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Projektbereich Klinische Epidemiologie
Koordination:
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Keil, MSPH
Ausgewählte Publikationen des Projektbereichs
Forschungsprojekte
Team
Epidemiologen versuchen mit Hilfe von bevölkerungsbasierten Beobachtungsstudien genetische, lebensstil- und umweltbedingte Risiken und protektive Faktoren für die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten zu identifizieren. Sind Einflussfaktoren modifizierbar, können aus diesen Erkenntnissen präventive Konzepte entwickelt werden. In der klinischen Epidemiologie wird die Wirksamkeit und Sicherheit von präventiven Maßnahmen, aber auch von diagnostischen und therapeutischen Verfahren überprüft. Dafür werden, je nach Fragestellung, Interventions- und Beobachtungsstudien an Patienten oder an gesunden Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko durchgeführt. Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche klinisch-epidemiologische Studien ist die multidisziplinäre Zusammenarbeit von Klinikern, Epidemiologen, Biostatistikern und medizinischen Dokumentaren und, je nach Fragestellung, auch von Natur-, Ernährungswissenschaftlern, Psychologen und Soziologen. Neben Primärstudien führen wir vermehrt systematische Übersichtsarbeiten bereits vorhandener Studien durch, z.B. im Rahmen von „Health Technology Assessments (HTA)“. Hierbei werden die Ergebnisse der Einzelstudien zu einem Thema qualitativ und quantitativ kritisch bewertet und, wenn möglich, in Meta-Analysen zusammengefasst. Die Wissenschaftler des Projektbereichs Klinische Epidemiologie beschäftigen sich mit klinisch- und bevölkerungsrelevanten Fragestellungen aus verschiedenen medizinischen Fachgebieten. Ziel unserer Forschung ist es, aus analytisch-epidemiologischen Studienergebnissen konkrete medizinische Handlungsempfehlungen zu Prävention, Diagnostik und Therapie abzuleiten.
Atemwegserkrankungen und Allergien
Allergien wie Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis haben in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industrieländern und gerade bei Kindern stark zugenommen. In Langzeitstudien untersuchen wir von Geburt an in regelmäßigen Abständen und in enger Kooperation mit Kinderärzten und Dermatologen der Charité (Prof. Wahn, Prof. Lau, PD Dr. Beyer, Prof. Zuberbier) und anderer europäischer Universitäten den Verlauf und genetische und umwelt- und lebensstilbedingte bedingte Risikofaktoren dieser Erkrankungen. Die Teilnehmer der Multicenter Allergie Studie (MAS) werden in diesem Jahr im Alter von 20 Jahren erneut befragt und untersucht [Matricardi et al. 2008; Karaolis-Danckert et al. 2008]. Dies erlaubt uns erstmalig in Deutschland prospektiv erhobene Daten von Geburt bis ins Erwachsenalter über Asthma und Allergien auszuwerten. Nach MAS wurden in Europa in den 1990er Jahren weitere große Geburtskohortenstudien zu Allergien und Asthma gestartet [Keil et al. 2006a, 2006b]. Im Rahmen des europäischen Exzellenznetzwerkes GA²LEN (Global Allergy and Asthma European Network; www.ga2len.net) haben wir begonnen deren Daten zusammen, um gemeinsame statistische Auswertungen durchzuführen [Eller et al. 2008]. Durch diese Meta-Analysen können Erkenntnisse über Risiko- oder schützende Faktoren (Haustiere?) mit statistisch größerer Sicherheit gewonnen werden als in Einzelstudien, aber auch regionale und kulturelle Unterschiede untersucht werden. Außerdem haben wir mit der BASAL-Studie im Rahmen der GA²LEN-Initiative erstmalig für das Bundesland Brandenburg bevölkerungsrepräsentative Daten über Allergien, Atemwegs- und Hauterkrankungen bei Erwachsenen bis zum Alter von 70 Jahren erfasst [Bockelbrink et al. 2010]. Im Rahmen des EU-Projekts EuroPrevall, koordinieren wir seit 2005 eine Geburtskohortenstudie speziell zum Thema Nahrungsmittelallergien bei Kindern in den ersten Lebensjahren [Keil et al. 2009]. In einem aktuellen von der Europäischen Kommission geförderten Projekt, ENRIECO, werden die Methoden aller europäischen Geburts- und Schwangerschafts-Kohortenstudien zu umweltbedingten Gesundheitsrisiken für Erkrankungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Kindheit zusammengestellt (www.enrieco.org).
Gastroenterologie
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sind häufig und stellen eine ausgeprägte individuelle aber auch gesellschaftliche Belastung dar. Im Rahmen einer prospektiven, multizentrischen, offenen Kohortenstudie (ProGERD), die in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde, untersuchten wir den Verlauf der Refluxkrankheit (Entzündung der Speiseröhre durch vermehrten Rückfluss von Magensäure, führt häufig zu chronischem Sodbrennen) unter Bedingungen der Routineversorgung [Kulig et al. 2004]. Unsere Studie zeigte, dass die Lebensqualität der Patienten ähnlich deutlich reduziert war wie bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Behandlung durch Esomeprazol führte bei 92% der Patienten schon nach kurzer Zeit zu einer deutlichen Symptomlinderung oder völligen Beschwerdefreiheit und damit zu einer verbesserten Lebensqualität [Nocon et al. 2009b]
Adipositas mit ihren begleitenden medizinischen, psychologischen, sozialen und wirtschaftlichen Komplikationen ist ebenfalls eine aus Public Health Sicht bedeutsame chronische Erkrankung. Ziel eines hierzu durchgeführten Health-Technology-Assessment-(HTA)-Berichts war die medizinische und ökonomische Bewertung der Adipositaschirurgie im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden. Bariatrische Maßnahmen können zu einer kurz- und mittelfristigen Gewichtsabnahme führen, einhergehend mit einem Rückgang der Begleiterkrankungen, speziell Diabetes mellitus, und einer reduzierten Sterblichkeit. Es war allerdings nicht abschließend möglich, einzelne bariatrische Operationsverfahren gegenüber anderen in der Versorgungspraxis zu bevorzugen oder diese für bestimmte Patientengruppen zu empfehlen [Bockelbrink et al. 2008b].
Auch zur Diagnostik von gastroenterologischen Erkrankungen haben wir informative HTA – Berichte erstellt, z.B. über den Stellenwert der verschiedenen Testverfahren zur Primärdiagnostik einer Helicobacter pylori Infektion. Dieses Bakterium, das im menschlichen Magen vorkommen kann, ist die zweithäufigste Infektion des Menschen und wird für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht wird [Nocon et al. 2009a].
Ziel eines weiteren HTA-Berichts war es, die Ultraschall-Diagnostik akuter Bauchschmerzen bei Kindern und Erwachsenen aus medizinischer und ökonomischer Perspektive zu bewerten [Vauth et al. 2005].
Krebs
Bei Überlebenden von Krebserkrankungen sind Langzeitschäden durch die Therapie bisher nur wenig erforscht. Im Projekt FeCt (Fertilität nach Chemo- und Strahlentherapie im Kindes- und Jugendalter), eine Kooperation mit den Onkologen der Kinderklinik der Charité (PD Dr. Borgmann, Prof. Henze) und dem nationalen deutschen Kinderkrebsregister in Mainz, werden bundesweit ehemalige kinderonkologische Patienten zu möglichen körperlichen und psychischen Langzeitfolgen der Chemo- und Strahlentherapie befragt [Reinmuth et al. 2009, Hohmann et al 2010]. Erste Auswertungen zeigten deutliche Defizite in der ärztlichen Aufklärung zu Beginn der Krebstherapie hinsichtlich Fertilitätsstörungen. Neben Ganzkörper- und Beckenbestrahlungen, die ein hohes Potenzial für Fertilitätsstörungen haben, untersuchen wir aktuell, wie groß das Risiko der eingesetzten chemotherapeutischen Medikamente ist, zu Unfruchtbarkeit zu führen.
Auch zur Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen, die nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland darstellen, führten wir HTA-Berichte für das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) durch.
Bei der Diagnose von Gebärmutterhalskrebs ist die Sensitivität der zytologischen Tests problematisch und führt häufig zu einer unbefriedigenden Rate falsch negativer Diagnosen. Die Sensitivität der Kolposkopie, der Goldstandard zur Diagnose von Zervixkarzinomen, liegt noch unter der zytologischer Verfahren und kann demnach nicht zum Einsatz im primären Screening auf Zervixkarzinom empfohlen werden [Nocon et al. 2007].
Die Rate falsch negativer Diagnosen kann durch eine Integration des Tests auf den Humanen Papillom Virus (HPV) in die Zervixkarzinomfrüherkennung gesenkt werden. Der HPV-Test könnte in Kombination mit zytologischen Tests oder als alleiniger primärer Test mit anschließender Zytologie für HPV-positive Frauen eingesetzt werden. Eine Kosteneffektivität des HPV-Tests ist auf Basis der vorliegenden Daten, im Primär- wie auch im Sekundärscreening zu vermuten [Nocon et al. 2008].
Bei Patienten mit Hirnmetastasen ist die Prognose auch unter modernsten therapeutischen Möglichkeiten schlecht. Die Kombination von stereotaktischer Radiochirurgie und WBRT (whole brain radiotherapy treatment) geht mit einer verbesserten lokalen Tumorkontrolle und Funktionsfähigkeit gegenüber der jeweils alleinigen Therapie einher. Bei der Art des verwendeten Gerätes zeichnete sich eine deutliche Abhängigkeit der Wirtschaftlichkeit der Geräte von der erreichbaren Auslastung ab [Müller-Riemenschneider et al. 2009].
Psychiatrie und Sucht
Ein weiterer Schwerpunkt des Projektbereiches ist die psychiatrische Versorgungsforschung, die seit 2001 durch Dr. Anne Berghöfer koordiniert wird. Die langjährige Mitarbeiterin des Instituts, Dr. Erika Sieber, war bis zu ihrem Ruhestand Suchtbeauftragte der Ärztekammer Berlin und hatte den Schwerpunkt mit Fokus auf Suchterkrankungen etabliert. Aspekte der Optimierung psychiatrischer Therapie chronisch psychisch Kranker im ambulanten und stationären Setting werden ebenso behandelt wie gesundheitsökonomische Aspekte. Die Studienprojekte befassten sich seit 2001 mit der Langzeitbehandlung bipolarer und unipolarer affektiver Störungen durch Lithium und andere Langzeitmedikation in Spezialambulanzen [Berghöfer et al. 2009], mit der Erkennung und Frühbehandlung depressiver Störungen in der Primärversorgung und mit den Versorgungswegen chronischer Schmerzpatienten [Schulte et al. 2009]. Der Forschungsbereich ist aktuell an der Entwicklung und Evaluation eines Modells der Integrierten Versorgung chronisch psychisch Kranker in mehreren Bundesländern und mit mehreren Krankenkassen beteiligt. Daneben wurden HTA-Berichte zur Demenz und zum Autismus bearbeitet [Rieckmann et al., 2009; Weinmann et al. 2009].
Pharmako-Epidemiologie
Die Pharmakoepidemiologie oder Arzneimittelepidemiologie untersucht den Gebrauch, die Wirksamkeit und die Sicherheit von Arzneimitteln mit epidemiologischen Methoden.
In einem HTA-Projekt zum Einsatz von Drotrecogin alfa bei Sepsis, einer schweren Allgemeininfektion des Körpers, zeigte sich, dass Drotrecogin alfa die Sterblichkeit von Patienten mit hohem Sterberisiko senkt. Allerdings kann das Arzneimittel zu schweren, zum Teil tödlichen Blutungen führen; im klinischen Alltag waren Sterblichkeit und Blutungsraten deutlich höher als in den klinischen Interventionsstudien. Die Indikation zur Therapie sollte daher zurzeit noch eng gestellt werden [Schumacher et al. 2007].
Ein weiterer HTA-Bericht beschäftigte sich mit der Hormontherapie bei peri- und postmenopausalen Frauen (Östrogen-Monotherapie und Östrogen/Gestagen-Kombinationstherapie). Es zeigte sich, dass die kurzzeitige Hormonersatztherapie bei der Therapie von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen effektiv ist, eine Dauertherapie aber zur Primärprävention von Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen aufgrund von negativen Therapieeffekten (erhöhtes Bruskrebs- und allgemeines kardiovaskuläres Risiko) nicht empfohlen werden kann [Eberhardt et al. 2007].
Aktuelle Projekte im Bereich der Pharmakoepidemiologie konzentrieren sich u.a. auf bestimmte methodische Aspekte („Healthy adherer bias“ und „Immortal time bias“). Neben Forschungsprojekten zu unerwünschte Wirkungen von Psychopharmaka (Antidepressiva, Antipsychotika und Antikonvulsiva) [Andersohn et al. 2009, Andersohn et al. 2010] befindet sich ein mit Krankenkassendaten durchgeführtes Projekt in Planung, welches die Versorgung von Demenzpatienten in Deutschland untersuchen wird.
Weitere klinisch-epidemiologische Projekte
Im Juice Plus Projekt, einer randomisiert placebo-kontrollierten doppelblinden Studie, untersuchen wir die Wirksamkeit eines Nahrungsergänzungsmittels aus verschiedenen Obst- und Gemüsearten im Vergleich zu einem Scheinpräparat (Placebo) auf die Häufigkeit, Dauer und Schweregrad von Erkältungen über einen Zeitraum von 8 Monaten bei in der Patientenversorgung tätigen Personen (z.B. PflegerInnen, PhysiotherapeutInnen, ÄrztInnen) untersucht.
Das Ziel eines gefäßchirurgischen HTA-Projekts war es, unterschiedliche synthetische Bypassmaterialien im Hinblick auf ihre medizinische Effizienz, ökonomische Effektivität und ethische, soziale und juristische Aspekte zu vergleichen [Roll et al. 2008].
Im HTA-Projekt ‚Narbenhernien’ verglichen wir ein laparoskopisches Verfahren (so genannte „Schlüsselloch-Operation“) mit den konventionellen Operationsverfahren mit und ohne Netzeinlage bei der Versorgung von Narbenhernien. Zudem wurden verschiedene Techniken der Mesh-Implantation bzw. Mesh-Fixation verglichen [Müller-Riemenschneider et al. 2007].
In einem weiteren HTA-Projekt beurteilten wir medizinische und ökonomische Auswirkungen von Kataraktextraktionen auf das Entstehen oder Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Unterschieden wurde hierbei zwischen einer Erstmanifestation der AMD, einer Progression von Frühformen und einer Verschlechterung von bereits bestehenden Spätformen [Bockelbrink A et al. 2008a].
Ziel einer systematischen Übersichtsarbeit war es, die aktuelle Evidenz zur klinischen Wirksamkeit der Therapie mit Hagebuttenpulver bei Patienten mit Arthrose darzustellen und zu bewerten [Rossnagel et al. 2007]
In einer bevölkerungsbasierten Querschnittsstudie an 6000 Männern in Berlin wurde die Häufigkeit der Erektilen Dysfunktion (ED) mit Hilfe verschiedener Definitionen ermittelt und verglichen. Außerdem wurden Risikofaktoren der ED bestimmt [Englert et al. 2007].
Ausgewählte Publikationen des Projektbereichs
Andersohn F, Schade R, Suissa S, Garbe E: Long-term Use of Antidepressants for Depressive Disorders and the Risk of Diabetes Mellitus. Am J Psychiatry. 2009; 166(5):591-8.
Andersohn F, Schmedt N, Weinmann S, Willich SN, Garbe E. Priapism associated with antipsychotics: role of alpha1 adrenoceptor affinity. J Clin Psychopharmacol. 2010; 30(1):68-71.
Berghöfer A, Alda M, Adli M, Baethge C, Bauer M, Bschor T, Glenn T, Grof P, Müller-Oerlinghausen B, Rybakowski J, Suwalska A, Pfennig A. Long-term effectiveness of lithium in bipolar disorder: a multicenter investigation of patients with typical and atypical features. J Clin Psychiatry. 2008 Dec;69(12):1860-8.
Bockelbrink A, Aurich F, Reich A, Willich SN, Zuberbier T, Keil T. The Brandenburg Asthma and Allergy Study (BASAL) – First Results. Allergo J 2010
Bockelbrink A, Roll S, Ruether K, Rasch A, Greiner W, Willich SN. Cataract surgery and the development or progression of age-related macular degeneration: a systematic review. Surv Ophthalmol 2008a; 53(4):359-367.
Bockelbrink A, Stöber Y, Roll S, Vauth C, Willich SN, v Schulenburg JM. Medizinische und ökonomische Beurteilung der bariatrischen Chirurgie (Adipositaschirurgie) gegenüber konservativen Strategien bei erwachsenen Patienten mit morbider Adipositas. Schriftenreihe Health Technology Assessment (HTA). DIMDI 2008b. URL: http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta203_bericht_de.pdf
Eberhardt S, Keil T, Kulp W, Greiner W, Willich SN, Graf v. d. Schulenburg J-M. Hormone zur Therapie von Beschwerden im Klimakterium und zur Primärprävention von Erkrankungen in der Postmenopause. Schriftenreihe Health Technology Assessment, Vol. 52 (ISSN 1864-9645). Cologne, Germany: DIMDI, 2007. URL: http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta127_bericht_de.pdf.
Eller E, Roll S, Chen CM, Herbarth O, Wichmann HE, von Berg A, Krämer U, Mommers M, Thijs C, Wijga A, Brunekreef B, Fantini MP, Bravi F, Forastiere F, Porta D, Sunyer J, Torrent M, Høst A, Halken S, Lødrup Carlsen KC, Carlsen KH, Wickman M, Kull I, Wahn U, Willich SN, Lau S, Keil T, Heinrich J. Meta-analyses of determinants for pet ownership in 12 European birth cohorts on asthma and allergies – a GA²LEN initiative. Allergy 2008;63:1491-1498.
Englert H, Schaefer G, Roll S, Ahlers C, Beier K, Willich S. Prevalence of erectile dysfunction among middle-aged men in a metropolitan area in Germany. Int J Impot Res 2007; 19(2):183-188.
Hohmann C, Rendtorff R, Reinmuth S, Holzhausen S, Willich SN, Henze G, Keil T, Borgmann-Staudt A. Fertility in Childhood Cancer Survivors- Between Wishes, Fears and Information: Results from a National Survey. Psycho-Oncology (submitted).
Karaolis-Danckert N, Buyken AE, Kulig M, Kroke A, Forster J, Kamin W, Schuster A, Hornberg C, Bergmann R, Keil T, Bergmann RL, Wahn U, Lau S. How pre- and postnatal risk factors modify the effect of rapid weight gain in infancy and early childhood on subsequent fat mass development: results from the Multicenter Allergy Study 90. Am J Clin Nutr 2008;87:1356-1364.
Keil T, Kulig M, Simpson A, Custovic A, Wickman M, Kull I, Lødrup Carlsen KC, Carlsen KH, Smit HA, Wijga AH, Schmid S, Von Berg A, Bollrath C, Eller E, Bindslev-Jensen C, Halken S, Høst A, Heinrich J, Porta D, Forastiere F, Brunekreef B, Krämer U, Willich SN, Wahn U, Lau S, for the working group of GA2LEN - WP 1.5 „Birth Cohorts“. European birth cohort studies on asthma and atopic diseases: I. Comparison of study designs - a GA²LEN initiative. Allergy 2006a;61(2):221-228.
Keil T, Kulig M, Simpson A, Custovic A, Wickman M, Kull I, Lødrup Carlsen KC, Carlsen KH, Smit HA, Wijga AH, Schmid S, Von Berg A, Bollrath C, Eller E, Bindslev-Jensen C, Halken S, Høst A, Heinrich J, Brunekreef B, Krämer U, Willich SN, Wahn U, Lau S, for the working group of GA2LEN - WP 1.5 „Birth Cohorts“. European birth cohort studies on asthma and atopic diseases: II. Comparison of outcomes and exposures – a GA²LEN initiative. Allergy 2006b;61(9):1104-1111.
Keil T, McBride D, Grimshaw K, Niggemann B, Xepapadaki P, Zannikos K, Sigurdardottir ST, Clausen M, Reche M, Pascual C, Przyluska Stanczyk A, Kowalski ML, Dubakiene R, Drasutiene G, Roberts G, Schoemaker A-FA, Sprikkelman AB, Fiocchi A, Martelli A, Dufour S, Hourihane J, Kulig M, Wjst M, Yazdanbakhsh M, Szépfalusi Z, van Ree R, Willich SN, Wahn U, Mills ENC, Beyer K. The multinational birth cohort of EuroPrevall: background, aims and methods. Allergy 2009 Sep. 30 [Epub ahead of print].
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Matricardi PM, Illi S, Grüber C, Keil T, Nickel R, Wahn U, Lau S. Wheezing in childhood: Incidence, longitudinal patterns and factors predicting persistence. Eur Respir J 2008;32(3):585-592.
Müller-Riemenschneider F, Roll S, Friedrich M, Zieren J, Reinhold T, von der Schulenburg JM et al. Medical effectiveness and safety of conventional compared to laparoscopic incisional hernia repair: a systematic review. Surg Endosc 2007; 21(12):2127-2136.
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Nocon M, Mittendorf T, Roll S, Greiner W, Willich SN, v Schulenburg JM. Welchen medizinischen und gesundheitsökonomischen Nutzen hat die Kolposkopie als primäres Screening auf das Zervixkarzinom (HTA)? DIMDI 2007. URL: http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta198_bericht_de.pdf
Nocon M, Roll S, Mittendorf T, v Schulenburg JM, Willich SN. Tests auf das Humanpapillomavirus (HPV) in der Zervixkarzinomfrüherkennung. Z Ärztl Fortbild Qual 2008.
Reinmuth S, Liebeskind AK, Wickmann L, Bockelbrink A, Keil T, Henze G, Borgmann A. Having children after surviving cancer in childhood or adolescence - results of a Berlin survey. Klin.Padiatr. 2008; 220(3):159-165.
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Schulte E, Hermann K, Berghöfer A, Hagmeister H, Schuh-Hofer S, Schenk M, Kopf A, Vilain M, Martus P, Willich SN, Boemke W. Referral practices in patients suffering from non-malignant chronic pain. Eur J Pain. 2009 Jun 29. [Epub ahead of print]
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Vauth C, Englert H, Fischer T, Kulp W, Greiner W, Willich SN, Stroever B, Schulenburg JM Graf von der. Sonographische Diagnostik beim akuten Abdomen bei Kindern und Erwachsenen. Schriftenreihe Health Technology Assessment (HTA). DIMDI 2005. URL: http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta084_bericht_de.pdf
Weinmann S; Schwarzbach C; Begemann M; Roll S; Vauth C; Willich SN; Greiner W. Verhaltens- und fertigkeitenbasierte Frühinterventionen bei Kindern mit Autismus
Behavioural and skill-based early interventions in children with autism spectrum disorders. Schriftenreihe Health Technology Assessment. DIMDI 2009. URL: http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta248_bericht_de.pdf
Forschungsprojekte
Team
Wissenschaftler
Dr. med. Anne Berghöfer
Dr. med. Angelina Bockelbrink, MPH
Dr. med. Linus Grabenhenrich
Dipl.-Psych. Cynthia Hohmann
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Keil, MSPH (Koordinator)
Dr. rer.-medic. Doreen McBride, MBA
Dr. rer.-medic. Dipl.-Gesundheitsökonom Thomas Reinhold
Dr. rer.-medic. Dipl.-Stat. Stephanie Roll
Prof. Dr. med. Stefan N. Willich, MPH, MBA
Dokumentare
Sylvia Binting
Andreas Reich
Steve Holzhausen
Study Nurses
Beatrice Chew
Petra Dem
Hülya Schweikert
Annette Wagner |