Compliance und Behandlungserfolg. Prävention und Rehabilitation, 2003, 15, 48-57

 

GODEMANN F, LINDEN M, GAEBEL W, KÖPKE W, MÜLLER P, MÜLLER-SPAHN F, TEGELER J, PIETZCKER A: Is interval medication a successful treatment regimen for schizophrenic patients with critical attitudes towards treatment? European Psychiatry, 2003, 18, 82-84

 

WEINGART O, WINDELER J, BECKER W, HAEN E, HÄRTER M, De JONG-MEYER R, LINDEN M, PIENTKA L, SANDHOLZER H: Leitlinien-Clearingbericht „Depression". Schriftenreihe der Zentralstelle der Deutschen Ärzteschaft zur Qualitätssicherung in der Medizin, Köln, 2003

 

LINDEN M: Der Bedarf an medizinischer Rehabilitation bei depressiven Erkrankungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 2003, 16, 285 - 291

 

LINDEN M: Local adaptation of guidelines for identifying mental disorders in primary care may not improve patient outcomes. Evidence Based Mental Health, 2003, 6, 78

 

STARCEVIC V, LINDEN M, UHLENHUTH EH, KOLAR D, LATAS M: Treatment of panic disorder with agoraphobia in an anxiety disorders clinic: factors influencing psychiatrists´ treatment choice. Psychiatry Research 2004, 30, 41 - 52

 

LINDEN M, SCHEEL T, EICH FX:  Dosage finding and outcome in the treatment of schizophrenic inpatients with Amisulpride. Results of a drug utilization observation study. Human Psychopharmacology, 2004, 19, 111 - 119

 

LINDEN M: Der Einfluss von Leitlinien, Standards und ökonomischen Vorgaben auf medizinische Entscheidungsprozesse. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen 2004, 98, 200 - 205

 

LINDEN M: Begründungen von Ärzten für die Auswahl eines Arzneimittels. Der Therapiewahlfragebogen. Psychopharmakotherapie, 2004, 11, 76 - 79

 

LINDEN M, GOTHE H, ORMEL J:  Der Hausarzt als Gatekeeper. Ländervergleich Deutschland/Niederlande. Eine Studie zeigt Unterschiede im Inanspruchnahmeverhalten der Patienten. Deutsches Ärzteblatt, 2004, 101, 2189 - 2192

 

LINDEN M, STAATS M, BÄR T, ZUBRÄGEL D: The assessment of treatment strategy and treatment process in cognitive behavior therapy by the „Pivotal Topic Measure". Psychotherapy Research, in press 2004 LINDEN M: Begründungen von Ärzten für die Auswahl eines Arzneimittels. Der Therapiewahlfragebogen. Psychopharmakotherapie, 2004, 11, 76 – 79

 

LINDEN M: Der Einfluss von Leitlinien, Standards und ökonomischen Vorgaben auf medizinische Entscheidungsprozesse. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen. 2004, 98, 200 – 205

 

LINDEN M, KIERMEIR J: Medizinische Diagnostik und Therapie als kooperativer Problemlöseprozess von Arzt und Patient. Von der „evidenzbasierten“ zur „rationalen evidenzbasierten“ Medizin. Die Psychiatrie, 2004, 1, 42- 49

 

LINDEN M.: Leitlinien und die Psychologie medizinischer Entscheidungsprozesse bei der Behandlung depressiver Erkrankungen. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie, 2005, 73, 249-258

Zurück nach Oben