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DFG-Forschergruppe FOR 667 Epitheliale
Mechanismen
Die Forschergruppe FOR 667 der Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG) „Epitheliale Mechanismen der renalen Volumenregulation“ begrüßt alle Gäste, die sich für ihre Forschungsprojekte interessieren. Zusammenfassung Die Nieren filtern täglich rund
1500 Liter Blut und bilden ein Primärfiltrat von 180 Litern. Das
Primärfiltrat wird von den Nierenkanälchen aufbereitet, sodaß
ein Endharn-Volumen von ca. 1,5 Liter entsteht. Diese Aufbereitungsarbeit
ist mit spezifischen Transportleistungen verbunden, die die Nierenkanälchen
leisten. In diesen werden in erster Linie Ionen und Wasser rückresorbiert,
aber auch viele andere Stoffe je nach Bedarf ein- oder auswärts
transportiert, um in den Kreislauf rückgeführt bzw. über
den Urin ausgeschieden zu werden. Die Körperbilanz von Natrium
und Wasser wird zu einem wesentlichen Teil durch renale Mechanismen
reguliert, welche letztlich die Konstanterhaltung der Plasmaosmolalität
innerhalb eines schmalen Spielraumes bewirken. Dies geschieht ungeachtet
der großen Variabilität der Salz- und Wasseraufnahme. Kontrolle
der Natriumbilanz und die Regulation des Blutdrucks sind zusammenhängende
Größen. Seit Jahren ist bekannt, dass eine gestörte
Funktion der Nieren Bluthochdruck auslöst, an dem rund ein Drittel
der Bevölkerung der Bundesrepublik erkrankt ist. Bluthochdruck
kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Auch die Niere selbst
kann dabei zu Schaden kommen. Die regulatorischen Prozesse, welche den
Ionen- und Wasserhaushalt in der Niere fehlsteuern und Bluthochdruck
erzeugen, sind noch unverstanden.
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