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Projektbereich Komplementärmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Claudia M. Witt, MBA
Stellv. Leitung: Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus
Das Interesse der Bevölkerung an komplementärmedizinischen Therapieverfahren ist innerhalb der letzten Jahre deutlich angestiegen. Naturheilverfahren, Akupunktur und Homöopathie sind die am häufigsten angewendeten Methoden. Die bestmögliche Therapie für den einzelnen Patienten ist nur dann gegeben, wenn ein pluralistischer Therapieansatz, welcher auch die Komplementärmedizin integriert, möglich ist. Voraussetzung für die Integration einer komplementärmedizinischen Therapiemethode ist das Vorhandensein wissenschaftlicher Erkenntnisse, die eine Effektivität belegen. Auch für häufig angewendete Verfahren wie z.B. Akupunktur oder Homöopathie ist dies bisher nicht ausreichend gegeben. Die steigende Inanspruchnahme seitens der Patienten induziert auch ein zunehmendes Interesse der Wissenschaft an dieser Thematik. Um Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit einer Therapiemethode einschätzen zu können, ist ein vielschichtiges Forschungskonzept notwendig. Seit 1997 führen wir Forschungsprojekte zur Komplementärmedizin durch.
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