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<feed xml:lang="de" xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><title>Aktuelle Pressemitteilungen von www.charite.de</title><subtitle>In diesem Feed haben wir die aktuellsten Pressemitteilungen der Charité - Universitätsmedizin Berlin zusammengestellt.</subtitle><rights>© 2009 Charité - Universitätsmedizin Berlin</rights><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/atomfeed.xml" hreflang="de"  /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/" hreflang="de"  /><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/atomfeed.xml</id><updated>2012-02-12T10:37:50+01:00</updated><author><name>Verantwortlicher</name><email>webmaster@charite.de</email></author><logo>http://www.charite.de/uploads/tx_a21feeds/</logo><icon>http://www.charite.de/uploads/tx_a21feeds/</icon><generator>tx_libfeedcreator</generator><entry><title>Charité und KfH kooperieren bei der Kinderdialyse</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_kfh_kooperieren_bei_der_kinderdialyse/" type="text/html" title="Charité und KfH kooperieren bei der Kinderdialyse" hreflang="de"  /><updated>2012-02-10T12:29:25+01:00</updated><published>2012-02-10T12:29:25+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_kfh_kooperieren_bei_der_kinderdialyse/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_kfh_kooperieren_bei_der_kinderdialyse/" >Das KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche am Campus Virchow-Klinikum wird heute offiziell eingeweiht. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin kooperiert damit bei der Behandlung chronisch nierenkranker Kinder mit dem gemeinnützigen KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. „Die Charité schätzt sich glücklich, dass es durch die Kooperation mit dem KfH-Nierenzentrum gelungen ist, dem wichtigen Bereich der Kindernephrologie eine gesicherte Zukunft zu verschaffen“, betont Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Die Behandlung von Nierenerkrankungen im Kindesalter – ein besonderer Bereich seltener Erkrankungen – erfordert hohe Fachkompetenz und intensive Zuwendung ohne ausreichende Kostendeckung. Deshalb sind wir besonders glücklich, dass uns das KfH im Rahmen seiner gemeinnützigen Ziele hier nachdrücklich unterstützt“, fügt er hinzu. Dr. Ralf Sasse, Vorstandsvorsitzender des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. in Neu-Isenburg, ergänzt: „Das KfH stellt somit nicht nur in den bisher bundesweit 15 spezialisierten Behandlungseinrichtungen für junge Patienten die Versorgung nierenkranker Patienten sicher, sondern nun auch in der Bundeshauptstadt.“ Damit versorge das KfH in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin die weit überwiegende Zahl aller chronisch nierenkranken Kinder in Deutschland, erklärt Sasse.In dem neuen KfH-Nierenzentrum am Campus Virchow-Klinikum werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr mit einer Nierenerkrankung durch ein erfahrenes Team aus Kinderärzten und Fachpflegekräften rund um die Uhr betreut. Dabei werden alle gängigen Dialyseverfahren ambulant angeboten. Darüber hinaus kooperieren die Charité und das KfH bei der Durchführung der stationären Dialysebehandlungen bei Kindern und Jugendlichen.Die Betreuung der jungen Patienten erfolgt in enger Abstimmung mit den Kollegen aus den kinderärztlichen Fachbereichen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Betreuung von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen mit chronischer Niereninsuffizienz dar. Diese umfasst die Behandlung von jungen Patienten, die keine Dialysebehandlung benötigen sowie die Behandlung mit einer Nierenersatztherapie, also der Dialyse oder Nierentransplantation. Ernährungsberatung, psychosoziale Betreuung oder auch schulischer Unterricht während der Dialyse, runden die Behandlung ab. Auch für junge Patienten in der Phase der Berufsausbildung gibt es Unterstützung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_kfh_kooperieren_bei_der_kinderdialyse/" >Das KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche am Campus Virchow-Klinikum wird heute offiziell eingeweiht. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin kooperiert damit bei der Behandlung chronisch nierenkranker Kinder mit dem gemeinnützigen KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. „Die Charité schätzt sich glücklich, dass es durch die Kooperation mit dem KfH-Nierenzentrum gelungen ist, dem wichtigen Bereich der Kindernephrologie eine gesicherte Zukunft zu verschaffen“, betont Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Die Behandlung von Nierenerkrankungen im Kindesalter – ein besonderer Bereich seltener Erkrankungen – erfordert hohe Fachkompetenz und intensive Zuwendung ohne ausreichende Kostendeckung. Deshalb sind wir besonders glücklich, dass uns das KfH im Rahmen seiner gemeinnützigen Ziele hier nachdrücklich unterstützt“, fügt er hinzu. Dr. Ralf Sasse, Vorstandsvorsitzender des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. in Neu-Isenburg, ergänzt: „Das KfH stellt somit nicht nur in den bisher bundesweit 15 spezialisierten Behandlungseinrichtungen für junge Patienten die Versorgung nierenkranker Patienten sicher, sondern nun auch in der Bundeshauptstadt.“ Damit versorge das KfH in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin die weit überwiegende Zahl aller chronisch nierenkranken Kinder in Deutschland, erklärt Sasse.In dem neuen KfH-Nierenzentrum am Campus Virchow-Klinikum werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr mit einer Nierenerkrankung durch ein erfahrenes Team aus Kinderärzten und Fachpflegekräften rund um die Uhr betreut. Dabei werden alle gängigen Dialyseverfahren ambulant angeboten. Darüber hinaus kooperieren die Charité und das KfH bei der Durchführung der stationären Dialysebehandlungen bei Kindern und Jugendlichen.Die Betreuung der jungen Patienten erfolgt in enger Abstimmung mit den Kollegen aus den kinderärztlichen Fachbereichen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Betreuung von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen mit chronischer Niereninsuffizienz dar. Diese umfasst die Behandlung von jungen Patienten, die keine Dialysebehandlung benötigen sowie die Behandlung mit einer Nierenersatztherapie, also der Dialyse oder Nierentransplantation. Ernährungsberatung, psychosoziale Betreuung oder auch schulischer Unterricht während der Dialyse, runden die Behandlung ab. Auch für junge Patienten in der Phase der Berufsausbildung gibt es Unterstützung.</content></entry><entry><title>Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Epilepsie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_entstehung_von_epilepsie/" type="text/html" title="Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Epilepsie" hreflang="de"  /><updated>2012-02-10T11:24:18+01:00</updated><published>2012-02-10T11:24:18+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_entstehung_von_epilepsie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_entstehung_von_epilepsie/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals entschlüsseln, welche speziellen Störungen der Nervenzellen an der Entstehung von fokalen, therapieresistenten Epilepsien beteiligt sind. Ursächlich ist unter anderem die Verminderung bestimmter zellulärer Transportproteine, welche die korrekte Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen verhindert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Physiology* veröffentlicht.   Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Betroffen ist etwa ein Prozent der Bevölkerung. Eine sogenannte Übererregbarkeit der Nervenzellen führt dazu, dass eine zunächst kleine Gruppe von ihnen viel zu oft zu große Impulse weitergeben. Dadurch können größere Nervenzellverbände gleichzeitig erregt werden und ein epileptischer Krampfanfall ist die Folge.  Privatdozent Dr. Rudolf Deisz vom Institut für Zell- und Neurobiologie am Campus Charité Mitte und sein Forschungsteam konnten erstmals einen der ursächlichen molekularen Mechanismen im menschlichen Gewebe aufklären. Sie zeigten, dass in der Ursprungszone des Anfalls die Funktion bestimmter zellulärer Ionentransporter beeinträchtigt ist. Die Konsequenz ist eine Fehlverteilung von Chloridionen an den Nervenzellen, wodurch die korrekte Signalweitergabe durch den hemmenden Überträgerstoff GABA im Zentralnervensystem gestört wird. Letztlich wird also durch die Fehlverteilung von Chloridionen eine gesteigerte Nervenzellaktivität ermöglicht, da der Chloridgradient über der Zellmembran entscheidend für die Effektivität der hemmenden GABA Wirkung ist. Bisher wurde angenommen, dass ein Defekt der GABA-Rezeptoren selbst für die gestörte Hemmung verantwortlich ist. Mit der aktuellen Studie konnte das Forscherteam diese weit verbreitete Theorie zur Epilepsieentstehung widerlegen. Gleichzeitig liefern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Erklärung dafür, dass die meist verordneten Medikamente bei vielen Patientinnen und Patienten versagen.  „Unsere Ergebnisse zeigen nicht nur eine entscheidende, ursächliche Störung bei der Epilepsie“, erklärt Privatdozent Dr. Deisz. „Wir sind zuversichtlich, damit auch einen Ansatzpunkt zur Entwicklung wirksamerer Medikamente für die Behandlung der Epilepsie gefunden zu haben.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_entstehung_von_epilepsie/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals entschlüsseln, welche speziellen Störungen der Nervenzellen an der Entstehung von fokalen, therapieresistenten Epilepsien beteiligt sind. Ursächlich ist unter anderem die Verminderung bestimmter zellulärer Transportproteine, welche die korrekte Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen verhindert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Physiology* veröffentlicht.   Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Betroffen ist etwa ein Prozent der Bevölkerung. Eine sogenannte Übererregbarkeit der Nervenzellen führt dazu, dass eine zunächst kleine Gruppe von ihnen viel zu oft zu große Impulse weitergeben. Dadurch können größere Nervenzellverbände gleichzeitig erregt werden und ein epileptischer Krampfanfall ist die Folge.  Privatdozent Dr. Rudolf Deisz vom Institut für Zell- und Neurobiologie am Campus Charité Mitte und sein Forschungsteam konnten erstmals einen der ursächlichen molekularen Mechanismen im menschlichen Gewebe aufklären. Sie zeigten, dass in der Ursprungszone des Anfalls die Funktion bestimmter zellulärer Ionentransporter beeinträchtigt ist. Die Konsequenz ist eine Fehlverteilung von Chloridionen an den Nervenzellen, wodurch die korrekte Signalweitergabe durch den hemmenden Überträgerstoff GABA im Zentralnervensystem gestört wird. Letztlich wird also durch die Fehlverteilung von Chloridionen eine gesteigerte Nervenzellaktivität ermöglicht, da der Chloridgradient über der Zellmembran entscheidend für die Effektivität der hemmenden GABA Wirkung ist. Bisher wurde angenommen, dass ein Defekt der GABA-Rezeptoren selbst für die gestörte Hemmung verantwortlich ist. Mit der aktuellen Studie konnte das Forscherteam diese weit verbreitete Theorie zur Epilepsieentstehung widerlegen. Gleichzeitig liefern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Erklärung dafür, dass die meist verordneten Medikamente bei vielen Patientinnen und Patienten versagen.  „Unsere Ergebnisse zeigen nicht nur eine entscheidende, ursächliche Störung bei der Epilepsie“, erklärt Privatdozent Dr. Deisz. „Wir sind zuversichtlich, damit auch einen Ansatzpunkt zur Entwicklung wirksamerer Medikamente für die Behandlung der Epilepsie gefunden zu haben.“</content></entry><entry><title>Psychologische Auswirkungen rassistischer Gewalt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/psychologische_auswirkungen_rassistischer_gewalt/" type="text/html" title="Psychologische Auswirkungen rassistischer Gewalt" hreflang="de"  /><updated>2012-02-03T12:02:09+01:00</updated><published>2012-02-03T12:02:09+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/psychologische_auswirkungen_rassistischer_gewalt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/psychologische_auswirkungen_rassistischer_gewalt/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt am Mittwoch, dem 8. Februar um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Auswirkungen diskriminierender und rassistischer Gewalt auf Migranten ein. Veranstalter sind die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, das Institut für medizinische Psychologie und die Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Nervenklinik, Charité Campus Mitte, Bonhoefferweg 3.  „Die Veranstaltung möchte auf die Auswirkungen von diskriminierender und rassistischer Gewalt auf die psychologische Gesundheit, die im öffentlichen Diskurs bislang zu wenig Beachtung findet, aufmerksam machen“, erklärt Prof. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Es ist uns gelungen, eine Reihe von hochrangigen Politikern wie den Vorsitzenden der SPD Sigmar Gabriel und den Integrationsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Frieser als Referenten für unsere Veranstaltung zu gewinnen“, sagt Dr. Meryam Schouler-Ocak, Leitende Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité. Die Auswirkungen rassistischer und diskriminierender Gewalt ist Diskussionsgrundlage für die Debatte mit den Vertretern aus Politik und Gesellschaft.  Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, Journalisten und im Bereich der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie tätige Personen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/psychologische_auswirkungen_rassistischer_gewalt/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt am Mittwoch, dem 8. Februar um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Auswirkungen diskriminierender und rassistischer Gewalt auf Migranten ein. Veranstalter sind die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, das Institut für medizinische Psychologie und die Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Nervenklinik, Charité Campus Mitte, Bonhoefferweg 3.  „Die Veranstaltung möchte auf die Auswirkungen von diskriminierender und rassistischer Gewalt auf die psychologische Gesundheit, die im öffentlichen Diskurs bislang zu wenig Beachtung findet, aufmerksam machen“, erklärt Prof. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Es ist uns gelungen, eine Reihe von hochrangigen Politikern wie den Vorsitzenden der SPD Sigmar Gabriel und den Integrationsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Frieser als Referenten für unsere Veranstaltung zu gewinnen“, sagt Dr. Meryam Schouler-Ocak, Leitende Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité. Die Auswirkungen rassistischer und diskriminierender Gewalt ist Diskussionsgrundlage für die Debatte mit den Vertretern aus Politik und Gesellschaft.  Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, Journalisten und im Bereich der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie tätige Personen.</content></entry><entry><title>Torsten Zuberbier erhält Ehrendoktorwürde der Universität Athen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/torsten_zuberbier_erhaelt_ehrendoktorwuerde_der_universitaet_athen/" type="text/html" title="Torsten Zuberbier erhält Ehrendoktorwürde der Universität Athen" hreflang="de"  /><updated>2012-01-30T00:00:00+01:00</updated><published>2012-01-30T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/torsten_zuberbier_erhaelt_ehrendoktorwuerde_der_universitaet_athen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/torsten_zuberbier_erhaelt_ehrendoktorwuerde_der_universitaet_athen/" >Prof. Torsten Zuberbier, Geschäftsführender Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat jetzt die Ehrendoktorwürde der Universität Athen erhalten. Der 49-jährige Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) erhält die Auszeichnung für seine umfassenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Allergologie und Dermatologie. Prof. Zuberbiers wissenschaftliche Schwerpunkte liegen vor allem in der Erforschung eines bestimmten Zelltyps der körpereigenen Abwehr, der sogenannten Mastzelle.  Zusammen mit seinen Kollegen konnte  er zeigen, dass Mastzellen, die eine Schlüsselrolle in der allergischen Reaktion spielen, nicht nur schädlich für den Körper sind. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Art Schutzfunktion vor Mikroorganismen und Krebszellen entwickeln. Aber auch die klinische Allergologie, insbesondere die Nesselsucht, sowie Nahrungsmittel- und Atemwegsallergien zählen zu seinen Kernthemen.  Mit der Verleihung ihrer höchsten Auszeichnung würdigt die Universität von Athen nicht nur die wissenschaftlichen Leistungen Prof. Zuberbiers, sondern auch sein umfassendes gesellschaftliches Engagement für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Allergikern in Europa.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/torsten_zuberbier_erhaelt_ehrendoktorwuerde_der_universitaet_athen/" >Prof. Torsten Zuberbier, Geschäftsführender Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat jetzt die Ehrendoktorwürde der Universität Athen erhalten. Der 49-jährige Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) erhält die Auszeichnung für seine umfassenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Allergologie und Dermatologie. Prof. Zuberbiers wissenschaftliche Schwerpunkte liegen vor allem in der Erforschung eines bestimmten Zelltyps der körpereigenen Abwehr, der sogenannten Mastzelle.  Zusammen mit seinen Kollegen konnte  er zeigen, dass Mastzellen, die eine Schlüsselrolle in der allergischen Reaktion spielen, nicht nur schädlich für den Körper sind. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Art Schutzfunktion vor Mikroorganismen und Krebszellen entwickeln. Aber auch die klinische Allergologie, insbesondere die Nesselsucht, sowie Nahrungsmittel- und Atemwegsallergien zählen zu seinen Kernthemen.  Mit der Verleihung ihrer höchsten Auszeichnung würdigt die Universität von Athen nicht nur die wissenschaftlichen Leistungen Prof. Zuberbiers, sondern auch sein umfassendes gesellschaftliches Engagement für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Allergikern in Europa.</content></entry><entry><title>Altersforschung in Berlin schreitet voran</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/altersforschung_in_berlin_schreitet_voran/" type="text/html" title="Altersforschung in Berlin schreitet voran" hreflang="de"  /><updated>2012-01-27T14:18:13+01:00</updated><published>2012-01-27T14:18:13+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/altersforschung_in_berlin_schreitet_voran/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/altersforschung_in_berlin_schreitet_voran/" >Nach dem großen Erfolg der ersten Berliner Altersstudie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein weiteres multidisziplinäres Projekt in der Altersforschung. Ziel der zweiten Berliner Altersstudie (BASE-II) ist es, grundlegende Alterungsprozesse besser zu verstehen und Ursachen von Gesundheit und Krankheit im Alter zu identifizieren. Sprecherin des Projektes ist Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen von der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Der Förderzeitraum von BASE-II ist zunächst auf drei Jahre angesetzt. Insgesamt werden 2.200 Berliner Erwachsene eingehend untersucht. Erhoben werden körperliche, genetische, immunologische, psychologische und sozio-ökonomische Merkmale. Thematisch und personell knüpft BASE-II an die multidisziplinäre Arbeit der ersten Berliner Altersstudie (BASE-I) an. „Das Risiko, ob jemand im Alter gesund bleibt oder krank wird, lässt sich in vielen Fällen beeinflussen, das hat uns schon BASE-I gezeigt. Diese Risikofaktoren wollen wir jetzt mit besseren Methoden genauer in den Blick nehmen", erklärt Prof. Steinhagen-Thiessen, die vor über 20 Jahren zusammen mit dem Alternsforscher Prof. Dr. Paul B. Baltes (MPI für Bildungsforschung) an der Gründung der ersten Studie beteiligt war. Die Daten der 1999 begonnenen ersten Altersstudie wurden in vielen nationalen und internationalen Studien aufgegriffen und haben das Bild des Alterns grundlegend revidiert. Neu gegenüber BASE-I ist die Berücksichtigung einer Kontrollgruppe jüngerer Erwachsener, die es ermöglicht, Entwicklungsverläufe im Alter auf eine jüngere Vergleichsgruppe zu beziehen und später den Übergang dieser Vergleichsgruppe in das mittlere Erwachsenenalter zu verfolgen. Ebenfalls neu ist die systematische Erfassung genetischer und immunologischer Aspekte bei jedem BASE-II-Probanden. Mit Hilfe dieser und zahlreicher anderer, neu erhobener Parameter hoffen die Forscherinnen und Forscher, Unterschiede in Alternsverläufen besser erklären zu können als bisher. Koordiniert wird BASE-II von einer multidisziplinären Leitungsgruppe, der neben Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen auch Prof. Dr. Ulman Lindenberger vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Prof. Dr. Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Lars Bertram vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik sowie Prof. Dr. Graham Pawelec vom Zentrum für Medizinische Forschung der Universität Tübingen angehören.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/altersforschung_in_berlin_schreitet_voran/" >Nach dem großen Erfolg der ersten Berliner Altersstudie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein weiteres multidisziplinäres Projekt in der Altersforschung. Ziel der zweiten Berliner Altersstudie (BASE-II) ist es, grundlegende Alterungsprozesse besser zu verstehen und Ursachen von Gesundheit und Krankheit im Alter zu identifizieren. Sprecherin des Projektes ist Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen von der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Der Förderzeitraum von BASE-II ist zunächst auf drei Jahre angesetzt. Insgesamt werden 2.200 Berliner Erwachsene eingehend untersucht. Erhoben werden körperliche, genetische, immunologische, psychologische und sozio-ökonomische Merkmale. Thematisch und personell knüpft BASE-II an die multidisziplinäre Arbeit der ersten Berliner Altersstudie (BASE-I) an. „Das Risiko, ob jemand im Alter gesund bleibt oder krank wird, lässt sich in vielen Fällen beeinflussen, das hat uns schon BASE-I gezeigt. Diese Risikofaktoren wollen wir jetzt mit besseren Methoden genauer in den Blick nehmen", erklärt Prof. Steinhagen-Thiessen, die vor über 20 Jahren zusammen mit dem Alternsforscher Prof. Dr. Paul B. Baltes (MPI für Bildungsforschung) an der Gründung der ersten Studie beteiligt war. Die Daten der 1999 begonnenen ersten Altersstudie wurden in vielen nationalen und internationalen Studien aufgegriffen und haben das Bild des Alterns grundlegend revidiert. Neu gegenüber BASE-I ist die Berücksichtigung einer Kontrollgruppe jüngerer Erwachsener, die es ermöglicht, Entwicklungsverläufe im Alter auf eine jüngere Vergleichsgruppe zu beziehen und später den Übergang dieser Vergleichsgruppe in das mittlere Erwachsenenalter zu verfolgen. Ebenfalls neu ist die systematische Erfassung genetischer und immunologischer Aspekte bei jedem BASE-II-Probanden. Mit Hilfe dieser und zahlreicher anderer, neu erhobener Parameter hoffen die Forscherinnen und Forscher, Unterschiede in Alternsverläufen besser erklären zu können als bisher. Koordiniert wird BASE-II von einer multidisziplinären Leitungsgruppe, der neben Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen auch Prof. Dr. Ulman Lindenberger vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Prof. Dr. Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Lars Bertram vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik sowie Prof. Dr. Graham Pawelec vom Zentrum für Medizinische Forschung der Universität Tübingen angehören.</content></entry><entry><title>Sonderausstellung: Ilana Halperin. Steine</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonderausstellung_ilana_halperin_steine/" type="text/html" title="Sonderausstellung: Ilana Halperin. Steine" hreflang="de"  /><updated>2012-01-25T13:53:02+01:00</updated><published>2012-01-25T13:53:02+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonderausstellung_ilana_halperin_steine/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonderausstellung_ilana_halperin_steine/" >Pünktlich zur Langen Nacht der Museen zeigt das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité seine neue Sonderausstellung Ilana Halperin. Steine. Zum ersten Mal nimmt sich eine ambitionierte künstlerische Einzelausstellung der Verbindung von Körpersteinen und Geologie an; es geht um neue Landmassen, die innerhalb und außerhalb des Körpers entstehen. Steine zieht ihre Inspiration aus der Verknüpfung zweier ganz unterschiedlicher Geologien: der physischen Geologie des menschlichen Organismus und der natürlichen Geologie jener Welt, die uns umgibt. Wesentliche Anregungen hat die im schottischen Glasgow ansässige Künstlerin Ilana Halperin aus der Steinsammlung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité bezogen. Diese Kollektion geht zurück auf die beiden Berliner Anatomen des 18. Jahrhunderts, Johann Gottlieb Walter und seinen Sohn Friedrich August Walter, die sich seinerzeit als eine Art Körpermineralogen verstanden. Bis heute wird die Museumssammlung durch Körpersteinzuwächse aus unterschiedlichen Quellen erweitert. Ilana Halperin hat aus ihrer Auseinandersetzung mit diesen Objekten in jüngster Zeit etliche neue Werke geschaffen. Diese beinhalten Stiche, Holzschnitte, Aquarelle, eine Videoarbeit sowie neuartige Skulpturen, die in geothermalen Becken der Badeanlage Blue Lagoon in Island geschaffen wurden. Zusammen mit plastischen Werken, die Halperin in den kalzifizierenden Quellen von Saint-Nectaire in Frankreich fertigte, kreisen diese Arbeiten im Zentrum um eine Geologie, die sowohl im Körper von Mensch und Tier als auch in der freien Natur geformt wird. Überdies werden in der Ausstellung geologische Objekte aus dem Museum für Naturkunde Berlin und dem Hunterian Museum, Glasgow, zu sehen sein. Gezeigt werden außerdem als ältestes Objekt der Welt der Allende Meteorit sowie der größte bislang bekannt gewordene Harnblasenstein. Das Ausstellungsprojekt des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité wurde großzügig ermöglicht durch die Schering Stiftung, die sich vor allem der Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Kunst verschrieben hat. Parallel zu dieser Ausstellung zeigt die Schering Stiftung in ihrem eigenen Projektraum unter dem Titel Hand Held Lava eine zweite Ausstellung von Ilana Halperin, die einen intensiven Einblick in Phänomene vulkanischen Ursprungs geben wird. Die Präsentation im Medizinhistorischen Museum wurde zusätzlich unterstützt durch Creative Scotland, British Council und Blue Lagoon, Island.Halperins künstlerisches Schaffen richtet sich seit längerem auf geologische Prozesse und Phänomene aus. Hierbei setzt sich die Künstlerin insbesondere mit unserem Verständnis von Zeit auseinander. In ihrem Ansatz verknüpft sie Feldstudien in verschiedenen Orten und Ländern wie Hawaii, Island, Frankreich und China mit Untersuchungen in Museen, Archiven und Laboren. Ihre künstlerische Praxis entwickelt sie bevorzugt in Kooperationen mit geologischen Spezialisten aus verschiedenen Einrichtungen wie etwa dem Global Volcanism Program, dem British Geological Survey und dem Earthwatch Institute.Halperin konnte ihre Arbeiten bislang bereits in zahlreichen Ausstellungen präsentieren, so etwa in Volcano in Compton Verney (2010); Estratos, kuratiert durch Nicolas Bourriaud (2008); Sharjah Biennial 8 (2007) und Experimental Geography, kuratiert durch Nato Thompson (2008-2011). Für ihr Werk ist sie vielfach ausgezeichnet worden, so etwa mit dem Creative Scotland Award, dem British Council Darwin Now Award und dem Alchemy Fellowship des Manchester Museums. Kürzlich erst wurde sie zum ersten Kunst-Fellow am National Museum of Scotland ernannt. Ein Ziel ist eine Einzelausstellung im Museum während des Edinburgher Festivalsommers 2013. Zudem wurde sie an der geologischen Abteilung des neuen Shrewsbury Museum (The Music Hall) in der Geburtsstadt Charles Darwins zur Künstlerkuratorin bestimmt.  Kuratoren: Sara Barnes (freie Kuratorin, Berlin) und Andrew Patrizio (Professor für Visuelle Kultur in Schottland, Universität von Edinburgh)ILANA HALPERIN. STEINEEröffnungsveranstaltung: 26. Januar 2012, 19-21 UhrLaufzeit: 27. Januar bis 15. Juli 2012Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr, Mittwoch und Samstag: 10 bis 19 UhrEintritt für Dauer- und Sonderausstellung: Erwachsene 7 Euro; ermäßigt 3,50 Euro </summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonderausstellung_ilana_halperin_steine/" >Pünktlich zur Langen Nacht der Museen zeigt das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité seine neue Sonderausstellung Ilana Halperin. Steine. Zum ersten Mal nimmt sich eine ambitionierte künstlerische Einzelausstellung der Verbindung von Körpersteinen und Geologie an; es geht um neue Landmassen, die innerhalb und außerhalb des Körpers entstehen. Steine zieht ihre Inspiration aus der Verknüpfung zweier ganz unterschiedlicher Geologien: der physischen Geologie des menschlichen Organismus und der natürlichen Geologie jener Welt, die uns umgibt. Wesentliche Anregungen hat die im schottischen Glasgow ansässige Künstlerin Ilana Halperin aus der Steinsammlung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité bezogen. Diese Kollektion geht zurück auf die beiden Berliner Anatomen des 18. Jahrhunderts, Johann Gottlieb Walter und seinen Sohn Friedrich August Walter, die sich seinerzeit als eine Art Körpermineralogen verstanden. Bis heute wird die Museumssammlung durch Körpersteinzuwächse aus unterschiedlichen Quellen erweitert. Ilana Halperin hat aus ihrer Auseinandersetzung mit diesen Objekten in jüngster Zeit etliche neue Werke geschaffen. Diese beinhalten Stiche, Holzschnitte, Aquarelle, eine Videoarbeit sowie neuartige Skulpturen, die in geothermalen Becken der Badeanlage Blue Lagoon in Island geschaffen wurden. Zusammen mit plastischen Werken, die Halperin in den kalzifizierenden Quellen von Saint-Nectaire in Frankreich fertigte, kreisen diese Arbeiten im Zentrum um eine Geologie, die sowohl im Körper von Mensch und Tier als auch in der freien Natur geformt wird. Überdies werden in der Ausstellung geologische Objekte aus dem Museum für Naturkunde Berlin und dem Hunterian Museum, Glasgow, zu sehen sein. Gezeigt werden außerdem als ältestes Objekt der Welt der Allende Meteorit sowie der größte bislang bekannt gewordene Harnblasenstein. Das Ausstellungsprojekt des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité wurde großzügig ermöglicht durch die Schering Stiftung, die sich vor allem der Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Kunst verschrieben hat. Parallel zu dieser Ausstellung zeigt die Schering Stiftung in ihrem eigenen Projektraum unter dem Titel Hand Held Lava eine zweite Ausstellung von Ilana Halperin, die einen intensiven Einblick in Phänomene vulkanischen Ursprungs geben wird. Die Präsentation im Medizinhistorischen Museum wurde zusätzlich unterstützt durch Creative Scotland, British Council und Blue Lagoon, Island.Halperins künstlerisches Schaffen richtet sich seit längerem auf geologische Prozesse und Phänomene aus. Hierbei setzt sich die Künstlerin insbesondere mit unserem Verständnis von Zeit auseinander. In ihrem Ansatz verknüpft sie Feldstudien in verschiedenen Orten und Ländern wie Hawaii, Island, Frankreich und China mit Untersuchungen in Museen, Archiven und Laboren. Ihre künstlerische Praxis entwickelt sie bevorzugt in Kooperationen mit geologischen Spezialisten aus verschiedenen Einrichtungen wie etwa dem Global Volcanism Program, dem British Geological Survey und dem Earthwatch Institute.Halperin konnte ihre Arbeiten bislang bereits in zahlreichen Ausstellungen präsentieren, so etwa in Volcano in Compton Verney (2010); Estratos, kuratiert durch Nicolas Bourriaud (2008); Sharjah Biennial 8 (2007) und Experimental Geography, kuratiert durch Nato Thompson (2008-2011). Für ihr Werk ist sie vielfach ausgezeichnet worden, so etwa mit dem Creative Scotland Award, dem British Council Darwin Now Award und dem Alchemy Fellowship des Manchester Museums. Kürzlich erst wurde sie zum ersten Kunst-Fellow am National Museum of Scotland ernannt. Ein Ziel ist eine Einzelausstellung im Museum während des Edinburgher Festivalsommers 2013. Zudem wurde sie an der geologischen Abteilung des neuen Shrewsbury Museum (The Music Hall) in der Geburtsstadt Charles Darwins zur Künstlerkuratorin bestimmt.  Kuratoren: Sara Barnes (freie Kuratorin, Berlin) und Andrew Patrizio (Professor für Visuelle Kultur in Schottland, Universität von Edinburgh)ILANA HALPERIN. STEINEEröffnungsveranstaltung: 26. Januar 2012, 19-21 UhrLaufzeit: 27. Januar bis 15. Juli 2012Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr, Mittwoch und Samstag: 10 bis 19 UhrEintritt für Dauer- und Sonderausstellung: Erwachsene 7 Euro; ermäßigt 3,50 Euro </content></entry><entry><title>Weltgrößte Studie zu häufigster Krebserkrankung bei Kindern</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltgroesste_studie_zu_haeufigster_krebserkrankung_bei_kindern/" type="text/html" title="Weltgrößte Studie zu häufigster Krebserkrankung bei Kindern" hreflang="de"  /><updated>2012-01-23T11:34:51+01:00</updated><published>2012-01-23T11:34:51+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltgroesste_studie_zu_haeufigster_krebserkrankung_bei_kindern/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltgroesste_studie_zu_haeufigster_krebserkrankung_bei_kindern/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert mit einem jetzt gestarteten EU-Projekt die weltweit größte Studie zum Kampf gegen die häufigste Krebserkrankung bei Kindern, die akute lymphoblastische Leukämie (ALL). Im Rahmen des Projekts IntReALL (Study for Children with Relapsed ALL) werden Rückfälle (Rezidive) bei bereits behandelter ALL erforscht, damit mehr junge Patienten dauerhaft geheilt werden können. Das ALL-Rezidiv ist die häufigste Todesursache bei krebskranken Kindern. Während die Überlebenschancen bei einer Ersterkrankung an dieser Leukämieform in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich gestiegen sind, haben die jungen Patienten bei einem Rückfall wesentlich schlechtere Aussichten.  Ziel von IntReALL ist es, eine optimierte und international gültige Standardtherapie für Kinder mit ALL-Rezidiv zu entwickeln. Auf Basis dieser bestmöglichen Standardtherapie wollen die Forscherinnen und Forscher eine Reihe neuer Substanzen auf ihre Wirksamkeit in dieser Patientengruppe testen. „Wir sind überzeugt, mit diesem Vorgehen auch bei Kindern mit Rezidiv die Sterblichkeitsrate deutlich senken zu können“, sagt Studienkoordinator Dr. Arend von Stackelberg, der am Campus Virchow-Klinikum die pädiatrische Onkologie / Hämatologie leitet: „Die große Anzahl der beteiligten Kliniken bietet erstmals die Chance, den Therapiefortschritt mit evidenzbasierten Methoden belegen zu können.“ Die akute lymphoblastische Leukämie trifft in Deutschland jährlich rund 500 Kinder und Jugendliche, von denen im Schnitt rund 70 einen Rückfall erleiden. Dass ALL so selten ist, erschwert umfassende Studien. Hier setzt das internationale Großprojekt IntReALL an: Insgesamt 23 überwiegend europäische Partner – darunter Kliniken ebenso wie Unternehmen – werden unter Koordination der Charité an der Entwicklung der optimierten Standardtherapie mitwirken. Dazu gehören unter anderen die Medizinische Hochschule Hannover, die Universität Zürich und die österreichische St. Anna Kinderkrebsforschung, aber auch das Stockholmer Karolinska Institutet und die Oxford University. Die EU-Kommission fördert das auf fünf Jahre angelegte Projekt im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms mit rund sechs Millionen Euro unter dem Titel: IntReALL—International study for treatment of childhood relapsed ALL 2010 with standard therapy, systematic integration of new agents, and establishment of standardized diagnostic and research (HEALTH-F2-2011-278514).</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltgroesste_studie_zu_haeufigster_krebserkrankung_bei_kindern/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert mit einem jetzt gestarteten EU-Projekt die weltweit größte Studie zum Kampf gegen die häufigste Krebserkrankung bei Kindern, die akute lymphoblastische Leukämie (ALL). Im Rahmen des Projekts IntReALL (Study for Children with Relapsed ALL) werden Rückfälle (Rezidive) bei bereits behandelter ALL erforscht, damit mehr junge Patienten dauerhaft geheilt werden können. Das ALL-Rezidiv ist die häufigste Todesursache bei krebskranken Kindern. Während die Überlebenschancen bei einer Ersterkrankung an dieser Leukämieform in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich gestiegen sind, haben die jungen Patienten bei einem Rückfall wesentlich schlechtere Aussichten.  Ziel von IntReALL ist es, eine optimierte und international gültige Standardtherapie für Kinder mit ALL-Rezidiv zu entwickeln. Auf Basis dieser bestmöglichen Standardtherapie wollen die Forscherinnen und Forscher eine Reihe neuer Substanzen auf ihre Wirksamkeit in dieser Patientengruppe testen. „Wir sind überzeugt, mit diesem Vorgehen auch bei Kindern mit Rezidiv die Sterblichkeitsrate deutlich senken zu können“, sagt Studienkoordinator Dr. Arend von Stackelberg, der am Campus Virchow-Klinikum die pädiatrische Onkologie / Hämatologie leitet: „Die große Anzahl der beteiligten Kliniken bietet erstmals die Chance, den Therapiefortschritt mit evidenzbasierten Methoden belegen zu können.“ Die akute lymphoblastische Leukämie trifft in Deutschland jährlich rund 500 Kinder und Jugendliche, von denen im Schnitt rund 70 einen Rückfall erleiden. Dass ALL so selten ist, erschwert umfassende Studien. Hier setzt das internationale Großprojekt IntReALL an: Insgesamt 23 überwiegend europäische Partner – darunter Kliniken ebenso wie Unternehmen – werden unter Koordination der Charité an der Entwicklung der optimierten Standardtherapie mitwirken. Dazu gehören unter anderen die Medizinische Hochschule Hannover, die Universität Zürich und die österreichische St. Anna Kinderkrebsforschung, aber auch das Stockholmer Karolinska Institutet und die Oxford University. Die EU-Kommission fördert das auf fünf Jahre angelegte Projekt im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms mit rund sechs Millionen Euro unter dem Titel: IntReALL—International study for treatment of childhood relapsed ALL 2010 with standard therapy, systematic integration of new agents, and establishment of standardized diagnostic and research (HEALTH-F2-2011-278514).</content></entry><entry><title>Säuglinge und Kinder mit trockener Haut gesucht</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/saeuglinge_und_kinder_mit_trockener_haut_gesucht/" type="text/html" title="Säuglinge und Kinder mit trockener Haut gesucht" hreflang="de"  /><updated>2012-01-19T12:09:37+01:00</updated><published>2012-01-19T12:09:37+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/saeuglinge_und_kinder_mit_trockener_haut_gesucht/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/saeuglinge_und_kinder_mit_trockener_haut_gesucht/" >Das Clinical Research Center for Hair and Skin Science (CRC) der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht für eine Studie mit kosmetischen Hautpflegeprodukten Säuglinge und Kleinkinder, die trockene Haut haben und deren Eltern zu Allergien oder Neurodermitis neigen. Eine aktuelle Untersuchung aus den USA hat erste Hinweise darauf gebracht, dass die frühzeitige und regelmäßige Hautpflege von Säuglingen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Neurodermitis haben, sinnvoll ist. Darüber hinausgehend konnten Kinderdermatologen der Charité zeigen, dass sich der Hautzustand von gesunden Säuglingen stabilisiert, wenn sie nach dem Babyschwimmen eingecremt werden. In der aktuellen Studie wollen die Dermatologinnen und Dermatologen nun untersuchen, inwieweit sich der Hautzustand von Säuglingen (drei bis zwölf Monate) und Kindern (zwei bis sechs Jahre) mit erhöhtem Risiko für Neurodermitis durch die Anwendung von Hautpflegeprodukten verbessern lässt. Bereits erhältliche Hautpflegeprodukte werden kostenlos zur Verfügung gestellt und mit einem Haut- und Pflegekonzept verbunden, welches über die Studiendauer von vier Monaten regelmäßig durchgeführt werden soll. An vier Terminen im CRC wird der Hautzustand der Kinder untersucht und mit den Eltern besprochen. Die Studie wird unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt und die teilnehmenden Kinder und Eltern intensiv betreut. Zusätzlich können Säuglinge und Kinder kostenlos an vier Terminen beim Babyschwimmen oder Aquafun für Kinder teilnehmen. Weitere Informationen zur Hautpflege-Studie erhalten Sie auf der Homepage des Clinical Research Center for Hair and Skin Science .</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/saeuglinge_und_kinder_mit_trockener_haut_gesucht/" >Das Clinical Research Center for Hair and Skin Science (CRC) der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht für eine Studie mit kosmetischen Hautpflegeprodukten Säuglinge und Kleinkinder, die trockene Haut haben und deren Eltern zu Allergien oder Neurodermitis neigen. Eine aktuelle Untersuchung aus den USA hat erste Hinweise darauf gebracht, dass die frühzeitige und regelmäßige Hautpflege von Säuglingen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Neurodermitis haben, sinnvoll ist. Darüber hinausgehend konnten Kinderdermatologen der Charité zeigen, dass sich der Hautzustand von gesunden Säuglingen stabilisiert, wenn sie nach dem Babyschwimmen eingecremt werden. In der aktuellen Studie wollen die Dermatologinnen und Dermatologen nun untersuchen, inwieweit sich der Hautzustand von Säuglingen (drei bis zwölf Monate) und Kindern (zwei bis sechs Jahre) mit erhöhtem Risiko für Neurodermitis durch die Anwendung von Hautpflegeprodukten verbessern lässt. Bereits erhältliche Hautpflegeprodukte werden kostenlos zur Verfügung gestellt und mit einem Haut- und Pflegekonzept verbunden, welches über die Studiendauer von vier Monaten regelmäßig durchgeführt werden soll. An vier Terminen im CRC wird der Hautzustand der Kinder untersucht und mit den Eltern besprochen. Die Studie wird unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt und die teilnehmenden Kinder und Eltern intensiv betreut. Zusätzlich können Säuglinge und Kinder kostenlos an vier Terminen beim Babyschwimmen oder Aquafun für Kinder teilnehmen. Weitere Informationen zur Hautpflege-Studie erhalten Sie auf der Homepage des Clinical Research Center for Hair and Skin Science .</content></entry><entry><title>Zucker fürs Gehirn</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_fuers_gehirn/" type="text/html" title="Zucker fürs Gehirn" hreflang="de"  /><updated>2012-01-16T00:00:00+01:00</updated><published>2012-01-16T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_fuers_gehirn/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_fuers_gehirn/" >Sauerstoff und Glukose sind die Nahrung unseres Gehirns. Fehlen sie, sterben die Nervenzellen ab, wie zum Beispiel beim Schlaganfall. Einen neuen Mechanismus, um dies zu verhindern, entdeckte nun ein internationales Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der kanadischen McMaster Universität. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.Ein kurzfristiger Sauerstoffentzug kann für Zellen im menschlichen Körper wie ein Training wirken. Sie überleben dadurch einen längeren Sauerstoffentzug besser – sie sind sozusagen vorbereitet. Zudem ist bekannt, dass bei Sauerstoffmangel auch der Zuckerstoffwechsel beeinflusst wird. Der Zuckerstoffwechsel und das programmierte Absterben einer Zelle wurden bisher jedoch als voneinander getrennte Abläufe betrachtet. Die Forschergruppe um die beiden Wissenschaftler Philipp Mergenthaler und Andreas Meisel, die im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité zusammenarbeiten, erklären nun den Zusammenhang dieser beiden Vorgänge. Ein Schlüsselenzym des Zuckerstoffwechsels, die sogenannte Hexokinase II, reguliert das Überleben der Zelle. Dieses Enzym verändert den Zucker-Nährstoff Glukose so, dass er von der Zelle verwendet werden kann. Die Forscher fanden heraus, dass das Enzym in den Nervenzellen des Gehirns bei Sauerstoffmangel aktiviert wird. Dies passiert beispielsweise beim Schlaganfall, einer Durchblutungsstörung des Gehirns, wodurch das Gehirn zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Hier übernimmt das Enzym eine schützende Funktion. „Dieser Selbstschutz der Nervenzelle stellt eine wichtige Grundlage für weitere Forschungen dar, aus der beispielsweise eine optimierte Schlaganfalltherapie entwickelt werden könnte“, so Meisel.Die molekularen Mechanismen des Sauerstoffmangels und ein veränderter Zellstoffwechsel spielen jedoch nicht nur beim Schlaganfall eine Rolle, sondern sind unter anderem auch für die Tumorentstehung und die Abwehr von Infektionen durch das Immunsystem von großer Bedeutung. So wird das besagte Enzym beispielsweise für die Veränderung des Zuckerstoffwechsels bei bösartigen Tumoren mitverantwortlich gemacht. Es kann aber auch den Zelltod verursachen, und zwar dann, wenn bei normalem Sauerstoffangebot ein Glukosemangel in der Zelle herrscht. „Das Verständnis des grundlegenden Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den Zelltod reguliert, könnte daher einerseits zum Schutz vor Schlaganfall und andererseits zum gezielten Zelltod bei bösartigen Tumorerkrankungen genutzt werden“, erklärt Mergenthaler. Der Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den programmierten Zelltod regulieren kann, erweitert daher grundlegend das medizinische Verständnis einer Vielzahl von Erkrankungen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_fuers_gehirn/" >Sauerstoff und Glukose sind die Nahrung unseres Gehirns. Fehlen sie, sterben die Nervenzellen ab, wie zum Beispiel beim Schlaganfall. Einen neuen Mechanismus, um dies zu verhindern, entdeckte nun ein internationales Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der kanadischen McMaster Universität. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.Ein kurzfristiger Sauerstoffentzug kann für Zellen im menschlichen Körper wie ein Training wirken. Sie überleben dadurch einen längeren Sauerstoffentzug besser – sie sind sozusagen vorbereitet. Zudem ist bekannt, dass bei Sauerstoffmangel auch der Zuckerstoffwechsel beeinflusst wird. Der Zuckerstoffwechsel und das programmierte Absterben einer Zelle wurden bisher jedoch als voneinander getrennte Abläufe betrachtet. Die Forschergruppe um die beiden Wissenschaftler Philipp Mergenthaler und Andreas Meisel, die im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité zusammenarbeiten, erklären nun den Zusammenhang dieser beiden Vorgänge. Ein Schlüsselenzym des Zuckerstoffwechsels, die sogenannte Hexokinase II, reguliert das Überleben der Zelle. Dieses Enzym verändert den Zucker-Nährstoff Glukose so, dass er von der Zelle verwendet werden kann. Die Forscher fanden heraus, dass das Enzym in den Nervenzellen des Gehirns bei Sauerstoffmangel aktiviert wird. Dies passiert beispielsweise beim Schlaganfall, einer Durchblutungsstörung des Gehirns, wodurch das Gehirn zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Hier übernimmt das Enzym eine schützende Funktion. „Dieser Selbstschutz der Nervenzelle stellt eine wichtige Grundlage für weitere Forschungen dar, aus der beispielsweise eine optimierte Schlaganfalltherapie entwickelt werden könnte“, so Meisel.Die molekularen Mechanismen des Sauerstoffmangels und ein veränderter Zellstoffwechsel spielen jedoch nicht nur beim Schlaganfall eine Rolle, sondern sind unter anderem auch für die Tumorentstehung und die Abwehr von Infektionen durch das Immunsystem von großer Bedeutung. So wird das besagte Enzym beispielsweise für die Veränderung des Zuckerstoffwechsels bei bösartigen Tumoren mitverantwortlich gemacht. Es kann aber auch den Zelltod verursachen, und zwar dann, wenn bei normalem Sauerstoffangebot ein Glukosemangel in der Zelle herrscht. „Das Verständnis des grundlegenden Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den Zelltod reguliert, könnte daher einerseits zum Schutz vor Schlaganfall und andererseits zum gezielten Zelltod bei bösartigen Tumorerkrankungen genutzt werden“, erklärt Mergenthaler. Der Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den programmierten Zelltod regulieren kann, erweitert daher grundlegend das medizinische Verständnis einer Vielzahl von Erkrankungen.</content></entry><entry><title>Forschen – Lehren – Heilen – Gestalten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschen_lehren_heilen_gestalten/" type="text/html" title="Forschen – Lehren – Heilen – Gestalten" hreflang="de"  /><updated>2012-01-13T16:33:19+01:00</updated><published>2012-01-13T16:33:19+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschen_lehren_heilen_gestalten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschen_lehren_heilen_gestalten/" >Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats, hat am Mittwoch seinen 65.Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass ehrte die Charité ihn heute mit einem Symposium, bei dem namhafte Persönlichkeiten die verschiedenen Stationen seines wissenschaftlichen Werdegangs würdigten.  Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Wissenschaft und Bildung a.D. und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Charité, erklärte: „Prof. Einhäupl ist seit seiner Zeit als Vorsitzender des Wissenschaftsrates an der Weichenstellung der deutschen Wissenschaft in Richtung auf Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheidend beteiligt. In diesem Sinne hat er auch seine Führungsaufgabe an der Charité wahrgenommen, so dass Deutschlands größte Universitätsklinik jetzt auch wissenschaftlich wieder unangefochten an der Spitze steht.“  Prof.  Wolfgang Marquardt, der derzeitige Vorsitzender des Wissenschaftsrates, würdigte in seinem Beitrag ebenfalls Wirkung und Leistung des Vorgängers im Amt in den Jahren von 2001 bis 2006. In der für das Wissenschaftssystem überaus wichtigen und ereignisreichen Phase der Reform der föderalen Finanzverfassung Deutschlands sei es Einhäupl eindrucksvoll gelungen, der Stimme der Wissenschaft Gehör zu verschaffen. „Im Dialog über eine wissenschaftsadäquate Reform der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft hat er eine bedeutende und nachdrücklich in Erinnerung bleibende Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Politik übernommen“, sagte  Prof. Marquardt. Früh in seiner wissenschaftlichen Karriere spezialisierte sich Prof. Einhäupl auf Intensivmedizin und insbesondere den Schlaganfall. Eine bahnbrechende klinische Studie in den frühen 90er Jahren führte zur ersten Therapie der Hirnvenenthrombose, einer schwerwiegenden und bis dahin nicht heilbaren Hirnerkrankung. Prof. Daniel Hanley, Leiter des Brain Imaging Outcome Center an der Johns Hopkins Universität in Baltimore (USA), ließ seine jahrelange intensive Zusammenarbeit mit Prof. Einhäupl im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojekts zu grundlegenden Problemen der intensivmedizinischen Therapie von Hirnerkrankungen Revue passieren. An der Charité leitete Prof. Einhäupl zunächst einen Sonderforschungsbereich zur Bedeutung nichtneuronaler Zellen bei  neurologischen Erkrankungen, ehe er 1999 die Sprecherfunktion des bundesweiten Kompetenznetzes Schlaganfall übernahm und 2005 das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin mit aus der Taufe hob. Neben seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Charité (seit 2008) ist er in vielfältiger Weise mit der Gestaltung deutscher Wissenschaftspolitik verbunden, so als Vorsitzender des Hochschulrats der Technischen Universität in seiner Heimatstadt München, Vorsitzender des Kuratoriums der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Mitglied der Jury zur Exzellenzinitiative des Freistaates Sachsen und Vorsitzender des Programmbeirats der Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz in Hessen. In allen Bereichen setzt er seine nach übereinstimmender Auskunft vieler Kollegen „dramatisch guten kommunikativen Kompetenzen“ ein für ein besseres Verständnis zwischen Wissenschaft und Politik.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschen_lehren_heilen_gestalten/" >Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats, hat am Mittwoch seinen 65.Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass ehrte die Charité ihn heute mit einem Symposium, bei dem namhafte Persönlichkeiten die verschiedenen Stationen seines wissenschaftlichen Werdegangs würdigten.  Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Wissenschaft und Bildung a.D. und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Charité, erklärte: „Prof. Einhäupl ist seit seiner Zeit als Vorsitzender des Wissenschaftsrates an der Weichenstellung der deutschen Wissenschaft in Richtung auf Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheidend beteiligt. In diesem Sinne hat er auch seine Führungsaufgabe an der Charité wahrgenommen, so dass Deutschlands größte Universitätsklinik jetzt auch wissenschaftlich wieder unangefochten an der Spitze steht.“  Prof.  Wolfgang Marquardt, der derzeitige Vorsitzender des Wissenschaftsrates, würdigte in seinem Beitrag ebenfalls Wirkung und Leistung des Vorgängers im Amt in den Jahren von 2001 bis 2006. In der für das Wissenschaftssystem überaus wichtigen und ereignisreichen Phase der Reform der föderalen Finanzverfassung Deutschlands sei es Einhäupl eindrucksvoll gelungen, der Stimme der Wissenschaft Gehör zu verschaffen. „Im Dialog über eine wissenschaftsadäquate Reform der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft hat er eine bedeutende und nachdrücklich in Erinnerung bleibende Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Politik übernommen“, sagte  Prof. Marquardt. Früh in seiner wissenschaftlichen Karriere spezialisierte sich Prof. Einhäupl auf Intensivmedizin und insbesondere den Schlaganfall. Eine bahnbrechende klinische Studie in den frühen 90er Jahren führte zur ersten Therapie der Hirnvenenthrombose, einer schwerwiegenden und bis dahin nicht heilbaren Hirnerkrankung. Prof. Daniel Hanley, Leiter des Brain Imaging Outcome Center an der Johns Hopkins Universität in Baltimore (USA), ließ seine jahrelange intensive Zusammenarbeit mit Prof. Einhäupl im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojekts zu grundlegenden Problemen der intensivmedizinischen Therapie von Hirnerkrankungen Revue passieren. An der Charité leitete Prof. Einhäupl zunächst einen Sonderforschungsbereich zur Bedeutung nichtneuronaler Zellen bei  neurologischen Erkrankungen, ehe er 1999 die Sprecherfunktion des bundesweiten Kompetenznetzes Schlaganfall übernahm und 2005 das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin mit aus der Taufe hob. Neben seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Charité (seit 2008) ist er in vielfältiger Weise mit der Gestaltung deutscher Wissenschaftspolitik verbunden, so als Vorsitzender des Hochschulrats der Technischen Universität in seiner Heimatstadt München, Vorsitzender des Kuratoriums der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, Mitglied der Jury zur Exzellenzinitiative des Freistaates Sachsen und Vorsitzender des Programmbeirats der Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz in Hessen. In allen Bereichen setzt er seine nach übereinstimmender Auskunft vieler Kollegen „dramatisch guten kommunikativen Kompetenzen“ ein für ein besseres Verständnis zwischen Wissenschaft und Politik.</content></entry><entry><title>Trauma und Psyche</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_und_psyche/" type="text/html" title="Trauma und Psyche" hreflang="de"  /><updated>2012-01-09T10:55:13+01:00</updated><published>2012-01-09T10:55:13+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_und_psyche/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_und_psyche/" >Was sind die psychischen Auswirkungen von Gewalt und wie werden sie überwunden? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es nach traumatischen Erlebnissen? Die diesjährigen „7. Berliner Psychiatrietage“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin widmen sich dem Thema „Trauma und Psyche – Interaktion, Folge, Überwindung“. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen stellen Experten langfristige Folgen und Therapiemöglichkeiten bei traumatischen Erlebnissen vor. Die Themenschwerpunkte des Symposiums umfassen sowohl die Auswirkungen von Gewalterlebnissen im Kindesalter als auch Traumata im Kontext von Migration, Flucht, Krieg und Asyl. Ebenfalls angesprochen wird der gesellschaftliche Umgang mit Opfer- und Täterschutz bei interpersoneller und sexualisierter Gewalt. Die „Berliner Psychiatrietage“ richten sich an Medizinerinnen und Mediziner sowie Wissenschaftler, Psychologen und Berufsgruppen des Komplementärsystems. Insbesondere am Samstag werden auch Veranstaltungen zu „Hilfsstrukturen in Berlin“ für das interessierte Laienpublikum angeboten und die Experten stehen für Fragen zur Verfügung. Veranstalter des Symposiums ist die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin. Es findet unter der Leitung von Prof. Michael Dettling vom 12. bis 14.Januar im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59 in 10117 Berlin statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, nach Voranmeldung gerne auch für die gesamte Tagung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_und_psyche/" >Was sind die psychischen Auswirkungen von Gewalt und wie werden sie überwunden? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es nach traumatischen Erlebnissen? Die diesjährigen „7. Berliner Psychiatrietage“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin widmen sich dem Thema „Trauma und Psyche – Interaktion, Folge, Überwindung“. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen stellen Experten langfristige Folgen und Therapiemöglichkeiten bei traumatischen Erlebnissen vor. Die Themenschwerpunkte des Symposiums umfassen sowohl die Auswirkungen von Gewalterlebnissen im Kindesalter als auch Traumata im Kontext von Migration, Flucht, Krieg und Asyl. Ebenfalls angesprochen wird der gesellschaftliche Umgang mit Opfer- und Täterschutz bei interpersoneller und sexualisierter Gewalt. Die „Berliner Psychiatrietage“ richten sich an Medizinerinnen und Mediziner sowie Wissenschaftler, Psychologen und Berufsgruppen des Komplementärsystems. Insbesondere am Samstag werden auch Veranstaltungen zu „Hilfsstrukturen in Berlin“ für das interessierte Laienpublikum angeboten und die Experten stehen für Fragen zur Verfügung. Veranstalter des Symposiums ist die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin. Es findet unter der Leitung von Prof. Michael Dettling vom 12. bis 14.Januar im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59 in 10117 Berlin statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, nach Voranmeldung gerne auch für die gesamte Tagung.</content></entry><entry><title>Charité zeichnet Fortbildungsengagement aus</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zeichnet_fortbildungsengagement_aus/" type="text/html" title="Charité zeichnet Fortbildungsengagement aus" hreflang="de"  /><updated>2012-01-02T12:13:06+01:00</updated><published>2012-01-02T12:13:06+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zeichnet_fortbildungsengagement_aus/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zeichnet_fortbildungsengagement_aus/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat über 80 Lehrende für ihre engagierte Teilnahme an einer umfassenden Qualifizierung ausgezeichnet. In feierlicher Atmosphäre nahmen die Absolventinnen und Absolventen jetzt ihre Zertifikate für Medizindidaktik und Health Care Management entgegen.  Die eineinhalb Jahre umfassende Fortbildung „Professionalisierung durch Qualifizierung: Lehre und Management im Gesundheitswesen“ wurde vom Prodekanat für Studium und Lehre initiiert.Die Fortbildungsinhalte waren sehr vielfältig: ob die Anwendung neuer Lehr- und Prüfungsformate, die Arbeit mit Simulationspatienten oder die Themen Projektentwicklung und Qualitätsmanagement. In jeweils drei Qualifikationsstufen mit insgesamt 200 Unterrichtsstunden wurden die Teilnehmenden auf diese und andere Lehr- und Managementaufgaben vorbereitet.„Ich bin beeindruckt, wie viele Ärztinnen und Ärzte zusätzliche Zeit für die Weiterentwicklung ihrer Lehrkompetenzen aufbringen“, sagt Prof. Claudia Spies, Prodekanin für Studium und Lehre. „Das medizindidaktische Engagement der Lehrenden kommt nicht nur der Umsetzung des neuen Modellstudiengangs Medizin zugute, sondern drückt den hohen Stellenwert guter Lehre an der Charité aus“, führt die Prodekanin weiter aus. Die Dozierenden des Qualifizierungsprogramms kommen überwiegend aus dem Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung. Das Fachzentrum wurde 2010 im Rahmen der Initiative „Bologna – Zukunft der Lehre“ von der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung ausgezeichnet und soll zu einem bundesweiten Referenzzentrum für medizinische Lehre ausgebaut werden.Gefördert wird das Qualifizierungsprogramm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zeichnet_fortbildungsengagement_aus/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat über 80 Lehrende für ihre engagierte Teilnahme an einer umfassenden Qualifizierung ausgezeichnet. In feierlicher Atmosphäre nahmen die Absolventinnen und Absolventen jetzt ihre Zertifikate für Medizindidaktik und Health Care Management entgegen.  Die eineinhalb Jahre umfassende Fortbildung „Professionalisierung durch Qualifizierung: Lehre und Management im Gesundheitswesen“ wurde vom Prodekanat für Studium und Lehre initiiert.Die Fortbildungsinhalte waren sehr vielfältig: ob die Anwendung neuer Lehr- und Prüfungsformate, die Arbeit mit Simulationspatienten oder die Themen Projektentwicklung und Qualitätsmanagement. In jeweils drei Qualifikationsstufen mit insgesamt 200 Unterrichtsstunden wurden die Teilnehmenden auf diese und andere Lehr- und Managementaufgaben vorbereitet.„Ich bin beeindruckt, wie viele Ärztinnen und Ärzte zusätzliche Zeit für die Weiterentwicklung ihrer Lehrkompetenzen aufbringen“, sagt Prof. Claudia Spies, Prodekanin für Studium und Lehre. „Das medizindidaktische Engagement der Lehrenden kommt nicht nur der Umsetzung des neuen Modellstudiengangs Medizin zugute, sondern drückt den hohen Stellenwert guter Lehre an der Charité aus“, führt die Prodekanin weiter aus. Die Dozierenden des Qualifizierungsprogramms kommen überwiegend aus dem Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung. Das Fachzentrum wurde 2010 im Rahmen der Initiative „Bologna – Zukunft der Lehre“ von der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung ausgezeichnet und soll zu einem bundesweiten Referenzzentrum für medizinische Lehre ausgebaut werden.Gefördert wird das Qualifizierungsprogramm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).</content></entry><entry><title>Giftnotruf, Institut für Tropenmedizin und Embryonaltoxikologie an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/giftnotruf_institut_fuer_tropenmedizin_und_embryonaltoxikologie_an_der_charite/" type="text/html" title="Giftnotruf, Institut für Tropenmedizin und Embryonaltoxikologie an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2012-01-02T10:32:32+01:00</updated><published>2012-01-02T10:32:32+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/giftnotruf_institut_fuer_tropenmedizin_und_embryonaltoxikologie_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/giftnotruf_institut_fuer_tropenmedizin_und_embryonaltoxikologie_an_der_charite/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin übernimmt zum 1. Januar 2012 einige wesentliche Aufgaben der gesundheitlichen Vorsorge und Information vom Land Berlin. Dazu gehören vor allem der Giftnotruf, das Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit sowie das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie. „Wir erwarten durch diese Integration erhebliche Synergieeffekte“, erklärte Privatdozent Dr. Joachim Seybold, der Stellvertretende Ärztliche Direktor der Charité. „So können wir die Angebote der Gesundheitsvorsorge in der Charité um wichtige Themen erweitern.“Der Giftnotruf ist rund um die Uhr für jedermann kostenlos telefonisch erreichbar. Er bietet medizinische Informationen bei Verdacht auf Vergiftungen zum Beispiel durch Arzneimittel, Drogen oder Pilze und berät bezüglich durchzuführender Maßnahmen. Der besondere Schwerpunkt des Giftnotrufs liegt auf der Beratung bei kindlichen Vergiftungsfällen. Das Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit hat unter anderem die Aufgabe, vor Reisen in die Tropen medizinische Beratungen und Impfungen vorzunehmen. Zudem werden erkrankte Reiserückkehrer spezialisiert versorgt. Auch eine anonyme Beratung bei Verdacht auf HIV-Infektion ist dort angesiedelt. Terminvergaben und telefonische Anfragen sind möglich.Speziell für Ärztinnen und Ärzte sowie pharmazeutisches Personal ist der dritte Dienst wichtig: Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie bietet bundesweit Informationen zur Verträglichkeit gängiger Medikamente in der Schwangerschaft. Auch Schwangere und Mütter können sich zur Sicherheit von Medikamenten beraten lassen. Eine Beratung ist auch möglich, wenn Frauen während oder nach einer Schwangerschaft Auffälligkeiten bemerken, die in Zusammenhang mit einer Medikamenteneinnahme stehen könnten. Schon bisher waren die drei Institute in Forschung und Lehre eng mit der Charité verknüpft. Die Institute waren im Berliner Betrieb für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes) zusammengefasst. Diese Behörde wird zu Jahresbeginn aufgelöst; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln an die Charité. Erreichbarkeit der drei Institute:Giftnotruf: t: + 49 30 19240, von 0 bis 24 Uhrmail(at)giftnotruf.deInstitut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit:t. +49 30 30116-6, von 8 bis 16 Uhrtropeninstitut(at)charite.dePharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie: t. + 49 30 30308-111, Mo.-Fr. 9 Uhr bis 12.30 Uhr, Mo., Di., Do., Fr. 13.30 bis 16 Uhrmail(at)embryotox.deWeitere Informationen zur Arzneiverträglichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit sowie spezielle Fragebögen erhalten Sie hier</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/giftnotruf_institut_fuer_tropenmedizin_und_embryonaltoxikologie_an_der_charite/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin übernimmt zum 1. Januar 2012 einige wesentliche Aufgaben der gesundheitlichen Vorsorge und Information vom Land Berlin. Dazu gehören vor allem der Giftnotruf, das Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit sowie das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie. „Wir erwarten durch diese Integration erhebliche Synergieeffekte“, erklärte Privatdozent Dr. Joachim Seybold, der Stellvertretende Ärztliche Direktor der Charité. „So können wir die Angebote der Gesundheitsvorsorge in der Charité um wichtige Themen erweitern.“Der Giftnotruf ist rund um die Uhr für jedermann kostenlos telefonisch erreichbar. Er bietet medizinische Informationen bei Verdacht auf Vergiftungen zum Beispiel durch Arzneimittel, Drogen oder Pilze und berät bezüglich durchzuführender Maßnahmen. Der besondere Schwerpunkt des Giftnotrufs liegt auf der Beratung bei kindlichen Vergiftungsfällen. Das Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit hat unter anderem die Aufgabe, vor Reisen in die Tropen medizinische Beratungen und Impfungen vorzunehmen. Zudem werden erkrankte Reiserückkehrer spezialisiert versorgt. Auch eine anonyme Beratung bei Verdacht auf HIV-Infektion ist dort angesiedelt. Terminvergaben und telefonische Anfragen sind möglich.Speziell für Ärztinnen und Ärzte sowie pharmazeutisches Personal ist der dritte Dienst wichtig: Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie bietet bundesweit Informationen zur Verträglichkeit gängiger Medikamente in der Schwangerschaft. Auch Schwangere und Mütter können sich zur Sicherheit von Medikamenten beraten lassen. Eine Beratung ist auch möglich, wenn Frauen während oder nach einer Schwangerschaft Auffälligkeiten bemerken, die in Zusammenhang mit einer Medikamenteneinnahme stehen könnten. Schon bisher waren die drei Institute in Forschung und Lehre eng mit der Charité verknüpft. Die Institute waren im Berliner Betrieb für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes) zusammengefasst. Diese Behörde wird zu Jahresbeginn aufgelöst; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln an die Charité. Erreichbarkeit der drei Institute:Giftnotruf: t: + 49 30 19240, von 0 bis 24 Uhrmail(at)giftnotruf.deInstitut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit:t. +49 30 30116-6, von 8 bis 16 Uhrtropeninstitut(at)charite.dePharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie: t. + 49 30 30308-111, Mo.-Fr. 9 Uhr bis 12.30 Uhr, Mo., Di., Do., Fr. 13.30 bis 16 Uhrmail(at)embryotox.deWeitere Informationen zur Arzneiverträglichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit sowie spezielle Fragebögen erhalten Sie hier</content></entry><entry><title>Trauma-Ambulanzen für Gewaltopfer</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_ambulanzen_fuer_gewaltopfer/" type="text/html" title="Trauma-Ambulanzen für Gewaltopfer" hreflang="de"  /><updated>2011-12-23T12:08:52+01:00</updated><published>2011-12-23T12:08:52+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_ambulanzen_fuer_gewaltopfer/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_ambulanzen_fuer_gewaltopfer/" >Berliner und Berlinerinnen, die Gewalterfahrungen verarbeiten müssen, erhalten ab sofort psychotherapeutische Unterstützung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dies haben die Charité und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) jetzt vereinbart. Die Charité eröffnet zu Jahresbeginn eine Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Gewalterfahrungen an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Erwachsene Gewaltopfer können sich an die Trauma-Ambulanz in der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus wenden.Charité und LAGeSo setzen damit Vorschriften des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) um. Ziel des Gesetzes ist es, die körperliche und seelische Gesundheit von Gewaltbetroffenen so weit wie möglich wiederherzustellen. „In den ersten Wochen nach einer Gewalttat kann man noch sehr viel tun, um psychische Spätfolgen bei den Opfern abzuwenden“, erklärt Prof. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Wir bieten Erstgespräche zur Krisenintervention und können in Absprache mit dem LAGeSo die Betroffenen auch an andere Einrichtungen vermitteln.“Sinnvoll und wichtig sind solche Gespräche für Menschen, deren Gewalterfahrung erst wenige Tage oder Wochen zurückliegt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob das Opfer selbst Verletzungen davongetragen oder eine Gewalttat beobachtet hat. „Beides kann traumatische Folgen haben“, sagt Prof. Heinz. Das LAGeSo trägt zunächst die Kosten für bis zu fünf Termine, bei denen speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte oder Psychologen den genauen Sachverhalt ermitteln und eine Diagnose stellen.  Danach wird über weitere Behandlungsmöglichkeiten entschieden.Opfern von Gewalt fällt es häufig schwer, therapeutische Angebote zeitnah in Anspruch zu nehmen. Scham- und Schuldgefühle, tragen erheblich dazu bei, dass Patienten häufig erst dann in die Klinik kommen, wenn die Folgestörungen eines Traumas bereits chronisch sind. „Die neue Ambulanz bietet mit ihrem therapeutischen Konzept, schneller Terminvergabe und unkomplizierter Kostenübernahme ein auf diese Patientengruppe speziell zugeschnittenes Angebot“, sagt Dr. Olaf Schulte-Herbrüggen, der die Traumaambulanz der Erwachsenenpsychiatrie leitet.Bei Kindern und Jugendlichen werden die Bezugspersonen ebenfalls in die Therapie integriert. „Das ist von zentraler Bedeutung“, erklärt die verantwortliche Fachärztin Dr. Sibylle Winter. „Wenn die Bezugspersonen unterstützt werden, können  auch Kinder traumatische Erlebnisse besser verarbeiten.“  Die Aufgabe der beiden Ambulanzen ist es, sich um Opfer oder Zeugen von Überfällen, Messerstechereien, aber auch häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung zu kümmern. Die Charité kooperiert schon seit geraumer Zeit mit Jugendämtern verschiedener Bezirke, um Kinder in solchen Grenzsituationen optimal unterstützen zu können. Die so genannte Kinderschutzgruppe hat als Aufgabe das Erkennen von Gefährdungen des Kindeswohls im Rahmen der medizinischen Arbeit. Dabei geht es um den Schutz der Kinder, aber auch um die kompetente Unterstützung der Familien „Die Trauma-Ambulanz ist ein weiterer Baustein in diesem Netzwerk“, erklärt Dr. Winter.Seit Jahren engagiert sich die Charite für Opfer von Gewalt. In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt werden Frauen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben, an allen drei Rettungsstellen von speziell geschultem Personal betreut. Dabei geht es auch um die gerichtsverwertbare Dokumentation des Verbrechens. Für Folteropfer hat die Charité im Rahmen einer Kooperation mit dem „Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer“ tagesklinische Plätze an der Psychiatrischen Universitätsklinik im St. Hedwig Krankenhaus eingerichtet. „Für all diese Projekte stellt die Charité jährlich einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung, ohne dass die Kosten in jedem Fall erstattet werden“, erklärt Dr. Helmar Wauer, Kaufmännischer Leiter des Klinikums. „Aber das gehört zur gesellschaftlichen Verantwortung der Charité in Berlin.“Eine Terminvereinbarung in beiden Ambulanzen ist ab dem 01.01.2012 zu folgenden Zeiten möglich:Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche: (030) 450-566-229 Montag und  Dienstag: 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr Mittwoch: 15.00 Uhr bis 17.00 UhrDonnerstag und Freitag: 10.00 Uhr bis 12.00 UhrTrauma-Ambulanz für Erwachsene: (030) 23 11 - 18 80  Montag bis  Freitag:  9.30 Uhr bis 16.00 Uhr</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/trauma_ambulanzen_fuer_gewaltopfer/" >Berliner und Berlinerinnen, die Gewalterfahrungen verarbeiten müssen, erhalten ab sofort psychotherapeutische Unterstützung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dies haben die Charité und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) jetzt vereinbart. Die Charité eröffnet zu Jahresbeginn eine Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Gewalterfahrungen an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Erwachsene Gewaltopfer können sich an die Trauma-Ambulanz in der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus wenden.Charité und LAGeSo setzen damit Vorschriften des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) um. Ziel des Gesetzes ist es, die körperliche und seelische Gesundheit von Gewaltbetroffenen so weit wie möglich wiederherzustellen. „In den ersten Wochen nach einer Gewalttat kann man noch sehr viel tun, um psychische Spätfolgen bei den Opfern abzuwenden“, erklärt Prof. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Wir bieten Erstgespräche zur Krisenintervention und können in Absprache mit dem LAGeSo die Betroffenen auch an andere Einrichtungen vermitteln.“Sinnvoll und wichtig sind solche Gespräche für Menschen, deren Gewalterfahrung erst wenige Tage oder Wochen zurückliegt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob das Opfer selbst Verletzungen davongetragen oder eine Gewalttat beobachtet hat. „Beides kann traumatische Folgen haben“, sagt Prof. Heinz. Das LAGeSo trägt zunächst die Kosten für bis zu fünf Termine, bei denen speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte oder Psychologen den genauen Sachverhalt ermitteln und eine Diagnose stellen.  Danach wird über weitere Behandlungsmöglichkeiten entschieden.Opfern von Gewalt fällt es häufig schwer, therapeutische Angebote zeitnah in Anspruch zu nehmen. Scham- und Schuldgefühle, tragen erheblich dazu bei, dass Patienten häufig erst dann in die Klinik kommen, wenn die Folgestörungen eines Traumas bereits chronisch sind. „Die neue Ambulanz bietet mit ihrem therapeutischen Konzept, schneller Terminvergabe und unkomplizierter Kostenübernahme ein auf diese Patientengruppe speziell zugeschnittenes Angebot“, sagt Dr. Olaf Schulte-Herbrüggen, der die Traumaambulanz der Erwachsenenpsychiatrie leitet.Bei Kindern und Jugendlichen werden die Bezugspersonen ebenfalls in die Therapie integriert. „Das ist von zentraler Bedeutung“, erklärt die verantwortliche Fachärztin Dr. Sibylle Winter. „Wenn die Bezugspersonen unterstützt werden, können  auch Kinder traumatische Erlebnisse besser verarbeiten.“  Die Aufgabe der beiden Ambulanzen ist es, sich um Opfer oder Zeugen von Überfällen, Messerstechereien, aber auch häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung zu kümmern. Die Charité kooperiert schon seit geraumer Zeit mit Jugendämtern verschiedener Bezirke, um Kinder in solchen Grenzsituationen optimal unterstützen zu können. Die so genannte Kinderschutzgruppe hat als Aufgabe das Erkennen von Gefährdungen des Kindeswohls im Rahmen der medizinischen Arbeit. Dabei geht es um den Schutz der Kinder, aber auch um die kompetente Unterstützung der Familien „Die Trauma-Ambulanz ist ein weiterer Baustein in diesem Netzwerk“, erklärt Dr. Winter.Seit Jahren engagiert sich die Charite für Opfer von Gewalt. In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt werden Frauen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben, an allen drei Rettungsstellen von speziell geschultem Personal betreut. Dabei geht es auch um die gerichtsverwertbare Dokumentation des Verbrechens. Für Folteropfer hat die Charité im Rahmen einer Kooperation mit dem „Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer“ tagesklinische Plätze an der Psychiatrischen Universitätsklinik im St. Hedwig Krankenhaus eingerichtet. „Für all diese Projekte stellt die Charité jährlich einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung, ohne dass die Kosten in jedem Fall erstattet werden“, erklärt Dr. Helmar Wauer, Kaufmännischer Leiter des Klinikums. „Aber das gehört zur gesellschaftlichen Verantwortung der Charité in Berlin.“Eine Terminvereinbarung in beiden Ambulanzen ist ab dem 01.01.2012 zu folgenden Zeiten möglich:Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche: (030) 450-566-229 Montag und  Dienstag: 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr Mittwoch: 15.00 Uhr bis 17.00 UhrDonnerstag und Freitag: 10.00 Uhr bis 12.00 UhrTrauma-Ambulanz für Erwachsene: (030) 23 11 - 18 80  Montag bis  Freitag:  9.30 Uhr bis 16.00 Uhr</content></entry><entry><title>Ärzte brauchen mehr Zeit für die Forschung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_brauchen_mehr_zeit_fuer_die_forschung/" type="text/html" title="Ärzte brauchen mehr Zeit für die Forschung" hreflang="de"  /><updated>2011-12-21T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-21T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_brauchen_mehr_zeit_fuer_die_forschung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_brauchen_mehr_zeit_fuer_die_forschung/" >Mediziner und Grundlagenforscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben in einem Artikel des aktuellen Fachmagazins NatureBiotech* die Spaltung zwischen medizinisch forschenden Wissenschaftlern und praktizierenden Ärztinnen und Ärzten kritisch beleuchtet.Die zunehmende Komplexität neuer therapeutischer Methoden und technischer Möglichkeiten stellt insbesondere Mediziner vor neue Anforderungen. Hinzu kommt das limitierte Zeitkontingent der Ärzte, die sich neben der Versorgung von Patienten auch um die Ausbildung von Studierenden kümmern: „Das Spektrum, das Ärzte heute abdecken müssen, ist enorm gewachsen. Durch Fortschritte in der biomedizinischen Forschung können wir beispielsweise nicht nur die Rollen einzelner Zellen, sondern verschiedener Proteine, Moleküle und sogar Gene identifizieren. Die Auswahl an neuen diagnostischen Verfahren hat ebenso zugenommen wie der Umfang von therapeutischen Optionen“, erklärt Dr. Philipp von Roth, Clinical Scientist an der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT). Roth ist auch Orthopäde und Unfallchirurg an der Charité. Er durchläuft eine neue Ausbildung zum „Klinischen Wissenschaftler“, die an der DFG geförderten Graduiertenschule an der Charité entwickelt wurde. Zusammen mit seinen wissenschaftlichen Kollegen hat er den Artikel über die zunehmenden Probleme der Ärzte in der medizinischen Forschung verfasst und vier Lösungsansätze vorgestellt, die an namhaften Universitäten entwickelt wurden.Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenschule der Charité bietet ein spezielles Ausbildungsprogramm für Mediziner an, bei dem sie ausreichend Zeit sowie finanzielle und wissenschaftliche Unterstützung für ihre medizinisch relevanten Forschungsvorhaben erhalten. In speziellen Kursen lernen Ärzte auch die Herausforderungen und Möglichkeiten anderer Disziplinen kennen und verstehen. „Das ist essentiell“, sagt der Koordinator der Graduiertenschule, Prof. Georg Duda. „Oft fehlt es an einer gemeinsamen Sprache, die man für fachübergreifende Projekte benötigt. Ingenieure, Biologen und Physiker müssen die Probleme von Ärzten verstehen. Umgekehrt sollten Mediziner die heutigen biologischen und technischen Analyseoptionen kennen. Nur so können gemeinsame Projekte entstehen und umgesetzt werden.“Neben der Charité bieten auch die amerikanische Stanford University, die britische Oxford University und die australische Monash University erfolgreiche Programme für die Ausbildung von forschungsinteressierten Medizinern an. Diese werden vergleichend in dem Artikel gegenüber gestellt und diskutiert.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_brauchen_mehr_zeit_fuer_die_forschung/" >Mediziner und Grundlagenforscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben in einem Artikel des aktuellen Fachmagazins NatureBiotech* die Spaltung zwischen medizinisch forschenden Wissenschaftlern und praktizierenden Ärztinnen und Ärzten kritisch beleuchtet.Die zunehmende Komplexität neuer therapeutischer Methoden und technischer Möglichkeiten stellt insbesondere Mediziner vor neue Anforderungen. Hinzu kommt das limitierte Zeitkontingent der Ärzte, die sich neben der Versorgung von Patienten auch um die Ausbildung von Studierenden kümmern: „Das Spektrum, das Ärzte heute abdecken müssen, ist enorm gewachsen. Durch Fortschritte in der biomedizinischen Forschung können wir beispielsweise nicht nur die Rollen einzelner Zellen, sondern verschiedener Proteine, Moleküle und sogar Gene identifizieren. Die Auswahl an neuen diagnostischen Verfahren hat ebenso zugenommen wie der Umfang von therapeutischen Optionen“, erklärt Dr. Philipp von Roth, Clinical Scientist an der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT). Roth ist auch Orthopäde und Unfallchirurg an der Charité. Er durchläuft eine neue Ausbildung zum „Klinischen Wissenschaftler“, die an der DFG geförderten Graduiertenschule an der Charité entwickelt wurde. Zusammen mit seinen wissenschaftlichen Kollegen hat er den Artikel über die zunehmenden Probleme der Ärzte in der medizinischen Forschung verfasst und vier Lösungsansätze vorgestellt, die an namhaften Universitäten entwickelt wurden.Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenschule der Charité bietet ein spezielles Ausbildungsprogramm für Mediziner an, bei dem sie ausreichend Zeit sowie finanzielle und wissenschaftliche Unterstützung für ihre medizinisch relevanten Forschungsvorhaben erhalten. In speziellen Kursen lernen Ärzte auch die Herausforderungen und Möglichkeiten anderer Disziplinen kennen und verstehen. „Das ist essentiell“, sagt der Koordinator der Graduiertenschule, Prof. Georg Duda. „Oft fehlt es an einer gemeinsamen Sprache, die man für fachübergreifende Projekte benötigt. Ingenieure, Biologen und Physiker müssen die Probleme von Ärzten verstehen. Umgekehrt sollten Mediziner die heutigen biologischen und technischen Analyseoptionen kennen. Nur so können gemeinsame Projekte entstehen und umgesetzt werden.“Neben der Charité bieten auch die amerikanische Stanford University, die britische Oxford University und die australische Monash University erfolgreiche Programme für die Ausbildung von forschungsinteressierten Medizinern an. Diese werden vergleichend in dem Artikel gegenüber gestellt und diskutiert.</content></entry><entry><title>DFG bewilligt neue Forschergruppe an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dfg_bewilligt_neue_forschergruppe_an_der_charite/" type="text/html" title="DFG bewilligt neue Forschergruppe an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-12-19T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-19T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dfg_bewilligt_neue_forschergruppe_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dfg_bewilligt_neue_forschergruppe_an_der_charite/" >Drei Jahre lang kann die Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden jetzt zu innovativen Therapien bei Alkoholabhängigkeit forschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte für diese Forschungsgruppe jetzt eine Unterstützung von drei Millionen Euro pro Jahr. Im Zentrum steht die Frage, ob die Abhängigkeit durch gezielt eingesetzte Belohnungsmechanismen „verlernt“ werden kann. Die Sprecherfunktion für die Forschergruppe liegt bei Professor Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte.Übermäßiger Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit haben fatale gesundheitliche und soziale Folgen. Sie reichen von neurologischen und psychischen Störungen über kardiovaskuläre und Magen-Darm-Krankheiten bis hin zu familiären und finanziellen Problemen. Die Betroffenen unterliegen ihrer Sucht trotz negativer Konsequenzen und empfinden andere Reize als nur wenig belohnend. In der an der Charité neu etablierten Forschergruppe mit dem Titel „Lern- und Gewöhnungsprozesse als Prädiktoren für die Entwicklung und Aufrechterhaltung alkoholbezogener Störungen” soll die Frage beantwortet werden, welche Rolle belohnungsassoziierte Lernmechanismen, also das Lernen mit einer Belohnung, bei alkoholbezogenen Störungen spielen.Hierzu werden repräsentative Risikogruppen und an Alkoholabhängigkeit erkrankte Patientinnen und Patienten in einer umfassenden Studie untersucht. In Pilotexperimenten erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche Lernmechanismen zur Vorbeugung und zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit beitragen können. Zunächst werden die Probanden anhand verschiedener Lernparadigmen und mit unterschiedlichen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie und Magnetresonanztomographie untersucht, um die neurobiologischen und verhaltensrelevanten Variablen mit genetischen Markern zu assoziieren. Weiterhin soll untersucht werden, welche Lernmechanismen als Ziele pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Interventionen für die Prävention und Behandlung alkoholbezogener Störungen in Frage kommen. Dieses Vorgehen wird einen nachhaltigen Schritt hin zu einer individualisierten Prävention und Behandlung alkoholbezogener Störungen darstellen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dfg_bewilligt_neue_forschergruppe_an_der_charite/" >Drei Jahre lang kann die Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden jetzt zu innovativen Therapien bei Alkoholabhängigkeit forschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte für diese Forschungsgruppe jetzt eine Unterstützung von drei Millionen Euro pro Jahr. Im Zentrum steht die Frage, ob die Abhängigkeit durch gezielt eingesetzte Belohnungsmechanismen „verlernt“ werden kann. Die Sprecherfunktion für die Forschergruppe liegt bei Professor Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte.Übermäßiger Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit haben fatale gesundheitliche und soziale Folgen. Sie reichen von neurologischen und psychischen Störungen über kardiovaskuläre und Magen-Darm-Krankheiten bis hin zu familiären und finanziellen Problemen. Die Betroffenen unterliegen ihrer Sucht trotz negativer Konsequenzen und empfinden andere Reize als nur wenig belohnend. In der an der Charité neu etablierten Forschergruppe mit dem Titel „Lern- und Gewöhnungsprozesse als Prädiktoren für die Entwicklung und Aufrechterhaltung alkoholbezogener Störungen” soll die Frage beantwortet werden, welche Rolle belohnungsassoziierte Lernmechanismen, also das Lernen mit einer Belohnung, bei alkoholbezogenen Störungen spielen.Hierzu werden repräsentative Risikogruppen und an Alkoholabhängigkeit erkrankte Patientinnen und Patienten in einer umfassenden Studie untersucht. In Pilotexperimenten erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche Lernmechanismen zur Vorbeugung und zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit beitragen können. Zunächst werden die Probanden anhand verschiedener Lernparadigmen und mit unterschiedlichen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie und Magnetresonanztomographie untersucht, um die neurobiologischen und verhaltensrelevanten Variablen mit genetischen Markern zu assoziieren. Weiterhin soll untersucht werden, welche Lernmechanismen als Ziele pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Interventionen für die Prävention und Behandlung alkoholbezogener Störungen in Frage kommen. Dieses Vorgehen wird einen nachhaltigen Schritt hin zu einer individualisierten Prävention und Behandlung alkoholbezogener Störungen darstellen.</content></entry><entry><title>Probandenaufruf für Studie zum Entfremdungserleben</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_fuer_studie_zum_entfremdungserleben/" type="text/html" title="Probandenaufruf für Studie zum Entfremdungserleben" hreflang="de"  /><updated>2011-12-19T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-19T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_fuer_studie_zum_entfremdungserleben/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_fuer_studie_zum_entfremdungserleben/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht Patientinnen und Patienten, die am sogenannten „Depersonalisations-Derealisations-Syndrom“ (DP-DR) leiden. Bei dieser psychischen Krankheit erleben die Betroffenen emotionale Abstumpfung und eine dauerhafte Entfremdung von sich selbst und ihrer Umwelt. Die Studie, die im Forschungsbereich „Mind and Brain“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité durchgeführt wird, versucht nun, der Krankheit mithilfe der funktionellen Bildgebung näher zu kommen. Während die Patientinnen und Patienten einige maßgeschneiderte Aufgaben lösen, wird ihren Gehirnen mittels eines Magnetresonanztomographen (MRT) bei der Arbeit zugesehen.Drei Viertel aller Menschen haben mindestens einmal im Leben zeitweise das Gefühl, sich selbst fremd und abgelöst von ihrer Umwelt zu sein. Für Momente oder längere Phasen verliert die Umgebung dann ihren Realitätscharakter und erscheint unecht, wie in einem Film oder hinter einer Nebelwand. Obwohl dieses Entfremdungserleben durch Drogenkonsum, Schlafentzug und Jetlag, Stress oder plötzliches Erschrecken herbeigeführt werden und unter Umständen sogar angenehm sein kann, so existiert es auch als psychische Störung. Manche Patienten erleben sich dabei länger oder dauerhaft als reine Beobachter ihrer Handlungen oder fühlen sich dann wie in einer Traumwelt. Diese emotionalen Veränderungen sind jedoch schwer in Worte zu fassen und daher nicht leicht zu diagnostizieren, was sicherlich dazu beiträgt, dass sie in Forschung und klinischer Praxis häufig vernachlässigt werden.Für die Patientinnen und Patienten umfasst die Studie drei Sitzungen, die alle auf dem Charité Campus Charité Mitte stattfinden: Der erste Termin besteht aus einem vier- bis fünfstündigem diagnostisches Gespräch; die beiden folgenden Termine dienen dem Lösen vorher geübter Aufgaben unter MRT-Beobachtung, jeweils für ca. eine Stunde. Nach Abschluss der drei Testtage erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung. Es werden keine Medikamente oder invasiven Techniken benutzt und alle Daten werden nach der Erhebung pseudonymisiert ausgewertet und aufbewahrt. </summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_fuer_studie_zum_entfremdungserleben/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht Patientinnen und Patienten, die am sogenannten „Depersonalisations-Derealisations-Syndrom“ (DP-DR) leiden. Bei dieser psychischen Krankheit erleben die Betroffenen emotionale Abstumpfung und eine dauerhafte Entfremdung von sich selbst und ihrer Umwelt. Die Studie, die im Forschungsbereich „Mind and Brain“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité durchgeführt wird, versucht nun, der Krankheit mithilfe der funktionellen Bildgebung näher zu kommen. Während die Patientinnen und Patienten einige maßgeschneiderte Aufgaben lösen, wird ihren Gehirnen mittels eines Magnetresonanztomographen (MRT) bei der Arbeit zugesehen.Drei Viertel aller Menschen haben mindestens einmal im Leben zeitweise das Gefühl, sich selbst fremd und abgelöst von ihrer Umwelt zu sein. Für Momente oder längere Phasen verliert die Umgebung dann ihren Realitätscharakter und erscheint unecht, wie in einem Film oder hinter einer Nebelwand. Obwohl dieses Entfremdungserleben durch Drogenkonsum, Schlafentzug und Jetlag, Stress oder plötzliches Erschrecken herbeigeführt werden und unter Umständen sogar angenehm sein kann, so existiert es auch als psychische Störung. Manche Patienten erleben sich dabei länger oder dauerhaft als reine Beobachter ihrer Handlungen oder fühlen sich dann wie in einer Traumwelt. Diese emotionalen Veränderungen sind jedoch schwer in Worte zu fassen und daher nicht leicht zu diagnostizieren, was sicherlich dazu beiträgt, dass sie in Forschung und klinischer Praxis häufig vernachlässigt werden.Für die Patientinnen und Patienten umfasst die Studie drei Sitzungen, die alle auf dem Charité Campus Charité Mitte stattfinden: Der erste Termin besteht aus einem vier- bis fünfstündigem diagnostisches Gespräch; die beiden folgenden Termine dienen dem Lösen vorher geübter Aufgaben unter MRT-Beobachtung, jeweils für ca. eine Stunde. Nach Abschluss der drei Testtage erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung. Es werden keine Medikamente oder invasiven Techniken benutzt und alle Daten werden nach der Erhebung pseudonymisiert ausgewertet und aufbewahrt. </content></entry><entry><title>Forschungsdatenbank der Charité erweitert</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschungsdatenbank_der_charite_erweitert/" type="text/html" title="Forschungsdatenbank der Charité erweitert" hreflang="de"  /><updated>2011-12-19T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-19T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschungsdatenbank_der_charite_erweitert/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschungsdatenbank_der_charite_erweitert/" >Die neue Forschungsdatenbank der Charité – Universitätsmedizin ist online. Neben ca. 3500 recherchierbaren Projekten werden nun auch ca. 65.000 Publikationen in optisch ansprechender Weise dargestellt.Die Forschungsdatenbank dokumentiert die wissenschaftlichen Arbeiten an der Charité. Sie bietet grundlegende Informationen zu aktuellen sowie bereits abgeschlossenen Projekten. Auch Laufzeit, Fördergeber, Projektskizzen sowie die dazugehörige Website sind in der Forschungsdatenbank hinterlegt. Kontaktangaben ermöglichen die direkte Kommunikation mit der Projektleitung. Neu ist, dass nun auch Publikationen, an denen aktive oder ehemalige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité mitgewirkt haben, erfasst sind.Ähnlich wie die internationale textbasierte Datenbank PubMed, die Artikel aus dem gesamten Bereich der Biomedizin dokumentiert, bietet die Forschungsdatenbank der Charité detaillierte Recherchemöglichkeiten zu allen Publikationen des Universitätsklinikums. Mit wenigen Klicks können Interessierte Einblick in die Publikationsleistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Einrichtungen der Charité gewinnen, und so die aufwendige Recherche in PubMed oder anderen Datenbanken umgehen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Links zu Pubmed bei vielen Journalbeiträgen, über die direkt auf die Abstracts oder – soweit lizensiert – auch auf die Volltexte zugegriffen werden kann. Die Möglichkeit, parametergesteuert in die Forschungsdatenbank zu verlinken und damit personen- bzw. einrichtungsbezogene Publikations-/Projektlisten zu erzeugen wird rege auf den Internetseiten der Kliniken, Institute und Forschungszentren der Charité genutzt.Die Forschungsdatenbank ist auch in englischer Sprache verfügbar, eine Voraussetzung für den inter- und transdisziplinären Wissensaustauch und die Anbahnung  institutionsübergreifender und internationaler Forschungskooperationen. Die Besucherdaten zeigen, dass die Forschungsdatenbank der Charité zwar hauptsächlich im deutschsprachigen Raum (89%) genutzt wird, jedoch auch Anfragen aus anderen europäischen Ländern sowie aus den USA und Asien verzeichnen kann.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschungsdatenbank_der_charite_erweitert/" >Die neue Forschungsdatenbank der Charité – Universitätsmedizin ist online. Neben ca. 3500 recherchierbaren Projekten werden nun auch ca. 65.000 Publikationen in optisch ansprechender Weise dargestellt.Die Forschungsdatenbank dokumentiert die wissenschaftlichen Arbeiten an der Charité. Sie bietet grundlegende Informationen zu aktuellen sowie bereits abgeschlossenen Projekten. Auch Laufzeit, Fördergeber, Projektskizzen sowie die dazugehörige Website sind in der Forschungsdatenbank hinterlegt. Kontaktangaben ermöglichen die direkte Kommunikation mit der Projektleitung. Neu ist, dass nun auch Publikationen, an denen aktive oder ehemalige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité mitgewirkt haben, erfasst sind.Ähnlich wie die internationale textbasierte Datenbank PubMed, die Artikel aus dem gesamten Bereich der Biomedizin dokumentiert, bietet die Forschungsdatenbank der Charité detaillierte Recherchemöglichkeiten zu allen Publikationen des Universitätsklinikums. Mit wenigen Klicks können Interessierte Einblick in die Publikationsleistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Einrichtungen der Charité gewinnen, und so die aufwendige Recherche in PubMed oder anderen Datenbanken umgehen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Links zu Pubmed bei vielen Journalbeiträgen, über die direkt auf die Abstracts oder – soweit lizensiert – auch auf die Volltexte zugegriffen werden kann. Die Möglichkeit, parametergesteuert in die Forschungsdatenbank zu verlinken und damit personen- bzw. einrichtungsbezogene Publikations-/Projektlisten zu erzeugen wird rege auf den Internetseiten der Kliniken, Institute und Forschungszentren der Charité genutzt.Die Forschungsdatenbank ist auch in englischer Sprache verfügbar, eine Voraussetzung für den inter- und transdisziplinären Wissensaustauch und die Anbahnung  institutionsübergreifender und internationaler Forschungskooperationen. Die Besucherdaten zeigen, dass die Forschungsdatenbank der Charité zwar hauptsächlich im deutschsprachigen Raum (89%) genutzt wird, jedoch auch Anfragen aus anderen europäischen Ländern sowie aus den USA und Asien verzeichnen kann.</content></entry><entry><title>Medizin im Nationalsozialismus – Gedenkort an der Charité geplant</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/medizin_im_nationalsozialismus_gedenkort_an_der_charite_geplant/" type="text/html" title="Medizin im Nationalsozialismus – Gedenkort an der Charité geplant" hreflang="de"  /><updated>2011-12-16T12:23:31+01:00</updated><published>2011-12-16T12:23:31+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/medizin_im_nationalsozialismus_gedenkort_an_der_charite_geplant/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/medizin_im_nationalsozialismus_gedenkort_an_der_charite_geplant/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität der Künste Berlin (UDK) wollen gemeinsam ein Konzept für einen dauerhaften Ort des Erinnerns und Gedenkens an die Medizin-Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus weiterentwickeln und realisieren. Nach zweijährigen Vorarbeiten unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, und der Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, jetzt eine entsprechende weitreichende Kooperationsvereinbarung. Die Taten nahmen auch von Einrichtungen der Charité ihren Ausgang und wurden durch medizinische Akteure der Charité umgesetzt. Aus diesem Grund soll der Gedenkort auf dem Freigelände des historischen Charité-Campus in Berlin-Mitte entstehen. Das Vorhaben versteht sich als ein künstlerisches und wissenschaftliches Projekt. Ein Fachbeirat unterstützt den Realisierungsprozess. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste und des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité zusammen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/medizin_im_nationalsozialismus_gedenkort_an_der_charite_geplant/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität der Künste Berlin (UDK) wollen gemeinsam ein Konzept für einen dauerhaften Ort des Erinnerns und Gedenkens an die Medizin-Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus weiterentwickeln und realisieren. Nach zweijährigen Vorarbeiten unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, und der Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, jetzt eine entsprechende weitreichende Kooperationsvereinbarung. Die Taten nahmen auch von Einrichtungen der Charité ihren Ausgang und wurden durch medizinische Akteure der Charité umgesetzt. Aus diesem Grund soll der Gedenkort auf dem Freigelände des historischen Charité-Campus in Berlin-Mitte entstehen. Das Vorhaben versteht sich als ein künstlerisches und wissenschaftliches Projekt. Ein Fachbeirat unterstützt den Realisierungsprozess. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste und des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité zusammen.</content></entry><entry><title>Hautscan zur ungesunden Lebensweise erfolgreich getestet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hautscan_zur_ungesunden_lebensweise_erfolgreich_getestet/" type="text/html" title="Hautscan zur ungesunden Lebensweise erfolgreich getestet" hreflang="de"  /><updated>2011-12-15T13:47:50+01:00</updated><published>2011-12-15T13:47:50+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hautscan_zur_ungesunden_lebensweise_erfolgreich_getestet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hautscan_zur_ungesunden_lebensweise_erfolgreich_getestet/" >Jugendliche lassen sich innerhalb von wenigen Tagen motivieren, ihre Lebens- und Ernährungsweise zu ändern. Das zeigt ein wissenschaftlich begleiteter Test, den die Charité – Universitätsmedizin Berlin zu ihrem neuartigen Hautscan-Messverfahren mit Kasseler Schülern durchgeführt hat. Damit lässt sich anhand der Hautwerte bereits nach zwei oder drei Tagen nachweisen, ob ein Mensch mit dem Rauchen aufgehört hat oder sich gesünder ernährt.  Prof. Jürgen Lademann von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Campus Charité Mitte entwickelte ein Verfahren, das die Konzentration bestimmter Vitamine und Spurenelemente, so genannter Antioxidantien, in der Haut messen kann. Je höher der Anteil ist, desto weniger Chancen haben so genannte freie Radikale, das Immunsystem anzugreifen. Diese gelten als Ursache für verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Krebs. Antioxidantien kann der Körper nicht selbst produzieren. Er muss sie durch gesunde Nahrung aufnehmen und ihre Entwicklung durch gesunde Lebensweise fördern. „Unser Messverfahren kann unkompliziert und günstig nachweisen, inwiefern der Zustand unserer Haut durch Ernährung und Stress beeinflusst wird“, erklärt Prof. Lademann. Um das Verfahren benutzerfreundlich und mobil zur Anwendung zu bringen, hat die Kasseler Firma Opsolution GmbH einen Hautscanner in der Größe einer Computermaus entwickelt. „Er ist einfach und leicht zu bedienen, so kann jeder seine Lebensgewohnheiten überprüfen und bekommt ein Biofeedback zu seinen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten“, sagt der technische Geschäftsführer Dr. Wolfgang Köcher. Im Rahmen eines Pilotprojekts an der Elisabeth-Knipping-Schule Kassel wurden 50 Gymnasiasten zunächst dreimal wöchentlich mit dem Hautscanner untersucht und nach ihren Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Bereits in dieser Zeit kam es bei den meisten Schülern zu einer signifikanten Verbesserung des Gehalts an Antioxidantien in der Haut. Das führen die Forscher auf die stimulierende Wirkung der Messungen zurück. Während der anschließenden ebenfalls vierwöchigen Interventionsphase nahmen die 17 bis 20-Jährigen ein qualitativ hochwertiges Mittagessen stets gemeinsam ein, erhielten Unterricht in Ernährungskunde und wurden gezielt angehalten, den Konsum von Alkohol und Zigaretten zu reduzieren oder einzustellen. Erneut kam es zu einer deutlichen Verbesserung der Hautwerte um weitere 13 Prozent. Sechs Monate später untersuchten die Wissenschaftler die Jugendlichen ein weiteres Mal. Das erfreuliche Ergebnis: Ihre Antioxidantienwerte waren noch genauso hoch wie während der Interventionsphase. In naher Zukunft soll mit Hilfe des Hautscanners ein Gesundheitsscreening von breiten Bevölkerungsgruppen möglich werden. „Der Präventionsgedanke wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Der Hautscanner ist durch die zeitnahe Rückmeldung auf Veränderungen des Lebensstils sehr gut geeignet, Menschen zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren“, betont Prof. Lademann.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hautscan_zur_ungesunden_lebensweise_erfolgreich_getestet/" >Jugendliche lassen sich innerhalb von wenigen Tagen motivieren, ihre Lebens- und Ernährungsweise zu ändern. Das zeigt ein wissenschaftlich begleiteter Test, den die Charité – Universitätsmedizin Berlin zu ihrem neuartigen Hautscan-Messverfahren mit Kasseler Schülern durchgeführt hat. Damit lässt sich anhand der Hautwerte bereits nach zwei oder drei Tagen nachweisen, ob ein Mensch mit dem Rauchen aufgehört hat oder sich gesünder ernährt.  Prof. Jürgen Lademann von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Campus Charité Mitte entwickelte ein Verfahren, das die Konzentration bestimmter Vitamine und Spurenelemente, so genannter Antioxidantien, in der Haut messen kann. Je höher der Anteil ist, desto weniger Chancen haben so genannte freie Radikale, das Immunsystem anzugreifen. Diese gelten als Ursache für verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Krebs. Antioxidantien kann der Körper nicht selbst produzieren. Er muss sie durch gesunde Nahrung aufnehmen und ihre Entwicklung durch gesunde Lebensweise fördern. „Unser Messverfahren kann unkompliziert und günstig nachweisen, inwiefern der Zustand unserer Haut durch Ernährung und Stress beeinflusst wird“, erklärt Prof. Lademann. Um das Verfahren benutzerfreundlich und mobil zur Anwendung zu bringen, hat die Kasseler Firma Opsolution GmbH einen Hautscanner in der Größe einer Computermaus entwickelt. „Er ist einfach und leicht zu bedienen, so kann jeder seine Lebensgewohnheiten überprüfen und bekommt ein Biofeedback zu seinen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten“, sagt der technische Geschäftsführer Dr. Wolfgang Köcher. Im Rahmen eines Pilotprojekts an der Elisabeth-Knipping-Schule Kassel wurden 50 Gymnasiasten zunächst dreimal wöchentlich mit dem Hautscanner untersucht und nach ihren Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Bereits in dieser Zeit kam es bei den meisten Schülern zu einer signifikanten Verbesserung des Gehalts an Antioxidantien in der Haut. Das führen die Forscher auf die stimulierende Wirkung der Messungen zurück. Während der anschließenden ebenfalls vierwöchigen Interventionsphase nahmen die 17 bis 20-Jährigen ein qualitativ hochwertiges Mittagessen stets gemeinsam ein, erhielten Unterricht in Ernährungskunde und wurden gezielt angehalten, den Konsum von Alkohol und Zigaretten zu reduzieren oder einzustellen. Erneut kam es zu einer deutlichen Verbesserung der Hautwerte um weitere 13 Prozent. Sechs Monate später untersuchten die Wissenschaftler die Jugendlichen ein weiteres Mal. Das erfreuliche Ergebnis: Ihre Antioxidantienwerte waren noch genauso hoch wie während der Interventionsphase. In naher Zukunft soll mit Hilfe des Hautscanners ein Gesundheitsscreening von breiten Bevölkerungsgruppen möglich werden. „Der Präventionsgedanke wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Der Hautscanner ist durch die zeitnahe Rückmeldung auf Veränderungen des Lebensstils sehr gut geeignet, Menschen zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren“, betont Prof. Lademann.</content></entry><entry><title>Charité bildet IHK-Jahrgangsbeste aus</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bildet_ihk_jahrgangsbeste_aus/" type="text/html" title="Charité bildet IHK-Jahrgangsbeste aus" hreflang="de"  /><updated>2011-12-14T12:23:09+01:00</updated><published>2011-12-14T12:23:09+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bildet_ihk_jahrgangsbeste_aus/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bildet_ihk_jahrgangsbeste_aus/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat erneut die bundesweit beste Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Medizinische Dokumentation ausgebildet. Die 26-jährige Natalia Prost wurde nun auf einer Festveranstaltung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages für ihre herausragende Prüfungsleistung ausgezeichnet. Gemeinsam mit weiteren 214 Besten ihres jeweiligen Ausbildungsberufes nahm sie Glückwünsche von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler entgegen. Insgesamt gab es in diesem Jahr 300 000 Absolventinnen und Absolventen in über 200 Ausbildungsberufen der Industrie- und Handelskammer. Natalia Prost absolvierte ihre Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin von 2008 bis 2011 bei Karsten Beßner, Dokumentationsleiter am Centrum für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité. Die Fachrichtung Medizinische Dokumentation deckt das Sammeln, Strukturieren und Vermitteln von Informationen und Wissen im medizinischen Bereich ab. „Ich konnte spannende und abwechslungsreiche Einblicke hinter die Kulissen vieler unterschiedlicher Bereiche erhalten, sei es die patientennahe Dokumentation auf der Station, in klinischen Studien oder im OP-Saal“, sagt Natalia Prost über ihre Ausbildung. Besonders interessiert hat sie dann der Bereich des Controllings. Die Bundesbeste ist der Charité treu geblieben und ist seit Juni 2011 im Medizinischen Leistungsmanagement des Unternehmenscontrollings tätig. Prost arbeitet dort in verschiedenen Projektteams und analysiert große Datenmengen, die als Diskussionsgrundlage für mögliche Prozess- und Erlösoptimierung dienen. Zusätzlich absolviert die Mutter einer 5-jährigen Tochter seit dem Wintersemester ein berufsbegleitendes Online-Studium der Medieninformatik, um ihre IT-Kenntnisse fundiert zu verbessern.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bildet_ihk_jahrgangsbeste_aus/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat erneut die bundesweit beste Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Medizinische Dokumentation ausgebildet. Die 26-jährige Natalia Prost wurde nun auf einer Festveranstaltung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages für ihre herausragende Prüfungsleistung ausgezeichnet. Gemeinsam mit weiteren 214 Besten ihres jeweiligen Ausbildungsberufes nahm sie Glückwünsche von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler entgegen. Insgesamt gab es in diesem Jahr 300 000 Absolventinnen und Absolventen in über 200 Ausbildungsberufen der Industrie- und Handelskammer. Natalia Prost absolvierte ihre Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin von 2008 bis 2011 bei Karsten Beßner, Dokumentationsleiter am Centrum für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité. Die Fachrichtung Medizinische Dokumentation deckt das Sammeln, Strukturieren und Vermitteln von Informationen und Wissen im medizinischen Bereich ab. „Ich konnte spannende und abwechslungsreiche Einblicke hinter die Kulissen vieler unterschiedlicher Bereiche erhalten, sei es die patientennahe Dokumentation auf der Station, in klinischen Studien oder im OP-Saal“, sagt Natalia Prost über ihre Ausbildung. Besonders interessiert hat sie dann der Bereich des Controllings. Die Bundesbeste ist der Charité treu geblieben und ist seit Juni 2011 im Medizinischen Leistungsmanagement des Unternehmenscontrollings tätig. Prost arbeitet dort in verschiedenen Projektteams und analysiert große Datenmengen, die als Diskussionsgrundlage für mögliche Prozess- und Erlösoptimierung dienen. Zusätzlich absolviert die Mutter einer 5-jährigen Tochter seit dem Wintersemester ein berufsbegleitendes Online-Studium der Medieninformatik, um ihre IT-Kenntnisse fundiert zu verbessern.</content></entry><entry><title>Patienten in Kliniken weniger sturzgefährdet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/patienten_in_kliniken_weniger_sturzgefaehrdet/" type="text/html" title="Patienten in Kliniken weniger sturzgefährdet" hreflang="de"  /><updated>2011-12-14T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-14T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/patienten_in_kliniken_weniger_sturzgefaehrdet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/patienten_in_kliniken_weniger_sturzgefaehrdet/" >Die Häufigkeit von Stürzen bei Klinikpatienten in Deutschland hat im Jahr 2011 deutlich abgenommen. Dies ist das Ergebnis der jährlichen Erhebung des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin.Stürze sowie sturzbedingte Verletzungen stellen eines der größten Probleme gerade bei älteren Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern dar. Während die Zahl der Stürze bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr etwas erhöht war, sank die Rate in den Krankenhäusern  gegenüber den letzten Jahren von im Schnitt 4 auf 2,4 Prozent. Die Risikofaktoren für einen Sturz in Krankenhäusern sind vor allem eine eingeschränkte Mobilität, ein Alter von über 65 Jahren, Desorientiertheit, eine erhöhte Pflegeabhängigkeit und Harninkontinenz. Maßnahmen, die einem Sturz vorbeugen können, sind in Pflegeheimen in erster Linie die Beratung der Bewohner und deren Angehörigen sowie eine vermehrte Beaufsichtigung. In Kliniken dagegen umfassen die Maßnahmen eine Beratung der Patienten zum Sturzrisiko, Physiotherapie und das Anbringen von Bettgittern.Pflegewissenschaftler Nils Lahmann, Koordinator der Studie, sieht das Teilergebnis zur Sturzproblematik als Fortschritt. „Mittels der von uns durchgeführten Studie können wir den Forderungen nach mehr Transparenz und Qualität bei der pflegerischen Versorgung nachkommen“, erklärt er. „Die Zahlen der letzten zehn Jahre weisen eindeutig darauf hin, dass die Kliniken und Pflegeheime die Präventionsmaßnahmen mittlerweile sehr viel ernster nehmen.“Seit nunmehr elf Jahren führt die Charité als einzige Universitätsklinik in Deutschland bundesweite Erhebungen zu zentralen Problemen der Pflege in Heimen und Krankenhäusern durch. Im Frühjahr 2011 haben die Forscherinnen und Forscher dafür insgesamt 5 895 Bewohner und Patienten in 50 Pflegeheimen und zehn Krankenhäusern genau untersucht. Das Ergebnis ist ein detaillierter Bericht, wie es den einzelnen Einrichtungen – auch im Vergleich mit anderen Heimen oder Krankenhäusern – um die Qualität bei zentralen Pflegeproblemen wie Sturz oder Dekubitus bestellt ist. Dieser Bericht wird teilnehmenden Heimen und Kliniken zur Verfügung gestellt, damit sie die Position der eigenen im Vergleich zu anderen Einrichtungen einschätzen und Verbesserungen ins Werk setzen können. Der Bericht kann von jedem Interessierten per E-Mail unter simone.boehse(at)charite.de bestellt werden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/patienten_in_kliniken_weniger_sturzgefaehrdet/" >Die Häufigkeit von Stürzen bei Klinikpatienten in Deutschland hat im Jahr 2011 deutlich abgenommen. Dies ist das Ergebnis der jährlichen Erhebung des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin.Stürze sowie sturzbedingte Verletzungen stellen eines der größten Probleme gerade bei älteren Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern dar. Während die Zahl der Stürze bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr etwas erhöht war, sank die Rate in den Krankenhäusern  gegenüber den letzten Jahren von im Schnitt 4 auf 2,4 Prozent. Die Risikofaktoren für einen Sturz in Krankenhäusern sind vor allem eine eingeschränkte Mobilität, ein Alter von über 65 Jahren, Desorientiertheit, eine erhöhte Pflegeabhängigkeit und Harninkontinenz. Maßnahmen, die einem Sturz vorbeugen können, sind in Pflegeheimen in erster Linie die Beratung der Bewohner und deren Angehörigen sowie eine vermehrte Beaufsichtigung. In Kliniken dagegen umfassen die Maßnahmen eine Beratung der Patienten zum Sturzrisiko, Physiotherapie und das Anbringen von Bettgittern.Pflegewissenschaftler Nils Lahmann, Koordinator der Studie, sieht das Teilergebnis zur Sturzproblematik als Fortschritt. „Mittels der von uns durchgeführten Studie können wir den Forderungen nach mehr Transparenz und Qualität bei der pflegerischen Versorgung nachkommen“, erklärt er. „Die Zahlen der letzten zehn Jahre weisen eindeutig darauf hin, dass die Kliniken und Pflegeheime die Präventionsmaßnahmen mittlerweile sehr viel ernster nehmen.“Seit nunmehr elf Jahren führt die Charité als einzige Universitätsklinik in Deutschland bundesweite Erhebungen zu zentralen Problemen der Pflege in Heimen und Krankenhäusern durch. Im Frühjahr 2011 haben die Forscherinnen und Forscher dafür insgesamt 5 895 Bewohner und Patienten in 50 Pflegeheimen und zehn Krankenhäusern genau untersucht. Das Ergebnis ist ein detaillierter Bericht, wie es den einzelnen Einrichtungen – auch im Vergleich mit anderen Heimen oder Krankenhäusern – um die Qualität bei zentralen Pflegeproblemen wie Sturz oder Dekubitus bestellt ist. Dieser Bericht wird teilnehmenden Heimen und Kliniken zur Verfügung gestellt, damit sie die Position der eigenen im Vergleich zu anderen Einrichtungen einschätzen und Verbesserungen ins Werk setzen können. Der Bericht kann von jedem Interessierten per E-Mail unter simone.boehse(at)charite.de bestellt werden.</content></entry><entry><title>Alt-Sein auf Probe</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alt_sein_auf_probe/" type="text/html" title="Alt-Sein auf Probe" hreflang="de"  /><updated>2011-12-13T11:00:33+01:00</updated><published>2011-12-13T11:00:33+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alt_sein_auf_probe/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alt_sein_auf_probe/" >Erstmals setzt die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Medizinstudium einen speziellen Anzug zur Selbsterfahrung von Alterseinschränkungen ein. Seit diesem Wintersemester können angehende Ärztinnen und Ärzte im Fach Geriatrie hautnah erleben, wie sich das Alt-Sein anfühlt. Der sogenannte AgeMan, der vom Meyer-Hentschel Institut in Saarbrücken entwickelt wurde, ermöglicht den Studierenden, altersbedingte körperliche Einschränkungen nachzuempfinden. Dazu gehören beispielsweise unbeweglichere Gelenke, verändertes Farbensehen und vermindertes Hörvermögen. In Lehrveranstaltungen mit zehn bis zwanzig Studierenden werden Alltagssituationen, wie beispielsweise An- und Auskleiden, Hinlegen und das Verabreichen von Medikamenten im AgeMan simuliert. Darüber hinaus verdeutlicht die eingeschränkte Seh- und Hörfähigkeit die veränderte Wahrnehmung im Alter. „In ihrem späteren Arbeitsleben werden angehende Medizinerinnen und Mediziner mit immer mehr älteren Patienten konfrontiert sein. Vom Alterserforschungsanzug erhoffen wir uns eine Sensibilisierung der Studierenden für die Lebenswelt älterer Menschen“, erklärt Dr. Rahel Eckardt, die den Einsatz des Altersanzuges am Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EGZB) koordiniert. Die Studierenden waren von Anfang an mit Eifer dabei. Sie konnten sich nach eigener Aussage erst im Anzug wirklich vorstellen, warum ältere Menschen häufig Probleme beim Aufstehen und Gehen haben und waren besonders von den veränderten Sinneswahrnehmungen beeindruckt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alt_sein_auf_probe/" >Erstmals setzt die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Medizinstudium einen speziellen Anzug zur Selbsterfahrung von Alterseinschränkungen ein. Seit diesem Wintersemester können angehende Ärztinnen und Ärzte im Fach Geriatrie hautnah erleben, wie sich das Alt-Sein anfühlt. Der sogenannte AgeMan, der vom Meyer-Hentschel Institut in Saarbrücken entwickelt wurde, ermöglicht den Studierenden, altersbedingte körperliche Einschränkungen nachzuempfinden. Dazu gehören beispielsweise unbeweglichere Gelenke, verändertes Farbensehen und vermindertes Hörvermögen. In Lehrveranstaltungen mit zehn bis zwanzig Studierenden werden Alltagssituationen, wie beispielsweise An- und Auskleiden, Hinlegen und das Verabreichen von Medikamenten im AgeMan simuliert. Darüber hinaus verdeutlicht die eingeschränkte Seh- und Hörfähigkeit die veränderte Wahrnehmung im Alter. „In ihrem späteren Arbeitsleben werden angehende Medizinerinnen und Mediziner mit immer mehr älteren Patienten konfrontiert sein. Vom Alterserforschungsanzug erhoffen wir uns eine Sensibilisierung der Studierenden für die Lebenswelt älterer Menschen“, erklärt Dr. Rahel Eckardt, die den Einsatz des Altersanzuges am Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EGZB) koordiniert. Die Studierenden waren von Anfang an mit Eifer dabei. Sie konnten sich nach eigener Aussage erst im Anzug wirklich vorstellen, warum ältere Menschen häufig Probleme beim Aufstehen und Gehen haben und waren besonders von den veränderten Sinneswahrnehmungen beeindruckt.</content></entry><entry><title>Charité sucht dringend Blutspender</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_dringend_blutspender-4/" type="text/html" title="Charité sucht dringend Blutspender" hreflang="de"  /><updated>2011-12-12T12:12:27+01:00</updated><published>2011-12-12T12:12:27+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_dringend_blutspender-4/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_dringend_blutspender-4/" >Die Charité - Universitätsmedizin Berlin sucht dringend Blutspenderinnen und Blutspender, um Engpässe in der Versorgung mit Blutkonserven zu verhindern. Die Blutgruppe 0, Rhesusfaktor positiv oder negativ, wird besonders stark benötigt, aber auch alle anderen Blutgruppen sind willkommen. Gesucht werden Spender im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Die letzte Spende muss bei Frauen mindestens drei, bei Männern zwei Monate zurückliegen. Mitgebracht werden muss ein gültiger Personalausweis oder Pass mit Anmeldebescheinigung. Erstspender sollten mindestens eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten erscheinen. Interessierte melden sich bitte in den Blutspendeeinrichtungen am Campus Charité Mitte und am Campus Virchow-Klinikum. Das Blutspenden ist am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, direkt neben der Hauptpforte, Montag und Donnerstag von 10 bis 16.30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 11 bis 18.30 Uhr sowie Freitag von 7 bis 13.15 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr möglich. Am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, befindet sich die Blutspendeeinrichtung im Forschungshaus hinter der Haupteinfahrt. Sie ist an jedem Werktag von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_dringend_blutspender-4/" >Die Charité - Universitätsmedizin Berlin sucht dringend Blutspenderinnen und Blutspender, um Engpässe in der Versorgung mit Blutkonserven zu verhindern. Die Blutgruppe 0, Rhesusfaktor positiv oder negativ, wird besonders stark benötigt, aber auch alle anderen Blutgruppen sind willkommen. Gesucht werden Spender im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Die letzte Spende muss bei Frauen mindestens drei, bei Männern zwei Monate zurückliegen. Mitgebracht werden muss ein gültiger Personalausweis oder Pass mit Anmeldebescheinigung. Erstspender sollten mindestens eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten erscheinen. Interessierte melden sich bitte in den Blutspendeeinrichtungen am Campus Charité Mitte und am Campus Virchow-Klinikum. Das Blutspenden ist am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, direkt neben der Hauptpforte, Montag und Donnerstag von 10 bis 16.30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 11 bis 18.30 Uhr sowie Freitag von 7 bis 13.15 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr möglich. Am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, befindet sich die Blutspendeeinrichtung im Forschungshaus hinter der Haupteinfahrt. Sie ist an jedem Werktag von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet.</content></entry><entry><title>Neuer Lesestoff für kleine Bücherfreunde</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neuer_lesestoff_fuer_kleine_buecherfreunde/" type="text/html" title="Neuer Lesestoff für kleine Bücherfreunde" hreflang="de"  /><updated>2011-12-12T12:09:45+01:00</updated><published>2011-12-12T12:09:45+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neuer_lesestoff_fuer_kleine_buecherfreunde/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neuer_lesestoff_fuer_kleine_buecherfreunde/" >Pünktlich zur Weihnachtszeit spendet der online An- und Verkaufsshop reBuy.de den Kinderkliniken der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein Buchpaket mit 300 Büchern.  Der Wunsch der Klinikschule war es, insbesondere Literatur für ältere Kinder und Jugendliche sowie Bücher aus den aktuellen Bestsellerlisten zu erhalten. Die Auswahl der Titel reicht von „Benjamin Blümchen“ über „Die Wilden Kerle“ bis hin zu „Twilight“ und bietet so Lesestoff für alle Altersgruppen. Die kleinen Patienten können die Bücher in der Kinderbibliothek der Klinikschule ausleihen. Die offizielle Übergabe findet am Mittwoch, dem 14. Dezember um 11 Uhr in der Kinderbibliothek am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 7a, Raum 0.0023 im Erdgeschoss statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neuer_lesestoff_fuer_kleine_buecherfreunde/" >Pünktlich zur Weihnachtszeit spendet der online An- und Verkaufsshop reBuy.de den Kinderkliniken der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein Buchpaket mit 300 Büchern.  Der Wunsch der Klinikschule war es, insbesondere Literatur für ältere Kinder und Jugendliche sowie Bücher aus den aktuellen Bestsellerlisten zu erhalten. Die Auswahl der Titel reicht von „Benjamin Blümchen“ über „Die Wilden Kerle“ bis hin zu „Twilight“ und bietet so Lesestoff für alle Altersgruppen. Die kleinen Patienten können die Bücher in der Kinderbibliothek der Klinikschule ausleihen. Die offizielle Übergabe findet am Mittwoch, dem 14. Dezember um 11 Uhr in der Kinderbibliothek am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 7a, Raum 0.0023 im Erdgeschoss statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dem_fachkraeftemangel_in_der_pflege_begegnen/" type="text/html" title="Dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen" hreflang="de"  /><updated>2011-12-09T11:27:39+01:00</updated><published>2011-12-09T11:27:39+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dem_fachkraeftemangel_in_der_pflege_begegnen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dem_fachkraeftemangel_in_der_pflege_begegnen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein neues Qualifizierungsprogramm für Fachkräfte in der Intensivpflege entwickelt. Fünfzehn bis zwanzig Pflegekräfte treten ab Januar 2012 ein 15monatiges Traineeship an, das in Praxis und Theorie für die internistische und chirurgische Intensivpflege qualifizieren soll. Dieses Modell ist in Deutschland bisher einmalig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen bis zu fünf intensivpflegerische Bereiche und erhalten zusätzlich 200 Stunden theoretischen Unterricht. Das Programm richtet sich an Pflegende unmittelbar nach der Ausbildung oder ohne intensivpflegerische Vorerfahrung genauso wie an Personal aus der ambulanten Intensivpflege oder an berufliche Wiedereinsteiger. „Wir sind wie alle Kliniken in Deutschland speziell in der Intensivpflege und im Anästhesie- und OP-Funktionsdienst mit einem Mangel an Fachkräften und einer hohen Fluktuation konfrontiert“, erklärt Helmut Schiffer, stellvertretender Pflegedirektor der Charité. „Freie Stellen und wechselnde Mitarbeiter aus Leiharbeitsfirmen belasten unser Intensivpflegepersonal; daher müssen wir Lösungen finden wie wir als Arbeitgeber noch attraktiver werden können.“ In dem neuen Programm werden einige Theoriemodule wie Beatmung, Herz-Kreislauf-Probleme und Reanimation direkt an dem hoch modernen Patientensimulator der Charité unterrichtet. Als zusätzlicher Anreiz und Baustein für eine individuelle Personalentwicklung sind die Lerneinheiten bereits nach dem Curriculum der Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege konzipiert. „Wir möchten erreichen, dass die Absolventen nach dem Traineeship so schnell wie möglich diese Weiterbildung absolvieren“, sagt Jenny Hoyer, die Leiterin des Projekts.  Mittelfristig strebt die Charité an, die Theoriemodule und die praktische Ausbildung anerkennen zu lassen, damit für die Absolventen die Fachweiterbildung verkürzt werden kann. Nach dem Trainee-Programm können die Absolventen, je nach Bedarf der Bereiche, ihren festen Einsatzort in den verschiedenen Intensivstationen der Charité frei wählen. Auch eine Übernahme in den Intensivpflegepool ist auf Wunsch möglich.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dem_fachkraeftemangel_in_der_pflege_begegnen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein neues Qualifizierungsprogramm für Fachkräfte in der Intensivpflege entwickelt. Fünfzehn bis zwanzig Pflegekräfte treten ab Januar 2012 ein 15monatiges Traineeship an, das in Praxis und Theorie für die internistische und chirurgische Intensivpflege qualifizieren soll. Dieses Modell ist in Deutschland bisher einmalig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen bis zu fünf intensivpflegerische Bereiche und erhalten zusätzlich 200 Stunden theoretischen Unterricht. Das Programm richtet sich an Pflegende unmittelbar nach der Ausbildung oder ohne intensivpflegerische Vorerfahrung genauso wie an Personal aus der ambulanten Intensivpflege oder an berufliche Wiedereinsteiger. „Wir sind wie alle Kliniken in Deutschland speziell in der Intensivpflege und im Anästhesie- und OP-Funktionsdienst mit einem Mangel an Fachkräften und einer hohen Fluktuation konfrontiert“, erklärt Helmut Schiffer, stellvertretender Pflegedirektor der Charité. „Freie Stellen und wechselnde Mitarbeiter aus Leiharbeitsfirmen belasten unser Intensivpflegepersonal; daher müssen wir Lösungen finden wie wir als Arbeitgeber noch attraktiver werden können.“ In dem neuen Programm werden einige Theoriemodule wie Beatmung, Herz-Kreislauf-Probleme und Reanimation direkt an dem hoch modernen Patientensimulator der Charité unterrichtet. Als zusätzlicher Anreiz und Baustein für eine individuelle Personalentwicklung sind die Lerneinheiten bereits nach dem Curriculum der Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege konzipiert. „Wir möchten erreichen, dass die Absolventen nach dem Traineeship so schnell wie möglich diese Weiterbildung absolvieren“, sagt Jenny Hoyer, die Leiterin des Projekts.  Mittelfristig strebt die Charité an, die Theoriemodule und die praktische Ausbildung anerkennen zu lassen, damit für die Absolventen die Fachweiterbildung verkürzt werden kann. Nach dem Trainee-Programm können die Absolventen, je nach Bedarf der Bereiche, ihren festen Einsatzort in den verschiedenen Intensivstationen der Charité frei wählen. Auch eine Übernahme in den Intensivpflegepool ist auf Wunsch möglich.</content></entry><entry><title>Charité-Mitarbeiter rüsten sich für den Ernstfall</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_mitarbeiter_ruesten_sich_fuer_den_ernstfall/" type="text/html" title="Charité-Mitarbeiter rüsten sich für den Ernstfall" hreflang="de"  /><updated>2011-12-07T15:21:55+01:00</updated><published>2011-12-07T15:21:55+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_mitarbeiter_ruesten_sich_fuer_den_ernstfall/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_mitarbeiter_ruesten_sich_fuer_den_ernstfall/" >Als erstes Krankenhaus Berlins hat die Charite – Universitätsmedizin Berlin jetzt am Campus Benjamin Franklin eine so genannte Stabsrahmenübung für den internen Katastrophenschutz durchgeführt. Beteiligt waren rund 60 Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und Verwaltungsangehörige sowie Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr und Polizei, da auch die Zusammenarbeit mit externen Sicherheitskräften geübt wurde. Inszeniert wurde eine komplexe Katastrophe mit unterschiedlichen Krisenlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahen sich konfrontiert mit einer technischen Havarie, mehreren Sabotageakten und einer vorgetäuschten Geiselnahme.„Das Zusammenspiel der einzelnen Abteilungen im Krisenstab hat hervorragend geklappt“, lobte der stellvertretende Ärztliche Direktor Joachim Seybold, der die Übung für die Charite organisierte. „Einzelne Abläufe müssen wir noch nachjustieren. Aber dafür sind solche Übungen ja da.“ Realitätsnahe Stabsrahmenübungen sind ursprünglich ein Trainingsinstrument des Militärs und der Polizei. In letzter Zeit werden sie verstärkt im Katastrophenschutz eingesetzt, da auch hier die enge Zusammenarbeit eines eingespielten Führungsteams ein kritischer Erfolgsfaktor ist. „Bei Vollübungen mit mehreren hundert Teilnehmern können wir diesen Aspekt kaum zielgenau genug trainieren", erläuterte Detlef Cwojdzinski von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, der die Übung beobachtete. Er bescheinigte dem Charité-Team eine gelungene Übung und kündigte an, dass die Senatsverwaltung dieses Übungsformat im nächsten Jahr auch in anderen Berliner Kliniken einsetzen werde. Gleiches plant die Stadt Frankfurt, die ebenfalls einen Beobachter an die Charite entsandt hatte.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_mitarbeiter_ruesten_sich_fuer_den_ernstfall/" >Als erstes Krankenhaus Berlins hat die Charite – Universitätsmedizin Berlin jetzt am Campus Benjamin Franklin eine so genannte Stabsrahmenübung für den internen Katastrophenschutz durchgeführt. Beteiligt waren rund 60 Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und Verwaltungsangehörige sowie Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr und Polizei, da auch die Zusammenarbeit mit externen Sicherheitskräften geübt wurde. Inszeniert wurde eine komplexe Katastrophe mit unterschiedlichen Krisenlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahen sich konfrontiert mit einer technischen Havarie, mehreren Sabotageakten und einer vorgetäuschten Geiselnahme.„Das Zusammenspiel der einzelnen Abteilungen im Krisenstab hat hervorragend geklappt“, lobte der stellvertretende Ärztliche Direktor Joachim Seybold, der die Übung für die Charite organisierte. „Einzelne Abläufe müssen wir noch nachjustieren. Aber dafür sind solche Übungen ja da.“ Realitätsnahe Stabsrahmenübungen sind ursprünglich ein Trainingsinstrument des Militärs und der Polizei. In letzter Zeit werden sie verstärkt im Katastrophenschutz eingesetzt, da auch hier die enge Zusammenarbeit eines eingespielten Führungsteams ein kritischer Erfolgsfaktor ist. „Bei Vollübungen mit mehreren hundert Teilnehmern können wir diesen Aspekt kaum zielgenau genug trainieren", erläuterte Detlef Cwojdzinski von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, der die Übung beobachtete. Er bescheinigte dem Charité-Team eine gelungene Übung und kündigte an, dass die Senatsverwaltung dieses Übungsformat im nächsten Jahr auch in anderen Berliner Kliniken einsetzen werde. Gleiches plant die Stadt Frankfurt, die ebenfalls einen Beobachter an die Charite entsandt hatte.</content></entry><entry><title>Hohe Töne klingen hell und tiefe Töne dunkel – auch für Schimpansen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hohe_toene_klingen_hell_und_tiefe_toene_dunkel_auch_fuer_schimpansen/" type="text/html" title="Hohe Töne klingen hell und tiefe Töne dunkel – auch für Schimpansen" hreflang="de"  /><updated>2011-12-07T12:20:35+01:00</updated><published>2011-12-07T12:20:35+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hohe_toene_klingen_hell_und_tiefe_toene_dunkel_auch_fuer_schimpansen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hohe_toene_klingen_hell_und_tiefe_toene_dunkel_auch_fuer_schimpansen/" >Nicht nur für Menschen, auch für Schimpansen sind hohe Töne hell und tiefe Töne dunkel. Das haben Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Primate Research Institutes der Universität Kyoto nun erstmals belegt. Wenn wir von hellen oder dunklen Tönen sprechen, so ist dies nicht nur eine Redensart. Stattdessen spiegelt die Verknüpfung von helleren Farben mit höheren Tönen eine natürliche Eigenschaft unserer Sinnesverarbeitung wieder. Die Studie erscheint diese Woche in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Werden Menschen gefragt, welcher Klang Ihrer Meinung nach am besten zu einer bestimmten Farbe passt, so antworten fast alle, dass ein hoher Ton besser zu einer hellen Farbe passt, während ein tiefer Ton besser mit einer dunklen Farbe harmoniert. Weiterhin werden beispielsweise hohe Töne spitzen, kleinen Formen zugeordnet, während tiefe Töne eher zu runden, großen Formen zu passen scheinen. Einige Menschen, sogenannte Synästheten, erleben derlei Assoziationen zwischen verschiedenen Sinneskanälen sogar explizit: Sie sehen beispielsweise tatsächlich Farben oder Formen, sobald sie Musik hören. Für die meisten Menschen sind diese Assoziationen allerdings implizit; also nicht immer bewusst.  Zum ersten Mal haben Forscher nun untersucht, ob auch Tiere systematische Assoziationen zwischen verschiedenen Sinneskanälen machen. Vera Ludwig, Prof. Ikuma Adachi und Prof. Tetsuro Matsuzawa konnten belegen, dass auch Schimpansen höhere Töne mit helleren Farben verknüpfen. Die Studie wurde am Primate Research Institute der Universität Kyoto in Japan durchgeführt.  Die Studie hat Relevanz für unser Verständnis der Evolution von Sprache. Einige Theorien gehen davon aus, dass die ersten Wörter unserer Vorfahren nicht zufällig waren, sondern dass es eine systematische Beziehung zwischen dem Klang eines Wortes und seiner Bedeutung gab. Beispielsweise könnten heller klingende Worte, wie mil, für hellere Objekte gebraucht worden sein, und dunkler klingende Worte, wie mol, für dunklere Objekte. „Die aktuelle Studie deutet darauf hin, dass der gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse bereits systematische Assoziationen zwischen Klang und visuellen Eigenschaften kannte. Somit ist es zumindest möglich, dass das erste Vokabular unserer Vorfahren hierdurch geprägt war“, sagt Vera Ludwig, Doktorandin am Forschungsbereich Mind and Brain der Charité (Leitung: Prof. Dr. Dr. Henrik Walter), am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Berlin School of Mind and Brain, die die Studie durchgeführt hat.  Für die Studie lernten sechs Schimpansen und 33 Menschen eine Aufgabe auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm. Schimpansen und Menschen führten das Experiment unter gleichen Bedingungen durch. Die Teilnehmer sahen auf der Mitte des Bildschirmes kleine Quadrate aufblinken. Ihre Aufgabe war es, jeweils zu erkennen, ob das Quadrat weiß oder schwarz war und eine entsprechende Antwort-Taste auf dem Bildschirm zu drücken. Fast gleichzeitig mit der Darstellung des Quadrates wurde ein hoher oder ein tiefer Hintergrund-Ton gespielt. Dieser war irrelevant für die eigentliche Aufgabe.  Die Schimpansen machten mehr Fehler beim Klassifizieren der Farben, wenn der Ton nicht zur Farbe des Quadrates „passte“ (tiefer Ton und weiß, hoher Ton und schwarz), als wenn diese harmonierten (heller Ton und weiß, tiefer Ton und schwarz). Die Menschen machten keine Fehler. Sie waren jedoch langsamer beim Kategorisieren der Farben, wenn diese nicht zum Ton passte. Dieser Effekt beim Menschen ist bereits aus früheren Studien bekannt. „Unsere Resultate deuten darauf hin, dass es auch bei Schimpansen die Assoziation zwischen höheren Tönen und helleren Farben gibt“, erklärt Vera Ludwig.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hohe_toene_klingen_hell_und_tiefe_toene_dunkel_auch_fuer_schimpansen/" >Nicht nur für Menschen, auch für Schimpansen sind hohe Töne hell und tiefe Töne dunkel. Das haben Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Primate Research Institutes der Universität Kyoto nun erstmals belegt. Wenn wir von hellen oder dunklen Tönen sprechen, so ist dies nicht nur eine Redensart. Stattdessen spiegelt die Verknüpfung von helleren Farben mit höheren Tönen eine natürliche Eigenschaft unserer Sinnesverarbeitung wieder. Die Studie erscheint diese Woche in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Werden Menschen gefragt, welcher Klang Ihrer Meinung nach am besten zu einer bestimmten Farbe passt, so antworten fast alle, dass ein hoher Ton besser zu einer hellen Farbe passt, während ein tiefer Ton besser mit einer dunklen Farbe harmoniert. Weiterhin werden beispielsweise hohe Töne spitzen, kleinen Formen zugeordnet, während tiefe Töne eher zu runden, großen Formen zu passen scheinen. Einige Menschen, sogenannte Synästheten, erleben derlei Assoziationen zwischen verschiedenen Sinneskanälen sogar explizit: Sie sehen beispielsweise tatsächlich Farben oder Formen, sobald sie Musik hören. Für die meisten Menschen sind diese Assoziationen allerdings implizit; also nicht immer bewusst.  Zum ersten Mal haben Forscher nun untersucht, ob auch Tiere systematische Assoziationen zwischen verschiedenen Sinneskanälen machen. Vera Ludwig, Prof. Ikuma Adachi und Prof. Tetsuro Matsuzawa konnten belegen, dass auch Schimpansen höhere Töne mit helleren Farben verknüpfen. Die Studie wurde am Primate Research Institute der Universität Kyoto in Japan durchgeführt.  Die Studie hat Relevanz für unser Verständnis der Evolution von Sprache. Einige Theorien gehen davon aus, dass die ersten Wörter unserer Vorfahren nicht zufällig waren, sondern dass es eine systematische Beziehung zwischen dem Klang eines Wortes und seiner Bedeutung gab. Beispielsweise könnten heller klingende Worte, wie mil, für hellere Objekte gebraucht worden sein, und dunkler klingende Worte, wie mol, für dunklere Objekte. „Die aktuelle Studie deutet darauf hin, dass der gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse bereits systematische Assoziationen zwischen Klang und visuellen Eigenschaften kannte. Somit ist es zumindest möglich, dass das erste Vokabular unserer Vorfahren hierdurch geprägt war“, sagt Vera Ludwig, Doktorandin am Forschungsbereich Mind and Brain der Charité (Leitung: Prof. Dr. Dr. Henrik Walter), am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Berlin School of Mind and Brain, die die Studie durchgeführt hat.  Für die Studie lernten sechs Schimpansen und 33 Menschen eine Aufgabe auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm. Schimpansen und Menschen führten das Experiment unter gleichen Bedingungen durch. Die Teilnehmer sahen auf der Mitte des Bildschirmes kleine Quadrate aufblinken. Ihre Aufgabe war es, jeweils zu erkennen, ob das Quadrat weiß oder schwarz war und eine entsprechende Antwort-Taste auf dem Bildschirm zu drücken. Fast gleichzeitig mit der Darstellung des Quadrates wurde ein hoher oder ein tiefer Hintergrund-Ton gespielt. Dieser war irrelevant für die eigentliche Aufgabe.  Die Schimpansen machten mehr Fehler beim Klassifizieren der Farben, wenn der Ton nicht zur Farbe des Quadrates „passte“ (tiefer Ton und weiß, hoher Ton und schwarz), als wenn diese harmonierten (heller Ton und weiß, tiefer Ton und schwarz). Die Menschen machten keine Fehler. Sie waren jedoch langsamer beim Kategorisieren der Farben, wenn diese nicht zum Ton passte. Dieser Effekt beim Menschen ist bereits aus früheren Studien bekannt. „Unsere Resultate deuten darauf hin, dass es auch bei Schimpansen die Assoziation zwischen höheren Tönen und helleren Farben gibt“, erklärt Vera Ludwig.</content></entry><entry><title>Charité liest im Maxim Gorki Theater: „Burnout“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_maxim_gorki_theater_burnout/" type="text/html" title="Charité liest im Maxim Gorki Theater: „Burnout“" hreflang="de"  /><updated>2011-12-06T09:35:07+01:00</updated><published>2011-12-06T09:35:07+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_maxim_gorki_theater_burnout/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_maxim_gorki_theater_burnout/" >Immer mehr Menschen scheinen heute am „Burnout-Syndrom“ zu leiden: Fehlende Anerkennung, lang andauernder Stress am Arbeitsplatz und Frust im Privatleben können die Psyche ausbrennen. Privatdozent Dr. Mazda Adli von der Charité – Universitätsmedizin Berlin erklärt in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“, wie der Organismus und die Psyche auf Stress reagieren und gibt Tipps, wie man ein „Burnout“ verhindern kann. Denn Zeitdruck, ständige Verfügbarkeit und eine Verdichtung der Arbeit lassen uns oft nur noch funktionieren. Treffen kann diese innere Erschöpfung jeden. In Deutschland sind schätzungsweise neun Millionen Menschen davon betroffen. Doch was verbirgt sich hinter dem „Burnout-Syndrom“ das sich offenbar zu einer neuen Epidemie entwickelt hat? Ist es eine echte Krankheit oder bloß eine Befindlichkeitsstörung? Was sind Symptome und Frühwarnzeichen? Kann psychischer Stress genauso krank machen wie körperliche Überlastung?Der Vortrag mit dem Titel „Burnout – Wie ausgebrannt sind wir“  findet am Sonntag, den 11. Dezember um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, statt. Interessierte und Betroffene erfahren was sie tun können, wenn der Körper dem Dauerstress nicht mehr Stand hält. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_maxim_gorki_theater_burnout/" >Immer mehr Menschen scheinen heute am „Burnout-Syndrom“ zu leiden: Fehlende Anerkennung, lang andauernder Stress am Arbeitsplatz und Frust im Privatleben können die Psyche ausbrennen. Privatdozent Dr. Mazda Adli von der Charité – Universitätsmedizin Berlin erklärt in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“, wie der Organismus und die Psyche auf Stress reagieren und gibt Tipps, wie man ein „Burnout“ verhindern kann. Denn Zeitdruck, ständige Verfügbarkeit und eine Verdichtung der Arbeit lassen uns oft nur noch funktionieren. Treffen kann diese innere Erschöpfung jeden. In Deutschland sind schätzungsweise neun Millionen Menschen davon betroffen. Doch was verbirgt sich hinter dem „Burnout-Syndrom“ das sich offenbar zu einer neuen Epidemie entwickelt hat? Ist es eine echte Krankheit oder bloß eine Befindlichkeitsstörung? Was sind Symptome und Frühwarnzeichen? Kann psychischer Stress genauso krank machen wie körperliche Überlastung?Der Vortrag mit dem Titel „Burnout – Wie ausgebrannt sind wir“  findet am Sonntag, den 11. Dezember um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, statt. Interessierte und Betroffene erfahren was sie tun können, wenn der Körper dem Dauerstress nicht mehr Stand hält. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité bereitet Facility Management auf Sanierungsphase vor</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bereitet_facility_management_auf_sanierungsphase_vor/" type="text/html" title="Charité bereitet Facility Management auf Sanierungsphase vor" hreflang="de"  /><updated>2011-12-05T18:21:17+01:00</updated><published>2011-12-05T18:21:17+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bereitet_facility_management_auf_sanierungsphase_vor/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bereitet_facility_management_auf_sanierungsphase_vor/" >Der Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin stellt im Bereich Facility Management die Weichen für die Sanierung des Bettenhauses in Mitte. Um den zu erwartenden Herausforderungen durch umfangreiche Sanierungsarbeiten Rechnung zu tragen, sollen im kommenden Jahr die Eckpunkte des Vertrages der Dienstleistungstochter CFM als Grundlage für eine künftige Ausschreibung angepasst werden. „Wir benötigen ab 2013 wieder einen Partner mit ausgezeichneter Erfahrung im Facility Management bei diesen, für den Betrieb so wichtigen Tätigkeiten“, begründete der Charité-Vorstandsvorsitzende Prof. Karl Max Einhäupl den Beschluss. Diesem hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 5. Dezember 2011 zugestimmt.  Die Charité plant, bei laufendem medizinischem Betrieb das komplette Bettenhaus für insgesamt 680 Patienten zu sanieren. Dabei wird es zu erhöhtem Koordinationsaufwand zwischen Baustellenmanagement und den Aufgaben des Facility Managements kommen. Das Bettenhaus an der Luisenstraße wird stufenweise saniert. Stationen müssen in dieser Zeit verlegt und Arbeitsabläufe kontinuierlich dem Baufortschritt angepasst werden. Die europaweite Ausschreibung betrifft die Erbringung nahezu aller nichtmedizinischen Dienstleistungen der Charité, die in der CFM zusammengefasst sind. Dazu zählen das Management der Gebäude, Technik, Infrastruktur und Logistik an den drei Klinikstandorten. Beginn des neuen Vertrages ist der 1. Januar 2013. Bei der Neuausschreibung wird die Charité CFM Facility Management GmbH in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Ziel der 2006 gegründeten Tochtergesellschaft war es, sämtliche nichtmedizinischen Dienstleistungen unter das Dach der Charité zurückzuholen. Die Bündelung des Facility Managements in einer Hand hat sich bewährt und zu zahlreichen Synergien geführt. Vor 2006 hatte die Charité die nichtmedizinischen Dienstleistungen zu einem kleinen Teil in Eigenregie erbracht und mit dem Großteil mehr als 100 verschiedene externe Dienstleister beauftragt. An der CFM sind derzeit die Dienstleistungsunternehmen VAMED, Dussmann und Hellmann mit 49 Prozent beteiligt, die das operative Management des Unternehmens verantworten. „Mit unseren privaten Partnern haben wir in den vergangenen sechs Jahren eng, vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Dank ihres Know-Hows gelang es, effizientere Prozesse zu etablieren und die Servicequalität zu verbessern“, führte Prof. Einhäupl anerkennend aus. Insgesamt erzielte die CFM in den vergangenen Jahren Kosteneinsparungen in Millionenhöhe und schuf damit die finanziellen Voraussetzungen für die nun anstehenden Sanierungsarbeiten.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bereitet_facility_management_auf_sanierungsphase_vor/" >Der Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin stellt im Bereich Facility Management die Weichen für die Sanierung des Bettenhauses in Mitte. Um den zu erwartenden Herausforderungen durch umfangreiche Sanierungsarbeiten Rechnung zu tragen, sollen im kommenden Jahr die Eckpunkte des Vertrages der Dienstleistungstochter CFM als Grundlage für eine künftige Ausschreibung angepasst werden. „Wir benötigen ab 2013 wieder einen Partner mit ausgezeichneter Erfahrung im Facility Management bei diesen, für den Betrieb so wichtigen Tätigkeiten“, begründete der Charité-Vorstandsvorsitzende Prof. Karl Max Einhäupl den Beschluss. Diesem hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 5. Dezember 2011 zugestimmt.  Die Charité plant, bei laufendem medizinischem Betrieb das komplette Bettenhaus für insgesamt 680 Patienten zu sanieren. Dabei wird es zu erhöhtem Koordinationsaufwand zwischen Baustellenmanagement und den Aufgaben des Facility Managements kommen. Das Bettenhaus an der Luisenstraße wird stufenweise saniert. Stationen müssen in dieser Zeit verlegt und Arbeitsabläufe kontinuierlich dem Baufortschritt angepasst werden. Die europaweite Ausschreibung betrifft die Erbringung nahezu aller nichtmedizinischen Dienstleistungen der Charité, die in der CFM zusammengefasst sind. Dazu zählen das Management der Gebäude, Technik, Infrastruktur und Logistik an den drei Klinikstandorten. Beginn des neuen Vertrages ist der 1. Januar 2013. Bei der Neuausschreibung wird die Charité CFM Facility Management GmbH in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Ziel der 2006 gegründeten Tochtergesellschaft war es, sämtliche nichtmedizinischen Dienstleistungen unter das Dach der Charité zurückzuholen. Die Bündelung des Facility Managements in einer Hand hat sich bewährt und zu zahlreichen Synergien geführt. Vor 2006 hatte die Charité die nichtmedizinischen Dienstleistungen zu einem kleinen Teil in Eigenregie erbracht und mit dem Großteil mehr als 100 verschiedene externe Dienstleister beauftragt. An der CFM sind derzeit die Dienstleistungsunternehmen VAMED, Dussmann und Hellmann mit 49 Prozent beteiligt, die das operative Management des Unternehmens verantworten. „Mit unseren privaten Partnern haben wir in den vergangenen sechs Jahren eng, vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Dank ihres Know-Hows gelang es, effizientere Prozesse zu etablieren und die Servicequalität zu verbessern“, führte Prof. Einhäupl anerkennend aus. Insgesamt erzielte die CFM in den vergangenen Jahren Kosteneinsparungen in Millionenhöhe und schuf damit die finanziellen Voraussetzungen für die nun anstehenden Sanierungsarbeiten.</content></entry><entry><title>Aufsichtsrat gibt Wirtschaftsplan 2012 der Charité frei</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_gibt_wirtschaftsplan_2012_der_charite_frei/" type="text/html" title="Aufsichtsrat gibt Wirtschaftsplan 2012 der Charité frei" hreflang="de"  /><updated>2011-12-05T18:11:38+01:00</updated><published>2011-12-05T18:11:38+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_gibt_wirtschaftsplan_2012_der_charite_frei/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_gibt_wirtschaftsplan_2012_der_charite_frei/" >Der Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute erstmals unter Vorsitz der neuen Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres getagt. „Ich freue mich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Nutzen eines Leuchtturms der Berliner Wissenschaftslandschaft“, sagte Scheeres. Auch der Vorstand der Charité begrüßte Frau Scheeres herzlich und freut sich auf die gemeinsame Arbeit. Der Vorstand stellte dem Aufsichtsrat das kumulierte Quartalsergebnis für das 3. Quartal 2011 vor. „Die Charité ist damit auf einem guten Weg, das Jahresziel einer schwarzen Null zu erreichen“, sagte Scheeres.  Scheeres zeigte sich zugleich froh darüber, dass es gelungen ist, zwischen Beschäftigten und Geschäftsleitung der CFM eine Einigung im den seit einigen Monaten andauernden Tarifauseinandersetzungen zu erzielen.  Der Aufsichtsrat beschloss außerdem die Verabschiedung des Wirtschaftsplans für 2012. Scheeres äußerte in diesem Zusammenhang die Erwartung, dass der Vorstand der Charité ein Ergebnis für 2012 von 4,5 Millionen Euro und in den Folgejahren mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen wird.  Ein weiterer wichtiger Punkt war der Beschluss einer europaweiten Neuausschreibung aller nichtmedizinischen Dienstleistungen der Charité,auf die sich alle einschlägigen Unternehmen bewerben können. Zu den Dienstleistungen zählen das Management der Gebäude, Technik, Infrastruktur und Logistik an den drei Klinikstandorten. Beginn des neuen Vertrages ist der 1. Januar 2013. „Mit privaten Partnern haben wir in den vergangenen sechs Jahren eng, vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Dank ihres Know-Hows gelang es, effizientere Prozesse zu etablieren und die Servicequalität zu verbessern“, führte Prof. Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der CFM, anerkennend aus.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_gibt_wirtschaftsplan_2012_der_charite_frei/" >Der Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute erstmals unter Vorsitz der neuen Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres getagt. „Ich freue mich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Nutzen eines Leuchtturms der Berliner Wissenschaftslandschaft“, sagte Scheeres. Auch der Vorstand der Charité begrüßte Frau Scheeres herzlich und freut sich auf die gemeinsame Arbeit. Der Vorstand stellte dem Aufsichtsrat das kumulierte Quartalsergebnis für das 3. Quartal 2011 vor. „Die Charité ist damit auf einem guten Weg, das Jahresziel einer schwarzen Null zu erreichen“, sagte Scheeres.  Scheeres zeigte sich zugleich froh darüber, dass es gelungen ist, zwischen Beschäftigten und Geschäftsleitung der CFM eine Einigung im den seit einigen Monaten andauernden Tarifauseinandersetzungen zu erzielen.  Der Aufsichtsrat beschloss außerdem die Verabschiedung des Wirtschaftsplans für 2012. Scheeres äußerte in diesem Zusammenhang die Erwartung, dass der Vorstand der Charité ein Ergebnis für 2012 von 4,5 Millionen Euro und in den Folgejahren mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen wird.  Ein weiterer wichtiger Punkt war der Beschluss einer europaweiten Neuausschreibung aller nichtmedizinischen Dienstleistungen der Charité,auf die sich alle einschlägigen Unternehmen bewerben können. Zu den Dienstleistungen zählen das Management der Gebäude, Technik, Infrastruktur und Logistik an den drei Klinikstandorten. Beginn des neuen Vertrages ist der 1. Januar 2013. „Mit privaten Partnern haben wir in den vergangenen sechs Jahren eng, vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Dank ihres Know-Hows gelang es, effizientere Prozesse zu etablieren und die Servicequalität zu verbessern“, führte Prof. Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der CFM, anerkennend aus.</content></entry><entry><title>Streik bei der CFM beendet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_bei_der_cfm_beendet/" type="text/html" title="Streik bei der CFM beendet" hreflang="de"  /><updated>2011-12-05T17:45:54+01:00</updated><published>2011-12-05T17:45:54+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_bei_der_cfm_beendet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_bei_der_cfm_beendet/" >Die Charité CFM Facility Management GmbH und die Gewerkschaften ver.di und dbb Tarifunion haben eine Eckpunktevereinbarung zur Beendigung des Streiks getroffen. Die CFM verpflichtet sich freiwillig, ab 01.05.2012 einen Mindestlohn von 8,50 Euro zu zahlen. Außerdem erhält ein Großteil der Mitarbeiter im Januar 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Damit ist die CFM Vorreiter bei der Einführung der Koalitionsziele des Berliner Senats.Mit dem freiwilligen Angebot, als eines der ersten Unternehmen den Beschluss des neuen Berliner Senats nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro umzusetzen sowie der einmaligen Zahlung von 300 Euro, konnte zwischen der Geschäftsführung von CFM und den Gewerkschaften eine Einigung erzielt werden.  Dank der konstruktiven Verhandlungen zwischen CFM und den Gewerkschaften, die vom Vorstand der Charité positiv begleitet wurden, gehen CFM und die Gewerkschaften nun mit einer Beendigung des Streiks zum 09.12.2011 aus.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_bei_der_cfm_beendet/" >Die Charité CFM Facility Management GmbH und die Gewerkschaften ver.di und dbb Tarifunion haben eine Eckpunktevereinbarung zur Beendigung des Streiks getroffen. Die CFM verpflichtet sich freiwillig, ab 01.05.2012 einen Mindestlohn von 8,50 Euro zu zahlen. Außerdem erhält ein Großteil der Mitarbeiter im Januar 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Damit ist die CFM Vorreiter bei der Einführung der Koalitionsziele des Berliner Senats.Mit dem freiwilligen Angebot, als eines der ersten Unternehmen den Beschluss des neuen Berliner Senats nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro umzusetzen sowie der einmaligen Zahlung von 300 Euro, konnte zwischen der Geschäftsführung von CFM und den Gewerkschaften eine Einigung erzielt werden.  Dank der konstruktiven Verhandlungen zwischen CFM und den Gewerkschaften, die vom Vorstand der Charité positiv begleitet wurden, gehen CFM und die Gewerkschaften nun mit einer Beendigung des Streiks zum 09.12.2011 aus.</content></entry><entry><title>Kinder vor Brandverletzungen schützen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinder_vor_brandverletzungen_schuetzen/" type="text/html" title="Kinder vor Brandverletzungen schützen" hreflang="de"  /><updated>2011-12-02T11:41:14+01:00</updated><published>2011-12-02T11:41:14+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinder_vor_brandverletzungen_schuetzen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinder_vor_brandverletzungen_schuetzen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin unterstützt den bundesweiten Tag des brandverletzten Kindes am Mittwoch, dem 7. Dezember, mit einer Veranstaltung für und mit betroffenen Kindern. Die Jungen und Mädchen erlernen an diesem Tag ein Zirkusprogramm, das sie anschließend aufführen werden. Die Eltern haben die Möglichkeit, sich in einem Gesprächskreis zusammen mit einer Charité-Psychologin über Trauma-Erfahrung und Trauma-Verarbeitung auszutauschen und sie werden mehr über Narbenpflege erfahren. Betroffene Eltern und Kinder sollen ins Gespräch kommen und sich miteinander vernetzen. Ziel des Aktionstages ist es, auf Unfallgefahren und Risiken aufmerksam zu machen, die zu Verbrühungen oder Verbrennungen führen können.  Mehr als 30 000 Kinder und Jugendliche müssen allein in Deutschland jedes Jahr mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt werden, 6 000 von ihnen sogar stationär. Besonders gefährdet sind Kinder bis zu fünf Jahren, die häufig Verbrühungen mit heißen Flüssigkeiten, wie Kaffee, Tee oder heißem Wasser erleiden. Bereits eine Tasse heißer Tee vermag bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes oder Säuglings zu verbrühen. An der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Charité werden jedes Jahr etwa 300 Kinder mit solchen Verletzungen behandelt. Trotz größter ärztlicher Sorgfalt können neben Narben an der Haut oft unsichtbare seelische Narben zurückbleiben.  Der bundesweite Tag des brandverletzten Kindes wurde 2010 von „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ ins Leben gerufen und ist in diesem Jahr  ein ausgewählter Ort im Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen“.  Der Aktionstag an der Charité findet am Mittwoch, dem 7. Dezember von 15 bis 18 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin statt. Geländeadresse: Mittelallee 8.Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. </summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinder_vor_brandverletzungen_schuetzen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin unterstützt den bundesweiten Tag des brandverletzten Kindes am Mittwoch, dem 7. Dezember, mit einer Veranstaltung für und mit betroffenen Kindern. Die Jungen und Mädchen erlernen an diesem Tag ein Zirkusprogramm, das sie anschließend aufführen werden. Die Eltern haben die Möglichkeit, sich in einem Gesprächskreis zusammen mit einer Charité-Psychologin über Trauma-Erfahrung und Trauma-Verarbeitung auszutauschen und sie werden mehr über Narbenpflege erfahren. Betroffene Eltern und Kinder sollen ins Gespräch kommen und sich miteinander vernetzen. Ziel des Aktionstages ist es, auf Unfallgefahren und Risiken aufmerksam zu machen, die zu Verbrühungen oder Verbrennungen führen können.  Mehr als 30 000 Kinder und Jugendliche müssen allein in Deutschland jedes Jahr mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt werden, 6 000 von ihnen sogar stationär. Besonders gefährdet sind Kinder bis zu fünf Jahren, die häufig Verbrühungen mit heißen Flüssigkeiten, wie Kaffee, Tee oder heißem Wasser erleiden. Bereits eine Tasse heißer Tee vermag bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes oder Säuglings zu verbrühen. An der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Charité werden jedes Jahr etwa 300 Kinder mit solchen Verletzungen behandelt. Trotz größter ärztlicher Sorgfalt können neben Narben an der Haut oft unsichtbare seelische Narben zurückbleiben.  Der bundesweite Tag des brandverletzten Kindes wurde 2010 von „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ ins Leben gerufen und ist in diesem Jahr  ein ausgewählter Ort im Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen“.  Der Aktionstag an der Charité findet am Mittwoch, dem 7. Dezember von 15 bis 18 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 in 13353 Berlin statt. Geländeadresse: Mittelallee 8.Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. </content></entry><entry><title>Pauline Eisenhut wird Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pauline_eisenhut_wird_schulsiegerin_beim_vorlesewettbewerb/" type="text/html" title="Pauline Eisenhut wird Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb" hreflang="de"  /><updated>2011-12-02T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-02T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pauline_eisenhut_wird_schulsiegerin_beim_vorlesewettbewerb/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pauline_eisenhut_wird_schulsiegerin_beim_vorlesewettbewerb/" >Heute hat die Partnerschule der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Grundschule Neues Tor in Mitte, ihren Vorlesewettbewerb direkt an der Charité ausgetragen. Im universitären Ambiente des Paul-Ehrlich-Hörsaals trug die elfjährige Pauline Eisenhut den Sieg davon. Sie las einen Abschnitt aus „Conni, Billi und die Mädchenbande“ von Dagmar Hoßfeld. Insgesamt nutzten sechs Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 und 12 Jahren die Möglichkeit, bei guter Akustik ihr Können unter Beweis zu stellen. Durch die Kooperation zwischen der Grundschule Neues Tor und der Charité sollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Wissenschaft und Gesundheit begeistert werden, dazu gehört auch der gelegentliche Einblick in einen Hörsaal. Der jährlich stattfindende Vorlesewettbewerb wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen organisiert und ist der größte bundesweite Schülerwettbewerb. Pauline Eisenhut wird die Schule schon im März bei der Bezirksausscheidung vertreten. Die Charité gratuliert Pauline Eisenhut und wünscht ihr viel Erfolg im weiteren Verlauf des Wettbewerbs!</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pauline_eisenhut_wird_schulsiegerin_beim_vorlesewettbewerb/" >Heute hat die Partnerschule der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Grundschule Neues Tor in Mitte, ihren Vorlesewettbewerb direkt an der Charité ausgetragen. Im universitären Ambiente des Paul-Ehrlich-Hörsaals trug die elfjährige Pauline Eisenhut den Sieg davon. Sie las einen Abschnitt aus „Conni, Billi und die Mädchenbande“ von Dagmar Hoßfeld. Insgesamt nutzten sechs Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 und 12 Jahren die Möglichkeit, bei guter Akustik ihr Können unter Beweis zu stellen. Durch die Kooperation zwischen der Grundschule Neues Tor und der Charité sollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Wissenschaft und Gesundheit begeistert werden, dazu gehört auch der gelegentliche Einblick in einen Hörsaal. Der jährlich stattfindende Vorlesewettbewerb wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen organisiert und ist der größte bundesweite Schülerwettbewerb. Pauline Eisenhut wird die Schule schon im März bei der Bezirksausscheidung vertreten. Die Charité gratuliert Pauline Eisenhut und wünscht ihr viel Erfolg im weiteren Verlauf des Wettbewerbs!</content></entry><entry><title>Nierenpatienten haben in Deutschland mehr Chancen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nierenlebendspende/" type="text/html" title="Nierenpatienten haben in Deutschland mehr Chancen" hreflang="de"  /><updated>2011-12-02T00:00:00+01:00</updated><published>2011-12-02T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nierenlebendspende/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nierenlebendspende/" >Bei komplexen Fällen von Nierenversagen funktioniert die medizinische Versorgung in Deutschland offenbar besser als in den USA. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten zeigen, dass deutsche Patienten, die durch eine vorangegangene Immunisierung ein erhöhtes Risiko für Abstoßungsreaktionen aufweisen, bessere Überlebensraten aufweisen als ähnlich schwer erkrankte Menschen in den USA. Dies gilt sowohl während der Dialyse als auch für die Zeit nach Erhalt einer neuen Niere. Die Gründe hierfür sehen die Forscher nicht nur in der besseren Qualität der Dialyse in Deutschland, sondern vor allem in dem sehr gut funktionierenden europäischen Organvergabesystem, mit dessen Hilfe die Daten von Organspendern und Empfängern erfasst, analysiert und so optimal an die passenden Patienten zugeteilt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in einem „Letter to the Editor“ im „New England Journal of Medicine"* veröffentlicht.  Einige Menschen auf der Warteliste für eine neue Niere leiden unter einem vorangegangenen Immunisierungsereignis, der sogenannten HLA-Sensibilisierung. Dies kann nach Schwangerschaften oder bei Empfängern von  Blutspenden auftreten. Dabei werden im Blut Antikörper gegen Gewebemerkmale gebildet, die es dem Körper erschweren, Transplantate von bestimmten Spendern zu akzeptieren. Studien zeigen eine sehr hohe Abstoßungsrate von Spenderorganen, wenn eine HLA-Sensibilisierung vorliegt. Wissenschaftler der Johns Hopkins University hatten versucht, die Antikörper im Blut HLA- sensibilisierter Patienten durch einen Austausch des Blutplasmas, die so genannte Plasmapherese, zu entfernen. Dieses komplexe Verfahren führt in Kombination mit einer verstärkten Unterdrückung des Immunsystems bei diesen Patienten zunächst zu einer erfolgreichen Transplantation, birgt aber weitere Risiken: Fast zehn Prozent der so behandelten Patienten starben im ersten Jahr nach der Transplantation, nach fünf Jahren lebten noch 80 Prozent. Im Vergleich dazu zeigen die Daten an der Charité, dass auch ohne Plasmapherese nach fünf Jahren etwa 90 Prozent der Transplantatempfänger mit ähnlichen demografischen Daten überlebt haben. Prof. Klemens Budde, Oberarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Charité Mitte, hält vor dem Hintergrund dieser Zahlen derartige Desensibilisierungsprogramme für „unnötig“. Verfahren wie das „acceptable mismatch program“ in Europa, bei dem in einem aufwendigen Verfahren der jeweils beste Spender für die sensibilisierten Patienten auf der Warteliste gesucht wird, seien für Risikopatienten wesentlich besser geeignet. Durch die bessere Gewebeübereinstimmung ist eine weniger starke Unterdrückung des Immunsystems  ausreichend, woraus weniger Nebenwirkungen resultieren. Auch ein Blick zu den Dialysepatienten auf der Warteliste zeigt eine bessere Versorgung in Deutschland als in den USA. In dieser Gruppe verstarben fast neun Prozent der US-Patienten  im ersten Jahr, nach fünf Jahren waren 34 Prozent gestorben. Im Vergleich dazu lebten in Berlin und Brandenburg nach fünf Jahren noch etwa 90 Prozent der Dialyse-Patienten auf der Warteliste der Charité. „Der Blick in die USA weist uns auf die Schwächen des amerikanischen Gesundheitssystems hin. Wir sollten uns davor hüten, derartige Programme in Europa zu implementieren“, resümiert Prof. Budde in einem Beitrag im Deutschen Ärzteblatt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nierenlebendspende/" >Bei komplexen Fällen von Nierenversagen funktioniert die medizinische Versorgung in Deutschland offenbar besser als in den USA. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten zeigen, dass deutsche Patienten, die durch eine vorangegangene Immunisierung ein erhöhtes Risiko für Abstoßungsreaktionen aufweisen, bessere Überlebensraten aufweisen als ähnlich schwer erkrankte Menschen in den USA. Dies gilt sowohl während der Dialyse als auch für die Zeit nach Erhalt einer neuen Niere. Die Gründe hierfür sehen die Forscher nicht nur in der besseren Qualität der Dialyse in Deutschland, sondern vor allem in dem sehr gut funktionierenden europäischen Organvergabesystem, mit dessen Hilfe die Daten von Organspendern und Empfängern erfasst, analysiert und so optimal an die passenden Patienten zugeteilt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in einem „Letter to the Editor“ im „New England Journal of Medicine"* veröffentlicht.  Einige Menschen auf der Warteliste für eine neue Niere leiden unter einem vorangegangenen Immunisierungsereignis, der sogenannten HLA-Sensibilisierung. Dies kann nach Schwangerschaften oder bei Empfängern von  Blutspenden auftreten. Dabei werden im Blut Antikörper gegen Gewebemerkmale gebildet, die es dem Körper erschweren, Transplantate von bestimmten Spendern zu akzeptieren. Studien zeigen eine sehr hohe Abstoßungsrate von Spenderorganen, wenn eine HLA-Sensibilisierung vorliegt. Wissenschaftler der Johns Hopkins University hatten versucht, die Antikörper im Blut HLA- sensibilisierter Patienten durch einen Austausch des Blutplasmas, die so genannte Plasmapherese, zu entfernen. Dieses komplexe Verfahren führt in Kombination mit einer verstärkten Unterdrückung des Immunsystems bei diesen Patienten zunächst zu einer erfolgreichen Transplantation, birgt aber weitere Risiken: Fast zehn Prozent der so behandelten Patienten starben im ersten Jahr nach der Transplantation, nach fünf Jahren lebten noch 80 Prozent. Im Vergleich dazu zeigen die Daten an der Charité, dass auch ohne Plasmapherese nach fünf Jahren etwa 90 Prozent der Transplantatempfänger mit ähnlichen demografischen Daten überlebt haben. Prof. Klemens Budde, Oberarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Charité Mitte, hält vor dem Hintergrund dieser Zahlen derartige Desensibilisierungsprogramme für „unnötig“. Verfahren wie das „acceptable mismatch program“ in Europa, bei dem in einem aufwendigen Verfahren der jeweils beste Spender für die sensibilisierten Patienten auf der Warteliste gesucht wird, seien für Risikopatienten wesentlich besser geeignet. Durch die bessere Gewebeübereinstimmung ist eine weniger starke Unterdrückung des Immunsystems  ausreichend, woraus weniger Nebenwirkungen resultieren. Auch ein Blick zu den Dialysepatienten auf der Warteliste zeigt eine bessere Versorgung in Deutschland als in den USA. In dieser Gruppe verstarben fast neun Prozent der US-Patienten  im ersten Jahr, nach fünf Jahren waren 34 Prozent gestorben. Im Vergleich dazu lebten in Berlin und Brandenburg nach fünf Jahren noch etwa 90 Prozent der Dialyse-Patienten auf der Warteliste der Charité. „Der Blick in die USA weist uns auf die Schwächen des amerikanischen Gesundheitssystems hin. Wir sollten uns davor hüten, derartige Programme in Europa zu implementieren“, resümiert Prof. Budde in einem Beitrag im Deutschen Ärzteblatt.</content></entry><entry><title>Gemeinsame Forschung weiter gesichert</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_forschung_weiter_gesichert/" type="text/html" title="Gemeinsame Forschung weiter gesichert" hreflang="de"  /><updated>2011-11-25T15:44:53+01:00</updated><published>2011-11-25T15:44:53+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_forschung_weiter_gesichert/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_forschung_weiter_gesichert/" >Der zuständige Ausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf seiner jüngsten Sitzung die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs/Transregio (SFB TRR) 43 mit Sprecherfunktion an der Charité – Universitätsmedizin Berlin als gemeinsamer Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin für weitere vier Jahre bewilligt. Die wissenschaftliche Grundlage des überregional zwischen Berlin und der Universitätsmedizin Göttingen organisierten SFB TRR 43, an dem neben der Charité und der Universität Göttingen mit dem Max Delbrück Zentrum für Molekulare Medizin Berlin Buch, dem Max Planck Institut für Experimentelle Medizin Göttingen und dem Max Planck Institut für Infektionsbiologie auch drei außeruniversitäre Institutionen beteiligt sind, ist die neuerdings gemeinhin akzeptierte Erkenntnis, dass immunologische Prozesse nicht nur bei „klassischen“ entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems wie zum Beispielder Multiplen Sklerose (MS) eine Rolle spielen, sondern auch primär nicht-entzündliche oder eher „atypische“ neuroimmunologische Erkrankungen, wie beispielsweise den Schlaganfall, Gehirntumoren und neurodegenerative Krankheiten, beeinflussen können. Bei jedem dieser Krankheitszustände interagieren Immunzellen mit Zellen des Nervensystems via komplexer Signalkaskaden, teils in bidirektionaler Weise. Wenngleich die zugrundeliegenden, pathogenetisch relevanten Ursachen verschiedener Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) sich deutlich voneinander unterscheiden, scheinen zumindest teilweise gemeinsame zelluläre und molekulare Mechanismen und Signalwege in der Interaktion zwischen Immun- und Nervensystem zu existieren. Die Entschlüsselung der (neuroimmunologischen) Gemeinsamkeiten oder Unterschiede von verschiedenen ZNS-Erkrankungen stellt den Rahmen und den gemeinsamen Nenner des Verbunds SFB TRR 43 dar. Ziel des SFB TRR 43 ist es, neuroimmunologische Grundlagen für die Etablierung neuer therapeutischer und / oder präventiver Ansätze bei verschiedenen ZNS-Erkrankungen unabhängig von deren Ursache und Pathogenese zu schaffen. Die Kernfragen, die der SFB TRR 43 dabei verfolgt, sind:•    Wann, warum und wie besiedeln Immunzellen das Nervensystem und interagieren dort mit Nervenzellen - oder attackieren diese gar? •    Gibt es einen gemeinsamen Nenner von Immunreaktionen in verschiedenen ZNS- Erkrankungen, unabhängig von deren Ursprung oder spezifischen Pathogenese, und ist dieser eher für die Schädigung verantwortlich oder fördert er gar – zumindest in bestimmten Situationen – die Heilung?Das Gutachtergremium der DFG hob lobend den bisherigen wissenschaftlichen Erfolg des SFB TRR 43 hervor und betonte insbesondere die Wichtigkeit der thematischen Fokussierung und damit einhergehenden gelungenen Modifikation des SFB TRR 43-Konzeptes in der nächsten Förderperiode mit der nun verstärkten Einbindung auch von neurodegenerativen Krankheiten wie der Alzheimer- Erkrankung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_forschung_weiter_gesichert/" >Der zuständige Ausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf seiner jüngsten Sitzung die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs/Transregio (SFB TRR) 43 mit Sprecherfunktion an der Charité – Universitätsmedizin Berlin als gemeinsamer Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin für weitere vier Jahre bewilligt. Die wissenschaftliche Grundlage des überregional zwischen Berlin und der Universitätsmedizin Göttingen organisierten SFB TRR 43, an dem neben der Charité und der Universität Göttingen mit dem Max Delbrück Zentrum für Molekulare Medizin Berlin Buch, dem Max Planck Institut für Experimentelle Medizin Göttingen und dem Max Planck Institut für Infektionsbiologie auch drei außeruniversitäre Institutionen beteiligt sind, ist die neuerdings gemeinhin akzeptierte Erkenntnis, dass immunologische Prozesse nicht nur bei „klassischen“ entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems wie zum Beispielder Multiplen Sklerose (MS) eine Rolle spielen, sondern auch primär nicht-entzündliche oder eher „atypische“ neuroimmunologische Erkrankungen, wie beispielsweise den Schlaganfall, Gehirntumoren und neurodegenerative Krankheiten, beeinflussen können. Bei jedem dieser Krankheitszustände interagieren Immunzellen mit Zellen des Nervensystems via komplexer Signalkaskaden, teils in bidirektionaler Weise. Wenngleich die zugrundeliegenden, pathogenetisch relevanten Ursachen verschiedener Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) sich deutlich voneinander unterscheiden, scheinen zumindest teilweise gemeinsame zelluläre und molekulare Mechanismen und Signalwege in der Interaktion zwischen Immun- und Nervensystem zu existieren. Die Entschlüsselung der (neuroimmunologischen) Gemeinsamkeiten oder Unterschiede von verschiedenen ZNS-Erkrankungen stellt den Rahmen und den gemeinsamen Nenner des Verbunds SFB TRR 43 dar. Ziel des SFB TRR 43 ist es, neuroimmunologische Grundlagen für die Etablierung neuer therapeutischer und / oder präventiver Ansätze bei verschiedenen ZNS-Erkrankungen unabhängig von deren Ursache und Pathogenese zu schaffen. Die Kernfragen, die der SFB TRR 43 dabei verfolgt, sind:•    Wann, warum und wie besiedeln Immunzellen das Nervensystem und interagieren dort mit Nervenzellen - oder attackieren diese gar? •    Gibt es einen gemeinsamen Nenner von Immunreaktionen in verschiedenen ZNS- Erkrankungen, unabhängig von deren Ursprung oder spezifischen Pathogenese, und ist dieser eher für die Schädigung verantwortlich oder fördert er gar – zumindest in bestimmten Situationen – die Heilung?Das Gutachtergremium der DFG hob lobend den bisherigen wissenschaftlichen Erfolg des SFB TRR 43 hervor und betonte insbesondere die Wichtigkeit der thematischen Fokussierung und damit einhergehenden gelungenen Modifikation des SFB TRR 43-Konzeptes in der nächsten Förderperiode mit der nun verstärkten Einbindung auch von neurodegenerativen Krankheiten wie der Alzheimer- Erkrankung.</content></entry><entry><title>Weltweit erster MRT-fähiger Defibrillator eingesetzt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltweit_erster_mrt_faehiger_defibrillator_eingesetzt/" type="text/html" title="Weltweit erster MRT-fähiger Defibrillator eingesetzt" hreflang="de"  /><updated>2011-11-25T15:14:58+01:00</updated><published>2011-11-25T15:14:58+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltweit_erster_mrt_faehiger_defibrillator_eingesetzt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltweit_erster_mrt_faehiger_defibrillator_eingesetzt/" >Ärzte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben am Dienstag den weltweit ersten Defibrillator implantiert, mit dem auch Untersuchungen im Magnetresonanztomographen (MRT) möglich sind. In einem 50minütigen komplikationslosen Eingriff wurde das Gerät einem  ehemaligen Schauspieler eingesetzt. Der 69jährige Berliner konnte das Klinikum bereits wieder verlassen.„Das ist ein großer Fortschritt für Menschen mit einem Herzleiden, die beispielsweise gleichzeitig Erkrankungen des Nervensystems oder der Wirbelsäule haben“, erklärte Dr. Mattias Roser von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum, der die Operation leitete „Sie können künftig auch die schonende und strahlenfreie MRT-Diagnostik in Anspruch nehmen.“Defibrillatoren geben einen Elektroschock ab, wenn ein lebensbedrohlicher Herzstillstand eingetreten ist. Bereits seit 1980 werden sie herzkranken Menschen eingesetzt. Bisher war es jedoch nicht möglich, bei Patienten mit implantiertem Defibrillator MRT-Untersuchungen durchzuführen. „Die handelsüblichen Geräte werden vom Magnetfeld des MRT beschädigt, was eine unmittelbare Gefährdung für die Patienten bedeuten würde“, sagte Dr. Roser. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der MRT-Scans  im vergangenen Jahr weltweit schon bei 50 Millionen lag, habe dies einen gravierenden Nachteil für die Patienten bedeutet.Entwickelt wurden die neuen, MRT-fähigen Implantate von dem Berliner Medizintechnik-Hersteller Biotronik SE &amp; Co.KG.  Das Unternehmen erhielt die europaweite Zulassung am 18. November und hat die Geräte danach sofort einigen europäischen Partnerkliniken zur Verfügung gestellt. „Noch sind die neuen Defibrillatoren um etwa 25 Prozent teurer als herkömmliche Geräte. Daher werden wir sie hauptsächlich für Patienten verwenden, bei denen MRT-Untersuchungen in Zukunft absehbar notwendig werden“, erläuterte Dr. Roser. Er rechnet aber damit, dass der Preis schnell sinkt, wenn andere Unternehmen ähnliche Implantate auf den Markt bringen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltweit_erster_mrt_faehiger_defibrillator_eingesetzt/" >Ärzte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben am Dienstag den weltweit ersten Defibrillator implantiert, mit dem auch Untersuchungen im Magnetresonanztomographen (MRT) möglich sind. In einem 50minütigen komplikationslosen Eingriff wurde das Gerät einem  ehemaligen Schauspieler eingesetzt. Der 69jährige Berliner konnte das Klinikum bereits wieder verlassen.„Das ist ein großer Fortschritt für Menschen mit einem Herzleiden, die beispielsweise gleichzeitig Erkrankungen des Nervensystems oder der Wirbelsäule haben“, erklärte Dr. Mattias Roser von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum, der die Operation leitete „Sie können künftig auch die schonende und strahlenfreie MRT-Diagnostik in Anspruch nehmen.“Defibrillatoren geben einen Elektroschock ab, wenn ein lebensbedrohlicher Herzstillstand eingetreten ist. Bereits seit 1980 werden sie herzkranken Menschen eingesetzt. Bisher war es jedoch nicht möglich, bei Patienten mit implantiertem Defibrillator MRT-Untersuchungen durchzuführen. „Die handelsüblichen Geräte werden vom Magnetfeld des MRT beschädigt, was eine unmittelbare Gefährdung für die Patienten bedeuten würde“, sagte Dr. Roser. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der MRT-Scans  im vergangenen Jahr weltweit schon bei 50 Millionen lag, habe dies einen gravierenden Nachteil für die Patienten bedeutet.Entwickelt wurden die neuen, MRT-fähigen Implantate von dem Berliner Medizintechnik-Hersteller Biotronik SE &amp; Co.KG.  Das Unternehmen erhielt die europaweite Zulassung am 18. November und hat die Geräte danach sofort einigen europäischen Partnerkliniken zur Verfügung gestellt. „Noch sind die neuen Defibrillatoren um etwa 25 Prozent teurer als herkömmliche Geräte. Daher werden wir sie hauptsächlich für Patienten verwenden, bei denen MRT-Untersuchungen in Zukunft absehbar notwendig werden“, erläuterte Dr. Roser. Er rechnet aber damit, dass der Preis schnell sinkt, wenn andere Unternehmen ähnliche Implantate auf den Markt bringen.</content></entry><entry><title>Sechs Kilo schweres Kind an der Charité geboren</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sechs_kilo_schweres_kind_an_der_charite_geboren/" type="text/html" title="Sechs Kilo schweres Kind an der Charité geboren" hreflang="de"  /><updated>2011-11-25T11:14:07+01:00</updated><published>2011-11-25T11:14:07+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sechs_kilo_schweres_kind_an_der_charite_geboren/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sechs_kilo_schweres_kind_an_der_charite_geboren/" >Die  40jährige Elfi Y. aus Reinickendorf hat am Mittwoch an der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen mehr als sechs Kilo schweren Jungen zur Welt gebracht. „Nach unseren Recherchen ist in Deutschland niemals zuvor ein so schweres Kind ohne Operation geboren worden“, sagt Prof. Wolfgang Henrich, Chefarzt der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum. Der Junge ist bereits das 14. Kind der Familie. Er wird mit neun Brüdern und vier Schwestern aufwachsen. Die komplikationslose Geburt dauerte sieben Stunden und erfolgte auf natürlichem Wege. „Normalerweise raten wir Müttern bei einem Schätzgewicht des Kindes von mehr als 4,5 Kilo zum Kaiserschnitt, um Komplikationen zu vermeiden“, erklärt Prof. Henrich. „Aber Frau Y. hatte bereits drei ihrer Kinder mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilo ohne Probleme zur Welt gebracht und bestand trotz der sehr hohen Risiken auf den Versuch der vaginalen Geburt."Die Experten an der Charité diagnostizierten bei der 40jährigen einen Schwangerschaftsdiabetes. Diese Erkrankung führt häufig zu einem sehr hohen Geburtsgewicht. „Das Kind entwickelt sehr viel Fett, weil seine Bauchspeicheldrüse viel Insulin produzieren muss, um mit dem hohen Zuckergehalt im Blut der Mutter fertig zu werden“, erläutert Prof. Henrich. „Das führt oft zu Problemen bei der Geburt und auch später neigen solche Kinder zu Übergewicht.“ Wird die Krankheit schon während der Schwangerschaft entdeckt, besteht durch rechtzeitige Behandlung eine gute Chance, ein normales Geburtsgewicht zu erreichen. Der dazu nötige Glukose-Toleranztest wird ambulant zu Preisen zwischen 15 und 45 Euro angeboten. Nur einige gesetzliche Krankenkassen erstatten diese Kosten. Frau Y. hat den Test bei jedem ihrer 14 Kinder gemacht, obwohl sie ihn selbst bezahlen musste. „Vor dieser Geburt ist die Krankheit noch nie diagnostiziert worden“, sagt sie.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sechs_kilo_schweres_kind_an_der_charite_geboren/" >Die  40jährige Elfi Y. aus Reinickendorf hat am Mittwoch an der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen mehr als sechs Kilo schweren Jungen zur Welt gebracht. „Nach unseren Recherchen ist in Deutschland niemals zuvor ein so schweres Kind ohne Operation geboren worden“, sagt Prof. Wolfgang Henrich, Chefarzt der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum. Der Junge ist bereits das 14. Kind der Familie. Er wird mit neun Brüdern und vier Schwestern aufwachsen. Die komplikationslose Geburt dauerte sieben Stunden und erfolgte auf natürlichem Wege. „Normalerweise raten wir Müttern bei einem Schätzgewicht des Kindes von mehr als 4,5 Kilo zum Kaiserschnitt, um Komplikationen zu vermeiden“, erklärt Prof. Henrich. „Aber Frau Y. hatte bereits drei ihrer Kinder mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilo ohne Probleme zur Welt gebracht und bestand trotz der sehr hohen Risiken auf den Versuch der vaginalen Geburt."Die Experten an der Charité diagnostizierten bei der 40jährigen einen Schwangerschaftsdiabetes. Diese Erkrankung führt häufig zu einem sehr hohen Geburtsgewicht. „Das Kind entwickelt sehr viel Fett, weil seine Bauchspeicheldrüse viel Insulin produzieren muss, um mit dem hohen Zuckergehalt im Blut der Mutter fertig zu werden“, erläutert Prof. Henrich. „Das führt oft zu Problemen bei der Geburt und auch später neigen solche Kinder zu Übergewicht.“ Wird die Krankheit schon während der Schwangerschaft entdeckt, besteht durch rechtzeitige Behandlung eine gute Chance, ein normales Geburtsgewicht zu erreichen. Der dazu nötige Glukose-Toleranztest wird ambulant zu Preisen zwischen 15 und 45 Euro angeboten. Nur einige gesetzliche Krankenkassen erstatten diese Kosten. Frau Y. hat den Test bei jedem ihrer 14 Kinder gemacht, obwohl sie ihn selbst bezahlen musste. „Vor dieser Geburt ist die Krankheit noch nie diagnostiziert worden“, sagt sie.</content></entry><entry><title>Charité und MDC bündeln ihre Spitzenforschung unter einem Dach</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_mdc_buendeln_ihre_spitzenforschung_unter_einem_dach/" type="text/html" title="Charité und MDC bündeln ihre Spitzenforschung unter einem Dach" hreflang="de"  /><updated>2011-11-24T15:13:57+01:00</updated><published>2011-11-24T15:13:57+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_mdc_buendeln_ihre_spitzenforschung_unter_einem_dach/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_mdc_buendeln_ihre_spitzenforschung_unter_einem_dach/" >Die Charité - Universitätsmedizin Berlin und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch, ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft, werden ihre bisherige Zusammenarbeit ausbauen. Dieser Forschungsverbund soll im Sinne eines qualitätsgesicherten und durch die Wissenschaft geleiteten Prozesses dazu beitragen, die internationale Sichtbarkeit der Lebenswissenschaften in Berlin dauerhaft zu stärken. Das Zusammengehen von MDC und Charité in der Forschung trägt dabei den Besonderheiten des Wissenschaftsstandorts Berlin mit seinem seit vielen Jahren bestehenden dichten Netzwerk biomedizinischer Forschungseinrichtungen Rechnung. Allerdings befürchten MDC und Charité, dass die Absicht der neuen Landesregierung, Forschung und Wissenschaft zu trennen und sie zwei unterschiedlichen Ressorts – Wirtschaft und Bildung – zuzuordnen, die künftige Zusammenarbeit erschweren wird. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf den offenen Brief, den die deutsche Wissenschaft an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und den Fraktions- und Landesvorsitzenden der Berliner CDU, Frank Henkel, geschrieben hat. Darin fordert die Wissenschaft, diesen Beschluss aufzuheben und Forschung und Wissenschaft unter einem Dach zu belassen.  MDC und Charité weisen weiter darauf hin, dass sie angesichts ihrer langjährigen Zusammenarbeit zum Beispiel bei der Berufung von Spitzenwissenschaftlern, der Durchführung von leistungsstarken Verbundprojekten sowie der Nutzung von Forschungsinfrastruktur bereits am 8. Juli diesen Jahres eine Absichtserklärung über ihre zukünftige institutionelle Zusammenarbeit unterzeichnet haben. So sollen durch die Bündelung der komplementären grundlagen- sowie patientenorientierten klinischen Forschung der Wissenschaftsstandort Berlin und die Gesundheitsforschung in Deutschland dauerhaft in der internationalen Spitze der Lebenswissenschaften etabliert werden. Durch die Kooperation sollen darüber hinaus auch der Zugang zu Patienten, die Förderung eines klinisch und experimentell geschulten wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Zusammenarbeit bei der Forschungsinfrastruktur nachhaltig intensiviert werden. Die zukünftige Verbindung könnte nach Ansicht von MDC und Charité zugleich wichtige Anknüpfungspunkte für weitere Forschungseinrichtungen bieten, so beispielsweise für das von der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen der Exzellenzinitiative geplante lebenswissenschaftliche Integrative Research Institute am Campus Nord der HU sowie für den Ausbau des Biocampus Dahlem des Exzellenzkonzepts der Freien Universität. „Das MDC passt mit seiner international anerkannten Forschung in den Bereichen Krebs, Neurowissenschaften sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen hervorragend zum herausragenden klinischen Profil der Charité“, erklärt Prof. Walter Rosenthal, Vorsitzender des Stiftungsvorstands und wissenschaftlicher Vorstand des MDC. Auch Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, sieht in der Partnerschaft eine einmalige Chance, die exzellente molekulare Grundlagenforschung des MDC der Charité zu verbinden und gezielter als bisher Innovationen ans Krankenbett zu bringen. „Wir erreichen damit eine neue Dimension in der translationalen Zusammenarbeit zwischen grundlagen-, krankheits- und patientenorientierter Forschung.“ Prof. Jürgen Mlynek, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, unterstützt die geplante Verbindung ebenfalls mit Nachdruck. „Die geplante strategische Partnerschaft zwischen MDC und Charité wird der biomedizinischen Forschung in Berlin noch mehr internationale Sichtbarkeit geben.“ Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihr scheidender Berliner Amtskollege Prof. Jürgen Zöllner (SPD) hatten den Anstoß für die geplante engere Verbindung von MDC und Charité gegeben. Nach Ansicht von MDC und Charité kommt dem geplanten Vorgehen insbesondere durch die Verbindung der bundesweiten Förderung aller exzellenten Wissenschaftsbereiche Pilotcharakter für weitere Bundesländer zu.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_mdc_buendeln_ihre_spitzenforschung_unter_einem_dach/" >Die Charité - Universitätsmedizin Berlin und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch, ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft, werden ihre bisherige Zusammenarbeit ausbauen. Dieser Forschungsverbund soll im Sinne eines qualitätsgesicherten und durch die Wissenschaft geleiteten Prozesses dazu beitragen, die internationale Sichtbarkeit der Lebenswissenschaften in Berlin dauerhaft zu stärken. Das Zusammengehen von MDC und Charité in der Forschung trägt dabei den Besonderheiten des Wissenschaftsstandorts Berlin mit seinem seit vielen Jahren bestehenden dichten Netzwerk biomedizinischer Forschungseinrichtungen Rechnung. Allerdings befürchten MDC und Charité, dass die Absicht der neuen Landesregierung, Forschung und Wissenschaft zu trennen und sie zwei unterschiedlichen Ressorts – Wirtschaft und Bildung – zuzuordnen, die künftige Zusammenarbeit erschweren wird. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf den offenen Brief, den die deutsche Wissenschaft an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und den Fraktions- und Landesvorsitzenden der Berliner CDU, Frank Henkel, geschrieben hat. Darin fordert die Wissenschaft, diesen Beschluss aufzuheben und Forschung und Wissenschaft unter einem Dach zu belassen.  MDC und Charité weisen weiter darauf hin, dass sie angesichts ihrer langjährigen Zusammenarbeit zum Beispiel bei der Berufung von Spitzenwissenschaftlern, der Durchführung von leistungsstarken Verbundprojekten sowie der Nutzung von Forschungsinfrastruktur bereits am 8. Juli diesen Jahres eine Absichtserklärung über ihre zukünftige institutionelle Zusammenarbeit unterzeichnet haben. So sollen durch die Bündelung der komplementären grundlagen- sowie patientenorientierten klinischen Forschung der Wissenschaftsstandort Berlin und die Gesundheitsforschung in Deutschland dauerhaft in der internationalen Spitze der Lebenswissenschaften etabliert werden. Durch die Kooperation sollen darüber hinaus auch der Zugang zu Patienten, die Förderung eines klinisch und experimentell geschulten wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Zusammenarbeit bei der Forschungsinfrastruktur nachhaltig intensiviert werden. Die zukünftige Verbindung könnte nach Ansicht von MDC und Charité zugleich wichtige Anknüpfungspunkte für weitere Forschungseinrichtungen bieten, so beispielsweise für das von der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen der Exzellenzinitiative geplante lebenswissenschaftliche Integrative Research Institute am Campus Nord der HU sowie für den Ausbau des Biocampus Dahlem des Exzellenzkonzepts der Freien Universität. „Das MDC passt mit seiner international anerkannten Forschung in den Bereichen Krebs, Neurowissenschaften sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen hervorragend zum herausragenden klinischen Profil der Charité“, erklärt Prof. Walter Rosenthal, Vorsitzender des Stiftungsvorstands und wissenschaftlicher Vorstand des MDC. Auch Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, sieht in der Partnerschaft eine einmalige Chance, die exzellente molekulare Grundlagenforschung des MDC der Charité zu verbinden und gezielter als bisher Innovationen ans Krankenbett zu bringen. „Wir erreichen damit eine neue Dimension in der translationalen Zusammenarbeit zwischen grundlagen-, krankheits- und patientenorientierter Forschung.“ Prof. Jürgen Mlynek, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, unterstützt die geplante Verbindung ebenfalls mit Nachdruck. „Die geplante strategische Partnerschaft zwischen MDC und Charité wird der biomedizinischen Forschung in Berlin noch mehr internationale Sichtbarkeit geben.“ Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihr scheidender Berliner Amtskollege Prof. Jürgen Zöllner (SPD) hatten den Anstoß für die geplante engere Verbindung von MDC und Charité gegeben. Nach Ansicht von MDC und Charité kommt dem geplanten Vorgehen insbesondere durch die Verbindung der bundesweiten Förderung aller exzellenten Wissenschaftsbereiche Pilotcharakter für weitere Bundesländer zu.</content></entry><entry><title>Tanz der Ribosomen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tanz_der_ribosomen/" type="text/html" title="Tanz der Ribosomen" hreflang="de"  /><updated>2011-11-24T00:00:00+01:00</updated><published>2011-11-24T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tanz_der_ribosomen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tanz_der_ribosomen/" >Ribosomen, die Bauplätze des Lebens, sind wesentlich komplexer als bisher angenommen. Sie ändern während der Produktion von Proteinen ständig spontan ihre Erscheinungsform. Dies konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik in Berlin und der Cornell University in New York jetzt erstmals mit Hilfe von speziellen elektronenmikroskopischen und biophysikalischen Methoden zeigen. Dieses bislang unbekannte Verhalten der Ribosomen ist wesentlich, um die spezifische Interaktion zwischen Ribosomen und Antibiotika besser analysieren zu können und bildet somit die Voraussetzung für ein besseres Verständnis der Wirkungsweise dieser Medikamente. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Cell“* publiziert.Ribosomen sind als zelluläre Fabriken für die Herstellung von Eiweißen verantwortlich und bestimmen damit Funktion und Struktur aller biologischen Zellen. Der strukturelle und funktionale Aufbau dieser Moleküle ist im Laufe der Evolution sehr konstant geblieben. Beide bestehen aus einer großen und einer kleinen Untereinheit. Im Entstehungsprozess eines Eiweißes, der Translation, wird der Bauplan dieses Eiweißes, die sogenannte Boten-RNS (Ribonukleinsäure) wie ein Magnetfilm an der Nahtstelle zwischen den beiden Untereinheiten des Ribosoms abgelesen. Anschließend werden die Eiweiße kettenartig aus Aminosäuren aufgebaut. Leser der Boten-RNS und gleichzeitig Träger der Aminosäuren sind die Transfer-RNS. Diese transportieren die zum Aufbau der Eiweiße benötigten Aminosäuren solange zum Ort der Synthese, bis der Bauplan das Ende dieser Arbeit signalisiert. Damit ist der genetische Code, der in der Abfolge der Nukleinsäuren gespeichert ist, von der Nukleinsäurewelt in ein Produkt der Proteinwelt übersetzt worden. Die Funktionsweise von Ribosomen aus Bakterien (Lebewesen ohne einen Zellkern) ist bisher recht gut verstanden. Weitaus weniger ist über die Ribosomen aus Eukaryonten (alle Lebewesen mit einem Zellkern) und damit auch den Ribosomen des Menschen bekannt. Dabei sind Eukaryontische Ribosomen deutlich größer und komplexer.Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Christian Spahn, Direktor des Instituts für Medizinische Physik und Biophysik am Campus Charité Mitte, konnten nun zeigen, dass sowohl die L-förmige Transfer-RNS als auch die Ribosomen während des Translationsprozesses spontan zwischen unterschiedlichen Erscheinungsformen oszillieren. „Überraschend war für uns die Erkenntnis, dass während der bakteriellen Proteinbiosynthese und der bei den Eukaryonten sowohl bei der Ribosomen und den Transfer-RNA unterschiedliche Konformationen favorisiert werden. Dies weist auf divergierende Strategien in der Regulation der Eiweiß-Herstellung und ist somit Ansatz für die unterschiedliche Wirkweise von Antibiotika bei verschiedenen Spezies“, kommentiert Tatyana Budkevich, die Erstautorin der Studie ihre Ergebnisse.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tanz_der_ribosomen/" >Ribosomen, die Bauplätze des Lebens, sind wesentlich komplexer als bisher angenommen. Sie ändern während der Produktion von Proteinen ständig spontan ihre Erscheinungsform. Dies konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik in Berlin und der Cornell University in New York jetzt erstmals mit Hilfe von speziellen elektronenmikroskopischen und biophysikalischen Methoden zeigen. Dieses bislang unbekannte Verhalten der Ribosomen ist wesentlich, um die spezifische Interaktion zwischen Ribosomen und Antibiotika besser analysieren zu können und bildet somit die Voraussetzung für ein besseres Verständnis der Wirkungsweise dieser Medikamente. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Cell“* publiziert.Ribosomen sind als zelluläre Fabriken für die Herstellung von Eiweißen verantwortlich und bestimmen damit Funktion und Struktur aller biologischen Zellen. Der strukturelle und funktionale Aufbau dieser Moleküle ist im Laufe der Evolution sehr konstant geblieben. Beide bestehen aus einer großen und einer kleinen Untereinheit. Im Entstehungsprozess eines Eiweißes, der Translation, wird der Bauplan dieses Eiweißes, die sogenannte Boten-RNS (Ribonukleinsäure) wie ein Magnetfilm an der Nahtstelle zwischen den beiden Untereinheiten des Ribosoms abgelesen. Anschließend werden die Eiweiße kettenartig aus Aminosäuren aufgebaut. Leser der Boten-RNS und gleichzeitig Träger der Aminosäuren sind die Transfer-RNS. Diese transportieren die zum Aufbau der Eiweiße benötigten Aminosäuren solange zum Ort der Synthese, bis der Bauplan das Ende dieser Arbeit signalisiert. Damit ist der genetische Code, der in der Abfolge der Nukleinsäuren gespeichert ist, von der Nukleinsäurewelt in ein Produkt der Proteinwelt übersetzt worden. Die Funktionsweise von Ribosomen aus Bakterien (Lebewesen ohne einen Zellkern) ist bisher recht gut verstanden. Weitaus weniger ist über die Ribosomen aus Eukaryonten (alle Lebewesen mit einem Zellkern) und damit auch den Ribosomen des Menschen bekannt. Dabei sind Eukaryontische Ribosomen deutlich größer und komplexer.Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Christian Spahn, Direktor des Instituts für Medizinische Physik und Biophysik am Campus Charité Mitte, konnten nun zeigen, dass sowohl die L-förmige Transfer-RNS als auch die Ribosomen während des Translationsprozesses spontan zwischen unterschiedlichen Erscheinungsformen oszillieren. „Überraschend war für uns die Erkenntnis, dass während der bakteriellen Proteinbiosynthese und der bei den Eukaryonten sowohl bei der Ribosomen und den Transfer-RNA unterschiedliche Konformationen favorisiert werden. Dies weist auf divergierende Strategien in der Regulation der Eiweiß-Herstellung und ist somit Ansatz für die unterschiedliche Wirkweise von Antibiotika bei verschiedenen Spezies“, kommentiert Tatyana Budkevich, die Erstautorin der Studie ihre Ergebnisse.</content></entry><entry><title>Neues Muskelreparatur-Gen entdeckt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neues_muskelreparatur_gen_entdeckt/" type="text/html" title="Neues Muskelreparatur-Gen entdeckt" hreflang="de"  /><updated>2011-11-23T00:00:00+01:00</updated><published>2011-11-23T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neues_muskelreparatur_gen_entdeckt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neues_muskelreparatur_gen_entdeckt/" >Ein internationales Forscherteam aus England und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat neue Erkenntnisse zur Funktion von Muskelstammzellen vorgelegt, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics* veröffentlicht sind. In ihrer Arbeit beschäftigten sich die Forscher mit Familien, deren Kinder an einer fortschreitenden Muskelschwäche leiden. Mit Hilfe der sogenannten Next Generation Sequencing-Methode, einer Methode zur Genanalyse, entdeckten die Wissenschaftler ein für die Muskelschwäche verantwortliches verändertes Gen, das sogenannte MEGF10-Gen.Die betroffenen Kinder leiden zunehmend an einer Schwäche der Körpermuskulatur, aber auch der Muskulatur der inneren Organe, wie z.B. dem wichtigsten Atemmuskel, dem Zwerchfell. Die Folgen sind, dass die kleinen Patienten sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen können und sogar künstlich beatmet werden. Oftmals müssen diese auch künstlich ernährt werden, da die Muskulatur der Speiseröhre ebenfalls betroffen ist. Doch inwiefern spielt das betroffene Gen hier eine Rolle und ist am Muskelwachstum beteiligt? Bei gesunden Menschen haften die Muskelstammzellen, die sogenannten Satellitenzellen, außen an den Muskelfasern und ruhen dort im nicht aktiven Zustand. Bei einer Muskelschädigung oder beim Muskeltraining beginnen die Satellitenzellen sich zu teilen und bewirken so ein Muskelwachstum.Dieser Prozess ist bei den betroffenen Kindern gestört. Bei ihnen kann das entdeckte, mutierte Gen MEGF10 nicht mehr das nötige Eiweiß ausbilden, welches für die Anhaftung der Satellitenzellen verantwortlich ist. Diese finden dadurch keinen Halt an der Muskelfaser - der Muskel kann nicht mehr repariert werden.Prof. Markus Schülke, vom NeuroCure Clinical Research Center, dem klinischen Forschungszentrum des Exzellenzclusters NeuroCure und der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Neurologie der Charité und Prof. Colin A. Johnson vom Institute of Molecular Medicine der Universität Leeds, die diese Untersuchung gemeinsam leiteten, verweisen auf die große Bedeutung der neuen Methode zur Genomanalyse, die sie positiv in die Zukunft blicken lässt. „Dies ist eine gute Nachricht für Familien mit ungeklärten seltenen genetischen Erkrankungen. Die Methoden ermöglichen es uns, hunderte oder sogar tausende Gene gleichzeitig zu lesen und selbst bei einzelnen Patienten neue Gendefekte schnell, aber auch kostengünstig ausfindig zu machen“, so Markus Schülke. „ Viele Betroffene haben oft eine diagnostische Odyssee hinter sich und dürfen nun hoffen, dass die Ursache ihrer Krankheit auf diese Weise aufgedeckt wird.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neues_muskelreparatur_gen_entdeckt/" >Ein internationales Forscherteam aus England und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat neue Erkenntnisse zur Funktion von Muskelstammzellen vorgelegt, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics* veröffentlicht sind. In ihrer Arbeit beschäftigten sich die Forscher mit Familien, deren Kinder an einer fortschreitenden Muskelschwäche leiden. Mit Hilfe der sogenannten Next Generation Sequencing-Methode, einer Methode zur Genanalyse, entdeckten die Wissenschaftler ein für die Muskelschwäche verantwortliches verändertes Gen, das sogenannte MEGF10-Gen.Die betroffenen Kinder leiden zunehmend an einer Schwäche der Körpermuskulatur, aber auch der Muskulatur der inneren Organe, wie z.B. dem wichtigsten Atemmuskel, dem Zwerchfell. Die Folgen sind, dass die kleinen Patienten sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen können und sogar künstlich beatmet werden. Oftmals müssen diese auch künstlich ernährt werden, da die Muskulatur der Speiseröhre ebenfalls betroffen ist. Doch inwiefern spielt das betroffene Gen hier eine Rolle und ist am Muskelwachstum beteiligt? Bei gesunden Menschen haften die Muskelstammzellen, die sogenannten Satellitenzellen, außen an den Muskelfasern und ruhen dort im nicht aktiven Zustand. Bei einer Muskelschädigung oder beim Muskeltraining beginnen die Satellitenzellen sich zu teilen und bewirken so ein Muskelwachstum.Dieser Prozess ist bei den betroffenen Kindern gestört. Bei ihnen kann das entdeckte, mutierte Gen MEGF10 nicht mehr das nötige Eiweiß ausbilden, welches für die Anhaftung der Satellitenzellen verantwortlich ist. Diese finden dadurch keinen Halt an der Muskelfaser - der Muskel kann nicht mehr repariert werden.Prof. Markus Schülke, vom NeuroCure Clinical Research Center, dem klinischen Forschungszentrum des Exzellenzclusters NeuroCure und der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Neurologie der Charité und Prof. Colin A. Johnson vom Institute of Molecular Medicine der Universität Leeds, die diese Untersuchung gemeinsam leiteten, verweisen auf die große Bedeutung der neuen Methode zur Genomanalyse, die sie positiv in die Zukunft blicken lässt. „Dies ist eine gute Nachricht für Familien mit ungeklärten seltenen genetischen Erkrankungen. Die Methoden ermöglichen es uns, hunderte oder sogar tausende Gene gleichzeitig zu lesen und selbst bei einzelnen Patienten neue Gendefekte schnell, aber auch kostengünstig ausfindig zu machen“, so Markus Schülke. „ Viele Betroffene haben oft eine diagnostische Odyssee hinter sich und dürfen nun hoffen, dass die Ursache ihrer Krankheit auf diese Weise aufgedeckt wird.“</content></entry><entry><title>Sonntagsvorlesung der Charité zum Thema Hören und Sehen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_der_charite_zum_thema_hoeren_und_sehen/" type="text/html" title="Sonntagsvorlesung der Charité zum Thema Hören und Sehen" hreflang="de"  /><updated>2011-11-22T14:10:19+01:00</updated><published>2011-11-22T14:10:19+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_der_charite_zum_thema_hoeren_und_sehen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_der_charite_zum_thema_hoeren_und_sehen/" >Die kommende Sonntagsvorlesung der Charité – Universitätsmedizin Berlin thematisiert Störungen der Sinneswahrnehmungen Hören und Sehen. Was ist zu tun, wenn man die Umwelt nicht mehr richtig wahrnimmt? Störungen des Hörens können von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit reichen. Dank moderner Behandlungsmethoden stehen von der medikamentösen Therapie bis hin zur operativen Versorgung mit Hörimplantaten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Neue, schonende Operationsmethoden und moderne Implantate erlauben inzwischen auch die Versorgung älterer Patienten sowie von Kindern unter einem Jahr. Auch die visuelle Wahrnehmung kann gestört sein. Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Erblindungsursachen. Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, daran zu erkranken. Das Glaukom ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Sehnervs, die häufig mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht. Das Gesichtsfeld verkleinert sich mehr und mehr – die Betroffenen bekommen einen Tunnelblick Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 27. November um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte, Luisenstr. 64 in 10117 Berlin statt. Es sprechen die Charité-Experten PD Dr. Heidi Olze von der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Prof. Christian-Paul Jonescu-Cuypers von der Klinik für Augenheilkunde. Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_der_charite_zum_thema_hoeren_und_sehen/" >Die kommende Sonntagsvorlesung der Charité – Universitätsmedizin Berlin thematisiert Störungen der Sinneswahrnehmungen Hören und Sehen. Was ist zu tun, wenn man die Umwelt nicht mehr richtig wahrnimmt? Störungen des Hörens können von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit reichen. Dank moderner Behandlungsmethoden stehen von der medikamentösen Therapie bis hin zur operativen Versorgung mit Hörimplantaten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Neue, schonende Operationsmethoden und moderne Implantate erlauben inzwischen auch die Versorgung älterer Patienten sowie von Kindern unter einem Jahr. Auch die visuelle Wahrnehmung kann gestört sein. Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Erblindungsursachen. Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, daran zu erkranken. Das Glaukom ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Sehnervs, die häufig mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht. Das Gesichtsfeld verkleinert sich mehr und mehr – die Betroffenen bekommen einen Tunnelblick Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 27. November um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte, Luisenstr. 64 in 10117 Berlin statt. Es sprechen die Charité-Experten PD Dr. Heidi Olze von der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Prof. Christian-Paul Jonescu-Cuypers von der Klinik für Augenheilkunde. Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Kommandostand für medizinische (Flug-) Simulatoren</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kommandostand_fuer_medizinische_flug_simulatoren/" type="text/html" title="Kommandostand für medizinische (Flug-) Simulatoren" hreflang="de"  /><updated>2011-11-22T11:03:23+01:00</updated><published>2011-11-22T11:03:23+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kommandostand_fuer_medizinische_flug_simulatoren/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kommandostand_fuer_medizinische_flug_simulatoren/" >  Es ist die Katastrophe im OP: Mitten in einer Operation tritt ein Herzstillstand ein oder es kommt zu einer starken Blutung. Dann muss  jeder Handgriff sitzen, Entscheidungen fallen in Sekunden. Um die Reaktion bei derartigen Ereignissen möglichst realitätsnah zu trainieren, eröffnet die Charité - Universitätsmedizin Berlin heute einen hochmodernen Operationssaal für simulierte Eingriffe. Das Entscheidende: Der Patient ist ein Simulator, eine Puppe im Wert von 300.000 Euro. Mit ihrer Hilfe lassen sich hunderte Krankheitszustände und körperliche Reaktionen nachstellen. Das medizinische Team  sieht abnormale Werte auf ihren Monitoren aufleuchten und muss handeln - schnell. „Es ist für die Patientensicherheit essentiell, dass Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden wie die Besatzung eines Cockpits“, erklärt Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Die Simulation bietet die Chance, ohne Patientengefährdung die notwendige Präzision zu erreichen.“   Das hat sich nicht nur in Berlin herumgesprochen. Der neue Simulations-OP ist in den kommenden Monaten bereits komplett ausgebucht. Ärztinnen und Ärzte trainieren dort etwa die Anästhesie bei Kindern oder die Behandlung der lebensbedrohlichen Sepsis. Auch in der Ausbildung an der Charité hat der Saal seinen festen Platz: Berlin setzt als erste Universitätsklink Deutschlands auf die Simulation als eigenständiges Ausbildungsformat. Alltagssituationen werden mit Hilfe so genannter Simulationspatienten trainiert. Dafür engagiert die Charité Schauspieler, die sehr überzeugend in die unterschiedlichsten Patientenrollen schlüpfen können. Auch den OP-Saal lernen die Studierenden bereits im ersten Semester kennen. „Wir haben Ende der 90er Jahre begonnen, diese Unterrichtsform zu entwickeln. Seither wurden schon viele Studierende an einem Vorläufer unseres heutigen Simulators trainiert“, berichtet die Prodekanin für Studium und Lehre, Prof. Claudia Spies. „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man etwa den Herzstillstand in Lehrbüchern zur Kenntnis nimmt oder in der Realität erlebt.“ Entwickelt wurde der insgesamt etwa eine Million Euro teure OP-Saal im Rahmen eines Public Private Partnership mit dem Lübecker Medizingeräte-Hersteller Dräger. Auch dessen Beschäftigte können künftig bei Schulungen an der Charité kritische Situationen erleben, bei denen der Patient eine High-Tech-Puppe ist. Pressefotos zur Veranstaltung stehen zum Download bereit.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kommandostand_fuer_medizinische_flug_simulatoren/" >  Es ist die Katastrophe im OP: Mitten in einer Operation tritt ein Herzstillstand ein oder es kommt zu einer starken Blutung. Dann muss  jeder Handgriff sitzen, Entscheidungen fallen in Sekunden. Um die Reaktion bei derartigen Ereignissen möglichst realitätsnah zu trainieren, eröffnet die Charité - Universitätsmedizin Berlin heute einen hochmodernen Operationssaal für simulierte Eingriffe. Das Entscheidende: Der Patient ist ein Simulator, eine Puppe im Wert von 300.000 Euro. Mit ihrer Hilfe lassen sich hunderte Krankheitszustände und körperliche Reaktionen nachstellen. Das medizinische Team  sieht abnormale Werte auf ihren Monitoren aufleuchten und muss handeln - schnell. „Es ist für die Patientensicherheit essentiell, dass Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden wie die Besatzung eines Cockpits“, erklärt Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Die Simulation bietet die Chance, ohne Patientengefährdung die notwendige Präzision zu erreichen.“   Das hat sich nicht nur in Berlin herumgesprochen. Der neue Simulations-OP ist in den kommenden Monaten bereits komplett ausgebucht. Ärztinnen und Ärzte trainieren dort etwa die Anästhesie bei Kindern oder die Behandlung der lebensbedrohlichen Sepsis. Auch in der Ausbildung an der Charité hat der Saal seinen festen Platz: Berlin setzt als erste Universitätsklink Deutschlands auf die Simulation als eigenständiges Ausbildungsformat. Alltagssituationen werden mit Hilfe so genannter Simulationspatienten trainiert. Dafür engagiert die Charité Schauspieler, die sehr überzeugend in die unterschiedlichsten Patientenrollen schlüpfen können. Auch den OP-Saal lernen die Studierenden bereits im ersten Semester kennen. „Wir haben Ende der 90er Jahre begonnen, diese Unterrichtsform zu entwickeln. Seither wurden schon viele Studierende an einem Vorläufer unseres heutigen Simulators trainiert“, berichtet die Prodekanin für Studium und Lehre, Prof. Claudia Spies. „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man etwa den Herzstillstand in Lehrbüchern zur Kenntnis nimmt oder in der Realität erlebt.“ Entwickelt wurde der insgesamt etwa eine Million Euro teure OP-Saal im Rahmen eines Public Private Partnership mit dem Lübecker Medizingeräte-Hersteller Dräger. Auch dessen Beschäftigte können künftig bei Schulungen an der Charité kritische Situationen erleben, bei denen der Patient eine High-Tech-Puppe ist. Pressefotos zur Veranstaltung stehen zum Download bereit.</content></entry><entry><title>Charité wählt neue Prodekane</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_waehlt_neue_prodekane/" type="text/html" title="Charité wählt neue Prodekane" hreflang="de"  /><updated>2011-11-21T12:34:25+01:00</updated><published>2011-11-21T12:34:25+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_waehlt_neue_prodekane/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_waehlt_neue_prodekane/" >Der Fakultätsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt neue Prodekane gewählt. Prof. Claudia Spies, Leiterin des Centrums für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin, wird neue Prodekanin für Studium und Lehre, der Mediziner und Molekularbiologe Prof. Christian Hagemeier von der Klinik für Allgemeine Pädiatrie am Campus Virchow-Klinikum übernimmt das Amt des Prodekans für Forschung. Die Charité ist damit das einzige Universitätsklinikum in Deutschland, das nach der Dekanin Prof. Annette Grüters-Kieslich noch eine zweite Frau in eine Spitzenposition der akademischen Verwaltung gewählt hat. „Prof. Claudia Spies und Prof. Christian Hagemeier sind herausragende Wissenschaftler mit langjähriger universitärer Erfahrung. Ich begrüße die Wahl der beiden und freue mich besonders, mit Claudia Spies eine weitere Frau in diesem Amt zu beglückwünschen“, erklärte Prof. Grüters-Kieslich. Prof. Spies, 1961 in Würzburg geboren, studierte Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Harvard-Medical-School. Im Jahr 1991 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den heutigen Campus Benjamin Franklin. 2005 wurde sie Leiterin der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin an den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum. Seit 2006 führt die Medizinerin zusätzlich das gesamte CharitéCentrum für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin. „In meiner neuen Funktion möchte ich die Weiterentwicklung aller Studiengänge der Charité, insbesondere des Modellstudiengangs Humanmedizin, entlang internationaler Standards voranbringen und ein Kompetenz- und Lernzentrum für Studierende realisieren“, betonte die neue Prodekanin.  Prof. Hagemeier, Jahrgang 1959, studierte Humanmedizin in Münster, Großbritannien und Australien. Nach Stationen in Bochum und Cambridge kam er 1994 an die Charité, um das Forschungslabor der Kinderklinik aufzubauen. Seit 1996 ist er Universitäts-Professor für Medizinische Molekularbiologie an der Charité. Der Wissenschaftler engagiert sich seit 2002 als Mitglied der Forschungskommission, deren Vorsitz er seit 2008 innehat. „Auf dem institutionalisierten Ausbau wissenschaftlicher Kooperationen zwischen der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch wird in der kommenden Zeit das Hauptaugenmerk liegen. Hier wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem sich grundlagenorientierte, translationale und klinische Forschung auf höchstem Niveau entfalten können“, erklärte der Prodekan für Forschung seine Ziele.  Prof. Rudolf Tauber, der 2008 zum Prodekan für Forschung gewählt worden war, und Prof. Manfred Gross, der das Amt des Prodekans für Studium und Lehre seit 2005 bekleidete, hatten ihre Ämter zur Verfügung gestellt. „Ich danke Prof. Gross und Prof. Tauber für ihr Engagement zum Wohle der Charité. Prof. Gross war maßgeblich daran beteiligt, den Modellstudiengang Medizin an der Charité zu etablieren. Prof. Tauber hat entscheidend dazu beigetragen, die Forschungs-Exzellenz der Charité zu sichern und weiter auszubauen“, erklärte Prof. Grüters-Kieslich.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_waehlt_neue_prodekane/" >Der Fakultätsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt neue Prodekane gewählt. Prof. Claudia Spies, Leiterin des Centrums für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin, wird neue Prodekanin für Studium und Lehre, der Mediziner und Molekularbiologe Prof. Christian Hagemeier von der Klinik für Allgemeine Pädiatrie am Campus Virchow-Klinikum übernimmt das Amt des Prodekans für Forschung. Die Charité ist damit das einzige Universitätsklinikum in Deutschland, das nach der Dekanin Prof. Annette Grüters-Kieslich noch eine zweite Frau in eine Spitzenposition der akademischen Verwaltung gewählt hat. „Prof. Claudia Spies und Prof. Christian Hagemeier sind herausragende Wissenschaftler mit langjähriger universitärer Erfahrung. Ich begrüße die Wahl der beiden und freue mich besonders, mit Claudia Spies eine weitere Frau in diesem Amt zu beglückwünschen“, erklärte Prof. Grüters-Kieslich. Prof. Spies, 1961 in Würzburg geboren, studierte Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Harvard-Medical-School. Im Jahr 1991 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den heutigen Campus Benjamin Franklin. 2005 wurde sie Leiterin der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin an den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum. Seit 2006 führt die Medizinerin zusätzlich das gesamte CharitéCentrum für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin. „In meiner neuen Funktion möchte ich die Weiterentwicklung aller Studiengänge der Charité, insbesondere des Modellstudiengangs Humanmedizin, entlang internationaler Standards voranbringen und ein Kompetenz- und Lernzentrum für Studierende realisieren“, betonte die neue Prodekanin.  Prof. Hagemeier, Jahrgang 1959, studierte Humanmedizin in Münster, Großbritannien und Australien. Nach Stationen in Bochum und Cambridge kam er 1994 an die Charité, um das Forschungslabor der Kinderklinik aufzubauen. Seit 1996 ist er Universitäts-Professor für Medizinische Molekularbiologie an der Charité. Der Wissenschaftler engagiert sich seit 2002 als Mitglied der Forschungskommission, deren Vorsitz er seit 2008 innehat. „Auf dem institutionalisierten Ausbau wissenschaftlicher Kooperationen zwischen der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch wird in der kommenden Zeit das Hauptaugenmerk liegen. Hier wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem sich grundlagenorientierte, translationale und klinische Forschung auf höchstem Niveau entfalten können“, erklärte der Prodekan für Forschung seine Ziele.  Prof. Rudolf Tauber, der 2008 zum Prodekan für Forschung gewählt worden war, und Prof. Manfred Gross, der das Amt des Prodekans für Studium und Lehre seit 2005 bekleidete, hatten ihre Ämter zur Verfügung gestellt. „Ich danke Prof. Gross und Prof. Tauber für ihr Engagement zum Wohle der Charité. Prof. Gross war maßgeblich daran beteiligt, den Modellstudiengang Medizin an der Charité zu etablieren. Prof. Tauber hat entscheidend dazu beigetragen, die Forschungs-Exzellenz der Charité zu sichern und weiter auszubauen“, erklärte Prof. Grüters-Kieslich.</content></entry><entry><title>Der klinische Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_klinische_arbeitsplatz_der_zukunft_ist_mobil/" type="text/html" title="Der klinische Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil" hreflang="de"  /><updated>2011-11-21T10:16:28+01:00</updated><published>2011-11-21T10:16:28+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_klinische_arbeitsplatz_der_zukunft_ist_mobil/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_klinische_arbeitsplatz_der_zukunft_ist_mobil/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin wird jetzt die App „SAP Electronic Medical Record“ eingesetzt. Ärzte der Klinik für Neurologie am Campus Charité Mitte führen ihre Visiten mit dieser neuen technologischen Entwicklung durch. Am Tablet Computer können über die App aktuelle Laborbefunde, Bilder, Kontaktdaten, Diagnosen, Prozeduren und Probleme abgerufen werden. Der direkte Zugriff auf elektronische Patientendaten und -bilder ermöglicht den Ärzten eine bessere Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit mit Kollegen.  Heute sind Ärzte und Pflegekräfte im großen Maße Organisatoren und Schriftführer über ihre Patientinnen und Patienten. Sie müssen viele Daten erfassen, gleichzeitig müssen diese auch abrufbar sein. Ziel einer mobilen Visite ist, dass man immer die aktuellsten Befunde zur Verfügung hat und die Patientenakte nicht mehr nur an einem Ort, sondern an jedem Ort im Krankenhaus vollständig abrufbar sind. Dadurch können Arbeitsabläufe optimiert werden. „Der Klinische Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil“, davon ist Hagen Hupperts vom Geschäftsbereich IT der Charité überzeugt. Den Ärzten erleichtert die mobile Datenabfrage während der Visite die Arbeit und folglich bleibt mehr Zeit für das Arzt-Patientengespräch. Prof. Stephan Brandt aus der Klinik für Neurologie sagt: „Die Befunde der Patienten sind immer dort, wo wir arbeiten. Jetzt haben wir direkt am Patientenbett die Möglichkeit, Aufnahmen einer Computertomographie dem Patienten am Tablet PC zu zeigen und gemeinsam mit ihm zu besprechen.“ SAP Electronic Medical Record stellt die Daten in einem übersichtlichen und gut lesbaren Format bereit, das den klinischen Ablauf unterstützt.  Die Patientendaten werden extrahiert aus SAP- und Drittsystemen und an das Mobilgerät gesendet. Die Informationen sind nur dann verfügbar, wenn eine entsprechende WLAN Anbindung mit dem klinikeigenen Funknetz besteht. Bei Verlust des mobilen Geräts besteht keine Gefahr, dass Daten in falsche Hände gelangen. Da zum einem auf dem Endgerät keine Datenspeicherung möglich ist und zum anderen der Cash-Speicher verschlüsselt und sofort nach dem Verlassen gelöscht wird.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_klinische_arbeitsplatz_der_zukunft_ist_mobil/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin wird jetzt die App „SAP Electronic Medical Record“ eingesetzt. Ärzte der Klinik für Neurologie am Campus Charité Mitte führen ihre Visiten mit dieser neuen technologischen Entwicklung durch. Am Tablet Computer können über die App aktuelle Laborbefunde, Bilder, Kontaktdaten, Diagnosen, Prozeduren und Probleme abgerufen werden. Der direkte Zugriff auf elektronische Patientendaten und -bilder ermöglicht den Ärzten eine bessere Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit mit Kollegen.  Heute sind Ärzte und Pflegekräfte im großen Maße Organisatoren und Schriftführer über ihre Patientinnen und Patienten. Sie müssen viele Daten erfassen, gleichzeitig müssen diese auch abrufbar sein. Ziel einer mobilen Visite ist, dass man immer die aktuellsten Befunde zur Verfügung hat und die Patientenakte nicht mehr nur an einem Ort, sondern an jedem Ort im Krankenhaus vollständig abrufbar sind. Dadurch können Arbeitsabläufe optimiert werden. „Der Klinische Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil“, davon ist Hagen Hupperts vom Geschäftsbereich IT der Charité überzeugt. Den Ärzten erleichtert die mobile Datenabfrage während der Visite die Arbeit und folglich bleibt mehr Zeit für das Arzt-Patientengespräch. Prof. Stephan Brandt aus der Klinik für Neurologie sagt: „Die Befunde der Patienten sind immer dort, wo wir arbeiten. Jetzt haben wir direkt am Patientenbett die Möglichkeit, Aufnahmen einer Computertomographie dem Patienten am Tablet PC zu zeigen und gemeinsam mit ihm zu besprechen.“ SAP Electronic Medical Record stellt die Daten in einem übersichtlichen und gut lesbaren Format bereit, das den klinischen Ablauf unterstützt.  Die Patientendaten werden extrahiert aus SAP- und Drittsystemen und an das Mobilgerät gesendet. Die Informationen sind nur dann verfügbar, wenn eine entsprechende WLAN Anbindung mit dem klinikeigenen Funknetz besteht. Bei Verlust des mobilen Geräts besteht keine Gefahr, dass Daten in falsche Hände gelangen. Da zum einem auf dem Endgerät keine Datenspeicherung möglich ist und zum anderen der Cash-Speicher verschlüsselt und sofort nach dem Verlassen gelöscht wird.</content></entry><entry><title>Erfolgsgeschichte von Charité und Vivantes</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgsgeschichte_von_charite_und_vivantes/" type="text/html" title="Erfolgsgeschichte von Charité und Vivantes" hreflang="de"  /><updated>2011-11-17T13:20:17+01:00</updated><published>2011-11-17T13:20:17+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgsgeschichte_von_charite_und_vivantes/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgsgeschichte_von_charite_und_vivantes/" >Das Konzept ist aufgegangen: Zwölf Labore an den Standorten der Charité – Universitätsmedizin Berlin und bei Vivantes haben sich Anfang des Jahres zusammengeschlossen und bilden unter der gemeinsamen Federführung der beiden landeseigenen Klinik-Unternehmen nun die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH, Europas größtes Krankenhauslabor. Jetzt zog der Aufsichtsrat eine erste positive Bilanz: Das gemeinsame Unternehmen erreicht schon im ersten Jahr seines Bestehens einen Jahresumsatz von mehr als 40 Millionen Euro und einen Einspar-Erfolg von rund einer Million Euro für die beteiligten Kliniken. „Die Ergebnisse lassen sich kurz in drei Schlagworten zusammenfassen. Das Labor Berlin arbeitet in der heutigen Konstellation schneller, innovativer und kostengünstiger“, sagte der Geschäftsführer Florian Kainzinger, zuständig für Strategie und Labormanagement. „Für die Krankenhäuser des Landes Berlin werden damit schon heute rund 1 Mio. EUR an Kosten gespart“, so Kainzinger. Die positive Bilanz bestätigte auch der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Bovelet, Geschäftsführer der Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin. „Der Erfolg des Zusammenschlusses zeigt, wie viel Potenzial die Bündelung von Kräften hat“, so Bovelet. „Unternehmen wie Labor Berlin sparen der Stadt nicht nur Geld, sie festigen gleichzeitig Berlin als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.“ Für den Finanzvorstand der Charité, Matthias Scheller, ist Labor Berlin „das erste gemeinsame Projekt von Charité und Vivantes. Zuerst war Labor Berlin nur ein Meilenstein der künftigen Kooperation. Heute ist es das erste Vorzeigeprojekt des medizinischen Großverbundes der Hauptstadt.“ Matthias Scheller ist neben seiner Tätigkeit bei der Charité stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Labor Berlin. Charité und Vivantes sind die wichtigsten Auftraggeber von Labor Berlin. Immer stärker fragen aber auch Kunden von außerhalb Dienstleistungen nach. „Es ist gelungen, das Labor Berlin erfolgreich am Markt zu platzieren. So werden beispielsweise für eine Klinik im Rhein-Main-Gebiet Spezialleistungen erbracht und weitere Krankenhäuser in Berlin versorgt. Bis zum Ende des Jahres sollen so 1,3 Mio. Euro außerhalb von Charité und Vivantes erwirtschaftet werden – immerhin 64 Prozent mehr als ursprünglich geplant“, berichtete Dr. Christian Friese, als Geschäftsführer innerhalb von Labor Berlin für den Bereich Finanzen und Personal zuständig. Die Nachfragezahlen von außen weisen stetig nach oben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Unternehmen konsequent in Aus- und Weiterbildung investiert: Für die kommenden Jahre wurde bereits eine detaillierte Planung zur Schulung von Medizinisch-Technischen-Laborassistenten und Fachärzten erarbeitet. Durch die Nutzung innovativer Methoden können heute bereits zahlreiche Diagnoseverfahren schneller durchgeführt werden. Bei der Analyse von MRSA-Bakterien ließ sich beispielsweise dank eines neuen Verfahrens die Diagnosedauer von ein bis zwei Tagen auf eine Stunde verkürzen „Damit können wir viel schneller auf das gefährliche, gegen Antibiotika resistente Bakterium reagieren und mithelfen, die Verbreitung zu verhindern“, fasste Geschäftsführer Kainzinger zusammen.   Mit der Fertigstellung des zentralen Laborgebäudes an der Sylter Straße soll Labor Berlin noch effizienter werden. Hier entsteht auf dem nördlichen Areal des Campus Virchow-Klinikum der Charité ein fünfstöckiges Gebäude mit 6.000 Quadratmetern Nutzfläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2012 / Anfang 2013 geplant.Anschrift: Labor Berlin – Charité Vivantes GmbHAugustenburger Platz 113353 Berlin</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgsgeschichte_von_charite_und_vivantes/" >Das Konzept ist aufgegangen: Zwölf Labore an den Standorten der Charité – Universitätsmedizin Berlin und bei Vivantes haben sich Anfang des Jahres zusammengeschlossen und bilden unter der gemeinsamen Federführung der beiden landeseigenen Klinik-Unternehmen nun die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH, Europas größtes Krankenhauslabor. Jetzt zog der Aufsichtsrat eine erste positive Bilanz: Das gemeinsame Unternehmen erreicht schon im ersten Jahr seines Bestehens einen Jahresumsatz von mehr als 40 Millionen Euro und einen Einspar-Erfolg von rund einer Million Euro für die beteiligten Kliniken. „Die Ergebnisse lassen sich kurz in drei Schlagworten zusammenfassen. Das Labor Berlin arbeitet in der heutigen Konstellation schneller, innovativer und kostengünstiger“, sagte der Geschäftsführer Florian Kainzinger, zuständig für Strategie und Labormanagement. „Für die Krankenhäuser des Landes Berlin werden damit schon heute rund 1 Mio. EUR an Kosten gespart“, so Kainzinger. Die positive Bilanz bestätigte auch der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Bovelet, Geschäftsführer der Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin. „Der Erfolg des Zusammenschlusses zeigt, wie viel Potenzial die Bündelung von Kräften hat“, so Bovelet. „Unternehmen wie Labor Berlin sparen der Stadt nicht nur Geld, sie festigen gleichzeitig Berlin als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.“ Für den Finanzvorstand der Charité, Matthias Scheller, ist Labor Berlin „das erste gemeinsame Projekt von Charité und Vivantes. Zuerst war Labor Berlin nur ein Meilenstein der künftigen Kooperation. Heute ist es das erste Vorzeigeprojekt des medizinischen Großverbundes der Hauptstadt.“ Matthias Scheller ist neben seiner Tätigkeit bei der Charité stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Labor Berlin. Charité und Vivantes sind die wichtigsten Auftraggeber von Labor Berlin. Immer stärker fragen aber auch Kunden von außerhalb Dienstleistungen nach. „Es ist gelungen, das Labor Berlin erfolgreich am Markt zu platzieren. So werden beispielsweise für eine Klinik im Rhein-Main-Gebiet Spezialleistungen erbracht und weitere Krankenhäuser in Berlin versorgt. Bis zum Ende des Jahres sollen so 1,3 Mio. Euro außerhalb von Charité und Vivantes erwirtschaftet werden – immerhin 64 Prozent mehr als ursprünglich geplant“, berichtete Dr. Christian Friese, als Geschäftsführer innerhalb von Labor Berlin für den Bereich Finanzen und Personal zuständig. Die Nachfragezahlen von außen weisen stetig nach oben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Unternehmen konsequent in Aus- und Weiterbildung investiert: Für die kommenden Jahre wurde bereits eine detaillierte Planung zur Schulung von Medizinisch-Technischen-Laborassistenten und Fachärzten erarbeitet. Durch die Nutzung innovativer Methoden können heute bereits zahlreiche Diagnoseverfahren schneller durchgeführt werden. Bei der Analyse von MRSA-Bakterien ließ sich beispielsweise dank eines neuen Verfahrens die Diagnosedauer von ein bis zwei Tagen auf eine Stunde verkürzen „Damit können wir viel schneller auf das gefährliche, gegen Antibiotika resistente Bakterium reagieren und mithelfen, die Verbreitung zu verhindern“, fasste Geschäftsführer Kainzinger zusammen.   Mit der Fertigstellung des zentralen Laborgebäudes an der Sylter Straße soll Labor Berlin noch effizienter werden. Hier entsteht auf dem nördlichen Areal des Campus Virchow-Klinikum der Charité ein fünfstöckiges Gebäude mit 6.000 Quadratmetern Nutzfläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2012 / Anfang 2013 geplant.Anschrift: Labor Berlin – Charité Vivantes GmbHAugustenburger Platz 113353 Berlin</content></entry><entry><title>Gesunde Vierlinge an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesunde_vierlinge_an_der_charite/" type="text/html" title="Gesunde Vierlinge an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-11-17T12:19:23+01:00</updated><published>2011-11-17T12:19:23+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesunde_vierlinge_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesunde_vierlinge_an_der_charite/" >Pünktlich zum Weltfrühgeborenen-Tag hat ein Elternpaar aus Kreuzberg an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gesunde Vierlinge bekommen. Die Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen, erblickten heute zwischen 11.05 Uhr und 11.08 Uhr per Kaiserschnitt  im Minutentakt das Licht der Welt. Alle vier sind wohlauf, werden aber derzeit noch auf der Frühgeborenenstation am Campus Virchow-Klinikum beobachtet. Der Vater (40) und die Mutter (30) haben bereits eine siebenjährige Tochter. Die Mutter befand sich in der 30. Schwangerschaftswoche. „Wir sind überglücklich“, sagte der begeisterte Vater wenige Minuten nach der komplikationslosen Geburt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesunde_vierlinge_an_der_charite/" >Pünktlich zum Weltfrühgeborenen-Tag hat ein Elternpaar aus Kreuzberg an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gesunde Vierlinge bekommen. Die Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen, erblickten heute zwischen 11.05 Uhr und 11.08 Uhr per Kaiserschnitt  im Minutentakt das Licht der Welt. Alle vier sind wohlauf, werden aber derzeit noch auf der Frühgeborenenstation am Campus Virchow-Klinikum beobachtet. Der Vater (40) und die Mutter (30) haben bereits eine siebenjährige Tochter. Die Mutter befand sich in der 30. Schwangerschaftswoche. „Wir sind überglücklich“, sagte der begeisterte Vater wenige Minuten nach der komplikationslosen Geburt.</content></entry><entry><title>Herzmuskelschwäche erfolgreich behandeln</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herzmuskelschwaeche_erfolgreich_behandeln/" type="text/html" title="Herzmuskelschwäche erfolgreich behandeln" hreflang="de"  /><updated>2011-11-17T11:09:26+01:00</updated><published>2011-11-17T11:09:26+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herzmuskelschwaeche_erfolgreich_behandeln/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herzmuskelschwaeche_erfolgreich_behandeln/" >Einer Forschungskooperation der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und der AptaRes AG ist es jetzt gelungen, Bindungsmoleküle, sogenannte Aptamere, zu entwickeln, die spezifisch krankmachende Autoantikörper binden und neutralisieren. Diese Autoantikörper führen zu einer Erweiterung des Herzmuskels und damit einer chronischen Herzschwäche. Über das hochaktuelle und aussichtsreiche Therapiekonzept berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Ingolf Schimke vom Centrum für Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin am Campus Charité Mitte in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Circulation Research*, ihre Ergebnisse wurden in der gleichen Ausgabe kommentiert und diskutiert.** Pathogene Autoantikörper, die gegen den beta1-Rezeptor im Herz gerichtet sind, finden sich häufig bei Patienten mit einer krankhaften Erweiterung des Herzmuskels, der sogenannten dilatativen Kardiomyopathie. Sie sind maßgeblich am Entstehen und Voranschreiten der chronischen Herzmuskelschwäche beteiligt, da sie den Rezeptor attackieren und dauerhaft aktivieren. Die im Rahmen der Forschungskooperation selektierten Aptamere erkennen, binden und neutralisieren die Autoantikörper und machen sie unwirksam. Die normale physiologische Regulation der Herzrezeptoren wird dabei nicht beeinflusst. „Zukünftig könnten damit die Aptamere die Möglichkeit, eröffnen, eine wesentliche Ursache der Erweiterung des Herzmuskels zu behandeln“, betont Dr. Annekathrin Haberland, die Erstautorin der Studie. Darüber hinaus bieten die neuen Aptamere noch weitere Einsatzmöglichkeiten: Sie können in der sogenannten Blutwäsche als „Autoantikörperbinder“ eingesetzt werden. Eingesetzt in diagnostischen Tests können die Aptamere die krankmachenden Autoantikörper aufspüren und somit zeigen, welche Patienten von einer Therapie mit Aptameren profitieren würden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herzmuskelschwaeche_erfolgreich_behandeln/" >Einer Forschungskooperation der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und der AptaRes AG ist es jetzt gelungen, Bindungsmoleküle, sogenannte Aptamere, zu entwickeln, die spezifisch krankmachende Autoantikörper binden und neutralisieren. Diese Autoantikörper führen zu einer Erweiterung des Herzmuskels und damit einer chronischen Herzschwäche. Über das hochaktuelle und aussichtsreiche Therapiekonzept berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Ingolf Schimke vom Centrum für Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin am Campus Charité Mitte in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Circulation Research*, ihre Ergebnisse wurden in der gleichen Ausgabe kommentiert und diskutiert.** Pathogene Autoantikörper, die gegen den beta1-Rezeptor im Herz gerichtet sind, finden sich häufig bei Patienten mit einer krankhaften Erweiterung des Herzmuskels, der sogenannten dilatativen Kardiomyopathie. Sie sind maßgeblich am Entstehen und Voranschreiten der chronischen Herzmuskelschwäche beteiligt, da sie den Rezeptor attackieren und dauerhaft aktivieren. Die im Rahmen der Forschungskooperation selektierten Aptamere erkennen, binden und neutralisieren die Autoantikörper und machen sie unwirksam. Die normale physiologische Regulation der Herzrezeptoren wird dabei nicht beeinflusst. „Zukünftig könnten damit die Aptamere die Möglichkeit, eröffnen, eine wesentliche Ursache der Erweiterung des Herzmuskels zu behandeln“, betont Dr. Annekathrin Haberland, die Erstautorin der Studie. Darüber hinaus bieten die neuen Aptamere noch weitere Einsatzmöglichkeiten: Sie können in der sogenannten Blutwäsche als „Autoantikörperbinder“ eingesetzt werden. Eingesetzt in diagnostischen Tests können die Aptamere die krankmachenden Autoantikörper aufspüren und somit zeigen, welche Patienten von einer Therapie mit Aptameren profitieren würden.</content></entry><entry><title>Charité erinnert an den dritten „Internationalen Tag des Frühgeborenen“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_erinnert_an_den_dritten_internationalen_tag_des_fruehgeborenen/" type="text/html" title="Charité erinnert an den dritten „Internationalen Tag des Frühgeborenen“" hreflang="de"  /><updated>2011-11-17T09:46:44+01:00</updated><published>2011-11-17T09:46:44+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_erinnert_an_den_dritten_internationalen_tag_des_fruehgeborenen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_erinnert_an_den_dritten_internationalen_tag_des_fruehgeborenen/" >Jeder fünfzehnte Mensch wird zu früh geboren, rund ein Prozent aller Kinder sogar mehr als 8 Wochen vor dem Geburtstermin. In der Charité – Universitätsmedizin Berlin kamen 2010 über 180 dieser sehr kleinen Frühgeborenen zur Welt. Der internationale Tag des Frühgeborenen am 17. November ist von betroffenen Eltern ins Leben gerufen worden und soll über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren.  In der Klinik für Neonatologie kümmert sich unter der Leitung von Prof. Christoph Bührer ein großes Team um die winzigen Neuankömmlinge an der Charité. „Besonders die Erstversorgung nach der Geburt hat immensen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Kindes“, sagt Prof. Bührer. „Daher ist jede Frühgeburt für uns eine persönliche Herausforderung, in der ein eingespieltes Team unersetzlich ist“, setzt er fort. Doch auch der intensive und behutsame Austausch von Ärzten und Pflegekräften mit den Eltern ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung. Dieser enge Kontakt endet nicht mit der Entlassung aus der Klinik, sondern setzt sich darüber hinaus fort. „Wir lassen die Familien nicht allein, sondern bleiben in Kontakt und helfen, wo wir können“, sagt Prof. Bührer. Einige Eltern haben deshalb einen Förderverein gegründet, um Projekte in der Neonatologie zu ermöglichen.  Anlässlich des Tages des Frühgeborenen lädt der Förderverein für Frühgeborene Kinder an der Charité zum Benefizkonzert am Donnerstag, den 17. November um 20.30 Uhr im Watergate Club, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin-Kreuzberg ein.Mehr Informationen zum Benefizkonzert erhalten Sie hier: http://www.foerderverein-fruehgeborene.de/</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_erinnert_an_den_dritten_internationalen_tag_des_fruehgeborenen/" >Jeder fünfzehnte Mensch wird zu früh geboren, rund ein Prozent aller Kinder sogar mehr als 8 Wochen vor dem Geburtstermin. In der Charité – Universitätsmedizin Berlin kamen 2010 über 180 dieser sehr kleinen Frühgeborenen zur Welt. Der internationale Tag des Frühgeborenen am 17. November ist von betroffenen Eltern ins Leben gerufen worden und soll über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren.  In der Klinik für Neonatologie kümmert sich unter der Leitung von Prof. Christoph Bührer ein großes Team um die winzigen Neuankömmlinge an der Charité. „Besonders die Erstversorgung nach der Geburt hat immensen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Kindes“, sagt Prof. Bührer. „Daher ist jede Frühgeburt für uns eine persönliche Herausforderung, in der ein eingespieltes Team unersetzlich ist“, setzt er fort. Doch auch der intensive und behutsame Austausch von Ärzten und Pflegekräften mit den Eltern ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung. Dieser enge Kontakt endet nicht mit der Entlassung aus der Klinik, sondern setzt sich darüber hinaus fort. „Wir lassen die Familien nicht allein, sondern bleiben in Kontakt und helfen, wo wir können“, sagt Prof. Bührer. Einige Eltern haben deshalb einen Förderverein gegründet, um Projekte in der Neonatologie zu ermöglichen.  Anlässlich des Tages des Frühgeborenen lädt der Förderverein für Frühgeborene Kinder an der Charité zum Benefizkonzert am Donnerstag, den 17. November um 20.30 Uhr im Watergate Club, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin-Kreuzberg ein.Mehr Informationen zum Benefizkonzert erhalten Sie hier: http://www.foerderverein-fruehgeborene.de/</content></entry><entry><title>Schmerztherapie - Multimodal macht’s!</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerztherapie_multimodal_machts/" type="text/html" title="Schmerztherapie - Multimodal macht’s!" hreflang="de"  /><updated>2011-11-14T00:00:00+01:00</updated><published>2011-11-14T00:00:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerztherapie_multimodal_machts/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerztherapie_multimodal_machts/" >Das Schmerz- und Palliativzentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet am kommenden Samstag bereits zum 16. Mal seinen jährlich stattfindenden Benjamin Franklin Schmerztag, diesmal mit dem Thema „Multimodale Schmerztherapie“.Chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität von Betroffenen in allen Lebensbereichen. Trotz unserer westlichen Hochleistungsmedizin sind chronische Schmerzleiden weiter auf dem Vormarsch und mittlerweile leiden mehr als sechs Millionen Deutsche unter chronischen Schmerzerkrankungen. Diese werden in der Regel  „multimodal“ und „interdisziplinär“ behandelt. Mit diesen Termini wird die gleichzeitige, inhaltlich, zeitlich und in der Vorgehensweise aufeinander abgestimmte umfassende Behandlung bezeichnet, in die verschiedene psychotherapeutische Verfahren nach vorgegebenem Behandlungsplan eingebunden sind.Um „multimodal“ jedoch nicht zu einem Schlagwort werden zu lassen, sollen auf dem diesjährigen Schmerztag für verschiedene Therapiesituationen typische multimodale Behandlungsstrategien vorgestellt und diskutiert werden. An ganz konkreten Beispielen, wie dem chronischen Rückenschmerz oder auch dem postoperativen Schmerz, liefern Expertinnen und Experten aus Grundlagenforschung und Praxis Einblicke in die Strategien interdisziplinärer Therapien, die von multimedialer Kommunikation über die Pharmakotherapie bis hin zu Psychotherapie reichen. Die Veranstaltung findet am kommenden Samstag, den 19. November im Deutschen Architekturzentrum Berlin, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin  statt.Das vollständige Programm mit allen Details zu den Vorträgen und den Dozenten sowie das Formular für die Anmeldung finden Sie imProgrammflyer.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerztherapie_multimodal_machts/" >Das Schmerz- und Palliativzentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet am kommenden Samstag bereits zum 16. Mal seinen jährlich stattfindenden Benjamin Franklin Schmerztag, diesmal mit dem Thema „Multimodale Schmerztherapie“.Chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität von Betroffenen in allen Lebensbereichen. Trotz unserer westlichen Hochleistungsmedizin sind chronische Schmerzleiden weiter auf dem Vormarsch und mittlerweile leiden mehr als sechs Millionen Deutsche unter chronischen Schmerzerkrankungen. Diese werden in der Regel  „multimodal“ und „interdisziplinär“ behandelt. Mit diesen Termini wird die gleichzeitige, inhaltlich, zeitlich und in der Vorgehensweise aufeinander abgestimmte umfassende Behandlung bezeichnet, in die verschiedene psychotherapeutische Verfahren nach vorgegebenem Behandlungsplan eingebunden sind.Um „multimodal“ jedoch nicht zu einem Schlagwort werden zu lassen, sollen auf dem diesjährigen Schmerztag für verschiedene Therapiesituationen typische multimodale Behandlungsstrategien vorgestellt und diskutiert werden. An ganz konkreten Beispielen, wie dem chronischen Rückenschmerz oder auch dem postoperativen Schmerz, liefern Expertinnen und Experten aus Grundlagenforschung und Praxis Einblicke in die Strategien interdisziplinärer Therapien, die von multimedialer Kommunikation über die Pharmakotherapie bis hin zu Psychotherapie reichen. Die Veranstaltung findet am kommenden Samstag, den 19. November im Deutschen Architekturzentrum Berlin, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin  statt.Das vollständige Programm mit allen Details zu den Vorträgen und den Dozenten sowie das Formular für die Anmeldung finden Sie imProgrammflyer.</content></entry><entry><title>Benefizkonzert für Frühgeborene</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/benefizkonzert_fuer_fruehgeborene/" type="text/html" title="Benefizkonzert für Frühgeborene" hreflang="de"  /><updated>2011-11-10T10:41:18+01:00</updated><published>2011-11-10T10:41:18+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/benefizkonzert_fuer_fruehgeborene/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/benefizkonzert_fuer_fruehgeborene/" >Am Donnerstag, dem 17. November wird der 3. Internationale Tag des Frühgeborenen begangen. Aus diesem Anlass lädt der Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité zum Benefizkonzert ein. Unter dem Motto „A little bit of love“ wird Musik aus den 50er und 60er Jahre von einem etwas anderen Streichquartett aus Berlin vorgetragen.  Der Internationale Tag des Frühgeborenen möchte über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren, unterstützt von der WHO, dem March of Dimes, der European Foundation for the Care of the Newborn Infant und dem Bundesverband "Das frühgeborene Kind". In Deutschland werden jährlich rund. 50.000 Kinder zu früh geboren, fast jedes 12. Neugeborene ist ein Frühchen. In der Charité wurden im Jahr 2010 über 180 sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm zur Welt gebracht. Viele Frühchen brauchen über lange Zeit hinweg medizinische Begleitung sowie spezielle Förderung.  Das Benefizkonzert soll dazu dienen, auf die Situation dieser Kinder und ihrer Familien aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. November ab 20.30 Uhr im Watergate Club, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin-Kreuzberg statt (U-Bahn: Schlesisches Tor, S-Bahn: Warschauer Straße). Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/benefizkonzert_fuer_fruehgeborene/" >Am Donnerstag, dem 17. November wird der 3. Internationale Tag des Frühgeborenen begangen. Aus diesem Anlass lädt der Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité zum Benefizkonzert ein. Unter dem Motto „A little bit of love“ wird Musik aus den 50er und 60er Jahre von einem etwas anderen Streichquartett aus Berlin vorgetragen.  Der Internationale Tag des Frühgeborenen möchte über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren, unterstützt von der WHO, dem March of Dimes, der European Foundation for the Care of the Newborn Infant und dem Bundesverband "Das frühgeborene Kind". In Deutschland werden jährlich rund. 50.000 Kinder zu früh geboren, fast jedes 12. Neugeborene ist ein Frühchen. In der Charité wurden im Jahr 2010 über 180 sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm zur Welt gebracht. Viele Frühchen brauchen über lange Zeit hinweg medizinische Begleitung sowie spezielle Förderung.  Das Benefizkonzert soll dazu dienen, auf die Situation dieser Kinder und ihrer Familien aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. November ab 20.30 Uhr im Watergate Club, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin-Kreuzberg statt (U-Bahn: Schlesisches Tor, S-Bahn: Warschauer Straße). Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Wie gesund sind unsere Kinder?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_gesund_sind_unsere_kinder/" type="text/html" title="Wie gesund sind unsere Kinder?" hreflang="de"  /><updated>2011-11-04T11:06:48+01:00</updated><published>2011-11-04T11:06:48+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_gesund_sind_unsere_kinder/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_gesund_sind_unsere_kinder/" >Die Berliner Gespräche zur Sozialmedizin thematisieren in diesem Jahr die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen Krankheiten wie Adipositas, das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom ADHS sowie Allergien bei Kindern. Ziel der traditionellen Gesprächsreihe zur Sozialmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es, einen Diskurs mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitspolitik und -praxis zu gestalten. Die Referenten  beleuchten beispielsweise die Ergebnisse der bundesweiten Studie KiGGS, für die von 2003 bis 2006 rund 18 000 Kinder und Jugendliche untersucht wurden. Darüber hinaus werden Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung von Heranwachsenden erörtert. Das Gesundheitssystem steht hier vor zahlreichen Herausforderungen, denen unter anderem mit Hilfe von kindergerechter Therapieforschung und nachhaltigen Präventionskonzepten begegnet werden könnte.  Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 9. November von 16 bis 19 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_gesund_sind_unsere_kinder/" >Die Berliner Gespräche zur Sozialmedizin thematisieren in diesem Jahr die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen Krankheiten wie Adipositas, das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom ADHS sowie Allergien bei Kindern. Ziel der traditionellen Gesprächsreihe zur Sozialmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es, einen Diskurs mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitspolitik und -praxis zu gestalten. Die Referenten  beleuchten beispielsweise die Ergebnisse der bundesweiten Studie KiGGS, für die von 2003 bis 2006 rund 18 000 Kinder und Jugendliche untersucht wurden. Darüber hinaus werden Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung von Heranwachsenden erörtert. Das Gesundheitssystem steht hier vor zahlreichen Herausforderungen, denen unter anderem mit Hilfe von kindergerechter Therapieforschung und nachhaltigen Präventionskonzepten begegnet werden könnte.  Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 9. November von 16 bis 19 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Britt Wildemann gewinnt "Oskar und Helene-Medizinpreis" 2011</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/britt_wildemann_gewinnt_oskar_und_helene_medizinpreis_2011-1/" type="text/html" title="Britt Wildemann gewinnt &quot;Oskar und Helene-Medizinpreis&quot; 2011" hreflang="de"  /><updated>2011-10-28T14:25:11+02:00</updated><published>2011-10-28T14:25:11+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/britt_wildemann_gewinnt_oskar_und_helene_medizinpreis_2011-1/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/britt_wildemann_gewinnt_oskar_und_helene_medizinpreis_2011-1/" >Britt Wildemann, Professorin am Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) und am Julius Wolff Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erhält zusammen mit Gerhard Schmidmaier, Professor am Universitätsklinikum Heidelberg den diesjährigen Oskar und Helene-Medizinpreis. Mit der mit 50 000 Euro dotierten Auszeichnung der Oskar-Helene-Heim Stiftung werden die Biologin und der Mediziner für ihre wegweisenden Forschungsergebnisse zur Stimulation der Knochenheilung bei Frakturen geehrt.  Die Biologin und der Unfallchirurg erforschen seit über zehn Jahren Methoden zur Stimulation der Knochenheilung. Für Mediziner stellt die verminderte Knochenheilung nach Brüchen oder operativen Eingriffen bis heute eine schwerwiegende Problematik dar. Bis zu 30 Prozent der Patienten erleiden Heilungsstörungen, die den Wiederaufbau von gesundem Knochengewebe verhindern oder verringern und zu starken Beeinträchtigungen im Alltag bis hin zur Berufsunfähigkeit führen können.  Heilungsstimulierende Faktoren können die Regeneration von Organen und Geweben positiv unterstützen. Britt Wildemann und Gerhard Schmidmaier konnten nachweisen, dass das heute zugelassene Protein BMP-2 die verzögerte Knochenheilung positiv beeinflusst und weitere biologische Prozesse zur Heilung anregt. Um nichtgewünschte Nebenwirkungen an anderen Organen zu verhindern, entwickelten die Wissenschaftler eine spezielle Beschichtung für Implantate. Diese Beschichtung enthält Wirksubstanzen und Antibiotika, die über einen definierten Zeitraum lokal am Wirk-Ort freigegeben werden und die Heilungsprozesse des Knochens anregen. Die von den Wissenschaftlern entwickelte antibiotikahaltige Beschichtung ist heute zur Infektprophylaxe für Patientinnen und Patienten zugelassen.  Britt Wildemann forschte in Berlin, Hannover und den USA und wurde 2005 an der Charité habilitiert. Im Jahr 2009 erhielt sie einen Ruf auf die Professur für Biologische Grundlagen der Muskuloskeletalen Regeneration an der Charité und leitet das Team „Stimulation der Knochenheilung“ am Julius Wolff Institut. Gerhard Schmidmaier, der in München und Berlin tätig war, wechselte Anfang 2010 von der Charité an das Universitätsklinikum Heidelberg, wo er die Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie leitet. Der Oskar und Helene-Medizinpreis wurde am 27.Oktober 2011 im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie von der Stiftung Oskar-Helene-Heim verliehen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/britt_wildemann_gewinnt_oskar_und_helene_medizinpreis_2011-1/" >Britt Wildemann, Professorin am Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) und am Julius Wolff Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erhält zusammen mit Gerhard Schmidmaier, Professor am Universitätsklinikum Heidelberg den diesjährigen Oskar und Helene-Medizinpreis. Mit der mit 50 000 Euro dotierten Auszeichnung der Oskar-Helene-Heim Stiftung werden die Biologin und der Mediziner für ihre wegweisenden Forschungsergebnisse zur Stimulation der Knochenheilung bei Frakturen geehrt.  Die Biologin und der Unfallchirurg erforschen seit über zehn Jahren Methoden zur Stimulation der Knochenheilung. Für Mediziner stellt die verminderte Knochenheilung nach Brüchen oder operativen Eingriffen bis heute eine schwerwiegende Problematik dar. Bis zu 30 Prozent der Patienten erleiden Heilungsstörungen, die den Wiederaufbau von gesundem Knochengewebe verhindern oder verringern und zu starken Beeinträchtigungen im Alltag bis hin zur Berufsunfähigkeit führen können.  Heilungsstimulierende Faktoren können die Regeneration von Organen und Geweben positiv unterstützen. Britt Wildemann und Gerhard Schmidmaier konnten nachweisen, dass das heute zugelassene Protein BMP-2 die verzögerte Knochenheilung positiv beeinflusst und weitere biologische Prozesse zur Heilung anregt. Um nichtgewünschte Nebenwirkungen an anderen Organen zu verhindern, entwickelten die Wissenschaftler eine spezielle Beschichtung für Implantate. Diese Beschichtung enthält Wirksubstanzen und Antibiotika, die über einen definierten Zeitraum lokal am Wirk-Ort freigegeben werden und die Heilungsprozesse des Knochens anregen. Die von den Wissenschaftlern entwickelte antibiotikahaltige Beschichtung ist heute zur Infektprophylaxe für Patientinnen und Patienten zugelassen.  Britt Wildemann forschte in Berlin, Hannover und den USA und wurde 2005 an der Charité habilitiert. Im Jahr 2009 erhielt sie einen Ruf auf die Professur für Biologische Grundlagen der Muskuloskeletalen Regeneration an der Charité und leitet das Team „Stimulation der Knochenheilung“ am Julius Wolff Institut. Gerhard Schmidmaier, der in München und Berlin tätig war, wechselte Anfang 2010 von der Charité an das Universitätsklinikum Heidelberg, wo er die Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie leitet. Der Oskar und Helene-Medizinpreis wurde am 27.Oktober 2011 im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie von der Stiftung Oskar-Helene-Heim verliehen.</content></entry><entry><title>„Klassiker des Gelben Kaisers“ der Chinesischen Medizin erstmals wissenschaftlich übersetzt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klassiker_des_gelben_kaisers_der_chinesischen_medizin_erstmals_wissenschaftlich_uebersetzt/" type="text/html" title="„Klassiker des Gelben Kaisers“ der Chinesischen Medizin erstmals wissenschaftlich übersetzt" hreflang="de"  /><updated>2011-10-28T09:53:12+02:00</updated><published>2011-10-28T09:53:12+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klassiker_des_gelben_kaisers_der_chinesischen_medizin_erstmals_wissenschaftlich_uebersetzt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klassiker_des_gelben_kaisers_der_chinesischen_medizin_erstmals_wissenschaftlich_uebersetzt/" >Ein dreiköpfiges deutsch-chinesisches Team von Sinologen und Medizinhistorikern um Prof. Paul U. Unschuld, Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts für Theorie, Geschichte und Ethik chinesischer Lebenswissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat erstmals das Huang Di Nei Jing Su Wen unter Anwendung europäischer philologischer Methodik vollständig ins Englische übersetzt. Das Huang Di Nei Jing Su Wen ist das älteste Textkorpus der auf säkulare Naturgesetze begründeten chinesischen Medizin. Es ist im Westen unter der nicht ganz korrekten Bezeichnung „Klassiker des Gelben Kaisers“ bekannt und in seiner Bedeutung für die chinesische Medizin vergleichbar mit der des Corpus Hippocraticum  für die westliche Medizin. Die Ursprünge des umfangreichen Schriftwerks liegen im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus; über die folgenden 1000 Jahre erfuhr der Text zahlreiche Veränderungen und Ergänzungen, bis schließlich im 12. Jahrhundert eine Version zustande kam, die seitdem unverändert tradiert und kommentiert wird.Das der Veröffentlichung vorausgehende Forschungsprojekt wurde seit 1988 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Volkswagenstiftung, der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur und der Horst-Görtz-Stiftung finanziell gefördert. Um den komplexen Anforderungen der Übertragung aus dem antiken Chinesisch in eine heutige westliche Sprache gerecht zu werden und die gesamte relevante bisher erschienene Forschungsliteratur einzubeziehen, war die Auswertung von mehr als 600 chinesischen und japanischen Monographien der vergangenen 1600 Jahre und von fast 3000 Aufsätzen chinesischer Autoren des 20. Jahrhunderts erforderlich. Das Ergebnis der Übersetzung, einschließlich einer kommentierten Bibliographie der gesamten Sekundärliteratur, wurde von dem renommierten US-Verlag University of California Press publiziert und  liegt nun in vier Bänden mit insgesamt 2900 Seiten vor. Damit wird dieses zentrale Werk antiker chinesischer Lebenswissenschaften erstmals einem weiten Kreis von Interessentinnen und Interessenten auch außerhalb Chinas und Japans zugänglich. Es eröffnet nie dagewesene Möglichkeiten beispielsweise im Vergleich der antiken Ursprünge europäischer und chinesischer Lebenswissenschaften, sowie zur Einschätzung der historischen Bezüge der jüngsten Weiterentwicklungen der so genannten Traditionellen Chinesischen Medizin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klassiker_des_gelben_kaisers_der_chinesischen_medizin_erstmals_wissenschaftlich_uebersetzt/" >Ein dreiköpfiges deutsch-chinesisches Team von Sinologen und Medizinhistorikern um Prof. Paul U. Unschuld, Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts für Theorie, Geschichte und Ethik chinesischer Lebenswissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat erstmals das Huang Di Nei Jing Su Wen unter Anwendung europäischer philologischer Methodik vollständig ins Englische übersetzt. Das Huang Di Nei Jing Su Wen ist das älteste Textkorpus der auf säkulare Naturgesetze begründeten chinesischen Medizin. Es ist im Westen unter der nicht ganz korrekten Bezeichnung „Klassiker des Gelben Kaisers“ bekannt und in seiner Bedeutung für die chinesische Medizin vergleichbar mit der des Corpus Hippocraticum  für die westliche Medizin. Die Ursprünge des umfangreichen Schriftwerks liegen im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus; über die folgenden 1000 Jahre erfuhr der Text zahlreiche Veränderungen und Ergänzungen, bis schließlich im 12. Jahrhundert eine Version zustande kam, die seitdem unverändert tradiert und kommentiert wird.Das der Veröffentlichung vorausgehende Forschungsprojekt wurde seit 1988 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Volkswagenstiftung, der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur und der Horst-Görtz-Stiftung finanziell gefördert. Um den komplexen Anforderungen der Übertragung aus dem antiken Chinesisch in eine heutige westliche Sprache gerecht zu werden und die gesamte relevante bisher erschienene Forschungsliteratur einzubeziehen, war die Auswertung von mehr als 600 chinesischen und japanischen Monographien der vergangenen 1600 Jahre und von fast 3000 Aufsätzen chinesischer Autoren des 20. Jahrhunderts erforderlich. Das Ergebnis der Übersetzung, einschließlich einer kommentierten Bibliographie der gesamten Sekundärliteratur, wurde von dem renommierten US-Verlag University of California Press publiziert und  liegt nun in vier Bänden mit insgesamt 2900 Seiten vor. Damit wird dieses zentrale Werk antiker chinesischer Lebenswissenschaften erstmals einem weiten Kreis von Interessentinnen und Interessenten auch außerhalb Chinas und Japans zugänglich. Es eröffnet nie dagewesene Möglichkeiten beispielsweise im Vergleich der antiken Ursprünge europäischer und chinesischer Lebenswissenschaften, sowie zur Einschätzung der historischen Bezüge der jüngsten Weiterentwicklungen der so genannten Traditionellen Chinesischen Medizin.</content></entry><entry><title>Neue Wege der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_wege_der_deutsch_chinesischen_zusammenarbeit/" type="text/html" title="Neue Wege der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit" hreflang="de"  /><updated>2011-10-26T12:02:39+02:00</updated><published>2011-10-26T12:02:39+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_wege_der_deutsch_chinesischen_zusammenarbeit/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_wege_der_deutsch_chinesischen_zusammenarbeit/" >Das Horst-Görtz-Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet jetzt die erste Woche der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. In einem mehrtägigen Workshop werden Fragen zu Chancen und Risiken einer alternden Gesellschaft ebenso diskutiert wie die Bedeutung von Schmerz in verschiedenen Gesundheits-Kulturen. Das Thema öffentliche Gesundheit wird am Beispiel der Tuberkulose erörtert. Hier wird nach gesellschaftlichen Einflussfaktoren gefragt, die zu einer Priorisierung auf der politischen Agenda führen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Sino-German Network for Public Health and Bioethics (SIGENET Health) statt. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen der institutionellen Zusammenarbeit von Wissenschaftlern im Gesundheitsbereich zu schaffen sowie den gegenseitigen Austausch zu fördern. In dieser Zusammenarbeit begegnen sich immer auch die verschiedenen Kulturen. Eine deutsche Kultur des grundsätzlichen Vertrauens in Institutionen, Wissenschaftler, Ärzte und Medizin steht einer chinesischen Kultur der Skepsis gegenüber. Darüber hinaus trifft eine Kultur der sozial orientierten Macht- und Technologiekritik auf einen kaum gebremsten Technik-, Fortschritts- und Forschungsoptimismus.  Die China-Woche findet von Mittwoch, dem 26. Oktober bis Donnerstag, den 3. November in Berlin-Mitte statt. Sie beginnt mit einem Nachwuchstag, der in Zusammenarbeit der SIGENET Young Fellows mit dem Young Physician Leaders Panel des World Health Summit veranstaltet wird. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Programm.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_wege_der_deutsch_chinesischen_zusammenarbeit/" >Das Horst-Görtz-Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet jetzt die erste Woche der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. In einem mehrtägigen Workshop werden Fragen zu Chancen und Risiken einer alternden Gesellschaft ebenso diskutiert wie die Bedeutung von Schmerz in verschiedenen Gesundheits-Kulturen. Das Thema öffentliche Gesundheit wird am Beispiel der Tuberkulose erörtert. Hier wird nach gesellschaftlichen Einflussfaktoren gefragt, die zu einer Priorisierung auf der politischen Agenda führen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Sino-German Network for Public Health and Bioethics (SIGENET Health) statt. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen der institutionellen Zusammenarbeit von Wissenschaftlern im Gesundheitsbereich zu schaffen sowie den gegenseitigen Austausch zu fördern. In dieser Zusammenarbeit begegnen sich immer auch die verschiedenen Kulturen. Eine deutsche Kultur des grundsätzlichen Vertrauens in Institutionen, Wissenschaftler, Ärzte und Medizin steht einer chinesischen Kultur der Skepsis gegenüber. Darüber hinaus trifft eine Kultur der sozial orientierten Macht- und Technologiekritik auf einen kaum gebremsten Technik-, Fortschritts- und Forschungsoptimismus.  Die China-Woche findet von Mittwoch, dem 26. Oktober bis Donnerstag, den 3. November in Berlin-Mitte statt. Sie beginnt mit einem Nachwuchstag, der in Zusammenarbeit der SIGENET Young Fellows mit dem Young Physician Leaders Panel des World Health Summit veranstaltet wird. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Programm.</content></entry><entry><title>Erste bundesweite Fachtagung der Teddybär-Kliniken</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_bundesweite_fachtagung_der_teddybaer_kliniken/" type="text/html" title="Erste bundesweite Fachtagung der Teddybär-Kliniken" hreflang="de"  /><updated>2011-10-25T10:30:00+02:00</updated><published>2011-10-25T10:30:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_bundesweite_fachtagung_der_teddybaer_kliniken/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_bundesweite_fachtagung_der_teddybaer_kliniken/" >Zweimal im Jahr versorgen engagierte Medizinstudierende der Charité – Universitätsmedizin Berlin die kuscheligen Gefährten von Kindern im Teddybärkrankenhaus. Das Projekt hat seinen Ursprung in Schweden und soll helfen, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Im Teddybärkrankenhaus steht der Teddy im Mittelpunkt, der hier untersucht und versorgt wird. Altersgerecht wird den kleinen Kuscheltiereltern gesundheitsrelevantes Wissen vermittelt und schon früh ein wichtiger Beitrag in der Gesundheitsprävention geleistet.Die Teddykliniken erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mittlerweile bieten 34 medizinische Fakultäten in Deutschland Teddysprechstunden an und die Nachfrage nach weiteren Angeboten ist enorm. Deswegen organisiert die AG Teddybärkrankenhaus an der Charité unter Leitung von Sina Gerecke gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. den bundesweit ersten Kongress der Teddybärkrankenhäuser in Berlin. Vom 28.10. bis zum 30.10.2011 tauschen sich erfahrene Teddy-Ärztinnen und Ärzte aus oder geben ihr Wissen an angehende Teddydocs weiter. Angeboten werden Workshops mit Tipps zum Aufbau einer Teddyklinik oder zum erfolgreichen Sponsoring, zur gesunden Ernährung oder zur Kinderpsychologie. Unter dem Motto „Die Welt mit Kinderaugen sehen“ lernen die angehenden Teddyärzte, wie Kinder überhaupt Angst vor Krankenhäusern entwickeln. Für die Workshops „Gipsen, Nähen, Anamnesen“ wurden eigens Fachmedizinerinnen und –mediziner als Referenten gewonnen. Schließlich muss auch ein gebrochenes Teddybein korrekt eingegipst werden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_bundesweite_fachtagung_der_teddybaer_kliniken/" >Zweimal im Jahr versorgen engagierte Medizinstudierende der Charité – Universitätsmedizin Berlin die kuscheligen Gefährten von Kindern im Teddybärkrankenhaus. Das Projekt hat seinen Ursprung in Schweden und soll helfen, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Im Teddybärkrankenhaus steht der Teddy im Mittelpunkt, der hier untersucht und versorgt wird. Altersgerecht wird den kleinen Kuscheltiereltern gesundheitsrelevantes Wissen vermittelt und schon früh ein wichtiger Beitrag in der Gesundheitsprävention geleistet.Die Teddykliniken erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mittlerweile bieten 34 medizinische Fakultäten in Deutschland Teddysprechstunden an und die Nachfrage nach weiteren Angeboten ist enorm. Deswegen organisiert die AG Teddybärkrankenhaus an der Charité unter Leitung von Sina Gerecke gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. den bundesweit ersten Kongress der Teddybärkrankenhäuser in Berlin. Vom 28.10. bis zum 30.10.2011 tauschen sich erfahrene Teddy-Ärztinnen und Ärzte aus oder geben ihr Wissen an angehende Teddydocs weiter. Angeboten werden Workshops mit Tipps zum Aufbau einer Teddyklinik oder zum erfolgreichen Sponsoring, zur gesunden Ernährung oder zur Kinderpsychologie. Unter dem Motto „Die Welt mit Kinderaugen sehen“ lernen die angehenden Teddyärzte, wie Kinder überhaupt Angst vor Krankenhäusern entwickeln. Für die Workshops „Gipsen, Nähen, Anamnesen“ wurden eigens Fachmedizinerinnen und –mediziner als Referenten gewonnen. Schließlich muss auch ein gebrochenes Teddybein korrekt eingegipst werden.</content></entry><entry><title>Erfahrungsaustausch zur Humanitären Hilfe</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfahrungsaustausch_zur_humanitaeren_hilfe-1/" type="text/html" title="Erfahrungsaustausch zur Humanitären Hilfe" hreflang="de"  /><updated>2011-10-24T12:10:00+02:00</updated><published>2011-10-24T12:10:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfahrungsaustausch_zur_humanitaeren_hilfe-1/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfahrungsaustausch_zur_humanitaeren_hilfe-1/" >Der Hunger am Horn von Afrika und die humanitären Herausforderungen des arabischen Frühlings stehen im Zentrum des Humanitären Kongresses, den die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit drei Hilfsorganisationen und der Ärztekammer Berlin am kommenden Wochenende bereits zum 13. Mal veranstaltet. Die Organisatoren haben mehr als 70 internationale Experten aus Medizin, Politik und Medien eingeladen, die in über 20 Panels und Workshops mit den über 500 erwarteten Teilnehmern über aktuelle Themen der Humanitären Hilfe diskutieren. Dabei geht es unter anderem um die „Festung Europa“, die immer weniger Flüchtlingen Einlass gewährt, die Perspektiven der humanitären Hilfe im Sudan nach der Teilung des Landes sowie die politischen Folgen des völkerrechtlichen Gebots der „Responsibility to Protect.“ Zwei Veranstaltungen befassen sich mit beruflichen Perspektiven im Bereich der internationalen humanitären Hilfe. Der Kongress wird in englischer Sprache abgehalten. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der zweitägige Kongress beginnt am Freitag, dem 28. Oktober um 9 Uhr am Campus Charité Mitte im Hörsaalgebäude am Bettenhochhaus, Luisenstr. 64, Eingang Philippstr, 10117 Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfahrungsaustausch_zur_humanitaeren_hilfe-1/" >Der Hunger am Horn von Afrika und die humanitären Herausforderungen des arabischen Frühlings stehen im Zentrum des Humanitären Kongresses, den die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit drei Hilfsorganisationen und der Ärztekammer Berlin am kommenden Wochenende bereits zum 13. Mal veranstaltet. Die Organisatoren haben mehr als 70 internationale Experten aus Medizin, Politik und Medien eingeladen, die in über 20 Panels und Workshops mit den über 500 erwarteten Teilnehmern über aktuelle Themen der Humanitären Hilfe diskutieren. Dabei geht es unter anderem um die „Festung Europa“, die immer weniger Flüchtlingen Einlass gewährt, die Perspektiven der humanitären Hilfe im Sudan nach der Teilung des Landes sowie die politischen Folgen des völkerrechtlichen Gebots der „Responsibility to Protect.“ Zwei Veranstaltungen befassen sich mit beruflichen Perspektiven im Bereich der internationalen humanitären Hilfe. Der Kongress wird in englischer Sprache abgehalten. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der zweitägige Kongress beginnt am Freitag, dem 28. Oktober um 9 Uhr am Campus Charité Mitte im Hörsaalgebäude am Bettenhochhaus, Luisenstr. 64, Eingang Philippstr, 10117 Berlin.</content></entry><entry><title>Vorlesungsreihe zu medizinhistorischen Objekten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorlesungsreihe_zu_medizinhistorischen_objekten/" type="text/html" title="Vorlesungsreihe zu medizinhistorischen Objekten" hreflang="de"  /><updated>2011-10-21T10:40:00+02:00</updated><published>2011-10-21T10:40:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorlesungsreihe_zu_medizinhistorischen_objekten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorlesungsreihe_zu_medizinhistorischen_objekten/" >Verschiedenste medizinhistorische Objekte zum Sprechen zu bringen, ist das Anliegen der neuen Vorlesungsreihe der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ob Krankenakten oder Traummaschinen: Die sehr unterschiedlichen Objekt-Geschichten leuchten die Entwicklungen in der Medizin auf eine neue Art spannend und anschaulich aus. Gleichwohl wird so der moderne Umgang mit Körper und Geist, Gesundheit und Krankheit sowie Heilung und Heilkunst begreiflich und begreifbar gemacht. Die Vorlesungsreihe startet mit zwei Blasensteingeschichten und methodischen Überlegungen zur Forschung an und mit medizinhistorischen Objekten. In einem weiteren Vortrag wird beispielsweise nach dem "Eros im Museum" gefragt und die sexualwissenschaftliche Sammlung Magnus Hirschfelds betrachtet.  Die Reihe wird gemeinsam veranstaltet vom Institut für Geschichte der Medizin und dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für medizinhistorische Themen interessieren. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der erste Vortrag findet am Dienstag, dem 25. Oktober um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin statt. Geländeadresse: Virchowweg 16 Unmittelbar im Anschluss an den Vortrag und die Diskussion wird das soeben neu erschienene Buch „Visiten. Berliner Impulse zur Entwicklung der modernen Medizin“, herausgegeben von Johanna Bleker, Marion Hulverscheidt und Petra Lennig (Berlin, Kadmos 2012), vorgestellt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorlesungsreihe_zu_medizinhistorischen_objekten/" >Verschiedenste medizinhistorische Objekte zum Sprechen zu bringen, ist das Anliegen der neuen Vorlesungsreihe der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ob Krankenakten oder Traummaschinen: Die sehr unterschiedlichen Objekt-Geschichten leuchten die Entwicklungen in der Medizin auf eine neue Art spannend und anschaulich aus. Gleichwohl wird so der moderne Umgang mit Körper und Geist, Gesundheit und Krankheit sowie Heilung und Heilkunst begreiflich und begreifbar gemacht. Die Vorlesungsreihe startet mit zwei Blasensteingeschichten und methodischen Überlegungen zur Forschung an und mit medizinhistorischen Objekten. In einem weiteren Vortrag wird beispielsweise nach dem "Eros im Museum" gefragt und die sexualwissenschaftliche Sammlung Magnus Hirschfelds betrachtet.  Die Reihe wird gemeinsam veranstaltet vom Institut für Geschichte der Medizin und dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für medizinhistorische Themen interessieren. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der erste Vortrag findet am Dienstag, dem 25. Oktober um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin statt. Geländeadresse: Virchowweg 16 Unmittelbar im Anschluss an den Vortrag und die Diskussion wird das soeben neu erschienene Buch „Visiten. Berliner Impulse zur Entwicklung der modernen Medizin“, herausgegeben von Johanna Bleker, Marion Hulverscheidt und Petra Lennig (Berlin, Kadmos 2012), vorgestellt.</content></entry><entry><title>Schwangerschaftsvergiftung erkennen und frühzeitig handeln</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_erkennen_und_fruehzeitig_handeln/" type="text/html" title="Schwangerschaftsvergiftung erkennen und frühzeitig handeln" hreflang="de"  /><updated>2011-10-20T11:40:00+02:00</updated><published>2011-10-20T11:40:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_erkennen_und_fruehzeitig_handeln/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_erkennen_und_fruehzeitig_handeln/" >Ein Bluttest kann bei Schwangeren mit Präeklampsie erkennen, ob ein hohes Risiko für eine baldige Entbindung besteht. Das berichtet ein Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin im American Journal of Obstetrics &amp; Gynecology*. Der Test wurde in einer Studie gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik Leipzig und fünf weiteren europäischen Studienzentren klinisch erprobt. Präeklampsie, umgangssprachlich auch Schwangerschaftsvergiftung genannt, zählt zu den gefährlichsten Erkrankungen in der Schwangerschaft. Sie äußert sich durch Bluthochdruck, Eiweiß im Urin sowie Wassereinlagerungen im Körper. Im Extremfall gipfeln die Symptome in einem Krampfanfall, der für Mutter und Kind tödlich enden kann. Die in der Plazenta produzierten und im Blut zirkulierenden Proteine, lösliche fms-like Tyrosinkinase 1 (sFlt-1) und plazentärer Wachstumsfaktor (PlGF), spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Sie können im klinischen Alltag  eingesetzt werden, um eine präzise Diagnosestellung der Präeklampsie zu erleichtern.  Das Team um Dr. Stefan Verlohren von der Klinik für Geburtsmedizin untersuchte insgesamt 630 Schwangere. Davon hatten 388 Frauen eine unauffällige Schwangerschaft, 164 waren an Präeklampsie erkrankt. Näher untersucht wurde die verbleibende Schwangerschaftsdauer der Präeklampsie-Patientinnen. Hatten sFIt-1 und PIGF einen bestimmten Wert überschritten, war auch die verbleibende Schwangerschaftsdauer signifikant verkürzt. Besonders hohe Werte fanden sich bei Patientinnen, die im Durchschnitt innerhalb von 48 Stunden entbunden wurden. „Mit dem Test können wir den Schweregrad einer Präeklampsie besser einschätzen und in bestimmten Fällen eine Kurzzeitprognose über den weiteren Verlauf der Erkrankung geben“, erklärt Dr. Verlohren. In weiteren Studien soll die Aussagekraft des Tests speziell bei Frauen mit einem stark erhöhten Risiko für Präeklampsie untersucht werden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_erkennen_und_fruehzeitig_handeln/" >Ein Bluttest kann bei Schwangeren mit Präeklampsie erkennen, ob ein hohes Risiko für eine baldige Entbindung besteht. Das berichtet ein Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin im American Journal of Obstetrics &amp; Gynecology*. Der Test wurde in einer Studie gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik Leipzig und fünf weiteren europäischen Studienzentren klinisch erprobt. Präeklampsie, umgangssprachlich auch Schwangerschaftsvergiftung genannt, zählt zu den gefährlichsten Erkrankungen in der Schwangerschaft. Sie äußert sich durch Bluthochdruck, Eiweiß im Urin sowie Wassereinlagerungen im Körper. Im Extremfall gipfeln die Symptome in einem Krampfanfall, der für Mutter und Kind tödlich enden kann. Die in der Plazenta produzierten und im Blut zirkulierenden Proteine, lösliche fms-like Tyrosinkinase 1 (sFlt-1) und plazentärer Wachstumsfaktor (PlGF), spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Sie können im klinischen Alltag  eingesetzt werden, um eine präzise Diagnosestellung der Präeklampsie zu erleichtern.  Das Team um Dr. Stefan Verlohren von der Klinik für Geburtsmedizin untersuchte insgesamt 630 Schwangere. Davon hatten 388 Frauen eine unauffällige Schwangerschaft, 164 waren an Präeklampsie erkrankt. Näher untersucht wurde die verbleibende Schwangerschaftsdauer der Präeklampsie-Patientinnen. Hatten sFIt-1 und PIGF einen bestimmten Wert überschritten, war auch die verbleibende Schwangerschaftsdauer signifikant verkürzt. Besonders hohe Werte fanden sich bei Patientinnen, die im Durchschnitt innerhalb von 48 Stunden entbunden wurden. „Mit dem Test können wir den Schweregrad einer Präeklampsie besser einschätzen und in bestimmten Fällen eine Kurzzeitprognose über den weiteren Verlauf der Erkrankung geben“, erklärt Dr. Verlohren. In weiteren Studien soll die Aussagekraft des Tests speziell bei Frauen mit einem stark erhöhten Risiko für Präeklampsie untersucht werden.</content></entry><entry><title>Viel zu früh – eine Tagung für Eltern und andere Profis</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/viel_zu_frueh_eine_tagung_fuer_eltern_und_andere_profis/" type="text/html" title="Viel zu früh – eine Tagung für Eltern und andere Profis" hreflang="de"  /><updated>2011-10-19T14:29:00+02:00</updated><published>2011-10-19T14:29:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/viel_zu_frueh_eine_tagung_fuer_eltern_und_andere_profis/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/viel_zu_frueh_eine_tagung_fuer_eltern_und_andere_profis/" >Der „Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité e.V.“ hält vom 21. bis 23. Oktober eine Tagung rund um das Thema Frühgeborene ab. Die Veranstaltung "Viel zu früh – eine Tagung für Eltern und andere Profis“ wird in enger Kooperation mit dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“ und der „Deutschen Kinderhilfe“ ausgerichtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Begleitung von Eltern und Familien frühgeborener Kinder auf neonatologischen Stationen zu fördern. Dazu sollen Eltern, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte miteinander in ein Gespräch auf Augenhöhe gebracht werden. Das Gespräch wird in drei Teile gegliedert sein: 1. Von Anfang an (Eltern-) Kompetenz fördern, stärken und wahrnehmen, 2. Schwierige Entscheidungen gemeinsam treffen und tragen und 3. Den Übergang gestalten- die Entlassung vorbereiten. Mit Impulsreferaten, Erfahrungsberichten und gemeinsamen Workshops sollen neue Rahmenbedingungen und Strukturen für die familienfreundliche und elternkompetenzfördernde Praxis auf neonatologischen Intensivstationen erarbeitet werden. Die Durchführung der Tagung wird weitestgehend durch eine Zuwendung der „Aktion Mensch“ ermöglicht.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/viel_zu_frueh_eine_tagung_fuer_eltern_und_andere_profis/" >Der „Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité e.V.“ hält vom 21. bis 23. Oktober eine Tagung rund um das Thema Frühgeborene ab. Die Veranstaltung "Viel zu früh – eine Tagung für Eltern und andere Profis“ wird in enger Kooperation mit dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“ und der „Deutschen Kinderhilfe“ ausgerichtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Begleitung von Eltern und Familien frühgeborener Kinder auf neonatologischen Stationen zu fördern. Dazu sollen Eltern, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte miteinander in ein Gespräch auf Augenhöhe gebracht werden. Das Gespräch wird in drei Teile gegliedert sein: 1. Von Anfang an (Eltern-) Kompetenz fördern, stärken und wahrnehmen, 2. Schwierige Entscheidungen gemeinsam treffen und tragen und 3. Den Übergang gestalten- die Entlassung vorbereiten. Mit Impulsreferaten, Erfahrungsberichten und gemeinsamen Workshops sollen neue Rahmenbedingungen und Strukturen für die familienfreundliche und elternkompetenzfördernde Praxis auf neonatologischen Intensivstationen erarbeitet werden. Die Durchführung der Tagung wird weitestgehend durch eine Zuwendung der „Aktion Mensch“ ermöglicht.</content></entry><entry><title>Charité unterstützt Eritrea bei Medizinerausbildung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_eritrea_bei_medizinerausbildung/" type="text/html" title="Charité unterstützt Eritrea bei Medizinerausbildung" hreflang="de"  /><updated>2011-10-19T11:56:00+02:00</updated><published>2011-10-19T11:56:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_eritrea_bei_medizinerausbildung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_eritrea_bei_medizinerausbildung/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit dem eritreischen Bildungsministerium unterzeichnet. Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, und Dr. Tadesse Mehari, Direktor des „Higher Board for Education“ und zuständig für die Medizinstudierenden und die Facharztausbildung in Eritrea, verständigten sich auf eine gute, lebendige Zusammenarbeit. Ziel der Vereinbarung ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen, um die Ausbildung von Geburtsmedizinern und Kinderärzten in Eritrea zu stärken. Möglich gemacht werden soll das einerseits durch die Entsendung von Charité-Fachkräften nach Eritrea, aber auch mit innovativen Methoden wie Teleteaching und Telelearning.  „Die Professionalisierung von Medizinern in Eritrea leistet einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern“, erklärt Prof. Grüters-Kieslich. Sie fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit ist auch für die Charité eine Bereicherung.“  Mit der Kooperationsvereinbarung werden auch individuelle Aktivitäten, wie die des emeritierten Charité-Geburtsmediziners Prof. Horst Halle, gebündelt. Gemeinsam mit dem Verein „ARCHEMED - Ärzte für Kinder in Not e.V.“ unterstützt Prof. Halle seit vielen Jahren die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Müttern und Kindern in Eritrea. ARCHEMED koordiniert beispielsweise derzeit den Bau eines Perinatalzentrums in der Provinzstadt Keren. Dort soll in Zukunft mit Unterstützung der Charité auch die Ausbildung realisiert werden. Ärzte, Schwestern und Techniker arbeiten teilweise schon 16 Jahre in diesem Land am Horn von Afrika mit einem breiten Spektrum pädiatrischer und operativer Aktivitäten, von Plastischer Chirurgie über Kinder-Urologie und Orthopädie bis hin zur Kinderherzchirurgie.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_eritrea_bei_medizinerausbildung/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit dem eritreischen Bildungsministerium unterzeichnet. Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, und Dr. Tadesse Mehari, Direktor des „Higher Board for Education“ und zuständig für die Medizinstudierenden und die Facharztausbildung in Eritrea, verständigten sich auf eine gute, lebendige Zusammenarbeit. Ziel der Vereinbarung ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen, um die Ausbildung von Geburtsmedizinern und Kinderärzten in Eritrea zu stärken. Möglich gemacht werden soll das einerseits durch die Entsendung von Charité-Fachkräften nach Eritrea, aber auch mit innovativen Methoden wie Teleteaching und Telelearning.  „Die Professionalisierung von Medizinern in Eritrea leistet einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern“, erklärt Prof. Grüters-Kieslich. Sie fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit ist auch für die Charité eine Bereicherung.“  Mit der Kooperationsvereinbarung werden auch individuelle Aktivitäten, wie die des emeritierten Charité-Geburtsmediziners Prof. Horst Halle, gebündelt. Gemeinsam mit dem Verein „ARCHEMED - Ärzte für Kinder in Not e.V.“ unterstützt Prof. Halle seit vielen Jahren die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Müttern und Kindern in Eritrea. ARCHEMED koordiniert beispielsweise derzeit den Bau eines Perinatalzentrums in der Provinzstadt Keren. Dort soll in Zukunft mit Unterstützung der Charité auch die Ausbildung realisiert werden. Ärzte, Schwestern und Techniker arbeiten teilweise schon 16 Jahre in diesem Land am Horn von Afrika mit einem breiten Spektrum pädiatrischer und operativer Aktivitäten, von Plastischer Chirurgie über Kinder-Urologie und Orthopädie bis hin zur Kinderherzchirurgie.</content></entry><entry><title>Feierliche Eröffnung des Bachelorstudiengangs Gesundheitswissenschaften an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/feierliche_eroeffnung_des_bachelorstudiengangs_gesundheitswissenschaften_an_der_charite/" type="text/html" title="Feierliche Eröffnung des Bachelorstudiengangs Gesundheitswissenschaften an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-10-18T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-18T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/feierliche_eroeffnung_des_bachelorstudiengangs_gesundheitswissenschaften_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/feierliche_eroeffnung_des_bachelorstudiengangs_gesundheitswissenschaften_an_der_charite/" >Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 nimmt der bislang einzige Bachelorstudiengang an der Charité – Universitätsmedizin Berlin seinen Betrieb auf. Der neue Studiengang löst gemeinsam mit einem später folgenden und pädagogisch ausgerichteten Master den traditionellen Diplomstudiengang Medizin- und Pflegepädagogik ab. „Neu an dem Studienangebot ist vor allem, dass sich künftig bereits mit dem Bachelorabschluss für die Studierenden interessante und zusätzliche Karrieremöglichkeiten in verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen Aufgabenfeldern ergeben“, betont Prof. Ewers, stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Medizin-, Pflegepaedagogik und Pflegewissenschaft am Campus Virchow-Klinikum. Basierend auf einer zuvor absolvierten Ausbildung in einem Pflege- oder Therapieberuf werden sich 60 Studierende in den kommenden drei Jahren mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Sichtweisen, Denktraditionen und Wissensbeständen zum Thema Gesundheit und Krankheit befassen. Dabei können sie das gesamte Spektrum der an der Charité vertretenen wissenschaftlichen Disziplinen kennenlernen. Sie werden befähigt, deren Erkenntnisse aktiv miteinander in Beziehung setzen und so drängende gesundheitliche Herausforderungen in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Handlungsfeldern möglichst frühzeitig, bedarfsgerecht und breitenwirksam erfüllen zu können.  Zur feierlichen Eröffnung des neuen Studiengangs laden wir Sie auf diesem Weg recht herzlich ein. Besonders freuen wir uns, dass wir mit Prof. Dr. Klaus Hurrelmann einen der bekanntesten und profiliertesten deutschen Sozialogen und Gesundheitswissenschaftler für einen Vortrag gewinnen konnten. Begrüßen Sie gemeinsam mit ihm und uns eine neue Generation von Studierenden an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/feierliche_eroeffnung_des_bachelorstudiengangs_gesundheitswissenschaften_an_der_charite/" >Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 nimmt der bislang einzige Bachelorstudiengang an der Charité – Universitätsmedizin Berlin seinen Betrieb auf. Der neue Studiengang löst gemeinsam mit einem später folgenden und pädagogisch ausgerichteten Master den traditionellen Diplomstudiengang Medizin- und Pflegepädagogik ab. „Neu an dem Studienangebot ist vor allem, dass sich künftig bereits mit dem Bachelorabschluss für die Studierenden interessante und zusätzliche Karrieremöglichkeiten in verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen Aufgabenfeldern ergeben“, betont Prof. Ewers, stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Medizin-, Pflegepaedagogik und Pflegewissenschaft am Campus Virchow-Klinikum. Basierend auf einer zuvor absolvierten Ausbildung in einem Pflege- oder Therapieberuf werden sich 60 Studierende in den kommenden drei Jahren mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Sichtweisen, Denktraditionen und Wissensbeständen zum Thema Gesundheit und Krankheit befassen. Dabei können sie das gesamte Spektrum der an der Charité vertretenen wissenschaftlichen Disziplinen kennenlernen. Sie werden befähigt, deren Erkenntnisse aktiv miteinander in Beziehung setzen und so drängende gesundheitliche Herausforderungen in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Handlungsfeldern möglichst frühzeitig, bedarfsgerecht und breitenwirksam erfüllen zu können.  Zur feierlichen Eröffnung des neuen Studiengangs laden wir Sie auf diesem Weg recht herzlich ein. Besonders freuen wir uns, dass wir mit Prof. Dr. Klaus Hurrelmann einen der bekanntesten und profiliertesten deutschen Sozialogen und Gesundheitswissenschaftler für einen Vortrag gewinnen konnten. Begrüßen Sie gemeinsam mit ihm und uns eine neue Generation von Studierenden an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.</content></entry><entry><title>Tagung zu Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tagung_zu_erkrankungen_der_nase_und_der_nasennebenhoehlen/" type="text/html" title="Tagung zu Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen" hreflang="de"  /><updated>2011-10-18T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-18T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tagung_zu_erkrankungen_der_nase_und_der_nasennebenhoehlen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tagung_zu_erkrankungen_der_nase_und_der_nasennebenhoehlen/" >Ein vielseitiges Programm rund um Nase und Nasennebenhöhlen bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Charité – Universitätsmedizin am 22. Oktober, wenn die Oto-Laryngologische Gesellschaft zu Berlin zur diesjährigen Herbsttagung zusammenkommt.  Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und gibt eine aktuelle Übersicht über ein breites Spektrum von Erkrankungen dieser Region: akute und chronische Entzündungen, Allergien und immunologische Erkrankungen, Tumoren, Befunde an der Rhinobasis und Störungen der Funktion als Sinnesorgan. Organisatorin der Veranstaltung ist Privatdozentin Dr. Heidi Olze, Direktorin der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Charité und Gastreferenten aus Gent und Dresden informiert sie über jüngste Forschungsergebnisse, aktuellste chirurgische Verfahren und neue Aspekte zum Therapie-Management. </summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tagung_zu_erkrankungen_der_nase_und_der_nasennebenhoehlen/" >Ein vielseitiges Programm rund um Nase und Nasennebenhöhlen bietet die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Charité – Universitätsmedizin am 22. Oktober, wenn die Oto-Laryngologische Gesellschaft zu Berlin zur diesjährigen Herbsttagung zusammenkommt.  Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und gibt eine aktuelle Übersicht über ein breites Spektrum von Erkrankungen dieser Region: akute und chronische Entzündungen, Allergien und immunologische Erkrankungen, Tumoren, Befunde an der Rhinobasis und Störungen der Funktion als Sinnesorgan. Organisatorin der Veranstaltung ist Privatdozentin Dr. Heidi Olze, Direktorin der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Charité und Gastreferenten aus Gent und Dresden informiert sie über jüngste Forschungsergebnisse, aktuellste chirurgische Verfahren und neue Aspekte zum Therapie-Management. </content></entry><entry><title>Umweltfreundlich Energie erzeugen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/umweltfreundlich_energie_erzeugen/" type="text/html" title="Umweltfreundlich Energie erzeugen" hreflang="de"  /><updated>2011-10-17T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-17T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/umweltfreundlich_energie_erzeugen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/umweltfreundlich_energie_erzeugen/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin ist es erstmals gelungen, den genauen strukturellen Aufbau eines speziellen wasserstoffbildenden Enzyms zu entschlüsseln. Damit liefern sie neue Erkenntnisse zur Entwicklung biotechnologischer Verfahren für die Herstellung von Wasserstoff, der zur umweltfreundlichen Energiegewinnung und –speicherung genutzt werden kann. Die Ergebnisse der Arbeit wurden jetzt online in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft und befindet sich als alternative Energiequelle, beispielsweise als Treibstoff für Kraftfahrzeuge, bereits in der Testung. Bestimmte Mikroorganismen, wie Algen und Bakterien besitzen Enzyme, mit denen sie Wasserstoff selber freisetzen können. Forscherinnen und Forscher verfolgen das Ziel, mithilfe dieser wasserstoffbildenden Enzyme, den sogenannten Hydrogenasen, in künstlichen Systemen Wasserstoff zu produzieren, um daraus zukünftig Energie zu gewinnen. Die meisten Hydrogenasen werden allerdings durch Sauerstoff inaktiviert oder sogar zerstört, was diese Enzyme für eine biotechnologische Anwendung nur bedingt verwendbar macht. Aus diesem Grund rücken die wenigen Hydrogenasen, die auch in einer sauerstoffreichen Umgebung arbeiten können, in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die Forschungsgruppe um Prof. Spahn, Direktor des Instituts für Physik und Biophysik der Charité und Patrick Scheerer, Leiter der Arbeitsgruppe Proteinstrukturanalyse am Institut, konnte erstmals die genaue dreidimensionale Struktur einer solchen Hydrogenase darstellen. In Kooperation mit  Prof. Bärbel Friedrich und Dr. Oliver Lenz von der Humboldt-Universität zu Berlin gelang es, eine bisher einzigartige Eisen-Schwefel-Verbindung im Zentrum des Enzyms zu identifizieren. Dieses Eisen-Schwefel-Zentrum erlaubt es der Hydrogenase, zum einen Wasserstoff herzustellen und zum anderen den unerwünschten Sauerstoff in unschädliches Wasser umzusetzen.„Diese Ergebnisse können großen Einfluss auf das Design neuer biotechnologischer Katalysatoren zur Umsetzung von Wasserstoff haben“, so Patrick Scheerer. Diese Studie ist bereits die fünfte seit 2008, die das Institut für Physik und Biophysik der Charité in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/umweltfreundlich_energie_erzeugen/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin ist es erstmals gelungen, den genauen strukturellen Aufbau eines speziellen wasserstoffbildenden Enzyms zu entschlüsseln. Damit liefern sie neue Erkenntnisse zur Entwicklung biotechnologischer Verfahren für die Herstellung von Wasserstoff, der zur umweltfreundlichen Energiegewinnung und –speicherung genutzt werden kann. Die Ergebnisse der Arbeit wurden jetzt online in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft und befindet sich als alternative Energiequelle, beispielsweise als Treibstoff für Kraftfahrzeuge, bereits in der Testung. Bestimmte Mikroorganismen, wie Algen und Bakterien besitzen Enzyme, mit denen sie Wasserstoff selber freisetzen können. Forscherinnen und Forscher verfolgen das Ziel, mithilfe dieser wasserstoffbildenden Enzyme, den sogenannten Hydrogenasen, in künstlichen Systemen Wasserstoff zu produzieren, um daraus zukünftig Energie zu gewinnen. Die meisten Hydrogenasen werden allerdings durch Sauerstoff inaktiviert oder sogar zerstört, was diese Enzyme für eine biotechnologische Anwendung nur bedingt verwendbar macht. Aus diesem Grund rücken die wenigen Hydrogenasen, die auch in einer sauerstoffreichen Umgebung arbeiten können, in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die Forschungsgruppe um Prof. Spahn, Direktor des Instituts für Physik und Biophysik der Charité und Patrick Scheerer, Leiter der Arbeitsgruppe Proteinstrukturanalyse am Institut, konnte erstmals die genaue dreidimensionale Struktur einer solchen Hydrogenase darstellen. In Kooperation mit  Prof. Bärbel Friedrich und Dr. Oliver Lenz von der Humboldt-Universität zu Berlin gelang es, eine bisher einzigartige Eisen-Schwefel-Verbindung im Zentrum des Enzyms zu identifizieren. Dieses Eisen-Schwefel-Zentrum erlaubt es der Hydrogenase, zum einen Wasserstoff herzustellen und zum anderen den unerwünschten Sauerstoff in unschädliches Wasser umzusetzen.„Diese Ergebnisse können großen Einfluss auf das Design neuer biotechnologischer Katalysatoren zur Umsetzung von Wasserstoff haben“, so Patrick Scheerer. Diese Studie ist bereits die fünfte seit 2008, die das Institut für Physik und Biophysik der Charité in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.</content></entry><entry><title>Charité im Maxim Gorki Theater: COPD und Asthma</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_im_maxim_gorki_theater_copd_und_asthma/" type="text/html" title="Charité im Maxim Gorki Theater: COPD und Asthma" hreflang="de"  /><updated>2011-10-14T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-14T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_im_maxim_gorki_theater_copd_und_asthma/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_im_maxim_gorki_theater_copd_und_asthma/" >Husten, pfeifende Atmung und Luftnot - diese Symptome flößen Angst ein. Doch was steckt dahinter? Eine mögliche Ursache ist Asthma. Aber auch die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) macht sich so bemerkbar. Prof. Karl-Christian Bergmann, Leiter der allergologisch-pneumologischen Ambulanz am Campus Charité Mitte, informiert in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ über beide Krankheitsbilder. Ungefähr zwölf Prozent der Deutschen leiden heute an COPD, sie tritt doppelt so häufig auf wie Asthma. Damit sind COPD und Asthma die beiden großen Atemwegserkrankungen unserer Zeit. Während Asthma meist aufgrund einer überempfindlichen Lunge im Kindes- und Jugendalter auftritt, ist die COPD oft Folge langjährigen Rauchens. Ihre Symptome beginnen im vierten bis fünften Lebensjahrzehnt. Bei beiden Krankheiten sind die Bronchien verengt – aber sie müssen doch unterschiedlich behandelt werden. Wie also richtig reagieren? Für den Laien verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Krankheitsbildern, eine Unterscheidung ist extrem schwierig. Die Vorlesung mit dem Titel „COPD und Asthma – wie unterscheiden, wie behandeln“ findet am Sonntag, den 23. Oktober um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, statt. Interessierte und Betroffene erfahren wie man beide Krankheiten früh erkennen kann, was die Auslöser sind, und was man selbst tun kann. Zudem werden die modernsten Behandlungsmethoden vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_im_maxim_gorki_theater_copd_und_asthma/" >Husten, pfeifende Atmung und Luftnot - diese Symptome flößen Angst ein. Doch was steckt dahinter? Eine mögliche Ursache ist Asthma. Aber auch die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) macht sich so bemerkbar. Prof. Karl-Christian Bergmann, Leiter der allergologisch-pneumologischen Ambulanz am Campus Charité Mitte, informiert in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ über beide Krankheitsbilder. Ungefähr zwölf Prozent der Deutschen leiden heute an COPD, sie tritt doppelt so häufig auf wie Asthma. Damit sind COPD und Asthma die beiden großen Atemwegserkrankungen unserer Zeit. Während Asthma meist aufgrund einer überempfindlichen Lunge im Kindes- und Jugendalter auftritt, ist die COPD oft Folge langjährigen Rauchens. Ihre Symptome beginnen im vierten bis fünften Lebensjahrzehnt. Bei beiden Krankheiten sind die Bronchien verengt – aber sie müssen doch unterschiedlich behandelt werden. Wie also richtig reagieren? Für den Laien verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Krankheitsbildern, eine Unterscheidung ist extrem schwierig. Die Vorlesung mit dem Titel „COPD und Asthma – wie unterscheiden, wie behandeln“ findet am Sonntag, den 23. Oktober um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, statt. Interessierte und Betroffene erfahren wie man beide Krankheiten früh erkennen kann, was die Auslöser sind, und was man selbst tun kann. Zudem werden die modernsten Behandlungsmethoden vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Projekt „mybabywatch“ startet an der Neonatologie am Campus Mitte</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/projekt_mybabywatch_startet_an_der_neonatologie_am_campus_mitte/" type="text/html" title="Projekt „mybabywatch“ startet an der Neonatologie am Campus Mitte" hreflang="de"  /><updated>2011-10-13T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-13T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/projekt_mybabywatch_startet_an_der_neonatologie_am_campus_mitte/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/projekt_mybabywatch_startet_an_der_neonatologie_am_campus_mitte/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind im vergangenen Jahr in der Klinik für Neonatologie 181 Frühgeborene zur Welt gekommen, die ein Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm aufwiesen. Dank Hochleistungsmedizin und speziell geschultem Personal haben auch Kinder eine Überlebenschance, die vor der 27. Schwangerschaftswoche geboren werden. 2010 überlebten sogar 50 Prozent der Frühgeborenen, die mit weniger als 500 Gramm auf die Welt kamen. Doch der medizinische Fortschritt ist hart erkämpft, und die stationäre Betreuung stellt für die Eltern und die Frühgeborenen eine Belastung dar. In der Neonatologie stehen den betroffenen Familien deshalb spezielle Kinderkrankenschwestern (Elternberatung) zur Seite. Ziel ist es, so früh wie möglich eine Eltern-Kind-Bindung aufzubauen und zu fördern. Stets muss die gesamte Familie in der Bewältigung der neuen Lebenssituation unterstützt werden.In einem bundesweit einzigartigen Forschungsprojekt ist es nun möglich, dass Eltern und Familienmitglieder über das Internet via Computer den kleinen Nachwuchs beobachten können. Neben aktuellen Daten zur Entwicklung der Kleinsten, wie bspw. das Gewicht, kann das virtuelle Besuchssystem den Eltern einen Blick ins Bettchen auch zu Tag- und Nachtzeiten ermöglichen, zu denen die Eltern nicht persönlich anwesend sein können. Aber auch Geschwisterkinder oder Verwandte können so den neuen Nachwuchs bereits kurz nach dessen Geburt zumindest bildlich kennen lernen. Natürlich ersetzt der Livestream nicht die Besuche der Eltern, vielmehr dient es der Vertiefung der Eltern-Kind-Beziehung, die in den ersten Wochen mit entscheidend geprägt werden kann.In dem Kooperationsprojekt „mybabywatch“ untersucht nun die Neonatologie der Charité am Campus Mitte gemeinsam mit der BARMER GEK und der Firma mybabywatch GmbH die praktische Anwendung der von der Firma mybabywatch eigens für das Projekt entwickelten Software, einer Weiterentwicklung der bisherigen „Sternchenstunde“. In Kooperation mit mybabywatch gelang eine technische Verbesserung und die Einbindung weiterer Funktionen. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Hans Proquitté können betroffene Eltern ab sofort über verschlüsselte Zugangsdaten ihre Neu- und Frühgeborenen betrachten. „Wir wollen herausfinden, wie wir Eltern und Kind in dieser Extremsituation noch intensiver unterstützen können. Vielleicht können moderne Kommunikationsmittel dabei helfen,“ sagt Dr. Rolf-Ulrich Schlenker von der BARMER GEK. Mittels an dem Bettchen befestigter Webcams können die Eltern ihren Nachwuchs über das Internet besuchen. Wissenschaftliches Ziel dieser Untersuchung ist es nachzuweisen, dass die Nutzung von visuellen Kontaktmöglichkeiten via Webcam die Eltern in ihrer Situation unterstützt und ihre psychische Belastung gesenkt werden kann. Elterliche Kontroll- und Kompetenzüberzeugungen sollen unterstützt und Frühgeborene noch im Krankenhaus besser in die Familie miteinbezogen werden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/projekt_mybabywatch_startet_an_der_neonatologie_am_campus_mitte/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind im vergangenen Jahr in der Klinik für Neonatologie 181 Frühgeborene zur Welt gekommen, die ein Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm aufwiesen. Dank Hochleistungsmedizin und speziell geschultem Personal haben auch Kinder eine Überlebenschance, die vor der 27. Schwangerschaftswoche geboren werden. 2010 überlebten sogar 50 Prozent der Frühgeborenen, die mit weniger als 500 Gramm auf die Welt kamen. Doch der medizinische Fortschritt ist hart erkämpft, und die stationäre Betreuung stellt für die Eltern und die Frühgeborenen eine Belastung dar. In der Neonatologie stehen den betroffenen Familien deshalb spezielle Kinderkrankenschwestern (Elternberatung) zur Seite. Ziel ist es, so früh wie möglich eine Eltern-Kind-Bindung aufzubauen und zu fördern. Stets muss die gesamte Familie in der Bewältigung der neuen Lebenssituation unterstützt werden.In einem bundesweit einzigartigen Forschungsprojekt ist es nun möglich, dass Eltern und Familienmitglieder über das Internet via Computer den kleinen Nachwuchs beobachten können. Neben aktuellen Daten zur Entwicklung der Kleinsten, wie bspw. das Gewicht, kann das virtuelle Besuchssystem den Eltern einen Blick ins Bettchen auch zu Tag- und Nachtzeiten ermöglichen, zu denen die Eltern nicht persönlich anwesend sein können. Aber auch Geschwisterkinder oder Verwandte können so den neuen Nachwuchs bereits kurz nach dessen Geburt zumindest bildlich kennen lernen. Natürlich ersetzt der Livestream nicht die Besuche der Eltern, vielmehr dient es der Vertiefung der Eltern-Kind-Beziehung, die in den ersten Wochen mit entscheidend geprägt werden kann.In dem Kooperationsprojekt „mybabywatch“ untersucht nun die Neonatologie der Charité am Campus Mitte gemeinsam mit der BARMER GEK und der Firma mybabywatch GmbH die praktische Anwendung der von der Firma mybabywatch eigens für das Projekt entwickelten Software, einer Weiterentwicklung der bisherigen „Sternchenstunde“. In Kooperation mit mybabywatch gelang eine technische Verbesserung und die Einbindung weiterer Funktionen. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Hans Proquitté können betroffene Eltern ab sofort über verschlüsselte Zugangsdaten ihre Neu- und Frühgeborenen betrachten. „Wir wollen herausfinden, wie wir Eltern und Kind in dieser Extremsituation noch intensiver unterstützen können. Vielleicht können moderne Kommunikationsmittel dabei helfen,“ sagt Dr. Rolf-Ulrich Schlenker von der BARMER GEK. Mittels an dem Bettchen befestigter Webcams können die Eltern ihren Nachwuchs über das Internet besuchen. Wissenschaftliches Ziel dieser Untersuchung ist es nachzuweisen, dass die Nutzung von visuellen Kontaktmöglichkeiten via Webcam die Eltern in ihrer Situation unterstützt und ihre psychische Belastung gesenkt werden kann. Elterliche Kontroll- und Kompetenzüberzeugungen sollen unterstützt und Frühgeborene noch im Krankenhaus besser in die Familie miteinbezogen werden.</content></entry><entry><title>Wissenschaftlichem Fehlverhalten begegnen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaftlichem_fehlverhalten_begegnen/" type="text/html" title="Wissenschaftlichem Fehlverhalten begegnen" hreflang="de"  /><updated>2011-10-10T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-10T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaftlichem_fehlverhalten_begegnen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaftlichem_fehlverhalten_begegnen/" >Am vergangenen Freitag, den 7. Oktober,  fand an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein internationales Symposium mit dem Titel: „Responsible conduct of research in academic medicine: From neglect to action Plan“ statt. Zu den teilnehmenden Gästen gehörten unter anderem Prof. Jens Reich, Mitglied des deutschen Ethikrats, Gretchen Brodnicki, Dekanin  Wissenschaftliche Integrität  der Harvard Medical School, USA, sowie John C. Galland, Direktor des Office of Research Integrity  beim US Bundesgesundheitsministerium.Es wurde deutlich, dass zunehmend Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis aufgedeckt werden, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Hierfür werden in erster Linie eine erhöhte Aufmerksamkeit von wissenschaftlichen Institutionen und Journalen, eine Verbesserung von entsprechender Software aber auch ein erhöhter Erfolgsdruck im Wissenschaftssystem verantwortlich gemacht. Gleichzeitig zeigte sich jedoch, dass sich das öffentliche Vertrauen in die Wissenschaft durch die Zunahme an wissenschaftlichem Fehlverhalten in einer ernstzunehmenden Krise befindet.Allgemeiner Konsens herrschte darüber, dass zwischen einem Wissenschaftsbetrug im engeren Sinn (Plagiate, Veränderung von Originaldaten, Erfindung von Daten) und Fehlern, die durch fehlende Anwendung von Standards des guten wissenschaftlichen Arbeitens entstehen, unterschieden werden muss.Für alle Betrugsfälle müssen schnelle und vor allem transparente Prozesse und Sanktionen implementiert werden. Insbesondere in den USA haben Institutionen wie Harvard oder das NIH bereits seit längerer Zeit ständige Mitarbeiter in Geschäftsstellen und Büros installiert, die diese Prozesse durchführen. Eine in diesem Zusammenhang interessante Information war, dass die Kosten der Untersuchung  pro Betrugsfall mit mindestens $ 500 000 angesetzt werden. Insgesamt wurde deutlich, dass die USA gegenüber Deutschland einen mindestens 10-jährigen Vorsprung im Umgang mit wissenschaftlichem  Fehlverhalten sowie mit Maßnahmen zu dessen Verhinderung haben. Ein wesentlicher Unterschied ist beispielsweise, dass in den USA auf Bundesebene das 'Office of Research Integrity' existiert, welches eine zentrale Rolle bei der Verhinderung und Verfolgung von Fehlverhalten und der Schaffung einer Ethik von guter wissenschaftlicher Praxis spielt. Es wurde offensichtlich, dass auch Deutschland eine solche Institution braucht.Insgesamt bestand Einigkeit darüber, dass noch wichtiger als die Aufdeckung und  Verfolgung von Betrugsfällen, die Prävention durch die Vermittlung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis in allen Phasen der wissenschaftlichen Ausbildung ist. Die Charité ist die erste medizinische Fakultät, die eine ständige Geschäftsstelle eingerichtet hat und im Rahmen eines Aktionsplans die Vermittlung der guten wissenschaftlichen Praxis in allen Stadien der Ausbildung vom Medizinstudium bis zum Habilitationsverfahren verankern wird.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaftlichem_fehlverhalten_begegnen/" >Am vergangenen Freitag, den 7. Oktober,  fand an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein internationales Symposium mit dem Titel: „Responsible conduct of research in academic medicine: From neglect to action Plan“ statt. Zu den teilnehmenden Gästen gehörten unter anderem Prof. Jens Reich, Mitglied des deutschen Ethikrats, Gretchen Brodnicki, Dekanin  Wissenschaftliche Integrität  der Harvard Medical School, USA, sowie John C. Galland, Direktor des Office of Research Integrity  beim US Bundesgesundheitsministerium.Es wurde deutlich, dass zunehmend Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis aufgedeckt werden, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Hierfür werden in erster Linie eine erhöhte Aufmerksamkeit von wissenschaftlichen Institutionen und Journalen, eine Verbesserung von entsprechender Software aber auch ein erhöhter Erfolgsdruck im Wissenschaftssystem verantwortlich gemacht. Gleichzeitig zeigte sich jedoch, dass sich das öffentliche Vertrauen in die Wissenschaft durch die Zunahme an wissenschaftlichem Fehlverhalten in einer ernstzunehmenden Krise befindet.Allgemeiner Konsens herrschte darüber, dass zwischen einem Wissenschaftsbetrug im engeren Sinn (Plagiate, Veränderung von Originaldaten, Erfindung von Daten) und Fehlern, die durch fehlende Anwendung von Standards des guten wissenschaftlichen Arbeitens entstehen, unterschieden werden muss.Für alle Betrugsfälle müssen schnelle und vor allem transparente Prozesse und Sanktionen implementiert werden. Insbesondere in den USA haben Institutionen wie Harvard oder das NIH bereits seit längerer Zeit ständige Mitarbeiter in Geschäftsstellen und Büros installiert, die diese Prozesse durchführen. Eine in diesem Zusammenhang interessante Information war, dass die Kosten der Untersuchung  pro Betrugsfall mit mindestens $ 500 000 angesetzt werden. Insgesamt wurde deutlich, dass die USA gegenüber Deutschland einen mindestens 10-jährigen Vorsprung im Umgang mit wissenschaftlichem  Fehlverhalten sowie mit Maßnahmen zu dessen Verhinderung haben. Ein wesentlicher Unterschied ist beispielsweise, dass in den USA auf Bundesebene das 'Office of Research Integrity' existiert, welches eine zentrale Rolle bei der Verhinderung und Verfolgung von Fehlverhalten und der Schaffung einer Ethik von guter wissenschaftlicher Praxis spielt. Es wurde offensichtlich, dass auch Deutschland eine solche Institution braucht.Insgesamt bestand Einigkeit darüber, dass noch wichtiger als die Aufdeckung und  Verfolgung von Betrugsfällen, die Prävention durch die Vermittlung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis in allen Phasen der wissenschaftlichen Ausbildung ist. Die Charité ist die erste medizinische Fakultät, die eine ständige Geschäftsstelle eingerichtet hat und im Rahmen eines Aktionsplans die Vermittlung der guten wissenschaftlichen Praxis in allen Stadien der Ausbildung vom Medizinstudium bis zum Habilitationsverfahren verankern wird.</content></entry><entry><title>A.L.A.R.M. erprobt neue Techniken im praktischen Einsatz</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alarm_erprobt_neue_techniken_im_praktischen_einsatz/" type="text/html" title="A.L.A.R.M. erprobt neue Techniken im praktischen Einsatz" hreflang="de"  /><updated>2011-10-10T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-10T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alarm_erprobt_neue_techniken_im_praktischen_einsatz/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alarm_erprobt_neue_techniken_im_praktischen_einsatz/" >Unter der Konsortialführung des Telemedizincentrums der Charité – Universitätsmedizin Berlin (TMCC) hat das Team des Forschungsprojekts A.L.A.R.M. (Adaptive Lösungsplattform zur aktiven technischen Unterstützung beim Retten von Menschenleben) auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Neukölln neue Techniken zur Bewältigung eines so genannten Massenanfalls von Verletzten (MANV) unter realistischen Bedingungen erprobt.Ziel des Projekts ist es, über innovative technische Lösungen die Kommunikation und Ressourcenverteilung bei großen Schadensereignissen mit vielen Verletzten so zu verbessern, dass die Überlebenschancen der Betroffenen steigen und Folgeschäden minimiert werden. Bei einem simulierten Bahnunfall wurden am Samstag rund 40 Verletztendarsteller aus einem Triebwagen der DB AG gerettet. Dazu wurden die Verletzten mit Hilfe der technischen Lösung kategorisiert und entsprechend des Schweregrades ihrer Verletzung durch Notärzte versorgt.Das lokale Management und die ressourcenschonende Abwicklung des Einsatzes vor Ort wurden durch mobile Module, Softwaresysteme und neue Anwendungsprozesse, die im Rahmen des Projektes A.L.A.R.M. entwickelt wurden, unterstützt. Auch der Abtransport in Krankenhäuser erfolgte reibungslos.Besondere Herausforderungen, denen sich das Projekt gestellt hat, sind:- das schnelle Erkennen der gesamten Schadenssituation- die qualitative und quantitative Erfassung der Verletzten und deren medizinische Betreuung- die bedarfsweise Einbeziehung medizinischer Fachkompetenz über Telemedizin-Technologie- das digitale Vorhalten und Zugreifen auf Informationen- die Weiterleitung und Mehrfachverwendung von Daten- die Beseitigung der Abhängigkeit von festen Kommunikationsinfrastrukturen- das lokale Management einer MANV-Situation- die Einbindung einer gesamtstrategischen Entscheidungsebene die ressourcenschonende Gesamtabwicklung der Lage von Einsatzkräften vor Ort  Die Projektpartner und die übenden Einsatzkräfte bewerteten den Einsatz der Geräte als großen Fortschritt. Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können Sie sich gerne auf unserer Projekthomepage http://www.alarm-projekt.de informieren, oder kontaktieren Sie bitte unsere Konsortialführung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/alarm_erprobt_neue_techniken_im_praktischen_einsatz/" >Unter der Konsortialführung des Telemedizincentrums der Charité – Universitätsmedizin Berlin (TMCC) hat das Team des Forschungsprojekts A.L.A.R.M. (Adaptive Lösungsplattform zur aktiven technischen Unterstützung beim Retten von Menschenleben) auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Neukölln neue Techniken zur Bewältigung eines so genannten Massenanfalls von Verletzten (MANV) unter realistischen Bedingungen erprobt.Ziel des Projekts ist es, über innovative technische Lösungen die Kommunikation und Ressourcenverteilung bei großen Schadensereignissen mit vielen Verletzten so zu verbessern, dass die Überlebenschancen der Betroffenen steigen und Folgeschäden minimiert werden. Bei einem simulierten Bahnunfall wurden am Samstag rund 40 Verletztendarsteller aus einem Triebwagen der DB AG gerettet. Dazu wurden die Verletzten mit Hilfe der technischen Lösung kategorisiert und entsprechend des Schweregrades ihrer Verletzung durch Notärzte versorgt.Das lokale Management und die ressourcenschonende Abwicklung des Einsatzes vor Ort wurden durch mobile Module, Softwaresysteme und neue Anwendungsprozesse, die im Rahmen des Projektes A.L.A.R.M. entwickelt wurden, unterstützt. Auch der Abtransport in Krankenhäuser erfolgte reibungslos.Besondere Herausforderungen, denen sich das Projekt gestellt hat, sind:- das schnelle Erkennen der gesamten Schadenssituation- die qualitative und quantitative Erfassung der Verletzten und deren medizinische Betreuung- die bedarfsweise Einbeziehung medizinischer Fachkompetenz über Telemedizin-Technologie- das digitale Vorhalten und Zugreifen auf Informationen- die Weiterleitung und Mehrfachverwendung von Daten- die Beseitigung der Abhängigkeit von festen Kommunikationsinfrastrukturen- das lokale Management einer MANV-Situation- die Einbindung einer gesamtstrategischen Entscheidungsebene die ressourcenschonende Gesamtabwicklung der Lage von Einsatzkräften vor Ort  Die Projektpartner und die übenden Einsatzkräfte bewerteten den Einsatz der Geräte als großen Fortschritt. Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können Sie sich gerne auf unserer Projekthomepage http://www.alarm-projekt.de informieren, oder kontaktieren Sie bitte unsere Konsortialführung.</content></entry><entry><title>Neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_funktion_des_hippocampus/" type="text/html" title="Neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus" hreflang="de"  /><updated>2011-10-06T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-06T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_funktion_des_hippocampus/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_funktion_des_hippocampus/" >Ein Forscherteam aus Berlin, München und Haifa hat neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus, einem für die Gedächtnisbildung wichtigen Gehirnareal, vorgelegt. Die Forscher untersuchten dabei zelluläre Mechanismen hochfrequenter Rhythmen, die eine wichtige Rolle bei Gedächtnisprozessen und in veränderter Form möglicherweise auch bei diversen Hirn-Erkrankungen spielen.  In der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Neuron präsentiert das Forscherteam aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Exzellenzclusters NeuroCure der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Bernstein Zentren in Berlin und München sowie der Universität Haifa neue Erkenntnisse zu Mechanismen von Hippocampus-Rhythmen.Im Rahmen der Gedächtnisbildung arbeitet der Hippocampus als eine Art Zwischenspeicher des Gehirns. In Ruhephasen, wie beispielsweise im Schlaf, werden Informationen, die vorher aufgenommen wurden, verfestigt und zur endgültigen Speicherung in andere Hirngebiete weitergeleitet. Diese Funktion des Hippocampus ist an Rhythmen, sogenannte Oszillationen, gekoppelt. Diese Rhythmen sind den vom Arzt mit einem EEG gemessenen Hirnströmen sehr ähnlich. Das Entstehen dieser Rhythmen setzt ein geordnetes Zusammenwirken einer Vielzahl von Nervenzellen voraus. Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine Unterdrückung – oder die Verstärkung – von Gehirn-Oszillationen das Lernen verschlechtern oder verbessern kann.Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrierten sich nun in ihrer Studie auf die sogenannte Ripple-Oszillation, einem mit 200 Hz sehr schnellen Rhythmus, dessen Mechanismen bisher wenig verstanden sind. Dabei untersuchten sie elektrische Ströme in einzelnen Zellen im Hippocampus, die während der Ripple-Oszillation auftreten. „Unsere Ergebnisse zeigen zum ersten Mal direkt, wie erregende und hemmende Impulse während der Ripples auf einer sehr schnellen Zeitskala zusammenwirken“, berichtet Dr. Nikolaus Maier, Neurowissenschaftler an der Charité. Das Verständnis dieser Mechanismen ist nicht nur im Rahmen der Gedächtnisforschung von Bedeutung, sondern auch deshalb, weil eine Veränderung der synchronen Aktivität fatale Folgen haben kann. „Eine Störung der Rhythmen im Hippocampus kann eine mögliche Ursache von krankhaften Zuständen wie Epilepsien, Schizophrenie oder Gedächtnisstörungen im Rahmen der Alzheimer-Erkrankung sein“, erläutert Prof. Dr. Dietmar Schmitz, Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure. Daher bilden die jetzt veröffentlichten Ergebnisse auch eine Basis zur Erforschung künftiger klinisch-therapeutischer Ansätze.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_zur_funktion_des_hippocampus/" >Ein Forscherteam aus Berlin, München und Haifa hat neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus, einem für die Gedächtnisbildung wichtigen Gehirnareal, vorgelegt. Die Forscher untersuchten dabei zelluläre Mechanismen hochfrequenter Rhythmen, die eine wichtige Rolle bei Gedächtnisprozessen und in veränderter Form möglicherweise auch bei diversen Hirn-Erkrankungen spielen.  In der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Neuron präsentiert das Forscherteam aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Exzellenzclusters NeuroCure der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Bernstein Zentren in Berlin und München sowie der Universität Haifa neue Erkenntnisse zu Mechanismen von Hippocampus-Rhythmen.Im Rahmen der Gedächtnisbildung arbeitet der Hippocampus als eine Art Zwischenspeicher des Gehirns. In Ruhephasen, wie beispielsweise im Schlaf, werden Informationen, die vorher aufgenommen wurden, verfestigt und zur endgültigen Speicherung in andere Hirngebiete weitergeleitet. Diese Funktion des Hippocampus ist an Rhythmen, sogenannte Oszillationen, gekoppelt. Diese Rhythmen sind den vom Arzt mit einem EEG gemessenen Hirnströmen sehr ähnlich. Das Entstehen dieser Rhythmen setzt ein geordnetes Zusammenwirken einer Vielzahl von Nervenzellen voraus. Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine Unterdrückung – oder die Verstärkung – von Gehirn-Oszillationen das Lernen verschlechtern oder verbessern kann.Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrierten sich nun in ihrer Studie auf die sogenannte Ripple-Oszillation, einem mit 200 Hz sehr schnellen Rhythmus, dessen Mechanismen bisher wenig verstanden sind. Dabei untersuchten sie elektrische Ströme in einzelnen Zellen im Hippocampus, die während der Ripple-Oszillation auftreten. „Unsere Ergebnisse zeigen zum ersten Mal direkt, wie erregende und hemmende Impulse während der Ripples auf einer sehr schnellen Zeitskala zusammenwirken“, berichtet Dr. Nikolaus Maier, Neurowissenschaftler an der Charité. Das Verständnis dieser Mechanismen ist nicht nur im Rahmen der Gedächtnisforschung von Bedeutung, sondern auch deshalb, weil eine Veränderung der synchronen Aktivität fatale Folgen haben kann. „Eine Störung der Rhythmen im Hippocampus kann eine mögliche Ursache von krankhaften Zuständen wie Epilepsien, Schizophrenie oder Gedächtnisstörungen im Rahmen der Alzheimer-Erkrankung sein“, erläutert Prof. Dr. Dietmar Schmitz, Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure. Daher bilden die jetzt veröffentlichten Ergebnisse auch eine Basis zur Erforschung künftiger klinisch-therapeutischer Ansätze.</content></entry><entry><title>Aktiv gegen den Rheumaschmerz</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aktiv_gegen_den_rheumaschmerz/" type="text/html" title="Aktiv gegen den Rheumaschmerz" hreflang="de"  /><updated>2011-10-06T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-06T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aktiv_gegen_den_rheumaschmerz/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aktiv_gegen_den_rheumaschmerz/" >Eine Veranstaltung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin am kommenden Mittwoch, den 12.10.2011 von 15.00 bis 18.00 Uhr in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin beantwortet Fragen – und gibt praktische Bewegungstipps und Ideen für kreatives Gestalten bei einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm.Der diesjährige Welt-Rheuma-Tag steht ganz im Zeichen der neuen Kampagne des Bundesverbands der Deutschen Rheuma-Liga, die unter dem Motto „aktiv gegen den Rheumaschmerz“ Bewegung in den Mittelpunkt stellt – Bewegung und aktive Krankheitsbewältigung durch Information der Betroffenen und kreative Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Selbsthilfe. Den Umgang mit einer chronischen rheumatischen Erkrankung im Alltag zu meistern und ein aktives, bewegliches, mobiles Leben trotz teilweise starker Einschränkungen führen zu können: dabei will die Deutsche Rheuma-Liga Berlin als Sprachrohr und als Ansprechpartner der Betroffenen, ihrer Angehörigen und aller Interessierten unterstützen.Am Welt-Rheuma-Tag 2011 lädt die größte Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen daher in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Gerd-Rüdiger Burmester und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) zu einer abwechslungsreichen „Rundum“-Informations- und Aktionsveranstaltung auf dem Campus Mitte der Charité ein:Das Patientenforum mit Expertenvorträgen findet von 15.00 bis 16.30 Uhr im DRFZ statt, anschließend laden der Rheuma-Liga-Treffpunkt Mitte mit den Selbsthilfe- und Kreativgruppen und die Tagesklinik an der medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin bis 18.00 Uhr zu Schnupperkursen im Gebäude in der Luisenstraße 13 ein. Die Wege sind ausgeschildert und werden begleitet. Der Eintritt ist kostenfrei, für einen Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen ist gesorgt.Das Programm erhalten Sie hier</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aktiv_gegen_den_rheumaschmerz/" >Eine Veranstaltung der Deutschen Rheuma-Liga Berlin am kommenden Mittwoch, den 12.10.2011 von 15.00 bis 18.00 Uhr in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin beantwortet Fragen – und gibt praktische Bewegungstipps und Ideen für kreatives Gestalten bei einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm.Der diesjährige Welt-Rheuma-Tag steht ganz im Zeichen der neuen Kampagne des Bundesverbands der Deutschen Rheuma-Liga, die unter dem Motto „aktiv gegen den Rheumaschmerz“ Bewegung in den Mittelpunkt stellt – Bewegung und aktive Krankheitsbewältigung durch Information der Betroffenen und kreative Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Selbsthilfe. Den Umgang mit einer chronischen rheumatischen Erkrankung im Alltag zu meistern und ein aktives, bewegliches, mobiles Leben trotz teilweise starker Einschränkungen führen zu können: dabei will die Deutsche Rheuma-Liga Berlin als Sprachrohr und als Ansprechpartner der Betroffenen, ihrer Angehörigen und aller Interessierten unterstützen.Am Welt-Rheuma-Tag 2011 lädt die größte Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen daher in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Gerd-Rüdiger Burmester und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) zu einer abwechslungsreichen „Rundum“-Informations- und Aktionsveranstaltung auf dem Campus Mitte der Charité ein:Das Patientenforum mit Expertenvorträgen findet von 15.00 bis 16.30 Uhr im DRFZ statt, anschließend laden der Rheuma-Liga-Treffpunkt Mitte mit den Selbsthilfe- und Kreativgruppen und die Tagesklinik an der medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin bis 18.00 Uhr zu Schnupperkursen im Gebäude in der Luisenstraße 13 ein. Die Wege sind ausgeschildert und werden begleitet. Der Eintritt ist kostenfrei, für einen Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen ist gesorgt.Das Programm erhalten Sie hier</content></entry><entry><title>ERC Starting Grant bringt Spitzenwissenschaftler an die Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erc_starting_grant_bringt_spitzenwissenschaftler_an_die_charite/" type="text/html" title="ERC Starting Grant bringt Spitzenwissenschaftler an die Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-10-05T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-05T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erc_starting_grant_bringt_spitzenwissenschaftler_an_die_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erc_starting_grant_bringt_spitzenwissenschaftler_an_die_charite/" >Der Wissenschaftler Dr. Jan Laufer erhält 1,6 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für den Aufbau einer Forschergruppe für Photoakustische Bildgebung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Stammzellen bei der Geweberegeneration mittels photoakustischer Bildgebung. Um dies zu erreichen, wird sich der promovierte Biomedizintechniker in den kommenden fünf Jahren der Entwicklung von rein optischen Bildgebertechnologien, genetischen Kontrastmitteln und Methoden für die quantitative Analyse der Daten widmen.  Mithilfe dieser Technologien und Methoden will der Wissenschaftler das Verhalten von Stammzellen direkt im Gewebe von Knochen und Muskeln und in Abhängigkeit der physikalischen und mechanischen Randbedingungen in vivo charakterisieren.Die zelluläre und molekulare Bildgebung von Geweben ist mit bisherigen Technologien und in der geplanten Komplexität noch nicht möglich. Photoakustische Bildgebung vereint die Vorteile optischer und akustischer Verfahren. Schnelle Lichtimpulse wandeln sich durch die Absorption im Gewebe in akustische Ultraschallwellen um, die mithilfe von Sensoren gemessen und ausgelesen werden können. Im Gegensatz zum konventionellen Ultraschall  wird die akustische Strahlung jedoch vom Gewebe selbst erzeugt. Dadurch sind die Ergebnisse zum einen hoch detailiert und räumlich darstellbar und bieten zum anderen die Möglichkeit, unterschiedliche Absorptionsspektren der Gewebefarbstoffe (z.B. Hämoglobin, Wasser und Kontrastmittel) für quantitative, molekulare Bildgebung zu nutzen.Jan Laufer, der aktuell noch am University College London tätig ist und an die Charité wechselt, war in den letzten Jahren maßgeblich an der Entwicklung dieses Verfahrens beteiligt. In ersten Untersuchungen konnten die Wissenschaftler in Großbritannien nicht nur Tumore und Gefäße darstellen, sondern auch funktionale und quantitative Aussagen, u.a. zur Sauerstoffsättigung, machen.Kay Raum, Professor für Mechanische Grundlagen der Regeneration an der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT). freut sich, dass Laufers Expertise an die Charité wechselt: „Jan Laufer und sein Team werden diese innovative bildgebende Technologie in Berlin und Verbund mit dem Julius Wolff Institut, dem Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien und der Graduiertenschule weiterentwickeln und damit unser wissenschaftliches Spektrum erweitern.Der ERC Starting Grant wird seit 2007 vom Europäischen Forschungsrat (ERC) vergeben. Von den in diesem Jahr über 4000 eingereichten Projektanträgen aus den Geistes-, Natur- und Lebenswissenschaften erhielten rund 12 Prozent den Zuschlag, sieben davon in Berlin. Für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stellt der Forschungsrat in den kommenden fünf Jahren rund 670 Millionen Euro zur Verfügung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erc_starting_grant_bringt_spitzenwissenschaftler_an_die_charite/" >Der Wissenschaftler Dr. Jan Laufer erhält 1,6 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für den Aufbau einer Forschergruppe für Photoakustische Bildgebung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Stammzellen bei der Geweberegeneration mittels photoakustischer Bildgebung. Um dies zu erreichen, wird sich der promovierte Biomedizintechniker in den kommenden fünf Jahren der Entwicklung von rein optischen Bildgebertechnologien, genetischen Kontrastmitteln und Methoden für die quantitative Analyse der Daten widmen.  Mithilfe dieser Technologien und Methoden will der Wissenschaftler das Verhalten von Stammzellen direkt im Gewebe von Knochen und Muskeln und in Abhängigkeit der physikalischen und mechanischen Randbedingungen in vivo charakterisieren.Die zelluläre und molekulare Bildgebung von Geweben ist mit bisherigen Technologien und in der geplanten Komplexität noch nicht möglich. Photoakustische Bildgebung vereint die Vorteile optischer und akustischer Verfahren. Schnelle Lichtimpulse wandeln sich durch die Absorption im Gewebe in akustische Ultraschallwellen um, die mithilfe von Sensoren gemessen und ausgelesen werden können. Im Gegensatz zum konventionellen Ultraschall  wird die akustische Strahlung jedoch vom Gewebe selbst erzeugt. Dadurch sind die Ergebnisse zum einen hoch detailiert und räumlich darstellbar und bieten zum anderen die Möglichkeit, unterschiedliche Absorptionsspektren der Gewebefarbstoffe (z.B. Hämoglobin, Wasser und Kontrastmittel) für quantitative, molekulare Bildgebung zu nutzen.Jan Laufer, der aktuell noch am University College London tätig ist und an die Charité wechselt, war in den letzten Jahren maßgeblich an der Entwicklung dieses Verfahrens beteiligt. In ersten Untersuchungen konnten die Wissenschaftler in Großbritannien nicht nur Tumore und Gefäße darstellen, sondern auch funktionale und quantitative Aussagen, u.a. zur Sauerstoffsättigung, machen.Kay Raum, Professor für Mechanische Grundlagen der Regeneration an der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT). freut sich, dass Laufers Expertise an die Charité wechselt: „Jan Laufer und sein Team werden diese innovative bildgebende Technologie in Berlin und Verbund mit dem Julius Wolff Institut, dem Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien und der Graduiertenschule weiterentwickeln und damit unser wissenschaftliches Spektrum erweitern.Der ERC Starting Grant wird seit 2007 vom Europäischen Forschungsrat (ERC) vergeben. Von den in diesem Jahr über 4000 eingereichten Projektanträgen aus den Geistes-, Natur- und Lebenswissenschaften erhielten rund 12 Prozent den Zuschlag, sieben davon in Berlin. Für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stellt der Forschungsrat in den kommenden fünf Jahren rund 670 Millionen Euro zur Verfügung.</content></entry><entry><title>Charité Nachwuchswissenschaftler erhält Ismar-Boas-Preis</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_nachwuchswissenschaftler_erhaelt_ismar_boas_preis/" type="text/html" title="Charité Nachwuchswissenschaftler erhält Ismar-Boas-Preis" hreflang="de"  /><updated>2011-10-05T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-05T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_nachwuchswissenschaftler_erhaelt_ismar_boas_preis/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_nachwuchswissenschaftler_erhaelt_ismar_boas_preis/" >Die Doktorarbeit von Dr. Johan Friso Lock, Assistenzarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist jetzt mit dem Ismar-Boas-Preis ausgezeichnet worden. Damit wurde seine Dissertation als die beste Arbeit des Jahres 2011 auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten geehrt.In seiner Arbeit mit dem Titel „Innovative Verfahren zur verbesserten Diagnostik der initialen Transplantatfunktion nach Lebertransplantation“ untersuchte Dr. Lock neuartige dynamische Leberfunktionstests. Dabei wird die Verstoffwechselung bestimmter Substanzen in der Leber direkt im Patienten untersucht. Als Doktorand in der Arbeitsgruppe „Workgroup for the liver“ von Privatdozent Dr. Martin Stockmann aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie untersuchte Dr. Lock insgesamt 100 Patienten vor und nach einer Lebertransplantation. Es gelang ihm zu zeigen, dass dynamische Leberfunktionstests eine bessere Diagnostik der Transplantatfunktion nach Lebertransplantation ermöglichen als bisherige Testmethoden. Dadurch können postoperative Komplikationen frühzeitig erkannt werden und eine individualisierte Therapie erfolgen.Dr. Lock erhielt den Ismar-Boas-Preis anlässlich der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig. Die Auszeichnung wird seit 1977 für  herausragende Doktorarbeiten im Fachgebiet der Gastroenterologie vergeben.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_nachwuchswissenschaftler_erhaelt_ismar_boas_preis/" >Die Doktorarbeit von Dr. Johan Friso Lock, Assistenzarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist jetzt mit dem Ismar-Boas-Preis ausgezeichnet worden. Damit wurde seine Dissertation als die beste Arbeit des Jahres 2011 auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten geehrt.In seiner Arbeit mit dem Titel „Innovative Verfahren zur verbesserten Diagnostik der initialen Transplantatfunktion nach Lebertransplantation“ untersuchte Dr. Lock neuartige dynamische Leberfunktionstests. Dabei wird die Verstoffwechselung bestimmter Substanzen in der Leber direkt im Patienten untersucht. Als Doktorand in der Arbeitsgruppe „Workgroup for the liver“ von Privatdozent Dr. Martin Stockmann aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie untersuchte Dr. Lock insgesamt 100 Patienten vor und nach einer Lebertransplantation. Es gelang ihm zu zeigen, dass dynamische Leberfunktionstests eine bessere Diagnostik der Transplantatfunktion nach Lebertransplantation ermöglichen als bisherige Testmethoden. Dadurch können postoperative Komplikationen frühzeitig erkannt werden und eine individualisierte Therapie erfolgen.Dr. Lock erhielt den Ismar-Boas-Preis anlässlich der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Leipzig. Die Auszeichnung wird seit 1977 für  herausragende Doktorarbeiten im Fachgebiet der Gastroenterologie vergeben.</content></entry><entry><title>Ausbildungsjahr hat positiv begonnen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausbildungsjahr_hat_positiv_begonnen/" type="text/html" title="Ausbildungsjahr hat positiv begonnen" hreflang="de"  /><updated>2011-10-04T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-04T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausbildungsjahr_hat_positiv_begonnen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausbildungsjahr_hat_positiv_begonnen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gehört zu den drei größten Ausbildern im Gesundheitswesen in der Region Berlin-Brandenburg. Momentan verfügt die Akademie über mehr als 600 Ausbildungsplätze in acht verschiedenen Gesundheitsberufen. Wer die richtigen Voraussetzungen mitbringt, kann sich in der Diätassistenz, im Hebammenwesen, in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Logopädie, der Physiotherapie, der Operationstechnischen Assistenz sowie der Sektions- und Präparationsassistenz ausbilden lassen.Mit dem neuen Ausbildungsjahr werden in drei Pflegekursen 73 junge Menschen ausgebildet. Auch in diesem Semester kommen sechs Auszubildende aus dem Unfallkrankenhaus Berlin, mit dem eine Kooperation besteht. Ein Novum in der Pflegeausbildung ist die Kooperation mit der Akkon Hochschule Berlin. Erstmals werden 7 Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die die Ausbildung in der Gesundheitsakademie beginnen, gleichzeitig den „Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegemanagement“ an der privaten Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften belegen. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule mit 10 Charité-Auszubildenden für den „Bachelor of Nursing“.Nach drei Jahren ist die Ausbildung beendet, nach einem weiteren Jahr erlangen die Auszubildenden den Bachelor- Abschluss an der Hochschule. „Hier reagieren wir auf die gestiegene Nachfrage nach Pflegefachkräften. Wir sind an der Charité außerdem stets bemüht, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und in der Ausbildung auf solide Füße zu stellen“, betont die Pflegedirektorin der Charité Hedwig François-Kettner.In der Operationstechnischen Assistenz sowie in der Physiotherapie stellt die Charité jeweils 22 Lehrstellen zur Verfügung. In der Hebammenausbildung erhöht die Charité mit dem neuen Ausbildungsjahr die Lehrstellen um weitere 22 Plätze auf dann insgesamt 42. „Eine so große Geburtsmedizin wie an der Charité bietet den zukünftigen Hebammen perfekte Ausbildungsbedingungen. Hier kann für alle Auszubildenden ein guter Praxiseinsatz gewährleistet werden und wir kümmern uns gleichzeitig um den Fachkräftenachwuchs“, sagt Dr. Marianne Rabe, Leiterin der Gesundheitsakademie an der Charité.Neben der Vielfalt der dreijährigen Ausbildungsrichtungen bietet die Charité eine weitere Besonderheit in ihrer Ausbildungssparte an, die bundesweit einzigartig ist. „An unserer Akademie“ so Marianne Rabe, „kann man sich in sechs Monaten zum medizinischen Sektions- und Präparationsassistenten ausbilden lassen.“ Diese arbeiten in pathologischen und gerichtsmedizinischen und auch anatomischen Instituten und wirken bei Obduktionen mit. Nach der Ausbildung ist noch ein sechsmonatiges Anerkennungspraktikum abzuleisten. „Wir reagieren mit diesem speziellem Ausbildungskurs auf eine bundesweit enorm gestiegene Nachfrage“, so der Kursleiter Anistan Sebastiampillai, „und wer seine Ausbildung nach sechs Monaten bei uns abschließt, hat anschließend gute Berufsaussichten“.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausbildungsjahr_hat_positiv_begonnen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gehört zu den drei größten Ausbildern im Gesundheitswesen in der Region Berlin-Brandenburg. Momentan verfügt die Akademie über mehr als 600 Ausbildungsplätze in acht verschiedenen Gesundheitsberufen. Wer die richtigen Voraussetzungen mitbringt, kann sich in der Diätassistenz, im Hebammenwesen, in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Logopädie, der Physiotherapie, der Operationstechnischen Assistenz sowie der Sektions- und Präparationsassistenz ausbilden lassen.Mit dem neuen Ausbildungsjahr werden in drei Pflegekursen 73 junge Menschen ausgebildet. Auch in diesem Semester kommen sechs Auszubildende aus dem Unfallkrankenhaus Berlin, mit dem eine Kooperation besteht. Ein Novum in der Pflegeausbildung ist die Kooperation mit der Akkon Hochschule Berlin. Erstmals werden 7 Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die die Ausbildung in der Gesundheitsakademie beginnen, gleichzeitig den „Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegemanagement“ an der privaten Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften belegen. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule mit 10 Charité-Auszubildenden für den „Bachelor of Nursing“.Nach drei Jahren ist die Ausbildung beendet, nach einem weiteren Jahr erlangen die Auszubildenden den Bachelor- Abschluss an der Hochschule. „Hier reagieren wir auf die gestiegene Nachfrage nach Pflegefachkräften. Wir sind an der Charité außerdem stets bemüht, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und in der Ausbildung auf solide Füße zu stellen“, betont die Pflegedirektorin der Charité Hedwig François-Kettner.In der Operationstechnischen Assistenz sowie in der Physiotherapie stellt die Charité jeweils 22 Lehrstellen zur Verfügung. In der Hebammenausbildung erhöht die Charité mit dem neuen Ausbildungsjahr die Lehrstellen um weitere 22 Plätze auf dann insgesamt 42. „Eine so große Geburtsmedizin wie an der Charité bietet den zukünftigen Hebammen perfekte Ausbildungsbedingungen. Hier kann für alle Auszubildenden ein guter Praxiseinsatz gewährleistet werden und wir kümmern uns gleichzeitig um den Fachkräftenachwuchs“, sagt Dr. Marianne Rabe, Leiterin der Gesundheitsakademie an der Charité.Neben der Vielfalt der dreijährigen Ausbildungsrichtungen bietet die Charité eine weitere Besonderheit in ihrer Ausbildungssparte an, die bundesweit einzigartig ist. „An unserer Akademie“ so Marianne Rabe, „kann man sich in sechs Monaten zum medizinischen Sektions- und Präparationsassistenten ausbilden lassen.“ Diese arbeiten in pathologischen und gerichtsmedizinischen und auch anatomischen Instituten und wirken bei Obduktionen mit. Nach der Ausbildung ist noch ein sechsmonatiges Anerkennungspraktikum abzuleisten. „Wir reagieren mit diesem speziellem Ausbildungskurs auf eine bundesweit enorm gestiegene Nachfrage“, so der Kursleiter Anistan Sebastiampillai, „und wer seine Ausbildung nach sechs Monaten bei uns abschließt, hat anschließend gute Berufsaussichten“.</content></entry><entry><title>Allergieforscherin der Charité ausgezeichnet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/allergieforscherin_der_charite_ausgezeichnet/" type="text/html" title="Allergieforscherin der Charité ausgezeichnet" hreflang="de"  /><updated>2011-10-04T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-04T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/allergieforscherin_der_charite_ausgezeichnet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/allergieforscherin_der_charite_ausgezeichnet/" >Dr. Maike Pincus von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist jetzt mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes ausgezeichnet worden. Die 34-jährige Medizinerin erforscht, inwieweit allergische Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma bronchiale und Heuschnupfen schon im Mutterleib programmiert werden. Ihre Untersuchungen zeigen, dass beispielsweise Stress während der Schwangerschaft allergische Erkrankungen beim Kind begünstigen kann. Darüber hinaus sind Mädchen hormonbedingt häufiger betroffen als Jungen. Ziel der Forschungen von Dr. Pincus ist es, Allergien so früh wie möglich, bestenfalls schon im Mutterleib, vorzubeugen. Das wäre beispielsweise durch Beeinflussung des psychosozialen Umfeldes der Mutter möglich. Dr. Pincus stellt fest: „Der Umgang mit Stress ist teilweise durch soziokulturelle Faktoren bedingt. Auch die soziale Unterstützung von Schwangeren und Müttern ist in verschiedenen ethnischen Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt.“Im Sommer hat Dr. Pincus ihre Facharztprüfung abgelegt und arbeitet nun an der Fertigstellung ihrer Habilitation. Sie hat am Mentorinnenprogramm der Charité teilgenommen und schon zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen für ihre wissenschaftliche Arbeit erhalten.Der Deutsche Ärztinnenbund verleiht den Wissenschaftspreis an junge Ärztinnen und Zahnärztinnen aus Klinik und Wissenschaft, die in ihrer Arbeit den geschlechtsspezifischen Aspekt in Studiendesign und Auswertung berücksichtigen. Der Preis wird von der Stiftung "Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes" finanziert.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/allergieforscherin_der_charite_ausgezeichnet/" >Dr. Maike Pincus von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist jetzt mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes ausgezeichnet worden. Die 34-jährige Medizinerin erforscht, inwieweit allergische Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma bronchiale und Heuschnupfen schon im Mutterleib programmiert werden. Ihre Untersuchungen zeigen, dass beispielsweise Stress während der Schwangerschaft allergische Erkrankungen beim Kind begünstigen kann. Darüber hinaus sind Mädchen hormonbedingt häufiger betroffen als Jungen. Ziel der Forschungen von Dr. Pincus ist es, Allergien so früh wie möglich, bestenfalls schon im Mutterleib, vorzubeugen. Das wäre beispielsweise durch Beeinflussung des psychosozialen Umfeldes der Mutter möglich. Dr. Pincus stellt fest: „Der Umgang mit Stress ist teilweise durch soziokulturelle Faktoren bedingt. Auch die soziale Unterstützung von Schwangeren und Müttern ist in verschiedenen ethnischen Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt.“Im Sommer hat Dr. Pincus ihre Facharztprüfung abgelegt und arbeitet nun an der Fertigstellung ihrer Habilitation. Sie hat am Mentorinnenprogramm der Charité teilgenommen und schon zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen für ihre wissenschaftliche Arbeit erhalten.Der Deutsche Ärztinnenbund verleiht den Wissenschaftspreis an junge Ärztinnen und Zahnärztinnen aus Klinik und Wissenschaft, die in ihrer Arbeit den geschlechtsspezifischen Aspekt in Studiendesign und Auswertung berücksichtigen. Der Preis wird von der Stiftung "Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes" finanziert.</content></entry><entry><title>Der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_mensch_als_ganzes_im_mittelpunkt/" type="text/html" title="Der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt" hreflang="de"  /><updated>2011-10-04T00:00:00+02:00</updated><published>2011-10-04T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_mensch_als_ganzes_im_mittelpunkt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_mensch_als_ganzes_im_mittelpunkt/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt am 7. und 8. Oktober zum vierten Europäischen Kongress für Integrative Medizin (ECIM) ein. Thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die integrative Onkologie. Dabei werden in der Krebsheilkunde wirksame Verfahren sowohl der Schulmedizin als auch der Komplementärmedizin kombiniert. Ziel ist die ganzheitliche Langzeitversorgung von Patientinnen und Patienten, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Zahlreiche Grundlagenvorträge und Workshops zeigen das medizinische Potential der Integrativen Medizin auf und führen in Theorie und Praxis ein. So geht es beispielsweise um Akupunktur bei Herzerkrankungen, Ernährung als Therapie chronisch entzündlicher Krankheiten sowie Meditation und Yoga zur Verbesserung der Lebensqualität bei schweren Erkrankungen. Weitere Themen sind Kinderheilkunde, Schmerztherapie, Forschungsmethoden und Integrative Medizin in der Pflege. Der Kongresspräsident Prof. Benno Brinkhaus von der Charité bietet mit dieser Veranstaltung eine innovative Plattform für Medizin, Forschung und Politik. Am 22. Oktober findet ein Informationstag für die Öffentlichkeit statt, der allen Interessierten einen Überblick über neue schulmedizinische und komplementäre Therapieverfahren bietet. Hier werden Experten beider Gebiete den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort stehen.Der Kongress beginnt am 7. Oktober um 8.00 Uhr, Veranstaltungsort ist Charité Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin. Interne Adresse: Lehrgebäude, Weststraße/ Forum 3. Weitere Informationen unter http://www.ecim-congress.org/.Der offene Informationstag findet am 22. Oktober von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Kalkscheune, Johannisstraße 2 in 10117 Berlin statt. Unkostenbeitrag: 10,- Euro, Gesprächsrunden und Workshops inklusive.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_mensch_als_ganzes_im_mittelpunkt/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt am 7. und 8. Oktober zum vierten Europäischen Kongress für Integrative Medizin (ECIM) ein. Thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die integrative Onkologie. Dabei werden in der Krebsheilkunde wirksame Verfahren sowohl der Schulmedizin als auch der Komplementärmedizin kombiniert. Ziel ist die ganzheitliche Langzeitversorgung von Patientinnen und Patienten, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Zahlreiche Grundlagenvorträge und Workshops zeigen das medizinische Potential der Integrativen Medizin auf und führen in Theorie und Praxis ein. So geht es beispielsweise um Akupunktur bei Herzerkrankungen, Ernährung als Therapie chronisch entzündlicher Krankheiten sowie Meditation und Yoga zur Verbesserung der Lebensqualität bei schweren Erkrankungen. Weitere Themen sind Kinderheilkunde, Schmerztherapie, Forschungsmethoden und Integrative Medizin in der Pflege. Der Kongresspräsident Prof. Benno Brinkhaus von der Charité bietet mit dieser Veranstaltung eine innovative Plattform für Medizin, Forschung und Politik. Am 22. Oktober findet ein Informationstag für die Öffentlichkeit statt, der allen Interessierten einen Überblick über neue schulmedizinische und komplementäre Therapieverfahren bietet. Hier werden Experten beider Gebiete den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort stehen.Der Kongress beginnt am 7. Oktober um 8.00 Uhr, Veranstaltungsort ist Charité Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin. Interne Adresse: Lehrgebäude, Weststraße/ Forum 3. Weitere Informationen unter http://www.ecim-congress.org/.Der offene Informationstag findet am 22. Oktober von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Kalkscheune, Johannisstraße 2 in 10117 Berlin statt. Unkostenbeitrag: 10,- Euro, Gesprächsrunden und Workshops inklusive.</content></entry><entry><title>Berliner Universitätsmedizin ehrt die Opfer</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_universitaetsmedizin_ehrt_die_opfer/" type="text/html" title="Berliner Universitätsmedizin ehrt die Opfer" hreflang="de"  /><updated>2011-09-30T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-30T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_universitaetsmedizin_ehrt_die_opfer/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_universitaetsmedizin_ehrt_die_opfer/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute in einer feierlichen Zeremonie zwanzig  Schädel von Angehörigen der Nama und Herero aus dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika an den Rat für nationales Erbe Namibias zurückgegeben. Die Menschen waren während der Aufstände gegen die deutsche Kolonialherrschaft in den Jahren 1904 bis 1908 zu Tode gekommen. Ihre Gebeine lagerten seitdem in verschiedenen Berliner Sammlungen und gelangten teilweise erst nach 1990 in die Obhut der Charité.„Mit diesem Schritt stellen wir uns einem unrühmlichen Kapitel deutscher Wissenschaftsgeschichte“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Er erinnerte an die Leiden, die den Herero und Nama während des Ausrottungskrieges durch deutsche Kolonialtruppen zugefügt wurden. Hier habe sich erstmals eine Form des rassistischen Kolonialismus gezeigt, die später auch im Nationalsozialismus zum Tragen kam. „Als Arzt und Wissenschaftler ist es für mich besonders schmerzvoll, zu erkennen, dass auch Mediziner sich in den Dienst dieser frühen Form des Rassismus begeben haben“, sagte Prof. Einhäupl.Er sei überzeugt, dass sich die Charité als wissenschaftliche Institution der Herausforderung stellen müsse, die Geschichte der menschlichen Gebeine in ihrer Obhut genau und kritisch zu hinterfragen, fuhr Prof. Einhäupl fort. Der Vorstand der Charité bekenne sich zu seiner historischen Verantwortung gegenüber den Nama und Herero. „Durch diese Rückgabe menschlicher Überreste möchte die Charité Respekt bekunden und zum ehrenvollen Andenken der Opfer beitragen. Wir bedauern zutiefst die Verbrechen, die damals auch im Namen eines pervertierten Konzepts von wissenschaftlichem Fortschritt begangen worden sind und möchten uns aufrichtig entschuldigen.“Die Charité ist die erste wissenschaftliche Institution in Deutschland, die menschliche Überreste zurückgibt. Die zwanzig Menschen, deren Schädel sich bislang in den Sammlungen  der Charité befanden, waren größtenteils Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Es handelte sich um vier Frauen, 15 Männer und einen kleinen Jungen im Alter zwischen drei und vier Jahren. Elf von ihnen gehörten den Nama an, neun waren Hereros. Die unmittelbare Todesursache ließ sich in keinem Fall mehr feststellen. Diese Einzelheiten fanden Wissenschaftler der Charité im Rahmen einer DFG-geförderten Aufarbeitung heraus. Auf Ersuchen der indigenen Gemeinschaften Namibias haben sie in den letzten Jahren eine Dokumentation erstellt, die heute zusammen mit den Schädeln an die namibische Seite übergeben wurde.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_universitaetsmedizin_ehrt_die_opfer/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute in einer feierlichen Zeremonie zwanzig  Schädel von Angehörigen der Nama und Herero aus dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika an den Rat für nationales Erbe Namibias zurückgegeben. Die Menschen waren während der Aufstände gegen die deutsche Kolonialherrschaft in den Jahren 1904 bis 1908 zu Tode gekommen. Ihre Gebeine lagerten seitdem in verschiedenen Berliner Sammlungen und gelangten teilweise erst nach 1990 in die Obhut der Charité.„Mit diesem Schritt stellen wir uns einem unrühmlichen Kapitel deutscher Wissenschaftsgeschichte“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Er erinnerte an die Leiden, die den Herero und Nama während des Ausrottungskrieges durch deutsche Kolonialtruppen zugefügt wurden. Hier habe sich erstmals eine Form des rassistischen Kolonialismus gezeigt, die später auch im Nationalsozialismus zum Tragen kam. „Als Arzt und Wissenschaftler ist es für mich besonders schmerzvoll, zu erkennen, dass auch Mediziner sich in den Dienst dieser frühen Form des Rassismus begeben haben“, sagte Prof. Einhäupl.Er sei überzeugt, dass sich die Charité als wissenschaftliche Institution der Herausforderung stellen müsse, die Geschichte der menschlichen Gebeine in ihrer Obhut genau und kritisch zu hinterfragen, fuhr Prof. Einhäupl fort. Der Vorstand der Charité bekenne sich zu seiner historischen Verantwortung gegenüber den Nama und Herero. „Durch diese Rückgabe menschlicher Überreste möchte die Charité Respekt bekunden und zum ehrenvollen Andenken der Opfer beitragen. Wir bedauern zutiefst die Verbrechen, die damals auch im Namen eines pervertierten Konzepts von wissenschaftlichem Fortschritt begangen worden sind und möchten uns aufrichtig entschuldigen.“Die Charité ist die erste wissenschaftliche Institution in Deutschland, die menschliche Überreste zurückgibt. Die zwanzig Menschen, deren Schädel sich bislang in den Sammlungen  der Charité befanden, waren größtenteils Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Es handelte sich um vier Frauen, 15 Männer und einen kleinen Jungen im Alter zwischen drei und vier Jahren. Elf von ihnen gehörten den Nama an, neun waren Hereros. Die unmittelbare Todesursache ließ sich in keinem Fall mehr feststellen. Diese Einzelheiten fanden Wissenschaftler der Charité im Rahmen einer DFG-geförderten Aufarbeitung heraus. Auf Ersuchen der indigenen Gemeinschaften Namibias haben sie in den letzten Jahren eine Dokumentation erstellt, die heute zusammen mit den Schädeln an die namibische Seite übergeben wurde.</content></entry><entry><title>Charité eröffnet Institutsgebäude für Translationsforschung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_institutsgebaeude_fuer_translationsforschung/" type="text/html" title="Charité eröffnet Institutsgebäude für Translationsforschung" hreflang="de"  /><updated>2011-09-28T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-28T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_institutsgebaeude_fuer_translationsforschung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_institutsgebaeude_fuer_translationsforschung/" >In einem feierlichen Akt ist am heutigen Vormittag ein nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtetes Forschungsgebäude an der Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet worden. Innerhalb von nur 18 Monaten wurde die ehemalige Zahnklinik am Campus Virchow-Klinikum mithilfe von Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II zum Institutsgebäude Süd umgebaut und mit Fördermitteln der Europäischen Union (EFRE) zusätzlich ausgestattet. Entstanden ist ein beeindruckendes Forschungsgebäude mit hochspezialisierten Laborflächen für die interdisziplinäre Forschung bis hin zu Reinsträumen für die Arzneimittelherstellung von Zellprodukten. „Hier ist in enorm kurzer Zeit ein herausragendes Projekt realisiert worden. Die Charité hat die Chance zur Realisierung einer Förderung durch Landes-, Bundes- und EFRE-Mittel genutzt. Die Charité konnte damit im Zuge der KPII-Maßnahmen eine bedeutende Baumaßnahme im Zeit- und Kostenrahmen realisieren und eine herausragende Forschungseinrichtung schaffen“, sagte Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, in ihren Begrüßungsworten. Die zentrale Einheit des Hauses stellt das Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT) dar – ein gemeinsames Translationszentrum der Charité und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), an dem zusätzlich noch das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mitwirkt. Das BCRT hat die Entwicklung von Technologien und Produkten für personalisierte Therapien mittels Zellen, Biomaterialien und bioaktiven Faktoren zum Ziel. In dem neuen Gebäude ist es eingebettet in ein innovatives klinisches und experimentelles Umfeld. So sind das Institut für Medizinische Genetik und Humangenetik, das Institut für Medizinische Immunologie, das Julius Wolff Institut für Muskel- und Knochenregeneration sowie die Nieren- und Transplantationsforschungsabteilung der Nephrologischen Klinik alle bewusst von der Charité zur Erhöhung der Vernetzung, Interaktion und Effizienz im neuen Gebäude als muskuloskeletale Applikationslabore (MSA) untergebracht.  "Mit der Nutzung dieser Räumlichkeiten erhält das Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien, das als gemeinsame Einrichtung der Charité und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht betrieben wird, weitere hervorragende Möglichkeiten, künftig die klinische Translation der Forschungsergebnisse voranzubringen", freut sich Professor Wolfgang Kaysser, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Eng damit verbunden ist auch die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenschulde Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT), die weltweit erstmalig eine strukturierte interdisziplinäre Ausbildung im neuen Feld der regenerativen Medizin für Mediziner, Naturwissenschaftler und Ingenieure anbietet. „Die interdisziplinäre Nutzung freut mich ganz besonders, denn sie macht deutlich, dass durch die Zusammenarbeit wissenschaftlich hochrangiger Akteure zusätzliches Potenzial erschlossen werden kann. Dieses hochmoderne Forschungsgebäude ist ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Stärkung Berlins als Standort für medizinische Spitzenforschung auf höchstem Niveau. Heute wird einmal mehr deutlich: Berlin ist ein erstklassiger Standort für Gesundheitswissenschaft und auch Gesundheitswirtschaft!“, äußerte auch Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. Die Dekanin der Charité Prof. Annette Grüters-Kieslich schloss Ihre Eröffnungsansprache daher auch mit den Worten: „Erstklassige Arbeitsbedingungen, flexible Räumlichkeiten, Forschung und Lehre sind an einem inspirierenden Ort durch eine hervorragende Zusammenarbeit von Bund, Land und der Charité entstanden – so wünsche ich mir noch viel mehr Projekte für die Entwicklung von Spitzenforschung in Berlin!“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_institutsgebaeude_fuer_translationsforschung/" >In einem feierlichen Akt ist am heutigen Vormittag ein nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtetes Forschungsgebäude an der Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet worden. Innerhalb von nur 18 Monaten wurde die ehemalige Zahnklinik am Campus Virchow-Klinikum mithilfe von Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II zum Institutsgebäude Süd umgebaut und mit Fördermitteln der Europäischen Union (EFRE) zusätzlich ausgestattet. Entstanden ist ein beeindruckendes Forschungsgebäude mit hochspezialisierten Laborflächen für die interdisziplinäre Forschung bis hin zu Reinsträumen für die Arzneimittelherstellung von Zellprodukten. „Hier ist in enorm kurzer Zeit ein herausragendes Projekt realisiert worden. Die Charité hat die Chance zur Realisierung einer Förderung durch Landes-, Bundes- und EFRE-Mittel genutzt. Die Charité konnte damit im Zuge der KPII-Maßnahmen eine bedeutende Baumaßnahme im Zeit- und Kostenrahmen realisieren und eine herausragende Forschungseinrichtung schaffen“, sagte Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, in ihren Begrüßungsworten. Die zentrale Einheit des Hauses stellt das Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT) dar – ein gemeinsames Translationszentrum der Charité und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), an dem zusätzlich noch das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mitwirkt. Das BCRT hat die Entwicklung von Technologien und Produkten für personalisierte Therapien mittels Zellen, Biomaterialien und bioaktiven Faktoren zum Ziel. In dem neuen Gebäude ist es eingebettet in ein innovatives klinisches und experimentelles Umfeld. So sind das Institut für Medizinische Genetik und Humangenetik, das Institut für Medizinische Immunologie, das Julius Wolff Institut für Muskel- und Knochenregeneration sowie die Nieren- und Transplantationsforschungsabteilung der Nephrologischen Klinik alle bewusst von der Charité zur Erhöhung der Vernetzung, Interaktion und Effizienz im neuen Gebäude als muskuloskeletale Applikationslabore (MSA) untergebracht.  "Mit der Nutzung dieser Räumlichkeiten erhält das Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien, das als gemeinsame Einrichtung der Charité und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht betrieben wird, weitere hervorragende Möglichkeiten, künftig die klinische Translation der Forschungsergebnisse voranzubringen", freut sich Professor Wolfgang Kaysser, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Eng damit verbunden ist auch die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenschulde Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT), die weltweit erstmalig eine strukturierte interdisziplinäre Ausbildung im neuen Feld der regenerativen Medizin für Mediziner, Naturwissenschaftler und Ingenieure anbietet. „Die interdisziplinäre Nutzung freut mich ganz besonders, denn sie macht deutlich, dass durch die Zusammenarbeit wissenschaftlich hochrangiger Akteure zusätzliches Potenzial erschlossen werden kann. Dieses hochmoderne Forschungsgebäude ist ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Stärkung Berlins als Standort für medizinische Spitzenforschung auf höchstem Niveau. Heute wird einmal mehr deutlich: Berlin ist ein erstklassiger Standort für Gesundheitswissenschaft und auch Gesundheitswirtschaft!“, äußerte auch Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. Die Dekanin der Charité Prof. Annette Grüters-Kieslich schloss Ihre Eröffnungsansprache daher auch mit den Worten: „Erstklassige Arbeitsbedingungen, flexible Räumlichkeiten, Forschung und Lehre sind an einem inspirierenden Ort durch eine hervorragende Zusammenarbeit von Bund, Land und der Charité entstanden – so wünsche ich mir noch viel mehr Projekte für die Entwicklung von Spitzenforschung in Berlin!“</content></entry><entry><title>Charité-Sonntagsvorlesung im Filmformat</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_im_filmformat/" type="text/html" title="Charité-Sonntagsvorlesung im Filmformat" hreflang="de"  /><updated>2011-09-26T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-26T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_im_filmformat/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_im_filmformat/" >Am 18. September 2011 hatte die Charité – Universitätsmedizin Berlin wieder zur beliebten Sonntagsvorlesung in das Bettenhochhaus eingeladen. Zum Thema „Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde“ referierte der Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum, Professor Jalid Sehouli. Neben Möglichkeiten der Prävention und verbesserten Diagnoseverfahren stellte Professor Jalid Sehouli auch die neuesten Entwicklungen der operativen und medikamentösen Behandlung bei Krebserkrankungen von Frauen vor. Seit vielen Jahren ist die Sonntagsvorlesung ein beliebtes Veranstaltungsformat an der Charité. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Vorlesung, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse diverser Forschungsgebiete zu informieren. Ausgewiesene Expertinnen und Experten informieren anschaulich über neue Operationsmethoden oder über alternative Heilverfahren. Längst gehört die Sonntagsvorlesung zum festen Bestandteil der Kommunikation zwischen der Charité und den Berliner Bürgerinnen und Bürger.Neu ist, dass die Sonntagsvorlesungen ab sofort aufgezeichnet werden und ungefähr drei Tage nach der Veranstaltung auf der Internetseite der Charité angeschaut werden können. Dabei ist nicht nur die Vorlesung als hochauflösendes Formt zu sehen, gleichzeitig wird die Präsentation der Referentin oder des Referenten eingeblendet. Anbieter dieses Services ist die Deutsche Telekom, die sich seit knapp einem Jahr mit dem neu gegründeten Konzerngeschäftsfeld „Health“ verstärkt im Gesundheitsbereich einbringt.  Haben Sie die Sonntagsvorlesung verpasst oder wollen sich das Thema noch einmal anschauen, dann können Sie unter http://www.charite.de/charite/organisation/veranstaltungen/podcasts/ die Aufzeichnung „Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde“ von Prof. Dr. Jalid Sehouli aufrufen.Die nächste Sonntagsvorlesung findet am 27. November 2011 um 11 Uhr im Bettenhochhaus der Charité statt. Das Thema wird „Hören und Sehen“ sein.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_im_filmformat/" >Am 18. September 2011 hatte die Charité – Universitätsmedizin Berlin wieder zur beliebten Sonntagsvorlesung in das Bettenhochhaus eingeladen. Zum Thema „Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde“ referierte der Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum, Professor Jalid Sehouli. Neben Möglichkeiten der Prävention und verbesserten Diagnoseverfahren stellte Professor Jalid Sehouli auch die neuesten Entwicklungen der operativen und medikamentösen Behandlung bei Krebserkrankungen von Frauen vor. Seit vielen Jahren ist die Sonntagsvorlesung ein beliebtes Veranstaltungsformat an der Charité. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Vorlesung, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse diverser Forschungsgebiete zu informieren. Ausgewiesene Expertinnen und Experten informieren anschaulich über neue Operationsmethoden oder über alternative Heilverfahren. Längst gehört die Sonntagsvorlesung zum festen Bestandteil der Kommunikation zwischen der Charité und den Berliner Bürgerinnen und Bürger.Neu ist, dass die Sonntagsvorlesungen ab sofort aufgezeichnet werden und ungefähr drei Tage nach der Veranstaltung auf der Internetseite der Charité angeschaut werden können. Dabei ist nicht nur die Vorlesung als hochauflösendes Formt zu sehen, gleichzeitig wird die Präsentation der Referentin oder des Referenten eingeblendet. Anbieter dieses Services ist die Deutsche Telekom, die sich seit knapp einem Jahr mit dem neu gegründeten Konzerngeschäftsfeld „Health“ verstärkt im Gesundheitsbereich einbringt.  Haben Sie die Sonntagsvorlesung verpasst oder wollen sich das Thema noch einmal anschauen, dann können Sie unter http://www.charite.de/charite/organisation/veranstaltungen/podcasts/ die Aufzeichnung „Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde“ von Prof. Dr. Jalid Sehouli aufrufen.Die nächste Sonntagsvorlesung findet am 27. November 2011 um 11 Uhr im Bettenhochhaus der Charité statt. Das Thema wird „Hören und Sehen“ sein.</content></entry><entry><title>Adalbert-Czerny-Preis an Pädiater der Charité verliehen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/adalbert_czerny_preis_an_paediater_der_charite_verliehen/" type="text/html" title="Adalbert-Czerny-Preis an Pädiater der Charité verliehen" hreflang="de"  /><updated>2011-09-26T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-26T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/adalbert_czerny_preis_an_paediater_der_charite_verliehen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/adalbert_czerny_preis_an_paediater_der_charite_verliehen/" >Dr. Dominik Müller, Kinderarzt und Wissenschaftler der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie der Charité, ist mit dem Adalbert-Czerny-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als die höchste deutsche wissenschaftliche Auszeichnung im Fach Kinder- und Jugendmedizin und ist mit 10 000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand auf der Jahrestagung der DGKJ am 22. September 2011 in Bielefeld statt.  Dominik Müller erhielt die Auszeichnung für die Identifikation eines Gens, welches Magnesiummangel verursacht. In seiner Forschungsarbeit konnte er Veränderungen an einem Gen zeigen, welches an der Regulation des Magnesiumhaushalts in der Niere beteiligt ist.   Magnesiummangel, dessen Symptome von Müdigkeit über Muskelschwäche bis hin zu schweren Krampfanfällen und Herzrhythmusstörungen reichen können, aber auch mit Diabetes und Bluthochdruck assoziiert sind, wird bislang meist mit einer unzureichenden Aufnahme über die Ernährung erklärt. Dr. Müller und sein Team konnten zeigen, dass auch ein verändertes Gen Ursache für diese Mangelerscheinung sein kann. Veränderungen an einem Gen (Cnnm2) haben Veränderungen im Bauplan und somit in der Struktur und Funktion von Proteinen zur Folge. In diesem Fall betrifft die Veränderung ein Protein, welches in der Membran von Nierenzellen und Darmzellen verankert ist und das für die Aufnahme von Magnesium in die Blutbahn verantwortlich ist. Da diese Aufnahme durch das fehlerhafte Protein nicht mehr funktioniert, wird das Magnesium nicht dem Körper zugeführt sondern über Darm und Urin ausgeschieden und geht somit verloren. Dr. Müller kommentiert sein Forschungsergebnis so: „Unsere Resultate bieten uns eine Reihe neuer Aufschlüsse über den Magnesiumstoffwechsel im Körper. Am Ende weiterer Forschungs- und Entwicklungsarbeit sehen wir die Möglichkeit, solche Mangelzustände medikamentös zu behandeln“. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden im „American Journal of Human Genetics“ (März 2011) veröffentlicht.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/adalbert_czerny_preis_an_paediater_der_charite_verliehen/" >Dr. Dominik Müller, Kinderarzt und Wissenschaftler der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie der Charité, ist mit dem Adalbert-Czerny-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als die höchste deutsche wissenschaftliche Auszeichnung im Fach Kinder- und Jugendmedizin und ist mit 10 000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand auf der Jahrestagung der DGKJ am 22. September 2011 in Bielefeld statt.  Dominik Müller erhielt die Auszeichnung für die Identifikation eines Gens, welches Magnesiummangel verursacht. In seiner Forschungsarbeit konnte er Veränderungen an einem Gen zeigen, welches an der Regulation des Magnesiumhaushalts in der Niere beteiligt ist.   Magnesiummangel, dessen Symptome von Müdigkeit über Muskelschwäche bis hin zu schweren Krampfanfällen und Herzrhythmusstörungen reichen können, aber auch mit Diabetes und Bluthochdruck assoziiert sind, wird bislang meist mit einer unzureichenden Aufnahme über die Ernährung erklärt. Dr. Müller und sein Team konnten zeigen, dass auch ein verändertes Gen Ursache für diese Mangelerscheinung sein kann. Veränderungen an einem Gen (Cnnm2) haben Veränderungen im Bauplan und somit in der Struktur und Funktion von Proteinen zur Folge. In diesem Fall betrifft die Veränderung ein Protein, welches in der Membran von Nierenzellen und Darmzellen verankert ist und das für die Aufnahme von Magnesium in die Blutbahn verantwortlich ist. Da diese Aufnahme durch das fehlerhafte Protein nicht mehr funktioniert, wird das Magnesium nicht dem Körper zugeführt sondern über Darm und Urin ausgeschieden und geht somit verloren. Dr. Müller kommentiert sein Forschungsergebnis so: „Unsere Resultate bieten uns eine Reihe neuer Aufschlüsse über den Magnesiumstoffwechsel im Körper. Am Ende weiterer Forschungs- und Entwicklungsarbeit sehen wir die Möglichkeit, solche Mangelzustände medikamentös zu behandeln“. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden im „American Journal of Human Genetics“ (März 2011) veröffentlicht.</content></entry><entry><title>Zweite Auszeichnung für Psychologin der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zweite_auszeichnung_fuer_psychologin_der_charite/" type="text/html" title="Zweite Auszeichnung für Psychologin der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-09-26T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-26T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zweite_auszeichnung_fuer_psychologin_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zweite_auszeichnung_fuer_psychologin_der_charite/" >Dr. Viola Balz vom Institut für Geschichte der Medizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt für ihre Dissertation* den Georg-Uschmann-Preis für Wissenschaftsgeschichte der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften erhalten. In ihrer Arbeit untersucht die Psychologin die Einführung der Antipsychotika in den 1950er Jahren und die seitdem bestehenden Auseinandersetzungen um die Wirkungsweisen dieser „Nervendämpfungsmittel“. Sie fragt nach kulturabhängigen Effekten von Psychopharmaka und zeigt auf, wie der Wirksamkeitsbegriff dieser Medikamente konstruiert wird. Der Georg-Uschmann-Preis wird im Abstand von zwei Jahren für hervorragende Dissertationen vergeben und ist mit 2 000 Euro dotiert. Dr. Balz wird damit bereits zum zweiten Mal für ihre Dissertation ausgezeichnet: Im letzten Jahr erhielt sie den Nachwuchspreis der Georg-Agricola-Gesellschaft zur Förderung der Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik e.V. in Freiberg.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zweite_auszeichnung_fuer_psychologin_der_charite/" >Dr. Viola Balz vom Institut für Geschichte der Medizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt für ihre Dissertation* den Georg-Uschmann-Preis für Wissenschaftsgeschichte der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften erhalten. In ihrer Arbeit untersucht die Psychologin die Einführung der Antipsychotika in den 1950er Jahren und die seitdem bestehenden Auseinandersetzungen um die Wirkungsweisen dieser „Nervendämpfungsmittel“. Sie fragt nach kulturabhängigen Effekten von Psychopharmaka und zeigt auf, wie der Wirksamkeitsbegriff dieser Medikamente konstruiert wird. Der Georg-Uschmann-Preis wird im Abstand von zwei Jahren für hervorragende Dissertationen vergeben und ist mit 2 000 Euro dotiert. Dr. Balz wird damit bereits zum zweiten Mal für ihre Dissertation ausgezeichnet: Im letzten Jahr erhielt sie den Nachwuchspreis der Georg-Agricola-Gesellschaft zur Förderung der Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik e.V. in Freiberg.</content></entry><entry><title>Ausstellungseröffnung „Rosenstr. 76“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausstellungseroeffnung_rosenstr_76/" type="text/html" title="Ausstellungseröffnung „Rosenstr. 76“" hreflang="de"  /><updated>2011-09-26T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-26T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausstellungseroeffnung_rosenstr_76/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausstellungseroeffnung_rosenstr_76/" >Heute wird die Ausstellung „Rosenstr. 76 – Häusliche Gewalt wahrnehmen, zum Thema machen, überwinden…“ durch die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm eröffnet. Nachdem die Ausstellung im vergangenen Jahr über 1.000 Besucherinnen und Besucher an den Campus Benjamin Franklin lockte, ist sie ab sofort im Virchow-Klinikum zu sehen. Dem Engagement von Ana-Maria Böttcher, Diana Deysing, Stefanie Stelter und Christine Vogt, alles Mitarbeiterinnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, ist es zu verdanken, dass die Rosenstr. 76 erneut zu sehen ist. Wieder geht es darum, ein Zeichen zu setzen gegen häusliche Gewalt, und wieder ist es die nachgebaute Dreizimmerwohnung die das veranschaulicht: Auch eine vermeintliche idyllische Wohnung kann Ort von Unterdrückung und Gewalt sein.  Nach wie vor ist häusliche Gewalt ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Viele Betroffene trauen sich nicht, über ihre Situation zu sprechen. Nicht immer sind Zeichen der Gewalt und der Misshandlungen sichtbar. „Gerade deshalb ist es so wichtig“, so Senatorin Bluhm, „dass das Thema der häuslichen Gewalt wieder stärker in die Öffentlichkeit getragen wird. Betroffene Frauen müssen erfahren, dass es Hilfsangebote gibt, und dass sie nicht allein damit sind.“Ein Zeichen setzten ist das erklärte Ziel dieser Ausstellung. „Wichtig ist uns aber auch“, so die Charité-Mitarbeiterin Diana Deysing, „unsere pflegerischen und ärztlichen Kolleginnen und Kollegen dafür zu sensibilisieren.“ Oft drücken sich Misshandlungen nicht in körperlich sichtbaren Verletzungen aus, häufig sind es subtilere Gewaltformen. Die Ausstellung kann dazu beitragen, Tabus zu brechen und Verdachtsmomente bei Betroffenen offen anzusprechen.Die Folgen körperlicher Gewalt sind für die Betroffenen enorm. Depressionen und Selbstverletzungen sind häufig die Folgen jahrelanger Übergriffe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benennt die Gewalt gegen Frauen und Mädchen auch deshalb als eines der weltweit größten Gesundheitsprobleme.Die Organisatorinnen wollen mit der Ausstellung auch signalisieren, dass Betroffene ihrem Schicksal nicht ausgeliefert sind. Neben Informationen zu Gewaltprävention innerhalb der Ausstellung hat die Charité eigens Ärzte und Pfleger im Umgang mit Gewaltdelikten geschult. An allen drei Campi können sich Betroffene rund um die Uhr an die Rettungsstellen wenden und gezielt Hilfsmöglichkeiten bekommen. Die Ausstellung wird am 26. September 2011 am Campus Virchow-Klinikum eröffnet und ist dort bis zum 11. Dezember 2011 zu sehen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ausstellungseroeffnung_rosenstr_76/" >Heute wird die Ausstellung „Rosenstr. 76 – Häusliche Gewalt wahrnehmen, zum Thema machen, überwinden…“ durch die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm eröffnet. Nachdem die Ausstellung im vergangenen Jahr über 1.000 Besucherinnen und Besucher an den Campus Benjamin Franklin lockte, ist sie ab sofort im Virchow-Klinikum zu sehen. Dem Engagement von Ana-Maria Böttcher, Diana Deysing, Stefanie Stelter und Christine Vogt, alles Mitarbeiterinnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, ist es zu verdanken, dass die Rosenstr. 76 erneut zu sehen ist. Wieder geht es darum, ein Zeichen zu setzen gegen häusliche Gewalt, und wieder ist es die nachgebaute Dreizimmerwohnung die das veranschaulicht: Auch eine vermeintliche idyllische Wohnung kann Ort von Unterdrückung und Gewalt sein.  Nach wie vor ist häusliche Gewalt ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Viele Betroffene trauen sich nicht, über ihre Situation zu sprechen. Nicht immer sind Zeichen der Gewalt und der Misshandlungen sichtbar. „Gerade deshalb ist es so wichtig“, so Senatorin Bluhm, „dass das Thema der häuslichen Gewalt wieder stärker in die Öffentlichkeit getragen wird. Betroffene Frauen müssen erfahren, dass es Hilfsangebote gibt, und dass sie nicht allein damit sind.“Ein Zeichen setzten ist das erklärte Ziel dieser Ausstellung. „Wichtig ist uns aber auch“, so die Charité-Mitarbeiterin Diana Deysing, „unsere pflegerischen und ärztlichen Kolleginnen und Kollegen dafür zu sensibilisieren.“ Oft drücken sich Misshandlungen nicht in körperlich sichtbaren Verletzungen aus, häufig sind es subtilere Gewaltformen. Die Ausstellung kann dazu beitragen, Tabus zu brechen und Verdachtsmomente bei Betroffenen offen anzusprechen.Die Folgen körperlicher Gewalt sind für die Betroffenen enorm. Depressionen und Selbstverletzungen sind häufig die Folgen jahrelanger Übergriffe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benennt die Gewalt gegen Frauen und Mädchen auch deshalb als eines der weltweit größten Gesundheitsprobleme.Die Organisatorinnen wollen mit der Ausstellung auch signalisieren, dass Betroffene ihrem Schicksal nicht ausgeliefert sind. Neben Informationen zu Gewaltprävention innerhalb der Ausstellung hat die Charité eigens Ärzte und Pfleger im Umgang mit Gewaltdelikten geschult. An allen drei Campi können sich Betroffene rund um die Uhr an die Rettungsstellen wenden und gezielt Hilfsmöglichkeiten bekommen. Die Ausstellung wird am 26. September 2011 am Campus Virchow-Klinikum eröffnet und ist dort bis zum 11. Dezember 2011 zu sehen.</content></entry><entry><title>Segeltörn für chronisch erkrankte Kinder</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/segeltoern_fuer_chronisch_erkrankte_kinder/" type="text/html" title="Segeltörn für chronisch erkrankte Kinder" hreflang="de"  /><updated>2011-09-22T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-22T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/segeltoern_fuer_chronisch_erkrankte_kinder/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/segeltoern_fuer_chronisch_erkrankte_kinder/" >Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat es erneut geschafft, unter der ärztlichen Leitung von Dr. Theodor Michael und der Projektleiterin Petra Horvath ein besonderes Event für chronisch erkrankte Jugendliche zu organisieren. Eine Woche lang können vier Jugendliche, die an unterschiedlichen chronischen Erkrankungen, z. B. Spina bifida, Spinale Muskelatrophie (SMA) und Cerebralparesen leiden, an einem Segeltörn teilnehmen.In den letzten Jahren wurden bereits ähnliche Aktionen realisiert. „Es ist wunderbar zu sehen, wie diese Kinder und Jugendlichen für einen Moment ihr schweres Schicksal vergessen“, sagt Petra Horvath, Projektleiterin am SPZ der Charité. Dank eines engagierten Seglers haben nun diese ausgewählten Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, auf einer 51 Fuß langen Yacht eine unvergessliche Reise entlang der Costa Smeralda zu erleben. So wurden die Jugendlichen dahingehend ausgewählt, dass sie trotz Erkrankung aktiv am Segeln teilnehmen können. Ein Rollstuhlfahrer und drei weitere Patienten werden die kleine Gruppe komplettieren. Die ärztliche Rundumversorgung ist dafür organisiert. Neben der Projektleiterin Petra Horvath wird eine Kinderärztin sowie eine Physiotherapeutin die Crew verstärken und während des gesamten Segeltörns für das Wohl der Kinder sorgen. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist eine Kamerafrau an Bord, die einen Dokumentarfilmüber diese unvergessliche Reise drehen wird.Die Tour beginnt am 24. September 2011. Die Yacht startet aus dem Hafen von Olbia auf Sardinien.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/segeltoern_fuer_chronisch_erkrankte_kinder/" >Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat es erneut geschafft, unter der ärztlichen Leitung von Dr. Theodor Michael und der Projektleiterin Petra Horvath ein besonderes Event für chronisch erkrankte Jugendliche zu organisieren. Eine Woche lang können vier Jugendliche, die an unterschiedlichen chronischen Erkrankungen, z. B. Spina bifida, Spinale Muskelatrophie (SMA) und Cerebralparesen leiden, an einem Segeltörn teilnehmen.In den letzten Jahren wurden bereits ähnliche Aktionen realisiert. „Es ist wunderbar zu sehen, wie diese Kinder und Jugendlichen für einen Moment ihr schweres Schicksal vergessen“, sagt Petra Horvath, Projektleiterin am SPZ der Charité. Dank eines engagierten Seglers haben nun diese ausgewählten Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, auf einer 51 Fuß langen Yacht eine unvergessliche Reise entlang der Costa Smeralda zu erleben. So wurden die Jugendlichen dahingehend ausgewählt, dass sie trotz Erkrankung aktiv am Segeln teilnehmen können. Ein Rollstuhlfahrer und drei weitere Patienten werden die kleine Gruppe komplettieren. Die ärztliche Rundumversorgung ist dafür organisiert. Neben der Projektleiterin Petra Horvath wird eine Kinderärztin sowie eine Physiotherapeutin die Crew verstärken und während des gesamten Segeltörns für das Wohl der Kinder sorgen. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist eine Kamerafrau an Bord, die einen Dokumentarfilmüber diese unvergessliche Reise drehen wird.Die Tour beginnt am 24. September 2011. Die Yacht startet aus dem Hafen von Olbia auf Sardinien.</content></entry><entry><title>Berliner Philharmoniker spielen für Tinnitus-Stiftung der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_philharmoniker_spielen_fuer_tinnitus_stiftung_der_charite/" type="text/html" title="Berliner Philharmoniker spielen für Tinnitus-Stiftung der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-09-22T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-22T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_philharmoniker_spielen_fuer_tinnitus_stiftung_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_philharmoniker_spielen_fuer_tinnitus_stiftung_der_charite/" >Zugunsten der neu gegründeten Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité findet am Wochenende in der Philharmonie ein Benefizkonzert statt. Gemeinsam mit drei weiteren Ensembles der Berliner Philharmoniker präsentieren die 12 Cellisten ein Konzert in vorwiegend heiterer Laune – trotz des ernsten Themas. In Deutschland leiden rund 1,5 Millionen Menschen unter chronischem Tinnitus. Das Rauschen im Ohr ist zunächst ein Symptom, das als chronischer Tinnitus die gesamte Wahrnehmung beeinflussen kann. Das kann zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld führen. Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité wurde mit dem Ziel gegründet, Forschungsvorhaben zu Tinnitus und Hörstörungen zu finanzieren sowie Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten. Eine besondere Zielgruppe sind Jugendliche. Sämtliche Einnahmen des Benefizkonzerts kommen der Stiftung zugute.  Die vier Ensembles der Berliner Philharmoniker spielen am Sonntag, dem 25. September um 11 Uhr in der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1 in 10785 Berlin.  Bitte beachten Sie: Am Sonntagvormittag findet in der Innenstadt der Berlin-Marathon statt. Die Straßen, durch die die Laufstrecke führt, sind bis zum Nachmittag gesperrt. Es empfiehlt sich daher, die S- und U-Bahnen für die Anfahrt zur Philharmonie zu nutzen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_philharmoniker_spielen_fuer_tinnitus_stiftung_der_charite/" >Zugunsten der neu gegründeten Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité findet am Wochenende in der Philharmonie ein Benefizkonzert statt. Gemeinsam mit drei weiteren Ensembles der Berliner Philharmoniker präsentieren die 12 Cellisten ein Konzert in vorwiegend heiterer Laune – trotz des ernsten Themas. In Deutschland leiden rund 1,5 Millionen Menschen unter chronischem Tinnitus. Das Rauschen im Ohr ist zunächst ein Symptom, das als chronischer Tinnitus die gesamte Wahrnehmung beeinflussen kann. Das kann zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld führen. Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité wurde mit dem Ziel gegründet, Forschungsvorhaben zu Tinnitus und Hörstörungen zu finanzieren sowie Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten. Eine besondere Zielgruppe sind Jugendliche. Sämtliche Einnahmen des Benefizkonzerts kommen der Stiftung zugute.  Die vier Ensembles der Berliner Philharmoniker spielen am Sonntag, dem 25. September um 11 Uhr in der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1 in 10785 Berlin.  Bitte beachten Sie: Am Sonntagvormittag findet in der Innenstadt der Berlin-Marathon statt. Die Straßen, durch die die Laufstrecke führt, sind bis zum Nachmittag gesperrt. Es empfiehlt sich daher, die S- und U-Bahnen für die Anfahrt zur Philharmonie zu nutzen.</content></entry><entry><title>Tag der offenen Tür im Rheuma-Labor der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tag_der_offenen_tuer_im_rheuma_labor_der_charite/" type="text/html" title="Tag der offenen Tür im Rheuma-Labor der Charité" hreflang="de"  /><updated>2011-09-21T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-21T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tag_der_offenen_tuer_im_rheuma_labor_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tag_der_offenen_tuer_im_rheuma_labor_der_charite/" >Zahlreiche Einblicke in aktuelle Forschungsansätze und neue Therapiemöglichkeiten erhalten Interessierte am Samstag, dem 24. September im Rheuma-Forschungslabor der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die gemeinsam mit dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) organisierte Veranstaltung beginnt mit dem Einführungsvortrag von Prof. Gerd-Rüdiger Burmester. Der Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinischer Immunologie spricht über „Volkskrankheit Nummer Eins? Die verschiedenen Facetten des Rheumas“. Anschließend besteht die Möglichkeit, an Führungen durch die verschiedenen Laborbereiche teilzunehmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären beispielsweise, wie Zellen aus dem Blut isoliert werden, um sie zu untersuchen. Gezeigt werden auch verschiedene bildgebende Verfahren der Diagnostik. Darüber hinaus erfahren Betroffene und Interessierte mehr darüber, wie neue Therapien entwickelt werden. Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. stellt Infomaterialien bereit. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Begrüßung und EinführungsvortragWann: Samstag, 24.09.2011, 11 UhrWo: Foyer des DRFZ, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, interne Geländeadresse Virchowweg 12 Anschließend: Führungen durch die verschiedenen LaborbereicheWann: Samstag, 24.09.2011, 11.30 bis 15 UhrWo: Rheuma-Forschungslabor der Charité, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, interne Geländeadresse Virchowweg 11</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/tag_der_offenen_tuer_im_rheuma_labor_der_charite/" >Zahlreiche Einblicke in aktuelle Forschungsansätze und neue Therapiemöglichkeiten erhalten Interessierte am Samstag, dem 24. September im Rheuma-Forschungslabor der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die gemeinsam mit dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) organisierte Veranstaltung beginnt mit dem Einführungsvortrag von Prof. Gerd-Rüdiger Burmester. Der Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinischer Immunologie spricht über „Volkskrankheit Nummer Eins? Die verschiedenen Facetten des Rheumas“. Anschließend besteht die Möglichkeit, an Führungen durch die verschiedenen Laborbereiche teilzunehmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären beispielsweise, wie Zellen aus dem Blut isoliert werden, um sie zu untersuchen. Gezeigt werden auch verschiedene bildgebende Verfahren der Diagnostik. Darüber hinaus erfahren Betroffene und Interessierte mehr darüber, wie neue Therapien entwickelt werden. Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. stellt Infomaterialien bereit. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Begrüßung und EinführungsvortragWann: Samstag, 24.09.2011, 11 UhrWo: Foyer des DRFZ, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, interne Geländeadresse Virchowweg 12 Anschließend: Führungen durch die verschiedenen LaborbereicheWann: Samstag, 24.09.2011, 11.30 bis 15 UhrWo: Rheuma-Forschungslabor der Charité, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, interne Geländeadresse Virchowweg 11</content></entry><entry><title>Achtung neue Uhrzeit: HNO-Klinik ist Förderer der Selbsthilfe</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hno_klinik_ist_foerderer_der_selbsthilfe/" type="text/html" title="Achtung neue Uhrzeit: HNO-Klinik ist Förderer der Selbsthilfe" hreflang="de"  /><updated>2011-09-20T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-20T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hno_klinik_ist_foerderer_der_selbsthilfe/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hno_klinik_ist_foerderer_der_selbsthilfe/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gehört zu den Maximalversorgern bundesweit. Auch auf dem Spezialgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen kann die Charité wissenschaftliche Erkenntnisse direkt ans Krankenbett bringen. Den Patientinnen und Patienten steht hier die neueste medizinische Therapie zur Verfügung, so dass jede Form der Hörstörung versorgt werden kann. Besonderes Know-How weist die Fachklinik in der Behandlung von Erkrankungen höheren Schweregrades auf. Unter der ärztlichen Leitung von Privatdozentin Dr. Heidi Olze werden an der HNO-Klinik jährlich über 120 Cochlea-Implantate, so genannte Hörprothesen, erfolgreich eingesetzt. Damit gehört die HNO-Klinik der Charité zu den fünf Topkliniken in Deutschland, die diese Implantate einsetzen. Die „Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V.“ (DCIG) sowie die Fachzeitschrift „Schnecke – Leben mit CI und Hörgerät“ unterstützen seit über 20 Jahren betroffene Menschen mit einer Hörbehinderung und kooperieren mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken bundesweit. Ziel ist es, Betroffene zu informieren, mit Kontakten von Kliniken und Einrichtungen zu versorgen sowie die neuesten medizinischen Verfahren vorzustellen. Die „DCIG“ sowie die Fachzeitschrift „Schnecke“ sind dabei immer auf die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten angewiesen. Hierbei hat das Team um Privatdozentin Dr. Olze besonderes Engagement für die Patientinnen und Patienten gezeigt. Regelmäßig informiert die HNO-Klinik der Charité in der „Schnecke“ patientenorientiert über neue Heilverfahren und Therapien und gibt Informationen für Betroffene sowie Erfahrungsberichte von Patienten wieder. Für diese Unterstützung wollen sich nun die „DCIG“ und die Fachzeitschrift „Schnecke“ bedanken. Als Zeichen der Anerkennung und Förderung der Selbsthilfe überreicht die „Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V.“ gemeinsam mit der Fachzeitschrift „Schnecke“ ein Schild mit dem Logo der Einrichtungen. Damit wird Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern sowohl die Kooperation der HNO-Klinik mit der Selbsthilfe sichtbar als auch die ausgezeichnete Versorgung bei Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen. Die Übergabe findet am Donnerstag, dem 22. September 2011 um 11 Uhr am Campus Virchow-Klinikum statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Ort: Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO), interne Adresse: Mittelallee 2, Südstraße 8, E3, Raum: 0063</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hno_klinik_ist_foerderer_der_selbsthilfe/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gehört zu den Maximalversorgern bundesweit. Auch auf dem Spezialgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen kann die Charité wissenschaftliche Erkenntnisse direkt ans Krankenbett bringen. Den Patientinnen und Patienten steht hier die neueste medizinische Therapie zur Verfügung, so dass jede Form der Hörstörung versorgt werden kann. Besonderes Know-How weist die Fachklinik in der Behandlung von Erkrankungen höheren Schweregrades auf. Unter der ärztlichen Leitung von Privatdozentin Dr. Heidi Olze werden an der HNO-Klinik jährlich über 120 Cochlea-Implantate, so genannte Hörprothesen, erfolgreich eingesetzt. Damit gehört die HNO-Klinik der Charité zu den fünf Topkliniken in Deutschland, die diese Implantate einsetzen. Die „Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V.“ (DCIG) sowie die Fachzeitschrift „Schnecke – Leben mit CI und Hörgerät“ unterstützen seit über 20 Jahren betroffene Menschen mit einer Hörbehinderung und kooperieren mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken bundesweit. Ziel ist es, Betroffene zu informieren, mit Kontakten von Kliniken und Einrichtungen zu versorgen sowie die neuesten medizinischen Verfahren vorzustellen. Die „DCIG“ sowie die Fachzeitschrift „Schnecke“ sind dabei immer auf die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten angewiesen. Hierbei hat das Team um Privatdozentin Dr. Olze besonderes Engagement für die Patientinnen und Patienten gezeigt. Regelmäßig informiert die HNO-Klinik der Charité in der „Schnecke“ patientenorientiert über neue Heilverfahren und Therapien und gibt Informationen für Betroffene sowie Erfahrungsberichte von Patienten wieder. Für diese Unterstützung wollen sich nun die „DCIG“ und die Fachzeitschrift „Schnecke“ bedanken. Als Zeichen der Anerkennung und Förderung der Selbsthilfe überreicht die „Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V.“ gemeinsam mit der Fachzeitschrift „Schnecke“ ein Schild mit dem Logo der Einrichtungen. Damit wird Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern sowohl die Kooperation der HNO-Klinik mit der Selbsthilfe sichtbar als auch die ausgezeichnete Versorgung bei Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen. Die Übergabe findet am Donnerstag, dem 22. September 2011 um 11 Uhr am Campus Virchow-Klinikum statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Ort: Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO), interne Adresse: Mittelallee 2, Südstraße 8, E3, Raum: 0063</content></entry><entry><title>Einladung zur Informationsveranstaltung Myelitis</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/einladung_zur_informationsveranstaltung_myelitis/" type="text/html" title="Einladung zur Informationsveranstaltung Myelitis" hreflang="de"  /><updated>2011-09-20T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-20T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/einladung_zur_informationsveranstaltung_myelitis/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/einladung_zur_informationsveranstaltung_myelitis/" >Am kommenden Samstag informiert die Neuromyelitis optica Studiengruppe (NEMOS) über die seltene neurologische Erkrankung „Myelitis“. Da die Myelitis ähnliche Symptome wie eine Multiple Sklerose (kurz MS) aufweist, wird die Erkrankung oft damit verwechselt. Bei der Myelitis kommt es zu einer Entzündung des zentralen Nervensystems im Rückenmark und führt bei betroffenen Patienten zu erheblichen Lähmungen. Aufgrund der Seltenheit kommt es immer wieder zu Fehldiagnosen, da Neurologen Schwierigkeiten haben, die Erkrankung zu erkennen und von einer Multiplen Sklerose  zu unterscheiden. Auch erfolgreiche Therapien sind rar, da es bisher nur wenige klinische Studien zu dieser Erkrankung gibt.Um diesen Missstand zu beheben, schlossen sich vor drei Jahren auf Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Charité – Universitätsmedizin Berlin diverse medizinische Zentren in Deutschland zusammen, um Kompetenzen zu bündeln. Entstanden ist die Neuromyelitis optica Studiengruppe - kurz NEMOS. In einer Veranstaltung informiert die Studiengruppe NEMOS nun über die Diagnose der Krankheit, Verlauf und Behandlungsmethoden, sowie mögliche Beratungs- und Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten.Geleitet wird die Veranstaltung von Prof. Friedemann Paul, Neuroimmunologe des Klinischen Forschungszentrums des Exzellenzclusters NeuroCure (NCRC) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Im NCRC werden klinische Studien durchgeführt, die idealerweise in der Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Myelitis resultieren.  Ganz herzlich laden wir Interessierte, Betroffene und Vertreterinnen und Vertreter der Presse zu dieser Veranstaltung ein. Wann: Samstag, 24. September, 2011, 10 bis 14 UhrWo: A&amp;O Hotel und Hostel, Lehrter Str.12 in 10557 Berlin</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/einladung_zur_informationsveranstaltung_myelitis/" >Am kommenden Samstag informiert die Neuromyelitis optica Studiengruppe (NEMOS) über die seltene neurologische Erkrankung „Myelitis“. Da die Myelitis ähnliche Symptome wie eine Multiple Sklerose (kurz MS) aufweist, wird die Erkrankung oft damit verwechselt. Bei der Myelitis kommt es zu einer Entzündung des zentralen Nervensystems im Rückenmark und führt bei betroffenen Patienten zu erheblichen Lähmungen. Aufgrund der Seltenheit kommt es immer wieder zu Fehldiagnosen, da Neurologen Schwierigkeiten haben, die Erkrankung zu erkennen und von einer Multiplen Sklerose  zu unterscheiden. Auch erfolgreiche Therapien sind rar, da es bisher nur wenige klinische Studien zu dieser Erkrankung gibt.Um diesen Missstand zu beheben, schlossen sich vor drei Jahren auf Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Charité – Universitätsmedizin Berlin diverse medizinische Zentren in Deutschland zusammen, um Kompetenzen zu bündeln. Entstanden ist die Neuromyelitis optica Studiengruppe - kurz NEMOS. In einer Veranstaltung informiert die Studiengruppe NEMOS nun über die Diagnose der Krankheit, Verlauf und Behandlungsmethoden, sowie mögliche Beratungs- und Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten.Geleitet wird die Veranstaltung von Prof. Friedemann Paul, Neuroimmunologe des Klinischen Forschungszentrums des Exzellenzclusters NeuroCure (NCRC) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Im NCRC werden klinische Studien durchgeführt, die idealerweise in der Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Myelitis resultieren.  Ganz herzlich laden wir Interessierte, Betroffene und Vertreterinnen und Vertreter der Presse zu dieser Veranstaltung ein. Wann: Samstag, 24. September, 2011, 10 bis 14 UhrWo: A&amp;O Hotel und Hostel, Lehrter Str.12 in 10557 Berlin</content></entry><entry><title>Papillomaviren: Tagung zu Impfung, Infektion und Therapie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/papillomaviren_tagung_zu_impfung_infektion_und_therapie/" type="text/html" title="Papillomaviren: Tagung zu Impfung, Infektion und Therapie" hreflang="de"  /><updated>2011-09-16T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-16T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/papillomaviren_tagung_zu_impfung_infektion_und_therapie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/papillomaviren_tagung_zu_impfung_infektion_und_therapie/" >Vom 17. bis 22. September findet in Berlin der 27. Internationale Papillomavirus Kongress statt. Die von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) organisierte Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aus aller Welt.  Die Impfung gegen die Humanen Papillomaviren, Erreger der Genitalwarzen und entscheidender Faktor bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, wird einen besonders wichtigen Themenschwerpunkt bilden. Drei Jahre nach der weltweiten Einführung der Impfung hat sie sich als höchst wirksam erwiesen: es sind bedeutende Rückgänge der mit den Viren assoziierten Krankheiten zu verzeichnen. So ist beispielsweise die Zahl der an Genitalwarzen erkrankten Frauen in Australien, wo 2007 ein flächendeckendes Impfprogramm etabliert wurde, um 73 Prozent gefallen. Sogar bei ungeimpften Männern gingen die Krankheitsfälle um 44 Prozent zurück. Mit der erwarteten zeitlichen Verzögerung treten nun auch die virusbedingten Krebsvorstufen seltener auf.  Zahlreiche interdisziplinäre Vorträge und Workshops rund um neueste Forschungsergebnisse, Screeningmethoden und Therapieverfahren runden den Kongress ab. Insgesamt werden 2 000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 78 Ländern erwartet.  Der Kongress findet vom 17. bis 22. September im Internationalen Congress Centrum (ICC) Berlin, Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin statt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/papillomaviren_tagung_zu_impfung_infektion_und_therapie/" >Vom 17. bis 22. September findet in Berlin der 27. Internationale Papillomavirus Kongress statt. Die von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) organisierte Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aus aller Welt.  Die Impfung gegen die Humanen Papillomaviren, Erreger der Genitalwarzen und entscheidender Faktor bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, wird einen besonders wichtigen Themenschwerpunkt bilden. Drei Jahre nach der weltweiten Einführung der Impfung hat sie sich als höchst wirksam erwiesen: es sind bedeutende Rückgänge der mit den Viren assoziierten Krankheiten zu verzeichnen. So ist beispielsweise die Zahl der an Genitalwarzen erkrankten Frauen in Australien, wo 2007 ein flächendeckendes Impfprogramm etabliert wurde, um 73 Prozent gefallen. Sogar bei ungeimpften Männern gingen die Krankheitsfälle um 44 Prozent zurück. Mit der erwarteten zeitlichen Verzögerung treten nun auch die virusbedingten Krebsvorstufen seltener auf.  Zahlreiche interdisziplinäre Vorträge und Workshops rund um neueste Forschungsergebnisse, Screeningmethoden und Therapieverfahren runden den Kongress ab. Insgesamt werden 2 000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 78 Ländern erwartet.  Der Kongress findet vom 17. bis 22. September im Internationalen Congress Centrum (ICC) Berlin, Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin statt.</content></entry><entry><title>Wissenschaft und Kunst in Bewegung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaft_und_kunst_in_bewegung/" type="text/html" title="Wissenschaft und Kunst in Bewegung" hreflang="de"  /><updated>2011-09-15T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-15T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaft_und_kunst_in_bewegung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaft_und_kunst_in_bewegung/" >Das Julius Wolff Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Maler und Bildhauer Norman Gebauer, laden zur Vernissage der Ausstellung „In Bewegung“ ein. Ab dem 19. September werden im Institutsgebäude Süd auf dem Campus Virchow-Klinikum bewegte Acrylbilder des Künstlers zu sehen sein. Der gebürtige Ostwestfale lebt und arbeitet seit 16 Jahren in Berlin. Seine Bilder sind inspiriert von der stets pulsierenden Hauptstadt, die für ihn neben der physikalischen Unruhe auch ein stetiges geistiges Vorankommen ausdrückt. Das fasziniert ihn auch an der Wissenschaft, die unentwegt neue Erkenntnisse und Ideen hervorbringt. Aus diesem Grund stellt er seine Bilder nun im Forschungshaus der Charité aus, die damit die Ausstellungsreihe ‚Science meets Art‘ des neu renovierten Institutsgebäudes Süd fortsetzt.Die Vernissage der Ausstellung „In Bewegung“ findet am 19. September um 18 Uhr statt. Gelegenheit zur Besichtigung gibt es vom 19. September bis 19. Oktober in der Föhrerstraße 15, 13353 Berlin, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und nach Absprache. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wissenschaft_und_kunst_in_bewegung/" >Das Julius Wolff Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Maler und Bildhauer Norman Gebauer, laden zur Vernissage der Ausstellung „In Bewegung“ ein. Ab dem 19. September werden im Institutsgebäude Süd auf dem Campus Virchow-Klinikum bewegte Acrylbilder des Künstlers zu sehen sein. Der gebürtige Ostwestfale lebt und arbeitet seit 16 Jahren in Berlin. Seine Bilder sind inspiriert von der stets pulsierenden Hauptstadt, die für ihn neben der physikalischen Unruhe auch ein stetiges geistiges Vorankommen ausdrückt. Das fasziniert ihn auch an der Wissenschaft, die unentwegt neue Erkenntnisse und Ideen hervorbringt. Aus diesem Grund stellt er seine Bilder nun im Forschungshaus der Charité aus, die damit die Ausstellungsreihe ‚Science meets Art‘ des neu renovierten Institutsgebäudes Süd fortsetzt.Die Vernissage der Ausstellung „In Bewegung“ findet am 19. September um 18 Uhr statt. Gelegenheit zur Besichtigung gibt es vom 19. September bis 19. Oktober in der Föhrerstraße 15, 13353 Berlin, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und nach Absprache. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité eröffnet CyberKnife Center</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_cyberknife_center/" type="text/html" title="Charité eröffnet CyberKnife Center" hreflang="de"  /><updated>2011-09-13T12:00:00+02:00</updated><published>2011-09-13T12:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_cyberknife_center/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_cyberknife_center/" >Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat heute in einem feierlichen Festakt das Charité CyberKnife Center am Campus Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet. Damit verfügt nun erstmals eine deutsche Universitätsklinik über diese nicht-invasive Behandlungsoption für Tumorpatienten, die dank intelligentem Bildführungssystem höchste Präzision bei der radiochirurgischen Bestrahlung gewährleistet.„Die Eröffnung des CyberKnife Centers ist ein wichtiger Tag für die Charité und für den Berliner Gesundheitsstandort. Für Patientinnen und Patienten aus der gesamten ostdeutschen Region wird die Charité zum Anlaufpunkt für eine weitere innovative Tumor-Therapie. Diese Stärkung der Charité ist eng verknüpft mit den Perspektiven Berlins als exzellenter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, sagte Klaus Wowereit in seinen Grußworten.  Am CyberKnife  arbeiten Radioonkologen und Neurochirurgen in enger Kooperation. Das Gerät kombiniert ein präzises Bildführungssystem mit einem robotergesteuerten Linearbeschleuniger. Dieser kann das befallene Gewebe millimetergenau treffen und bietet so für chirurgisch schwer zugängliche und als inoperabel geltende Tumore eine schonende Alternative zur sonst üblichen Strahlentherapie. Die Patienten benötigen in vielen Fällen nur ein bis drei Bestrahlungs-Sitzungen von etwa einer Stunde Dauer. Das Bildführungssystem registriert Bewegungen des Patienten oder des Tumors – zum Beispiel beim Atmen – nahezu in Echtzeit und passt den Behandlungsstrahl automatisch an. So können mit dem Cyberknife hohe Strahlendosen in dem Tumor konzentriert werden, bei maximaler Schonung des umliegenden Gewebes.  „Fortschritte in der Medizin können heutzutage nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit erzielt werden. Eine forschungsstarke Einrichtung wie die Charité, an der insbesondere im Bereich Onkologie sehr viele Expertinnen und Experten zusammenarbeiten, ist deshalb bestens geeignet, um dem Patienten ein wissenschaftlich fundiertes und medizinisch sinnvolles Angebot machen zu können“, betonte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, in seiner Rede. Als Kooperationsprojekt der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie und der Klinik für Neurochirurgie untersteht das Charité CyberKnife Center der gemeinsamen Leitung des Radioonkologen Prof. Volker Budach und des Neurochirurgen Prof. Peter Vajkoczy. „Das CyberKnife ergänzt die bisherigen therapeutischen Optionen aus beiden Fachdisziplinen. Aus dem breiten Spektrum von Therapiemöglichkeiten können wir stets das individuell optimale Behandlungskonzept anbieten“, erklärt Prof. Vajkoczy. Eine inhaltlich-wissenschaftliche Kooperation besteht zudem mit dem Europäischen Cyberknife Zentrum in München-Großhadern, wo unter der Leitung von Prof. Dr. Wowra und PD Dr. Muacevic bereits seit 2005 über 3000 Patienten erfolgreich mit dem CyberKnife behandelt wurden. Auch Dr. Kufeld vom Berliner CyberKnife-Team war zuvor am Münchner Zentrum tätig.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_eroeffnet_cyberknife_center/" >Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat heute in einem feierlichen Festakt das Charité CyberKnife Center am Campus Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet. Damit verfügt nun erstmals eine deutsche Universitätsklinik über diese nicht-invasive Behandlungsoption für Tumorpatienten, die dank intelligentem Bildführungssystem höchste Präzision bei der radiochirurgischen Bestrahlung gewährleistet.„Die Eröffnung des CyberKnife Centers ist ein wichtiger Tag für die Charité und für den Berliner Gesundheitsstandort. Für Patientinnen und Patienten aus der gesamten ostdeutschen Region wird die Charité zum Anlaufpunkt für eine weitere innovative Tumor-Therapie. Diese Stärkung der Charité ist eng verknüpft mit den Perspektiven Berlins als exzellenter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, sagte Klaus Wowereit in seinen Grußworten.  Am CyberKnife  arbeiten Radioonkologen und Neurochirurgen in enger Kooperation. Das Gerät kombiniert ein präzises Bildführungssystem mit einem robotergesteuerten Linearbeschleuniger. Dieser kann das befallene Gewebe millimetergenau treffen und bietet so für chirurgisch schwer zugängliche und als inoperabel geltende Tumore eine schonende Alternative zur sonst üblichen Strahlentherapie. Die Patienten benötigen in vielen Fällen nur ein bis drei Bestrahlungs-Sitzungen von etwa einer Stunde Dauer. Das Bildführungssystem registriert Bewegungen des Patienten oder des Tumors – zum Beispiel beim Atmen – nahezu in Echtzeit und passt den Behandlungsstrahl automatisch an. So können mit dem Cyberknife hohe Strahlendosen in dem Tumor konzentriert werden, bei maximaler Schonung des umliegenden Gewebes.  „Fortschritte in der Medizin können heutzutage nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit erzielt werden. Eine forschungsstarke Einrichtung wie die Charité, an der insbesondere im Bereich Onkologie sehr viele Expertinnen und Experten zusammenarbeiten, ist deshalb bestens geeignet, um dem Patienten ein wissenschaftlich fundiertes und medizinisch sinnvolles Angebot machen zu können“, betonte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, in seiner Rede. Als Kooperationsprojekt der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie und der Klinik für Neurochirurgie untersteht das Charité CyberKnife Center der gemeinsamen Leitung des Radioonkologen Prof. Volker Budach und des Neurochirurgen Prof. Peter Vajkoczy. „Das CyberKnife ergänzt die bisherigen therapeutischen Optionen aus beiden Fachdisziplinen. Aus dem breiten Spektrum von Therapiemöglichkeiten können wir stets das individuell optimale Behandlungskonzept anbieten“, erklärt Prof. Vajkoczy. Eine inhaltlich-wissenschaftliche Kooperation besteht zudem mit dem Europäischen Cyberknife Zentrum in München-Großhadern, wo unter der Leitung von Prof. Dr. Wowra und PD Dr. Muacevic bereits seit 2005 über 3000 Patienten erfolgreich mit dem CyberKnife behandelt wurden. Auch Dr. Kufeld vom Berliner CyberKnife-Team war zuvor am Münchner Zentrum tätig.</content></entry><entry><title>Charité-Sonntagsvorlesung: Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebserkrankungen_in_der_frauenheilkunde/" type="text/html" title="Charité-Sonntagsvorlesung: Krebserkrankungen in der Frauenheilkunde" hreflang="de"  /><updated>2011-09-13T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-13T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebserkrankungen_in_der_frauenheilkunde/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebserkrankungen_in_der_frauenheilkunde/" >Zu den häufigsten Krebsleiden bei Frauen zählen bösartige Tumore der Brust, Eierstöcke, der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses. So erkranken jedes Jahr rund 45.000 Frauen an Brust- und 11.000 Frauen an Gebärmutterkörperkrebs. Bei rund 8.000 Frauen wird jährlich Eierstockkrebs diagnostiziert. Hinzu kommt noch der Gebärmutterhalskrebs, der weltweit als zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen gilt.  Die Behandlungsmethoden konnten in den letzten Jahren maßgeblich verbessert werden. Viele Patientinnen haben eine gute Prognose, den Krebs zu überwinden. Ist es möglich, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen?Welche Rolle spielen Ernährung und Bewegung dabei? Welche Risikofaktoren sollten vermieden werden? Existiert ein Zusammenhang zwischen der höheren Lebenserwartung und dem Risiko, an Krebs zu erkranken? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum, in seinem Vortrag. Er spricht über Möglichkeiten der Prävention und erläutert moderne Methoden der frühzeitigen Diagnose. Darüber hinaus präsentiert er neueste Entwicklungen der operativen und medikamentösen Behandlung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit für Fragen an den Experten. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Die Vorlesung findet am Sonntag, dem 18. September um 11 Uhr im Hörsaal des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte, Luisenstr. 64 in 10117 Berlin statt. Die Sonntagsvorlesung ist eine öffentliche Veranstaltung für Patientinnen, Patienten und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebserkrankungen_in_der_frauenheilkunde/" >Zu den häufigsten Krebsleiden bei Frauen zählen bösartige Tumore der Brust, Eierstöcke, der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses. So erkranken jedes Jahr rund 45.000 Frauen an Brust- und 11.000 Frauen an Gebärmutterkörperkrebs. Bei rund 8.000 Frauen wird jährlich Eierstockkrebs diagnostiziert. Hinzu kommt noch der Gebärmutterhalskrebs, der weltweit als zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen gilt.  Die Behandlungsmethoden konnten in den letzten Jahren maßgeblich verbessert werden. Viele Patientinnen haben eine gute Prognose, den Krebs zu überwinden. Ist es möglich, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen?Welche Rolle spielen Ernährung und Bewegung dabei? Welche Risikofaktoren sollten vermieden werden? Existiert ein Zusammenhang zwischen der höheren Lebenserwartung und dem Risiko, an Krebs zu erkranken? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Virchow-Klinikum, in seinem Vortrag. Er spricht über Möglichkeiten der Prävention und erläutert moderne Methoden der frühzeitigen Diagnose. Darüber hinaus präsentiert er neueste Entwicklungen der operativen und medikamentösen Behandlung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit für Fragen an den Experten. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Die Vorlesung findet am Sonntag, dem 18. September um 11 Uhr im Hörsaal des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte, Luisenstr. 64 in 10117 Berlin statt. Die Sonntagsvorlesung ist eine öffentliche Veranstaltung für Patientinnen, Patienten und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Nephrologen im Zentrum der Diskussion</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nephrologen_im_zentrum_der_diskussion/" type="text/html" title="Nephrologen im Zentrum der Diskussion" hreflang="de"  /><updated>2011-09-09T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-09T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nephrologen_im_zentrum_der_diskussion/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nephrologen_im_zentrum_der_diskussion/" >Mit einem prominenten Teilnehmer kann der heute im Berliner Estrel Convention Center beginnende 3. Kongress für Nephrologie aufwarten: Der ehemalige Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, heute Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, diskutiert am Sonntag, dem 11. September, im Rahmen eines Round Table – Gesprächs mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft sowie Angehörigen von Organspendern zum Thema „Organspende – zumutbar oder Zumutung?“ Steinmeier hatte vor einem Jahr mit einer privaten Organspende bundesweite Diskussionen ausgelöst und gehört zu den prominenten Befürwortern einer Neuregelung des Transplantationsgesetzes.   Eine parteiübergreifende Gruppe im Bundestag möchte die jetzt im Einzelfall notwendige Entscheidung von Angehörigen für oder gegen eine Organspende ersetzen durch die dokumentierte Entscheidung der potentiell Betroffenen selbst. „Organspende rettet Leben. Deshalb möchten wir es niemandem ersparen, sich einmal in seinem Leben Gedanken darüber zu machen, wie er es mit der Organspende halten möchte. Jeder kann sich persönlich für `Ja´ oder für `Nein´ entscheiden. Aber entscheiden muss er sich“, sagt Steinmeier. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité –Universitätsmedizin Berlin und Präsident des Kongresses, erklärt: „Ich freue mich, dass wir Nephrologen jetzt einen so hochrangigen Mitstreiter gewonnen haben. Organspende ist ein ganz schwieriges Thema. Doch im Interesse der Kranken kann es nicht zu viel verlangt sein, sich einmal im Leben mit dem Thema auseinander zu setzen und eine Entscheidung zu treffen.“ Zu dem Kongress werden mehr als 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin erwartet. Als im Frühjahr die EHEC/HUS-Epidemie ausbrach, war das Programm des dreitägigen Kongresses bereits randvoll. Kurzerhand verlängerten die Organisatoren das Treffen um einen Tag. Bereits am heutigen Freitag werden die Expertinnen und Experten ab 13 Uhr vier Stunden lang über Diagnose, Symptome und Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten diskutieren. Der Kongress findet vom 9. bis 12. September im Estrel Convention Center, Sonnenallee 225 in 12057 Berlin statt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nephrologen_im_zentrum_der_diskussion/" >Mit einem prominenten Teilnehmer kann der heute im Berliner Estrel Convention Center beginnende 3. Kongress für Nephrologie aufwarten: Der ehemalige Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, heute Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, diskutiert am Sonntag, dem 11. September, im Rahmen eines Round Table – Gesprächs mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft sowie Angehörigen von Organspendern zum Thema „Organspende – zumutbar oder Zumutung?“ Steinmeier hatte vor einem Jahr mit einer privaten Organspende bundesweite Diskussionen ausgelöst und gehört zu den prominenten Befürwortern einer Neuregelung des Transplantationsgesetzes.   Eine parteiübergreifende Gruppe im Bundestag möchte die jetzt im Einzelfall notwendige Entscheidung von Angehörigen für oder gegen eine Organspende ersetzen durch die dokumentierte Entscheidung der potentiell Betroffenen selbst. „Organspende rettet Leben. Deshalb möchten wir es niemandem ersparen, sich einmal in seinem Leben Gedanken darüber zu machen, wie er es mit der Organspende halten möchte. Jeder kann sich persönlich für `Ja´ oder für `Nein´ entscheiden. Aber entscheiden muss er sich“, sagt Steinmeier. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité –Universitätsmedizin Berlin und Präsident des Kongresses, erklärt: „Ich freue mich, dass wir Nephrologen jetzt einen so hochrangigen Mitstreiter gewonnen haben. Organspende ist ein ganz schwieriges Thema. Doch im Interesse der Kranken kann es nicht zu viel verlangt sein, sich einmal im Leben mit dem Thema auseinander zu setzen und eine Entscheidung zu treffen.“ Zu dem Kongress werden mehr als 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin erwartet. Als im Frühjahr die EHEC/HUS-Epidemie ausbrach, war das Programm des dreitägigen Kongresses bereits randvoll. Kurzerhand verlängerten die Organisatoren das Treffen um einen Tag. Bereits am heutigen Freitag werden die Expertinnen und Experten ab 13 Uhr vier Stunden lang über Diagnose, Symptome und Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten diskutieren. Der Kongress findet vom 9. bis 12. September im Estrel Convention Center, Sonnenallee 225 in 12057 Berlin statt.</content></entry><entry><title>Probandenaufruf: Tanzen gegen die Müdigkeit während einer Anti-Tumor-Therapie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_tanzen_gegen_die_muedigkeit_waehrend_einer_anti_tumor_therapie/" type="text/html" title="Probandenaufruf: Tanzen gegen die Müdigkeit während einer Anti-Tumor-Therapie" hreflang="de"  /><updated>2011-09-08T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-08T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_tanzen_gegen_die_muedigkeit_waehrend_einer_anti_tumor_therapie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_tanzen_gegen_die_muedigkeit_waehrend_einer_anti_tumor_therapie/" >Bei vielen Patienten führt die Behandlung von Krebs durch eine Chemotherapie kurz- oder langfristig zu Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist neben der eigentlichen Bekämpfung der Krebserkrankung auch eine Behandlung der Begleiterscheinungen der Chemotherapie notwendig. Eine besonders häufige Nebenwirkung einer Chemotherapie ist unter anderem das sogenannte Fatigue- oder auch Erschöpfungs-Syndrom. Die Betroffenen leiden unter dauerhafter Müdigkeit und Erschöpfung von Körper und Geist.Das Charité Comprehensive Cancer Center will nun in einer Studie mit Patientinnen und Patienten untersuchen, ob eine Tanztherapie der Fatigue-Symptomatik entgegenwirken kann. Ziel ist es, mit den Elementen des zeitgenössischen Tanzes das Körperbewusstsein zu sensibilisieren, die Bewegungseffizienz zu fördern und letztendlich Körper, Geist und Psyche durch den Tanz zu stärken.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/probandenaufruf_tanzen_gegen_die_muedigkeit_waehrend_einer_anti_tumor_therapie/" >Bei vielen Patienten führt die Behandlung von Krebs durch eine Chemotherapie kurz- oder langfristig zu Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist neben der eigentlichen Bekämpfung der Krebserkrankung auch eine Behandlung der Begleiterscheinungen der Chemotherapie notwendig. Eine besonders häufige Nebenwirkung einer Chemotherapie ist unter anderem das sogenannte Fatigue- oder auch Erschöpfungs-Syndrom. Die Betroffenen leiden unter dauerhafter Müdigkeit und Erschöpfung von Körper und Geist.Das Charité Comprehensive Cancer Center will nun in einer Studie mit Patientinnen und Patienten untersuchen, ob eine Tanztherapie der Fatigue-Symptomatik entgegenwirken kann. Ziel ist es, mit den Elementen des zeitgenössischen Tanzes das Körperbewusstsein zu sensibilisieren, die Bewegungseffizienz zu fördern und letztendlich Körper, Geist und Psyche durch den Tanz zu stärken.</content></entry><entry><title>Forschern gelingt genetische Entdeckungsreise</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschern_gelingt_genetische_entdeckungsreise/" type="text/html" title="Forschern gelingt genetische Entdeckungsreise" hreflang="de"  /><updated>2011-09-06T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-06T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschern_gelingt_genetische_entdeckungsreise/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschern_gelingt_genetische_entdeckungsreise/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) ist es im Verbund mit 23 Forschergruppen aus 15 verschiedenen Ländern gelungen, insgesamt 29 neue genetische Varianten zu entdecken, die an der Entstehung von Multipler Sklerose (MS), einer entzündlichen Erkrankung des Nervensystems, beteiligt sind. Die Forscherinnen und Forscher versprechen sich von den gewonnenen Erkenntnissen neuartige therapeutische Ansätze. Die Studie wurde am 11. August in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.Multiple Sklerose, eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems bei jungen Menschen, ist charakterisiert durch eine Schädigung der Nervenfasern und der Myelinschicht, welche die Nervenfasern in Gehirn und  Rückenmark ummantelt. Dies kann unter anderem zu Sehstörungen, Gehbehinderungen, Taubheitsempfinden und Inkontinenz führen.Die Studie konnte 23 bekannte genetische Varianten bestätigen und identifizierte 29 noch nicht bekannte. Es zeigte sich, dass viele der beteiligten Gene wesentliche Funktionen des Immunsystems und der Aktivierung bestimmter Botenstoffe regeln. Die Forschungsergebnisse belegen für MS überschneidende genetische Varianten, die sich auch bei anderen Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Typ 1-Diabetes finden. Ebenso konnte der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und MS aufgrund zweier genetischer Varianten bestätigt werden.Dr. Carmen Infante-Duarte, Leiterin der Forschungsgruppe „Experimentelle Neuroimmunologie“ am Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung der Charité und des MDC in Berlin-Buch, verweist auf die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei dieser Studie: „Multipe Sklerose resultiert aus dem Zusammenspiel zahlreicher Gene. Nur in der breiten internationalen Studie, die 27.000 Patienten und Kontrollpersonen umfasste, konnten genetische Veränderung identifiziert werden, die eindeutig mit der Erkrankung assoziiert sind.“Prof. Alastair Compston von der Universität Cambridge und Prof. Peter Donnelly von der Universität Oxford, die die Arbeit der insgesamt mehr als 250 internationalen Forscher koordinierten, unterstreichen die spezifische und die allgemeine Bedeutung der Studie: „Die Untersuchung konnte nach langer Debatte den Nachweis erbringen, dass die Multiple Sklerose primär als immunologische Erkrankung anzusehen ist. Nur derart groß angelegte genetische Studien wie die unsere sind in der Lage, die zugrundeliegenden Mechanismen solch komplexer Krankheiten wie MS darzustellen.“Die neuen Forschungsergebnisse stellen nach Ansicht der Forscher die Grundlage für neuartige therapeutische Ansätze dar, nicht nur für die 400 Patienten der Charité, die sich an der Studie beteiligt haben, sondern auch für die 2,5 Millionen Patienten weltweit.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/forschern_gelingt_genetische_entdeckungsreise/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) ist es im Verbund mit 23 Forschergruppen aus 15 verschiedenen Ländern gelungen, insgesamt 29 neue genetische Varianten zu entdecken, die an der Entstehung von Multipler Sklerose (MS), einer entzündlichen Erkrankung des Nervensystems, beteiligt sind. Die Forscherinnen und Forscher versprechen sich von den gewonnenen Erkenntnissen neuartige therapeutische Ansätze. Die Studie wurde am 11. August in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.Multiple Sklerose, eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems bei jungen Menschen, ist charakterisiert durch eine Schädigung der Nervenfasern und der Myelinschicht, welche die Nervenfasern in Gehirn und  Rückenmark ummantelt. Dies kann unter anderem zu Sehstörungen, Gehbehinderungen, Taubheitsempfinden und Inkontinenz führen.Die Studie konnte 23 bekannte genetische Varianten bestätigen und identifizierte 29 noch nicht bekannte. Es zeigte sich, dass viele der beteiligten Gene wesentliche Funktionen des Immunsystems und der Aktivierung bestimmter Botenstoffe regeln. Die Forschungsergebnisse belegen für MS überschneidende genetische Varianten, die sich auch bei anderen Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Typ 1-Diabetes finden. Ebenso konnte der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und MS aufgrund zweier genetischer Varianten bestätigt werden.Dr. Carmen Infante-Duarte, Leiterin der Forschungsgruppe „Experimentelle Neuroimmunologie“ am Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung der Charité und des MDC in Berlin-Buch, verweist auf die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei dieser Studie: „Multipe Sklerose resultiert aus dem Zusammenspiel zahlreicher Gene. Nur in der breiten internationalen Studie, die 27.000 Patienten und Kontrollpersonen umfasste, konnten genetische Veränderung identifiziert werden, die eindeutig mit der Erkrankung assoziiert sind.“Prof. Alastair Compston von der Universität Cambridge und Prof. Peter Donnelly von der Universität Oxford, die die Arbeit der insgesamt mehr als 250 internationalen Forscher koordinierten, unterstreichen die spezifische und die allgemeine Bedeutung der Studie: „Die Untersuchung konnte nach langer Debatte den Nachweis erbringen, dass die Multiple Sklerose primär als immunologische Erkrankung anzusehen ist. Nur derart groß angelegte genetische Studien wie die unsere sind in der Lage, die zugrundeliegenden Mechanismen solch komplexer Krankheiten wie MS darzustellen.“Die neuen Forschungsergebnisse stellen nach Ansicht der Forscher die Grundlage für neuartige therapeutische Ansätze dar, nicht nur für die 400 Patienten der Charité, die sich an der Studie beteiligt haben, sondern auch für die 2,5 Millionen Patienten weltweit.</content></entry><entry><title>Körpereigener Ansatz zur Verhinderung von Allergien</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/koerpereigener_ansatz_zur_verhinderung_von_allergien/" type="text/html" title="Körpereigener Ansatz zur Verhinderung von Allergien" hreflang="de"  /><updated>2011-09-02T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-02T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/koerpereigener_ansatz_zur_verhinderung_von_allergien/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/koerpereigener_ansatz_zur_verhinderung_von_allergien/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Johannes Gutenberg Universität in Mainz haben einen körpereigenen Mechanismus aufgeklärt, der die Entstehung von Allergien verhindern kann. Sie konnten zeigen, dass bestimmte Zellen des Immunsystems, sogenannte killerdendritische Zellen, befähigt sind, Allergiezellen auszuschalten. Die Ergebnisse der Studie, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigation* erschienen sind, eröffnen neue Perspektiven für Strategien zum Schutz vor Allergien.Als Allergen wird eine Substanz bezeichnet, die beim Kontakt mit dem Organismus als fremd erkannt wird und zu einer überschießenden Abwehr des Immunsystems, einer allergischen Reaktion, führt. Seit langem ist bekannt, dass der Körper bei wiederholtem Kontakt mit einer sehr niedrigen Dosis eines Allergens eine Art Immunität dagegen entwickeln kann. Dieser Vorgang nennt sich  „Niedrigzonen-Toleranz“. Welche genauen Mechanismen dieser Immunität zugrunde liegen, ist noch weitgehend unbekannt. Die vorliegende Studie konnte mithilfe eines Mausmodells zum ersten Mal wichtige zelluläre Mechanismen entschlüsseln. Die Ergebnisse entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen der Mainzer Arbeitsgruppe um Prof. Kerstin Steinbrink und dem Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Marcus Maurer aus dem Allergie-Centrum der Charité. Killerdendritische Zellen, die auch als Gesundheitspolizei beschrieben werden, schütten beim Kontakt mit einem Allergen einen bestimmten Signalstoff aus. Dieser sogenannte Tumornekrosefaktor löst in den Zellen, die die allergische Reaktion vermitteln, den programmierten Zelltod, die Apoptose, aus. Als Folge kann sich keine allergische Reaktion entwickeln. In der individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Fähigkeit zu dieser „Niedrigzonen-Toleranz“ liegt wahrscheinlich auch begründet, weshalb einige Menschen auf bestimmte Allergene reagieren, und andere nicht.„Die Ergebnisse der Studie sind im Prinzip für jeden relevant“, sagt Prof. Maurer. „Ganz besonders Menschen, die vermehrt Kontakt mit allergenen Substanzen haben, laufen Gefahr, eines Tages eine Allergie auszubilden.“ Dazu zählen beispielsweise Beschäftigte im Friseursalon, in der Schmuck- und Modeindustrie, aber auch das Krankenhauspersonal. „Wir haben in unserer Arbeit den Mechanismus identifiziert, der der Verhinderung einer Allergie zugrunde liegt“, erklärt Prof. Maurer. Der Dermatologe und Allergologe geht davon aus, dass diese Ergebnisse in Zukunft therapeutisch genutzt und damit Allergien vermieden werden können.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/koerpereigener_ansatz_zur_verhinderung_von_allergien/" >Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Johannes Gutenberg Universität in Mainz haben einen körpereigenen Mechanismus aufgeklärt, der die Entstehung von Allergien verhindern kann. Sie konnten zeigen, dass bestimmte Zellen des Immunsystems, sogenannte killerdendritische Zellen, befähigt sind, Allergiezellen auszuschalten. Die Ergebnisse der Studie, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigation* erschienen sind, eröffnen neue Perspektiven für Strategien zum Schutz vor Allergien.Als Allergen wird eine Substanz bezeichnet, die beim Kontakt mit dem Organismus als fremd erkannt wird und zu einer überschießenden Abwehr des Immunsystems, einer allergischen Reaktion, führt. Seit langem ist bekannt, dass der Körper bei wiederholtem Kontakt mit einer sehr niedrigen Dosis eines Allergens eine Art Immunität dagegen entwickeln kann. Dieser Vorgang nennt sich  „Niedrigzonen-Toleranz“. Welche genauen Mechanismen dieser Immunität zugrunde liegen, ist noch weitgehend unbekannt. Die vorliegende Studie konnte mithilfe eines Mausmodells zum ersten Mal wichtige zelluläre Mechanismen entschlüsseln. Die Ergebnisse entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen der Mainzer Arbeitsgruppe um Prof. Kerstin Steinbrink und dem Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Marcus Maurer aus dem Allergie-Centrum der Charité. Killerdendritische Zellen, die auch als Gesundheitspolizei beschrieben werden, schütten beim Kontakt mit einem Allergen einen bestimmten Signalstoff aus. Dieser sogenannte Tumornekrosefaktor löst in den Zellen, die die allergische Reaktion vermitteln, den programmierten Zelltod, die Apoptose, aus. Als Folge kann sich keine allergische Reaktion entwickeln. In der individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Fähigkeit zu dieser „Niedrigzonen-Toleranz“ liegt wahrscheinlich auch begründet, weshalb einige Menschen auf bestimmte Allergene reagieren, und andere nicht.„Die Ergebnisse der Studie sind im Prinzip für jeden relevant“, sagt Prof. Maurer. „Ganz besonders Menschen, die vermehrt Kontakt mit allergenen Substanzen haben, laufen Gefahr, eines Tages eine Allergie auszubilden.“ Dazu zählen beispielsweise Beschäftigte im Friseursalon, in der Schmuck- und Modeindustrie, aber auch das Krankenhauspersonal. „Wir haben in unserer Arbeit den Mechanismus identifiziert, der der Verhinderung einer Allergie zugrunde liegt“, erklärt Prof. Maurer. Der Dermatologe und Allergologe geht davon aus, dass diese Ergebnisse in Zukunft therapeutisch genutzt und damit Allergien vermieden werden können.</content></entry><entry><title>Ratgeber zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ratgeber_zur_vermeidung_von_krankenhausinfektionen/" type="text/html" title="Ratgeber zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen" hreflang="de"  /><updated>2011-09-01T00:00:00+02:00</updated><published>2011-09-01T00:00:00+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ratgeber_zur_vermeidung_von_krankenhausinfektionen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ratgeber_zur_vermeidung_von_krankenhausinfektionen/" >In Zusammenarbeit mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat der Bundesverband Medizintechnologie e.V. ein Internetangebot (http://www.krankenhausinfektionen.info) mit Informationen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen erarbeitet. Ziel der Initiative ist es, die Prävention der so genannten nosokomialen Infektionen zu verbessern. Prof. Petra Gastmeier und Dr. Christine Geffers vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité haben die fachlichen Informationen zu Gefäßkatheter-assoziierten Infektionen, Wund- und Atemwegsinfektionen sowie Harnwegsinfektionen beigesteuert. „Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem besteht die Gefahr, dass sie im Zuge ihrer Behandlung an einer nosokomialen Infektion erkranken“, erklärt Prof. Gastmeier.Exakte Daten zur Häufigkeit von Krankenhausinfektionen in Deutschland fehlen. Es wird geschätzt, dass jährlich rund 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland daran erkranken. „Eine nosokomiale Infektion kann in ihrem Verlauf so schwerwiegend sein, dass die eigentliche Therapie grundsätzlich in Frage gestellt wird“, konstatiert Dr. Geffers. Die Wissenschaftlerinnen sehen die Prävention von Krankenhausinfektionen als eine der wichtigsten Säulen der Patientensicherheit. Das Informationsangebot der Internetplattform soll beständig aktualisiert werden und so zu einem Dialog mit Fachleuten über die Vermeidung von Krankenhausinfektionen anregen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ratgeber_zur_vermeidung_von_krankenhausinfektionen/" >In Zusammenarbeit mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat der Bundesverband Medizintechnologie e.V. ein Internetangebot (http://www.krankenhausinfektionen.info) mit Informationen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen erarbeitet. Ziel der Initiative ist es, die Prävention der so genannten nosokomialen Infektionen zu verbessern. Prof. Petra Gastmeier und Dr. Christine Geffers vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité haben die fachlichen Informationen zu Gefäßkatheter-assoziierten Infektionen, Wund- und Atemwegsinfektionen sowie Harnwegsinfektionen beigesteuert. „Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem besteht die Gefahr, dass sie im Zuge ihrer Behandlung an einer nosokomialen Infektion erkranken“, erklärt Prof. Gastmeier.Exakte Daten zur Häufigkeit von Krankenhausinfektionen in Deutschland fehlen. Es wird geschätzt, dass jährlich rund 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland daran erkranken. „Eine nosokomiale Infektion kann in ihrem Verlauf so schwerwiegend sein, dass die eigentliche Therapie grundsätzlich in Frage gestellt wird“, konstatiert Dr. Geffers. Die Wissenschaftlerinnen sehen die Prävention von Krankenhausinfektionen als eine der wichtigsten Säulen der Patientensicherheit. Das Informationsangebot der Internetplattform soll beständig aktualisiert werden und so zu einem Dialog mit Fachleuten über die Vermeidung von Krankenhausinfektionen anregen.</content></entry><entry><title>Weniger Angst im MRT</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_angst_im_mrt/" type="text/html" title="Weniger Angst im MRT" hreflang="de"  /><updated>2011-08-30T13:10:48+02:00</updated><published>2011-08-30T13:10:48+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_angst_im_mrt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_angst_im_mrt/" >Patientinnen und Patienten, die unter Angst in engen Räumen leiden, tolerieren eine Untersuchung im offenen Magnetresonanztomographen (MRT) besser als in einem geschlossenen Gerät. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die in der Fachzeitschrift PLoS ONE* veröffentlicht wurde. Die Studie vergleicht zwei moderne MRT-Geräte bei Menschen mit erhöhtem Klaustrophobierisiko.Die Klaustrophobie stellt ein großes Hindernis für die Untersuchung im MRT dar. Denn um eine gute Qualität der Aufnahmen zu ermöglichen, müssen die Patientinnen und Patienten häufig über 30 Minuten lang bewegungslos in einer engen Röhre liegen. Bis zu 15 Prozent aller MRT-Untersuchungen können aufgrund von klaustrophoben Ereignissen gar nicht oder nur mit Hilfe einer medikamentösen Beruhigung durchgeführt werden. Deswegen ist es ein wichtiges Ziel, die Bauweise der Magnetresonanztomographen weiter zu verbessern. In der vorliegenden Studie haben Privatdozent Dr. Marc Dewey, Leitender Oberarzt des Instituts für Radiologie am Campus Charité Mitte, und sein Team zwei offenere MRT verglichen. Untersucht wurde, ob mit diesen neuen Tomographen das Auftreten klaustrophober Ereignisse reduziert werden kann. Eines der MRT verfügt über eine kürzere Röhre, das andere besitzt eine seitlich offene Konstruktion. In die Studie eingeschlossen wurden Patientinnen und Patienten mit einem erhöhten Klaustrophobierisiko gemessen mithilfe eines Fragebogens, dem „Claustrophobia Questionnaire“ (CLQ).Bei der Untersuchung im MRT mit der kürzeren Röhre hatten 39 Prozent der Patientinnen und Patienten ein klaustrophobes Ereignis, im seitlich offenen MRT waren es nur 26 Prozent. Insgesamt waren die Ereignisraten damit höher als erwartet und im Vergleich untereinander statistisch nicht signifikant verschieden. Verglichen mit vorherigen Untersuchungen in herkömmlichen MRT konnte die Häufigkeit aber deutlich reduziert werden. Hier lagen die Ereignisraten bei 56 Prozent. Außerdem konnte das Forscherteam einen engen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen der Patienten im CLQ und dem Auftreten von Ereignissen feststellen. „Der CLQ könnte also zur besseren Erkennung von Patienten mit möglichen klaustrophoben Reaktionen im MRT benutzt werden. Jedoch scheint eine weitere Optimierungen des Designs von MRT geboten, um allen Patienten diese wichtige diagnostische Methode in Zukunft zu ermöglichen“, erklärt Privatdozent Dr. Dewey.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_angst_im_mrt/" >Patientinnen und Patienten, die unter Angst in engen Räumen leiden, tolerieren eine Untersuchung im offenen Magnetresonanztomographen (MRT) besser als in einem geschlossenen Gerät. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die in der Fachzeitschrift PLoS ONE* veröffentlicht wurde. Die Studie vergleicht zwei moderne MRT-Geräte bei Menschen mit erhöhtem Klaustrophobierisiko.Die Klaustrophobie stellt ein großes Hindernis für die Untersuchung im MRT dar. Denn um eine gute Qualität der Aufnahmen zu ermöglichen, müssen die Patientinnen und Patienten häufig über 30 Minuten lang bewegungslos in einer engen Röhre liegen. Bis zu 15 Prozent aller MRT-Untersuchungen können aufgrund von klaustrophoben Ereignissen gar nicht oder nur mit Hilfe einer medikamentösen Beruhigung durchgeführt werden. Deswegen ist es ein wichtiges Ziel, die Bauweise der Magnetresonanztomographen weiter zu verbessern. In der vorliegenden Studie haben Privatdozent Dr. Marc Dewey, Leitender Oberarzt des Instituts für Radiologie am Campus Charité Mitte, und sein Team zwei offenere MRT verglichen. Untersucht wurde, ob mit diesen neuen Tomographen das Auftreten klaustrophober Ereignisse reduziert werden kann. Eines der MRT verfügt über eine kürzere Röhre, das andere besitzt eine seitlich offene Konstruktion. In die Studie eingeschlossen wurden Patientinnen und Patienten mit einem erhöhten Klaustrophobierisiko gemessen mithilfe eines Fragebogens, dem „Claustrophobia Questionnaire“ (CLQ).Bei der Untersuchung im MRT mit der kürzeren Röhre hatten 39 Prozent der Patientinnen und Patienten ein klaustrophobes Ereignis, im seitlich offenen MRT waren es nur 26 Prozent. Insgesamt waren die Ereignisraten damit höher als erwartet und im Vergleich untereinander statistisch nicht signifikant verschieden. Verglichen mit vorherigen Untersuchungen in herkömmlichen MRT konnte die Häufigkeit aber deutlich reduziert werden. Hier lagen die Ereignisraten bei 56 Prozent. Außerdem konnte das Forscherteam einen engen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen der Patienten im CLQ und dem Auftreten von Ereignissen feststellen. „Der CLQ könnte also zur besseren Erkennung von Patienten mit möglichen klaustrophoben Reaktionen im MRT benutzt werden. Jedoch scheint eine weitere Optimierungen des Designs von MRT geboten, um allen Patienten diese wichtige diagnostische Methode in Zukunft zu ermöglichen“, erklärt Privatdozent Dr. Dewey.</content></entry><entry><title>Gesundheitsvorsorge in der Hauptstadtregion</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsvorsorge_in_der_hauptstadtregion/" type="text/html" title="Gesundheitsvorsorge in der Hauptstadtregion" hreflang="de"  /><updated>2011-08-30T09:34:10+02:00</updated><published>2011-08-30T09:34:10+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsvorsorge_in_der_hauptstadtregion/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsvorsorge_in_der_hauptstadtregion/" >Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Berlins Wirtschafts- und Frauen-Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt haben heute in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg den Atlas und das Internetportal zu Präventionsangeboten der Region Berlin Brandenburg vorgestellt. Schwerpunkt der vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin Brandenburg herausgegeben Publikationen bilden die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention.  Unter dem Titel „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg“ führt die vollständig überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des Atlasses zusammen mit dem neuen Portal http://www.praeventionsatlas.de/ für die Region Berlin Brandenburg über 170 Gesundheitsangebote und mehr als 300 Anbieter auf. Ein wichtiges Auswahlkriterium der Angebote war, dass die Kosten durch die Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden.  „Vorbeugen ist immer besser als heilen, und wer vorsorgt, investiert in die eigene Gesundheit und damit in die eigene Zukunft“, betonte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack. „Jeder einzelne ist gefordert, sich hier zu engagieren.  Der vorliegende Präventionsatlas mit seinen vielfältigen Angeboten sowohl für Kinder, Jugendliche, Erwachsene als auch für Ältere, ist dafür ein ideales Kursbuch.“ „Präventionsatlas und Internetportal bieten Unternehmen wichtige Informationen für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Image und Corporate Social Identity spielen für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte eine immer größere Rolle. Betriebe profitieren durch die größere Motivation gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ betonte Almuth Hartwig-Tiedt. „Das Land Berlin hat die Herausgabe des Präventionsatlas im Rahmen des Masterplans unterstützt.“ „Der demographische Wandel fordert uns zum Umdenken auf, zur Kreativität bei der Gestaltung unseres Lebens. Wir werden mit einer längeren Lebenserwartung auch die während des Alterungsprozesses auftretenden degenerativen Erscheinungen wie Funktionsverlust, Zell- und Funktionsuntergang erleben können“, erklärte Prof. Dr. Günter Stock, Sprecher des Clusters Gesundheitswirtschaft. „Eine früh einsetzende aktive Lebensgestaltung, die wir mit diesen Publikationen erleichtern wollen, ist deswegen der Schlüssel zum Erhalt der eigenen Gesundheit auch bis ins hohe Alter.“ „Wir möchten, dass Menschen gesund bleiben und ihre Gesundheit aktiv stärken können: Unsere Region Berlin-Brandenburg stellt zur Stärkung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Ziel des Präventionsatlasses ist es, einen Überblick und eine Orientierungshilfe über diese Präventionsangebote und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg zu bieten, um für eine persönliche Gesundheitsvorsorge zu motivieren und deren Umsetzung zu erleichtern“, so Prof. Dr. Stefan N. Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité - Universitätsmedizin Berlin, unter dessen Leitung der Atlas erstellt wurde. Das Heft „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“ ist kostenlos über das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (Email info(at)healthcapital, Tel. 030-46302-548) erhältlich. Das Internetportal mit allen Inhalten des Heftes sowie einer interaktiven Suche und weiterführenden Informationen finden Sie unter der URL http://www.praeventionsatlas.de/. Die Publikationen erscheinen im Rahmen des Handlungsfelds 9 „Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung“ des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“.  Den Masterplan haben die Länder Berlin und Brandenburg 2007  gemeinsam verabschiedet vor dem Hintergrund, dass Gesundheit nicht nur ein wichtiger Bereich für das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern in Berlin und Brandenburg auch ein enorm wertschöpfender Bereich ist.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsvorsorge_in_der_hauptstadtregion/" >Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Berlins Wirtschafts- und Frauen-Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt haben heute in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg den Atlas und das Internetportal zu Präventionsangeboten der Region Berlin Brandenburg vorgestellt. Schwerpunkt der vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft/HealthCapital Berlin Brandenburg herausgegeben Publikationen bilden die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention.  Unter dem Titel „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg“ führt die vollständig überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des Atlasses zusammen mit dem neuen Portal http://www.praeventionsatlas.de/ für die Region Berlin Brandenburg über 170 Gesundheitsangebote und mehr als 300 Anbieter auf. Ein wichtiges Auswahlkriterium der Angebote war, dass die Kosten durch die Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden.  „Vorbeugen ist immer besser als heilen, und wer vorsorgt, investiert in die eigene Gesundheit und damit in die eigene Zukunft“, betonte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack. „Jeder einzelne ist gefordert, sich hier zu engagieren.  Der vorliegende Präventionsatlas mit seinen vielfältigen Angeboten sowohl für Kinder, Jugendliche, Erwachsene als auch für Ältere, ist dafür ein ideales Kursbuch.“ „Präventionsatlas und Internetportal bieten Unternehmen wichtige Informationen für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Image und Corporate Social Identity spielen für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte eine immer größere Rolle. Betriebe profitieren durch die größere Motivation gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ betonte Almuth Hartwig-Tiedt. „Das Land Berlin hat die Herausgabe des Präventionsatlas im Rahmen des Masterplans unterstützt.“ „Der demographische Wandel fordert uns zum Umdenken auf, zur Kreativität bei der Gestaltung unseres Lebens. Wir werden mit einer längeren Lebenserwartung auch die während des Alterungsprozesses auftretenden degenerativen Erscheinungen wie Funktionsverlust, Zell- und Funktionsuntergang erleben können“, erklärte Prof. Dr. Günter Stock, Sprecher des Clusters Gesundheitswirtschaft. „Eine früh einsetzende aktive Lebensgestaltung, die wir mit diesen Publikationen erleichtern wollen, ist deswegen der Schlüssel zum Erhalt der eigenen Gesundheit auch bis ins hohe Alter.“ „Wir möchten, dass Menschen gesund bleiben und ihre Gesundheit aktiv stärken können: Unsere Region Berlin-Brandenburg stellt zur Stärkung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Ziel des Präventionsatlasses ist es, einen Überblick und eine Orientierungshilfe über diese Präventionsangebote und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg zu bieten, um für eine persönliche Gesundheitsvorsorge zu motivieren und deren Umsetzung zu erleichtern“, so Prof. Dr. Stefan N. Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité - Universitätsmedizin Berlin, unter dessen Leitung der Atlas erstellt wurde. Das Heft „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“ ist kostenlos über das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (Email info(at)healthcapital, Tel. 030-46302-548) erhältlich. Das Internetportal mit allen Inhalten des Heftes sowie einer interaktiven Suche und weiterführenden Informationen finden Sie unter der URL http://www.praeventionsatlas.de/. Die Publikationen erscheinen im Rahmen des Handlungsfelds 9 „Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung“ des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“.  Den Masterplan haben die Länder Berlin und Brandenburg 2007  gemeinsam verabschiedet vor dem Hintergrund, dass Gesundheit nicht nur ein wichtiger Bereich für das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern in Berlin und Brandenburg auch ein enorm wertschöpfender Bereich ist.</content></entry><entry><title>Den plötzlichen Herztod verhindern</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/den_ploetzlichen_herztod_verhindern/" type="text/html" title="Den plötzlichen Herztod verhindern" hreflang="de"  /><updated>2011-08-29T13:36:39+02:00</updated><published>2011-08-29T13:36:39+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/den_ploetzlichen_herztod_verhindern/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/den_ploetzlichen_herztod_verhindern/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität Leiden haben eine Methode entwickelt, um unter Herzinfarktpatienten und -patientinnen diejenigen zu identifizieren, die besonders vom plötzlichen Herztod bedroht sind. In der Herz-Magnetresonanztomographie (Herz-MRT)  können sie das Ausmaß der Herzmuskelschädigung nach einem Infarkt erfassen und davon das Risiko für lebensgefährliche Komplikationen ableiten. Die Ergebnisse wurden jetzt im Journal of the American College of Cardiology* veröffentlicht.  Nach einem Herzinfarkt entwickeln sich häufig dauerhafte Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzversagen. In der Medizin spricht man dann von einem chronischen Herzinfarkt. Die Funktion eines chronisch kranken Herzmuskels ist häufig stark eingeschränkt, und damit steigt das Risiko gefährlicher Rhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können. Um dies zu verhindern, erhalten die Patienten in der Regel einen implantierbaren Kardioverter/Defibrillator (ICD). Dieses Gerät, das wie ein Herzschrittmacher eingesetzt wird, registriert bedrohliche Herzrhythmusstörungen und gibt im richtigen Moment einen Stromschock ab. Dadurch werden die elektrischen Vorgänge am Herzen neu geordnet und der Herzschlag wieder in den richtigen Rhythmus gebracht. Weil sich aber schlecht vorhersagen lässt, wer nach einem Infarkt wirklich lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen entwickeln wird, erhalten weitaus mehr Personen vorbeugend einen ICD als nötig. Das bringt zwangsläufig Komplikationen mit sich und verursacht hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es deshalb, eine Methode zur besseren Einschätzung des individuellen Risikos für lebensbedrohliche Rhythmusstörungen zu identifizieren. Dafür untersuchten Prof. Jeanette Schulz-Menger aus dem Experimental and Clinical Research Center (ECRC) der Charité und dem HELIOS-Krankenhaus Berlin Buch und ihr Forschungsteam 52 Herzinfarktpatienten und -patientinnen im Herz-MRT. Mithilfe von Kontrastmittel konnten sie feststellen, wie viel Herzmuskelmasse von der Narbe eines Infarkts betroffen und in seiner Funktion eingeschränkt war. Nach Implantation des ICD zeigte sich, dass das Auftreten bedrohlicher Rhythmusstörungen eng mit der Ausdehnung der Infarktnarbe im Herzmuskel zusammenhing. Die beste Risikoeinschätzung ließ sich anhand der Tiefe des Narbengewebes im Muskel der Herzwand, der Transmuralität, treffen. „Damit haben wir einen Parameter gefunden, der die Chance bietet, in Zukunft das Risiko für den plötzlichen Herztod vorherzusagen“, erklärt Prof. Schulz-Menger. „So können wir hoffentlich jedem Patienten die für ihn adäquate Therapie zukommen lassen, und außerdem unnötige Komplikationen und Kosten vermeiden“, sagt Dr. Philipp Boyé, Erstautor der Veröffentlichung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/den_ploetzlichen_herztod_verhindern/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität Leiden haben eine Methode entwickelt, um unter Herzinfarktpatienten und -patientinnen diejenigen zu identifizieren, die besonders vom plötzlichen Herztod bedroht sind. In der Herz-Magnetresonanztomographie (Herz-MRT)  können sie das Ausmaß der Herzmuskelschädigung nach einem Infarkt erfassen und davon das Risiko für lebensgefährliche Komplikationen ableiten. Die Ergebnisse wurden jetzt im Journal of the American College of Cardiology* veröffentlicht.  Nach einem Herzinfarkt entwickeln sich häufig dauerhafte Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzversagen. In der Medizin spricht man dann von einem chronischen Herzinfarkt. Die Funktion eines chronisch kranken Herzmuskels ist häufig stark eingeschränkt, und damit steigt das Risiko gefährlicher Rhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können. Um dies zu verhindern, erhalten die Patienten in der Regel einen implantierbaren Kardioverter/Defibrillator (ICD). Dieses Gerät, das wie ein Herzschrittmacher eingesetzt wird, registriert bedrohliche Herzrhythmusstörungen und gibt im richtigen Moment einen Stromschock ab. Dadurch werden die elektrischen Vorgänge am Herzen neu geordnet und der Herzschlag wieder in den richtigen Rhythmus gebracht. Weil sich aber schlecht vorhersagen lässt, wer nach einem Infarkt wirklich lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen entwickeln wird, erhalten weitaus mehr Personen vorbeugend einen ICD als nötig. Das bringt zwangsläufig Komplikationen mit sich und verursacht hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es deshalb, eine Methode zur besseren Einschätzung des individuellen Risikos für lebensbedrohliche Rhythmusstörungen zu identifizieren. Dafür untersuchten Prof. Jeanette Schulz-Menger aus dem Experimental and Clinical Research Center (ECRC) der Charité und dem HELIOS-Krankenhaus Berlin Buch und ihr Forschungsteam 52 Herzinfarktpatienten und -patientinnen im Herz-MRT. Mithilfe von Kontrastmittel konnten sie feststellen, wie viel Herzmuskelmasse von der Narbe eines Infarkts betroffen und in seiner Funktion eingeschränkt war. Nach Implantation des ICD zeigte sich, dass das Auftreten bedrohlicher Rhythmusstörungen eng mit der Ausdehnung der Infarktnarbe im Herzmuskel zusammenhing. Die beste Risikoeinschätzung ließ sich anhand der Tiefe des Narbengewebes im Muskel der Herzwand, der Transmuralität, treffen. „Damit haben wir einen Parameter gefunden, der die Chance bietet, in Zukunft das Risiko für den plötzlichen Herztod vorherzusagen“, erklärt Prof. Schulz-Menger. „So können wir hoffentlich jedem Patienten die für ihn adäquate Therapie zukommen lassen, und außerdem unnötige Komplikationen und Kosten vermeiden“, sagt Dr. Philipp Boyé, Erstautor der Veröffentlichung.</content></entry><entry><title>Leben mit Alzheimer</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/leben_mit_alzheimer/" type="text/html" title="Leben mit Alzheimer" hreflang="de"  /><updated>2011-08-24T13:23:30+02:00</updated><published>2011-08-24T13:23:30+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/leben_mit_alzheimer/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/leben_mit_alzheimer/" >Am 21. September ist der Welt-Alzheimertag. Im Vorfeld dieses weltweiten Aktionstages organisiert die Charité - Universitätsmedizin Berlin am 1. September ein großes Medizinforum in der Berliner Urania: Dort haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich umfassend über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren. Diskutiert wird besonders die Frage: Wie wollen wir zukünftig mit dieser Krankheit umgehen? In Kooperation mit der Berliner Morgenpost, der Alzheimer Angehörigen-Initiative und der Firma Bayer wurde dazu ein Expertenpanel zusammengestellt, auf dem auch Angehörige wie der Sohn des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke, Dr. Peer Juhnke, über ihre Erfahrungen berichten. Zugleich stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die neuesten Forschungsergebnisse dazu vor. Die Veranstaltung ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Sitzplätze wird aber um Anmeldung gebeten. Die Anmeldung ist entweder online, unter www.morgenpost.de/medizinforum oder per Fax an (030) 25 91 – 776 34 möglich. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 1. September um 16.30 Uhr, das Ende ist gegen 20 Uhr. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/leben_mit_alzheimer/" >Am 21. September ist der Welt-Alzheimertag. Im Vorfeld dieses weltweiten Aktionstages organisiert die Charité - Universitätsmedizin Berlin am 1. September ein großes Medizinforum in der Berliner Urania: Dort haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich umfassend über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren. Diskutiert wird besonders die Frage: Wie wollen wir zukünftig mit dieser Krankheit umgehen? In Kooperation mit der Berliner Morgenpost, der Alzheimer Angehörigen-Initiative und der Firma Bayer wurde dazu ein Expertenpanel zusammengestellt, auf dem auch Angehörige wie der Sohn des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke, Dr. Peer Juhnke, über ihre Erfahrungen berichten. Zugleich stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die neuesten Forschungsergebnisse dazu vor. Die Veranstaltung ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Sitzplätze wird aber um Anmeldung gebeten. Die Anmeldung ist entweder online, unter www.morgenpost.de/medizinforum oder per Fax an (030) 25 91 – 776 34 möglich. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 1. September um 16.30 Uhr, das Ende ist gegen 20 Uhr. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin.</content></entry><entry><title>7. Sommeruni in Ravensbrück</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/7_sommeruni_in_ravensbrueck/" type="text/html" title="7. Sommeruni in Ravensbrück" hreflang="de"  /><updated>2011-08-24T13:17:14+02:00</updated><published>2011-08-24T13:17:14+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/7_sommeruni_in_ravensbrueck/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/7_sommeruni_in_ravensbrueck/" >Am 28. August startet die 7. Sommer-Universität in Ravensbrück, die auf das Thema „Geschlecht und Rasse in der NS-Medizin“ fokussiert ist. Eine Woche lang können Studentinnen und Studenten, angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, Polen und Großbritannien einem spannenden Tagungsprogramm in der Gedenkstätte folgen. Am historischen Ort werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit der Geschlechterfrage in der NS-Medizin auseinandersetzen. Bislang wurde diese besonders mit den Schlagworten Eugenik, Euthanasie und Menschenversuchen gleichgesetzt. Die neuere Geschichtsforschung hat zu einer genaueren Betrachtung des Verhältnisses von Politik und Medizin in dieser Zeit geführt. Die Kategorie „Geschlecht“ spielte jedoch in der Medizinhistorischenforschung keine herausragende Rolle. Erst mit dem Aufkommen der Frauen- und Geschlechterforschung erhielt das Thema Einzug in die Analysen der NS-Medizin. „Es hat sehr lange gedauert, bis eine geschlechterspezifische Betrachtung der NS-Vergangenheit die Forschung interessierte. Wir haben ein großes Defizit aufzuholen“, sagt Dr. Sabine Schleiermacher vom Institut der Geschichte der Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Als Ideengeberin und Moderatorin ist Dr. Sabine Schleiermacher überzeugt, dass die Sommeruni in Ravensbrück ein großer Erfolg wird. Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wurde das Tagungsprogramm der Sommeruni entwickelt, die unter der Schirmherrschaft der Brandenburgischen Kulturministerin Prof. Dr. Sabine Kunst steht. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Basel, Wien und Warschau folgten der Einladung in die Gedenkstätte. Innerhalb von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden bspw. zur „Eugenik als Geschlechter- und Rassenpolitik im 20. Jahrhundert“ werden sich Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefende Einsichten in die NS-Biopolitik verschaffen.„Für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs ist die Auseinandersetzung mit der medizinischen Vergangenheit unerlässlich“, glaubt Schleiermacher, „denn nicht immer lässt sich die Charakteristik der NS-Medizin so klar von unserer heutigen Medizin abgrenzen“. Besonders in politischen Diskursen zur Patientenverfügung oder Präimplantationsdiagnostik kommen auch Ärztinnen und Ärzte an ihre ethischen Grenzen und Sinnfragen. Die Sommeruniversität in Ravensbrück kann nicht Antworten auf aktuelle politische Fragen zu Möglichkeiten und Grenzen der Hochleistungsmedizin geben. Sie hilft aber, angehende Ärztinnen und Ärzte in heutigen Zeiten für ethische Probleme zu sensibilisieren. Die Sommeruniversität beginnt am 28. August 2011 in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und endet am 2. September. Die Studienplätze wurden zuvor durch Stipendien finanziert.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/7_sommeruni_in_ravensbrueck/" >Am 28. August startet die 7. Sommer-Universität in Ravensbrück, die auf das Thema „Geschlecht und Rasse in der NS-Medizin“ fokussiert ist. Eine Woche lang können Studentinnen und Studenten, angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, Polen und Großbritannien einem spannenden Tagungsprogramm in der Gedenkstätte folgen. Am historischen Ort werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit der Geschlechterfrage in der NS-Medizin auseinandersetzen. Bislang wurde diese besonders mit den Schlagworten Eugenik, Euthanasie und Menschenversuchen gleichgesetzt. Die neuere Geschichtsforschung hat zu einer genaueren Betrachtung des Verhältnisses von Politik und Medizin in dieser Zeit geführt. Die Kategorie „Geschlecht“ spielte jedoch in der Medizinhistorischenforschung keine herausragende Rolle. Erst mit dem Aufkommen der Frauen- und Geschlechterforschung erhielt das Thema Einzug in die Analysen der NS-Medizin. „Es hat sehr lange gedauert, bis eine geschlechterspezifische Betrachtung der NS-Vergangenheit die Forschung interessierte. Wir haben ein großes Defizit aufzuholen“, sagt Dr. Sabine Schleiermacher vom Institut der Geschichte der Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Als Ideengeberin und Moderatorin ist Dr. Sabine Schleiermacher überzeugt, dass die Sommeruni in Ravensbrück ein großer Erfolg wird. Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wurde das Tagungsprogramm der Sommeruni entwickelt, die unter der Schirmherrschaft der Brandenburgischen Kulturministerin Prof. Dr. Sabine Kunst steht. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Basel, Wien und Warschau folgten der Einladung in die Gedenkstätte. Innerhalb von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden bspw. zur „Eugenik als Geschlechter- und Rassenpolitik im 20. Jahrhundert“ werden sich Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefende Einsichten in die NS-Biopolitik verschaffen.„Für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs ist die Auseinandersetzung mit der medizinischen Vergangenheit unerlässlich“, glaubt Schleiermacher, „denn nicht immer lässt sich die Charakteristik der NS-Medizin so klar von unserer heutigen Medizin abgrenzen“. Besonders in politischen Diskursen zur Patientenverfügung oder Präimplantationsdiagnostik kommen auch Ärztinnen und Ärzte an ihre ethischen Grenzen und Sinnfragen. Die Sommeruniversität in Ravensbrück kann nicht Antworten auf aktuelle politische Fragen zu Möglichkeiten und Grenzen der Hochleistungsmedizin geben. Sie hilft aber, angehende Ärztinnen und Ärzte in heutigen Zeiten für ethische Probleme zu sensibilisieren. Die Sommeruniversität beginnt am 28. August 2011 in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und endet am 2. September. Die Studienplätze wurden zuvor durch Stipendien finanziert.</content></entry></feed>
