Was ist die FPR?
Die
"Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation (FPR)" hat die
Aufgabe, wissenschaftliche Fragen zur Rehabilitation psychischer Störungen zu
bearbeiten. Die medizinische Rehabilitation hat nach §2 und § 26 des
Sozialgesetzbuches IX die Aufgabe, Gesundheitsstörungen, die absehbar länger
als sechs Monate andauern, d.h. chronifizierende Erkrankungen, und die mit
sog. Teilhabestörungen einhergehen zu diagnostizieren und zu behandeln, unter
Einsatz von Somato-, Pharmako-, Psychotherapie und dem Einsatz von Heil- und
Hilfsmitteln.
"Rehabilitationsforschung braucht Partner in der Klinik"
Dr. H. Rische, Präsident der RV-Bund 28.2.2003
Arbeitsschwerpunkt
der FPR ist die "Klinische Rehabilitationsforschung", d.h.
Untersuchungen zur Ätiologie, der Klassifikation, dem Verlauf, der Klinik,
den Funktions- und Fähigkeitsstörungen und der Therapie chronifizierender
Erkrankungen. Klinische Rehabilitationsforschung ist dadurch charakterisiert,
dass sie nur im direkten Kontakt mit den Patienten möglich ist und eine
medizinisch-fachliche Schwerpunktbildung erfordert. Dies wird dadurch
ermöglicht, dass die FPR eine Einrichtung der Charité, Universitätsmedizin
Berlin, Campus Benjamin Franklin Berlin Steglitz und der Abteilung Verhaltenstherapie und
Psychosomatik des Rehabilitationszentrums Seehof der Deutschen
Rentversicherung, Teltow/Berlin ist.
Michael Linden
letzte
Aktualisierung: 30.04.2007
