Core
facility - Konfokale Digitale Analyse
Zusammenfassung
Bei der Konfokalen LaserScanning
Mikroskopie (CLS) handelt es sich um ein digitalisiertes hoch-auflösendes
bildgebendes Verfahren zum Nachweis spezifischer Fluoreszenzsignale,
welche durch Photomultiplier aus einer oder mehreren Fokusebene(n) in
fixierten biologischen Proben detektiert werden. Durch dieses Verfahren
können die in der Durchlicht- und Epifluoreszenzmikroskopie aus
mehreren Fokusebenen stammenden, d.h. überlagerten diffusen Signale,
das sog. „Signalrauschen“, vollständig eliminiert werden.
Das Laserlicht trifft mit einer definierten Wellenlänge (488-660nm)
z.B. in Form eines Punkt-zu-Punkt Rasterverfahrens, entweder in XY oder
XZ-Achse, auf die fluoreszenzmarkierte Probe. Alle nicht aus einer definierten
Fokusebene emittierten Fluoreszenzsignale werden u.a. durch Zwischenschalten
feinster Lochblenden (Größe 5-180µm) aus den vorhandenen
Signalen „herausgefiltert“ und über Photomultiplier
detektiert. Durch die konfokale Bildgebung können hochauflösende
Signale einzelner vormarkierter subzellulärer Zellstrukturen (Fluoreszenzmarker,
Antikörper) in fixierten Zellen und/oder histologischen Gefrierschnitten
durch z.B. immunhistochemische Einzel-, Doppel- oder Dreifachfärbungen
dokumentiert werden. Das Leica CLS Mikroskop besitzt ein Aufrecht- (DM-RE)
und Inversstativ (DM-IRBE) und einen 3-fache Multikanal-Laserscankopf
mit einem Ar-Laser (488nm, blau), HeNe-Laser (543nm, grün) sowie
einem HeNe-Laser (633nm, rot) inklusive Software-Bildauswertung (Leica
Microsystems, Bensheim, Germany). Das Mikroskop besitzt keinen 2-Photonen-Laser,
z.B. für spezielle Untersuchungen an lebenden Zellen/slices in
Kultur.
top