Zusammenfassung:
Ziel dieser Studien ist es, Wirtschaftlichkeit und Therapiesicherheit von Akupunkturbehandlung zu untersuchen. In eine prospektive Beobachtungsstudie wurden Patienten mit folgenden Diagnosen eingeschlossen: Schmerzen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule, Kopfschmerzen, Allergische Rhinitis, Asthma bronchiale und Dysmenorrhoe.
Seit Anpassung des Projekts an die Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses werden nur noch Patienten mit den Diagnosen LWS-Schmerzen, Kopfschmerzen und Osteoarthroseschmerzen eingeschlossen. Alle behandelten Patienten werden nach Ende der Akupunkturbehandlung mithilfe eines standardisierten Fragebogens zu Nebenwirkungen befragt. Werden Nebenwirkungen berichtet, so erfolgt mithilfe eines weiteren Fragebogens eine vertiefte Erhebung. Die direkten und indirekten Kosten für die Zeiträume 3 und 12 Monate vor und nach Studieneinschluss werden über die beteiligten Krankenkassen erhoben.
Es wurden bis März 2005 261.897 Patienten in die Analyse eingeschlossen. Insgesamt berichteten 8,5% der Patienten über Nebenwirkungen, am häufigsten Blutungen oder Blutergüsse an der Einstichstelle. Es gab zwei Patienten mit einen Pneumothorax aber keine lebensbedrohlichen Nebenwirkungen.
Veröffentlichungen:
Witt C, Jena S, Selim D, Mank S, Brinkhaus B, Reinhold T, Willich SN. Bericht zum Modellvorhaben Akupunktur der Techniker Krankenkasse und der dem Modellvorhaben beigetretenen Krankenkassen. Techniker Krankenkasse, Hamburg 2005, 1002 pg.
Witt C, Brinkhaus B, Jena S, Selim D, Straub J, Willich SN. Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Akupunktur - ein Modellvorhaben mit der Techniker Krankenkasse. Deutsches Ärzteblatt 2006;103:196-202
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Projektleitung Prof. Willich
Projektkoordination PD Witt
Wissenschaftliche Mitarbeit Dr. Brinkhaus
Reinhold
Datenmanagement Wruck
Studiensekretariat Bartsch
Eden
Projektdauer 2000-2007
Projektstand Auswertung
Förderung Techniker Krankenkasse
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