DFG-Forschergruppe FOR 667

Epitheliale Mechanismen
der renalen Volumenregulation

 


Core facility - Konfokale Digitale Analyse

Zusammenfassung


Bei der Konfokalen LaserScanning Mikroskopie (CLS) handelt es sich um ein digitalisiertes hoch-auflösendes bildgebendes Verfahren zum Nachweis spezifischer Fluoreszenzsignale, welche durch Photomultiplier aus einer oder mehreren Fokusebene(n) in fixierten biologischen Proben detektiert werden. Durch dieses Verfahren können die in der Durchlicht- und Epifluoreszenzmikroskopie aus mehreren Fokusebenen stammenden, d.h. überlagerten diffusen Signale, das sog. „Signalrauschen“, vollständig eliminiert werden. Das Laserlicht trifft mit einer definierten Wellenlänge (488-660nm) z.B. in Form eines Punkt-zu-Punkt Rasterverfahrens, entweder in XY oder XZ-Achse, auf die fluoreszenzmarkierte Probe. Alle nicht aus einer definierten Fokusebene emittierten Fluoreszenzsignale werden u.a. durch Zwischenschalten feinster Lochblenden (Größe 5-180µm) aus den vorhandenen Signalen „herausgefiltert“ und über Photomultiplier detektiert. Durch die konfokale Bildgebung können hochauflösende Signale einzelner vormarkierter subzellulärer Zellstrukturen (Fluoreszenzmarker, Antikörper) in fixierten Zellen und/oder histologischen Gefrierschnitten durch z.B. immunhistochemische Einzel-, Doppel- oder Dreifachfärbungen dokumentiert werden. Das Leica CLS Mikroskop besitzt ein Aufrecht- (DM-RE) und Inversstativ (DM-IRBE) und einen 3-fache Multikanal-Laserscankopf mit einem Ar-Laser (488nm, blau), HeNe-Laser (543nm, grün) sowie einem HeNe-Laser (633nm, rot) inklusive Software-Bildauswertung (Leica Microsystems, Bensheim, Germany). Das Mikroskop besitzt keinen 2-Photonen-Laser, z.B. für spezielle Untersuchungen an lebenden Zellen/slices in Kultur.

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