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<feed xml:lang="de" xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><title>Aktuelle Pressemitteilungen von www.charite.de</title><subtitle>In diesem Feed haben wir die aktuellsten Pressemitteilungen der Charité - Universitätsmedizin Berlin zusammengestellt.</subtitle><rights>© 2009 Charité - Universitätsmedizin Berlin</rights><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/atomfeed.xml" hreflang="de"  /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/" hreflang="de"  /><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/atomfeed.xml</id><updated>2010-03-21T05:29:18+01:00</updated><author><name>Verantwortlicher</name><email>webmaster@charite.de</email></author><logo>http://www.charite.de/uploads/tx_a21feeds/</logo><icon>http://www.charite.de/uploads/tx_a21feeds/</icon><generator>tx_libfeedcreator</generator><entry><title>Charité liest im Gorki-Theater: Virale Seuchen als tödliche Gefahr</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_gorki_theater_virale_seuchen_als_toedliche_gefahr/" type="text/html" title="Charité liest im Gorki-Theater: Virale Seuchen als tödliche Gefahr" hreflang="de"  /><updated>2010-03-17T11:38:11+01:00</updated><published>2010-03-17T11:38:11+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_gorki_theater_virale_seuchen_als_toedliche_gefahr/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_gorki_theater_virale_seuchen_als_toedliche_gefahr/" >Virale Seuchen stehen im Mittelpunkt des nächsten Vortrags aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ im Maxim Gorki Theater. Prof. Detlev Krüger, Direktor des Instituts für Medizinische Virologie im Helmut-Ruska-Haus am Campus Charité Mitte, beschreibt historische Erfolge wie die weltweite Ausrottung der Pocken, sowie aktuelle Konzepte der Impfstoffherstellung. Eine Herausforderung für Virologen stellt die Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Viren wie HIV, Ebola, Hanta und SARS dar. Prof. Krüger beschreibt, wie es in kurzer Zeit möglich war einen Impfstoff für die Schweinegrippe zu entwickeln, und warum das nicht bei allen Viren so einfach ist. Der Vortrag findet am Sonntag, den 21. März, um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_liest_im_gorki_theater_virale_seuchen_als_toedliche_gefahr/" >Virale Seuchen stehen im Mittelpunkt des nächsten Vortrags aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ im Maxim Gorki Theater. Prof. Detlev Krüger, Direktor des Instituts für Medizinische Virologie im Helmut-Ruska-Haus am Campus Charité Mitte, beschreibt historische Erfolge wie die weltweite Ausrottung der Pocken, sowie aktuelle Konzepte der Impfstoffherstellung. Eine Herausforderung für Virologen stellt die Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Viren wie HIV, Ebola, Hanta und SARS dar. Prof. Krüger beschreibt, wie es in kurzer Zeit möglich war einen Impfstoff für die Schweinegrippe zu entwickeln, und warum das nicht bei allen Viren so einfach ist. Der Vortrag findet am Sonntag, den 21. März, um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Buchvorstellung: Adipositas-Ratgeber für Therapeuten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/buchvorstellung_adipositas_ratgeber_fuer_therapeuten/" type="text/html" title="Buchvorstellung: Adipositas-Ratgeber für Therapeuten" hreflang="de"  /><updated>2010-03-12T11:50:25+01:00</updated><published>2010-03-12T11:50:25+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/buchvorstellung_adipositas_ratgeber_fuer_therapeuten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/buchvorstellung_adipositas_ratgeber_fuer_therapeuten/" >Zwanzig Prozent der Berliner Erstklässler sind bereits übergewichtig. In ganz Deutschland wird die Zahl der an Adipositas erkrankten Kinder auf 500.000 bis eine Million geschätzt. Viele Familien scheitern an der Therapie. Dr. Susanna Wiegand, Kinderärztin und Martina Ernst, Psychologin am Sozialpädiatrischen Zentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin, haben jetzt das Buch „Adipositas bei Kindern und Jugendlichen einmal anders – Die BABELUGA-Methode: Prävention, Therapie und Selbstmanagement“ herausgegeben. Sie möchten damit Therapeuten einen Ratgeber zur Verfügung stellen und eine Diskussion zum Thema Adipositas und Übergewicht bei Kindern anregen. „Therapeuten sind oft Einzelkämpfer, dabei ist Adipositas-Behandlung gerade bei Kindern und Jugendlichen eigentlich Teamwork“, erklärt Frau Dr. Wiegand. „Vielen Betroffenen fällt es schwer zu verstehen, wie lange und schwer der Weg zum Normalgewicht ist.“ Sie möchten sich außerdem mit diesem Werk dafür einsetzen, dass die Forschung sich mit diesem Thema noch differenzierter auseinandersetzt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/buchvorstellung_adipositas_ratgeber_fuer_therapeuten/" >Zwanzig Prozent der Berliner Erstklässler sind bereits übergewichtig. In ganz Deutschland wird die Zahl der an Adipositas erkrankten Kinder auf 500.000 bis eine Million geschätzt. Viele Familien scheitern an der Therapie. Dr. Susanna Wiegand, Kinderärztin und Martina Ernst, Psychologin am Sozialpädiatrischen Zentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin, haben jetzt das Buch „Adipositas bei Kindern und Jugendlichen einmal anders – Die BABELUGA-Methode: Prävention, Therapie und Selbstmanagement“ herausgegeben. Sie möchten damit Therapeuten einen Ratgeber zur Verfügung stellen und eine Diskussion zum Thema Adipositas und Übergewicht bei Kindern anregen. „Therapeuten sind oft Einzelkämpfer, dabei ist Adipositas-Behandlung gerade bei Kindern und Jugendlichen eigentlich Teamwork“, erklärt Frau Dr. Wiegand. „Vielen Betroffenen fällt es schwer zu verstehen, wie lange und schwer der Weg zum Normalgewicht ist.“ Sie möchten sich außerdem mit diesem Werk dafür einsetzen, dass die Forschung sich mit diesem Thema noch differenzierter auseinandersetzt.</content></entry><entry><title>Wie unser Körper auf psychische Belastungen reagiert</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_unser_koerper_auf_psychische_belastungen_reagiert/" type="text/html" title="Wie unser Körper auf psychische Belastungen reagiert" hreflang="de"  /><updated>2010-03-12T11:47:21+01:00</updated><published>2010-03-12T11:47:21+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_unser_koerper_auf_psychische_belastungen_reagiert/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_unser_koerper_auf_psychische_belastungen_reagiert/" >Wie reagiert unser Körper auf psychische Belastungen? Mit dieser Frage beschäftigen sich jetzt Expertinnen und Experten auf dem deutschen Kongress für Psychosomatik und Psychotherapie in Berlin. Bei einer ganzen Reihe von körperlichen Erkrankungen sieht man heute seelische Faktoren als bedeutende Teilursache an. Dies trifft beispielsweise auf Rheuma, Krebs oder Allergien zu. Fast jeder kennt Bauchschmerzen vor Prüfungen oder Kopfweh, wenn viele Probleme anstehen. Doch welche Rolle spielt die Psyche im Verlauf von chronischen Krankheiten? Inwieweit beeinflussen seelische Faktoren den Genesungsprozess? „“Psychosomatische Störungen sind keine eingebildeten, sondern reale Erkrankungen mit vielen, zum Teil gravierenden Beschwerden, die ernst zu nehmen sind“, sagt Tagungsleiter Prof. Burghard Klapp von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)  und die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) tagen gemeinsam vom 17. bis 20. März. Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, den 18. März um 12.30 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Seminarraum 1.504, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_unser_koerper_auf_psychische_belastungen_reagiert/" >Wie reagiert unser Körper auf psychische Belastungen? Mit dieser Frage beschäftigen sich jetzt Expertinnen und Experten auf dem deutschen Kongress für Psychosomatik und Psychotherapie in Berlin. Bei einer ganzen Reihe von körperlichen Erkrankungen sieht man heute seelische Faktoren als bedeutende Teilursache an. Dies trifft beispielsweise auf Rheuma, Krebs oder Allergien zu. Fast jeder kennt Bauchschmerzen vor Prüfungen oder Kopfweh, wenn viele Probleme anstehen. Doch welche Rolle spielt die Psyche im Verlauf von chronischen Krankheiten? Inwieweit beeinflussen seelische Faktoren den Genesungsprozess? „“Psychosomatische Störungen sind keine eingebildeten, sondern reale Erkrankungen mit vielen, zum Teil gravierenden Beschwerden, die ernst zu nehmen sind“, sagt Tagungsleiter Prof. Burghard Klapp von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)  und die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) tagen gemeinsam vom 17. bis 20. März. Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, den 18. März um 12.30 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin, Seminarraum 1.504, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Sozialpädiatrisches Zentrum erhält Qualitätszertifikat</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sozialpaediatrisches_zentrum_erhaelt_qualitaetszertifikat/" type="text/html" title="Sozialpädiatrisches Zentrum erhält Qualitätszertifikat" hreflang="de"  /><updated>2010-03-12T11:44:33+01:00</updated><published>2010-03-12T11:44:33+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sozialpaediatrisches_zentrum_erhaelt_qualitaetszertifikat/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sozialpaediatrisches_zentrum_erhaelt_qualitaetszertifikat/" >Das Sozialpädiatrische Zentrum der Charité-Universitätsmedizin Berlin erhält als erste ambulante klinische Einrichtung in Deutschland eine Zertifizierung nach der „Qualität und Entwicklung in Praxen“, kurz QEP, von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Im Kriterienkatalog der KBV erreichte das Zentrum 223 von 226 möglichen Punkten. Momentan beginnen alle Medizinischen Versorgungszentren der Charité, die Standards des QEP-Prinzips einzuführen und so das Qualitätsmanagement im ambulanten Bereich der Charité zu vereinheitlichen. Schwerpunkte des sozialpädiatrischen Zentrums sind unter anderem Behandlungen chronischer Erkrankungen im Kindesalter. Jedes Jahr werden ambulant 18.000 Patienten behandelt. Die Zertifizierungsurkunde wird am 16. März um 12 Uhr in den Räumen des Sozialpädiatrischen Zentrums am Campus Virchow-Klinikum, Ostring 1, 1. Stock, von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung überreicht. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sozialpaediatrisches_zentrum_erhaelt_qualitaetszertifikat/" >Das Sozialpädiatrische Zentrum der Charité-Universitätsmedizin Berlin erhält als erste ambulante klinische Einrichtung in Deutschland eine Zertifizierung nach der „Qualität und Entwicklung in Praxen“, kurz QEP, von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Im Kriterienkatalog der KBV erreichte das Zentrum 223 von 226 möglichen Punkten. Momentan beginnen alle Medizinischen Versorgungszentren der Charité, die Standards des QEP-Prinzips einzuführen und so das Qualitätsmanagement im ambulanten Bereich der Charité zu vereinheitlichen. Schwerpunkte des sozialpädiatrischen Zentrums sind unter anderem Behandlungen chronischer Erkrankungen im Kindesalter. Jedes Jahr werden ambulant 18.000 Patienten behandelt. Die Zertifizierungsurkunde wird am 16. März um 12 Uhr in den Räumen des Sozialpädiatrischen Zentrums am Campus Virchow-Klinikum, Ostring 1, 1. Stock, von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung überreicht. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Charité-Sonntagsvorlesung: Krebs gemeinsam überwinden</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebs_gemeinsam_ueberwinden/" type="text/html" title="Charité-Sonntagsvorlesung: Krebs gemeinsam überwinden" hreflang="de"  /><updated>2010-03-09T12:51:50+01:00</updated><published>2010-03-09T12:51:50+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebs_gemeinsam_ueberwinden/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebs_gemeinsam_ueberwinden/" >Neue Wege in der Krebsforschung und -therapie beschreibt Prof. Peter M. Schlag, Leiter des Charité Comprehensive Cancer Centers, in der nächsten Sonntagsvorlesung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Hier wird das Konzept einer fachübergreifenden, spezialisierten Zusammenarbeit zwischen den Krebs-Experten verschiedener medizinischer Fachdisziplinen verfochten, denn kaum eine Erkrankung ist komplexer als Krebs. Es gibt mannigfaltige Ursachen, unterschiedliche diagnostische Verfahren, Behandlungen und Rehabilitationsstrategien. Nicht zu unterschätzen sind die psychosozialen Auswirkungen der Erkrankung und ihre immer noch bestehende Tabuisierung. Prof. Schlag stellt neue technische Errungenschaften vor, die an der Charité bereits eingesetzt werden. Dazu gehören computergesteuerte Planungs- und Navigationssysteme für hoch präzise, chirurgische und strahlentherapeutische Eingriffe sowie immunologische und molekular orientierte Behandlungsstrategien gegen Krebserkrankungen. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Krebs gemeinsam überwinden – Das Charité Comprehensive Cancer Center“ findet am 14. März, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sonntagsvorlesung_krebs_gemeinsam_ueberwinden/" >Neue Wege in der Krebsforschung und -therapie beschreibt Prof. Peter M. Schlag, Leiter des Charité Comprehensive Cancer Centers, in der nächsten Sonntagsvorlesung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Hier wird das Konzept einer fachübergreifenden, spezialisierten Zusammenarbeit zwischen den Krebs-Experten verschiedener medizinischer Fachdisziplinen verfochten, denn kaum eine Erkrankung ist komplexer als Krebs. Es gibt mannigfaltige Ursachen, unterschiedliche diagnostische Verfahren, Behandlungen und Rehabilitationsstrategien. Nicht zu unterschätzen sind die psychosozialen Auswirkungen der Erkrankung und ihre immer noch bestehende Tabuisierung. Prof. Schlag stellt neue technische Errungenschaften vor, die an der Charité bereits eingesetzt werden. Dazu gehören computergesteuerte Planungs- und Navigationssysteme für hoch präzise, chirurgische und strahlentherapeutische Eingriffe sowie immunologische und molekular orientierte Behandlungsstrategien gegen Krebserkrankungen. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Krebs gemeinsam überwinden – Das Charité Comprehensive Cancer Center“ findet am 14. März, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Spezielles Krankenzimmer für stark übergewichtige Patienten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spezielles_krankenzimmer_fuer_stark_uebergewichtige_patienten/" type="text/html" title="Spezielles Krankenzimmer für stark übergewichtige Patienten" hreflang="de"  /><updated>2010-03-09T12:46:34+01:00</updated><published>2010-03-09T12:46:34+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spezielles_krankenzimmer_fuer_stark_uebergewichtige_patienten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spezielles_krankenzimmer_fuer_stark_uebergewichtige_patienten/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin erweitert jetzt ihr Angebot für die Betreuung schwergewichtiger Menschen. Ein normales Krankenzimmer wurde zu einem so genannten Adipositas-Zimmer umgebaut. Dort ist an der Zimmerdecke ein Transportsystem für Übergewichtige angebracht. Außerdem verfügt der Raum über  angepasste Sanitäranlagen. „Bei Patienten mit schwerer Adipositas geht es nicht darum, einige Kilos zu verlieren, sondern das Körpergewicht um 40 bis 50 Prozent zu reduzieren“, sagt Privatdozent Jürgen Ordemann, Leiter des Adipositas-Zentrums. Für viele übergewichtige Menschen ist eine operative Magenverkleinerung die letzte Lösung. In der Charité werden durchschnittlich zehn Patientinnen und Patienten im Monat operiert. Die Vorstellung des Adipositas-Zimmers findet am 12. März um 14 Uhr auf der Station 110 in der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Campus Charité Mitte, Luisenstraße 65, 10117 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spezielles_krankenzimmer_fuer_stark_uebergewichtige_patienten/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin erweitert jetzt ihr Angebot für die Betreuung schwergewichtiger Menschen. Ein normales Krankenzimmer wurde zu einem so genannten Adipositas-Zimmer umgebaut. Dort ist an der Zimmerdecke ein Transportsystem für Übergewichtige angebracht. Außerdem verfügt der Raum über  angepasste Sanitäranlagen. „Bei Patienten mit schwerer Adipositas geht es nicht darum, einige Kilos zu verlieren, sondern das Körpergewicht um 40 bis 50 Prozent zu reduzieren“, sagt Privatdozent Jürgen Ordemann, Leiter des Adipositas-Zentrums. Für viele übergewichtige Menschen ist eine operative Magenverkleinerung die letzte Lösung. In der Charité werden durchschnittlich zehn Patientinnen und Patienten im Monat operiert. Die Vorstellung des Adipositas-Zimmers findet am 12. März um 14 Uhr auf der Station 110 in der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Campus Charité Mitte, Luisenstraße 65, 10117 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Die Charité bei den Berliner Wirtschaftsgesprächen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_bei_den_berliner_wirtschaftsgespraechen/" type="text/html" title="Die Charité bei den Berliner Wirtschaftsgesprächen" hreflang="de"  /><updated>2010-03-09T12:46:12+01:00</updated><published>2010-03-09T12:46:12+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_bei_den_berliner_wirtschaftsgespraechen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_bei_den_berliner_wirtschaftsgespraechen/" >Die Charité prägt seit 300 Jahren die Gesundheitslandschaft Berlins. Ihre Forschungen haben die Stadt zur Vorreiterin vieler gesundheitspolitischer Initiativen werden lassen, die bundesweit Nachahmung fanden. Diese zentrale Rolle der Charité ist im Jubiläumsjahr Anlass zu einer Podiumsdiskussion der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. (BWG). Unter dem Titel „300 Jahre Charité – Ihre Rolle in der Gesundheitsstadt Berlin“ diskutieren unter anderem Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, Prof. E. Jürgen Zöller, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, sowie Vertreter zweier bekannter Pharmaunternehmen über künftige Herausforderungen an das „Unternehmen Charité". Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 17. März, um 19 Uhr im Max Liebermann Haus der Landesbank Berlin AG, Pariser Platz 7, 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist für Mitglieder der BWG frei und beträgt für Nichtmitglieder 10 Euro.  Weitere Informationen, sowie eine Möglichkeit zur Onlinebuchung finden Sie unter: www.bwg-ev.net/events/info/rz0en-300-jahre-charite---ihre-rolle-in-der-gesundheitsstadt-berlin</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_bei_den_berliner_wirtschaftsgespraechen/" >Die Charité prägt seit 300 Jahren die Gesundheitslandschaft Berlins. Ihre Forschungen haben die Stadt zur Vorreiterin vieler gesundheitspolitischer Initiativen werden lassen, die bundesweit Nachahmung fanden. Diese zentrale Rolle der Charité ist im Jubiläumsjahr Anlass zu einer Podiumsdiskussion der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. (BWG). Unter dem Titel „300 Jahre Charité – Ihre Rolle in der Gesundheitsstadt Berlin“ diskutieren unter anderem Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, Prof. E. Jürgen Zöller, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, sowie Vertreter zweier bekannter Pharmaunternehmen über künftige Herausforderungen an das „Unternehmen Charité". Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 17. März, um 19 Uhr im Max Liebermann Haus der Landesbank Berlin AG, Pariser Platz 7, 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist für Mitglieder der BWG frei und beträgt für Nichtmitglieder 10 Euro.  Weitere Informationen, sowie eine Möglichkeit zur Onlinebuchung finden Sie unter: www.bwg-ev.net/events/info/rz0en-300-jahre-charite---ihre-rolle-in-der-gesundheitsstadt-berlin</content></entry><entry><title>Rundgang: Über die Rolle der Frauen an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rundgang_ueber_die_rolle_der_frauen_an_der_charite/" type="text/html" title="Rundgang: Über die Rolle der Frauen an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2010-03-09T12:45:59+01:00</updated><published>2010-03-09T12:45:59+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rundgang_ueber_die_rolle_der_frauen_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rundgang_ueber_die_rolle_der_frauen_an_der_charite/" >Eine besondere Führung zum 300-jährigen Jubiläum der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeichnet die wechselvolle Rolle der Frau in der Berliner Medizingeschichte nach. Frauen haben in der Entwicklung der Charité schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Doch in der offiziellen Geschichte des Klinikums stehen sie bis heute im Schatten der männlichen Ärzte und ihrer Entdeckungen. Zunächst arbeiteten Frauen als „Hurenfängerinnen“, als „Irrenwärterinnen“ oder auch als „Herrscherinnen über das Totenhaus“. Im Laufe der Zeit hat sich vor allem der Bereich der Krankenpflege professionalisiert. Lange Zeit war eine Tätigkeit als Krankenschwester oder medizinisch-technische Assistentin die oberste Sprosse auf der Karriereleiter von Frauen. Es war ein weiter Weg, bis Rahel Hirsch 1913 als erster Frau in Preußen der Professorentitel in der Medizin verliehen wurde. Claudia von Gélieu wird den zweistündigen Rundgang „Von weiblichen Versuchspersonen zu den ersten Dekaninnen – Eine frauenhistorische Spurensuche“ durchführen. Die Führung beginnt am 12. März um 14.30 Uhr am Virchow-Denkmal auf dem Karlplatz, Luisen-/ Ecke Reinhardtstraße und kostet 10 Euro. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 030-6261651 wird gebeten. Journalisten sind herzlich willkommen.Nähere Informationen erhalten Sie hier.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rundgang_ueber_die_rolle_der_frauen_an_der_charite/" >Eine besondere Führung zum 300-jährigen Jubiläum der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeichnet die wechselvolle Rolle der Frau in der Berliner Medizingeschichte nach. Frauen haben in der Entwicklung der Charité schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Doch in der offiziellen Geschichte des Klinikums stehen sie bis heute im Schatten der männlichen Ärzte und ihrer Entdeckungen. Zunächst arbeiteten Frauen als „Hurenfängerinnen“, als „Irrenwärterinnen“ oder auch als „Herrscherinnen über das Totenhaus“. Im Laufe der Zeit hat sich vor allem der Bereich der Krankenpflege professionalisiert. Lange Zeit war eine Tätigkeit als Krankenschwester oder medizinisch-technische Assistentin die oberste Sprosse auf der Karriereleiter von Frauen. Es war ein weiter Weg, bis Rahel Hirsch 1913 als erster Frau in Preußen der Professorentitel in der Medizin verliehen wurde. Claudia von Gélieu wird den zweistündigen Rundgang „Von weiblichen Versuchspersonen zu den ersten Dekaninnen – Eine frauenhistorische Spurensuche“ durchführen. Die Führung beginnt am 12. März um 14.30 Uhr am Virchow-Denkmal auf dem Karlplatz, Luisen-/ Ecke Reinhardtstraße und kostet 10 Euro. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 030-6261651 wird gebeten. Journalisten sind herzlich willkommen.Nähere Informationen erhalten Sie hier.</content></entry><entry><title>Erfolgreicher Sanierungskurs des Charité-Vorstands</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgreicher_sanierungskurs_des_charite_vorstands/" type="text/html" title="Erfolgreicher Sanierungskurs des Charité-Vorstands" hreflang="de"  /><updated>2010-03-05T18:06:41+01:00</updated><published>2010-03-05T18:06:41+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgreicher_sanierungskurs_des_charite_vorstands/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgreicher_sanierungskurs_des_charite_vorstands/" >Der Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat sein erstes volles Amtsjahr noch besser abgeschlossen, als geplant. „Trotz der äußerst schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2009 ist uns der Turnaround gelungen“, bilanzierte heute Matthias Scheller, Direktor des Klinikums, anlässlich der Vorstellung des Jahresabschlusses im  Aufsichtsrat. Der Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr um zwei  Drittel auf -19,3 Millionen Euro eingedämmt werden, und ist damit geringer als im Plan (-19,5 Millionen Euro). „Hinter dieser Zahl verbergen sich enorme Anstrengungen“, sagte Scheller. Denn der Vorstand musste nicht nur das im Jahr 2008 aufgelaufene Defizit von 56,6 Millionen Euro deutlich reduzieren, sondern gleichzeitig die durch Inflation und Tarifsteigerungen um zirka 20 Millionen Euro erhöhten Kosten auffangen. Weitere 13 Millionen Euro büßte die Charité durch den erneut sinkenden Landeszuschuss für Forschung und Lehre ein. Auf 70 Millionen Euro summieren sich die vom Vorstand durchgeführten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung. Ein großer Teil des Erfolges geht auf das Konto der Fakultät. Prof. Annette Grüters-Kieslich, der einzigen Medizin-Dekanin Deutschlands, gelang es mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 25 Millionen Euro einzusparen und ein ausgeglichenes Ergebnis vorzulegen. Erreicht wurde dieses Ziel vor allem durch einen konsequenten Personalabbau in Höhe von 208 Vollzeitstellen, die in Forschung und Lehre schmerzlich fehlen. „Besonders bewundernswert ist, dass die Forscherinnen und Forscher dennoch ihre wissenschaftliche Spitzenstellung halten und ausbauen konnten“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité. Zwanzig Mal gelang es den Wissenschaftlern des Universitätsklinikums, ihre Ergebnisse in einer der neun weltweit renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften zu platzieren. Darüber hinaus konnte die Summe der eingeworbenen Drittmittel mit 127 Millionen Euro annähernd gehalten werden. Mit diesen Mitteln finanziert die Charité in Berlin mehr als 2.300 Arbeitsplätze. Die Kliniken trugen hervorragend zur Konsolidierung bei. Ihr Ergebnis war 24 Millionen Euro besser als der Durchschnitt der bundesdeutschen Krankenhäuser. „Doch die marode Infrastruktur frisst die wirtschaftlichen Erfolge komplett auf“, zürnte der Ärztliche Direktor Prof. Ulrich Frei. „Sie ist die Hauptursache für das noch verbleibende Defizit der Charité.“ Tatsächlich liegt die Investitionsquote an der Charité um 50 Prozent niedriger als im Durchschnitt der deutschen Universitätskliniken. „Wir konnten zeigen, dass es gelingen kann, mit geeigneten Steuerungsinstrumenten selbst ein so großes Klinikum wie die Charité auf eine wirtschaftliche Basis zu stellen. Dies wird aber nur nachhaltig sein, wenn der Charité durch Investitionsentscheidungen eine Perspektive eröffnet wird“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Prof. Einhäupl. Geld hatte auch Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung und Wissenschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Charité, nicht im Gepäck. Dafür sparte er nicht mit Lob: „Wir haben mit diesem Vorstand die richtige Wahl getroffen“, sagte er. „Das zeigen die Zahlen ganz deutlich.“ Das Jahr 2010 werde mit einer letztmaligen Kürzung der Zuschüsse im Bereich Forschung und Lehre um 13 Millionen Euro noch einmal hart, meinte Zöllner. „Doch wenn die Charité 2011 wie vorgesehen ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht, dann kann sie in den Jahren danach auf einer gesunden Basis wieder prosperieren.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erfolgreicher_sanierungskurs_des_charite_vorstands/" >Der Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat sein erstes volles Amtsjahr noch besser abgeschlossen, als geplant. „Trotz der äußerst schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2009 ist uns der Turnaround gelungen“, bilanzierte heute Matthias Scheller, Direktor des Klinikums, anlässlich der Vorstellung des Jahresabschlusses im  Aufsichtsrat. Der Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr um zwei  Drittel auf -19,3 Millionen Euro eingedämmt werden, und ist damit geringer als im Plan (-19,5 Millionen Euro). „Hinter dieser Zahl verbergen sich enorme Anstrengungen“, sagte Scheller. Denn der Vorstand musste nicht nur das im Jahr 2008 aufgelaufene Defizit von 56,6 Millionen Euro deutlich reduzieren, sondern gleichzeitig die durch Inflation und Tarifsteigerungen um zirka 20 Millionen Euro erhöhten Kosten auffangen. Weitere 13 Millionen Euro büßte die Charité durch den erneut sinkenden Landeszuschuss für Forschung und Lehre ein. Auf 70 Millionen Euro summieren sich die vom Vorstand durchgeführten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung. Ein großer Teil des Erfolges geht auf das Konto der Fakultät. Prof. Annette Grüters-Kieslich, der einzigen Medizin-Dekanin Deutschlands, gelang es mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 25 Millionen Euro einzusparen und ein ausgeglichenes Ergebnis vorzulegen. Erreicht wurde dieses Ziel vor allem durch einen konsequenten Personalabbau in Höhe von 208 Vollzeitstellen, die in Forschung und Lehre schmerzlich fehlen. „Besonders bewundernswert ist, dass die Forscherinnen und Forscher dennoch ihre wissenschaftliche Spitzenstellung halten und ausbauen konnten“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité. Zwanzig Mal gelang es den Wissenschaftlern des Universitätsklinikums, ihre Ergebnisse in einer der neun weltweit renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften zu platzieren. Darüber hinaus konnte die Summe der eingeworbenen Drittmittel mit 127 Millionen Euro annähernd gehalten werden. Mit diesen Mitteln finanziert die Charité in Berlin mehr als 2.300 Arbeitsplätze. Die Kliniken trugen hervorragend zur Konsolidierung bei. Ihr Ergebnis war 24 Millionen Euro besser als der Durchschnitt der bundesdeutschen Krankenhäuser. „Doch die marode Infrastruktur frisst die wirtschaftlichen Erfolge komplett auf“, zürnte der Ärztliche Direktor Prof. Ulrich Frei. „Sie ist die Hauptursache für das noch verbleibende Defizit der Charité.“ Tatsächlich liegt die Investitionsquote an der Charité um 50 Prozent niedriger als im Durchschnitt der deutschen Universitätskliniken. „Wir konnten zeigen, dass es gelingen kann, mit geeigneten Steuerungsinstrumenten selbst ein so großes Klinikum wie die Charité auf eine wirtschaftliche Basis zu stellen. Dies wird aber nur nachhaltig sein, wenn der Charité durch Investitionsentscheidungen eine Perspektive eröffnet wird“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Prof. Einhäupl. Geld hatte auch Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung und Wissenschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Charité, nicht im Gepäck. Dafür sparte er nicht mit Lob: „Wir haben mit diesem Vorstand die richtige Wahl getroffen“, sagte er. „Das zeigen die Zahlen ganz deutlich.“ Das Jahr 2010 werde mit einer letztmaligen Kürzung der Zuschüsse im Bereich Forschung und Lehre um 13 Millionen Euro noch einmal hart, meinte Zöllner. „Doch wenn die Charité 2011 wie vorgesehen ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht, dann kann sie in den Jahren danach auf einer gesunden Basis wieder prosperieren.“</content></entry><entry><title>Kinderpneumologen tagen in Berlin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinderpneumologen_tagen_in_berlin/" type="text/html" title="Kinderpneumologen tagen in Berlin" hreflang="de"  /><updated>2010-02-25T17:40:47+01:00</updated><published>2010-02-25T17:40:47+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinderpneumologen_tagen_in_berlin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinderpneumologen_tagen_in_berlin/" >In Berlin kommen jetzt 500 Kongressteilnehmer zur 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) zusammen. Kongresspräsident ist Prof. Ulrich Wahn, Direktor der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie am Campus Virchow-Klinikum. Die Kinderpneumologen befassen sich mit der Diagnose und der Therapie von Erkrankungen der Lunge und der Bronchien ihrer kleinen Patienten. Die Tagung nimmt sowohl die neuesten Entwicklungen auf klinisch-pneumologischem Feld als auch die Grundlagenforschung ins Visier. Unter den Schwerpunktthemen der Veranstaltung sind die Impfstoffentwicklung bei Atemwegsinfektionen, die Mukoviszidose, sowie die Rolle von Erbgut und Umwelt bei der Entstehung von Asthma. Außerdem widmen sich freie Vorträge und Workshops unter anderem der Tuberkulose im Kindesalter, der Asthmaprävention, der Lungenfunktionsuntersuchung und der Lungentransplantation.  Die Konferenz findet vom 4. bis 6. März 2010 im BCC Berliner Congress Center, Alexanderstr. 11, in 10178 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kinderpneumologen_tagen_in_berlin/" >In Berlin kommen jetzt 500 Kongressteilnehmer zur 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) zusammen. Kongresspräsident ist Prof. Ulrich Wahn, Direktor der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie am Campus Virchow-Klinikum. Die Kinderpneumologen befassen sich mit der Diagnose und der Therapie von Erkrankungen der Lunge und der Bronchien ihrer kleinen Patienten. Die Tagung nimmt sowohl die neuesten Entwicklungen auf klinisch-pneumologischem Feld als auch die Grundlagenforschung ins Visier. Unter den Schwerpunktthemen der Veranstaltung sind die Impfstoffentwicklung bei Atemwegsinfektionen, die Mukoviszidose, sowie die Rolle von Erbgut und Umwelt bei der Entstehung von Asthma. Außerdem widmen sich freie Vorträge und Workshops unter anderem der Tuberkulose im Kindesalter, der Asthmaprävention, der Lungenfunktionsuntersuchung und der Lungentransplantation.  Die Konferenz findet vom 4. bis 6. März 2010 im BCC Berliner Congress Center, Alexanderstr. 11, in 10178 Berlin, statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Pressegespräch zur Knochengesundheit</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pressegespraech_zur_knochengesundheit/" type="text/html" title="Pressegespräch zur Knochengesundheit" hreflang="de"  /><updated>2010-02-25T17:39:04+01:00</updated><published>2010-02-25T17:39:04+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pressegespraech_zur_knochengesundheit/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pressegespraech_zur_knochengesundheit/" >„Knochengesundheit – Eine medizinische und gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ - unter diesem Motto laden jetzt Expertinnen und Experten aus Forschung, Medizin, Sport und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Pressegespräch beim Osteologie Kongress 2010 in Berlin ein. Prof. Georg Duda, Direktor des Julius Wolff Instituts der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat die Tagung anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité nach Berlin geholt. Die Osteologie beschäftigt sich mit Knochen- und Gelenkerkrankungen und dem Prozess des Knochenstoffwechsels. Die Experten werden interessierten Journalisten in Kurzvorträgen aktuelle Themen vorstellen und in Fragerunden diskutieren. Eine Live-Messung am Patienten demonstriert die Knochen- und Gelenkbelastungen des Menschen bei alltäglichen Bewegungen. Schließlich sollen zusammen mit einem Vertreter des BMBF, internationalen Wissenschaftlern und den Spitzensportlern Sabine Bau und Birgit Fischer Strategien und Lösungsansätze für bessere Therapie- und Präventionsangebote gefunden werden. Die Erkenntnisse der Osteologie sind von zentraler Bedeutung für die rund 30 Millionen Menschen, die heute in Deutschland an muskuloskeletalen Erkrankungen und Verletzungen leiden. Dazu zählen Arthrose, Osteoporose, Rückenschmerzen, Sport- und Unfallverletzungen. Der Kongress findet vom 3. bis 6. März unter der Leitung des wissenschaftlichen Dachverbandes Osteologie (DVO) statt.  Medienvertreter sind herzlich zum Pressegespräch am Freitag, den 5. März, von 10 bis 12 Uhr im Estrel Convention Center Berlin, Raum Straßburg, Sonnenallee 225,12057 Berlin eingeladen. Um Anmeldung zum Pressegespräch wird unter der Telefonnummer 030 450 552096 oder per E-Mail unter presse@osteologie2010.de gebeten.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pressegespraech_zur_knochengesundheit/" >„Knochengesundheit – Eine medizinische und gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ - unter diesem Motto laden jetzt Expertinnen und Experten aus Forschung, Medizin, Sport und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Pressegespräch beim Osteologie Kongress 2010 in Berlin ein. Prof. Georg Duda, Direktor des Julius Wolff Instituts der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat die Tagung anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité nach Berlin geholt. Die Osteologie beschäftigt sich mit Knochen- und Gelenkerkrankungen und dem Prozess des Knochenstoffwechsels. Die Experten werden interessierten Journalisten in Kurzvorträgen aktuelle Themen vorstellen und in Fragerunden diskutieren. Eine Live-Messung am Patienten demonstriert die Knochen- und Gelenkbelastungen des Menschen bei alltäglichen Bewegungen. Schließlich sollen zusammen mit einem Vertreter des BMBF, internationalen Wissenschaftlern und den Spitzensportlern Sabine Bau und Birgit Fischer Strategien und Lösungsansätze für bessere Therapie- und Präventionsangebote gefunden werden. Die Erkenntnisse der Osteologie sind von zentraler Bedeutung für die rund 30 Millionen Menschen, die heute in Deutschland an muskuloskeletalen Erkrankungen und Verletzungen leiden. Dazu zählen Arthrose, Osteoporose, Rückenschmerzen, Sport- und Unfallverletzungen. Der Kongress findet vom 3. bis 6. März unter der Leitung des wissenschaftlichen Dachverbandes Osteologie (DVO) statt.  Medienvertreter sind herzlich zum Pressegespräch am Freitag, den 5. März, von 10 bis 12 Uhr im Estrel Convention Center Berlin, Raum Straßburg, Sonnenallee 225,12057 Berlin eingeladen. Um Anmeldung zum Pressegespräch wird unter der Telefonnummer 030 450 552096 oder per E-Mail unter presse@osteologie2010.de gebeten.</content></entry><entry><title>Ärzte und Forscher als Unternehmer</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_und_forscher_als_unternehmer/" type="text/html" title="Ärzte und Forscher als Unternehmer" hreflang="de"  /><updated>2010-02-25T17:37:27+01:00</updated><published>2010-02-25T17:37:27+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_und_forscher_als_unternehmer/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_und_forscher_als_unternehmer/" >Die Stiftung Charité lädt jetzt zum dritten Charité Entrepreneurship Summit ein. Ziel dieser Konferenz  ist , einen Dialog zwischen unternehmerisch interessierten Forschern, Klinikern und Wissenschaftsmanagern sowie Unternehmern, Investoren und Gründungsexperten aus aller Welt zu initiieren. Über 50 Spezialisten aus diesen Bereichen referieren auf dem Kongress, der sich inzwischen zur führenden Veranstaltung dieser Art in Deutschland entwickelt hat, über ihre Erfahrungen. Dazu zählt auch der Unternehmer Scott Johnson, der sich als MS-Patient nicht damit abfinden wollte, dass an Universitäten erforschte neue Wirkstoffe gegen Multiple Sklerose nur sehr langsam geprüft werden. Ihm ist es mit seiner Stiftung gelungen, die Erprobungszeiten für neue Wirkstoffe zu halbieren. Das ist ein spannender Ansatz auch für europäische Forscher, Stiftungen und Unternehmen. Ärzte und Forscher sind besonders aufgerufen, sich am dritten Tag des Kongresses für eines von drei Praxis-Modulen zu bewerben. Im Modul „Unsolved Clinical Problem“ können sie vor Industrievertretern über Probleme aus der klinischen Praxis berichten und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln. Ein „Business Speed Dating“ ermöglicht unternehmerisch interessierten Forscherinnen und Forschern, sich Mitgründer mit passenden Fähigkeiten zu suchen. Schließlich haben Erfinder und Gründer beim „Charité Partnering“ Gelegenheit, ihre Geschäftskonzepte vor Wagniskapitalgebern und Vertretern der Gesundheitswirtschaft zu präsentieren.  Zudem findet erneut ein Ideenwettbewerb „Medical Business Idea 2010“ statt: Alle Teilnehmer des Charité Summit 2010 können ihre Geschäftsidee einreichen und Geldpreise sowie wertvolles Coaching gewinnen. Für den Summit können sich Interessierte unter www.charite-summit.de/registration anmelden. Journalisten sind zu der gesamten Veranstaltung herzlich eingeladen. Es gibt am Rande der Tagung Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerzte_und_forscher_als_unternehmer/" >Die Stiftung Charité lädt jetzt zum dritten Charité Entrepreneurship Summit ein. Ziel dieser Konferenz  ist , einen Dialog zwischen unternehmerisch interessierten Forschern, Klinikern und Wissenschaftsmanagern sowie Unternehmern, Investoren und Gründungsexperten aus aller Welt zu initiieren. Über 50 Spezialisten aus diesen Bereichen referieren auf dem Kongress, der sich inzwischen zur führenden Veranstaltung dieser Art in Deutschland entwickelt hat, über ihre Erfahrungen. Dazu zählt auch der Unternehmer Scott Johnson, der sich als MS-Patient nicht damit abfinden wollte, dass an Universitäten erforschte neue Wirkstoffe gegen Multiple Sklerose nur sehr langsam geprüft werden. Ihm ist es mit seiner Stiftung gelungen, die Erprobungszeiten für neue Wirkstoffe zu halbieren. Das ist ein spannender Ansatz auch für europäische Forscher, Stiftungen und Unternehmen. Ärzte und Forscher sind besonders aufgerufen, sich am dritten Tag des Kongresses für eines von drei Praxis-Modulen zu bewerben. Im Modul „Unsolved Clinical Problem“ können sie vor Industrievertretern über Probleme aus der klinischen Praxis berichten und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln. Ein „Business Speed Dating“ ermöglicht unternehmerisch interessierten Forscherinnen und Forschern, sich Mitgründer mit passenden Fähigkeiten zu suchen. Schließlich haben Erfinder und Gründer beim „Charité Partnering“ Gelegenheit, ihre Geschäftskonzepte vor Wagniskapitalgebern und Vertretern der Gesundheitswirtschaft zu präsentieren.  Zudem findet erneut ein Ideenwettbewerb „Medical Business Idea 2010“ statt: Alle Teilnehmer des Charité Summit 2010 können ihre Geschäftsidee einreichen und Geldpreise sowie wertvolles Coaching gewinnen. Für den Summit können sich Interessierte unter www.charite-summit.de/registration anmelden. Journalisten sind zu der gesamten Veranstaltung herzlich eingeladen. Es gibt am Rande der Tagung Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen.</content></entry><entry><title>Charité informiert Berliner Augenärzte</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_berliner_augenaerzte/" type="text/html" title="Charité informiert Berliner Augenärzte" hreflang="de"  /><updated>2010-02-25T17:35:53+01:00</updated><published>2010-02-25T17:35:53+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_berliner_augenaerzte/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_berliner_augenaerzte/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt jetzt Augenärzte zur Fortbildung ein. Diese Veranstaltung ist für Mediziner und interessierte Journalisten auch eine Gelegenheit die neue Leiterin der Augenklinik an der Charité, Prof. Antonia Joussen, kennen zu lernen und aktuelle fachliche Fragen mit ihr zu diskutieren. Unter anderem geht es um aktuelle Therapien gegen die Netzhautablösung und die Erfahrungen mit der Protonentherapie bei Augentumoren die in den vergangenen zwölf Jahren an der Charité gemacht worden sind. Prof. Joussen hat seit dem 1. Januar 2010 die Leitung der Augenklinik an der Charité übernommen. Die bisherigen Standorte am Campus Benjamin Franklin und Campus Virchow-Klinikum wurden zu einer Klinik mit zwei Standorten vereint. Die Fortbildung findet am Samstag, dem 27. Februar, von 9 bis 16 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Langenbeck-Vichow-Haus, Luisenstraße 58-59, 10117 Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_berliner_augenaerzte/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt jetzt Augenärzte zur Fortbildung ein. Diese Veranstaltung ist für Mediziner und interessierte Journalisten auch eine Gelegenheit die neue Leiterin der Augenklinik an der Charité, Prof. Antonia Joussen, kennen zu lernen und aktuelle fachliche Fragen mit ihr zu diskutieren. Unter anderem geht es um aktuelle Therapien gegen die Netzhautablösung und die Erfahrungen mit der Protonentherapie bei Augentumoren die in den vergangenen zwölf Jahren an der Charité gemacht worden sind. Prof. Joussen hat seit dem 1. Januar 2010 die Leitung der Augenklinik an der Charité übernommen. Die bisherigen Standorte am Campus Benjamin Franklin und Campus Virchow-Klinikum wurden zu einer Klinik mit zwei Standorten vereint. Die Fortbildung findet am Samstag, dem 27. Februar, von 9 bis 16 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Langenbeck-Vichow-Haus, Luisenstraße 58-59, 10117 Berlin.</content></entry><entry><title>Vorstand der Charité kritisiert Vertrauensbruch</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorstand_der_charite_kritisiert_vertrauensbruch/" type="text/html" title="Vorstand der Charité kritisiert Vertrauensbruch" hreflang="de"  /><updated>2010-02-25T13:38:34+01:00</updated><published>2010-02-25T13:38:34+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorstand_der_charite_kritisiert_vertrauensbruch/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorstand_der_charite_kritisiert_vertrauensbruch/" >Der Vorstand ist irritiert über die Veröffentlichung vertraulicher Informationen aus dem Gutachten der Senatskommission zur Zusammenarbeit von Charité und Vivantes, bevor die Aufsichtsräte und die Gremien der Politik davon in Kenntnis gesetzt wurden. Dies ist umso bedauerlicher, da die veröffentlichten Bruchstücke des Gutachtens ein unvollständiges und in der Wirkung tendenziöses Bild erzeugen, das der komplexen Sachlage in keiner Weise gerecht wird. Besonders irritierend  ist die Kritik an den untersuchten Modellen, deren Auswahl von den drei Senatoren und Vorständen der beiden Konzerne einvernehmlich festgelegt worden sind. Die Charité wird eine öffentliche Stellungnahme zu den Inhalten des Gutachtens erst abgeben, nachdem die Gremien und die politischen Institutionen  informiert sind und Gelegenheit hatten, sich mit den Ergebnissen zu befassen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorstand_der_charite_kritisiert_vertrauensbruch/" >Der Vorstand ist irritiert über die Veröffentlichung vertraulicher Informationen aus dem Gutachten der Senatskommission zur Zusammenarbeit von Charité und Vivantes, bevor die Aufsichtsräte und die Gremien der Politik davon in Kenntnis gesetzt wurden. Dies ist umso bedauerlicher, da die veröffentlichten Bruchstücke des Gutachtens ein unvollständiges und in der Wirkung tendenziöses Bild erzeugen, das der komplexen Sachlage in keiner Weise gerecht wird. Besonders irritierend  ist die Kritik an den untersuchten Modellen, deren Auswahl von den drei Senatoren und Vorständen der beiden Konzerne einvernehmlich festgelegt worden sind. Die Charité wird eine öffentliche Stellungnahme zu den Inhalten des Gutachtens erst abgeben, nachdem die Gremien und die politischen Institutionen  informiert sind und Gelegenheit hatten, sich mit den Ergebnissen zu befassen.</content></entry><entry><title>Gesundheitsökonomie: „Money meets Medicine“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsoekonomie_money_meets_medicine/" type="text/html" title="Gesundheitsökonomie: „Money meets Medicine“" hreflang="de"  /><updated>2010-02-24T12:14:22+01:00</updated><published>2010-02-24T12:14:22+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsoekonomie_money_meets_medicine/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsoekonomie_money_meets_medicine/" >Anlässlich des Jubiläumsjahres der Charité veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) ihre Jahrestagung 2010 in Berlin. Sie steht unter dem Motto „Money meets Medicine“. „In Zeiten einer immer älter werdenden Bevölkerung mit vielen chronischen Erkrankungen einerseits sowie neuen und teuren Therapiemöglichkeiten andererseits muss die gesundheitliche Versorgung in zunehmendem Maß auch unter dem Aspekt der Finanzierbarkeit geregelt werden“, sagt Prof. Stefan Willich, Kongresspräsident und Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte. Auf der Tagesordnung der Konferenz stehen unter anderem Vorträge und Workshops zu Themen wie Krankenversicherung, Versorgungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit. Die Jahrestagung findet am 1. und 2. März im Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gesundheitsoekonomie_money_meets_medicine/" >Anlässlich des Jubiläumsjahres der Charité veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) ihre Jahrestagung 2010 in Berlin. Sie steht unter dem Motto „Money meets Medicine“. „In Zeiten einer immer älter werdenden Bevölkerung mit vielen chronischen Erkrankungen einerseits sowie neuen und teuren Therapiemöglichkeiten andererseits muss die gesundheitliche Versorgung in zunehmendem Maß auch unter dem Aspekt der Finanzierbarkeit geregelt werden“, sagt Prof. Stefan Willich, Kongresspräsident und Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte. Auf der Tagesordnung der Konferenz stehen unter anderem Vorträge und Workshops zu Themen wie Krankenversicherung, Versorgungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit. Die Jahrestagung findet am 1. und 2. März im Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Gewalt macht krank – Charité-Interventionsprojekt zehn Jahre alt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gewalt_macht_krank_charite_interventionsprojekt_zehn_jahre_alt/" type="text/html" title="Gewalt macht krank – Charité-Interventionsprojekt zehn Jahre alt" hreflang="de"  /><updated>2010-02-24T12:13:19+01:00</updated><published>2010-02-24T12:13:19+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gewalt_macht_krank_charite_interventionsprojekt_zehn_jahre_alt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gewalt_macht_krank_charite_interventionsprojekt_zehn_jahre_alt/" >Ärzte und Pflegekräfte für gewaltbedingte Verletzungen zu sensibilisieren, das ist Ziel des S.I.G.N.A.L. Interventionsprogramms in den Rettungsstellen der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dieses bundesweit erste Interventionsprojekt gegen Gewalt an Frauen wurde bereits vor zehn Jahren am Campus Benjamin Franklin eingeführt. Etwa jede vierte Frau wird heute in ihrer Ehe, Familie oder Partnerschaft misshandelt. Viele von ihnen zögern, sich als Gewaltopfer erkennen zu geben. Sie sind darauf angewiesen, dass andere die Anzeichen von Gewalt feststellen und angemessen reagieren. Personen im Gesundheitswesen sind hier besonders gefordert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité-Rettungsstellen werden im Rahmen von Interventionsprogrammen speziell geschult, um sicher im Umgang mit gewaltbetroffenen Frauen zu sein. Sie lernen die gerichtsverwertbare Dokumentation von Verletzungen und Beschwerden ebenso wie die Beratung der Betroffenen hinsichtlich weiterer Unterstützungsmöglichkeiten. Bei akuter Gefahr werden die Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt stationär aufgenommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gewalt_macht_krank_charite_interventionsprojekt_zehn_jahre_alt/" >Ärzte und Pflegekräfte für gewaltbedingte Verletzungen zu sensibilisieren, das ist Ziel des S.I.G.N.A.L. Interventionsprogramms in den Rettungsstellen der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dieses bundesweit erste Interventionsprojekt gegen Gewalt an Frauen wurde bereits vor zehn Jahren am Campus Benjamin Franklin eingeführt. Etwa jede vierte Frau wird heute in ihrer Ehe, Familie oder Partnerschaft misshandelt. Viele von ihnen zögern, sich als Gewaltopfer erkennen zu geben. Sie sind darauf angewiesen, dass andere die Anzeichen von Gewalt feststellen und angemessen reagieren. Personen im Gesundheitswesen sind hier besonders gefordert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité-Rettungsstellen werden im Rahmen von Interventionsprogrammen speziell geschult, um sicher im Umgang mit gewaltbetroffenen Frauen zu sein. Sie lernen die gerichtsverwertbare Dokumentation von Verletzungen und Beschwerden ebenso wie die Beratung der Betroffenen hinsichtlich weiterer Unterstützungsmöglichkeiten. Bei akuter Gefahr werden die Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt stationär aufgenommen.</content></entry><entry><title>Charité-Gesundheitstag zur Behandlung von Rückenschmerzen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gesundheitstag_zur_behandlung_von_rueckenschmerzen/" type="text/html" title="Charité-Gesundheitstag zur Behandlung von Rückenschmerzen" hreflang="de"  /><updated>2010-02-24T12:11:49+01:00</updated><published>2010-02-24T12:11:49+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gesundheitstag_zur_behandlung_von_rueckenschmerzen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gesundheitstag_zur_behandlung_von_rueckenschmerzen/" >Über modernste Behandlungsformen von Rückenschmerzen informieren Ärzte in Vorträgen und Diskussionsrunden am kommenden Samstag auf dem Gesundheitstag der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dabei gehen sie auch auf chirurgische Verfahren ein, die gegen Rückenschmerzen zum Einsatz kommen. Drei von vier Deutschen leiden mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Die Ursachen für chronische Rückenschmerzen sind vielfältig. Oft sind es verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelgelenke und Bandscheiben. Aber auch muskuläre Ursachen und stressbedingte Faktoren wirken mit. Rückenschmerzen sind für den Patienten extrem belastend: Die Bewegung ist eingeschränkt und die Teilnahme am sozialen und beruflichen Leben beeinträchtigt. Doch gezielte Diagnostik und effiziente Nutzung konservativer, krankengymnastischer und manualtherapeutischer Methoden führen zusammen mit einem Training für Muskeln, Haltung und Bewegung zu einer deutlichen Besserung des Leidens. Die Veranstaltung „Rückenschmerzen – Moderne Behandlungsformen gegen das Leiden“ findet am Samstag, den 27. Februar ab 10 Uhr in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin statt. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.Pressekarten können reserviert werden bei Ulrich Weigand, Leiter Kommunikation der Urania e.V. unter presse@urania-berlin.de.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gesundheitstag_zur_behandlung_von_rueckenschmerzen/" >Über modernste Behandlungsformen von Rückenschmerzen informieren Ärzte in Vorträgen und Diskussionsrunden am kommenden Samstag auf dem Gesundheitstag der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dabei gehen sie auch auf chirurgische Verfahren ein, die gegen Rückenschmerzen zum Einsatz kommen. Drei von vier Deutschen leiden mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Die Ursachen für chronische Rückenschmerzen sind vielfältig. Oft sind es verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelgelenke und Bandscheiben. Aber auch muskuläre Ursachen und stressbedingte Faktoren wirken mit. Rückenschmerzen sind für den Patienten extrem belastend: Die Bewegung ist eingeschränkt und die Teilnahme am sozialen und beruflichen Leben beeinträchtigt. Doch gezielte Diagnostik und effiziente Nutzung konservativer, krankengymnastischer und manualtherapeutischer Methoden führen zusammen mit einem Training für Muskeln, Haltung und Bewegung zu einer deutlichen Besserung des Leidens. Die Veranstaltung „Rückenschmerzen – Moderne Behandlungsformen gegen das Leiden“ findet am Samstag, den 27. Februar ab 10 Uhr in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin statt. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.Pressekarten können reserviert werden bei Ulrich Weigand, Leiter Kommunikation der Urania e.V. unter presse@urania-berlin.de.</content></entry><entry><title>Charité: Zwölf Millionen Euro Konjunkturmittel investiert</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zwoelf_millionen_euro_konjunkturmittel_investiert/" type="text/html" title="Charité: Zwölf Millionen Euro Konjunkturmittel investiert" hreflang="de"  /><updated>2010-02-23T10:27:56+01:00</updated><published>2010-02-23T10:27:56+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zwoelf_millionen_euro_konjunkturmittel_investiert/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zwoelf_millionen_euro_konjunkturmittel_investiert/" >Die Charité hat im Jahr 2009 insgesamt elf Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II zeitgerecht umgesetzt. Aus den bewilligten Mitteln für die Krankenversorgung wurden unter anderem eine Intensivstation und eine Spezialstation für Schlaganfallpatienten („Stroke Unit“) gebaut sowie ein spezieller Röntgenarbeitsplatz zur Untersuchung von Kindern eingerichtet. Die Maßnahmen kamen dabei den drei bettenführenden Standorten Campus Charité Mitte, Campus Virchow-Klinikum und insbesondere dem Campus Benjamin Franklin zugute. Die Investitionen in Steglitz machen auch deutlich, dass der Vorstand uneingeschränkt hinter diesem Campus steht. Durch diese Anschaffung von Hochtechnologie ist die Medizintechnik modernisiert worden. Die komplexen Maßnahmen konnten bemerkenswert schnell umgesetzt werden. Obwohl die endgültige Freigabe der Mittel erst im späten Frühjahr 2009 erfolgte, waren die meisten Maßnahmen bis Dezember, also innerhalb eines Haushaltsjahres, abgeschlossen. Um der Kernidee des Konjunkturprogramms nachzukommen, wurden auch die Schlussabrechnungen und -bezahlungen der einzelnen Maßnahmen bis zum 31.12.2009 durchgeführt! Damit wurde gezeigt, dass auch eine öffentliche Verwaltung unter den gestrafften formalen Bedingungen eines Konjunkturprogramms komplexe Maßnahmen rasch umsetzen kann. Der Vorstand der Charité dankt der Bundesregierung sowie dem Berliner Senat für das Ermöglichen dieser Maßnahmen sehr herzlich.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_zwoelf_millionen_euro_konjunkturmittel_investiert/" >Die Charité hat im Jahr 2009 insgesamt elf Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II zeitgerecht umgesetzt. Aus den bewilligten Mitteln für die Krankenversorgung wurden unter anderem eine Intensivstation und eine Spezialstation für Schlaganfallpatienten („Stroke Unit“) gebaut sowie ein spezieller Röntgenarbeitsplatz zur Untersuchung von Kindern eingerichtet. Die Maßnahmen kamen dabei den drei bettenführenden Standorten Campus Charité Mitte, Campus Virchow-Klinikum und insbesondere dem Campus Benjamin Franklin zugute. Die Investitionen in Steglitz machen auch deutlich, dass der Vorstand uneingeschränkt hinter diesem Campus steht. Durch diese Anschaffung von Hochtechnologie ist die Medizintechnik modernisiert worden. Die komplexen Maßnahmen konnten bemerkenswert schnell umgesetzt werden. Obwohl die endgültige Freigabe der Mittel erst im späten Frühjahr 2009 erfolgte, waren die meisten Maßnahmen bis Dezember, also innerhalb eines Haushaltsjahres, abgeschlossen. Um der Kernidee des Konjunkturprogramms nachzukommen, wurden auch die Schlussabrechnungen und -bezahlungen der einzelnen Maßnahmen bis zum 31.12.2009 durchgeführt! Damit wurde gezeigt, dass auch eine öffentliche Verwaltung unter den gestrafften formalen Bedingungen eines Konjunkturprogramms komplexe Maßnahmen rasch umsetzen kann. Der Vorstand der Charité dankt der Bundesregierung sowie dem Berliner Senat für das Ermöglichen dieser Maßnahmen sehr herzlich.</content></entry><entry><title>Von der Geschichte und den Geschichten der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/von_der_geschichte_und_den_geschichten_der_charite/" type="text/html" title="Von der Geschichte und den Geschichten der Charité" hreflang="de"  /><updated>2010-02-16T16:50:18+01:00</updated><published>2010-02-16T16:50:18+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/von_der_geschichte_und_den_geschichten_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/von_der_geschichte_und_den_geschichten_der_charite/" >„Die Charité – Geschichte(n) eines Krankenhauses“ lautet der Titel der historischen Festschrift zum 300-jährigen Bestehen der Charité, die jetzt von den Mitarbeitern des Instituts für Geschichte der Medizin vorgelegt wird. Im Mittelpunkt dieser auf neun Kapitel verteilten „Geschichten“ stehen nicht, wie sonst üblich, die berühmten Ärzte und ihre Wissenschaft, sondern die Patienten der Charité und ihre Krankheiten. Ausgehend von zeittypischen Fallgeschichten fällt der Blick auch auf die beständigen Konflikte zwischen Ökonomie und Medizin, zwischen Heilauftrag und Unterrichts- oder Forschungsinteressen. Damit wird auch den Lesern, die bereits mit der Geschichte der Charité vertraut sind, eine Fülle neuer Informationen geboten. Auch die Kapitel zur Geschichte der Charité im Nationalsozialismus und über die Zeit zwischen 1945 und dem Bau der Berliner Mauer reflektieren den neuesten Forschungsstand. Das von Johanna Bleker und Volker Hess herausgegebene Buch ist reich bebildert. Informationen zu Personen und Institutionen sind zusätzlich über Namen- und Sachregister auffindbar. Die Festschrift wird im Rahmen der Öffentlichen Ringvorlesung „Charitégeschichte(n) – 300 Jahre Medizin in Berlin“ von den Herausgebern vorgestellt. Im Anschluss wird Privatdozent Dr. Thomas Beddies, einer der Autoren, mit dem Vortrag „Der große Umbau – Friedrich Althoff und die neue Charité“ über die Probleme der Charité um 1900 berichten. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 23. Februar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Journalisten sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/von_der_geschichte_und_den_geschichten_der_charite/" >„Die Charité – Geschichte(n) eines Krankenhauses“ lautet der Titel der historischen Festschrift zum 300-jährigen Bestehen der Charité, die jetzt von den Mitarbeitern des Instituts für Geschichte der Medizin vorgelegt wird. Im Mittelpunkt dieser auf neun Kapitel verteilten „Geschichten“ stehen nicht, wie sonst üblich, die berühmten Ärzte und ihre Wissenschaft, sondern die Patienten der Charité und ihre Krankheiten. Ausgehend von zeittypischen Fallgeschichten fällt der Blick auch auf die beständigen Konflikte zwischen Ökonomie und Medizin, zwischen Heilauftrag und Unterrichts- oder Forschungsinteressen. Damit wird auch den Lesern, die bereits mit der Geschichte der Charité vertraut sind, eine Fülle neuer Informationen geboten. Auch die Kapitel zur Geschichte der Charité im Nationalsozialismus und über die Zeit zwischen 1945 und dem Bau der Berliner Mauer reflektieren den neuesten Forschungsstand. Das von Johanna Bleker und Volker Hess herausgegebene Buch ist reich bebildert. Informationen zu Personen und Institutionen sind zusätzlich über Namen- und Sachregister auffindbar. Die Festschrift wird im Rahmen der Öffentlichen Ringvorlesung „Charitégeschichte(n) – 300 Jahre Medizin in Berlin“ von den Herausgebern vorgestellt. Im Anschluss wird Privatdozent Dr. Thomas Beddies, einer der Autoren, mit dem Vortrag „Der große Umbau – Friedrich Althoff und die neue Charité“ über die Probleme der Charité um 1900 berichten. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 23. Februar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Journalisten sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Schmerz als Krankheitsbild: Charité liest im Maxim Gorki Theater</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerz_als_krankheitsbild_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" type="text/html" title="Schmerz als Krankheitsbild: Charité liest im Maxim Gorki Theater" hreflang="de"  /><updated>2010-02-16T16:45:05+01:00</updated><published>2010-02-16T16:45:05+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerz_als_krankheitsbild_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerz_als_krankheitsbild_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" >Bei Verletzungen nehmen Schmerzen eine wichtige Warnfunktion ein. Doch was passiert, wenn sie chronisch und zur täglichen Qual werden? Prof. Michael Schäfer von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berichtet in der nächsten Vorlesung der Reihe Kosmos und Mensch über das so genannte Schmerzgedächtnis. Eine sorgfältige Diagnose von chronischen Schmerzen ist unabdingbar für Mediziner, um für ihre Patientinnen und Patienten eine individuell angepasste Therapie zu entwickeln. Dabei sind Schmerzmittel keineswegs der einzige Bestandteil der Behandlung. Forschungsergebnisse zeigen, dass die individuelle Lebenssituation und die Psyche der Patienten den Krankheitsverlauf stark beeinflussen. Die Vorlesung mit dem Titel „Schmerz – vom Symptom zum Krankheitsbild“ beginnt am Sonntag, dem 21. Februar um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schmerz_als_krankheitsbild_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" >Bei Verletzungen nehmen Schmerzen eine wichtige Warnfunktion ein. Doch was passiert, wenn sie chronisch und zur täglichen Qual werden? Prof. Michael Schäfer von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berichtet in der nächsten Vorlesung der Reihe Kosmos und Mensch über das so genannte Schmerzgedächtnis. Eine sorgfältige Diagnose von chronischen Schmerzen ist unabdingbar für Mediziner, um für ihre Patientinnen und Patienten eine individuell angepasste Therapie zu entwickeln. Dabei sind Schmerzmittel keineswegs der einzige Bestandteil der Behandlung. Forschungsergebnisse zeigen, dass die individuelle Lebenssituation und die Psyche der Patienten den Krankheitsverlauf stark beeinflussen. Die Vorlesung mit dem Titel „Schmerz – vom Symptom zum Krankheitsbild“ beginnt am Sonntag, dem 21. Februar um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité gewinnt im Wettbewerb zur Zukunft der Lehre</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre-1/" type="text/html" title="Charité gewinnt im Wettbewerb zur Zukunft der Lehre" hreflang="de"  /><updated>2010-02-16T11:27:12+01:00</updated><published>2010-02-16T11:27:12+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre-1/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre-1/" >Mit ihrem Konzept des Dieter Scheffner Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung konnte die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine internationale Experten-Jury überzeugen. Im Rahmen der Initiative von „Bologna – Zukunft der Lehre“ erhält sie 900.000 Euro für das Konzept „Lehren und Lernen für die Medizin von morgen“. Mit dem Wettbewerb wollen die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung die Lehre an deutschen Hochschulen stärken. Insgesamt stellen sie bis zu 10 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung neuer Curricula sowie für die Etablierung übergreifender Kompetenzzentren bereit. Das Förderangebot stieß an den Hochschulen auf große Resonanz: Insgesamt wurden 180 Anträge eingereicht. Eine Gutachterkommission wählte daraus im November 2009  25 Projektideen für die zweite Wettbewerbsrunde aus. Neun dieser Projekte können nun in die Tat umgesetzt werden. Das Fachzentrum der Berliner Charité ist dabei das einzige Vorhaben aus der Medizin. Ziel ist es, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zu verbessern. „Die Auszeichnung ist eine wertvolle Bestätigung für das bisherige Engagement unserer Fakultät und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft“, freut sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité. Bereits mit der Einführung des ersten Reformstudiengangs Medizin 1999 habe die Charité richtungsweisende Impulse zur Neugestaltung der medizinischen Ausbildung gegeben. „Mit der Gründung des ersten Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung in Deutschland möchte die Charité diesen Weg fortsetzen.“ Benannt nach dem Spiritus Rector des Berliner Reformstudiengangs und langjährigen Dekan der Fakultät, Prof. Dieter Scheffner, bündelt das Zentrum bereits gegenwärtig zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehören unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatientenprogramm und die Bereiche „Kommunikation, Interaktion, Teamarbeit“, „Assessment“ und „eLearning“. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Fachzentrum zu einem nationalen Referenzzentrum für die Ausbildung in der Medizin ausgebaut werden. „Von dieser innovativen Einrichtung und der umfangreichen Expertise an der Charité sollen alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland profitieren“, erklärt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Fragen rund um die medizinische Ausbildung und möchten durch hochschuldidaktische Angebote die Kompetenzen für die Lehre verbessern“. Vernetzt mit nationalen Expertengruppen und einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat wird das Fachzentrum Referenzkonzepte für die Weiterentwicklung der Curricula erarbeiten, die stärker auf Kompetenzen ausgerichtet sind und dazu beitragen, neue Erkenntnisse der Ausbildungsforschung schneller in die Unterrichtspraxis zu überführen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre-1/" >Mit ihrem Konzept des Dieter Scheffner Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung konnte die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine internationale Experten-Jury überzeugen. Im Rahmen der Initiative von „Bologna – Zukunft der Lehre“ erhält sie 900.000 Euro für das Konzept „Lehren und Lernen für die Medizin von morgen“. Mit dem Wettbewerb wollen die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung die Lehre an deutschen Hochschulen stärken. Insgesamt stellen sie bis zu 10 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung neuer Curricula sowie für die Etablierung übergreifender Kompetenzzentren bereit. Das Förderangebot stieß an den Hochschulen auf große Resonanz: Insgesamt wurden 180 Anträge eingereicht. Eine Gutachterkommission wählte daraus im November 2009  25 Projektideen für die zweite Wettbewerbsrunde aus. Neun dieser Projekte können nun in die Tat umgesetzt werden. Das Fachzentrum der Berliner Charité ist dabei das einzige Vorhaben aus der Medizin. Ziel ist es, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zu verbessern. „Die Auszeichnung ist eine wertvolle Bestätigung für das bisherige Engagement unserer Fakultät und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft“, freut sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité. Bereits mit der Einführung des ersten Reformstudiengangs Medizin 1999 habe die Charité richtungsweisende Impulse zur Neugestaltung der medizinischen Ausbildung gegeben. „Mit der Gründung des ersten Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung in Deutschland möchte die Charité diesen Weg fortsetzen.“ Benannt nach dem Spiritus Rector des Berliner Reformstudiengangs und langjährigen Dekan der Fakultät, Prof. Dieter Scheffner, bündelt das Zentrum bereits gegenwärtig zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehören unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatientenprogramm und die Bereiche „Kommunikation, Interaktion, Teamarbeit“, „Assessment“ und „eLearning“. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Fachzentrum zu einem nationalen Referenzzentrum für die Ausbildung in der Medizin ausgebaut werden. „Von dieser innovativen Einrichtung und der umfangreichen Expertise an der Charité sollen alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland profitieren“, erklärt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Fragen rund um die medizinische Ausbildung und möchten durch hochschuldidaktische Angebote die Kompetenzen für die Lehre verbessern“. Vernetzt mit nationalen Expertengruppen und einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat wird das Fachzentrum Referenzkonzepte für die Weiterentwicklung der Curricula erarbeiten, die stärker auf Kompetenzen ausgerichtet sind und dazu beitragen, neue Erkenntnisse der Ausbildungsforschung schneller in die Unterrichtspraxis zu überführen.</content></entry><entry><title>Charité gewinnt im Wettbewerb zur Zukunft der Lehre</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre/" type="text/html" title="Charité gewinnt im Wettbewerb zur Zukunft der Lehre" hreflang="de"  /><updated>2010-02-16T11:27:12+01:00</updated><published>2010-02-16T11:27:12+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre/" >Mit ihrem Konzept des Dieter Scheffner Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung konnte die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine internationale Experten-Jury überzeugen. Im Rahmen der Initiative von „Bologna – Zukunft der Lehre“ erhält sie 900.000 Euro für das Konzept „Lehren und Lernen für die Medizin von morgen“. Mit dem Wettbewerb wollen die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung die Lehre an deutschen Hochschulen stärken. Insgesamt stellen sie bis zu 10 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung neuer Curricula sowie für die Etablierung übergreifender Kompetenzzentren bereit. Das Förderangebot stieß an den Hochschulen auf große Resonanz: Insgesamt wurden 180 Anträge eingereicht. Eine Gutachterkommission wählte daraus im November 2009  25 Projektideen für die zweite Wettbewerbsrunde aus. Neun dieser Projekte können nun in die Tat umgesetzt werden. Das Fachzentrum der Berliner Charité ist dabei das einzige Vorhaben aus der Medizin. Ziel ist es, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zu verbessern. „Die Auszeichnung ist eine wertvolle Bestätigung für das bisherige Engagement unserer Fakultät und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft“, freut sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité. Bereits mit der Einführung des ersten Reformstudiengangs Medizin 1999 habe die Charité richtungsweisende Impulse zur Neugestaltung der medizinischen Ausbildung gegeben. „Mit der Gründung des ersten Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung in Deutschland möchte die Charité diesen Weg fortsetzen.“ Benannt nach dem Spiritus Rector des Berliner Reformstudiengangs und langjährigen Dekan der Fakultät, Prof. Dieter Scheffner, bündelt das Zentrum bereits gegenwärtig zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehören unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatientenprogramm und die Bereiche „Kommunikation, Interaktion, Teamarbeit“, „Assessment“ und „eLearning“. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Fachzentrum zu einem nationalen Referenzzentrum für die Ausbildung in der Medizin ausgebaut werden. „Von dieser innovativen Einrichtung und der umfangreichen Expertise an der Charité sollen alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland profitieren“, erklärt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Fragen rund um die medizinische Ausbildung und möchten durch hochschuldidaktische Angebote die Kompetenzen für die Lehre verbessern“. Vernetzt mit nationalen Expertengruppen und einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat wird das Fachzentrum Referenzkonzepte für die Weiterentwicklung der Curricula erarbeiten, die stärker auf Kompetenzen ausgerichtet sind und dazu beitragen, neue Erkenntnisse der Ausbildungsforschung schneller in die Unterrichtspraxis zu überführen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_gewinnt_im_wettbewerb_zur_zukunft_der_lehre/" >Mit ihrem Konzept des Dieter Scheffner Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung konnte die Charité – Universitätsmedizin Berlin eine internationale Experten-Jury überzeugen. Im Rahmen der Initiative von „Bologna – Zukunft der Lehre“ erhält sie 900.000 Euro für das Konzept „Lehren und Lernen für die Medizin von morgen“. Mit dem Wettbewerb wollen die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung die Lehre an deutschen Hochschulen stärken. Insgesamt stellen sie bis zu 10 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung neuer Curricula sowie für die Etablierung übergreifender Kompetenzzentren bereit. Das Förderangebot stieß an den Hochschulen auf große Resonanz: Insgesamt wurden 180 Anträge eingereicht. Eine Gutachterkommission wählte daraus im November 2009  25 Projektideen für die zweite Wettbewerbsrunde aus. Neun dieser Projekte können nun in die Tat umgesetzt werden. Das Fachzentrum der Berliner Charité ist dabei das einzige Vorhaben aus der Medizin. Ziel ist es, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zu verbessern. „Die Auszeichnung ist eine wertvolle Bestätigung für das bisherige Engagement unserer Fakultät und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft“, freut sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité. Bereits mit der Einführung des ersten Reformstudiengangs Medizin 1999 habe die Charité richtungsweisende Impulse zur Neugestaltung der medizinischen Ausbildung gegeben. „Mit der Gründung des ersten Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung in Deutschland möchte die Charité diesen Weg fortsetzen.“ Benannt nach dem Spiritus Rector des Berliner Reformstudiengangs und langjährigen Dekan der Fakultät, Prof. Dieter Scheffner, bündelt das Zentrum bereits gegenwärtig zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehören unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatientenprogramm und die Bereiche „Kommunikation, Interaktion, Teamarbeit“, „Assessment“ und „eLearning“. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Fachzentrum zu einem nationalen Referenzzentrum für die Ausbildung in der Medizin ausgebaut werden. „Von dieser innovativen Einrichtung und der umfangreichen Expertise an der Charité sollen alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland profitieren“, erklärt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Fragen rund um die medizinische Ausbildung und möchten durch hochschuldidaktische Angebote die Kompetenzen für die Lehre verbessern“. Vernetzt mit nationalen Expertengruppen und einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat wird das Fachzentrum Referenzkonzepte für die Weiterentwicklung der Curricula erarbeiten, die stärker auf Kompetenzen ausgerichtet sind und dazu beitragen, neue Erkenntnisse der Ausbildungsforschung schneller in die Unterrichtspraxis zu überführen.</content></entry><entry><title>Charité hilft Menschen mit angeborenen Alkoholschäden</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_hilft_menschen_mit_angeborenen_alkoholschaeden/" type="text/html" title="Charité hilft Menschen mit angeborenen Alkoholschäden" hreflang="de"  /><updated>2010-02-02T17:48:01+01:00</updated><published>2010-02-02T17:48:01+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_hilft_menschen_mit_angeborenen_alkoholschaeden/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_hilft_menschen_mit_angeborenen_alkoholschaeden/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet jetzt gemeinsam mit der „Stiftung für das behinderte Kind“ ein Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden. In Deutschland werden jedes Jahr 10.000 Kinder mit der so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störung geboren. Von diesem Erkrankungsbild spricht man bei leichten bis schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, die durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hervorgerufen wurden. „Neben der Diagnostik und Beratung wollen wir besonderes Augenmerk auf die primäre Prävention legen“, sagt Prof. Joachim Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité. So sei die Behinderung nur durch Aufklärung, Verhütung und völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft vermeidbar. Kinderärzte, Geburtshelfer und Psychologen arbeiten im Zentrum eng zusammen. Betroffene sowie deren Angehörige erhalten Hilfe im Zentrum unter der Telefonnummer 030 450 564 107 oder per E-Mail fasd-zentrum(at)charite.de</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_hilft_menschen_mit_angeborenen_alkoholschaeden/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin eröffnet jetzt gemeinsam mit der „Stiftung für das behinderte Kind“ ein Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden. In Deutschland werden jedes Jahr 10.000 Kinder mit der so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störung geboren. Von diesem Erkrankungsbild spricht man bei leichten bis schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, die durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hervorgerufen wurden. „Neben der Diagnostik und Beratung wollen wir besonderes Augenmerk auf die primäre Prävention legen“, sagt Prof. Joachim Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité. So sei die Behinderung nur durch Aufklärung, Verhütung und völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft vermeidbar. Kinderärzte, Geburtshelfer und Psychologen arbeiten im Zentrum eng zusammen. Betroffene sowie deren Angehörige erhalten Hilfe im Zentrum unter der Telefonnummer 030 450 564 107 oder per E-Mail fasd-zentrum(at)charite.de</content></entry><entry><title>Kunstvolle Fotografien aus der „Wunderkammer Charité“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kunstvolle_fotografien_aus_der_wunderkammer_charite/" type="text/html" title="Kunstvolle Fotografien aus der „Wunderkammer Charité“" hreflang="de"  /><updated>2010-02-02T17:41:57+01:00</updated><published>2010-02-02T17:41:57+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kunstvolle_fotografien_aus_der_wunderkammer_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kunstvolle_fotografien_aus_der_wunderkammer_charite/" >Faszinierende Bilder des historischen Campus der Charité zeigt das zum 300-jährigen Jubiläum der Charité – Universitätsmedizin Berlin erscheinende Buch „Wunderkammer Charité“. Auf ganzseitigen Farbfotografien präsentiert die Designerin Anja Nitz ästhetisch-stilvolle Eindrücke der Räume und Sammlungen in den historischen Gebäuden am Campus Charité Mitte, die für die Öffentlichkeit sonst nur teilweise zugänglich sind. Es gelingt ihr, die Faszination des Campus als bauliches Ensemble wie auch als herausragende Institution der deutschen Medizingeschichte sichtbar zu machen. Ergänzt werden die Fotografien von Beiträgen renommierter Mediziner und Medizinhistoriker zur Geschichte der Charité. Zusammen mit Vertretern des Vorstandes der Charité und dem Direktor des Medizinhistorischen Museums Prof. Thomas Schnalke stellt die Fotografin den Bildband im Rahmen der „Historischen Ringvorlesung – Charitégeschichte(n)“ vor. Das Buch ist dort auch als Charité-Ausgabe zum Vorzugspreis von 30 Euro erhältlich. Die Veranstaltung „Nichts als Maschinen im Kopf – Natur und Kultur in Fritz Kahns technischem Humanismus“ findet am Dienstag, den 9. Februar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kunstvolle_fotografien_aus_der_wunderkammer_charite/" >Faszinierende Bilder des historischen Campus der Charité zeigt das zum 300-jährigen Jubiläum der Charité – Universitätsmedizin Berlin erscheinende Buch „Wunderkammer Charité“. Auf ganzseitigen Farbfotografien präsentiert die Designerin Anja Nitz ästhetisch-stilvolle Eindrücke der Räume und Sammlungen in den historischen Gebäuden am Campus Charité Mitte, die für die Öffentlichkeit sonst nur teilweise zugänglich sind. Es gelingt ihr, die Faszination des Campus als bauliches Ensemble wie auch als herausragende Institution der deutschen Medizingeschichte sichtbar zu machen. Ergänzt werden die Fotografien von Beiträgen renommierter Mediziner und Medizinhistoriker zur Geschichte der Charité. Zusammen mit Vertretern des Vorstandes der Charité und dem Direktor des Medizinhistorischen Museums Prof. Thomas Schnalke stellt die Fotografin den Bildband im Rahmen der „Historischen Ringvorlesung – Charitégeschichte(n)“ vor. Das Buch ist dort auch als Charité-Ausgabe zum Vorzugspreis von 30 Euro erhältlich. Die Veranstaltung „Nichts als Maschinen im Kopf – Natur und Kultur in Fritz Kahns technischem Humanismus“ findet am Dienstag, den 9. Februar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Charité-Studie startet: Gesundes Essen für ein gutes Gedächtnis?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_studie_startet_gesundes_essen_fuer_ein_gutes_gedaechtnis/" type="text/html" title="Charité-Studie startet: Gesundes Essen für ein gutes Gedächtnis?" hreflang="de"  /><updated>2010-01-27T12:08:37+01:00</updated><published>2010-01-27T12:08:37+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_studie_startet_gesundes_essen_fuer_ein_gutes_gedaechtnis/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_studie_startet_gesundes_essen_fuer_ein_gutes_gedaechtnis/" >Wie sich Ernährungsgewohnheiten auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns auswirken, wird jetzt im Rahmen einer Studie des Centrums für Schlaganfallforschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erforscht. Untersucht werden soll, ob eine energiereduzierte oder eine fischölreiche Ernährung die Gedächtnisbildung positiv beeinflussen kann und sogar lernfördernd auf das Gehirn wirkt. Für die sechsmonatige Forschungsstudie werden noch 300 gesunde Männer und Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren gesucht. Nach einer Diätberatung stellt dann ein Teil der Testpersonen ihre Ernährung zugunsten einer kalorienreduzierten und gesünderen Kost um. Eine weitere Gruppe wird täglich ein Nährstoffpräparat mit den sogenannten Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, während einer dritten Gruppe Placebo-Kapseln verabreicht werden. Die Probanden werden jeweils zu Beginn und zum Ende der Studie medizinisch untersucht. Ihnen wird Blut abgenommen, es werden Gedächtnistests durchgeführt und eine MRT-Messung im Kernspintomographen vorgenommen. Am Ende der Studie erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030-450 560 280.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_studie_startet_gesundes_essen_fuer_ein_gutes_gedaechtnis/" >Wie sich Ernährungsgewohnheiten auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns auswirken, wird jetzt im Rahmen einer Studie des Centrums für Schlaganfallforschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erforscht. Untersucht werden soll, ob eine energiereduzierte oder eine fischölreiche Ernährung die Gedächtnisbildung positiv beeinflussen kann und sogar lernfördernd auf das Gehirn wirkt. Für die sechsmonatige Forschungsstudie werden noch 300 gesunde Männer und Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren gesucht. Nach einer Diätberatung stellt dann ein Teil der Testpersonen ihre Ernährung zugunsten einer kalorienreduzierten und gesünderen Kost um. Eine weitere Gruppe wird täglich ein Nährstoffpräparat mit den sogenannten Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, während einer dritten Gruppe Placebo-Kapseln verabreicht werden. Die Probanden werden jeweils zu Beginn und zum Ende der Studie medizinisch untersucht. Ihnen wird Blut abgenommen, es werden Gedächtnistests durchgeführt und eine MRT-Messung im Kernspintomographen vorgenommen. Am Ende der Studie erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030-450 560 280.</content></entry><entry><title>Charité an der Urania: Depression darf kein Tabu sein</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_an_der_urania_depression_darf_kein_tabu_sein/" type="text/html" title="Charité an der Urania: Depression darf kein Tabu sein" hreflang="de"  /><updated>2010-01-27T12:02:49+01:00</updated><published>2010-01-27T12:02:49+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_an_der_urania_depression_darf_kein_tabu_sein/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_an_der_urania_depression_darf_kein_tabu_sein/" >Depression darf kein Tabu sein – dafür setzen sich jetzt Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin bei einer gleichnamigen Veranstaltung in der Urania ein. Depression ist eine seelische Erkrankung, die gar nicht selten auftritt, aber häufig verheimlicht wird. Den Betroffenen und ihren Angehörigen kann jedoch aus der Isolation geholfen werden. In ihren Vorträgen erläutern Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin Ursachen, Symptome und diagnostische Methoden bei einer Depressionserkrankung aus medizinischer Sicht. Eingegangen wird auch auf die verbesserten modernen und individuellen Therapiemethoden, mit denen die Erkrankung mittlerweile gut behandelbar ist. Außerdem wird erstmals der Dokumentarfilm „Schattenzeit“ präsentiert, der in Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik entstanden ist. Der Film zeichnet das Krankheitsbild Depression aus Sicht dreier Betroffener nach und vermittelt einfühlsam die damit verbundenen Gefühle wie Sorgen, Verlustängste und Einsamkeit. In der anschließenden Diskussionsrunde gehen die Charité-Experten gerne auf Fragen ein. Die Veranstaltung „Depression darf kein Tabu sein – Diese Krankheit ist behandelbar!“ findet am Montag, den 1. Februar um 17.30 Uhr in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin statt. Der Eintritt kostet 6 Euro. Betroffene, Angehörige, Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_an_der_urania_depression_darf_kein_tabu_sein/" >Depression darf kein Tabu sein – dafür setzen sich jetzt Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin bei einer gleichnamigen Veranstaltung in der Urania ein. Depression ist eine seelische Erkrankung, die gar nicht selten auftritt, aber häufig verheimlicht wird. Den Betroffenen und ihren Angehörigen kann jedoch aus der Isolation geholfen werden. In ihren Vorträgen erläutern Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin Ursachen, Symptome und diagnostische Methoden bei einer Depressionserkrankung aus medizinischer Sicht. Eingegangen wird auch auf die verbesserten modernen und individuellen Therapiemethoden, mit denen die Erkrankung mittlerweile gut behandelbar ist. Außerdem wird erstmals der Dokumentarfilm „Schattenzeit“ präsentiert, der in Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik entstanden ist. Der Film zeichnet das Krankheitsbild Depression aus Sicht dreier Betroffener nach und vermittelt einfühlsam die damit verbundenen Gefühle wie Sorgen, Verlustängste und Einsamkeit. In der anschließenden Diskussionsrunde gehen die Charité-Experten gerne auf Fragen ein. Die Veranstaltung „Depression darf kein Tabu sein – Diese Krankheit ist behandelbar!“ findet am Montag, den 1. Februar um 17.30 Uhr in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin statt. Der Eintritt kostet 6 Euro. Betroffene, Angehörige, Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Charité unterstützt Hilfseinsatz in Haiti</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_hilfseinsatz_in_haiti/" type="text/html" title="Charité unterstützt Hilfseinsatz in Haiti" hreflang="de"  /><updated>2010-01-27T11:58:52+01:00</updated><published>2010-01-27T11:58:52+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_hilfseinsatz_in_haiti/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_hilfseinsatz_in_haiti/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gewährt pflegerischen Mitarbeitern, die sich zu einem Einsatz in der vom Erdbeben verwüsteten Hauptstadt Haitis entschließen, eine Freistellung von bis zu zehn Arbeitstagen. Dr. Peter Tinnemann vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte arbeitet bereits in dem von der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ betriebenen Kinderkrankenhaus „St. Damien“ in Port-au-Prince. Dort sind seinem Bericht zufolge mittlerweile ausländische Ärzte eingetroffen, aber es gibt nach dem Beben kaum pflegerisches Personal. Mögliche freiwillige Helfer müssten sich der chaotischen und riskanten Situation vor Ort bewusst sein, erklärt das Berliner Universitätsklinikum in einer internen Information an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollten psychisch und physisch extrem belastbar sein, Erfahrung in Katastropheneinsätzen mitbringen und für einen mindestens zweiwöchigen Einsatz zur Verfügung stehen. Für ihre psychologische Betreuung nach der Rückkehr sorgt als Kooperationspartner die Hilfsorganisation LandsAid.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_unterstuetzt_hilfseinsatz_in_haiti/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gewährt pflegerischen Mitarbeitern, die sich zu einem Einsatz in der vom Erdbeben verwüsteten Hauptstadt Haitis entschließen, eine Freistellung von bis zu zehn Arbeitstagen. Dr. Peter Tinnemann vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte arbeitet bereits in dem von der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ betriebenen Kinderkrankenhaus „St. Damien“ in Port-au-Prince. Dort sind seinem Bericht zufolge mittlerweile ausländische Ärzte eingetroffen, aber es gibt nach dem Beben kaum pflegerisches Personal. Mögliche freiwillige Helfer müssten sich der chaotischen und riskanten Situation vor Ort bewusst sein, erklärt das Berliner Universitätsklinikum in einer internen Information an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollten psychisch und physisch extrem belastbar sein, Erfahrung in Katastropheneinsätzen mitbringen und für einen mindestens zweiwöchigen Einsatz zur Verfügung stehen. Für ihre psychologische Betreuung nach der Rückkehr sorgt als Kooperationspartner die Hilfsorganisation LandsAid.</content></entry><entry><title>Ärztliche Zweitmeinung optimiert Therapieansatz</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerztliche_zweitmeinung_optimiert_therapieansatz/" type="text/html" title="Ärztliche Zweitmeinung optimiert Therapieansatz" hreflang="de"  /><updated>2010-01-25T11:06:22+01:00</updated><published>2010-01-25T11:06:22+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerztliche_zweitmeinung_optimiert_therapieansatz/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerztliche_zweitmeinung_optimiert_therapieansatz/" >Das Einholen einer Zweitmeinung kann dabei helfen, den richtigen Therapieansatz zu finden. Das belegt eine gemeinsame Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der German Testicular Cancer Study Group (GTCSG), die in der Fachzeitschrift European Urology* veröffentlicht wurde. Die Deutsche Krebshilfe förderte das Projekt mit insgesamt 375.000 Euro.  Welche Therapie ist die richtige? Diese Frage stellt sich jeder Urologe vor Behandlungsbeginn bei Hodenkrebs. Prof. Mark Schrader von der Klinik für Urologie hat dazu ein internetbasiertes Zweitmeinungssystem für Hodenkrebstherapien ins Leben gerufen. Ziel ist, Ärzte bei der Therapieplanung optimal zu unterstützen. Dazu muss der Arzt nur die Befunde des Patienten, Diagnose und Therapievorschlag in eine Online-Erfassungsmaske eingeben. Ein Experte aus dem Zweitmeinungszentrum bearbeitet umgehend den Patientenfall und erstellt eine ärztliche Zweitmeinung. Die ausgewiesenen Experten sitzen in Universitätskliniken, Krankenhäusern und ambulanten Versorgungseinrichtungen. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 642 Anfragen von Klinikärzten und niedergelassenen Urologen bearbeitet und ausgewertet. Bei einem Drittel der Fälle kam die Zweitmeinung zu einer abweichenden Therapieempfehlung. Davon führte jede sechste sogar zu einer starken Korrektur des Therapievorschlags. Insbesondere in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien unterschieden sich der erste und der zweite Behandlungsansatz deutlich. So konnte die Dosis der Chemotherapie in 40 Prozent der Fälle reduziert werden, nur in 25 Prozent war mehr Wirkstoff nötig. „Das ist ein entscheidender Aspekt, denn eine falsche Medikation kann die Lebensqualität der Patienten schwerwiegend beeinträchtigen und bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen und unabsehbaren Nebenwirkungen führen“, sagt Prof. Schrader. Der Empfehlung folgten 70 Prozent der Ärzte. Das zeigt eine hohe Bereitschaft, einen Kollegenrat anzunehmen. „Überträgt man dieses System der Zweitmeinungen auf andere onkologische und nicht-onkologische Erkrankungen, dann erreicht man wesentlich effektiver, dass bestehende Richtlinien auch gezielt angewendet werden“, ist Prof. Schrader überzeugt, da sich die Zweitmeinungsspezialisten strikt an die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Urologie hielten.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aerztliche_zweitmeinung_optimiert_therapieansatz/" >Das Einholen einer Zweitmeinung kann dabei helfen, den richtigen Therapieansatz zu finden. Das belegt eine gemeinsame Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der German Testicular Cancer Study Group (GTCSG), die in der Fachzeitschrift European Urology* veröffentlicht wurde. Die Deutsche Krebshilfe förderte das Projekt mit insgesamt 375.000 Euro.  Welche Therapie ist die richtige? Diese Frage stellt sich jeder Urologe vor Behandlungsbeginn bei Hodenkrebs. Prof. Mark Schrader von der Klinik für Urologie hat dazu ein internetbasiertes Zweitmeinungssystem für Hodenkrebstherapien ins Leben gerufen. Ziel ist, Ärzte bei der Therapieplanung optimal zu unterstützen. Dazu muss der Arzt nur die Befunde des Patienten, Diagnose und Therapievorschlag in eine Online-Erfassungsmaske eingeben. Ein Experte aus dem Zweitmeinungszentrum bearbeitet umgehend den Patientenfall und erstellt eine ärztliche Zweitmeinung. Die ausgewiesenen Experten sitzen in Universitätskliniken, Krankenhäusern und ambulanten Versorgungseinrichtungen. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 642 Anfragen von Klinikärzten und niedergelassenen Urologen bearbeitet und ausgewertet. Bei einem Drittel der Fälle kam die Zweitmeinung zu einer abweichenden Therapieempfehlung. Davon führte jede sechste sogar zu einer starken Korrektur des Therapievorschlags. Insbesondere in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien unterschieden sich der erste und der zweite Behandlungsansatz deutlich. So konnte die Dosis der Chemotherapie in 40 Prozent der Fälle reduziert werden, nur in 25 Prozent war mehr Wirkstoff nötig. „Das ist ein entscheidender Aspekt, denn eine falsche Medikation kann die Lebensqualität der Patienten schwerwiegend beeinträchtigen und bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen und unabsehbaren Nebenwirkungen führen“, sagt Prof. Schrader. Der Empfehlung folgten 70 Prozent der Ärzte. Das zeigt eine hohe Bereitschaft, einen Kollegenrat anzunehmen. „Überträgt man dieses System der Zweitmeinungen auf andere onkologische und nicht-onkologische Erkrankungen, dann erreicht man wesentlich effektiver, dass bestehende Richtlinien auch gezielt angewendet werden“, ist Prof. Schrader überzeugt, da sich die Zweitmeinungsspezialisten strikt an die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Urologie hielten.</content></entry><entry><title>Charité sucht 120 Zwillingspaare für Ernährungsstudie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_120_zwillingspaare_fuer_ernaehrungsstudie/" type="text/html" title="Charité sucht 120 Zwillingspaare für Ernährungsstudie" hreflang="de"  /><updated>2010-01-20T15:40:26+01:00</updated><published>2010-01-20T15:40:26+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_120_zwillingspaare_fuer_ernaehrungsstudie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_120_zwillingspaare_fuer_ernaehrungsstudie/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht jetzt 120 Zwillingspaare für die Ernährungsstudie NUGAT. Es ist allgemein bekannt, dass Menschen unterschiedlich auf Nahrung reagieren. Doch welche Rolle spielt dabei die ererbte Veranlagung? Diese Frage wollen die Wissenschaftler der Charité gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in einer zwölfwöchigen Studie mit Zwillingspaaren beantworten. Untersucht wird der Einfluss genetischer Faktoren auf den Stoffwechsel bei unterschiedlichen Essgewohnheiten. Dazu lernen die Zwillinge verschiedene Ernährungskonzepte kennen, die bei gleich bleibendem Gewicht zwischen vollwertiger, kohlenhydratreicher Kost und fettbetonter Nahrung variieren. Ziel der Studie ist es, neue Wege einer individuellen Ernährungsberatung aufzuzeigen, die sich den persönlichen genetischen Anlagen anpassen kann. Gesucht werden ein- oder zweieiige Zwillingspaare beiden Geschlechts im Alter von 18 bis 70 Jahren. Für die Teilnehmer bietet sich in der Studie die Chance, ihre Ernährungsgewohnheiten unter wissenschaftlichen Bedingungen zu verbessern. Mehr Informationen erhalten Interessierte von Dr. Hornemann unter der Telefonnummer 0176 24567952.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_sucht_120_zwillingspaare_fuer_ernaehrungsstudie/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht jetzt 120 Zwillingspaare für die Ernährungsstudie NUGAT. Es ist allgemein bekannt, dass Menschen unterschiedlich auf Nahrung reagieren. Doch welche Rolle spielt dabei die ererbte Veranlagung? Diese Frage wollen die Wissenschaftler der Charité gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in einer zwölfwöchigen Studie mit Zwillingspaaren beantworten. Untersucht wird der Einfluss genetischer Faktoren auf den Stoffwechsel bei unterschiedlichen Essgewohnheiten. Dazu lernen die Zwillinge verschiedene Ernährungskonzepte kennen, die bei gleich bleibendem Gewicht zwischen vollwertiger, kohlenhydratreicher Kost und fettbetonter Nahrung variieren. Ziel der Studie ist es, neue Wege einer individuellen Ernährungsberatung aufzuzeigen, die sich den persönlichen genetischen Anlagen anpassen kann. Gesucht werden ein- oder zweieiige Zwillingspaare beiden Geschlechts im Alter von 18 bis 70 Jahren. Für die Teilnehmer bietet sich in der Studie die Chance, ihre Ernährungsgewohnheiten unter wissenschaftlichen Bedingungen zu verbessern. Mehr Informationen erhalten Interessierte von Dr. Hornemann unter der Telefonnummer 0176 24567952.</content></entry><entry><title>Spitzenversorgung für Schlaganfallpatienten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spitzenversorgung_fuer_schlaganfallpatienten/" type="text/html" title="Spitzenversorgung für Schlaganfallpatienten" hreflang="de"  /><updated>2010-01-20T12:34:04+01:00</updated><published>2010-01-20T12:34:04+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spitzenversorgung_fuer_schlaganfallpatienten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spitzenversorgung_fuer_schlaganfallpatienten/" >Schlaganfallpatienten im Südwesten Berlins sind im Notfall jetzt noch besser versorgt: Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ihre Stroke Unit umfassend erweitert, renoviert und mit aktueller Hightech-Medizin ausgestattet. Eröffnet wird die neue Spezialeinrichtung für Schlaganfallpatienten gemeinsam mit Prof. Karl-Max Einhäupl, dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, und Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung.  Die durchgeführten Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets II mit einem Fördervolumen von einer Million Euro unterstützt. Zwölf Überwachungsbetten und 13 weitere Behandlungsplätze stehen zur Verfügung. „Unsere Stroke Unit zählt jetzt zu einer der modernsten Schlaganfalleinrichtungen Europas“, sagt Prof. Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie. Eine direkte ärztliche Betreuung rund um die Uhr und ein Magnetresonanztomograph (MRT) in nächster Nähe zur Station bieten beste Voraussetzungen, um in kürzester Zeit die Durchblutungsstörungen im Kopf der Patienten zu erfassen und zu behandeln. Durch die Einbettung der Stroke Unit in das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin können die Patienten auch von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Im vergangenen Jahr wurden am Campus Benjamin Franklin mehr als 1200  Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall bzw. -symptomen behandelt. Dazu zählen auch die so genannten transitorischen ischämischen Attacken, die zu halbseitigen Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen führen können. „Durchblutungsstörungen einer Gehirnregion und Hirnblutungen müssen schnell erkannt werden, um schwere Folgeschäden zu verhindern“, erklärt Prof. Heinrich Audebert, Ärztlicher Leiter der Neurologie am Campus Benjamin Franklin. „Dazu bietet die Stroke Unit nun allerbeste Voraussetzungen.“ Im Rahmen der Eröffnung werden in Kurzvorträgen Konzepte der Campusübergreifenden Schlaganfallforschung, die Schlaganfalltherapie der Zukunft sowie die Versorgung und Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung diskutiert. Im Anschluss wird eine Führung durch die Stroke Unit zum Schlaganfall-MRT angeboten. Die Veranstaltung findet am Montag, den 25. Januar um 15 Uhr im Hauptgebäude am Campus Benjamin Franklin, Hörsaal West, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, statt. Interessierte und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/spitzenversorgung_fuer_schlaganfallpatienten/" >Schlaganfallpatienten im Südwesten Berlins sind im Notfall jetzt noch besser versorgt: Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ihre Stroke Unit umfassend erweitert, renoviert und mit aktueller Hightech-Medizin ausgestattet. Eröffnet wird die neue Spezialeinrichtung für Schlaganfallpatienten gemeinsam mit Prof. Karl-Max Einhäupl, dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, und Prof. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung.  Die durchgeführten Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurden im Rahmen des Konjunkturpakets II mit einem Fördervolumen von einer Million Euro unterstützt. Zwölf Überwachungsbetten und 13 weitere Behandlungsplätze stehen zur Verfügung. „Unsere Stroke Unit zählt jetzt zu einer der modernsten Schlaganfalleinrichtungen Europas“, sagt Prof. Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie. Eine direkte ärztliche Betreuung rund um die Uhr und ein Magnetresonanztomograph (MRT) in nächster Nähe zur Station bieten beste Voraussetzungen, um in kürzester Zeit die Durchblutungsstörungen im Kopf der Patienten zu erfassen und zu behandeln. Durch die Einbettung der Stroke Unit in das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin können die Patienten auch von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Im vergangenen Jahr wurden am Campus Benjamin Franklin mehr als 1200  Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall bzw. -symptomen behandelt. Dazu zählen auch die so genannten transitorischen ischämischen Attacken, die zu halbseitigen Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen führen können. „Durchblutungsstörungen einer Gehirnregion und Hirnblutungen müssen schnell erkannt werden, um schwere Folgeschäden zu verhindern“, erklärt Prof. Heinrich Audebert, Ärztlicher Leiter der Neurologie am Campus Benjamin Franklin. „Dazu bietet die Stroke Unit nun allerbeste Voraussetzungen.“ Im Rahmen der Eröffnung werden in Kurzvorträgen Konzepte der Campusübergreifenden Schlaganfallforschung, die Schlaganfalltherapie der Zukunft sowie die Versorgung und Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung diskutiert. Im Anschluss wird eine Führung durch die Stroke Unit zum Schlaganfall-MRT angeboten. Die Veranstaltung findet am Montag, den 25. Januar um 15 Uhr im Hauptgebäude am Campus Benjamin Franklin, Hörsaal West, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, statt. Interessierte und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Charité – Forscher: Fünf Millionen Euro von der EU</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forscher_fuenf_millionen_euro_von_der_eu/" type="text/html" title="Charité – Forscher: Fünf Millionen Euro von der EU" hreflang="de"  /><updated>2010-01-15T10:21:46+01:00</updated><published>2010-01-15T10:21:46+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forscher_fuenf_millionen_euro_von_der_eu/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forscher_fuenf_millionen_euro_von_der_eu/" >Die höchstdotierte persönliche Forschungsförderung der Europäischen Union geht 2010 an zwei Wissenschaftler der Charité. Prof. Christian Rosenmund vom Exzelllenzcluster Neurocure und Prof. Klaus-Peter Hofmann vom Institut für Medizinische Physik und Biophysik erhalten in den nächsten fünf Jahren je 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat  (European Research Council - ERC). Der ERC will mit diesen Mitteln innovative, unkonventionelle und wegweisende Forschungsvorhaben fördern, die gute Chancen haben, in Zukunft die Wissenschaft über die Grenzen der verschiedenen Disziplinen hinaus maßgeblich zu prägen. Die beiden Charité-Forscher konnten sich in den Lebenswissenschaften gegen 512 internationale Mitbewerber behaupten. Nur neun weitere Projekte aus Deutschland schafften den Sprung in diese Liste. „Wir sind stolz auf unsere beiden Professoren und freuen uns mit ihnen über die Auszeichnung“, äußert sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. „Dies zeigt, dass die Charité auch nach 300 Jahren in der Forschung  hervorragend aufgestellt ist .“Beide Forschungsprojekte befassen sich mit der Signalübertragung zwischen den Zellen, insbesondere im Gehirn. Prof. Rosenmund, der erst vor kurzem im Rahmen des Exzellenzclusters NeuroCure aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt ist, untersucht den wichtigsten Botenstoff, das Glutamat. Es wird von den meisten Gehirnzellen ausgeschüttet, um Signale von einer Nervenzelle zur anderen zu übertragen. „Die Ausschüttung von Glutamat ist fast an allen Prozessen des gesunden und erkrankten Gehirns beteiligt“, erklärt Prof. Rosenmund.Vor der Ausschüttung wird Glutamat in kleinen Bläschen, den so genannten Vesikeln, gespeichert. Diese besitzen spezielle Transporter, die das Glutamat aus dem Zellinneren in die Vesikel pumpen. „Wir haben herausgefunden, dass die Transporter zusätzlich die Ausschüttung von Glutamat in bisher unbekannter Weise steuern“, erläutert Prof. Rosenmund. Das Geld des ERC soll jetzt dazu dienen, diese Steuermechanismen genau zu erforschen. „Dies wird uns helfen, unser Gehirn besser zu verstehen und neue Ansatzpunkte für die Therapie neurologischer Erkrankungen zu entwickeln. Das sich hier in Berlin bildende Umfeld bietet dazu nahezu optimale Bedingungen.“Prof. Hofmann befasst sich mit dem Beginn der zellulären Informationsübermittlung, dem Empfang der Signale. Die von ihm untersuchten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) sitzen bei allen Zellen des Organismus in der Zellwand. Sie wirken als Empfangsstationen für von außen kommende chemische oder physikalische Signale, wie Hormone, Duftstoffe oder Licht. „Etwa 30 Prozent aller Arzneimittel, die derzeit auf dem Markt sind, beeinflussen die Funktion dieser Rezeptoren“, umreißt Prof. Hofmann die praktische Bedeutung seiner Grundlagenforschung. Bisherige Ergebnisse weisen darauf hin, dass die mehr als 900 unterschiedlichen GPCRs, über die das menschliche Erbgut verfügt, nach weitgehend einheitlichen Wirkprinzipien funktionieren.  „Hier haben die Ergebnisse der biophysikalischen Grundlagenforschung einen unmittelbaren Nutzen für die Wirkstoffentwicklung“, sagt Prof. Hofmann. „Medikamente zur Beeinflussung der GPCRs können damit wesentlich gezielter entwickelt werden.“ Ebenso wie sein Kollege Rosenmund möchte Prof. Hofmann den Hauptteil der Förderung für die Einstellung neuer Mitarbeiter verwenden. Somit trägt die Charité erneut dazu bei, dass neue hochqualifizierte Arbeitsplätze in Berlin entstehen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forscher_fuenf_millionen_euro_von_der_eu/" >Die höchstdotierte persönliche Forschungsförderung der Europäischen Union geht 2010 an zwei Wissenschaftler der Charité. Prof. Christian Rosenmund vom Exzelllenzcluster Neurocure und Prof. Klaus-Peter Hofmann vom Institut für Medizinische Physik und Biophysik erhalten in den nächsten fünf Jahren je 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat  (European Research Council - ERC). Der ERC will mit diesen Mitteln innovative, unkonventionelle und wegweisende Forschungsvorhaben fördern, die gute Chancen haben, in Zukunft die Wissenschaft über die Grenzen der verschiedenen Disziplinen hinaus maßgeblich zu prägen. Die beiden Charité-Forscher konnten sich in den Lebenswissenschaften gegen 512 internationale Mitbewerber behaupten. Nur neun weitere Projekte aus Deutschland schafften den Sprung in diese Liste. „Wir sind stolz auf unsere beiden Professoren und freuen uns mit ihnen über die Auszeichnung“, äußert sich Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. „Dies zeigt, dass die Charité auch nach 300 Jahren in der Forschung  hervorragend aufgestellt ist .“Beide Forschungsprojekte befassen sich mit der Signalübertragung zwischen den Zellen, insbesondere im Gehirn. Prof. Rosenmund, der erst vor kurzem im Rahmen des Exzellenzclusters NeuroCure aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt ist, untersucht den wichtigsten Botenstoff, das Glutamat. Es wird von den meisten Gehirnzellen ausgeschüttet, um Signale von einer Nervenzelle zur anderen zu übertragen. „Die Ausschüttung von Glutamat ist fast an allen Prozessen des gesunden und erkrankten Gehirns beteiligt“, erklärt Prof. Rosenmund.Vor der Ausschüttung wird Glutamat in kleinen Bläschen, den so genannten Vesikeln, gespeichert. Diese besitzen spezielle Transporter, die das Glutamat aus dem Zellinneren in die Vesikel pumpen. „Wir haben herausgefunden, dass die Transporter zusätzlich die Ausschüttung von Glutamat in bisher unbekannter Weise steuern“, erläutert Prof. Rosenmund. Das Geld des ERC soll jetzt dazu dienen, diese Steuermechanismen genau zu erforschen. „Dies wird uns helfen, unser Gehirn besser zu verstehen und neue Ansatzpunkte für die Therapie neurologischer Erkrankungen zu entwickeln. Das sich hier in Berlin bildende Umfeld bietet dazu nahezu optimale Bedingungen.“Prof. Hofmann befasst sich mit dem Beginn der zellulären Informationsübermittlung, dem Empfang der Signale. Die von ihm untersuchten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) sitzen bei allen Zellen des Organismus in der Zellwand. Sie wirken als Empfangsstationen für von außen kommende chemische oder physikalische Signale, wie Hormone, Duftstoffe oder Licht. „Etwa 30 Prozent aller Arzneimittel, die derzeit auf dem Markt sind, beeinflussen die Funktion dieser Rezeptoren“, umreißt Prof. Hofmann die praktische Bedeutung seiner Grundlagenforschung. Bisherige Ergebnisse weisen darauf hin, dass die mehr als 900 unterschiedlichen GPCRs, über die das menschliche Erbgut verfügt, nach weitgehend einheitlichen Wirkprinzipien funktionieren.  „Hier haben die Ergebnisse der biophysikalischen Grundlagenforschung einen unmittelbaren Nutzen für die Wirkstoffentwicklung“, sagt Prof. Hofmann. „Medikamente zur Beeinflussung der GPCRs können damit wesentlich gezielter entwickelt werden.“ Ebenso wie sein Kollege Rosenmund möchte Prof. Hofmann den Hauptteil der Förderung für die Einstellung neuer Mitarbeiter verwenden. Somit trägt die Charité erneut dazu bei, dass neue hochqualifizierte Arbeitsplätze in Berlin entstehen.</content></entry><entry><title>Charité präsentiert Filmgeschichte</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_praesentiert_filmgeschichte/" type="text/html" title="Charité präsentiert Filmgeschichte" hreflang="de"  /><updated>2010-01-12T14:20:34+01:00</updated><published>2010-01-12T14:20:34+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_praesentiert_filmgeschichte/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_praesentiert_filmgeschichte/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin startet jetzt anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens eine Filmreihe im Berliner Medizinhistorischen Museum. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Körperräume im frühen Film. Kulturfilme und die Charité, 1895-1948“. Gezeigt werden medizinische Filme, die für die Entwicklung der Berliner Medizin und für die Entstehungsgeschichte des deutschen Films von Bedeutung waren. Die Reihe beginnt mit einem der ersten UFA-Kulturfilme: dem dokumentarischen Film „Krüppelnot – Krüppelhilfe“ von 1920. Dieser Stummfilm gibt einen idealisierten Einblick in die Arbeit der orthopädischen Klinik des Oskar-Helene-Heims nach dem Ersten Weltkrieg. Er zeigt Bilder von Kindern mit Knochentuberkulose, die dort ihre schulische und berufliche Ausbildung erhielten, sowie von Kriegsverwundeten bei der medizinischen Versorgung. Diese Szenen werden mit den Berliner Armutsverhältnissen kontrastiert. Als Experte für dieses Thema ist Dr. Philipp Osten vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg eingeladen. Die erste Veranstaltung der Filmreihe findet am 19. Januar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 16, 10117 Berlin statt. Die Vorführungen laufen  im zweiwöchentlichen Rhythmus bis April 2010. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_praesentiert_filmgeschichte/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin startet jetzt anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens eine Filmreihe im Berliner Medizinhistorischen Museum. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Körperräume im frühen Film. Kulturfilme und die Charité, 1895-1948“. Gezeigt werden medizinische Filme, die für die Entwicklung der Berliner Medizin und für die Entstehungsgeschichte des deutschen Films von Bedeutung waren. Die Reihe beginnt mit einem der ersten UFA-Kulturfilme: dem dokumentarischen Film „Krüppelnot – Krüppelhilfe“ von 1920. Dieser Stummfilm gibt einen idealisierten Einblick in die Arbeit der orthopädischen Klinik des Oskar-Helene-Heims nach dem Ersten Weltkrieg. Er zeigt Bilder von Kindern mit Knochentuberkulose, die dort ihre schulische und berufliche Ausbildung erhielten, sowie von Kriegsverwundeten bei der medizinischen Versorgung. Diese Szenen werden mit den Berliner Armutsverhältnissen kontrastiert. Als Experte für dieses Thema ist Dr. Philipp Osten vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg eingeladen. Die erste Veranstaltung der Filmreihe findet am 19. Januar um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 16, 10117 Berlin statt. Die Vorführungen laufen  im zweiwöchentlichen Rhythmus bis April 2010. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité-Symposium: ADHS bei Kindern und Erwachsenen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_adhs_bei_kindern_und_erwachsenen/" type="text/html" title="Charité-Symposium: ADHS bei Kindern und Erwachsenen" hreflang="de"  /><updated>2010-01-12T14:17:46+01:00</updated><published>2010-01-12T14:17:46+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_adhs_bei_kindern_und_erwachsenen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_adhs_bei_kindern_und_erwachsenen/" >An der Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS genannt, leiden nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene. Mit dieser neuen Erkenntnis beschäftigt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen der 5. Berliner Psychiatrie-Tage. Ziel ist es, umfassend über die Erscheinungsformen der Krankheit und Therapieansätze bei ADHS in unterschiedlichen Lebenssituationen aufzuklären. Wie reagiert man beispielsweise in der  Berufsberatung und im Strafvollzug auf dieses Krankheitsbild? Auch der Zusammenhang mit anderen Störungen wie Angsterkrankungen und Depressionen wird erörtert. Im Rahmen des dreitägigen Symposiums werden zudem neue verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze für Erwachsene vorgestellt. Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom Centrum für ADHS im Erwachsenenalter  der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin. Sie findet vom 14. bis 16. Januar im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin, statt. Interessierte Teilnehmer können sich unter der Telefonnummer 030 8445 8400 oder per Email bei manfred.schoenhoff(at)charite.de anmelden. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_adhs_bei_kindern_und_erwachsenen/" >An der Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS genannt, leiden nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene. Mit dieser neuen Erkenntnis beschäftigt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen der 5. Berliner Psychiatrie-Tage. Ziel ist es, umfassend über die Erscheinungsformen der Krankheit und Therapieansätze bei ADHS in unterschiedlichen Lebenssituationen aufzuklären. Wie reagiert man beispielsweise in der  Berufsberatung und im Strafvollzug auf dieses Krankheitsbild? Auch der Zusammenhang mit anderen Störungen wie Angsterkrankungen und Depressionen wird erörtert. Im Rahmen des dreitägigen Symposiums werden zudem neue verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze für Erwachsene vorgestellt. Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom Centrum für ADHS im Erwachsenenalter  der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin. Sie findet vom 14. bis 16. Januar im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin, statt. Interessierte Teilnehmer können sich unter der Telefonnummer 030 8445 8400 oder per Email bei manfred.schoenhoff(at)charite.de anmelden. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Charité-Vortrag in der Urania: Was tun bei Tinnitus?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_vortrag_in_der_urania_was_tun_bei_tinnitus/" type="text/html" title="Charité-Vortrag in der Urania: Was tun bei Tinnitus?" hreflang="de"  /><updated>2010-01-12T14:13:34+01:00</updated><published>2010-01-12T14:13:34+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_vortrag_in_der_urania_was_tun_bei_tinnitus/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_vortrag_in_der_urania_was_tun_bei_tinnitus/" >Jeder Zehnte in Deutschland leidet heute an Tinnitus - ein Krankheitsbild, das immer mehr Menschen betrifft. Was als störendes Geräusch im Ohr beginnt, kann in chronischer Form die gesamte Wahrnehmung beeinflussen. Die Privatdozentin Dr. Birgit Mazurek, Leiterin des Tinnituszentrums der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Charité – Universitätsmedizin Berlin, widmet sich diesem quälenden Wegbegleiter in ihrem Vortrag. Sie erläutert den Einfluss von Stress, Lärm und Krankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck auf das Gehör. Zudem zeigt sie Behandlungsmöglichkeiten auf. Der Vortrag mit dem Titel „Tinnitus: Forschung zu Ursachen und Therapien“ findet am Donnerstag den 14. Januar um 15.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin e.V, An der Urania 17, 10787 Berlin. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.  Pressekarten können reserviert werden bei Ulrich Weigand, Leiter Kommunikation der Urania Berlin e.V., Kontakt: presse(at)urania-berlin.de</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_vortrag_in_der_urania_was_tun_bei_tinnitus/" >Jeder Zehnte in Deutschland leidet heute an Tinnitus - ein Krankheitsbild, das immer mehr Menschen betrifft. Was als störendes Geräusch im Ohr beginnt, kann in chronischer Form die gesamte Wahrnehmung beeinflussen. Die Privatdozentin Dr. Birgit Mazurek, Leiterin des Tinnituszentrums der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Charité – Universitätsmedizin Berlin, widmet sich diesem quälenden Wegbegleiter in ihrem Vortrag. Sie erläutert den Einfluss von Stress, Lärm und Krankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck auf das Gehör. Zudem zeigt sie Behandlungsmöglichkeiten auf. Der Vortrag mit dem Titel „Tinnitus: Forschung zu Ursachen und Therapien“ findet am Donnerstag den 14. Januar um 15.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin e.V, An der Urania 17, 10787 Berlin. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.  Pressekarten können reserviert werden bei Ulrich Weigand, Leiter Kommunikation der Urania Berlin e.V., Kontakt: presse(at)urania-berlin.de</content></entry><entry><title>Hilfe für Astronauten und Gehbehinderte</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hilfe_fuer_astronauten_und_gehbehinderte/" type="text/html" title="Hilfe für Astronauten und Gehbehinderte" hreflang="de"  /><updated>2010-01-06T08:54:55+01:00</updated><published>2010-01-06T08:54:55+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hilfe_fuer_astronauten_und_gehbehinderte/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hilfe_fuer_astronauten_und_gehbehinderte/" >„Weltraumforschung und Medizin – Was hat der Mensch eigentlich davon?“ – mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dieter Felsenberg in seiner Vorlesung am kommenden Sonntag im Maxim Gorki Theater Berlin. Astronauten verlieren durch die fehlende Belastung ihres Körpers in kurzer Zeit einen erheblichen Teil ihrer Knochen- und Muskelmasse. Dieses Problem tritt auch bei Patienten auf, die aufgrund schwerer Krankheit lange Zeit im Bett liegen. Prof. Felsenberg ist es in so genannten „Bettruhestudien“ gelungen, die Schwerelosigkeit zu simulieren und auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse neue Therapienoptionen bei Lähmungen der Beine, Muskelschwund oder Harninkontinenz zu entwickeln. Der Vortrag bietet Einblicke in die Studienergebnisse und stellt die so entwickelten Trainingsmethoden und Geräte vor. Prof. Dieter Felsenberg ist Leiter des Zentrums für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Vortrag findet am 10. Januar um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/hilfe_fuer_astronauten_und_gehbehinderte/" >„Weltraumforschung und Medizin – Was hat der Mensch eigentlich davon?“ – mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dieter Felsenberg in seiner Vorlesung am kommenden Sonntag im Maxim Gorki Theater Berlin. Astronauten verlieren durch die fehlende Belastung ihres Körpers in kurzer Zeit einen erheblichen Teil ihrer Knochen- und Muskelmasse. Dieses Problem tritt auch bei Patienten auf, die aufgrund schwerer Krankheit lange Zeit im Bett liegen. Prof. Felsenberg ist es in so genannten „Bettruhestudien“ gelungen, die Schwerelosigkeit zu simulieren und auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse neue Therapienoptionen bei Lähmungen der Beine, Muskelschwund oder Harninkontinenz zu entwickeln. Der Vortrag bietet Einblicke in die Studienergebnisse und stellt die so entwickelten Trainingsmethoden und Geräte vor. Prof. Dieter Felsenberg ist Leiter des Zentrums für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Vortrag findet am 10. Januar um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Ringvorlesung: Gesundheit als Ware?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ringvorlesung_gesundheit_als_ware/" type="text/html" title="Ringvorlesung: Gesundheit als Ware?" hreflang="de"  /><updated>2009-12-29T11:37:02+01:00</updated><published>2009-12-29T11:37:02+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ringvorlesung_gesundheit_als_ware/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ringvorlesung_gesundheit_als_ware/" >Wie viel darf die Gesundheit kosten? Das fragt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin in der nächsten Ringvorlesung im Rahmen ihres 300-jährigen Jubiläums. Wir wünschen uns umfassende medizinische Versorgung; die Möglichkeiten zur Behandlung übersteigen aber oft die finanziellen Budgets der Sozialsysteme. Daher ist die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems dringend notwendig. Führende Gesundheitsforscher referieren in einer Pro- und Contra-Veranstaltung medizinische, ökonomische und politische Perspektiven.  Prof. Stefan Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité spricht die einführenden Worte und moderiert. Sein Kollege Prof. Bernd Brüggenjürgen geht in seinem Vortrag auf die Vor- und Nachteile eines offenen "Gesundheitsmarktes" ein. Prof. Reinhard Busse vom Fachgebiet Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin wird hingegen über Aspekte der staatlichen Regulierung sprechen. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 6. Januar um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/ringvorlesung_gesundheit_als_ware/" >Wie viel darf die Gesundheit kosten? Das fragt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin in der nächsten Ringvorlesung im Rahmen ihres 300-jährigen Jubiläums. Wir wünschen uns umfassende medizinische Versorgung; die Möglichkeiten zur Behandlung übersteigen aber oft die finanziellen Budgets der Sozialsysteme. Daher ist die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems dringend notwendig. Führende Gesundheitsforscher referieren in einer Pro- und Contra-Veranstaltung medizinische, ökonomische und politische Perspektiven.  Prof. Stefan Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité spricht die einführenden Worte und moderiert. Sein Kollege Prof. Bernd Brüggenjürgen geht in seinem Vortrag auf die Vor- und Nachteile eines offenen "Gesundheitsmarktes" ein. Prof. Reinhard Busse vom Fachgebiet Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin wird hingegen über Aspekte der staatlichen Regulierung sprechen. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 6. Januar um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité und Vivantes planen gemeinsames Laborunternehmen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_vivantes_planen_gemeinsames_laborunternehmen/" type="text/html" title="Charité und Vivantes planen gemeinsames Laborunternehmen" hreflang="de"  /><updated>2009-12-14T10:19:46+01:00</updated><published>2009-12-14T10:19:46+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_vivantes_planen_gemeinsames_laborunternehmen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_vivantes_planen_gemeinsames_laborunternehmen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutschlands größter kommunaler Klinikkonzern Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH wollen ein gemeinsames Laborunternehmen gründen. Dafür haben jetzt die Aufsichtsräte beider Unternehmen vorbehaltlich der Zustimmung aller nach dem Universitätsmedizingesetz zuständigen Gremien grünes Licht gegeben. Die endgültige Entscheidung wird aller Voraussicht nach nach Abklärung einiger Detailfragen Anfang nächsten Jahres fallen. „Unser Ziel ist es, in dem neuen, großen Laborunternehmen Labordiagnostik auf höchstem qualitativem Niveau zu erbringen – effizienter als zuvor möglich“, erläutert der Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes Joachim Bovelet. Der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, betont, dass man dabei natürlich auch die Wissenschaft im Blick behält:  „Wir planen unter anderem, in Kooperation mit Forschungsinstituten und Industriepartnern die wissenschaftliche und fachliche Weiterentwicklung der In-vitro-Diagnostik voranzutreiben.“ Durch die gesamte Restrukturierung sollen erhebliche Einsparungen erzielt und neue Geschäftsfelder erschlossen werden. „Charité und Vivantes zeigen hier auf, wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zu wirtschaftlichen Synergien führen kann“, erklärt Prof. E. Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Charité und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher betont: „Die beiden landeseigenen Unternehmen beweisen so, dass man effiziente Strukturen auf höchstem qualitativen und wissenschaftlichen Niveau innerhalb einer öffentlichen Trägerschaft umsetzen kann.“  Der operative Start der gemeinsamen Gesellschaft, an der beide Partner 50 Prozent der Anteile halten sollen, ist für den 31. Dezember 2010 geplant. Zuvor werden sich beide Landesbetriebe damit befassen, die Laborprozesse zu harmonisieren, den Einkauf zusammen zu gestalten und einen Neubau zu planen. „Durch die Zusammenführung unserer Labore würde der größte durch ein Krankenhaus geführte Laborbetrieb Europas entstehen“, zeigt Bovelet die Dimensionen auf. Die neue Gesellschaft würde Hunderte Mitarbeiter beschäftigen und jährlich über 20 Millionen Proben analysieren. „Wir werden aber nur dann sämtliche wirtschaftlichen Effekte realisieren können, wenn wir die Labore in einem Neubau auch räumlich zusammenführen“, ergänzt Prof. Einhäupl. Dieser Neubau soll auf dem Campus Virchow Klinikum der Charité in unmittelbarer Nachbarschaft zum Biomedizinischen Forschungszentrum entstehen.  An die Spitze der gemeinsamen Gesellschaft werden Charité und Vivantes zwei Geschäftsführer berufen, von denen einer die kaufmännische Leitung übernimmt, während der andere für das operative Geschäft zuständig sein soll. Durch diese Kooperation wollen  Charité und Vivantes wissenschaftliche Interessen mit einer effizienten Krankenversorgung in einem gemeinsamen Unternehmen verknüpfen und damit ein zukunftsorientiertes Modell für die universitäre Labordiagnostik in Deutschland entwickeln.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_vivantes_planen_gemeinsames_laborunternehmen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutschlands größter kommunaler Klinikkonzern Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH wollen ein gemeinsames Laborunternehmen gründen. Dafür haben jetzt die Aufsichtsräte beider Unternehmen vorbehaltlich der Zustimmung aller nach dem Universitätsmedizingesetz zuständigen Gremien grünes Licht gegeben. Die endgültige Entscheidung wird aller Voraussicht nach nach Abklärung einiger Detailfragen Anfang nächsten Jahres fallen. „Unser Ziel ist es, in dem neuen, großen Laborunternehmen Labordiagnostik auf höchstem qualitativem Niveau zu erbringen – effizienter als zuvor möglich“, erläutert der Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes Joachim Bovelet. Der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, betont, dass man dabei natürlich auch die Wissenschaft im Blick behält:  „Wir planen unter anderem, in Kooperation mit Forschungsinstituten und Industriepartnern die wissenschaftliche und fachliche Weiterentwicklung der In-vitro-Diagnostik voranzutreiben.“ Durch die gesamte Restrukturierung sollen erhebliche Einsparungen erzielt und neue Geschäftsfelder erschlossen werden. „Charité und Vivantes zeigen hier auf, wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zu wirtschaftlichen Synergien führen kann“, erklärt Prof. E. Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Charité und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher betont: „Die beiden landeseigenen Unternehmen beweisen so, dass man effiziente Strukturen auf höchstem qualitativen und wissenschaftlichen Niveau innerhalb einer öffentlichen Trägerschaft umsetzen kann.“  Der operative Start der gemeinsamen Gesellschaft, an der beide Partner 50 Prozent der Anteile halten sollen, ist für den 31. Dezember 2010 geplant. Zuvor werden sich beide Landesbetriebe damit befassen, die Laborprozesse zu harmonisieren, den Einkauf zusammen zu gestalten und einen Neubau zu planen. „Durch die Zusammenführung unserer Labore würde der größte durch ein Krankenhaus geführte Laborbetrieb Europas entstehen“, zeigt Bovelet die Dimensionen auf. Die neue Gesellschaft würde Hunderte Mitarbeiter beschäftigen und jährlich über 20 Millionen Proben analysieren. „Wir werden aber nur dann sämtliche wirtschaftlichen Effekte realisieren können, wenn wir die Labore in einem Neubau auch räumlich zusammenführen“, ergänzt Prof. Einhäupl. Dieser Neubau soll auf dem Campus Virchow Klinikum der Charité in unmittelbarer Nachbarschaft zum Biomedizinischen Forschungszentrum entstehen.  An die Spitze der gemeinsamen Gesellschaft werden Charité und Vivantes zwei Geschäftsführer berufen, von denen einer die kaufmännische Leitung übernimmt, während der andere für das operative Geschäft zuständig sein soll. Durch diese Kooperation wollen  Charité und Vivantes wissenschaftliche Interessen mit einer effizienten Krankenversorgung in einem gemeinsamen Unternehmen verknüpfen und damit ein zukunftsorientiertes Modell für die universitäre Labordiagnostik in Deutschland entwickeln.</content></entry><entry><title>Finanzielle Trendwende beim Budget der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/finanzielle_trendwende_beim_budget_der_charite/" type="text/html" title="Finanzielle Trendwende beim Budget der Charité" hreflang="de"  /><updated>2009-12-10T16:53:13+01:00</updated><published>2009-12-10T16:53:13+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/finanzielle_trendwende_beim_budget_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/finanzielle_trendwende_beim_budget_der_charite/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ihr Defizit nach Vorlage des 3. Quartalsberichts drastisch reduziert und ist damit auf einem guten Weg, ihre Budgetziele für 2009 zu erfüllen. Dies teilte der Vorstand jetzt dem Finanzausschuss des Aufsichtsrates mit. Geplant ist, im laufenden Jahr die Verluste auf 19,5 Millionen Euro zu reduzieren. 2008 lagen sie noch bei 56,6 Millionen Euro. Prof. E. Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, hob die „erfolgreiche finanzielle Trendwende“ hervor. Zwar liege noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen, aber das Universitätsklinikum zeige damit die Verlässlichkeit seiner Planungen. „Ich bin jetzt zuversichtlich, dass die Charité wie geplant im Jahr 2011 wieder verlustfrei arbeiten kann.“ Insgesamt liegt das  Defizit im dritten Quartal bei 12,4 Millionen Euro. Das entspricht genau der Prognose. Matthias Scheller, Direktor des Klinikums, sieht gute Chancen, das Ergebnis weiter zu stabilisieren. „Das Krankenkassenbudget für 2009 ist zwar noch nicht unterschrieben, aber die wesentlichen Ergebnisse stehen fest“, erklärte er. Der Tarifabschluss mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund im September habe für Klarheit auf der Kostenseite gesorgt.  Um die Budgetziele zu erreichen, wird die Charité 2009 rund 70 Millionen Euro einsparen. „Das ist notwendig, weil der Zuschuss des Landes für Forschung und Lehre nochmals um 13 Millionen Euro gesenkt wurde. Außerdem müssen wir weitere 20 Millionen Euro an Zusatzkosten auffangen, die durch Inflation und Tarifsteigerungen entstehen“, erläuterte Scheller. Hierfür durchläuft die Charité gerade eine Fülle unterschiedlicher Restrukturierungsprozesse. So werden Standorte abseits der Kerncampi aufgegeben, Kliniken verlagert und mehr als 200 Personalstellen abgebaut. Gleichzeitig stieg die Zahl der ambulant versorgten Patienten deutlich an und auch der Schweregrad der Erkrankungen nahm noch einmal zu. „Ich ziehe den Hut vor den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité. „Sie sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/finanzielle_trendwende_beim_budget_der_charite/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ihr Defizit nach Vorlage des 3. Quartalsberichts drastisch reduziert und ist damit auf einem guten Weg, ihre Budgetziele für 2009 zu erfüllen. Dies teilte der Vorstand jetzt dem Finanzausschuss des Aufsichtsrates mit. Geplant ist, im laufenden Jahr die Verluste auf 19,5 Millionen Euro zu reduzieren. 2008 lagen sie noch bei 56,6 Millionen Euro. Prof. E. Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, hob die „erfolgreiche finanzielle Trendwende“ hervor. Zwar liege noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen, aber das Universitätsklinikum zeige damit die Verlässlichkeit seiner Planungen. „Ich bin jetzt zuversichtlich, dass die Charité wie geplant im Jahr 2011 wieder verlustfrei arbeiten kann.“ Insgesamt liegt das  Defizit im dritten Quartal bei 12,4 Millionen Euro. Das entspricht genau der Prognose. Matthias Scheller, Direktor des Klinikums, sieht gute Chancen, das Ergebnis weiter zu stabilisieren. „Das Krankenkassenbudget für 2009 ist zwar noch nicht unterschrieben, aber die wesentlichen Ergebnisse stehen fest“, erklärte er. Der Tarifabschluss mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund im September habe für Klarheit auf der Kostenseite gesorgt.  Um die Budgetziele zu erreichen, wird die Charité 2009 rund 70 Millionen Euro einsparen. „Das ist notwendig, weil der Zuschuss des Landes für Forschung und Lehre nochmals um 13 Millionen Euro gesenkt wurde. Außerdem müssen wir weitere 20 Millionen Euro an Zusatzkosten auffangen, die durch Inflation und Tarifsteigerungen entstehen“, erläuterte Scheller. Hierfür durchläuft die Charité gerade eine Fülle unterschiedlicher Restrukturierungsprozesse. So werden Standorte abseits der Kerncampi aufgegeben, Kliniken verlagert und mehr als 200 Personalstellen abgebaut. Gleichzeitig stieg die Zahl der ambulant versorgten Patienten deutlich an und auch der Schweregrad der Erkrankungen nahm noch einmal zu. „Ich ziehe den Hut vor den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité. „Sie sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen.“</content></entry><entry><title>Die Charité im Gorki-Theater: Wann ist ein Mensch schuldig?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_im_gorki_theater_wann_ist_ein_mensch_schuldig/" type="text/html" title="Die Charité im Gorki-Theater: Wann ist ein Mensch schuldig?" hreflang="de"  /><updated>2009-12-08T10:24:36+01:00</updated><published>2009-12-08T10:24:36+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_im_gorki_theater_wann_ist_ein_mensch_schuldig/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_im_gorki_theater_wann_ist_ein_mensch_schuldig/" >Die psychiatrische Beurteilung von Rechtsbrechern steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrags aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ im Maxim Gorki Theater. Prof. Hans-Ludwig Kröber, Direktor des Instituts für Forensische Medizin am Campus Benjamin Franklin, wird häufig als Gutachter bei spektakulären Prozessen herangezogen. Er geht Fragen der Schuldfähigkeit und persönlichen Verantwortung nach. Begehen Menschen Verbrechen aufgrund der biologischen Funktion ihres Gehirns? Sind sie damit eigentlich selbst Opfer ihrer Taten oder hätten sie die Chance gehabt, sich gegen das Verbrechen zu entscheiden? Die Vorlesung erörtert, wo in der wissenschaftlichen Psychiatrie heute der schmale Grad zwischen Neigung und Veranlagung zum Verbrechen verläuft. Sie findet am 13. Dezember um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/die_charite_im_gorki_theater_wann_ist_ein_mensch_schuldig/" >Die psychiatrische Beurteilung von Rechtsbrechern steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrags aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ im Maxim Gorki Theater. Prof. Hans-Ludwig Kröber, Direktor des Instituts für Forensische Medizin am Campus Benjamin Franklin, wird häufig als Gutachter bei spektakulären Prozessen herangezogen. Er geht Fragen der Schuldfähigkeit und persönlichen Verantwortung nach. Begehen Menschen Verbrechen aufgrund der biologischen Funktion ihres Gehirns? Sind sie damit eigentlich selbst Opfer ihrer Taten oder hätten sie die Chance gehabt, sich gegen das Verbrechen zu entscheiden? Die Vorlesung erörtert, wo in der wissenschaftlichen Psychiatrie heute der schmale Grad zwischen Neigung und Veranlagung zum Verbrechen verläuft. Sie findet am 13. Dezember um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin, statt. Der Eintritt ist frei. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Immunzellen besitzen eine innere Uhr</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/immunzellen_besitzen_eine_innere_uhr/" type="text/html" title="Immunzellen besitzen eine innere Uhr" hreflang="de"  /><updated>2009-12-03T09:54:23+01:00</updated><published>2009-12-03T09:54:23+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/immunzellen_besitzen_eine_innere_uhr/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/immunzellen_besitzen_eine_innere_uhr/" >Ein Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt herausgefunden, dass in den Fresszellen des Immunsystems, den so genannten Makrophagen, eine innere Uhr tickt, die unter anderem für die zeitliche Steuerung von Entzündungsreaktionen zuständig ist. Die Arbeitsgruppe um Prof. Achim Kramer vom Institut für Medizinische Immunologie am Campus Charité Mitte fand heraus, wie dieser Mechanismus des Immunsystems viele tagesabhängige Beschwerden von Entzündungskrankheiten wie Rheuma oder Asthma steuern kann. Erste Ergebnisse der Grundlagenforschung veröffentlicht das Team jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the Academy of Science (PNAS)*. In die Zellen des Immunsystems können Zerfallsprodukte von Bakterien, so genannte Endotoxine, gelangen. Sie rufen im Körper zahlreiche physiologische Reaktionen wie Entzündungen oder Fieber hervor. Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, regulieren diese Reaktionen. Sie erkennen die fremden Strukturen der Endotoxine, umschließen sie und bauen sie ab. Wie die Aktivität der Abwehrzellen von der Tageszeit abhängt, haben die Wissenschaftler in ihrer Studie jetzt an Hand von Makrophagen aus Milz und Lymphknoten von Mäusen untersucht. Dazu wurden die Fresszellen gentechnisch mit einer Art Uhrzeiger, dem Leuchtkäferenzym Luciferase, ausgestattet. Dieses Enzym übersetzt die Aktivität der Gene in Helligkeit. Es stellte sich heraus, dass die Helligkeit der Makrophagen im Laufe des Tages schwankt. Dieses war der Beweis dafür, dass die Zellen ein funktionierendes Uhrwerk haben mussten.  Die Forscher fanden heraus, dass die Aktivität der Makrophagen-Gene täglich einem Rhythmus folgt. Zudem zeigt sich, dass unterschiedliche Gene zu unterschiedlichen Tageszeiten besonders aktiv sind. Durch solche Rhythmen schwanken die Beschwerden, die Patienten mit Rheuma und Asthma in ihrem Tagesablauf verspüren. „Unsere Studie hilft uns zu verstehen, wie das Immunsystem zu den verschiedenen Tageszeiten arbeitet, warum also zum Beispiel Rheumapatienten gerade morgens unter ihren steifen Gelenken besonders leiden“, sagt Prof. Kramer.  Sein Team hofft jetzt, diese neuen Erkenntnisse auch bei der Behandlung von Entzündungskrankheiten einsetzen zu können. Prof. Kramer blickt bereits in die Zukunft: „Unsere Studie könnte es ermöglichen, Medikamente gezielt zu den Tageszeiten einzusetzen, an denen sie am besten wirken und die wenigsten Nebenwirkungen haben.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/immunzellen_besitzen_eine_innere_uhr/" >Ein Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt herausgefunden, dass in den Fresszellen des Immunsystems, den so genannten Makrophagen, eine innere Uhr tickt, die unter anderem für die zeitliche Steuerung von Entzündungsreaktionen zuständig ist. Die Arbeitsgruppe um Prof. Achim Kramer vom Institut für Medizinische Immunologie am Campus Charité Mitte fand heraus, wie dieser Mechanismus des Immunsystems viele tagesabhängige Beschwerden von Entzündungskrankheiten wie Rheuma oder Asthma steuern kann. Erste Ergebnisse der Grundlagenforschung veröffentlicht das Team jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the Academy of Science (PNAS)*. In die Zellen des Immunsystems können Zerfallsprodukte von Bakterien, so genannte Endotoxine, gelangen. Sie rufen im Körper zahlreiche physiologische Reaktionen wie Entzündungen oder Fieber hervor. Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, regulieren diese Reaktionen. Sie erkennen die fremden Strukturen der Endotoxine, umschließen sie und bauen sie ab. Wie die Aktivität der Abwehrzellen von der Tageszeit abhängt, haben die Wissenschaftler in ihrer Studie jetzt an Hand von Makrophagen aus Milz und Lymphknoten von Mäusen untersucht. Dazu wurden die Fresszellen gentechnisch mit einer Art Uhrzeiger, dem Leuchtkäferenzym Luciferase, ausgestattet. Dieses Enzym übersetzt die Aktivität der Gene in Helligkeit. Es stellte sich heraus, dass die Helligkeit der Makrophagen im Laufe des Tages schwankt. Dieses war der Beweis dafür, dass die Zellen ein funktionierendes Uhrwerk haben mussten.  Die Forscher fanden heraus, dass die Aktivität der Makrophagen-Gene täglich einem Rhythmus folgt. Zudem zeigt sich, dass unterschiedliche Gene zu unterschiedlichen Tageszeiten besonders aktiv sind. Durch solche Rhythmen schwanken die Beschwerden, die Patienten mit Rheuma und Asthma in ihrem Tagesablauf verspüren. „Unsere Studie hilft uns zu verstehen, wie das Immunsystem zu den verschiedenen Tageszeiten arbeitet, warum also zum Beispiel Rheumapatienten gerade morgens unter ihren steifen Gelenken besonders leiden“, sagt Prof. Kramer.  Sein Team hofft jetzt, diese neuen Erkenntnisse auch bei der Behandlung von Entzündungskrankheiten einsetzen zu können. Prof. Kramer blickt bereits in die Zukunft: „Unsere Studie könnte es ermöglichen, Medikamente gezielt zu den Tageszeiten einzusetzen, an denen sie am besten wirken und die wenigsten Nebenwirkungen haben.“</content></entry><entry><title>Das Bild der Medizin von morgen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/das_bild_der_medizin_von_morgen/" type="text/html" title="Das Bild der Medizin von morgen" hreflang="de"  /><updated>2009-12-01T17:10:06+01:00</updated><published>2009-12-01T17:10:06+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/das_bild_der_medizin_von_morgen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/das_bild_der_medizin_von_morgen/" >Im Rahmen einer feierlichen Matinee unter Schirmherrschaft des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Hotel Adlon Kempinski erstmals Preise für gute Lehre vergeben. Die jeweils „Beste Vorlesung“ und das „Beste eLearning-Angebot“ wurden von den Studierenden des vorklinischen und des klinischen Studienabschnitts belohnt. Im klinischen Studienabschnitt gingen beide Auszeichnungen an die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Campus Charité Mitte. Prof. Wolfram Sterry, Direktor der Klinik, erhielt den Preis für die beste Vorlesung, Prof. Bertold Rzany bietet nach Meinung der Studierenden das beste eLearning-Modul an. Im vorklinischen Studienabschnitt gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Doppelsieger sowohl mit der besten Vorlesung als auch dem besten eLearning-Angebot wurde Dr. Andreas Winkelmann, der im Centrum für Anatomie am Campus Charité Mitte den Bereich Lehre und Fortbildung leitet. In der Kategorie „Beste Vorlesung“ war jedoch der Abstand zum Zweitplatzierten, Dr. Martin Heck vom Centrum für Biochemie und Biophysik, so hauchdünn, dass sich die Charité entschloss, auch ihn auszuzeichnen. Begleitet wurde die Preisverleihung von einer Podiumsdiskussion. Vertreter aus Medizin, Politik, Wissenschaft und Medien sowie Studierende der Charité setzten sich mit der Frage auseinander, welche Anforderungen auf die Ärzte von morgen zukommen und wie das Lehrkonzept der Zukunft aussehen soll. Vor dem Hintergrund der Entwicklung zu einer multikulturellen Informationsgesellschaft mit sehr viel mehr älteren Menschen müsse sich die medizinische Ausbildung wandeln, um den Bedürfnissen künftiger Patienten gerecht zu werden, sagt Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. „Es ist unsere Aufgabe, die angehenden Ärzte auf diese Herausforderungen optimal vorzubereiten und die Professionalisierung der ärztlichen Ausbildung weiter voranzutreiben“, erklärte sie. Die medizinische Fakultät der Charité gründe dazu gegenwärtig das Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung.Der Namensgeber des neuen Zentrums, Prof. Dieter Scheffner, war ehemaliger Dekan und Spiritus Rector des Reformstudiengangs an der Charité. Er verstarb im Juni dieses Jahres. Die Einrichtung soll zentrale Bereiche der Lehre bündeln, darunter das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatienten-Programm und den Kompetenzbereich eLearning. Auch Prof. Zöllner hob in seiner Festrede die zukunftsweisende Bedeutung der Charité in der Medizinischen Ausbildung hervor: „Die Charité hat bei der Modernisierung des Medizinstudiums eine Vorreiterrolle übernommen". Prof. Zöllner ist davon überzeugt, dass die Charité diese Rolle mit der Weiterentwicklung des Studiums weiter stärken wird.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/das_bild_der_medizin_von_morgen/" >Im Rahmen einer feierlichen Matinee unter Schirmherrschaft des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Hotel Adlon Kempinski erstmals Preise für gute Lehre vergeben. Die jeweils „Beste Vorlesung“ und das „Beste eLearning-Angebot“ wurden von den Studierenden des vorklinischen und des klinischen Studienabschnitts belohnt. Im klinischen Studienabschnitt gingen beide Auszeichnungen an die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Campus Charité Mitte. Prof. Wolfram Sterry, Direktor der Klinik, erhielt den Preis für die beste Vorlesung, Prof. Bertold Rzany bietet nach Meinung der Studierenden das beste eLearning-Modul an. Im vorklinischen Studienabschnitt gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Doppelsieger sowohl mit der besten Vorlesung als auch dem besten eLearning-Angebot wurde Dr. Andreas Winkelmann, der im Centrum für Anatomie am Campus Charité Mitte den Bereich Lehre und Fortbildung leitet. In der Kategorie „Beste Vorlesung“ war jedoch der Abstand zum Zweitplatzierten, Dr. Martin Heck vom Centrum für Biochemie und Biophysik, so hauchdünn, dass sich die Charité entschloss, auch ihn auszuzeichnen. Begleitet wurde die Preisverleihung von einer Podiumsdiskussion. Vertreter aus Medizin, Politik, Wissenschaft und Medien sowie Studierende der Charité setzten sich mit der Frage auseinander, welche Anforderungen auf die Ärzte von morgen zukommen und wie das Lehrkonzept der Zukunft aussehen soll. Vor dem Hintergrund der Entwicklung zu einer multikulturellen Informationsgesellschaft mit sehr viel mehr älteren Menschen müsse sich die medizinische Ausbildung wandeln, um den Bedürfnissen künftiger Patienten gerecht zu werden, sagt Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. „Es ist unsere Aufgabe, die angehenden Ärzte auf diese Herausforderungen optimal vorzubereiten und die Professionalisierung der ärztlichen Ausbildung weiter voranzutreiben“, erklärte sie. Die medizinische Fakultät der Charité gründe dazu gegenwärtig das Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung.Der Namensgeber des neuen Zentrums, Prof. Dieter Scheffner, war ehemaliger Dekan und Spiritus Rector des Reformstudiengangs an der Charité. Er verstarb im Juni dieses Jahres. Die Einrichtung soll zentrale Bereiche der Lehre bündeln, darunter das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten, das Simulationspatienten-Programm und den Kompetenzbereich eLearning. Auch Prof. Zöllner hob in seiner Festrede die zukunftsweisende Bedeutung der Charité in der Medizinischen Ausbildung hervor: „Die Charité hat bei der Modernisierung des Medizinstudiums eine Vorreiterrolle übernommen". Prof. Zöllner ist davon überzeugt, dass die Charité diese Rolle mit der Weiterentwicklung des Studiums weiter stärken wird.</content></entry><entry><title>Charité-Forum: Hilft ambulante Psychotherapie bei Essstörungen?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forum_hilft_ambulante_psychotherapie_bei_essstoerungen/" type="text/html" title="Charité-Forum: Hilft ambulante Psychotherapie bei Essstörungen?" hreflang="de"  /><updated>2009-12-01T12:26:35+01:00</updated><published>2009-12-01T12:26:35+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forum_hilft_ambulante_psychotherapie_bei_essstoerungen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forum_hilft_ambulante_psychotherapie_bei_essstoerungen/" >Welche Therapien zeigen bei psychisch bedingten Essstörungen einen Erfolg? Das Berliner Forum für Essstörungen befasst sich bei einer Veranstaltung in der Charité mit der Frage, ob eine ambulante Psychotherapie ohne zusätzliche Maßnahmen zur Änderung des Essverhaltens überhaupt sinnvoll ist. Prof. Hans-Christian Deter, Direktor der Klinik für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Psychosomatik und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin, führt durch die Veranstaltung. Für Magersüchtige und Bulimiekranke ist die tägliche Essensaufnahme eine Qual. Erstere gehen den Mahlzeiten oft ganz aus dem Wege, letztere wollen die Nahrung nicht bei sich behalten. Doch wo ist der Weg aus diesem Teufelskreis? Diskutiert werden verhaltenstherapeutische Gruppenkonzepte, Akuttherapien und vorbeugende Maßnahmen die einen Rückfall verhindern helfen. Dr. Bettina Kallenbach-Dermutz, Leiterin der Ess-Störungsambulanz am Campus Benjamin Franklin, organisiert die Veranstaltung. Sie findet am Samstag, den 5. Dezember, von 9 bis 13 Uhr im Hörsaal Ost am Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, statt. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 030 8445 3996 wird gebeten. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_forum_hilft_ambulante_psychotherapie_bei_essstoerungen/" >Welche Therapien zeigen bei psychisch bedingten Essstörungen einen Erfolg? Das Berliner Forum für Essstörungen befasst sich bei einer Veranstaltung in der Charité mit der Frage, ob eine ambulante Psychotherapie ohne zusätzliche Maßnahmen zur Änderung des Essverhaltens überhaupt sinnvoll ist. Prof. Hans-Christian Deter, Direktor der Klinik für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Psychosomatik und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin, führt durch die Veranstaltung. Für Magersüchtige und Bulimiekranke ist die tägliche Essensaufnahme eine Qual. Erstere gehen den Mahlzeiten oft ganz aus dem Wege, letztere wollen die Nahrung nicht bei sich behalten. Doch wo ist der Weg aus diesem Teufelskreis? Diskutiert werden verhaltenstherapeutische Gruppenkonzepte, Akuttherapien und vorbeugende Maßnahmen die einen Rückfall verhindern helfen. Dr. Bettina Kallenbach-Dermutz, Leiterin der Ess-Störungsambulanz am Campus Benjamin Franklin, organisiert die Veranstaltung. Sie findet am Samstag, den 5. Dezember, von 9 bis 13 Uhr im Hörsaal Ost am Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, statt. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 030 8445 3996 wird gebeten. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Wege in die Zukunft – Die alternde Gesellschaft</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wege_in_die_zukunft_die_alternde_gesellschaft/" type="text/html" title="Wege in die Zukunft – Die alternde Gesellschaft" hreflang="de"  /><updated>2009-11-24T16:16:27+01:00</updated><published>2009-11-24T16:16:27+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wege_in_die_zukunft_die_alternde_gesellschaft/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wege_in_die_zukunft_die_alternde_gesellschaft/" >Bereits heute ist die Bevölkerung Deutschlands eine der ältesten der Welt. In der sechsten Ringvorlesung anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité – Universitätsmedizin Berlin geht  Prof. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und kommissarische Leiterin des Instituts für Medizinische Psychologie der Charité, auf die Folgen dieses Trends für unsere Gesellschaft ein. Seit dem Jahr 2000 leben in Deutschland mehr über 60-Jährige als unter 20-Jährige. Menschen über 80 Jahre stellen dank der stark verbesserten medizinischen Versorgung den am schnellsten wachsenden Teil der Bevölkerung dar. Gleichzeitig steigt die Zahl der „aktiven Alten“, deren Energie und Erfahrung eine noch weitgehend unentdeckte gesellschaftliche Ressource ist. Prof. Kuhlmey beleuchtet künftige Herausforderungen wie wachsende Pflegebedürftigkeit und Demenzerkrankungen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 2. Dezember um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wege_in_die_zukunft_die_alternde_gesellschaft/" >Bereits heute ist die Bevölkerung Deutschlands eine der ältesten der Welt. In der sechsten Ringvorlesung anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité – Universitätsmedizin Berlin geht  Prof. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und kommissarische Leiterin des Instituts für Medizinische Psychologie der Charité, auf die Folgen dieses Trends für unsere Gesellschaft ein. Seit dem Jahr 2000 leben in Deutschland mehr über 60-Jährige als unter 20-Jährige. Menschen über 80 Jahre stellen dank der stark verbesserten medizinischen Versorgung den am schnellsten wachsenden Teil der Bevölkerung dar. Gleichzeitig steigt die Zahl der „aktiven Alten“, deren Energie und Erfahrung eine noch weitgehend unentdeckte gesellschaftliche Ressource ist. Prof. Kuhlmey beleuchtet künftige Herausforderungen wie wachsende Pflegebedürftigkeit und Demenzerkrankungen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 2. Dezember um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Sonntagsvorlesung: Wege aus dem Übergewicht</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_wege_aus_dem_uebergewicht/" type="text/html" title="Sonntagsvorlesung: Wege aus dem Übergewicht" hreflang="de"  /><updated>2009-11-24T16:13:19+01:00</updated><published>2009-11-24T16:13:19+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_wege_aus_dem_uebergewicht/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_wege_aus_dem_uebergewicht/" >Wie es gelingen kann, sein Übergewicht zu reduzieren, zeigt die Charité – Universitätsmedizin Berlin in ihrer nächsten Sonntagsvorlesung. Die Zahl der stark übergewichtigen Menschen wächst stetig, eine Entwicklung, die vor keiner Alters- und Gesellschaftsschicht Halt macht. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken sind längst bekannt. Der Frage, warum es trotz dieses Wissens so schwer fällt, sein Gewicht zu reduzieren, geht Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin des Arbeitsbereichs Lipidstoffwechsel und des Stoffwechselcentrums der Charité am Campus Virchow-Klinikum, nach. Einen möglichen Lösungsansatz, der gerade am Campus Charité Mitte erprobt wird, stellt die Referentin in ihrem Vortrag vor. Hierbei konzentriert sich ein multidisziplinäres Team aus Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten nicht nur auf die körperlichen Symptome der Patienten, sondern unterstützt sie auch mit intensiver psychischer Betreuung. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Adipositas – Wenn das Übergewicht zur Gefahr für Körper und Seele wird“ findet am 29. November, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_wege_aus_dem_uebergewicht/" >Wie es gelingen kann, sein Übergewicht zu reduzieren, zeigt die Charité – Universitätsmedizin Berlin in ihrer nächsten Sonntagsvorlesung. Die Zahl der stark übergewichtigen Menschen wächst stetig, eine Entwicklung, die vor keiner Alters- und Gesellschaftsschicht Halt macht. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken sind längst bekannt. Der Frage, warum es trotz dieses Wissens so schwer fällt, sein Gewicht zu reduzieren, geht Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin des Arbeitsbereichs Lipidstoffwechsel und des Stoffwechselcentrums der Charité am Campus Virchow-Klinikum, nach. Einen möglichen Lösungsansatz, der gerade am Campus Charité Mitte erprobt wird, stellt die Referentin in ihrem Vortrag vor. Hierbei konzentriert sich ein multidisziplinäres Team aus Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten nicht nur auf die körperlichen Symptome der Patienten, sondern unterstützt sie auch mit intensiver psychischer Betreuung. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Adipositas – Wenn das Übergewicht zur Gefahr für Körper und Seele wird“ findet am 29. November, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Charité informiert über die richtige Diabetestherapie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_ueber_die_richtige_diabetestherapie/" type="text/html" title="Charité informiert über die richtige Diabetestherapie" hreflang="de"  /><updated>2009-11-24T14:41:58+01:00</updated><published>2009-11-24T14:41:58+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_ueber_die_richtige_diabetestherapie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_ueber_die_richtige_diabetestherapie/" >Rund um die richtige Diabetestherapie geht es bei der Informationsveranstaltung für Patienten und Ärzte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen des Welt Diabetes Tages. Es gibt keine allgemein richtige Therapie, sondern immer nur eine optimale für die jeweilige Phase der Erkrankung. Die Veranstaltung soll das Verständnis der Patienten für ihre Krankheit erweitern und sie darüber informieren, welche medizinischen Möglichkeiten zu ihnen passen. Privatdozentin Ursula Plöckinger vom Interdisziplinären Stoffwechsel-Centrum der Charité leitet die Veranstaltung ein. Im Anschluss halten Dozenten der Charité Vorträge zu den verschiedenen Stadien der Diabetes. Abschließend findet eine Führung durch das Stoffwechsel-Centrum und ein Besuch der Industrie-Ausstellung statt, wo unter musikalischer Begleitung zum Beispiel neue Blutzuckermessgeräte ausprobiert und Injektionsgeräte besichtigt werden können. Die Informationsveranstaltung findet am Samstag, den 28. November, von 9 bis 12 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, in der Mittelallee 10, Hörsaal 6, statt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_informiert_ueber_die_richtige_diabetestherapie/" >Rund um die richtige Diabetestherapie geht es bei der Informationsveranstaltung für Patienten und Ärzte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen des Welt Diabetes Tages. Es gibt keine allgemein richtige Therapie, sondern immer nur eine optimale für die jeweilige Phase der Erkrankung. Die Veranstaltung soll das Verständnis der Patienten für ihre Krankheit erweitern und sie darüber informieren, welche medizinischen Möglichkeiten zu ihnen passen. Privatdozentin Ursula Plöckinger vom Interdisziplinären Stoffwechsel-Centrum der Charité leitet die Veranstaltung ein. Im Anschluss halten Dozenten der Charité Vorträge zu den verschiedenen Stadien der Diabetes. Abschließend findet eine Führung durch das Stoffwechsel-Centrum und ein Besuch der Industrie-Ausstellung statt, wo unter musikalischer Begleitung zum Beispiel neue Blutzuckermessgeräte ausprobiert und Injektionsgeräte besichtigt werden können. Die Informationsveranstaltung findet am Samstag, den 28. November, von 9 bis 12 Uhr am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, in der Mittelallee 10, Hörsaal 6, statt.</content></entry><entry><title>Rekordzahl von Mitarbeitern und Studierenden geimpft</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rekordzahl_von_mitarbeitern_und_studierenden_geimpft/" type="text/html" title="Rekordzahl von Mitarbeitern und Studierenden geimpft" hreflang="de"  /><updated>2009-11-24T12:38:01+01:00</updated><published>2009-11-24T12:38:01+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rekordzahl_von_mitarbeitern_und_studierenden_geimpft/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rekordzahl_von_mitarbeitern_und_studierenden_geimpft/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Impfungen ihres medizinischen Personals gegen die so genannte Neue Grippe so weit vorangetrieben, dass auch bei einer Zunahme der Pandemie genügend gesunde ärztliche und pflegerische Mitarbeiter zur Verfügung stehen. In den vergangenen vier Wochen ließen sich rund 3800 Beschäftigte immunisieren. „Das zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, lobt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Der große Ansturm der Kollegen hat dazu geführt, dass wir die Impfsprechstunden immer mehr ausgedehnt haben“, berichtet Harald Bias, der Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums (AMZ). Dies sei nur möglich gewesen, weil mittlerweile Pflegekräfte anderer Kliniken neben ihrem regulären Dienst auch einen Teil der Impfungen übernehmen. „So können wir jetzt für alle Beschäftigten täglich während der Arbeitszeit Impftermine anbieten“, sagt Bias. Zusätzlich bietet die Charité ab sofort auch nahen Angehörigen der Mitarbeiter eine Impfung an. Dazu zählen Familienangehörige und Lebenspartner, die im gleichen Haushalt wohnen. „Wir wollen damit die Ansteckungsgefahr für die Beschäftigten weiter senken und so unsere Patienten schützen“, erklärt Bias. Für Kinder hat er separate Sprechstunden eingerichtet. Sie werden von einem Professor für Pädiatrie geimpft, der aus dem Ruhestand heraus seine Hilfe angeboten hat.  Bias rechnet auch für die nächsten Wochen mit einem hohen Andrang von Impfwilligen. Deswegen hat die Charité jetzt auf die Studierenden zurückgegriffen. 14 Studenten des Reformstudiengangs Medizin haben sich bereit erklärt, einem Arzt des AMZ im Trainingszentrum für Ärztliche Fertigkeiten bei Impfungen ihrer Kommilitonen zu assistieren. Ziel ist, möglichst schnell auch diejenigen Studenten zu immunisieren, die in ihrer Ausbildung derzeit Kontakt zu Patienten haben. Im Rahmen der Aktion, die vor einer Woche begann, sind schon rund 500 Studierende geimpft worden. „Diese Maßnahme hilft den Patienten und kann gleichzeitig für die Studenten zu einer wichtigen Lernerfahrung werden“, sagt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre an der Charité. „Sie erfahren noch vor Ende ihrer Ausbildung, wie sehr ihre Universität und die Gesellschaft ihre Fähigkeiten brauchen.“ Gleichzeitig versucht Arbeitsmediziner Bias, sich einen Überblick über auftretende Nebenwirkungen zu verschaffen. Er hat Beschäftigte und Studierende gebeten, ihm Beschwerden nach der Impfung mitzuteilen. „Bisher habe ich bei 3800 Impfungen insgesamt 83 Meldungen von Nebenwirkungen bekommen“, berichtet er. Die Hälfte dieser Mitarbeiter hat leichte Schmerzen an der Injektionsstelle. Einige klagen auch über Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Kopfschmerzen und Schüttelfrost. „Diese Beschwerden sind im Vergleich zu den Symptomen und Gefahren der Neuen Grippe selbst geringfügig“, folgert Bias.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/rekordzahl_von_mitarbeitern_und_studierenden_geimpft/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Impfungen ihres medizinischen Personals gegen die so genannte Neue Grippe so weit vorangetrieben, dass auch bei einer Zunahme der Pandemie genügend gesunde ärztliche und pflegerische Mitarbeiter zur Verfügung stehen. In den vergangenen vier Wochen ließen sich rund 3800 Beschäftigte immunisieren. „Das zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, lobt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Der große Ansturm der Kollegen hat dazu geführt, dass wir die Impfsprechstunden immer mehr ausgedehnt haben“, berichtet Harald Bias, der Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums (AMZ). Dies sei nur möglich gewesen, weil mittlerweile Pflegekräfte anderer Kliniken neben ihrem regulären Dienst auch einen Teil der Impfungen übernehmen. „So können wir jetzt für alle Beschäftigten täglich während der Arbeitszeit Impftermine anbieten“, sagt Bias. Zusätzlich bietet die Charité ab sofort auch nahen Angehörigen der Mitarbeiter eine Impfung an. Dazu zählen Familienangehörige und Lebenspartner, die im gleichen Haushalt wohnen. „Wir wollen damit die Ansteckungsgefahr für die Beschäftigten weiter senken und so unsere Patienten schützen“, erklärt Bias. Für Kinder hat er separate Sprechstunden eingerichtet. Sie werden von einem Professor für Pädiatrie geimpft, der aus dem Ruhestand heraus seine Hilfe angeboten hat.  Bias rechnet auch für die nächsten Wochen mit einem hohen Andrang von Impfwilligen. Deswegen hat die Charité jetzt auf die Studierenden zurückgegriffen. 14 Studenten des Reformstudiengangs Medizin haben sich bereit erklärt, einem Arzt des AMZ im Trainingszentrum für Ärztliche Fertigkeiten bei Impfungen ihrer Kommilitonen zu assistieren. Ziel ist, möglichst schnell auch diejenigen Studenten zu immunisieren, die in ihrer Ausbildung derzeit Kontakt zu Patienten haben. Im Rahmen der Aktion, die vor einer Woche begann, sind schon rund 500 Studierende geimpft worden. „Diese Maßnahme hilft den Patienten und kann gleichzeitig für die Studenten zu einer wichtigen Lernerfahrung werden“, sagt Prof. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre an der Charité. „Sie erfahren noch vor Ende ihrer Ausbildung, wie sehr ihre Universität und die Gesellschaft ihre Fähigkeiten brauchen.“ Gleichzeitig versucht Arbeitsmediziner Bias, sich einen Überblick über auftretende Nebenwirkungen zu verschaffen. Er hat Beschäftigte und Studierende gebeten, ihm Beschwerden nach der Impfung mitzuteilen. „Bisher habe ich bei 3800 Impfungen insgesamt 83 Meldungen von Nebenwirkungen bekommen“, berichtet er. Die Hälfte dieser Mitarbeiter hat leichte Schmerzen an der Injektionsstelle. Einige klagen auch über Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Kopfschmerzen und Schüttelfrost. „Diese Beschwerden sind im Vergleich zu den Symptomen und Gefahren der Neuen Grippe selbst geringfügig“, folgert Bias.</content></entry><entry><title>Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/eisentherapie_kann_vielen_herzkranken_helfen/" type="text/html" title="Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen" hreflang="de"  /><updated>2009-11-23T14:57:21+01:00</updated><published>2009-11-23T14:57:21+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/eisentherapie_kann_vielen_herzkranken_helfen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/eisentherapie_kann_vielen_herzkranken_helfen/" >Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche durch. Über seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*. „Eisenmangel spielt bei sehr vielen schweren Erkrankungen eine Rolle“, erklärt Prof. Anker. Bekannt ist, dass bei Tumoren, Lungen- oder Nierenleiden ein Eisenmangel häufig in eine Anämie mündet. Dabei produziert der Körper entweder zuwenig roten Blutfarbstoff, das so genannte Hämoglobin, oder zuwenig rote Blutkörperchen, was zu körperlicher Schwäche, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und Schlaflosigkeit führen kann. Diese Patienten bekommen schon heute oft eine Spritze mit Eisen. „Doch bisher dachte niemand daran, die Wirkung von Eisen auch bei Herzschwäche zu testen“, betont Prof. Anker. „Dabei konnte unsere Gruppe feststellen, dass die Gabe von intravenösem Eisen nicht nur herzkranken Menschen mit Anämie spürbar hilft, sondern auch denen, deren Krankheit „nur“ mit einem Eisenmangel ohne Anämie einher geht.“ An der Studie beteiligten sich insgesamt 75 Kliniken in 11 Ländern. Die Forscher untersuchten 459 Patienten, die Symptome einer verminderten Pumpfunktion des Herzens zeigten und bei denen Eisenmangel im Blut nachgewiesen wurde. Zwei Drittel erhielten eine Therapie mit dem Wirkstoff Ferric Carboximaltose, ein Drittel ein Placebo. „Wir hatten mit einer so schnellen Besserung nicht gerechnet“, berichtet Prof. Anker. Doch schon nach vier Wochen Therapie zeigten sich signifikante Resultate. Nach 24 Wochen sagten 50 Prozent der Patienten mit Eisentherapie, dass sie sich wesentlich besser fühlten – in der Placebogruppe waren es nur 27 Prozent. Die Patienten mit Eisentherapie waren auch deutlich weniger kurzatmig. Die Strecke, die sie innerhalb von sechs Minuten zu laufen imstande waren, erhöhte sich um 35 Meter im Vergleich zur Placebogruppe. Auch die Lebensqualität der Patienten hatte sich deutlich gebessert.  „Intravenöses Eisen kann also vielen Patienten mit Herzschwäche wirklich helfen“, folgert Prof. Anker. „Nach unseren Ergebnissen ist es auch sehr gut verträglich. Der größte Vorteil liegt darin, dass es die Mittel schon gibt.“ Er rät Patienten mit Herzschwäche, den Eisenspiegel testen zu lassen und bei Eisenmangel oder Anämie mit dem Arzt über eine intravenöse Therapie zu sprechen. Sein nächstes Vorhaben ist, die Wirkung von Eisen bei Patienten mit Herzschwäche ohne Einschränkung der Pumpfunktion zu testen. „Es ist gut möglich, dass wir hier auf ein weites Forschungsfeld gestoßen sind.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/eisentherapie_kann_vielen_herzkranken_helfen/" >Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche durch. Über seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*. „Eisenmangel spielt bei sehr vielen schweren Erkrankungen eine Rolle“, erklärt Prof. Anker. Bekannt ist, dass bei Tumoren, Lungen- oder Nierenleiden ein Eisenmangel häufig in eine Anämie mündet. Dabei produziert der Körper entweder zuwenig roten Blutfarbstoff, das so genannte Hämoglobin, oder zuwenig rote Blutkörperchen, was zu körperlicher Schwäche, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und Schlaflosigkeit führen kann. Diese Patienten bekommen schon heute oft eine Spritze mit Eisen. „Doch bisher dachte niemand daran, die Wirkung von Eisen auch bei Herzschwäche zu testen“, betont Prof. Anker. „Dabei konnte unsere Gruppe feststellen, dass die Gabe von intravenösem Eisen nicht nur herzkranken Menschen mit Anämie spürbar hilft, sondern auch denen, deren Krankheit „nur“ mit einem Eisenmangel ohne Anämie einher geht.“ An der Studie beteiligten sich insgesamt 75 Kliniken in 11 Ländern. Die Forscher untersuchten 459 Patienten, die Symptome einer verminderten Pumpfunktion des Herzens zeigten und bei denen Eisenmangel im Blut nachgewiesen wurde. Zwei Drittel erhielten eine Therapie mit dem Wirkstoff Ferric Carboximaltose, ein Drittel ein Placebo. „Wir hatten mit einer so schnellen Besserung nicht gerechnet“, berichtet Prof. Anker. Doch schon nach vier Wochen Therapie zeigten sich signifikante Resultate. Nach 24 Wochen sagten 50 Prozent der Patienten mit Eisentherapie, dass sie sich wesentlich besser fühlten – in der Placebogruppe waren es nur 27 Prozent. Die Patienten mit Eisentherapie waren auch deutlich weniger kurzatmig. Die Strecke, die sie innerhalb von sechs Minuten zu laufen imstande waren, erhöhte sich um 35 Meter im Vergleich zur Placebogruppe. Auch die Lebensqualität der Patienten hatte sich deutlich gebessert.  „Intravenöses Eisen kann also vielen Patienten mit Herzschwäche wirklich helfen“, folgert Prof. Anker. „Nach unseren Ergebnissen ist es auch sehr gut verträglich. Der größte Vorteil liegt darin, dass es die Mittel schon gibt.“ Er rät Patienten mit Herzschwäche, den Eisenspiegel testen zu lassen und bei Eisenmangel oder Anämie mit dem Arzt über eine intravenöse Therapie zu sprechen. Sein nächstes Vorhaben ist, die Wirkung von Eisen bei Patienten mit Herzschwäche ohne Einschränkung der Pumpfunktion zu testen. „Es ist gut möglich, dass wir hier auf ein weites Forschungsfeld gestoßen sind.“</content></entry><entry><title>Wann wirkt Chemotherapie bei Brustkrebs?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wann_wirkt_chemotherapie_bei_brustkrebs/" type="text/html" title="Wann wirkt Chemotherapie bei Brustkrebs?" hreflang="de"  /><updated>2009-11-18T10:53:05+01:00</updated><published>2009-11-18T10:53:05+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wann_wirkt_chemotherapie_bei_brustkrebs/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wann_wirkt_chemotherapie_bei_brustkrebs/" >Der Erfolg einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt stark vom Immunsystem der Patientin ab. Das beschreiben jetzt Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin im aktuellen Journal of Clinical Oncology*. Die Arbeitsgruppe um Prof. Carsten Denkert vom Institut für Pathologie am Campus Charité Mitte hat in Zusammenarbeit mit der German Breast Group und Siemens Healthcare Diagnostics herausgefunden, dass eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen besonders gut wirkt, wenn bereits vor Beginn der Behandlung Abwehrzellen im Tumorgewebe festzustellen sind. Dann ist das Immunsystem im Bereich des Tumors aktiviert und kann die Wirkung der Chemotherapie verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor unter der Therapie vollkommen verschwindet, ist in diesem Fall deutlich höher.  Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In vielen Fällen wird vor oder nach der Operation eine Chemotherapie durchgeführt. Ziel ist es, diese nur mehr dann einzusetzen, wenn die Patientin wirklich davon profitiert. Wie bei anderen Krebserkrankungen spielen auch beim Brustkrebs bereits seit mehreren Jahren so genannte Biomarker eine Rolle. Sie werden im Tumorgewebe bestimmt und geben Hinweise, ob und wie eine Behandlung individuell wirkt. Das hilft den Medizinern, für jede Patientin die optimale Therapie zu finden. Die neuen Forschungsergebnisse der Berliner Wissenschaftler weisen jetzt darauf hin, dass immunologische Biomarker im Tumorgewebe die etablierten Diagnostikmethoden ergänzen können.     Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Berliner Krebsgesellschaft geförderten Studie wurden über 1000 Gewebeproben betrachtet. Das Gewebe wurde vor der Chemotherapie aus dem Tumor entfernt. Die Charité-Wissenschaftler beurteilten unter dem Mikroskop jede Probe, um Entzündungszellen, so genannte tumor-assoziierte Lymphozyten, nachzuweisen. Ergänzend wurden immunologische Biomarker getestet. Bei einem Teil der Patientinnen war der Tumor nach der Chemotherapie bereits vor der Operation vollständig verschwunden. Wenn im Tumorgewebe vermehrt Abwehrzellen vorhanden waren, hat die Chemotherapie bei etwa 40 Prozent der Patientinnen den Tumor erfolgreich zerstört. Hingegen erfolgte ohne diese Abwehrzellen bei nur drei bis sieben Prozent eine komplette Auflösung des Tumors. Die Ergebnisse bieten neue Möglichkeiten für die Entwicklung diagnostischer Tests. „Wir können dann Chemotherapien gezielter einsetzen und unnötige Nebenwirkungen vermeiden“, sagt Prof. Denkert. Der Forscher hofft, durch die Kombination von Chemo- und Immuntherapie neue Ansätze zu finden, um Tumore noch besser zu bekämpfen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wann_wirkt_chemotherapie_bei_brustkrebs/" >Der Erfolg einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt stark vom Immunsystem der Patientin ab. Das beschreiben jetzt Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin im aktuellen Journal of Clinical Oncology*. Die Arbeitsgruppe um Prof. Carsten Denkert vom Institut für Pathologie am Campus Charité Mitte hat in Zusammenarbeit mit der German Breast Group und Siemens Healthcare Diagnostics herausgefunden, dass eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen besonders gut wirkt, wenn bereits vor Beginn der Behandlung Abwehrzellen im Tumorgewebe festzustellen sind. Dann ist das Immunsystem im Bereich des Tumors aktiviert und kann die Wirkung der Chemotherapie verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor unter der Therapie vollkommen verschwindet, ist in diesem Fall deutlich höher.  Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In vielen Fällen wird vor oder nach der Operation eine Chemotherapie durchgeführt. Ziel ist es, diese nur mehr dann einzusetzen, wenn die Patientin wirklich davon profitiert. Wie bei anderen Krebserkrankungen spielen auch beim Brustkrebs bereits seit mehreren Jahren so genannte Biomarker eine Rolle. Sie werden im Tumorgewebe bestimmt und geben Hinweise, ob und wie eine Behandlung individuell wirkt. Das hilft den Medizinern, für jede Patientin die optimale Therapie zu finden. Die neuen Forschungsergebnisse der Berliner Wissenschaftler weisen jetzt darauf hin, dass immunologische Biomarker im Tumorgewebe die etablierten Diagnostikmethoden ergänzen können.     Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Berliner Krebsgesellschaft geförderten Studie wurden über 1000 Gewebeproben betrachtet. Das Gewebe wurde vor der Chemotherapie aus dem Tumor entfernt. Die Charité-Wissenschaftler beurteilten unter dem Mikroskop jede Probe, um Entzündungszellen, so genannte tumor-assoziierte Lymphozyten, nachzuweisen. Ergänzend wurden immunologische Biomarker getestet. Bei einem Teil der Patientinnen war der Tumor nach der Chemotherapie bereits vor der Operation vollständig verschwunden. Wenn im Tumorgewebe vermehrt Abwehrzellen vorhanden waren, hat die Chemotherapie bei etwa 40 Prozent der Patientinnen den Tumor erfolgreich zerstört. Hingegen erfolgte ohne diese Abwehrzellen bei nur drei bis sieben Prozent eine komplette Auflösung des Tumors. Die Ergebnisse bieten neue Möglichkeiten für die Entwicklung diagnostischer Tests. „Wir können dann Chemotherapien gezielter einsetzen und unnötige Nebenwirkungen vermeiden“, sagt Prof. Denkert. Der Forscher hofft, durch die Kombination von Chemo- und Immuntherapie neue Ansätze zu finden, um Tumore noch besser zu bekämpfen.</content></entry><entry><title>Pflege als akademische Disziplin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pflege_als_akademische_disziplin/" type="text/html" title="Pflege als akademische Disziplin" hreflang="de"  /><updated>2009-11-17T11:02:20+01:00</updated><published>2009-11-17T11:02:20+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pflege_als_akademische_disziplin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pflege_als_akademische_disziplin/" >Wie lässt sich die Ausbildung in der Pflege verbessern? Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt Expertinnen und Experten aus verschiedenen europäischen Staaten zu einem Pflegesymposium ein, um sich über die unterschiedlichen Lehrkonzepte auszutauschen. Die Vortragenden stellen Studien- und Ausbildungsmodelle vor, die sich in ihren Ländern bewährt haben. Ziel ist, neue Wege in der Verbindung von Pflege und Medizin kennen zu lernen und Ideen für die eigene Entwicklung zu sammeln. Prof. Birgitta Edlund von der Universität Uppsala referiert über die interdisziplinäre pflegerische Ausbildung in Schweden. Prof. Stefan Görres von der Universität Bremen widmet sich den Perspektiven der akademischen Pflegewissenschaft in Deutschland und Prof. André Paul Perruchoud von der Universität Basel stellt schweizer Ansätze vor. Frau Bente Sivertsen von der World Health Organisation (WHO), Sektion Europa behandelt in ihrem Vortrag die Positionen der WHO zu Programmen der Pflegeberufe und des Hebammenwesens. Das Symposium findet am Freitag, den 20. November, von 10.30 bis 15.15 Uhr im Hörsaal Innere Medizin, im Südflügel der Inneren Klinik, Virchowweg 9-11, auf dem Campus Mitte in 10117 Berlin statt. Die Vorträge richten sich vornehmlich an das Fachpublikum. Pressevertreter sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/pflege_als_akademische_disziplin/" >Wie lässt sich die Ausbildung in der Pflege verbessern? Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt Expertinnen und Experten aus verschiedenen europäischen Staaten zu einem Pflegesymposium ein, um sich über die unterschiedlichen Lehrkonzepte auszutauschen. Die Vortragenden stellen Studien- und Ausbildungsmodelle vor, die sich in ihren Ländern bewährt haben. Ziel ist, neue Wege in der Verbindung von Pflege und Medizin kennen zu lernen und Ideen für die eigene Entwicklung zu sammeln. Prof. Birgitta Edlund von der Universität Uppsala referiert über die interdisziplinäre pflegerische Ausbildung in Schweden. Prof. Stefan Görres von der Universität Bremen widmet sich den Perspektiven der akademischen Pflegewissenschaft in Deutschland und Prof. André Paul Perruchoud von der Universität Basel stellt schweizer Ansätze vor. Frau Bente Sivertsen von der World Health Organisation (WHO), Sektion Europa behandelt in ihrem Vortrag die Positionen der WHO zu Programmen der Pflegeberufe und des Hebammenwesens. Das Symposium findet am Freitag, den 20. November, von 10.30 bis 15.15 Uhr im Hörsaal Innere Medizin, im Südflügel der Inneren Klinik, Virchowweg 9-11, auf dem Campus Mitte in 10117 Berlin statt. Die Vorträge richten sich vornehmlich an das Fachpublikum. Pressevertreter sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Vorsorgestudie gegen chronisches Nierenversagen startet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorsorgestudie_gegen_chronisches_nierenversagen_startet/" type="text/html" title="Vorsorgestudie gegen chronisches Nierenversagen startet" hreflang="de"  /><updated>2009-11-17T10:55:28+01:00</updated><published>2009-11-17T10:55:28+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorsorgestudie_gegen_chronisches_nierenversagen_startet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorsorgestudie_gegen_chronisches_nierenversagen_startet/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin führt ab sofort gemeinsam mit der AOK Berlin eine Vorsorgestudie gegen chronisches Nierenversagen durch. Die Studie wird von Ärzten der Charité im Rahmen der Berliner Initiative Studie (BIS) umgesetzt. Gesucht werden 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die 70 Jahre oder älter und bei der Berliner AOK versichert sind. Teilnahmeberechtigt ist zunächst jeder, der von der AOK ein entsprechendes Einladungsschreiben erhält. Ziel ist es, die Arbeitsweise der Nieren im Alter mit Standardmethoden genau zu messen. Anhand der Ergebnisse soll dann eine Methode entwickelt werden, um in Zukunft die Nierenfunktion schon beim Hausarzt zuverlässig zu berechnen. Wird eine Abnahme der Nierenfunktion frühzeitig erkannt, ist effektives Gegensteuern möglich. Bisher ist aber unklar, wie viele der über 70-jährigen Berlinerinnen und Berliner bereits eine eingeschränkt arbeitende Niere haben. Die Ursachen und Folgen sowie die Verbreitung des chronischen Nierenversagens werden für den Berliner Raum in dieser Form erstmals erfasst. Im Rahmen der Studie werden Blutuntersuchungen und Blutdruckmessungen an insgesamt 13 Praxen und Ambulanzen in Berlin durchgeführt. An allen drei Campi der Charité ist es zusätzlich möglich, in den nephrologischen Ambulanzen die Funktion der Niere mit weiteren Verfahren exakt zu messen. Gefördert wird diese breit angelegte Studie von der KfH-Stiftung Präventivmedizin. Nähere Informationen erhalten Interessierte von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-5887844. Fragen können auch an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: BIS(at)charite.de</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/vorsorgestudie_gegen_chronisches_nierenversagen_startet/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin führt ab sofort gemeinsam mit der AOK Berlin eine Vorsorgestudie gegen chronisches Nierenversagen durch. Die Studie wird von Ärzten der Charité im Rahmen der Berliner Initiative Studie (BIS) umgesetzt. Gesucht werden 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die 70 Jahre oder älter und bei der Berliner AOK versichert sind. Teilnahmeberechtigt ist zunächst jeder, der von der AOK ein entsprechendes Einladungsschreiben erhält. Ziel ist es, die Arbeitsweise der Nieren im Alter mit Standardmethoden genau zu messen. Anhand der Ergebnisse soll dann eine Methode entwickelt werden, um in Zukunft die Nierenfunktion schon beim Hausarzt zuverlässig zu berechnen. Wird eine Abnahme der Nierenfunktion frühzeitig erkannt, ist effektives Gegensteuern möglich. Bisher ist aber unklar, wie viele der über 70-jährigen Berlinerinnen und Berliner bereits eine eingeschränkt arbeitende Niere haben. Die Ursachen und Folgen sowie die Verbreitung des chronischen Nierenversagens werden für den Berliner Raum in dieser Form erstmals erfasst. Im Rahmen der Studie werden Blutuntersuchungen und Blutdruckmessungen an insgesamt 13 Praxen und Ambulanzen in Berlin durchgeführt. An allen drei Campi der Charité ist es zusätzlich möglich, in den nephrologischen Ambulanzen die Funktion der Niere mit weiteren Verfahren exakt zu messen. Gefördert wird diese breit angelegte Studie von der KfH-Stiftung Präventivmedizin. Nähere Informationen erhalten Interessierte von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-5887844. Fragen können auch an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: BIS(at)charite.de</content></entry><entry><title>Nobelpreisträger Muhammad Yunus besucht Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nobelpreistraeger_muhammad_yunus_besucht_charite/" type="text/html" title="Nobelpreisträger Muhammad Yunus besucht Charité" hreflang="de"  /><updated>2009-11-11T10:39:37+01:00</updated><published>2009-11-11T10:39:37+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nobelpreistraeger_muhammad_yunus_besucht_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nobelpreistraeger_muhammad_yunus_besucht_charite/" >Anlässlich des ersten World Health Summit Roundtable war Prof. Muhammad Yunus, der Friedensnobelpreisträger des Jahres 2006, zu Gast an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Er stellte dem Charité-Vorstand und Vertretern der pharmazeutischen Industrie sein innovatives Konzept vor, in dessen Rahmen so genannte Social Business Joint Ventures unter Beteiligung weltweit führender Firmen und Medizinischer Fakultäten der Bevölkerung ärmerer Staaten den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen ermöglichen sollen.   „Der World Health Summit und die Charité sind stolz, dass Prof. Yunus hier seine Ideen präsentieren wird“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, zur Begrüßung. „Das Ziel, ohne staatliche Zuschüsse ein finanzierbares Gesundheitssystem für fast vier Milliarden Menschen unterhalb einer Einkommensgrenze von 3.000 Dollar pro Jahr aufzubauen, ist aller Anstrengung wert und liegt ganz auf einer Linie mit dem Ziel des World Health Summit, Gesundheit als allgemeines Menschenrecht umzusetzen.“ Als Gründer und Leiter der Grameen Bank hat Prof. Yunus in den letzten Jahrzehnten Millionen Familien durch Mikrokredite zu einem Lebensunterhalt verholfen. Er beobachtete, dass gesundheitliche Krisen häufig die wirtschaftlichen Fortschritte seiner Kunden wieder zunichte machten. Als Reaktion gründete er 1993 das Social Business „Grameen Healthcare Services“. Die Firma arbeitet gewinnorientiert, investiert aber sämtliche Erlöse wieder in den Aufbau des Gesundheitssystems. Sie betreibt derzeit 51 Kliniken in ganz Bangladesh, von denen jede etwa 50.000 Menschen versorgt. Gegen einen Versicherungsbeitrag von zwei Dollar pro Jahr und Familie erhalten sie eine stark verbilligte Gesundheitsversorgung. „Die Erfahrung in Bangladesh zeigt, dass eine gesundheitliche Infrastruktur, die den Kreislauf der Armut auf Dauer durchbricht, nur mit Lösungen möglich ist, die auch ökonomisch rentabel sind“, betonte Prof. Yunus. „Wir glauben, dass unser Wissen über Mikrokredite uns auch beim Aufbau eines nachhaltigen Gesundheitssystems nützen kann.“ Hierfür möchte der Friedensnobelpreisträger möglichst viele Partnerschaften mit westlichen Unternehmen und Universitäten eingehen. Ziel des World Health Summit Roundtable war, sich direkt mit ihm über mögliche Kooperationen auszutauschen. Weltweit operiende Pharmaunternehmen und Gesundheitsdienstleister wie Sanofi-Aventis, Glaxo SmithKline, Siemens Healthcare, Pfizer und Johnson &amp; Johnson entsandten führende Vertreter zu dem Treffen, das Cornelia Yzer vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller moderierte. Die beiden letzteren Firmen arbeiten bereits gemeinsam mit Grameen in Projekten daran, aus dem Netzwerk der Kliniken ein System von Gesundheitsdienstleistungen zu entwickeln, das auch von den ärmsten Bevölkerungsschichten bezahlt werden kann. Das Treffen wurde vom Team des World Health Summit in Zusammenarbeit mit dem Berliner Genisis-Institut organisiert, um konkrete Lösungsansätze für die auf dem World Health Summit aufgeworfenen Kernthemen zu diskutieren. Die Kooperation mit Universitätskliniken soll die Ausbildung von Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal sicherstellen. Prof. Yunus lud alle Teilnehmer nach Bangladesh ein: „Jeder von Ihnen wird einen Weg finden, seine Expertise einzubringen. Sie werden Erfolg haben und wir werden diese Erfolgsmodelle von Ihnen übernehmen.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/nobelpreistraeger_muhammad_yunus_besucht_charite/" >Anlässlich des ersten World Health Summit Roundtable war Prof. Muhammad Yunus, der Friedensnobelpreisträger des Jahres 2006, zu Gast an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Er stellte dem Charité-Vorstand und Vertretern der pharmazeutischen Industrie sein innovatives Konzept vor, in dessen Rahmen so genannte Social Business Joint Ventures unter Beteiligung weltweit führender Firmen und Medizinischer Fakultäten der Bevölkerung ärmerer Staaten den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen ermöglichen sollen.   „Der World Health Summit und die Charité sind stolz, dass Prof. Yunus hier seine Ideen präsentieren wird“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, zur Begrüßung. „Das Ziel, ohne staatliche Zuschüsse ein finanzierbares Gesundheitssystem für fast vier Milliarden Menschen unterhalb einer Einkommensgrenze von 3.000 Dollar pro Jahr aufzubauen, ist aller Anstrengung wert und liegt ganz auf einer Linie mit dem Ziel des World Health Summit, Gesundheit als allgemeines Menschenrecht umzusetzen.“ Als Gründer und Leiter der Grameen Bank hat Prof. Yunus in den letzten Jahrzehnten Millionen Familien durch Mikrokredite zu einem Lebensunterhalt verholfen. Er beobachtete, dass gesundheitliche Krisen häufig die wirtschaftlichen Fortschritte seiner Kunden wieder zunichte machten. Als Reaktion gründete er 1993 das Social Business „Grameen Healthcare Services“. Die Firma arbeitet gewinnorientiert, investiert aber sämtliche Erlöse wieder in den Aufbau des Gesundheitssystems. Sie betreibt derzeit 51 Kliniken in ganz Bangladesh, von denen jede etwa 50.000 Menschen versorgt. Gegen einen Versicherungsbeitrag von zwei Dollar pro Jahr und Familie erhalten sie eine stark verbilligte Gesundheitsversorgung. „Die Erfahrung in Bangladesh zeigt, dass eine gesundheitliche Infrastruktur, die den Kreislauf der Armut auf Dauer durchbricht, nur mit Lösungen möglich ist, die auch ökonomisch rentabel sind“, betonte Prof. Yunus. „Wir glauben, dass unser Wissen über Mikrokredite uns auch beim Aufbau eines nachhaltigen Gesundheitssystems nützen kann.“ Hierfür möchte der Friedensnobelpreisträger möglichst viele Partnerschaften mit westlichen Unternehmen und Universitäten eingehen. Ziel des World Health Summit Roundtable war, sich direkt mit ihm über mögliche Kooperationen auszutauschen. Weltweit operiende Pharmaunternehmen und Gesundheitsdienstleister wie Sanofi-Aventis, Glaxo SmithKline, Siemens Healthcare, Pfizer und Johnson &amp; Johnson entsandten führende Vertreter zu dem Treffen, das Cornelia Yzer vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller moderierte. Die beiden letzteren Firmen arbeiten bereits gemeinsam mit Grameen in Projekten daran, aus dem Netzwerk der Kliniken ein System von Gesundheitsdienstleistungen zu entwickeln, das auch von den ärmsten Bevölkerungsschichten bezahlt werden kann. Das Treffen wurde vom Team des World Health Summit in Zusammenarbeit mit dem Berliner Genisis-Institut organisiert, um konkrete Lösungsansätze für die auf dem World Health Summit aufgeworfenen Kernthemen zu diskutieren. Die Kooperation mit Universitätskliniken soll die Ausbildung von Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal sicherstellen. Prof. Yunus lud alle Teilnehmer nach Bangladesh ein: „Jeder von Ihnen wird einen Weg finden, seine Expertise einzubringen. Sie werden Erfolg haben und wir werden diese Erfolgsmodelle von Ihnen übernehmen.“</content></entry><entry><title>Selbständiges Leben durch Herzprothesen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/selbstaendiges_leben_durch_herzprothesen/" type="text/html" title="Selbständiges Leben durch Herzprothesen" hreflang="de"  /><updated>2009-11-10T13:25:07+01:00</updated><published>2009-11-10T13:25:07+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/selbstaendiges_leben_durch_herzprothesen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/selbstaendiges_leben_durch_herzprothesen/" >Wie man ein Herz mit künstlichen Hilfsmitteln am Schlagen hält – das zeigt der Vortrag „Prothesen in der modernen Medizin – Leben mit Ersatzteilen am Beispiel der Herzmedizin“ aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Bereits seit über 4000 Jahren versucht der Mensch, der durch Kriege oder Krankheiten körperlich versehrt wurde, sich mit Hilfe von hölzernen Beinprothesen oder Gesichtsmasken den Weg zurück zu einem selbständigen Lebensalltag zu ermöglichen. Aus äußeren Prothesen wurden schließlich innere: Mittlerweile gehören künstliche Knie- oder Hüftgelenke, Ohrimplantate oder Kontaktlinsen zu den gängigen Mitteln, die helfen, die körperliche Integrität wieder zu erlangen. Das Versagen des Herzens stellte die Medizin allerdings lange Zeit vor größte Herausforderungen. Der Vortrag von Prof. Miralem Pasic vom Deutschen Herzzentrum Berlin zeigt, wie künstliche Herzklappen, Medikamente abgebende Gefäßprothesen, Spezial-Defibrillatoren und Kreislaufunterstützungssysteme für die Herzkammern heute in der Herzchirurgie zum Einsatz kommen. Der Vortrag findet am Sonntag, den 15. November, um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/selbstaendiges_leben_durch_herzprothesen/" >Wie man ein Herz mit künstlichen Hilfsmitteln am Schlagen hält – das zeigt der Vortrag „Prothesen in der modernen Medizin – Leben mit Ersatzteilen am Beispiel der Herzmedizin“ aus der Reihe „Kosmos und Mensch“ der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Bereits seit über 4000 Jahren versucht der Mensch, der durch Kriege oder Krankheiten körperlich versehrt wurde, sich mit Hilfe von hölzernen Beinprothesen oder Gesichtsmasken den Weg zurück zu einem selbständigen Lebensalltag zu ermöglichen. Aus äußeren Prothesen wurden schließlich innere: Mittlerweile gehören künstliche Knie- oder Hüftgelenke, Ohrimplantate oder Kontaktlinsen zu den gängigen Mitteln, die helfen, die körperliche Integrität wieder zu erlangen. Das Versagen des Herzens stellte die Medizin allerdings lange Zeit vor größte Herausforderungen. Der Vortrag von Prof. Miralem Pasic vom Deutschen Herzzentrum Berlin zeigt, wie künstliche Herzklappen, Medikamente abgebende Gefäßprothesen, Spezial-Defibrillatoren und Kreislaufunterstützungssysteme für die Herzkammern heute in der Herzchirurgie zum Einsatz kommen. Der Vortrag findet am Sonntag, den 15. November, um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Herz-Betreuung erhält Zertifizierung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herz_betreuung_erhaelt_zertifizierung/" type="text/html" title="Herz-Betreuung erhält Zertifizierung" hreflang="de"  /><updated>2009-11-10T13:21:37+01:00</updated><published>2009-11-10T13:21:37+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herz_betreuung_erhaelt_zertifizierung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herz_betreuung_erhaelt_zertifizierung/" >Als erste Krankenhäuser Berlins erhalten die Campi Mitte und Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. für ihre „Chest Pain Units“ (CPUs). CPUs sind spezielle Diagnostik- und Therapieeinheiten in der Notfallversorgung zur Behandlung von Patienten mit akuten sowie unklaren Brustschmerzen. Sie verbessern die Notfallbehandlung von Herzerkrankungen wesentlich und senken die Sterblichkeit bei Herzinfarkten und anderen Durchblutungsstörungen des Herzens deutlich. Aus diesem Grund werden weltweit CPUs geschaffen, in denen speziell geschultes Personal Patienten mit Brustschmerzen oder anderen Symptomen, die den Verdacht auf einen Herzinfarkt nahelegen, betreut. Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen Kliniken bestimmte Bedingungen erfüllen. Dazu gehören die spezielle Schulung des medizinischen Personals in der Notfallmedizin sowie in der Kardiologie, bestimmte räumliche und apparative Voraussetzungen, rund um die Uhr verfügbare Herzkatheterlabore und eine Anbindung an Notfalllabore. Wie vorgeschrieben, sind die CPUs der Charité in die Bereiche der Rettungsstellen eingegliedert und stehen unter kardiologischer Leitung.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/herz_betreuung_erhaelt_zertifizierung/" >Als erste Krankenhäuser Berlins erhalten die Campi Mitte und Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. für ihre „Chest Pain Units“ (CPUs). CPUs sind spezielle Diagnostik- und Therapieeinheiten in der Notfallversorgung zur Behandlung von Patienten mit akuten sowie unklaren Brustschmerzen. Sie verbessern die Notfallbehandlung von Herzerkrankungen wesentlich und senken die Sterblichkeit bei Herzinfarkten und anderen Durchblutungsstörungen des Herzens deutlich. Aus diesem Grund werden weltweit CPUs geschaffen, in denen speziell geschultes Personal Patienten mit Brustschmerzen oder anderen Symptomen, die den Verdacht auf einen Herzinfarkt nahelegen, betreut. Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen Kliniken bestimmte Bedingungen erfüllen. Dazu gehören die spezielle Schulung des medizinischen Personals in der Notfallmedizin sowie in der Kardiologie, bestimmte räumliche und apparative Voraussetzungen, rund um die Uhr verfügbare Herzkatheterlabore und eine Anbindung an Notfalllabore. Wie vorgeschrieben, sind die CPUs der Charité in die Bereiche der Rettungsstellen eingegliedert und stehen unter kardiologischer Leitung.</content></entry><entry><title>Kluge Wegbegleiter für Studenten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weise_wegbegleiter_fuer_studenten/" type="text/html" title="Kluge Wegbegleiter für Studenten" hreflang="de"  /><updated>2009-11-10T13:14:56+01:00</updated><published>2009-11-10T13:14:56+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weise_wegbegleiter_fuer_studenten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weise_wegbegleiter_fuer_studenten/" >Damit sich Medizinstudenten während ihres klinischen Semesters nicht mehr alleine gelassen fühlen, startet die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt das „Charité Student Mentoring“, ein individuelles Mentoringprogramm. Ziel ist, den Studierenden mit Hilfe individueller Ansprechpartner die Orientierung zu erleichtern. Das Programm vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fachlich zu ihnen passende Mentoren, die ihnen mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz unterstützend zur Seite stehen. Unter den Mentoren befinden sich Ärzte aller Fachrichtungen, Wissenschaftler, aber auch ältere Studenten und Mediziner in führenden Verwaltungspositionen. Sie können den Studierenden helfen, ihre Vorstellungen und Ideen zu verwirklichen und Fragen zu ihrer beruflichen Zukunft beantworten. Da sich nur wenige Studenten – die sogenannten Mentees – einen Mentor oder eine Mentorin teilen, können alle gemeinsamen Treffen individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Ein erstes Kennenlernen zwischen Mentoren und Mentees findet während der offiziellen Auftaktveranstaltung am Dienstag, den 1. Dezember, statt. Interessierte Studenten werden gebeten, auf der Website des Mentoringprogramms ein Anmeldeformular auszufüllen, damit ein Mentor passend zu ihrem Profil gefunden werden kann. Anmeldeschluss ist der 15. November.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weise_wegbegleiter_fuer_studenten/" >Damit sich Medizinstudenten während ihres klinischen Semesters nicht mehr alleine gelassen fühlen, startet die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt das „Charité Student Mentoring“, ein individuelles Mentoringprogramm. Ziel ist, den Studierenden mit Hilfe individueller Ansprechpartner die Orientierung zu erleichtern. Das Programm vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fachlich zu ihnen passende Mentoren, die ihnen mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz unterstützend zur Seite stehen. Unter den Mentoren befinden sich Ärzte aller Fachrichtungen, Wissenschaftler, aber auch ältere Studenten und Mediziner in führenden Verwaltungspositionen. Sie können den Studierenden helfen, ihre Vorstellungen und Ideen zu verwirklichen und Fragen zu ihrer beruflichen Zukunft beantworten. Da sich nur wenige Studenten – die sogenannten Mentees – einen Mentor oder eine Mentorin teilen, können alle gemeinsamen Treffen individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Ein erstes Kennenlernen zwischen Mentoren und Mentees findet während der offiziellen Auftaktveranstaltung am Dienstag, den 1. Dezember, statt. Interessierte Studenten werden gebeten, auf der Website des Mentoringprogramms ein Anmeldeformular auszufüllen, damit ein Mentor passend zu ihrem Profil gefunden werden kann. Anmeldeschluss ist der 15. November.</content></entry><entry><title>Was hindert Stammzellen am Erwachsenwerden?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/was_hindert_stammzellen_am_erwachsenwerden/" type="text/html" title="Was hindert Stammzellen am Erwachsenwerden?" hreflang="de"  /><updated>2009-11-09T12:05:00+01:00</updated><published>2009-11-09T12:05:00+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/was_hindert_stammzellen_am_erwachsenwerden/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/was_hindert_stammzellen_am_erwachsenwerden/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Helmholtz Zentrums München haben jetzt gemeinsam einen Mechanismus entschlüsselt, der eine entscheidende Rolle bei der Reifung von Stammzellen einnimmt. Über die Wechselwirkung zwischen dem bisher wenig erforschten Stammzellgen Lin-41 und der MicroRNA namens let-7 berichtet das Forscherteam um Dr. F. Gregory Wulczyn, Institut für Zell- und Neurobiologie, im Fachjournal Nature Cell Biology*. Aus Stammzellen entwickeln sich spezialisierte Körperzellen, wie zum Beispiel Neuronen oder Herzmuskelzellen. Wie dieser Reifungsprozess genau funktioniert, ist im Detail noch nicht geklärt. Aber die gezielte Einsetzung von Stammzellen zur Reparatur von erkranktem Gewebe ist ein Hauptziel der regenerativen Medizin. Den beiden Forschergruppen ist es jetzt am Mausmodell gelungen, die molekulare Funktion des Stammzellgens Lin-41 aufzuklären. Wie alle Zellen besitzen Stammzellen die Fähigkeit, zelluläre Proteine abzubauen. Lin-41 lenkt die Abbauenzyme auf ein zelluläres Protein, Ago2, und leitet dadurch seine Zerstörung ein. Bei der Stammzellreifung wird Ago2 benötigt, um die Aktivität von let-7 und anderen MicroRNAs zu gewährleisten. Da MicroRNAs für die Umwandlung von Stammzellen zu spezialisierten Zellen mitverantwortlich sind, bremst die Zerstörung von Ago2 durch Lin-41 die Zellumwandlung. Um die Stammzellreifung in Gang zu setzen, spielt die MicroRNA let-7 eine entscheidende Rolle. Let-7 besitzt die Fähigkeit das Gen Lin-41 zu hemmen, das zelluläre Protein Ago2 ist dann vor dem Abbau geschützt. „Somit können Stammzellen zwei unterschiedliche Zustände aufweisen. Junge, unreife Stammzellen haben viel Lin-41, wenig Ago2 und inaktivierte MicroRNAs. Heranreifende Stammzellen haben wenig Lin-41, viel Ago2 und aktivierte MicroRNAs“, erklärt Dr. Wulczyn. „Wir zeigen eine neue Art des Zusammenspiels zwischen MicroRNAs und Proteinabbau in Stammzellen. Dadurch kann die Aktivität vieler zellulärer Proteine gezielt koordiniert werden“, sagt Dr. Daniel Krappmann, Leiter der Münchener Arbeitsgruppe. Die neuen Erkenntnisse könnten auch medizinisch relevant sein, weil Störungen in diesem Gen-Netzwerk sowohl Entwicklungsstörungen als auch Krebsentstehung begünstigen könnten. „Es ist bekannt, dass der Verlust von let-7 in verschiedenen Geweben die Krebsentstehung fördern kann. Unsere Daten deuten auf eine Mitbeteiligung von Lin-41 hin“, fügt Dr. Wulczyn hinzu.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/was_hindert_stammzellen_am_erwachsenwerden/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Helmholtz Zentrums München haben jetzt gemeinsam einen Mechanismus entschlüsselt, der eine entscheidende Rolle bei der Reifung von Stammzellen einnimmt. Über die Wechselwirkung zwischen dem bisher wenig erforschten Stammzellgen Lin-41 und der MicroRNA namens let-7 berichtet das Forscherteam um Dr. F. Gregory Wulczyn, Institut für Zell- und Neurobiologie, im Fachjournal Nature Cell Biology*. Aus Stammzellen entwickeln sich spezialisierte Körperzellen, wie zum Beispiel Neuronen oder Herzmuskelzellen. Wie dieser Reifungsprozess genau funktioniert, ist im Detail noch nicht geklärt. Aber die gezielte Einsetzung von Stammzellen zur Reparatur von erkranktem Gewebe ist ein Hauptziel der regenerativen Medizin. Den beiden Forschergruppen ist es jetzt am Mausmodell gelungen, die molekulare Funktion des Stammzellgens Lin-41 aufzuklären. Wie alle Zellen besitzen Stammzellen die Fähigkeit, zelluläre Proteine abzubauen. Lin-41 lenkt die Abbauenzyme auf ein zelluläres Protein, Ago2, und leitet dadurch seine Zerstörung ein. Bei der Stammzellreifung wird Ago2 benötigt, um die Aktivität von let-7 und anderen MicroRNAs zu gewährleisten. Da MicroRNAs für die Umwandlung von Stammzellen zu spezialisierten Zellen mitverantwortlich sind, bremst die Zerstörung von Ago2 durch Lin-41 die Zellumwandlung. Um die Stammzellreifung in Gang zu setzen, spielt die MicroRNA let-7 eine entscheidende Rolle. Let-7 besitzt die Fähigkeit das Gen Lin-41 zu hemmen, das zelluläre Protein Ago2 ist dann vor dem Abbau geschützt. „Somit können Stammzellen zwei unterschiedliche Zustände aufweisen. Junge, unreife Stammzellen haben viel Lin-41, wenig Ago2 und inaktivierte MicroRNAs. Heranreifende Stammzellen haben wenig Lin-41, viel Ago2 und aktivierte MicroRNAs“, erklärt Dr. Wulczyn. „Wir zeigen eine neue Art des Zusammenspiels zwischen MicroRNAs und Proteinabbau in Stammzellen. Dadurch kann die Aktivität vieler zellulärer Proteine gezielt koordiniert werden“, sagt Dr. Daniel Krappmann, Leiter der Münchener Arbeitsgruppe. Die neuen Erkenntnisse könnten auch medizinisch relevant sein, weil Störungen in diesem Gen-Netzwerk sowohl Entwicklungsstörungen als auch Krebsentstehung begünstigen könnten. „Es ist bekannt, dass der Verlust von let-7 in verschiedenen Geweben die Krebsentstehung fördern kann. Unsere Daten deuten auf eine Mitbeteiligung von Lin-41 hin“, fügt Dr. Wulczyn hinzu.</content></entry><entry><title>Schwangerschaftsvergiftung rechtzeitig erkennen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_rechtzeitig_erkennen/" type="text/html" title="Schwangerschaftsvergiftung rechtzeitig erkennen" hreflang="de"  /><updated>2009-11-05T13:17:31+01:00</updated><published>2009-11-05T13:17:31+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_rechtzeitig_erkennen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_rechtzeitig_erkennen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin setzt jetzt einen Bluttest zur Früherkennung von Schwangerschaftsvergiftung ein. Dieser Bluttest der Firma Roche Diagnostics ist seit Anfang 2009 in Deutschland zugelassen, nachdem er in einer Multicenterstudie an der Charité, am Universitätsklinikum Leipzig und in drei weiteren medizinischen Zentren in Europa erfolgreich klinisch getestet wurde. Darüber berichtet das Forscherteam um Dr. Stefan Verlohren, Klinik für Geburtsmedizin an der Charité, in der aktuellen Ausgabe vom American Journal of Obstetrics &amp; Gynecology*.   Präeklampsie, umgangssprachlich auch Schwangerschaftsvergiftung genannt, zählt heute zu den Hauptursachen für Komplikationen während der zweiten Schwangerschaftshälfte. Bei fünf bis sieben Prozent aller Schwangerschaften tritt diese Erkrankung auf. Typische Merkmale sind Bluthochdruck und eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin. Besonders betroffen sind Erst- und Mehrlingsschwangere sowie Frauen über 35 Jahre, mit Adipositas, bereits erhöhtem Blutdruck oder Diabetes. Die Erkrankung kann mild verlaufen, jedoch im schlimmsten Fall bis zum Tod von Mutter und Kind führen. Zur Gefahr wird die Schwangerschaftsvergiftung dann, wenn es zu Krampfanfällen kommt und das Kind vorzeitig geboren werden muss.  Untersucht wurden insgesamt 351 schwangere Frauen. Davon hatten 280 eine normale Schwangerschaft, 71 waren an Präeklampsie erkrankt. War im Blut das Verhältnis der in der Plazenta produzierten Botenstoffe sFlt-1 und PIGF zueinander verändert, wies dies klar auf eine Schwangerschaftsvergiftung hin. „Das Verfahren war bisher nur im Forschungslabor verfügbar, wir können es jetzt routinemäßig einsetzen“, sagt Dr. Verlohren. Die neue Messung stellt ein zusätzliches Hilfsmittel für die Diagnose der Schwangerschaftsvergiftung dar. „Der im Kreißsaal tätige Arzt kann eine Schwangere mit Anzeichen für Präeklampsie schnell und unkompliziert testen“, sagt Dr. Verlohren. „In Zukunft wird der Test eine zuverlässige Früherkennung der Präeklampsie ermöglichen.“ Im Klinikalltag an der Charité wird dieser Bluttest bei Risikoschwangerschaften jetzt bereits angewendet. Bestätigt sich der Krankheitsverdacht, folgt eine intensive Überwachung von Mutter und Kind.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schwangerschaftsvergiftung_rechtzeitig_erkennen/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin setzt jetzt einen Bluttest zur Früherkennung von Schwangerschaftsvergiftung ein. Dieser Bluttest der Firma Roche Diagnostics ist seit Anfang 2009 in Deutschland zugelassen, nachdem er in einer Multicenterstudie an der Charité, am Universitätsklinikum Leipzig und in drei weiteren medizinischen Zentren in Europa erfolgreich klinisch getestet wurde. Darüber berichtet das Forscherteam um Dr. Stefan Verlohren, Klinik für Geburtsmedizin an der Charité, in der aktuellen Ausgabe vom American Journal of Obstetrics &amp; Gynecology*.   Präeklampsie, umgangssprachlich auch Schwangerschaftsvergiftung genannt, zählt heute zu den Hauptursachen für Komplikationen während der zweiten Schwangerschaftshälfte. Bei fünf bis sieben Prozent aller Schwangerschaften tritt diese Erkrankung auf. Typische Merkmale sind Bluthochdruck und eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin. Besonders betroffen sind Erst- und Mehrlingsschwangere sowie Frauen über 35 Jahre, mit Adipositas, bereits erhöhtem Blutdruck oder Diabetes. Die Erkrankung kann mild verlaufen, jedoch im schlimmsten Fall bis zum Tod von Mutter und Kind führen. Zur Gefahr wird die Schwangerschaftsvergiftung dann, wenn es zu Krampfanfällen kommt und das Kind vorzeitig geboren werden muss.  Untersucht wurden insgesamt 351 schwangere Frauen. Davon hatten 280 eine normale Schwangerschaft, 71 waren an Präeklampsie erkrankt. War im Blut das Verhältnis der in der Plazenta produzierten Botenstoffe sFlt-1 und PIGF zueinander verändert, wies dies klar auf eine Schwangerschaftsvergiftung hin. „Das Verfahren war bisher nur im Forschungslabor verfügbar, wir können es jetzt routinemäßig einsetzen“, sagt Dr. Verlohren. Die neue Messung stellt ein zusätzliches Hilfsmittel für die Diagnose der Schwangerschaftsvergiftung dar. „Der im Kreißsaal tätige Arzt kann eine Schwangere mit Anzeichen für Präeklampsie schnell und unkompliziert testen“, sagt Dr. Verlohren. „In Zukunft wird der Test eine zuverlässige Früherkennung der Präeklampsie ermöglichen.“ Im Klinikalltag an der Charité wird dieser Bluttest bei Risikoschwangerschaften jetzt bereits angewendet. Bestätigt sich der Krankheitsverdacht, folgt eine intensive Überwachung von Mutter und Kind.</content></entry><entry><title>„Keine Chance den Krankenhausinfektionen“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/keine_chance_den_krankenhausinfektionen/" type="text/html" title="„Keine Chance den Krankenhausinfektionen“" hreflang="de"  /><updated>2009-11-04T10:32:31+01:00</updated><published>2009-11-04T10:32:31+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/keine_chance_den_krankenhausinfektionen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/keine_chance_den_krankenhausinfektionen/" >Unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Nationale Aktionstag der „AKTION Saubere Hände“, an dem unter Federführung der Charité – Universitätsmedizin Berlin bundesweit mehr als 590 Krankenhäuser teilnehmen. In Vorträgen am Campus Virchow-Klinikum können sich Patienten und medizinisches Personal über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen informieren.  Deren Erreger können zu Blutvergiftungen, Harn- und Atemwegsinfektionen führen. Durchschnittlich drei bis fünf Prozent aller Patienten ziehen sich während ihres Aufenthaltes eine solche Erkrankung zu. In Risikobereichen wie Intensivstationen liegt die Zahl oft sogar bei 15 bis 20 Prozent. Die Vorträge informieren über die Händedesinfektion sowie den wirksamen Schutz der Haut. Die Vorträge finden am 12. November von 14.30 bis 15.30 Uhr am Charité Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Mittelallee 10,  im Hörsaal 6.statt. Zusätzlich gibt es von 11 bis 16 Uhr Informationsstände an den Campi Benjamin Franklin (Westhalle), Charité Mitte (Eingangshalle Bettenhochhaus) und Virchow-Klinikum (Glashalle). Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/keine_chance_den_krankenhausinfektionen/" >Unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Nationale Aktionstag der „AKTION Saubere Hände“, an dem unter Federführung der Charité – Universitätsmedizin Berlin bundesweit mehr als 590 Krankenhäuser teilnehmen. In Vorträgen am Campus Virchow-Klinikum können sich Patienten und medizinisches Personal über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen informieren.  Deren Erreger können zu Blutvergiftungen, Harn- und Atemwegsinfektionen führen. Durchschnittlich drei bis fünf Prozent aller Patienten ziehen sich während ihres Aufenthaltes eine solche Erkrankung zu. In Risikobereichen wie Intensivstationen liegt die Zahl oft sogar bei 15 bis 20 Prozent. Die Vorträge informieren über die Händedesinfektion sowie den wirksamen Schutz der Haut. Die Vorträge finden am 12. November von 14.30 bis 15.30 Uhr am Charité Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Mittelallee 10,  im Hörsaal 6.statt. Zusätzlich gibt es von 11 bis 16 Uhr Informationsstände an den Campi Benjamin Franklin (Westhalle), Charité Mitte (Eingangshalle Bettenhochhaus) und Virchow-Klinikum (Glashalle). Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Berufsziel medizinische Radiologie</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berufsziel_medizinische_radiologie/" type="text/html" title="Berufsziel medizinische Radiologie" hreflang="de"  /><updated>2009-11-04T10:28:42+01:00</updated><published>2009-11-04T10:28:42+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berufsziel_medizinische_radiologie/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berufsziel_medizinische_radiologie/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt interessierte Jugendliche und Schulklassen zu einem MTRA-Aktionstag ein. Im Mittelpunkt steht das Berufsbild des Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA). Berufserfahrene Radiologieassistenten und Auszubildende der Charité beraten den potentiellen Nachwuchs vor Ort. Bei geführten Rundgängen in Kleingruppen durch die Klinik für Radiologie am Campus Charité Mitte wird die Arbeit mit digitalen Röntgengeräten, Computer-Tomographen (CT) sowie Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) vorgestellt. Zudem bietet auch die benachbarte Klinik für Nuklearmedizin einen Rundgang an. Organisiert wird dieser Informationstag gemeinsam mit der Initiative des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin und der Deutschen Röntgengesellschaft. Er findet am Samstag, den 7. November, von 11 bis 15 Uhr im Institut für Radiologie, Flachbau, 1. Ebene am Campus Charité Mitte, Luisenstraße 7, 10117 Berlin, statt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berufsziel_medizinische_radiologie/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin lädt interessierte Jugendliche und Schulklassen zu einem MTRA-Aktionstag ein. Im Mittelpunkt steht das Berufsbild des Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA). Berufserfahrene Radiologieassistenten und Auszubildende der Charité beraten den potentiellen Nachwuchs vor Ort. Bei geführten Rundgängen in Kleingruppen durch die Klinik für Radiologie am Campus Charité Mitte wird die Arbeit mit digitalen Röntgengeräten, Computer-Tomographen (CT) sowie Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) vorgestellt. Zudem bietet auch die benachbarte Klinik für Nuklearmedizin einen Rundgang an. Organisiert wird dieser Informationstag gemeinsam mit der Initiative des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin und der Deutschen Röntgengesellschaft. Er findet am Samstag, den 7. November, von 11 bis 15 Uhr im Institut für Radiologie, Flachbau, 1. Ebene am Campus Charité Mitte, Luisenstraße 7, 10117 Berlin, statt.</content></entry><entry><title>Charité-Symposium: Die Rolle der Arzt-Patienten Beziehung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_die_rolle_der_arzt_patienten_beziehung/" type="text/html" title="Charité-Symposium: Die Rolle der Arzt-Patienten Beziehung" hreflang="de"  /><updated>2009-11-04T10:24:30+01:00</updated><published>2009-11-04T10:24:30+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_die_rolle_der_arzt_patienten_beziehung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_die_rolle_der_arzt_patienten_beziehung/" >Versteht der Arzt seinen Patienten, wird dieser schneller gesund. Was auf den ersten Blick nach einer Binsenweisheit klingt, ist jetzt auch Gegenstand einer wissenschaftlichen Veranstaltung. Hat die Arzt-Patienten Beziehung in der modernen Medizin noch eine Bedeutung? Mit dieser Frage beschäftigen sich hochrangige Forscher aus Deutschland und der Schweiz auf einer eintägigen wissenschaftlichen Veranstaltung, mit der die Abteilung für Psychosomatik der Charité am Campus Benjamin Franklin ihr 30-jähriges Bestehen begeht. Tipps für die richtige ärztliche Gesprächsführung, die Rolle der Arzt-Patienten Beziehung in der studentischen Lehre oder die Bedeutung einer hilfreichen Beziehung für Schmerzpatienten sind einige Aspekte dieses Themenfeldes. Die medizinisch-psychosomatische Tagung richtet sich an Forscher, praktizierende Ärzte und alle, die an der Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität interessiert sind. Sie findet Freitag, den 6. November, von 9 bis 17.30 Uhr im Hörsaal West am Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, statt. Um Voranmeldung unter psychosomatik-cbf(at)charite.de wird gebeten. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_symposium_die_rolle_der_arzt_patienten_beziehung/" >Versteht der Arzt seinen Patienten, wird dieser schneller gesund. Was auf den ersten Blick nach einer Binsenweisheit klingt, ist jetzt auch Gegenstand einer wissenschaftlichen Veranstaltung. Hat die Arzt-Patienten Beziehung in der modernen Medizin noch eine Bedeutung? Mit dieser Frage beschäftigen sich hochrangige Forscher aus Deutschland und der Schweiz auf einer eintägigen wissenschaftlichen Veranstaltung, mit der die Abteilung für Psychosomatik der Charité am Campus Benjamin Franklin ihr 30-jähriges Bestehen begeht. Tipps für die richtige ärztliche Gesprächsführung, die Rolle der Arzt-Patienten Beziehung in der studentischen Lehre oder die Bedeutung einer hilfreichen Beziehung für Schmerzpatienten sind einige Aspekte dieses Themenfeldes. Die medizinisch-psychosomatische Tagung richtet sich an Forscher, praktizierende Ärzte und alle, die an der Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität interessiert sind. Sie findet Freitag, den 6. November, von 9 bis 17.30 Uhr im Hörsaal West am Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, statt. Um Voranmeldung unter psychosomatik-cbf(at)charite.de wird gebeten. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Kongress zu geschlechtsorientierter Krankheitsforschung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kongress_zu_geschlechtsorientierter_krankheitsforschung/" type="text/html" title="Kongress zu geschlechtsorientierter Krankheitsforschung" hreflang="de"  /><updated>2009-11-04T10:21:07+01:00</updated><published>2009-11-04T10:21:07+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kongress_zu_geschlechtsorientierter_krankheitsforschung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kongress_zu_geschlechtsorientierter_krankheitsforschung/" >„Sie, er, alt, jung – Gendermedizin ist für alle ein Gewinn“. Unter diesem Motto steht am kommenden Wochenende der 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Gendermedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ob Herzkrankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck – Diagnose und Therapie all dieser Volkskrankheiten wurden in den letzten Jahren von einer Erkenntnis grundlegend verändert: Es ist ein großer Unterschied, ob Männer daran leiden oder Frauen. Rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Nationen tauschen in Berlin ihre neuesten Erkenntnisse aus. Die Highlights des Kongresses werden bereits am Donnerstag, 5. November, um 15 Uhr bei einer Pressekonferenz im Klubraum des Versorgungszentrums am Campus Charité Mitte, Hufelandweg 12, 10117 Berlin, vorgestellt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind hierzu, wie auch zum gesamten Kongress, herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kongress_zu_geschlechtsorientierter_krankheitsforschung/" >„Sie, er, alt, jung – Gendermedizin ist für alle ein Gewinn“. Unter diesem Motto steht am kommenden Wochenende der 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Gendermedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ob Herzkrankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck – Diagnose und Therapie all dieser Volkskrankheiten wurden in den letzten Jahren von einer Erkenntnis grundlegend verändert: Es ist ein großer Unterschied, ob Männer daran leiden oder Frauen. Rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Nationen tauschen in Berlin ihre neuesten Erkenntnisse aus. Die Highlights des Kongresses werden bereits am Donnerstag, 5. November, um 15 Uhr bei einer Pressekonferenz im Klubraum des Versorgungszentrums am Campus Charité Mitte, Hufelandweg 12, 10117 Berlin, vorgestellt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind hierzu, wie auch zum gesamten Kongress, herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Sprechstunde für ältere Menschen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sprechstunde_fuer_aeltere_menschen/" type="text/html" title="Sprechstunde für ältere Menschen" hreflang="de"  /><updated>2009-11-04T10:10:32+01:00</updated><published>2009-11-04T10:10:32+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sprechstunde_fuer_aeltere_menschen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sprechstunde_fuer_aeltere_menschen/" >Speziell für Senioren hat die Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt eine „Sprechstunde für Altersmedizin“ eingerichtet. Am Campus Virchow-Klinikum können sich ab sofort ältere Menschen beraten und ambulant behandeln lassen. In der Sprechstunde kümmern sich Geriatrieexperten der Charité um Patienten mit alterstypischen Erkrankungen. Dazu gehören chronische Wunden und Gehbehinderungen ebenso wie Gedächtnisprobleme, etwa bei beginnender Demenz oder Fragen zur Einnahme mehrerer Medikamente. Auch für das Thema Sturz, das gerade für ältere Patienten von großer Bedeutung ist, stehen in der Alterssprechstunde Experten bereit. Senioren finden dort Beratung, wie sie Stürze vermeiden können und wie sie sich nach einem Sturz möglichst schnell wieder erholen. Hausärzte können ihre Patienten an die Hochschulambulanz überweisen. Die Beratung findet in den Räumen der Lipidambulanz (Augustenburger Platz 1, Ostring 1/ Ostring 3, 2. Etage) statt, die ebenso wie die Alterssprechstunde von Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen geleitet wird.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sprechstunde_fuer_aeltere_menschen/" >Speziell für Senioren hat die Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt eine „Sprechstunde für Altersmedizin“ eingerichtet. Am Campus Virchow-Klinikum können sich ab sofort ältere Menschen beraten und ambulant behandeln lassen. In der Sprechstunde kümmern sich Geriatrieexperten der Charité um Patienten mit alterstypischen Erkrankungen. Dazu gehören chronische Wunden und Gehbehinderungen ebenso wie Gedächtnisprobleme, etwa bei beginnender Demenz oder Fragen zur Einnahme mehrerer Medikamente. Auch für das Thema Sturz, das gerade für ältere Patienten von großer Bedeutung ist, stehen in der Alterssprechstunde Experten bereit. Senioren finden dort Beratung, wie sie Stürze vermeiden können und wie sie sich nach einem Sturz möglichst schnell wieder erholen. Hausärzte können ihre Patienten an die Hochschulambulanz überweisen. Die Beratung findet in den Räumen der Lipidambulanz (Augustenburger Platz 1, Ostring 1/ Ostring 3, 2. Etage) statt, die ebenso wie die Alterssprechstunde von Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen geleitet wird.</content></entry><entry><title>Große Resonanz auf Impfaktion an der Charité</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grosse_resonanz_auf_impfaktion_an_der_charite/" type="text/html" title="Große Resonanz auf Impfaktion an der Charité" hreflang="de"  /><updated>2009-10-30T14:52:32+01:00</updated><published>2009-10-30T14:52:32+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grosse_resonanz_auf_impfaktion_an_der_charite/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grosse_resonanz_auf_impfaktion_an_der_charite/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind in dieser Woche insgesamt 568 Beschäftigte gegen die Neue Grippe geimpft worden. „Die Resonanz ist außerordentlich hoch“, erklärt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Wir mussten unsere personellen Kapazitäten für diese Impfaktion schon mehrfach deutlich erweitern.“ Prof. Frei appelliert auch weiterhin an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Chance zu nutzen. „Es ist unsere Aufgabe, im Falle einer größeren Infektionswelle eine funktionierende Krankenversorgung zu gewährleisten. Dafür müssen möglichst viele Beschäftigte auf den Stationen vor einer Ansteckung geschützt sein.“ Von der weit überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter wird die Impfung sehr gut vertragen. Für die kommende Woche sind noch mehr als 400 Impfdosen verfügbar. Die Vorräte werden kontinuierlich weiter aufgestockt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grosse_resonanz_auf_impfaktion_an_der_charite/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind in dieser Woche insgesamt 568 Beschäftigte gegen die Neue Grippe geimpft worden. „Die Resonanz ist außerordentlich hoch“, erklärt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Wir mussten unsere personellen Kapazitäten für diese Impfaktion schon mehrfach deutlich erweitern.“ Prof. Frei appelliert auch weiterhin an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Chance zu nutzen. „Es ist unsere Aufgabe, im Falle einer größeren Infektionswelle eine funktionierende Krankenversorgung zu gewährleisten. Dafür müssen möglichst viele Beschäftigte auf den Stationen vor einer Ansteckung geschützt sein.“ Von der weit überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter wird die Impfung sehr gut vertragen. Für die kommende Woche sind noch mehr als 400 Impfdosen verfügbar. Die Vorräte werden kontinuierlich weiter aufgestockt.</content></entry><entry><title>Intensiv- und Palliativmedizin – Ärzte in Grenzsituationen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/intensiv_und_palliativmedizin_aerzte_in_grenzsituationen/" type="text/html" title="Intensiv- und Palliativmedizin – Ärzte in Grenzsituationen" hreflang="de"  /><updated>2009-10-29T15:02:41+01:00</updated><published>2009-10-29T15:02:41+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/intensiv_und_palliativmedizin_aerzte_in_grenzsituationen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/intensiv_und_palliativmedizin_aerzte_in_grenzsituationen/" >Die Ringvorlesung „Intensiv- und Palliativmedizin - Am Lebensende“ anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité – Universitätsmedizin Berlin beleuchtet am 4. November die schwierigen Fragen, mit denen die Ärzte dieser Fachrichtungen tagtäglich konfrontiert werden. Welche Therapie ist die richtige Wahl? Sollen die Möglichkeiten der apparativen Medizin genutzt werden? Obwohl es Schnittstellen gibt, sind die Entscheidungskriterien in beiden Disziplinen teilweise unterschiedlich. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité und Moderator der Veranstaltung, geht in seinem Vortrag unter dem Titel „Intensivmedizin – Kampf mit allen Mitteln?“ auf einige Aspekte dieser Kriterien in der Intensivmedizin ein. Dr. Andreas Kopf, Leiter des Schmerz- und Palliativzentrum am Campus Benjamin Franklin, beleuchtet in seinem Vortrag „Palliativmedizin - Sterben ohne Schmerzen?“ die Rahmenbedingungen seines Fachgebiets. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 4. November, um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/intensiv_und_palliativmedizin_aerzte_in_grenzsituationen/" >Die Ringvorlesung „Intensiv- und Palliativmedizin - Am Lebensende“ anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Charité – Universitätsmedizin Berlin beleuchtet am 4. November die schwierigen Fragen, mit denen die Ärzte dieser Fachrichtungen tagtäglich konfrontiert werden. Welche Therapie ist die richtige Wahl? Sollen die Möglichkeiten der apparativen Medizin genutzt werden? Obwohl es Schnittstellen gibt, sind die Entscheidungskriterien in beiden Disziplinen teilweise unterschiedlich. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité und Moderator der Veranstaltung, geht in seinem Vortrag unter dem Titel „Intensivmedizin – Kampf mit allen Mitteln?“ auf einige Aspekte dieser Kriterien in der Intensivmedizin ein. Dr. Andreas Kopf, Leiter des Schmerz- und Palliativzentrum am Campus Benjamin Franklin, beleuchtet in seinem Vortrag „Palliativmedizin - Sterben ohne Schmerzen?“ die Rahmenbedingungen seines Fachgebiets. Die Ringvorlesung findet am Mittwoch, den 4. November, um 19 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, in der Luisenstraße 58/59, statt. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>„Lernen für die Medizin von morgen“</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/lernen_fuer_die_medizin_von_morgen/" type="text/html" title="„Lernen für die Medizin von morgen“" hreflang="de"  /><updated>2009-10-29T14:55:30+01:00</updated><published>2009-10-29T14:55:30+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/lernen_fuer_die_medizin_von_morgen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/lernen_fuer_die_medizin_von_morgen/" >Mit der Medizin von morgen beschäftigen sich Studierende sowie Persönlichkeiten aus Politik, Medizin und Medien bei einer Matinée anlässlich des 300. Geburtstages der Charité – Universitätsmedizin Berlin über die Rolle von Ärztinnen und Ärzten in der Gesellschaft. Eingeladen sind unter anderem Rolf Dieter Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin, Sybille Seitz, Moderatorin des ARD-Ratgebers Gesundheit, sowie Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten. Als Höhepunkt der Veranstaltung wird erstmals der „Preis für gute Lehre“ an der Charité verliehen. Die Studierenden der Medizinischen Fakultät werden künftig jedes Jahr die besten Lehrenden auszeichnen. Die Matinée steht unter der Schirmherrschaft von Wissenschaftssenator Prof. Jürgen Zöllner. Sie findet am Sonntag, 29. November, im Palais-Saal des Hotel Adlon Kempinski, Unter den Linden 77, 10117 Berlin von 10 bis 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 2. November gebeten. Medienvertreter sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/lernen_fuer_die_medizin_von_morgen/" >Mit der Medizin von morgen beschäftigen sich Studierende sowie Persönlichkeiten aus Politik, Medizin und Medien bei einer Matinée anlässlich des 300. Geburtstages der Charité – Universitätsmedizin Berlin über die Rolle von Ärztinnen und Ärzten in der Gesellschaft. Eingeladen sind unter anderem Rolf Dieter Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin, Sybille Seitz, Moderatorin des ARD-Ratgebers Gesundheit, sowie Helga Kühn-Mengel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten. Als Höhepunkt der Veranstaltung wird erstmals der „Preis für gute Lehre“ an der Charité verliehen. Die Studierenden der Medizinischen Fakultät werden künftig jedes Jahr die besten Lehrenden auszeichnen. Die Matinée steht unter der Schirmherrschaft von Wissenschaftssenator Prof. Jürgen Zöllner. Sie findet am Sonntag, 29. November, im Palais-Saal des Hotel Adlon Kempinski, Unter den Linden 77, 10117 Berlin von 10 bis 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 2. November gebeten. Medienvertreter sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Charité siegt im Innovationswettbewerb Medizintechnik</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_siegt_im_innovationswettbewerb_medizintechnik/" type="text/html" title="Charité siegt im Innovationswettbewerb Medizintechnik" hreflang="de"  /><updated>2009-10-29T14:51:02+01:00</updated><published>2009-10-29T14:51:02+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_siegt_im_innovationswettbewerb_medizintechnik/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_siegt_im_innovationswettbewerb_medizintechnik/" >Bereits zum vierten Mal in Folge hat das Labor für Biofluidmechanik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin den Innovationswettbewerb Medizintechnik 2009 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewonnen. In diesem Jahr haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre „Aufblasbare Bakteriensperre“ eingereicht. Dabei handelt es sich um eine neuartige Verschlusstechnik für Katheter, die gefährliche Infektionen verhindern kann. Ein Katheter ist ein Röhrchen oder ein Schlauch, mit dessen Hilfe beispielsweise Medikamente in die Blutbahn verabreicht werden können. Da sie eine direkte Verbindung zur Blutbahn darstellen, können Keime bisher leicht in die Körper der Patienten eindringen. Die Idee des Charité-Teams überzeugte die Jury: Ein im Katheter integrierter aufblasbarer Ballon könnte dem Abhilfe schaffen, da dieser während der Nutzungspausen die Leitung vollständig ausfüllt. Den Bakterien wäre so der Zugang verwehrt, womit sie sich nicht ungehindert im Katheter vermehren und in die Blutbahn eindringen können. Der Preis ist mit 400.000 Euro dotiert. Das Team um Prof. Klaus Affeld kann mit diesen Mitteln bereits im nächsten Sommer mit den grundlegenden Forschungen beginnen. Sollten die Experimente und klinischen Studien erfolgreich verlaufen, kann diese künstliche Bakteriensperre bereits in fünf oder sechs Jahren zum Einsatz kommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_siegt_im_innovationswettbewerb_medizintechnik/" >Bereits zum vierten Mal in Folge hat das Labor für Biofluidmechanik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin den Innovationswettbewerb Medizintechnik 2009 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewonnen. In diesem Jahr haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre „Aufblasbare Bakteriensperre“ eingereicht. Dabei handelt es sich um eine neuartige Verschlusstechnik für Katheter, die gefährliche Infektionen verhindern kann. Ein Katheter ist ein Röhrchen oder ein Schlauch, mit dessen Hilfe beispielsweise Medikamente in die Blutbahn verabreicht werden können. Da sie eine direkte Verbindung zur Blutbahn darstellen, können Keime bisher leicht in die Körper der Patienten eindringen. Die Idee des Charité-Teams überzeugte die Jury: Ein im Katheter integrierter aufblasbarer Ballon könnte dem Abhilfe schaffen, da dieser während der Nutzungspausen die Leitung vollständig ausfüllt. Den Bakterien wäre so der Zugang verwehrt, womit sie sich nicht ungehindert im Katheter vermehren und in die Blutbahn eindringen können. Der Preis ist mit 400.000 Euro dotiert. Das Team um Prof. Klaus Affeld kann mit diesen Mitteln bereits im nächsten Sommer mit den grundlegenden Forschungen beginnen. Sollten die Experimente und klinischen Studien erfolgreich verlaufen, kann diese künstliche Bakteriensperre bereits in fünf oder sechs Jahren zum Einsatz kommen.</content></entry><entry><title>Am Puls der humanitären Hilfe</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/am_puls_der_humanitaeren_hilfe/" type="text/html" title="Am Puls der humanitären Hilfe" hreflang="de"  /><updated>2009-10-29T14:45:22+01:00</updated><published>2009-10-29T14:45:22+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/am_puls_der_humanitaeren_hilfe/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/am_puls_der_humanitaeren_hilfe/" >Theorie und Praxis der humanitären Hilfe stehen im Zentrum des IX. Humanitären Kongresses, der am 30. und 31. Oktober an der Charité – Universitätsmedizin Berlin stattfindet. Der Kongress wird gemeinsam vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte, den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Medair und Ärzte der Welt sowie dem Deutschen Roten Kreuz, der Ärztekammer Berlin veranstaltet. Sie möchten den „Pulsschlag der Humanitären Hilfe“ messen und befassen sich in etwa 20 Fachvorträgen, Podiumsgesprächen und Workshops unter anderem mit Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit, der Sicherheit für Helferinnen und Helfer sowie des Umgangs mit den Medien in Katastrophengebieten. Weitere Themen sind die Zukunft der AIDS-Behandlung in armen Ländern und die humanitären Folgen des Klimawandels. Der Kongress wird von der Ärztekammer Berlin mit sechs Fortbildungspunkten pro Tag zertifiziert. Er beginnt am Freitag, den 30. Oktober, um 8 Uhr im Hörsaalgebäude am Bettenhochhaus, Luisenstr. 64 (Eingang Philippstrasse). Der Kongress richtet sich vor allem an Studierende aller Fakultäten und Mediziner sowie Menschen, die an der Mitarbeit in der humanitären Hilfe interessiert sind. Wegen der begrenzten Kapazität ist frühes Erscheinen nötig. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Tag. Studierende, Auszubildende und Arbeitslose zahlen einen ermäßigten Beitrag von 20 Euro pro Tag. Medienvertreter sind herzlich willkommen. Gegen Vorlage des Presseausweises ist der Eintritt frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/am_puls_der_humanitaeren_hilfe/" >Theorie und Praxis der humanitären Hilfe stehen im Zentrum des IX. Humanitären Kongresses, der am 30. und 31. Oktober an der Charité – Universitätsmedizin Berlin stattfindet. Der Kongress wird gemeinsam vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte, den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Medair und Ärzte der Welt sowie dem Deutschen Roten Kreuz, der Ärztekammer Berlin veranstaltet. Sie möchten den „Pulsschlag der Humanitären Hilfe“ messen und befassen sich in etwa 20 Fachvorträgen, Podiumsgesprächen und Workshops unter anderem mit Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit, der Sicherheit für Helferinnen und Helfer sowie des Umgangs mit den Medien in Katastrophengebieten. Weitere Themen sind die Zukunft der AIDS-Behandlung in armen Ländern und die humanitären Folgen des Klimawandels. Der Kongress wird von der Ärztekammer Berlin mit sechs Fortbildungspunkten pro Tag zertifiziert. Er beginnt am Freitag, den 30. Oktober, um 8 Uhr im Hörsaalgebäude am Bettenhochhaus, Luisenstr. 64 (Eingang Philippstrasse). Der Kongress richtet sich vor allem an Studierende aller Fakultäten und Mediziner sowie Menschen, die an der Mitarbeit in der humanitären Hilfe interessiert sind. Wegen der begrenzten Kapazität ist frühes Erscheinen nötig. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Tag. Studierende, Auszubildende und Arbeitslose zahlen einen ermäßigten Beitrag von 20 Euro pro Tag. Medienvertreter sind herzlich willkommen. Gegen Vorlage des Presseausweises ist der Eintritt frei.</content></entry><entry><title>Aufsichtsrat stimmt Tarifabschluss zu</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_stimmt_tarifabschluss_zu/" type="text/html" title="Aufsichtsrat stimmt Tarifabschluss zu" hreflang="de"  /><updated>2009-10-26T14:21:05+01:00</updated><published>2009-10-26T14:21:05+01:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_stimmt_tarifabschluss_zu/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_stimmt_tarifabschluss_zu/" >Der Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute dem Ende September erzielten Tarifabschluss mit dem Marburger Bund trotz einhellig geäußerter Bedenken zugestimmt. Danach erhöhen sich die Mehrkosten für die Charité in diesem Jahr um 2,1 Prozent. Im nächsten Jahr kommen weitere 7,5 Prozent dazu. „Das liegt an der absoluten Belastungsgrenze für die Charité“, erklärt Prof. Jürgen E. Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums. Prof. Zöllner ist überzeugt, dass der Abschluss für die Einstellungspraxis bei Medizinern Folgen haben wird.  Die Tarifeinigung kam erst nach mehrmonatigen harten Verhandlungen zustande. Laut übereinstimmender Auskunft beider Tarifpartner sei damit in letzter Minute ein Streik verhindert worden. Schon seit dem 30. Juni war der alte Tarifvertrag nicht mehr gültig. „Jeder Streiktag hätte enorme Kosten verursacht und damit das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele für 2009 stark gefährdet“, erklärte Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. Die Einigung sei nur möglich gewesen, weil der Marburger Bund im Gegenzug neuen Arbeitszeitmodellen zugestimmt habe. So werde es gelingen, die entstehenden Mehrkosten zumindest zum Teil zu kompensieren. Das reicht den Aufsichtsräten aber nicht. „Dieser Tarifabschluss darf keine Sogwirkung entfalten“, warnt Finanzsenator Ulrich Nußbaum. „Wir haben den Vorstand aufgefordert, zur nächsten Sitzung eine maßnahmenscharfe Kompensation des Tarifabschlusses durch entsprechende Einsparungen in den kommenden Jahren vorzulegen“, erklärt Nußbaum. Damit steht das Universitätsklinikum vor der Aufgabe, bis Ende 2010 weitere Millionenbeträge einzusparen. Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité hält dieses Ziel für erreichbar. „Wir werden zügig mit weiteren Strukturmaßnahmen beginnen“, sagt er. „Die Ärztevereinigung Marburger Bund hat uns mit diesem Abschluss eine schwere Last auferlegt, die jetzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen müssen.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/aufsichtsrat_stimmt_tarifabschluss_zu/" >Der Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute dem Ende September erzielten Tarifabschluss mit dem Marburger Bund trotz einhellig geäußerter Bedenken zugestimmt. Danach erhöhen sich die Mehrkosten für die Charité in diesem Jahr um 2,1 Prozent. Im nächsten Jahr kommen weitere 7,5 Prozent dazu. „Das liegt an der absoluten Belastungsgrenze für die Charité“, erklärt Prof. Jürgen E. Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums. Prof. Zöllner ist überzeugt, dass der Abschluss für die Einstellungspraxis bei Medizinern Folgen haben wird.  Die Tarifeinigung kam erst nach mehrmonatigen harten Verhandlungen zustande. Laut übereinstimmender Auskunft beider Tarifpartner sei damit in letzter Minute ein Streik verhindert worden. Schon seit dem 30. Juni war der alte Tarifvertrag nicht mehr gültig. „Jeder Streiktag hätte enorme Kosten verursacht und damit das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele für 2009 stark gefährdet“, erklärte Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. Die Einigung sei nur möglich gewesen, weil der Marburger Bund im Gegenzug neuen Arbeitszeitmodellen zugestimmt habe. So werde es gelingen, die entstehenden Mehrkosten zumindest zum Teil zu kompensieren. Das reicht den Aufsichtsräten aber nicht. „Dieser Tarifabschluss darf keine Sogwirkung entfalten“, warnt Finanzsenator Ulrich Nußbaum. „Wir haben den Vorstand aufgefordert, zur nächsten Sitzung eine maßnahmenscharfe Kompensation des Tarifabschlusses durch entsprechende Einsparungen in den kommenden Jahren vorzulegen“, erklärt Nußbaum. Damit steht das Universitätsklinikum vor der Aufgabe, bis Ende 2010 weitere Millionenbeträge einzusparen. Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité hält dieses Ziel für erreichbar. „Wir werden zügig mit weiteren Strukturmaßnahmen beginnen“, sagt er. „Die Ärztevereinigung Marburger Bund hat uns mit diesem Abschluss eine schwere Last auferlegt, die jetzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen müssen.“</content></entry><entry><title>Erste Impfung gegen Neue Grippe in Berlin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_impfung_gegen_neue_grippe_in_berlin/" type="text/html" title="Erste Impfung gegen Neue Grippe in Berlin" hreflang="de"  /><updated>2009-10-22T12:17:46+02:00</updated><published>2009-10-22T12:17:46+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_impfung_gegen_neue_grippe_in_berlin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_impfung_gegen_neue_grippe_in_berlin/" >„Prävention und Impfschutz des medizinischen Personals sind eine Grundvoraussetzung zur Bewältigung der Folgen einer möglichen Epidemie mit dem Erreger der Neuen Grippe in den Wintermonaten", erklärt Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Zur Motivation und Ermutigung der Charité - Mitarbeiter wird er sich deswegen am  26. Oktober als erster Berliner gegen das Grippevirus H1N1, die so genannte Neue Grippe, impfen lassen. Prof. Frei erhält die erste Dosis des Impfstoffes „Pandemrix“, der in den kommenden Wochen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Charité zur Immunisierung angeboten wird. Interessierte Medienvertreter haben die Möglichkeit, dieser Impfung beizuwohnen und sich über die Immunisierungskampagne zu informieren. Die presseöffentliche Impfung findet am Montag, den 26.10., um 8 Uhr, im Sitzungsraum des Ärztlichen Direktors am Campus Charité Mitte, Friedrich-Althoff-Haus, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, statt.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/erste_impfung_gegen_neue_grippe_in_berlin/" >„Prävention und Impfschutz des medizinischen Personals sind eine Grundvoraussetzung zur Bewältigung der Folgen einer möglichen Epidemie mit dem Erreger der Neuen Grippe in den Wintermonaten", erklärt Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Zur Motivation und Ermutigung der Charité - Mitarbeiter wird er sich deswegen am  26. Oktober als erster Berliner gegen das Grippevirus H1N1, die so genannte Neue Grippe, impfen lassen. Prof. Frei erhält die erste Dosis des Impfstoffes „Pandemrix“, der in den kommenden Wochen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Charité zur Immunisierung angeboten wird. Interessierte Medienvertreter haben die Möglichkeit, dieser Impfung beizuwohnen und sich über die Immunisierungskampagne zu informieren. Die presseöffentliche Impfung findet am Montag, den 26.10., um 8 Uhr, im Sitzungsraum des Ärztlichen Direktors am Campus Charité Mitte, Friedrich-Althoff-Haus, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, statt.</content></entry><entry><title>Grundsteinlegung für Sportforschungshalle</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grundsteinlegung_fuer_sportforschungshalle/" type="text/html" title="Grundsteinlegung für Sportforschungshalle" hreflang="de"  /><updated>2009-10-22T12:16:11+02:00</updated><published>2009-10-22T12:16:11+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grundsteinlegung_fuer_sportforschungshalle/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grundsteinlegung_fuer_sportforschungshalle/" >Mit der feierlichen Grundsteinlegung durch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beginnt am 28. Oktober der Bau der Sportforschungshalle des Centrums für Sportwissenschaft und Sportmedizin Berlin (CSSB). Diese in Deutschland einzigartige und interdisziplinäre Einrichtung ist eine Kooperation zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität. Sie  schafft Synergien zwischen der Medizin sowie den Geistes- und Naturwissenschaften. Bewegungseffektivität, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität stehen im interdisziplinären Fokus des CSSB. Durch den Bau der Sportforschungshalle wird eine noch engere Verknüpfung von Forschung und Lehre erreicht. Dies nützt nicht nur dem Leistungssport, sondern auch der Regenerations- und Rehabilitationsmedizin. Mittels neuartiger Messgeräte können so die Biomechaniker der Charité die Belastung von Knie- und Hüftimplantaten für Muskeln und Bänder testen und optimieren. Die Baukosten für die Sportforschungshalle betragen 5,7 Millionen Euro. Die rasche Fertigstellung bis 2010 wird durch das Konjunkturpaket II der Bundesregierung ermöglicht. Im Rahmen der Grundsteinlegung wird auch der Kooperationsvertrag zwischen dem CSSB und dem Olympiastützpunkt Berlin unterzeichnet. Anschließend werden Führungen angeboten und Sportler des Olympiastützpunkts präsentieren im großen Bewegungslabor ihre Künste. Der Festakt beginnt am Mittwoch, den 28. Oktober um 11 Uhr auf dem Gelände an der Philippstr. 13, 10117 Berlin. Einlass ist ab 10 Uhr. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/grundsteinlegung_fuer_sportforschungshalle/" >Mit der feierlichen Grundsteinlegung durch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beginnt am 28. Oktober der Bau der Sportforschungshalle des Centrums für Sportwissenschaft und Sportmedizin Berlin (CSSB). Diese in Deutschland einzigartige und interdisziplinäre Einrichtung ist eine Kooperation zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität. Sie  schafft Synergien zwischen der Medizin sowie den Geistes- und Naturwissenschaften. Bewegungseffektivität, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität stehen im interdisziplinären Fokus des CSSB. Durch den Bau der Sportforschungshalle wird eine noch engere Verknüpfung von Forschung und Lehre erreicht. Dies nützt nicht nur dem Leistungssport, sondern auch der Regenerations- und Rehabilitationsmedizin. Mittels neuartiger Messgeräte können so die Biomechaniker der Charité die Belastung von Knie- und Hüftimplantaten für Muskeln und Bänder testen und optimieren. Die Baukosten für die Sportforschungshalle betragen 5,7 Millionen Euro. Die rasche Fertigstellung bis 2010 wird durch das Konjunkturpaket II der Bundesregierung ermöglicht. Im Rahmen der Grundsteinlegung wird auch der Kooperationsvertrag zwischen dem CSSB und dem Olympiastützpunkt Berlin unterzeichnet. Anschließend werden Führungen angeboten und Sportler des Olympiastützpunkts präsentieren im großen Bewegungslabor ihre Künste. Der Festakt beginnt am Mittwoch, den 28. Oktober um 11 Uhr auf dem Gelände an der Philippstr. 13, 10117 Berlin. Einlass ist ab 10 Uhr. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Charité und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kooperieren</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_bundesanstalt_fuer_arbeitsschutz_und_arbeitsmedizin_kooperieren/" type="text/html" title="Charité und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kooperieren" hreflang="de"  /><updated>2009-10-22T12:13:07+02:00</updated><published>2009-10-22T12:13:07+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_bundesanstalt_fuer_arbeitsschutz_und_arbeitsmedizin_kooperieren/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_bundesanstalt_fuer_arbeitsschutz_und_arbeitsmedizin_kooperieren/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellen am 26. Oktober ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung auf eine neue Grundlage. Ziel ist, in Forschung und Lehre die gegenseitigen Erfahrungen optimal zu nutzen. Arbeitsmediziner der BAuA sind schon seit langem als Dozenten an der Charité tätig. Ebenso gibt es für Studierende der Charité zahlreiche Möglichkeiten für Praktika in der Bundesanstalt. Zu den gemeinsamen Forschungsprojekten zählt eine Untersuchung am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie zu den Folgen von Lärmbelastung für das Herzinfarktrisiko. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, und Isabel Rothe, die Präsidentin der Bundesanstalt, werden die Vereinbarung am Montag, den 26. Oktober um 13.30 Uhr, im Friedrich-Althoff-Haus, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, feierlich unterzeichnen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_und_bundesanstalt_fuer_arbeitsschutz_und_arbeitsmedizin_kooperieren/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellen am 26. Oktober ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung auf eine neue Grundlage. Ziel ist, in Forschung und Lehre die gegenseitigen Erfahrungen optimal zu nutzen. Arbeitsmediziner der BAuA sind schon seit langem als Dozenten an der Charité tätig. Ebenso gibt es für Studierende der Charité zahlreiche Möglichkeiten für Praktika in der Bundesanstalt. Zu den gemeinsamen Forschungsprojekten zählt eine Untersuchung am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie zu den Folgen von Lärmbelastung für das Herzinfarktrisiko. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, und Isabel Rothe, die Präsidentin der Bundesanstalt, werden die Vereinbarung am Montag, den 26. Oktober um 13.30 Uhr, im Friedrich-Althoff-Haus, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, feierlich unterzeichnen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Neue Erkenntnisse für die Alzheimer-Forschung</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_fuer_die_alzheimer_forschung/" type="text/html" title="Neue Erkenntnisse für die Alzheimer-Forschung" hreflang="de"  /><updated>2009-10-19T09:43:52+02:00</updated><published>2009-10-19T09:43:52+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_fuer_die_alzheimer_forschung/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_fuer_die_alzheimer_forschung/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in einer Studie in Zusammenarbeit mit Kollegen des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen zeigen, dass die Fresszellen des Gehirns, die so genannten Mikrogliazellen, keinen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung haben. Das Team um Prof. Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie der Charité berichtet in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nature Neuroscience*, wie ihnen dieser Nachweis gelungen ist.   Die Alzheimer-Erkrankung zählt zu der häufigsten Ursache einer Demenz. In Deutschland sind heute etwa 1,1 Millionen Menschen davon betroffen. Aufgrund der demographischen Entwicklung geht man davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten in den nächsten 20 Jahren weltweit verdoppeln wird. In den Gehirnen der Alzheimer-Patienten kommt es zu einer Ablagerung von Amyloid-Plaques, die aus dem krankhaften Eiweiß Amyloid-ß bestehen. In direkter Nähe dieser Plaques häufen sich auch die Mikrogliazellen an. Bisher gab es die Hoffnung, dass die Mikroglia als Fresszellen in der Lage sind, zumindest einen Teil der krankhaften Plaques zu entfernen. Prof. Heppner und seine Mitarbeiter konnten diese These jetzt im Mausversuch widerlegen. Sie schalteten die Mikrogliazellen durch eine genetische Manipulation sowohl vor als auch nach Entstehung der krankhaften Amyloid-ß-Eiweiß-Ablagerungen in Alzheimer-Mäusen aus. Die Zahl der Plaques änderte sich nicht. „Theoretisch haben Mikrogliazellen aber durchaus die Fähigkeit, Amyloid zu fressen“, erklärt Prof. Heppner. „Das haben andere Experimente gezeigt. Wir müssen in einem weiteren Forschungsprojekt jetzt herausfinden, weshalb dieser Weg bei Alzheimer nicht funktioniert." Ziel sei es, Mikrogliazellen so zu verändern, dass sie zu Amyloid-Fressern werden können. Ein solches Verfahren könnte der Ansatz für eine neue, zumindest experimentelle, zelluläre Therapie und Vorbeugung gegen die Alzheimer-Erkrankung sein.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_erkenntnisse_fuer_die_alzheimer_forschung/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in einer Studie in Zusammenarbeit mit Kollegen des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen zeigen, dass die Fresszellen des Gehirns, die so genannten Mikrogliazellen, keinen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung haben. Das Team um Prof. Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie der Charité berichtet in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nature Neuroscience*, wie ihnen dieser Nachweis gelungen ist.   Die Alzheimer-Erkrankung zählt zu der häufigsten Ursache einer Demenz. In Deutschland sind heute etwa 1,1 Millionen Menschen davon betroffen. Aufgrund der demographischen Entwicklung geht man davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten in den nächsten 20 Jahren weltweit verdoppeln wird. In den Gehirnen der Alzheimer-Patienten kommt es zu einer Ablagerung von Amyloid-Plaques, die aus dem krankhaften Eiweiß Amyloid-ß bestehen. In direkter Nähe dieser Plaques häufen sich auch die Mikrogliazellen an. Bisher gab es die Hoffnung, dass die Mikroglia als Fresszellen in der Lage sind, zumindest einen Teil der krankhaften Plaques zu entfernen. Prof. Heppner und seine Mitarbeiter konnten diese These jetzt im Mausversuch widerlegen. Sie schalteten die Mikrogliazellen durch eine genetische Manipulation sowohl vor als auch nach Entstehung der krankhaften Amyloid-ß-Eiweiß-Ablagerungen in Alzheimer-Mäusen aus. Die Zahl der Plaques änderte sich nicht. „Theoretisch haben Mikrogliazellen aber durchaus die Fähigkeit, Amyloid zu fressen“, erklärt Prof. Heppner. „Das haben andere Experimente gezeigt. Wir müssen in einem weiteren Forschungsprojekt jetzt herausfinden, weshalb dieser Weg bei Alzheimer nicht funktioniert." Ziel sei es, Mikrogliazellen so zu verändern, dass sie zu Amyloid-Fressern werden können. Ein solches Verfahren könnte der Ansatz für eine neue, zumindest experimentelle, zelluläre Therapie und Vorbeugung gegen die Alzheimer-Erkrankung sein.</content></entry><entry><title>Charité beruft zwei Frauen auf wichtige Professuren</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_beruft_zwei_frauen_auf_wichtige_professuren/" type="text/html" title="Charité beruft zwei Frauen auf wichtige Professuren" hreflang="de"  /><updated>2009-10-16T12:20:02+02:00</updated><published>2009-10-16T12:20:02+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_beruft_zwei_frauen_auf_wichtige_professuren/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_beruft_zwei_frauen_auf_wichtige_professuren/" >Der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, zwei  renommierte Medizinerinnen nach Berlin zu holen. Prof. Karin Rothe wird als Direktorin in der Nachfolge des ehemaligen Dekans Prof. Harald Mau die Klinik für Kinderchirurgie übernehmen und Prof. Antonia Joussen führt künftig die Augenklinik der Charité als Nachfolgerin von Prof. Michael Förster. „Damit hat die Charité ihre bundesweite Spitzenstellung bei der Berufung weiblicher Wissenschaftler weiter ausgebaut“, erklärt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Fast zehn Prozent der Inhaber einer C 4/ W 3-Professur – der höchstdotierten Stellen – sind jetzt Frauen.“ Bundesweit liegt der Schnitt in den medizinischen Fakultäten bei 6,2 Prozent. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Prof. Joussen liegt bei den Erkrankungen der Netzhautgefäße. Die heute 38-jährige begann ihre wissenschaftliche Tätigkeit 1998 als Assistentin an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg. Von 1999 bis 2001 forschte sie am Childrens Hospital der Harvard Medical School in Boston (USA). Seit 2006 ist sie Direktorin der Augenklinik an der Universität Düsseldorf. Dort gründete Prof. Joussen ein augenheilkundliches Studienzentrum und ein Labor für experimentelle Ophthalmologie. Es gelang ihr, die Zahl der durchgeführten Operationen um mehr als 50 Prozent zu steigern. Ein Schwerpunkt ihres Interesses liegt seit Jahren bei der altersbedingten Makula-Degeneration. Diese Erkrankung, bei der die Sehzellen in einem wichtigen Bereich der Netzhaut vernichtet werden, ist in den Industrieländern die häufigste Ursache für eine Erblindung im Alter.  Prof. Rothe war viele Jahre als Oberärztin für Kinderchirurgie an der Universität Leipzig tätig. Dort wurde sie im Jahr 2000 zur außerplanmäßigen Professorin für Kinderchirurgie ernannt. Anfang 2008 ging sie an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie bis Oktober die Kinderchirurgie leitete. Zu ihrer Expertise gehören die Neugeborenen- und Fehlbildungschirurgie, die onkologische Chirurgie sowie die Thorax- und rekonstruktive Weichteilchirurgie. Ihre speziellen Forschungsschwerpunkte umfassen die Wundheilung und der Gewebeersatz bei Verlust der Haut.  „Diese  wichtigen Berufungen belegen, dass es möglich ist, das strategische Ziel, akademische Karrieren von Frauen zu fördern, auch in die Tat umzusetzen“, erklärt Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. Dies zeigt sich auch im Nachwuchsbereich: So sind insgesamt bereits 17 Prozent der Professuren von Frauen besetzt, bei den Juniorprofessuren ist es sogar fast die Hälfte. „Wir achten darauf, dass Frauen gleiche Chancen bekommen“, betonen Prof. Frei und Prof. Grüters-Kieslich. So versucht die Charité, durch ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Tätigkeit zu erleichtern. In Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Christine Kurmeyer wurde daher auch die Auditierung zur „familiengerechten Charite“ umgesetzt. Bereits 2007 hat das Universitätsklinikum als erste Institution in Deutschland zwei Zertifikate für mehr Familiengerechtigkeit, sowohl für die Fakultät als auch das Klinikum, erhalten. „Aktuell sind mehr als die Hälfte der Studienanfänger in der Humanmedizin Frauen“, erklärt Prof. Grüters-Kieslich. „Daher ist es für die Medizinische Fakultät besonders wichtig zu zeigen, dass es weibliche Vorbilder für eine akademische Karriere gibt. Dies ist mit den neuen Berufungen an die Charité wieder einmal hervorragend gelungen."</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_beruft_zwei_frauen_auf_wichtige_professuren/" >Der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, zwei  renommierte Medizinerinnen nach Berlin zu holen. Prof. Karin Rothe wird als Direktorin in der Nachfolge des ehemaligen Dekans Prof. Harald Mau die Klinik für Kinderchirurgie übernehmen und Prof. Antonia Joussen führt künftig die Augenklinik der Charité als Nachfolgerin von Prof. Michael Förster. „Damit hat die Charité ihre bundesweite Spitzenstellung bei der Berufung weiblicher Wissenschaftler weiter ausgebaut“, erklärt Prof. Ulrich Frei, der Ärztliche Direktor der Charité. „Fast zehn Prozent der Inhaber einer C 4/ W 3-Professur – der höchstdotierten Stellen – sind jetzt Frauen.“ Bundesweit liegt der Schnitt in den medizinischen Fakultäten bei 6,2 Prozent. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Prof. Joussen liegt bei den Erkrankungen der Netzhautgefäße. Die heute 38-jährige begann ihre wissenschaftliche Tätigkeit 1998 als Assistentin an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg. Von 1999 bis 2001 forschte sie am Childrens Hospital der Harvard Medical School in Boston (USA). Seit 2006 ist sie Direktorin der Augenklinik an der Universität Düsseldorf. Dort gründete Prof. Joussen ein augenheilkundliches Studienzentrum und ein Labor für experimentelle Ophthalmologie. Es gelang ihr, die Zahl der durchgeführten Operationen um mehr als 50 Prozent zu steigern. Ein Schwerpunkt ihres Interesses liegt seit Jahren bei der altersbedingten Makula-Degeneration. Diese Erkrankung, bei der die Sehzellen in einem wichtigen Bereich der Netzhaut vernichtet werden, ist in den Industrieländern die häufigste Ursache für eine Erblindung im Alter.  Prof. Rothe war viele Jahre als Oberärztin für Kinderchirurgie an der Universität Leipzig tätig. Dort wurde sie im Jahr 2000 zur außerplanmäßigen Professorin für Kinderchirurgie ernannt. Anfang 2008 ging sie an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie bis Oktober die Kinderchirurgie leitete. Zu ihrer Expertise gehören die Neugeborenen- und Fehlbildungschirurgie, die onkologische Chirurgie sowie die Thorax- und rekonstruktive Weichteilchirurgie. Ihre speziellen Forschungsschwerpunkte umfassen die Wundheilung und der Gewebeersatz bei Verlust der Haut.  „Diese  wichtigen Berufungen belegen, dass es möglich ist, das strategische Ziel, akademische Karrieren von Frauen zu fördern, auch in die Tat umzusetzen“, erklärt Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité. Dies zeigt sich auch im Nachwuchsbereich: So sind insgesamt bereits 17 Prozent der Professuren von Frauen besetzt, bei den Juniorprofessuren ist es sogar fast die Hälfte. „Wir achten darauf, dass Frauen gleiche Chancen bekommen“, betonen Prof. Frei und Prof. Grüters-Kieslich. So versucht die Charité, durch ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Tätigkeit zu erleichtern. In Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Christine Kurmeyer wurde daher auch die Auditierung zur „familiengerechten Charite“ umgesetzt. Bereits 2007 hat das Universitätsklinikum als erste Institution in Deutschland zwei Zertifikate für mehr Familiengerechtigkeit, sowohl für die Fakultät als auch das Klinikum, erhalten. „Aktuell sind mehr als die Hälfte der Studienanfänger in der Humanmedizin Frauen“, erklärt Prof. Grüters-Kieslich. „Daher ist es für die Medizinische Fakultät besonders wichtig zu zeigen, dass es weibliche Vorbilder für eine akademische Karriere gibt. Dies ist mit den neuen Berufungen an die Charité wieder einmal hervorragend gelungen."</content></entry><entry><title>Berliner Mediziner forschen im Weltall</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_mediziner_forschen_im_weltall/" type="text/html" title="Berliner Mediziner forschen im Weltall" hreflang="de"  /><updated>2009-10-13T13:51:58+02:00</updated><published>2009-10-13T13:51:58+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_mediziner_forschen_im_weltall/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_mediziner_forschen_im_weltall/" >Zum Auftakt der Jubiläums-Feierlichkeiten anlässlich ihres 300. Geburtstages begibt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin in den Weltraum. Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, spricht während des Eröffnungsabends am Donnerstag, den 15. Oktober, in einer Liveschaltung direkt mit den Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Anlass ist ein Experiment, das die Forscher an Bord der ISS am gleichen Tag durchführen: Sie erproben das an der Charité unter Federführung von Prof. Hanns-Christian Gunga, dem Sprecher des Zentrums für Weltraummedizin am Campus Benjamin Franklin, entwickelte „Thermolab“. Dieses Gerät soll auf der Erde in absehbarer Zeit bei medizinisch notwendigen Dauermessungen das herkömmliche Fieberthermometer ersetzen. „Auf der ISS interessiert uns, wie sich die Körpertemperatur unter den besonderen Bedingungen der Schwerelosigkeit entwickelt“, erklärt Prof. Gunga. Sehr viel erdverbundener zeigt sich die Charité in einer Vielzahl weiterer Jubiläumsveranstaltungen während der kommenden zwölf Monate. „Wir möchten uns als exzellente Forschungsstätte präsentieren, aber auch als in Berlin verwurzelte Institution, die nach 300 Jahren aus der Stadt nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Prof. Einhäupl. Den Wissenschaftlern des Universitätsklinikums ist es gelungen, während des Jubiläumsjahres zahlreiche Kongresse von Weltformat in die Stadt zu holen. Den Anfang macht der 9. Weltkongress für Perinatalmedizin, zu dem vom 24. bis 28. Oktober rund 2000 Geburtsmediziner erwartet werden. Unter dem Motto „Lernen für die Medizin von Morgen“, diskutieren am 29. November Studierende, Wissenschaftler sowie prominente Gäste aus Politik und Medien über die künftige Rolle von Ärztinnen und Ärzten in der Gesellschaft. Anschließend wird zum ersten Mal der Preis für gute Lehre an der Charité verliehen. Wissenschaftssenator Prof. Jürgen Zöllner ist Schirmherr der Veranstaltung.Im Sommer 2010 können interessierte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe auf „Zeitreise“ gehen und ihre Seminararbeit aus einem Katalog von 25 Themen mit historischem oder naturwissenschaftlichem Bezug zur Charité auswählen. Die besten Arbeiten werden prämiert. Zeitzeugen, die an der Charité das Ende der DDR erlebt haben, kommen im September in einer umfangreichen Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus zu Wort. Sie zeigt unterschiedliche Arbeits- und Lebenserfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im politischen Kontext der geteilten Stadt, der Wiedervereinigung und in den Jahren der Charité-Erneuerung. Die Jubiläums-Festwoche vom 6. bis 15. Oktober 2010 steht zum Abschluss ganz im Zeichen von Forschung, Krankenversorgung und Lehre. Hochkarätige Kongresse, Tagungen und Symposien führen noch einmal Wissenschaftler, Pflegende und Studierende aus aller Welt zusammen. Am 9. Oktober präsentieren sich sämtliche Kliniken und Institute der Charité an einem „Tag der Offenen Tür“ den Berlinerinnen und Berlinern.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/berliner_mediziner_forschen_im_weltall/" >Zum Auftakt der Jubiläums-Feierlichkeiten anlässlich ihres 300. Geburtstages begibt sich die Charité – Universitätsmedizin Berlin in den Weltraum. Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, spricht während des Eröffnungsabends am Donnerstag, den 15. Oktober, in einer Liveschaltung direkt mit den Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Anlass ist ein Experiment, das die Forscher an Bord der ISS am gleichen Tag durchführen: Sie erproben das an der Charité unter Federführung von Prof. Hanns-Christian Gunga, dem Sprecher des Zentrums für Weltraummedizin am Campus Benjamin Franklin, entwickelte „Thermolab“. Dieses Gerät soll auf der Erde in absehbarer Zeit bei medizinisch notwendigen Dauermessungen das herkömmliche Fieberthermometer ersetzen. „Auf der ISS interessiert uns, wie sich die Körpertemperatur unter den besonderen Bedingungen der Schwerelosigkeit entwickelt“, erklärt Prof. Gunga. Sehr viel erdverbundener zeigt sich die Charité in einer Vielzahl weiterer Jubiläumsveranstaltungen während der kommenden zwölf Monate. „Wir möchten uns als exzellente Forschungsstätte präsentieren, aber auch als in Berlin verwurzelte Institution, die nach 300 Jahren aus der Stadt nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Prof. Einhäupl. Den Wissenschaftlern des Universitätsklinikums ist es gelungen, während des Jubiläumsjahres zahlreiche Kongresse von Weltformat in die Stadt zu holen. Den Anfang macht der 9. Weltkongress für Perinatalmedizin, zu dem vom 24. bis 28. Oktober rund 2000 Geburtsmediziner erwartet werden. Unter dem Motto „Lernen für die Medizin von Morgen“, diskutieren am 29. November Studierende, Wissenschaftler sowie prominente Gäste aus Politik und Medien über die künftige Rolle von Ärztinnen und Ärzten in der Gesellschaft. Anschließend wird zum ersten Mal der Preis für gute Lehre an der Charité verliehen. Wissenschaftssenator Prof. Jürgen Zöllner ist Schirmherr der Veranstaltung.Im Sommer 2010 können interessierte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe auf „Zeitreise“ gehen und ihre Seminararbeit aus einem Katalog von 25 Themen mit historischem oder naturwissenschaftlichem Bezug zur Charité auswählen. Die besten Arbeiten werden prämiert. Zeitzeugen, die an der Charité das Ende der DDR erlebt haben, kommen im September in einer umfangreichen Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus zu Wort. Sie zeigt unterschiedliche Arbeits- und Lebenserfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im politischen Kontext der geteilten Stadt, der Wiedervereinigung und in den Jahren der Charité-Erneuerung. Die Jubiläums-Festwoche vom 6. bis 15. Oktober 2010 steht zum Abschluss ganz im Zeichen von Forschung, Krankenversorgung und Lehre. Hochkarätige Kongresse, Tagungen und Symposien führen noch einmal Wissenschaftler, Pflegende und Studierende aus aller Welt zusammen. Am 9. Oktober präsentieren sich sämtliche Kliniken und Institute der Charité an einem „Tag der Offenen Tür“ den Berlinerinnen und Berlinern.</content></entry><entry><title>Zucker der besonderen Art – Charité liest im Maxim Gorki Theater</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_der_besonderen_art_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" type="text/html" title="Zucker der besonderen Art – Charité liest im Maxim Gorki Theater" hreflang="de"  /><updated>2009-10-13T10:14:59+02:00</updated><published>2009-10-13T10:14:59+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_der_besonderen_art_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_der_besonderen_art_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" >Beim Wort „Zucker“ denken viele gleich an Schokolade und andere kleine Sünden. Doch es steckt weit mehr dahinter: Komplexe Zuckermoleküle – so genannte Glykane – stellen neben Proteinen, Nukleinsäuren und Lipiden eine Klasse lebenswichtiger Biomoleküle dar. Prof. Rudolf Tauber, Leiter des Centrums für diagnostische und präventive Labormedizin und Prodekan für Forschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erklärt in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ die besondere Rolle dieser Glykane bei Infektionen, Entzündungen und Krebs. Denn der Erforschung der Zuckermoleküle wird nicht umsonst ein hohes Zukunftspotenzial bescheinigt: Da Glykane bei der Metastasenbildung von Tumorzellen eine wichtige Rolle spielen, sind sie besonders für die Krebsforschung interessant. Können die besonderen Zucker neue Wege in der Krebsbehandlung eröffnen? Von zentraler Bedeutung sind Glykane auch bei Infektionen mit Influenzaviren, also zum Beispiel bei der Schweinegrippe. Die Vorlesung mit dem Titel „Zucker sind mehr als süß – ihre Rolle bei Entzündung und Krebs“ beginnt am Sonntag, dem 18. Oktober um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zucker_der_besonderen_art_charite_liest_im_maxim_gorki_theater/" >Beim Wort „Zucker“ denken viele gleich an Schokolade und andere kleine Sünden. Doch es steckt weit mehr dahinter: Komplexe Zuckermoleküle – so genannte Glykane – stellen neben Proteinen, Nukleinsäuren und Lipiden eine Klasse lebenswichtiger Biomoleküle dar. Prof. Rudolf Tauber, Leiter des Centrums für diagnostische und präventive Labormedizin und Prodekan für Forschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erklärt in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ die besondere Rolle dieser Glykane bei Infektionen, Entzündungen und Krebs. Denn der Erforschung der Zuckermoleküle wird nicht umsonst ein hohes Zukunftspotenzial bescheinigt: Da Glykane bei der Metastasenbildung von Tumorzellen eine wichtige Rolle spielen, sind sie besonders für die Krebsforschung interessant. Können die besonderen Zucker neue Wege in der Krebsbehandlung eröffnen? Von zentraler Bedeutung sind Glykane auch bei Infektionen mit Influenzaviren, also zum Beispiel bei der Schweinegrippe. Die Vorlesung mit dem Titel „Zucker sind mehr als süß – ihre Rolle bei Entzündung und Krebs“ beginnt am Sonntag, dem 18. Oktober um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Weltkongress für Perinatale Medizin erstmals in Berlin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltkongress_fuer_perinatale_medizin_erstmals_in_berlin/" type="text/html" title="Weltkongress für Perinatale Medizin erstmals in Berlin" hreflang="de"  /><updated>2009-10-13T10:09:32+02:00</updated><published>2009-10-13T10:09:32+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltkongress_fuer_perinatale_medizin_erstmals_in_berlin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltkongress_fuer_perinatale_medizin_erstmals_in_berlin/" >Der 9. Weltkongress für Perinatale Medizin, zu dem mehr als 2000 Teilnehmer erwartet werden, findet Ende Oktober erstmals in Berlin statt. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Joachim Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité. Im Mittelpunkt des Kongresses steht der interdisziplinäre und länderübergreifende Austausch in der Geburts- und Neugeborenenmedizin. Unter anderem geht es um die gravierenden Unterschiede bei der Müttersterblichkeit in der Ersten und der so genannten Dritten Welt. In Vorbereitung des Kongresses findet am 15. Oktober eine Pressekonferenz statt, die unter dem Titel „Berlin - die Geburtsstätte der perinatalen Medizin gestern und heute“ steht. Dabei wird unter anderem das Familien – und Perinatalzentrum der Charité vorgestellt und die Einstufung in den Perinatal-Level 1 erklärt. Die Pressekonferenz findet am Donnerstag den 15. Oktober um 12.30 Uhr in der Glashalle im 1. Obergeschoß, Seminarraum 1.2953 am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 10, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Der Kongress für Perinatale Medizin läuft vom 24. bis 28. Oktober in Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weltkongress_fuer_perinatale_medizin_erstmals_in_berlin/" >Der 9. Weltkongress für Perinatale Medizin, zu dem mehr als 2000 Teilnehmer erwartet werden, findet Ende Oktober erstmals in Berlin statt. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Joachim Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité. Im Mittelpunkt des Kongresses steht der interdisziplinäre und länderübergreifende Austausch in der Geburts- und Neugeborenenmedizin. Unter anderem geht es um die gravierenden Unterschiede bei der Müttersterblichkeit in der Ersten und der so genannten Dritten Welt. In Vorbereitung des Kongresses findet am 15. Oktober eine Pressekonferenz statt, die unter dem Titel „Berlin - die Geburtsstätte der perinatalen Medizin gestern und heute“ steht. Dabei wird unter anderem das Familien – und Perinatalzentrum der Charité vorgestellt und die Einstufung in den Perinatal-Level 1 erklärt. Die Pressekonferenz findet am Donnerstag den 15. Oktober um 12.30 Uhr in der Glashalle im 1. Obergeschoß, Seminarraum 1.2953 am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 10, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Der Kongress für Perinatale Medizin läuft vom 24. bis 28. Oktober in Berlin.</content></entry><entry><title>Mehr Druckgeschwüre in Krankenhäusern als in Heimen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/mehr_druckgeschwuere_in_krankenhaeusern_als_in_heimen/" type="text/html" title="Mehr Druckgeschwüre in Krankenhäusern als in Heimen" hreflang="de"  /><updated>2009-10-12T10:05:40+02:00</updated><published>2009-10-12T10:05:40+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/mehr_druckgeschwuere_in_krankenhaeusern_als_in_heimen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/mehr_druckgeschwuere_in_krankenhaeusern_als_in_heimen/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben festgestellt, dass die Krankenhäuser in Deutschland beim Schutz von Patienten vor dem gefürchteten Druckgeschwür, dem so genannten Dekubitus, klar hinter den Pflegeheimen zurück bleiben. Dies ist ein Ergebnis der jährlichen Erhebung des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft am Campus Charité Mitte. Das Team um Projektleiter Nils Lahmann fand heraus, dass im Durchschnitt zehn Prozent aller bewegungsunfähigen Patienten in Pflegeheimen einen Dekubitus aufwiesen. In Kliniken waren es 27 Prozent. „Das liegt sicher auch an der deutlich häufigeren Versorgung der Heimbewohner mit modernen Pflegehilfsmitteln“, erklärt Lahmann. So erhielten 35 Prozent der dauernd bettlägerigen Heimbewohner ein so genanntes dynamisches Lagerungssystem, also eine Matratze, die automatisch für Druckausgleich sorgt. In den Kliniken waren es nur rund 17 Prozent. „Insgesamt ist die Häufigkeit von Druckgeschwüren seit Beginn unserer Erhebung im Jahr 2001 deutlich zurückgegangen“, erklärt Lahmann. Sorgen bereiten ihm jedoch die großen Unterschiede zwischen den Häusern. So gebe es Heime und Kliniken, in denen sich die schmerzhaften Wunden bei bis zu 70 Prozent der Angehörigen einer Risikogruppe zeigten. In anderen Einrichtungen trete der Dekubitus kaum noch auf. „Druckgeschwüre können ganz aus unseren Heimen und Kliniken verschwinden. Dieses Ziel ist erreichbar“, zeigt sich Lahmann angesichts der Daten überzeugt.  An der diesjährigen Befragung nahmen 76 Pflegeheime und 15 Krankenhäuser mit insgesamt 8451 Bewohnern oder Patienten teil. Acht Einrichtungen waren aus Berlin. Bundesweit verdoppelte sich die Zahl der teilnehmenden Pflegeheime im Vergleich zu 2008. „Das Management spürt den Effekt der Untersuchung“, glaubt Lahmann. „Wir können zeigen, dass sich die Pflegequalität in Einrichtungen, die mehrmals an unserer Erhebung teilgenommen haben, deutlich verbessert hat.“  Jedes Jahr im April nehmen die Experten des Instituts gesundheitliche Gefahren für Bewohner und Patienten der beteiligten Einrichtungen unter die Lupe. Die Heim- und Klinikleitungen erhalten anschließend einen detaillierten Bericht, wie es in ihrer Einrichtung – auch im Vergleich zur Konkurrenz – um das Ausmaß bei zentralen Pflegeproblemen wie Mangelernährung, Sturzgefahr oder Dekubitus bestellt ist. „Die Häuser werden natürlich anonymisiert dargestellt“, betont Lahmann. Seinem Team geht es nicht darum, die schlechten Einrichtungen zu outen. „Wir können ihnen bei der Analyse und Beseitigung ihrer Schwachstellen effizient helfen“, ist er überzeugt. Informationsveranstaltungen zur Erhebung 2010 finden Anfang November in fünf deutschen Städten statt. In Bielefeld, Kehl, Magdeburg, Nürnberg und dem brandenburgischen Wildau können sich regionale Einrichtungen vor Ort mit den Modalitäten der Teilnahme vertraut machen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/mehr_druckgeschwuere_in_krankenhaeusern_als_in_heimen/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben festgestellt, dass die Krankenhäuser in Deutschland beim Schutz von Patienten vor dem gefürchteten Druckgeschwür, dem so genannten Dekubitus, klar hinter den Pflegeheimen zurück bleiben. Dies ist ein Ergebnis der jährlichen Erhebung des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft am Campus Charité Mitte. Das Team um Projektleiter Nils Lahmann fand heraus, dass im Durchschnitt zehn Prozent aller bewegungsunfähigen Patienten in Pflegeheimen einen Dekubitus aufwiesen. In Kliniken waren es 27 Prozent. „Das liegt sicher auch an der deutlich häufigeren Versorgung der Heimbewohner mit modernen Pflegehilfsmitteln“, erklärt Lahmann. So erhielten 35 Prozent der dauernd bettlägerigen Heimbewohner ein so genanntes dynamisches Lagerungssystem, also eine Matratze, die automatisch für Druckausgleich sorgt. In den Kliniken waren es nur rund 17 Prozent. „Insgesamt ist die Häufigkeit von Druckgeschwüren seit Beginn unserer Erhebung im Jahr 2001 deutlich zurückgegangen“, erklärt Lahmann. Sorgen bereiten ihm jedoch die großen Unterschiede zwischen den Häusern. So gebe es Heime und Kliniken, in denen sich die schmerzhaften Wunden bei bis zu 70 Prozent der Angehörigen einer Risikogruppe zeigten. In anderen Einrichtungen trete der Dekubitus kaum noch auf. „Druckgeschwüre können ganz aus unseren Heimen und Kliniken verschwinden. Dieses Ziel ist erreichbar“, zeigt sich Lahmann angesichts der Daten überzeugt.  An der diesjährigen Befragung nahmen 76 Pflegeheime und 15 Krankenhäuser mit insgesamt 8451 Bewohnern oder Patienten teil. Acht Einrichtungen waren aus Berlin. Bundesweit verdoppelte sich die Zahl der teilnehmenden Pflegeheime im Vergleich zu 2008. „Das Management spürt den Effekt der Untersuchung“, glaubt Lahmann. „Wir können zeigen, dass sich die Pflegequalität in Einrichtungen, die mehrmals an unserer Erhebung teilgenommen haben, deutlich verbessert hat.“  Jedes Jahr im April nehmen die Experten des Instituts gesundheitliche Gefahren für Bewohner und Patienten der beteiligten Einrichtungen unter die Lupe. Die Heim- und Klinikleitungen erhalten anschließend einen detaillierten Bericht, wie es in ihrer Einrichtung – auch im Vergleich zur Konkurrenz – um das Ausmaß bei zentralen Pflegeproblemen wie Mangelernährung, Sturzgefahr oder Dekubitus bestellt ist. „Die Häuser werden natürlich anonymisiert dargestellt“, betont Lahmann. Seinem Team geht es nicht darum, die schlechten Einrichtungen zu outen. „Wir können ihnen bei der Analyse und Beseitigung ihrer Schwachstellen effizient helfen“, ist er überzeugt. Informationsveranstaltungen zur Erhebung 2010 finden Anfang November in fünf deutschen Städten statt. In Bielefeld, Kehl, Magdeburg, Nürnberg und dem brandenburgischen Wildau können sich regionale Einrichtungen vor Ort mit den Modalitäten der Teilnahme vertraut machen.</content></entry><entry><title>World Health Summit ist offen für alle Interessierten</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/world_health_summit_ist_offen_fuer_alle_interessierten/" type="text/html" title="World Health Summit ist offen für alle Interessierten" hreflang="de"  /><updated>2009-10-08T14:42:11+02:00</updated><published>2009-10-08T14:42:11+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/world_health_summit_ist_offen_fuer_alle_interessierten/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/world_health_summit_ist_offen_fuer_alle_interessierten/" >Anlässlich des World Health Summit, des internationalen Gipfeltreffens der Gesundheit, werden im Rahmen von „Public Lectures“ vier prominente Rednerinnen und Redner öffentliche Vorträge halten. Es geht dabei um drängende Zukunftsfragen der Medizin: Wie kann der rasante medizinische Fortschritt möglichst vielen Menschen zugute kommen, und zwar nicht nur in den reichen Ländern, sondern auch in den ärmeren Teilen unseres Planeten? Welche Konsequenzen wird der Klimawandel für unsere Gesundheit haben und welche geographischen Regionen sind besonders betroffen? Zu den Referenten gehören Richard Horten, Chefredakteur der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“, Kristie Ebi, führende Wissenschaftlerin des „Intergovernmental Panel on Climate Change“, Victoria Hale, die als Gründerin des „Institute for OneWorld Health“ in San Francisco die Entwicklung von Medikamenten gegen Armutskrankheiten vorantreibt, sowie der britische Nobelpreisträger John E. Sulston. Sulston, ein erklärter Kritiker der freien Marktwirtschaft im Gesundheitswesen, referiert über Möglichkeiten, das Welthandelssystem stärker in den Dienst der Gesundheitssicherung zu stellen. Die englischsprachige Veranstaltung wird von Klaus-Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, moderiert. Sie findet am Sonntag, den 18. Oktober, von 15.45 bis 17.15 Uhr in der Haupthalle des Langenbeck-Virchow-Hauses, Luisenstraße 56, statt. Alle weiteren Veranstaltungen des World Health Summit sind in Form einer kostenlosen Live-Übertragung für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessenten können den gesamten  Kongress vom 14. bis zum 18. Oktober im Hertwig-Hörsaal des Instituts für Anatomie, Philippstr. 12, verfolgen. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/world_health_summit_ist_offen_fuer_alle_interessierten/" >Anlässlich des World Health Summit, des internationalen Gipfeltreffens der Gesundheit, werden im Rahmen von „Public Lectures“ vier prominente Rednerinnen und Redner öffentliche Vorträge halten. Es geht dabei um drängende Zukunftsfragen der Medizin: Wie kann der rasante medizinische Fortschritt möglichst vielen Menschen zugute kommen, und zwar nicht nur in den reichen Ländern, sondern auch in den ärmeren Teilen unseres Planeten? Welche Konsequenzen wird der Klimawandel für unsere Gesundheit haben und welche geographischen Regionen sind besonders betroffen? Zu den Referenten gehören Richard Horten, Chefredakteur der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“, Kristie Ebi, führende Wissenschaftlerin des „Intergovernmental Panel on Climate Change“, Victoria Hale, die als Gründerin des „Institute for OneWorld Health“ in San Francisco die Entwicklung von Medikamenten gegen Armutskrankheiten vorantreibt, sowie der britische Nobelpreisträger John E. Sulston. Sulston, ein erklärter Kritiker der freien Marktwirtschaft im Gesundheitswesen, referiert über Möglichkeiten, das Welthandelssystem stärker in den Dienst der Gesundheitssicherung zu stellen. Die englischsprachige Veranstaltung wird von Klaus-Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, moderiert. Sie findet am Sonntag, den 18. Oktober, von 15.45 bis 17.15 Uhr in der Haupthalle des Langenbeck-Virchow-Hauses, Luisenstraße 56, statt. Alle weiteren Veranstaltungen des World Health Summit sind in Form einer kostenlosen Live-Übertragung für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessenten können den gesamten  Kongress vom 14. bis zum 18. Oktober im Hertwig-Hörsaal des Instituts für Anatomie, Philippstr. 12, verfolgen. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.</content></entry><entry><title>Historische Ringvorlesung zur Entwicklung der Medizin in Berlin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/historische_ringvorlesung_zur_entwicklung_der_medizin_in_berlin/" type="text/html" title="Historische Ringvorlesung zur Entwicklung der Medizin in Berlin" hreflang="de"  /><updated>2009-10-08T14:28:21+02:00</updated><published>2009-10-08T14:28:21+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/historische_ringvorlesung_zur_entwicklung_der_medizin_in_berlin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/historische_ringvorlesung_zur_entwicklung_der_medizin_in_berlin/" >Wie ist die Charité zu dem geworden, was sie heute ist? Welche Bedeutung hatte sie für die Entwicklung der Medizin in Berlin? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Ringvorlesung "Charité-Geschichte(n). 300 Jahre Medizin in Berlin" nach, die das Berliner Medizinhistorische Museum zusammen mit dem Institut für Geschichte der Medizin der Charité anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Charité veranstaltet. Die Vorlesung führt die Zuhörer durch die Geschichte der Charité von ihren Anfängen als Pesthaus bis zum heutigen Berliner Universitätsklinikum. Zu Wort kommen angesehene Vertreter der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte aus dem In- und Ausland. Sie gehen in ihren Vorträgen auf die wesentlichen Aspekte der reichen Charité-Tradition ein, beleuchten aber auch zentrale Punkte der allgemeinen Medizingeschichte der vergangenen drei Jahrhunderte. Die Ringvorlesung beginnt am 13. Oktober 2009 und wird bis Juli 2010 fortgesetzt. Veranstaltungsort ist die Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 16, im Campus Berlin-Mitte. Einlass: 17.00 Uhr. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/historische_ringvorlesung_zur_entwicklung_der_medizin_in_berlin/" >Wie ist die Charité zu dem geworden, was sie heute ist? Welche Bedeutung hatte sie für die Entwicklung der Medizin in Berlin? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Ringvorlesung "Charité-Geschichte(n). 300 Jahre Medizin in Berlin" nach, die das Berliner Medizinhistorische Museum zusammen mit dem Institut für Geschichte der Medizin der Charité anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Charité veranstaltet. Die Vorlesung führt die Zuhörer durch die Geschichte der Charité von ihren Anfängen als Pesthaus bis zum heutigen Berliner Universitätsklinikum. Zu Wort kommen angesehene Vertreter der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte aus dem In- und Ausland. Sie gehen in ihren Vorträgen auf die wesentlichen Aspekte der reichen Charité-Tradition ein, beleuchten aber auch zentrale Punkte der allgemeinen Medizingeschichte der vergangenen drei Jahrhunderte. Die Ringvorlesung beginnt am 13. Oktober 2009 und wird bis Juli 2010 fortgesetzt. Veranstaltungsort ist die Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 16, im Campus Berlin-Mitte. Einlass: 17.00 Uhr. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Neue Adipositas-Forschergruppe sucht Studienteilnehmer</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_adipositas_forschergruppe_sucht_studienteilnehmer/" type="text/html" title="Neue Adipositas-Forschergruppe sucht Studienteilnehmer" hreflang="de"  /><updated>2009-10-08T14:24:55+02:00</updated><published>2009-10-08T14:24:55+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_adipositas_forschergruppe_sucht_studienteilnehmer/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_adipositas_forschergruppe_sucht_studienteilnehmer/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin beginnt jetzt eine neue klinische Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Studie zum Thema Übergewicht. Das Wunschgewicht zu halten gestaltet sich für Betroffene trotz intensiver Bemühungen oft sehr schwierig. Mühsam errungene Erfolge sind oft schon nach kurzer Zeit wieder Makulatur. Welche Mechanismen an diesem „Jojo-Effekt“ beteiligt sind, soll nun bei Kindern und Erwachsenen untersucht werden. Bei übergewichtigen Probanden im Alter von 10 bis 75 Jahren ohne schwere chronische Erkrankungen werden die Mechanismen der Gewichtsregulation erforscht. Die interdisziplinäre Forschergruppe soll neue Therapieansätze aufzeigen, um eine Gewichtsabnahme langfristig erfolgreich zu stabilisieren. Die Charité bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern individuelle und auf das Alter abgestimmte Kurse an. Hierfür werden ab sofort Probanden gesucht. Interessierte können sich an folgende Kontaktdaten wenden: Erwachsene: Telefonnummer +49 30 231 394 05 oder 0176 80171669 Email initiative.adipositas(at)charite.de  Kinder und Jugendliche:Telefonnummer +49 30 450 566 889Email adipositasinfo-kinder(at)charite.de</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/neue_adipositas_forschergruppe_sucht_studienteilnehmer/" >An der Charité – Universitätsmedizin Berlin beginnt jetzt eine neue klinische Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Studie zum Thema Übergewicht. Das Wunschgewicht zu halten gestaltet sich für Betroffene trotz intensiver Bemühungen oft sehr schwierig. Mühsam errungene Erfolge sind oft schon nach kurzer Zeit wieder Makulatur. Welche Mechanismen an diesem „Jojo-Effekt“ beteiligt sind, soll nun bei Kindern und Erwachsenen untersucht werden. Bei übergewichtigen Probanden im Alter von 10 bis 75 Jahren ohne schwere chronische Erkrankungen werden die Mechanismen der Gewichtsregulation erforscht. Die interdisziplinäre Forschergruppe soll neue Therapieansätze aufzeigen, um eine Gewichtsabnahme langfristig erfolgreich zu stabilisieren. Die Charité bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern individuelle und auf das Alter abgestimmte Kurse an. Hierfür werden ab sofort Probanden gesucht. Interessierte können sich an folgende Kontaktdaten wenden: Erwachsene: Telefonnummer +49 30 231 394 05 oder 0176 80171669 Email initiative.adipositas(at)charite.de  Kinder und Jugendliche:Telefonnummer +49 30 450 566 889Email adipositasinfo-kinder(at)charite.de</content></entry><entry><title>Zahnpass für Kinder startet in Berlin</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zahnpass_fuer_kinder_startet_in_berlin/" type="text/html" title="Zahnpass für Kinder startet in Berlin" hreflang="de"  /><updated>2009-10-08T14:18:53+02:00</updated><published>2009-10-08T14:18:53+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zahnpass_fuer_kinder_startet_in_berlin/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zahnpass_fuer_kinder_startet_in_berlin/" >Der erste Milchzahn und schon die erste Karies? Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, startet jetzt das Präventionsprojekt Berliner Kinderzahnpass. Mehr als die Hälfte aller Sechsjährigen in Berlin haben oder hatten bereits Karies. Das sind über 90.000 Kinder. Ab sofort sollen daher alle Mütter und Väter den Kinderzahnpass zusammen mit dem gelben Vorsorgeheft der Kinderärzte für ihren Nachwuchs erhalten. Ziel ist, dass die kleinen Berliner vom ersten Milchzahn bis ins Schulalter regelmäßig, im Idealfall halbjährlich, zur zahnärztlichen Kontrolle kommen. Der Besuch ist freiwillig. Der Berliner Kinderzahnpass soll alle verantwortungsbewussten Eltern an die wichtigen Termine erinnern. Die Zahnärztekammer Berlin und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin haben diesen Pass entwickelt und stellen ihn gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Diese findet am Mittwoch den 14. Oktober um 11 Uhr in der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 9, 3. Etage, Raum 3.3518, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, statt. Vertreter der Medien werden gebeten sich unter der Email presse(at)kzv-berlin.de anzumelden.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zahnpass_fuer_kinder_startet_in_berlin/" >Der erste Milchzahn und schon die erste Karies? Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, startet jetzt das Präventionsprojekt Berliner Kinderzahnpass. Mehr als die Hälfte aller Sechsjährigen in Berlin haben oder hatten bereits Karies. Das sind über 90.000 Kinder. Ab sofort sollen daher alle Mütter und Väter den Kinderzahnpass zusammen mit dem gelben Vorsorgeheft der Kinderärzte für ihren Nachwuchs erhalten. Ziel ist, dass die kleinen Berliner vom ersten Milchzahn bis ins Schulalter regelmäßig, im Idealfall halbjährlich, zur zahnärztlichen Kontrolle kommen. Der Besuch ist freiwillig. Der Berliner Kinderzahnpass soll alle verantwortungsbewussten Eltern an die wichtigen Termine erinnern. Die Zahnärztekammer Berlin und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin haben diesen Pass entwickelt und stellen ihn gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Diese findet am Mittwoch den 14. Oktober um 11 Uhr in der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum, Mittelallee 9, 3. Etage, Raum 3.3518, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, statt. Vertreter der Medien werden gebeten sich unter der Email presse(at)kzv-berlin.de anzumelden.</content></entry><entry><title>Der menschlichen Seele auf der Spur</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_menschlichen_seele_auf_der_spur/" type="text/html" title="Der menschlichen Seele auf der Spur" hreflang="de"  /><updated>2009-10-01T13:46:40+02:00</updated><published>2009-10-01T13:46:40+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_menschlichen_seele_auf_der_spur/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_menschlichen_seele_auf_der_spur/" >Die vierte Vorlesung aus der Reihe „300 Jahre Charité – Evolution der Medizin“ widmet sich den Erkenntnissen, die die moderne Hirnforschung über die biologischen Hintergründe unseres Gefühlslebens liefert. Der Mensch ist zu einer unendlichen Vielfalt von Gefühlsregungen fähig: Wut, Trauer, Freude - sie alle werden der menschlichen Seele zugeordnet. Der Vorstandsvorsitzende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Prof. Karl Max Einhäupl, eröffnet die Veranstaltung und führt durch den Abend. Zwei verschiedene Aspekte dieses breiten Themenspektrums erörtern die Referenten Prof. Henrik Walter von der Universitätsklinik Bonn in seinem Vortrag „animal emotionale: Zwischen Lust und Last“ und Prof. Stefan Koelsch von der University of Sussex mit „Neuronale Korrelate von Emotion mit Musik“. Die Veranstaltung mit dem Titel „Auf der Suche nach der Seele – Neueste Ansätze aus den Neurowissenschaften“ findet am 7. Oktober, von 19 bis 21 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/der_menschlichen_seele_auf_der_spur/" >Die vierte Vorlesung aus der Reihe „300 Jahre Charité – Evolution der Medizin“ widmet sich den Erkenntnissen, die die moderne Hirnforschung über die biologischen Hintergründe unseres Gefühlslebens liefert. Der Mensch ist zu einer unendlichen Vielfalt von Gefühlsregungen fähig: Wut, Trauer, Freude - sie alle werden der menschlichen Seele zugeordnet. Der Vorstandsvorsitzende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Prof. Karl Max Einhäupl, eröffnet die Veranstaltung und führt durch den Abend. Zwei verschiedene Aspekte dieses breiten Themenspektrums erörtern die Referenten Prof. Henrik Walter von der Universitätsklinik Bonn in seinem Vortrag „animal emotionale: Zwischen Lust und Last“ und Prof. Stefan Koelsch von der University of Sussex mit „Neuronale Korrelate von Emotion mit Musik“. Die Veranstaltung mit dem Titel „Auf der Suche nach der Seele – Neueste Ansätze aus den Neurowissenschaften“ findet am 7. Oktober, von 19 bis 21 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Gelenkentzündung – was kann ich tun?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gelenkentzuendung_was_kann_ich_tun/" type="text/html" title="Gelenkentzündung – was kann ich tun?" hreflang="de"  /><updated>2009-10-01T13:41:24+02:00</updated><published>2009-10-01T13:41:24+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gelenkentzuendung_was_kann_ich_tun/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gelenkentzuendung_was_kann_ich_tun/" >Anlässlich des Welt-Rheuma-Tags lädt die Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. zu einer Patientenveranstaltung zum Thema Rheumatoider Arthritis ein. Mit etwa 800 000 Betroffenen deutschlandweit handelt es sich hierbei um die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei Frauen etwa dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Experten der Charité informieren über neue Behandlungsmethoden und den Zusammenhang von Rheuma und Osteoporose. Im Anschluss an die Vorträge wird eine Fragestunde eingeleitet, in der Patientinnen und Patienten die Referenten um Rat fragen können. Die Veranstaltung mit dem Titel „Gelenkentzündung – was kann ich tun?“ findet am 7. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Hörsaal Innere Medizin Charité Campus Mitte, Sauerbruchweg 2, 10117 Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/gelenkentzuendung_was_kann_ich_tun/" >Anlässlich des Welt-Rheuma-Tags lädt die Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. zu einer Patientenveranstaltung zum Thema Rheumatoider Arthritis ein. Mit etwa 800 000 Betroffenen deutschlandweit handelt es sich hierbei um die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei Frauen etwa dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Experten der Charité informieren über neue Behandlungsmethoden und den Zusammenhang von Rheuma und Osteoporose. Im Anschluss an die Vorträge wird eine Fragestunde eingeleitet, in der Patientinnen und Patienten die Referenten um Rat fragen können. Die Veranstaltung mit dem Titel „Gelenkentzündung – was kann ich tun?“ findet am 7. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Hörsaal Innere Medizin Charité Campus Mitte, Sauerbruchweg 2, 10117 Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>400 Jungforscher bei internationaler Studentenkonferenz</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/400_jungforscher_bei_internationaler_studentenkonferenz/" type="text/html" title="400 Jungforscher bei internationaler Studentenkonferenz" hreflang="de"  /><updated>2009-10-01T13:32:46+02:00</updated><published>2009-10-01T13:32:46+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/400_jungforscher_bei_internationaler_studentenkonferenz/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/400_jungforscher_bei_internationaler_studentenkonferenz/" >Bereits zum 20. Mal haben 400 ausgewählte Nachwuchsmediziner die Chance, ihre Forschungsarbeiten bei der diesjährigen European Students’ Conference (ESC) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin vor einer Jury und internationalem Fachpublikum vorzustellen. Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, eröffnet die Veranstaltung, zu der mehr als 600 Studentinnen und Studenten aus 50 Nationen erwartet werden. Die ausschließlich von Studenten organisierte European Students’ Conference ist dieses Jahr zugleich eine der Auftaktveranstaltungen zum Jubliläumsjahr anlässlich des 300. Geburtstages der Charité und Vorbote des ersten World Health Summit, dem weltweit größten Gipfeltreffen rund um das Thema Gesundheit. Auf dem Programm stehen Vorlesungen, Seminare und Workshops renommierter Wissenschaftler zum Thema „Revolutions in Medicine – Achievements, Challenges, Perspectives“. Weitere Höhepunkte sind ein Filmabend mit dem Regisseur Wim Wenders und die Live-Übertragung eines neurochirurgischen Eingriffs. Die Konferenz findet vom 4. bis 7. Oktober am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/400_jungforscher_bei_internationaler_studentenkonferenz/" >Bereits zum 20. Mal haben 400 ausgewählte Nachwuchsmediziner die Chance, ihre Forschungsarbeiten bei der diesjährigen European Students’ Conference (ESC) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin vor einer Jury und internationalem Fachpublikum vorzustellen. Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, eröffnet die Veranstaltung, zu der mehr als 600 Studentinnen und Studenten aus 50 Nationen erwartet werden. Die ausschließlich von Studenten organisierte European Students’ Conference ist dieses Jahr zugleich eine der Auftaktveranstaltungen zum Jubliläumsjahr anlässlich des 300. Geburtstages der Charité und Vorbote des ersten World Health Summit, dem weltweit größten Gipfeltreffen rund um das Thema Gesundheit. Auf dem Programm stehen Vorlesungen, Seminare und Workshops renommierter Wissenschaftler zum Thema „Revolutions in Medicine – Achievements, Challenges, Perspectives“. Weitere Höhepunkte sind ein Filmabend mit dem Regisseur Wim Wenders und die Live-Übertragung eines neurochirurgischen Eingriffs. Die Konferenz findet vom 4. bis 7. Oktober am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Streik an Charité in letzter Minute abgewendet</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_an_charite_in_letzter_minute_abgewendet/" type="text/html" title="Streik an Charité in letzter Minute abgewendet" hreflang="de"  /><updated>2009-09-29T13:46:22+02:00</updated><published>2009-09-29T13:46:22+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_an_charite_in_letzter_minute_abgewendet/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_an_charite_in_letzter_minute_abgewendet/" >Ein drohender Streik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnte heute in letzter Minute abgewendet werden. Der Vorstand der Universitätsklinik und der Marburger Bund haben sich in ihrer Verhandlungsrunde am Dienstagmorgen auf ein Eckpunktepapier geeinigt. Diese Einigung steht bis Ende Oktober noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der Charité und die Tarifkommission der Gewerkschaft. „Da jeder Streiktag enorme wirtschaftliche Konsequenzen für die Charité gehabt hätte, müssen wir diese Einigung unter Druck akzeptieren, obwohl die vom Marburger Bund durchgesetzte Tarifsteigerung die Charité und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor große neue Herausforderungen stellen wird“, erklärt der Ärztliche Direktor Prof. Ulrich Frei. Im Jahr 2009 werden die tarifbedingten Mehrkosten für die Charité 2,1 Prozent betragen, in 2010 kommen weitere 7,5 Prozent dazu. „Diese Zahlen können sich, bedingt durch Personalfluktuation, noch leicht verändern“, erläutert der Direktor des Klinikums Matthias Scheller. „Ich möchte aber festhalten, dass wir damit unter den Forderungen des Marburger Bundes geblieben sind und auch unter dem Tarifabschluss der Länder (TdL) liegen, der im Allgemeinen für die Universitätsklinken gilt, auch wenn uns diese Einigung wirtschaftlich erheblich unter Druck setzen wird.“  Der Tarifabschluss bietet aber auch Chancen für die Charité: So habe man diese Gehaltssteigerungen im Paket mit neuen Arbeitszeitmodellen verhandelt. Die Mehrkosten werden dadurch zum Teil kompensiert. Der Tarifabschluss soll am 1. Oktober 2009 in Kraft treten und bis zum 30. September 2011 gelten. „Diese ungewöhnlich lange Laufzeit von 27 Monaten ist ein Verhandlungserfolg für uns“, erklärt Scheller, „sie gibt uns die nötige Planungssicherheit, um die in der Mittelfristplanung angestrebte schwarze Null in 2011 zu realisieren.“ Der neue Tarifabschluss tritt außerdem erst drei Monate später in Kraft; die bisher geltende Einigung war ursprünglich bereits zum 30. Juni 2009 gekündigt worden. „Für uns ein entscheidender Vorteil, da wir so das im Wirtschaftsplan 2009 festgeschriebene ehrgeizige Ziel einer wesentlichen Ergebnisverbesserung absichern können“, ergänzt Frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/streik_an_charite_in_letzter_minute_abgewendet/" >Ein drohender Streik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnte heute in letzter Minute abgewendet werden. Der Vorstand der Universitätsklinik und der Marburger Bund haben sich in ihrer Verhandlungsrunde am Dienstagmorgen auf ein Eckpunktepapier geeinigt. Diese Einigung steht bis Ende Oktober noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der Charité und die Tarifkommission der Gewerkschaft. „Da jeder Streiktag enorme wirtschaftliche Konsequenzen für die Charité gehabt hätte, müssen wir diese Einigung unter Druck akzeptieren, obwohl die vom Marburger Bund durchgesetzte Tarifsteigerung die Charité und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor große neue Herausforderungen stellen wird“, erklärt der Ärztliche Direktor Prof. Ulrich Frei. Im Jahr 2009 werden die tarifbedingten Mehrkosten für die Charité 2,1 Prozent betragen, in 2010 kommen weitere 7,5 Prozent dazu. „Diese Zahlen können sich, bedingt durch Personalfluktuation, noch leicht verändern“, erläutert der Direktor des Klinikums Matthias Scheller. „Ich möchte aber festhalten, dass wir damit unter den Forderungen des Marburger Bundes geblieben sind und auch unter dem Tarifabschluss der Länder (TdL) liegen, der im Allgemeinen für die Universitätsklinken gilt, auch wenn uns diese Einigung wirtschaftlich erheblich unter Druck setzen wird.“  Der Tarifabschluss bietet aber auch Chancen für die Charité: So habe man diese Gehaltssteigerungen im Paket mit neuen Arbeitszeitmodellen verhandelt. Die Mehrkosten werden dadurch zum Teil kompensiert. Der Tarifabschluss soll am 1. Oktober 2009 in Kraft treten und bis zum 30. September 2011 gelten. „Diese ungewöhnlich lange Laufzeit von 27 Monaten ist ein Verhandlungserfolg für uns“, erklärt Scheller, „sie gibt uns die nötige Planungssicherheit, um die in der Mittelfristplanung angestrebte schwarze Null in 2011 zu realisieren.“ Der neue Tarifabschluss tritt außerdem erst drei Monate später in Kraft; die bisher geltende Einigung war ursprünglich bereits zum 30. Juni 2009 gekündigt worden. „Für uns ein entscheidender Vorteil, da wir so das im Wirtschaftsplan 2009 festgeschriebene ehrgeizige Ziel einer wesentlichen Ergebnisverbesserung absichern können“, ergänzt Frei.</content></entry><entry><title>Signal für die medizinische Ausbildung von morgen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/signal_fuer_die_medizinische_ausbildung_von_morgen/" type="text/html" title="Signal für die medizinische Ausbildung von morgen" hreflang="de"  /><updated>2009-09-25T11:48:54+02:00</updated><published>2009-09-25T11:48:54+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/signal_fuer_die_medizinische_ausbildung_von_morgen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/signal_fuer_die_medizinische_ausbildung_von_morgen/" >Am Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin fällt heute der Startschuss für eines der ehrgeizigsten wissenschaftlichen Bauprojekte Berlins. Das Studium der Medizin in der Grundlagenmedizin soll ab 2012 für alle Studierenden der Charité am Campus Mitte zusammengeführt werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité, haben heute in feierlichem Rahmen den ersten Spatenstich gesetzt. Neben den Medizinstudenten werden in einem Teil des Gebäudes, dem Zentrum für Immun– und Neurowissenschaften, auch die Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters „Neurocure“ Platz finden. „Diese enge Integration von Lehre und Forschung ist einer der faszinierendsten Aspekte des Projektes“, erklärte Wowereit. „Ich bin sicher, dass von diesem Gebäude in Zukunft wichtige Impulse für die Gesundheitswirtschaft in Berlin ausgehen werden.“ „Mit diesem modernen Lehr- und Forschungsgebäude in unmittelbarer Nähe zur Krankenversorgung inmitten des historischen Charité-Campus entsteht ein einmaliges Ensemble, das sich mit den internationalen Plätzen der Spitzenmedizin messen kann“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, in seiner Begrüßung. „Wir werden hier eine echte Campus-Atmosphäre haben, in der die Studierenden auch schon früh an die Krankenversorgung herangeführt werden können.“ Auch die Dekanin Prof. Grüters-Kieslich sieht in dem Bau ein Signal für die Ausbildung von morgen. „Das Bauwerk mit Kosten von 86 Millionen Euro eröffnet eine neue Ära für die Lehre und Forschung an der Charité.“Das Architektenbüro Stefan Ludes Architekten hat in dem insgesamt 26.000 qm großen Gebäude die Anforderungen moderner Wissenschaft umgesetzt. Alle Gebäudeteile sind in Skelettbauweise konzipiert, so dass die Flexibilität der Grundrisse für unterschiedlichste Nutzungsvarianten gewährleistet ist. Mit der konsequenten Verwendung des Spaltklinkers für die klassische Lochfassade wird die Architektursprache der umgebenden Bebauung aufgenommen. Insbesondere korrespondiert das neue Bauwerk in Höhe und Kubatur mit dem benachbarten Gebäude der Max-Planck-Gesellschaft. Die Laboreinheiten sind, nach Instituten aufgeteilt, in allen drei Flügeln zu finden. „Mit dem hochmodernen Laborgebäude für Wissenschaftler und Studenten werden nicht nur exzellente Arbeits-, Lehr- und Lernbedingungen geschaffen, sondern auch architektonisch und städtebaulich Maßstäbe gesetzt“, betont Ingeborg Junge-Reyer, die Senatorin für Stadtentwicklung. „Der sechsgeschossige Klinkerneubau verwandelt die Freifläche vor der Klinik für Innere Medizin in einen geschlossenen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Durch diese städtebauliche Komposition gelingt es, die bisherige „Rückseite“ der Charité zum Stadtraum hin zu öffnen.“ Und auch Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. E. Jürgen Zöllner schaut mit diesem Neubau wieder optimistischer in eine erfolgreiche Zukunft der Universitätsklinik: "Unser Ziel ist es, die Exzellenz der Charite auf höchstem internationalen Niveau weiter auszubauen. An diesem Neubau zeigt sich die Verknüpfung zwischen großer Vergangenheit und den medizinischen Herausforderungen der Zukunft. Berlin nimmt seinen Auftrag, Wissenschaftsstandort für Forschung und Lehre zu sein, auch hier sehr konkret an. Die Ausbildung von künftigen Medizinern passt sich ein in die Offensive für mehr Studienplätze in dieser hochqualifizierenden Stadt."</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/signal_fuer_die_medizinische_ausbildung_von_morgen/" >Am Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin fällt heute der Startschuss für eines der ehrgeizigsten wissenschaftlichen Bauprojekte Berlins. Das Studium der Medizin in der Grundlagenmedizin soll ab 2012 für alle Studierenden der Charité am Campus Mitte zusammengeführt werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité, haben heute in feierlichem Rahmen den ersten Spatenstich gesetzt. Neben den Medizinstudenten werden in einem Teil des Gebäudes, dem Zentrum für Immun– und Neurowissenschaften, auch die Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters „Neurocure“ Platz finden. „Diese enge Integration von Lehre und Forschung ist einer der faszinierendsten Aspekte des Projektes“, erklärte Wowereit. „Ich bin sicher, dass von diesem Gebäude in Zukunft wichtige Impulse für die Gesundheitswirtschaft in Berlin ausgehen werden.“ „Mit diesem modernen Lehr- und Forschungsgebäude in unmittelbarer Nähe zur Krankenversorgung inmitten des historischen Charité-Campus entsteht ein einmaliges Ensemble, das sich mit den internationalen Plätzen der Spitzenmedizin messen kann“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, in seiner Begrüßung. „Wir werden hier eine echte Campus-Atmosphäre haben, in der die Studierenden auch schon früh an die Krankenversorgung herangeführt werden können.“ Auch die Dekanin Prof. Grüters-Kieslich sieht in dem Bau ein Signal für die Ausbildung von morgen. „Das Bauwerk mit Kosten von 86 Millionen Euro eröffnet eine neue Ära für die Lehre und Forschung an der Charité.“Das Architektenbüro Stefan Ludes Architekten hat in dem insgesamt 26.000 qm großen Gebäude die Anforderungen moderner Wissenschaft umgesetzt. Alle Gebäudeteile sind in Skelettbauweise konzipiert, so dass die Flexibilität der Grundrisse für unterschiedlichste Nutzungsvarianten gewährleistet ist. Mit der konsequenten Verwendung des Spaltklinkers für die klassische Lochfassade wird die Architektursprache der umgebenden Bebauung aufgenommen. Insbesondere korrespondiert das neue Bauwerk in Höhe und Kubatur mit dem benachbarten Gebäude der Max-Planck-Gesellschaft. Die Laboreinheiten sind, nach Instituten aufgeteilt, in allen drei Flügeln zu finden. „Mit dem hochmodernen Laborgebäude für Wissenschaftler und Studenten werden nicht nur exzellente Arbeits-, Lehr- und Lernbedingungen geschaffen, sondern auch architektonisch und städtebaulich Maßstäbe gesetzt“, betont Ingeborg Junge-Reyer, die Senatorin für Stadtentwicklung. „Der sechsgeschossige Klinkerneubau verwandelt die Freifläche vor der Klinik für Innere Medizin in einen geschlossenen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Durch diese städtebauliche Komposition gelingt es, die bisherige „Rückseite“ der Charité zum Stadtraum hin zu öffnen.“ Und auch Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. E. Jürgen Zöllner schaut mit diesem Neubau wieder optimistischer in eine erfolgreiche Zukunft der Universitätsklinik: "Unser Ziel ist es, die Exzellenz der Charite auf höchstem internationalen Niveau weiter auszubauen. An diesem Neubau zeigt sich die Verknüpfung zwischen großer Vergangenheit und den medizinischen Herausforderungen der Zukunft. Berlin nimmt seinen Auftrag, Wissenschaftsstandort für Forschung und Lehre zu sein, auch hier sehr konkret an. Die Ausbildung von künftigen Medizinern passt sich ein in die Offensive für mehr Studienplätze in dieser hochqualifizierenden Stadt."</content></entry><entry><title>Sonntagsvorlesung: Volksleiden Rückenschmerz</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_volksleiden_rueckenschmerz/" type="text/html" title="Sonntagsvorlesung: Volksleiden Rückenschmerz" hreflang="de"  /><updated>2009-09-23T10:06:53+02:00</updated><published>2009-09-23T10:06:53+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_volksleiden_rueckenschmerz/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_volksleiden_rueckenschmerz/" >Ein Ziehen in der Schulter, ein Stechen im Steiß – fast jeder hat es schon einmal erlebt. Die nächste Sonntagsvorlesung der Charité – Universitätsmedizin Berlin widmet sich der häufigsten Schmerzerkrankung in Deutschland – dem Rückenleiden. Achtzig Prozent der Bevölkerung werden mindestens einmal im Leben von Rückenschmerzen heimgesucht. Dr. Anett Reißhauer, Leiterin des Arbeitsbereichs Physikalische Medizin und Rehabilitation, geht der Frage nach, welche Ursachen der Schmerz haben kann und wie man ihm begegnet. Sie nennt besonders gefährdete Risikogruppen und Möglichkeiten der Prävention. Zudem erläutert sie, was zu tun ist, wenn erste Schmerzen auftreten. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Was tun, wenn der Rücken schmerzt?“ findet am 27. September, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/sonntagsvorlesung_volksleiden_rueckenschmerz/" >Ein Ziehen in der Schulter, ein Stechen im Steiß – fast jeder hat es schon einmal erlebt. Die nächste Sonntagsvorlesung der Charité – Universitätsmedizin Berlin widmet sich der häufigsten Schmerzerkrankung in Deutschland – dem Rückenleiden. Achtzig Prozent der Bevölkerung werden mindestens einmal im Leben von Rückenschmerzen heimgesucht. Dr. Anett Reißhauer, Leiterin des Arbeitsbereichs Physikalische Medizin und Rehabilitation, geht der Frage nach, welche Ursachen der Schmerz haben kann und wie man ihm begegnet. Sie nennt besonders gefährdete Risikogruppen und Möglichkeiten der Prävention. Zudem erläutert sie, was zu tun ist, wenn erste Schmerzen auftreten. Die Sonntagsvorlesung mit dem Titel „Was tun, wenn der Rücken schmerzt?“ findet am 27. September, um 11 Uhr im Großen Hörsaal des Bettenhochhauses, Luisenstraße 64, 10117 Berlin, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</content></entry><entry><title>Interkulturelles Fortbildungsprogramm für Gesundheitsberufe</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/interkulturelles_fortbildungsprogramm_fuer_gesundheitsberufe/" type="text/html" title="Interkulturelles Fortbildungsprogramm für Gesundheitsberufe" hreflang="de"  /><updated>2009-09-23T10:03:36+02:00</updated><published>2009-09-23T10:03:36+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/interkulturelles_fortbildungsprogramm_fuer_gesundheitsberufe/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/interkulturelles_fortbildungsprogramm_fuer_gesundheitsberufe/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin bietet jetzt unter dem Namen Charité International Academy (ChIA) ein interkulturelles Fortbildungsprogramm für die Gesundheitsbranche an. Am Mittwoch, den 30. September, präsentiert die Dekanin der Charité, Prof. Annette Grüters-Kieslich, das neue Projekt in der Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums am Campus Charité Mitte. Die Charité International Academy soll als bundesweit einzigartiges Bildungsangebot  ausländische und deutsche Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Wissenschaftler für den zunehmend globalisierten Bildungs- und Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen wappnen. Renommierte Referenten vermitteln sprachliche, soziale und organisatorische Kompetenzen mit interkulturellem Bezug. Geschult wird unter anderem die Fähigkeit, Vorträge auf internationalen Konferenzen zu halten. Zunehmend gefragt sind auch Fachkräfte, die mit Patienten aus anderen Kulturkreisen einfühlsam kommunizieren können. Intensivkurse zur medizinischen Fachsprache runden das Angebot ab. Kleine Gruppen garantieren eine intensive Lernatmosphäre. Auf Wunsch ist auch Einzelunterricht möglich. Die Kosten pro Kurs liegen zwischen 200 und 500 Euro. Die Präsentationsveranstaltung in der Hörsaalruine beginnt am Mittwoch, 30. September, um 17 Uhr. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/interkulturelles_fortbildungsprogramm_fuer_gesundheitsberufe/" >Die Charité – Universitätsmedizin Berlin bietet jetzt unter dem Namen Charité International Academy (ChIA) ein interkulturelles Fortbildungsprogramm für die Gesundheitsbranche an. Am Mittwoch, den 30. September, präsentiert die Dekanin der Charité, Prof. Annette Grüters-Kieslich, das neue Projekt in der Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums am Campus Charité Mitte. Die Charité International Academy soll als bundesweit einzigartiges Bildungsangebot  ausländische und deutsche Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Wissenschaftler für den zunehmend globalisierten Bildungs- und Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen wappnen. Renommierte Referenten vermitteln sprachliche, soziale und organisatorische Kompetenzen mit interkulturellem Bezug. Geschult wird unter anderem die Fähigkeit, Vorträge auf internationalen Konferenzen zu halten. Zunehmend gefragt sind auch Fachkräfte, die mit Patienten aus anderen Kulturkreisen einfühlsam kommunizieren können. Intensivkurse zur medizinischen Fachsprache runden das Angebot ab. Kleine Gruppen garantieren eine intensive Lernatmosphäre. Auf Wunsch ist auch Einzelunterricht möglich. Die Kosten pro Kurs liegen zwischen 200 und 500 Euro. Die Präsentationsveranstaltung in der Hörsaalruine beginnt am Mittwoch, 30. September, um 17 Uhr. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Klaus Wowereit kommt zum Spatenstich des neuen Forschungshauses</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klaus_wowereit_kommt_zum_spatenstich_des_neuen_forschungshauses/" type="text/html" title="Klaus Wowereit kommt zum Spatenstich des neuen Forschungshauses" hreflang="de"  /><updated>2009-09-21T14:27:44+02:00</updated><published>2009-09-21T14:27:44+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klaus_wowereit_kommt_zum_spatenstich_des_neuen_forschungshauses/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klaus_wowereit_kommt_zum_spatenstich_des_neuen_forschungshauses/" >Der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, wird am kommenden Freitag den ersten Spatenstich des Neubaus für die Vorklinik und das Zentrum für Immun- und Neurowissenschaften am Campus Charité Mitte setzen. Mit dem Neubau können die über die ganze Stadt verteilten Lehr- und Forschungsflächen aufgegeben werden. Der Bau wird ein architektonisches Spiegelbild zum benachbarten Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie. Er symbolisiert die enge Beziehung zwischen der Lehre und der Kooperation mit hervorragenden Forschungseinrichtungen an der Charité. Der Spatenstich mit anschließendem Fototermin findet am Freitag den 25. September von 13 bis 14 Uhr am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/klaus_wowereit_kommt_zum_spatenstich_des_neuen_forschungshauses/" >Der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, wird am kommenden Freitag den ersten Spatenstich des Neubaus für die Vorklinik und das Zentrum für Immun- und Neurowissenschaften am Campus Charité Mitte setzen. Mit dem Neubau können die über die ganze Stadt verteilten Lehr- und Forschungsflächen aufgegeben werden. Der Bau wird ein architektonisches Spiegelbild zum benachbarten Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie. Er symbolisiert die enge Beziehung zwischen der Lehre und der Kooperation mit hervorragenden Forschungseinrichtungen an der Charité. Der Spatenstich mit anschließendem Fototermin findet am Freitag den 25. September von 13 bis 14 Uhr am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Schlaganfall-Prävention wirkt nur bei Berlinerinnen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schlaganfall_praevention_wirkt_nur_bei_berlinerinnen/" type="text/html" title="Schlaganfall-Prävention wirkt nur bei Berlinerinnen" hreflang="de"  /><updated>2009-09-18T12:07:37+02:00</updated><published>2009-09-18T12:07:37+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schlaganfall_praevention_wirkt_nur_bei_berlinerinnen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schlaganfall_praevention_wirkt_nur_bei_berlinerinnen/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten jetzt zeigen, dass sich bei Berliner Frauen allein durch das Verteilen von Informationsmaterial zu den Warnzeichen des Schlaganfalls, die Zeit bis zum Erreichen der Klinik im Ernstfall, deutlich verkürzen lässt. Die Studie* entstand im Rahmen des Kompetenznetzes Schlaganfall gemeinsam mit dem Institut für Sozialmedizin und der Klinik für Neurologie der Charité. Die Forscher um Prof. Jacqueline Müller-Nordhorn teilten zufällig ausgewählte Einwohner Berliner Bezirke zwei Gruppen zu. Die erste Gruppe, insgesamt 75 000 Personen, erhielten Informationsmaterial zu den Anzeichen des Schlaganfalls wie plötzliche Lähmung, Gefühls-, Sprach-, Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Verbunden damit war der deutliche Hinweis, bei diesen Symptomen den Notruf 112 anzuwählen. Die zweite Gruppe, die so genannte Kontrollgruppe, erhielt keinerlei Aufklärung. Es zeigte sich, dass etwa 37 Prozent der informierten Frauen schnell genug in die Klinik kamen. Bei den angeschriebenen Männern ließ sich hingegen kein Unterschied zur Kontrollgruppe feststellen. Von ihnen kamen 31 Prozent rechtzeitig, um lebenslange Behinderungen zu vermeiden. „Das ist erneut ein Beleg dafür, dass in der Präventionsarbeit geschlechtsspezifische Ansätze notwendig sind“, sagt Prof. Müller-Nordhorn. „Männer können nicht mit den gleichen Methoden erreicht werden wie Frauen.“</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/schlaganfall_praevention_wirkt_nur_bei_berlinerinnen/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten jetzt zeigen, dass sich bei Berliner Frauen allein durch das Verteilen von Informationsmaterial zu den Warnzeichen des Schlaganfalls, die Zeit bis zum Erreichen der Klinik im Ernstfall, deutlich verkürzen lässt. Die Studie* entstand im Rahmen des Kompetenznetzes Schlaganfall gemeinsam mit dem Institut für Sozialmedizin und der Klinik für Neurologie der Charité. Die Forscher um Prof. Jacqueline Müller-Nordhorn teilten zufällig ausgewählte Einwohner Berliner Bezirke zwei Gruppen zu. Die erste Gruppe, insgesamt 75 000 Personen, erhielten Informationsmaterial zu den Anzeichen des Schlaganfalls wie plötzliche Lähmung, Gefühls-, Sprach-, Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Verbunden damit war der deutliche Hinweis, bei diesen Symptomen den Notruf 112 anzuwählen. Die zweite Gruppe, die so genannte Kontrollgruppe, erhielt keinerlei Aufklärung. Es zeigte sich, dass etwa 37 Prozent der informierten Frauen schnell genug in die Klinik kamen. Bei den angeschriebenen Männern ließ sich hingegen kein Unterschied zur Kontrollgruppe feststellen. Von ihnen kamen 31 Prozent rechtzeitig, um lebenslange Behinderungen zu vermeiden. „Das ist erneut ein Beleg dafür, dass in der Präventionsarbeit geschlechtsspezifische Ansätze notwendig sind“, sagt Prof. Müller-Nordhorn. „Männer können nicht mit den gleichen Methoden erreicht werden wie Frauen.“</content></entry><entry><title>Haben wir die Viren der Neuen Grippe global im Griff?</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/haben_wir_die_viren_der_neuen_grippe_global_im_griff/" type="text/html" title="Haben wir die Viren der Neuen Grippe global im Griff?" hreflang="de"  /><updated>2009-09-18T12:02:10+02:00</updated><published>2009-09-18T12:02:10+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/haben_wir_die_viren_der_neuen_grippe_global_im_griff/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/haben_wir_die_viren_der_neuen_grippe_global_im_griff/" >Wie bedrohlich kann die Influenza A/H1N1, auch Neue Grippe genannt, tatsächlich werden? Welche Schutzmaßnahmen und Impfaktionen können helfen? Und wie gut ist Deutschland auf eine eventuelle Pandemie vorbereitet? Diese und weitere Fragen werden in der Podiumsdiskussion „Pandemie und Pandemie-Bekämpfung – Wenn Viren sich globalisieren“ mit hochrangigen Gesundheitsexperten diskutiert. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, und Prof. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts Berlin, sind Teil dieses Podiums. Die Moderation übernimmt Prof. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit und Vorsitzender der Stiftung Charité. „Pandemien sind eine Herausforderung dieses Jahrtausends“, sagt Prof. Detlev Ganten. „Daher sind nationale und internationale Pandemiestrategien auch eines der Hauptthemen auf dem Summit im Oktober“. Die Podiumsdiskussion findet am Montag den 21. September um 19.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin e.V, An der Urania 17, 10787 Berlin. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/haben_wir_die_viren_der_neuen_grippe_global_im_griff/" >Wie bedrohlich kann die Influenza A/H1N1, auch Neue Grippe genannt, tatsächlich werden? Welche Schutzmaßnahmen und Impfaktionen können helfen? Und wie gut ist Deutschland auf eine eventuelle Pandemie vorbereitet? Diese und weitere Fragen werden in der Podiumsdiskussion „Pandemie und Pandemie-Bekämpfung – Wenn Viren sich globalisieren“ mit hochrangigen Gesundheitsexperten diskutiert. Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, und Prof. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts Berlin, sind Teil dieses Podiums. Die Moderation übernimmt Prof. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit und Vorsitzender der Stiftung Charité. „Pandemien sind eine Herausforderung dieses Jahrtausends“, sagt Prof. Detlev Ganten. „Daher sind nationale und internationale Pandemiestrategien auch eines der Hauptthemen auf dem Summit im Oktober“. Die Podiumsdiskussion findet am Montag den 21. September um 19.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin e.V, An der Urania 17, 10787 Berlin. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen.</content></entry><entry><title>Wie Nervenzellen Informationen übertragen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_nervenzellen_informationen_uebertragen/" type="text/html" title="Wie Nervenzellen Informationen übertragen" hreflang="de"  /><updated>2009-09-18T09:49:14+02:00</updated><published>2009-09-18T09:49:14+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_nervenzellen_informationen_uebertragen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_nervenzellen_informationen_uebertragen/" >Forschern der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist es jetzt gelungen, einen neuen Mechanismus zu entschlüsseln, der bei der Informationsvermittlung im Gehirn auf Zellebene eine wichtige Rolle spielt. Die Arbeitsgruppe um Prof. Robert Nitsch, Direktor des Instituts für Zell- und Neurobiologie am Campus Charité Mitte, beschreibt in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals CELL*, dass am Prozess der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen auf molekularer Ebene bioaktive Fette beteiligt sind, und welche zentrale Rolle dabei das Protein PRG-1 einnimmt. Fettmoleküle werden als bioaktiv bezeichnet, wenn sie die Signalfunktion zwischen den Zellen übernehmen. Synapsen bilden die Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen. Allein im menschlichen Gehirn befinden sich Trilliarden davon. An diesen Stellen werden Reize von einer Nervenzelle zur anderen weitergegeben. Als Signalübermittler dienen so genannte Neurotransmitter. Davon gibt es verschiedene Arten, einer der wichtigsten ist das Molekül Glutamat. Ein Mangel an Glutamat führt zu eingeschränkter Hirnleistung, eine zu hohe Konzentration hingegen löst epileptische Anfälle aus. Das Team um Prof. Nitsch fand heraus, dass die für die jeweilige Situation richtige Menge an Glutamat durch bioaktive Fettmoleküle, wie die Lysophosphatsäure geregelt werden kann. Dieser Mechanismus wird wiederum vom Protein PRG-1 gesteuert, indem es die Menge der Lysophosphatsäure im Gehirn kontrolliert. Die wichtige Rolle des Proteins PRG-1 konnten die Wissenschaftler erstmals im Mausversuch beobachten. Durch eine genetische Veränderung des Erbmaterials stellten sie bei den Mäusen gezielt die Produktion des Proteins PRG-1 ab. In der Folge stieg das Erregungsniveau an den Schnittstellen der Nervenzellen, den Synapsen, stark an. Es kam zu Krampfanfällen. Daraufhin führten die Forscher den Zellen das Protein PRG-1 noch während der Embryonalzeit im Uterus des Muttertieres wieder zu. So konnte das Erregungsniveau wieder normalisiert werden. Fazit: Das Protein PRG-1 steuert und kontrolliert die Reize zwischen den Synapsen. Bioaktive Fette wie die Lysophosphatsäure wurden bisher hauptsächlich mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Entstehung von Krebs in Zusammenhang gebracht. Jetzt konnte das Team um Prof. Nitsch zeigen, dass diese Stoffe auch im Gehirn eine Rolle spielen und PRG-1 die Ausschüttung der Lysophosphatsäure kontrolliert. „Die Erkenntnis, dass die Steuerung der Synapsen von bioaktiven Fetten übernommen wird, eröffnet ein neues Verständnis der Synapsenfunktion“, sagt Prof. Nitsch. Daraus könnten sich neue Therapieansätze bei Erkrankungen, die auf einer Fehlfunktion der Synapsen beruhen, wie beispielsweise Epilepsie, ergeben. Erste Studien sollen jetzt zeigen, ob sich die Erkenntnisse des Tierversuchs auf den Menschen übertragen lassen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_nervenzellen_informationen_uebertragen/" >Forschern der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist es jetzt gelungen, einen neuen Mechanismus zu entschlüsseln, der bei der Informationsvermittlung im Gehirn auf Zellebene eine wichtige Rolle spielt. Die Arbeitsgruppe um Prof. Robert Nitsch, Direktor des Instituts für Zell- und Neurobiologie am Campus Charité Mitte, beschreibt in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals CELL*, dass am Prozess der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen auf molekularer Ebene bioaktive Fette beteiligt sind, und welche zentrale Rolle dabei das Protein PRG-1 einnimmt. Fettmoleküle werden als bioaktiv bezeichnet, wenn sie die Signalfunktion zwischen den Zellen übernehmen. Synapsen bilden die Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen. Allein im menschlichen Gehirn befinden sich Trilliarden davon. An diesen Stellen werden Reize von einer Nervenzelle zur anderen weitergegeben. Als Signalübermittler dienen so genannte Neurotransmitter. Davon gibt es verschiedene Arten, einer der wichtigsten ist das Molekül Glutamat. Ein Mangel an Glutamat führt zu eingeschränkter Hirnleistung, eine zu hohe Konzentration hingegen löst epileptische Anfälle aus. Das Team um Prof. Nitsch fand heraus, dass die für die jeweilige Situation richtige Menge an Glutamat durch bioaktive Fettmoleküle, wie die Lysophosphatsäure geregelt werden kann. Dieser Mechanismus wird wiederum vom Protein PRG-1 gesteuert, indem es die Menge der Lysophosphatsäure im Gehirn kontrolliert. Die wichtige Rolle des Proteins PRG-1 konnten die Wissenschaftler erstmals im Mausversuch beobachten. Durch eine genetische Veränderung des Erbmaterials stellten sie bei den Mäusen gezielt die Produktion des Proteins PRG-1 ab. In der Folge stieg das Erregungsniveau an den Schnittstellen der Nervenzellen, den Synapsen, stark an. Es kam zu Krampfanfällen. Daraufhin führten die Forscher den Zellen das Protein PRG-1 noch während der Embryonalzeit im Uterus des Muttertieres wieder zu. So konnte das Erregungsniveau wieder normalisiert werden. Fazit: Das Protein PRG-1 steuert und kontrolliert die Reize zwischen den Synapsen. Bioaktive Fette wie die Lysophosphatsäure wurden bisher hauptsächlich mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Entstehung von Krebs in Zusammenhang gebracht. Jetzt konnte das Team um Prof. Nitsch zeigen, dass diese Stoffe auch im Gehirn eine Rolle spielen und PRG-1 die Ausschüttung der Lysophosphatsäure kontrolliert. „Die Erkenntnis, dass die Steuerung der Synapsen von bioaktiven Fetten übernommen wird, eröffnet ein neues Verständnis der Synapsenfunktion“, sagt Prof. Nitsch. Daraus könnten sich neue Therapieansätze bei Erkrankungen, die auf einer Fehlfunktion der Synapsen beruhen, wie beispielsweise Epilepsie, ergeben. Erste Studien sollen jetzt zeigen, ob sich die Erkenntnisse des Tierversuchs auf den Menschen übertragen lassen.</content></entry><entry><title>Künstlerische Weltreise auf der Intensivstation</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kuenstlerische_weltreise_auf_der_intensivstation/" type="text/html" title="Künstlerische Weltreise auf der Intensivstation" hreflang="de"  /><updated>2009-09-09T15:27:38+02:00</updated><published>2009-09-09T15:27:38+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kuenstlerische_weltreise_auf_der_intensivstation/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kuenstlerische_weltreise_auf_der_intensivstation/" >Die Kinder-Intensivstation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist in den letzten Tagen fast zu einem „fliegenden Krankenhaus“ geworden. Fünf Künstlerinnen und Künstler bemalten die Zimmer der schwer kranken Kinder mit Motiven aus verschiedenen Kontinenten. Die Kosten für die Aktion, die sich auf etwa 40 000 Euro belaufen, trägt die Schweizerische Anouk-Stiftung. Sie hat dafür Spendengelder einer griechischen Reederei erhalten. In der Kinder-Intensivstation am Campus Virchow-Klinikum werden pro Jahr 800 bis 1000 Kinder nach großen Eingriffen wie Transplantationen oder schweren Infektionen behandelt. Sie können in den Zimmern und Fluren der Station nun anstelle kahler, weißer Wände auf phantasievoll gestaltete Landschafts- und Tiermotive aus Griechenland, Ägypten oder Indien blicken. Die Pflegekräfte der Station hatten sich bei der Anouk-Stiftung um das Projekt beworben. Sie erhoffen sich von den Bildern eine beruhigende Wirkung auf die kleinen Patienten. Am Freitag, den 11. September, um 11.30 Uhr wird Prof. Felix Berger, Direktor der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Kardiologie, die Künstler feierlich verabschieden. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Station 25i am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13535 Berlin, statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/kuenstlerische_weltreise_auf_der_intensivstation/" >Die Kinder-Intensivstation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist in den letzten Tagen fast zu einem „fliegenden Krankenhaus“ geworden. Fünf Künstlerinnen und Künstler bemalten die Zimmer der schwer kranken Kinder mit Motiven aus verschiedenen Kontinenten. Die Kosten für die Aktion, die sich auf etwa 40 000 Euro belaufen, trägt die Schweizerische Anouk-Stiftung. Sie hat dafür Spendengelder einer griechischen Reederei erhalten. In der Kinder-Intensivstation am Campus Virchow-Klinikum werden pro Jahr 800 bis 1000 Kinder nach großen Eingriffen wie Transplantationen oder schweren Infektionen behandelt. Sie können in den Zimmern und Fluren der Station nun anstelle kahler, weißer Wände auf phantasievoll gestaltete Landschafts- und Tiermotive aus Griechenland, Ägypten oder Indien blicken. Die Pflegekräfte der Station hatten sich bei der Anouk-Stiftung um das Projekt beworben. Sie erhoffen sich von den Bildern eine beruhigende Wirkung auf die kleinen Patienten. Am Freitag, den 11. September, um 11.30 Uhr wird Prof. Felix Berger, Direktor der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Kardiologie, die Künstler feierlich verabschieden. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Station 25i am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13535 Berlin, statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Weniger Strahlen, besserer Durchblick</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_strahlen_besserer_durchblick/" type="text/html" title="Weniger Strahlen, besserer Durchblick" hreflang="de"  /><updated>2009-09-09T11:48:59+02:00</updated><published>2009-09-09T11:48:59+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_strahlen_besserer_durchblick/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_strahlen_besserer_durchblick/" >Bald könnte es eine Alternative zur Herzkatheter-Untersuchung geben: Eine Studie des Instituts für Radiologie am Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gezeigt, dass moderne Computertomographie-Geräte (CT) für die Diagnose von Verengungen der Herzkranzarterien ebenso geeignet sind. Für viele Patienten ist das eine gute Nachricht, denn die herkömmliche Untersuchung, bei der ein dünner Schlauch durch eine Arterie von der Leiste bis in Herz geschoben wird, erzeugt oft beträchtliches Unbehagen. Die Studie wird in der aktuellen Ausgabe der US-Fachzeitschrift Circulation* vorgestellt. "Wir haben festgestellt, dass sich behandlungsbedürftige Verengungen im CT ähnlich exakt erkennen lassen, wie mit dem Herzkatheter", resümiert Studienkoordinator Privatdozent Dr. Marc Dewey. Diese Verengungen, auch als koronare Herzkrankheit bekannt, sind in Amerika und Mitteleuropa die Todesursache Nummer eins. Bei der Computertomographie rechnet ein Computer aus verschiedenen Richtungen aufgenommene Röntgenaufnahmen zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Um das zu ermöglichen, wird den Patienten vorher ein Röntgen-Kontrastmittel gespritzt. Bei herkömmlichen CT-Geräten ist die Strahlenbelastung dabei relativ hoch. Das Team von der Charité erzielte seine Ergebnisse jedoch mit einem modernen 320-Schicht-CT. Dieses grenzt den zu untersuchenden Bereich exakter ein und vermeidet überlappende Aufnahmen. Dadurch wird die Strahlenbelastung um bis zu 75 Prozent reduziert. Zwischen März und Oktober 2008 wurden insgesamt 30 Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit untersucht und die Ergebnisse  beider Methoden verglichen. "Die Patienten in der Studie empfanden die Computertomographie als angenehmer und schmerzärmer", berichtet Dewey. Sie dauerte außerdem nur gut zwanzig Minuten, während die Herzkatheter-Untersuchung bis zu einer Stunde in Anspruch nahm. Bei vergleichbarer Genauigkeit bestehen daher große Vorteile in der Diagnose mit den modernen CT. Um die bisherigen Ergebnisse zu untermauern, plant das Institut für Radiologie gemeinsam mit Universitätskliniken in den USA, Japan, Brasilien und Kanada eine mehrjährige Anschlussstudie mit mehr als 400 Patienten.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/weniger_strahlen_besserer_durchblick/" >Bald könnte es eine Alternative zur Herzkatheter-Untersuchung geben: Eine Studie des Instituts für Radiologie am Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gezeigt, dass moderne Computertomographie-Geräte (CT) für die Diagnose von Verengungen der Herzkranzarterien ebenso geeignet sind. Für viele Patienten ist das eine gute Nachricht, denn die herkömmliche Untersuchung, bei der ein dünner Schlauch durch eine Arterie von der Leiste bis in Herz geschoben wird, erzeugt oft beträchtliches Unbehagen. Die Studie wird in der aktuellen Ausgabe der US-Fachzeitschrift Circulation* vorgestellt. "Wir haben festgestellt, dass sich behandlungsbedürftige Verengungen im CT ähnlich exakt erkennen lassen, wie mit dem Herzkatheter", resümiert Studienkoordinator Privatdozent Dr. Marc Dewey. Diese Verengungen, auch als koronare Herzkrankheit bekannt, sind in Amerika und Mitteleuropa die Todesursache Nummer eins. Bei der Computertomographie rechnet ein Computer aus verschiedenen Richtungen aufgenommene Röntgenaufnahmen zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Um das zu ermöglichen, wird den Patienten vorher ein Röntgen-Kontrastmittel gespritzt. Bei herkömmlichen CT-Geräten ist die Strahlenbelastung dabei relativ hoch. Das Team von der Charité erzielte seine Ergebnisse jedoch mit einem modernen 320-Schicht-CT. Dieses grenzt den zu untersuchenden Bereich exakter ein und vermeidet überlappende Aufnahmen. Dadurch wird die Strahlenbelastung um bis zu 75 Prozent reduziert. Zwischen März und Oktober 2008 wurden insgesamt 30 Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit untersucht und die Ergebnisse  beider Methoden verglichen. "Die Patienten in der Studie empfanden die Computertomographie als angenehmer und schmerzärmer", berichtet Dewey. Sie dauerte außerdem nur gut zwanzig Minuten, während die Herzkatheter-Untersuchung bis zu einer Stunde in Anspruch nahm. Bei vergleichbarer Genauigkeit bestehen daher große Vorteile in der Diagnose mit den modernen CT. Um die bisherigen Ergebnisse zu untermauern, plant das Institut für Radiologie gemeinsam mit Universitätskliniken in den USA, Japan, Brasilien und Kanada eine mehrjährige Anschlussstudie mit mehr als 400 Patienten.</content></entry><entry><title>Charité bringt Allgemeinmediziner und Internisten auf den neuesten Stand</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bringt_allgemeinmediziner_auf_den_neuesten_stand/" type="text/html" title="Charité bringt Allgemeinmediziner und Internisten auf den neuesten Stand" hreflang="de"  /><updated>2009-09-04T09:36:13+02:00</updated><published>2009-09-04T09:36:13+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bringt_allgemeinmediziner_auf_den_neuesten_stand/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bringt_allgemeinmediziner_auf_den_neuesten_stand/" >Zum dritten Mal findet vom 10. bis 12. September in Berlin das Charité Fortbildungsforum im Rahmen des  57. Ärztekongresses statt. Veranstalter sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Kongressgesellschaft für ärztliche Fortbildung. Das Programm richtet sich besonders an Allgemeinmediziner und Internisten. „Unser Ziel ist es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für die niedergelassenen Kollegen aufzubereiten“, erläutert Kongress-Präsident Prof. Jürgen Scholze, Direktor der Medizinischen Poliklinik am Campus Charité Mitte. „Dabei achten wir besonders auf eine hohe Praxisrelevanz.“ Auch medikamentöse Neueinführungen werden vorgestellt.  Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht ein umfangreiches Programm zur Verfügung, das von Experten der Charité und externen Referenten gemeinsam gestaltet wird. 177 Vorträge widmen sich dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin: Ob Tumorerkrankungen, Rheuma, Bluthochdruck oder Neurodermitis – es gibt nahezu kein Erkrankungsbild, zu dem die Hausärzte und Internisten hier keine neuen Impulse bekommen können. Auch naturheilkundliche Ansätzen wie die Phytotherapie und Akupunktur sind Themen auf dem Kongress. Zusätzlich können die Besucher ihr Zertifizierungs-Fortbildungskonto aufbessern: Das Workshopangebot beschäftigt sich zum Beispiel mit Reanimation, verschiedenen Ultraschallverfahren und Lungenfunktions-Diagnostik. Ein besonderes Anliegen ist den Veranstaltern dabei der Erfahrungsaustausch zwischen den niedergelassenen und den stationär tätigen Medizinern. Doch das Fortbildungsforum hat nicht nur Ärzte sondern auch andere Berufsgruppen im Blick. Zeitgleich zum Kongress finden das 16. Physiotherapieforum des Zentralverbandes für Physiotherapeuten und Krankengymnasten, der 41. Deutsche zahnärztliche Fortbildungskongress sowie die Hypertonie-Akademie der DHL 2009 zur Fortbildung für den Hypertensiologen statt.   Tagungsort für alle Veranstaltungen ist das Lehrgebäude am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/charite_bringt_allgemeinmediziner_auf_den_neuesten_stand/" >Zum dritten Mal findet vom 10. bis 12. September in Berlin das Charité Fortbildungsforum im Rahmen des  57. Ärztekongresses statt. Veranstalter sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Kongressgesellschaft für ärztliche Fortbildung. Das Programm richtet sich besonders an Allgemeinmediziner und Internisten. „Unser Ziel ist es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für die niedergelassenen Kollegen aufzubereiten“, erläutert Kongress-Präsident Prof. Jürgen Scholze, Direktor der Medizinischen Poliklinik am Campus Charité Mitte. „Dabei achten wir besonders auf eine hohe Praxisrelevanz.“ Auch medikamentöse Neueinführungen werden vorgestellt.  Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht ein umfangreiches Programm zur Verfügung, das von Experten der Charité und externen Referenten gemeinsam gestaltet wird. 177 Vorträge widmen sich dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin: Ob Tumorerkrankungen, Rheuma, Bluthochdruck oder Neurodermitis – es gibt nahezu kein Erkrankungsbild, zu dem die Hausärzte und Internisten hier keine neuen Impulse bekommen können. Auch naturheilkundliche Ansätzen wie die Phytotherapie und Akupunktur sind Themen auf dem Kongress. Zusätzlich können die Besucher ihr Zertifizierungs-Fortbildungskonto aufbessern: Das Workshopangebot beschäftigt sich zum Beispiel mit Reanimation, verschiedenen Ultraschallverfahren und Lungenfunktions-Diagnostik. Ein besonderes Anliegen ist den Veranstaltern dabei der Erfahrungsaustausch zwischen den niedergelassenen und den stationär tätigen Medizinern. Doch das Fortbildungsforum hat nicht nur Ärzte sondern auch andere Berufsgruppen im Blick. Zeitgleich zum Kongress finden das 16. Physiotherapieforum des Zentralverbandes für Physiotherapeuten und Krankengymnasten, der 41. Deutsche zahnärztliche Fortbildungskongress sowie die Hypertonie-Akademie der DHL 2009 zur Fortbildung für den Hypertensiologen statt.   Tagungsort für alle Veranstaltungen ist das Lehrgebäude am Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin.</content></entry><entry><title>Operationen sicherer machen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/operationen_sicherer_machen/" type="text/html" title="Operationen sicherer machen" hreflang="de"  /><updated>2009-09-02T13:27:13+02:00</updated><published>2009-09-02T13:27:13+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/operationen_sicherer_machen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/operationen_sicherer_machen/" >Mediziner der Charité – Universitätsmedizin Berlin informieren im Rahmen einer Pressekonferenz vorab über die Highlights des Hauptstadtkongresses der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Der Kongress findet vom 17. bis 19. September in Berlin statt. Tagungspräsidentin Prof. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité, beantwortet gemeinsam mit ihren Kollegen folgende Fragen: Mit welchen Maßnahmen können Bewusstseinsstörungen nach Operationen verhindert werden? Ist es möglich Depressionen, Alkoholabhängigkeit oder Angsterkrankungen vor einer Operation systematisch zu erkennen, um Komplikationen vorzubeugen? Wie erhöhen Anästhesisten die Patientensicherheit? Zudem wird die Aktion „Saubere Hände“ vorgestellt, deren bundesweite Koordination in den Händen der Charité liegt. Hier geht es darum, die Zahl der Infektionen mit Krankenhaus-Keimen durch verbesserte Desinfektion der Hände zu minimieren. Die Pressekonferenz findet am Montag, den 7. September von 11 bis 12 Uhr im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/operationen_sicherer_machen/" >Mediziner der Charité – Universitätsmedizin Berlin informieren im Rahmen einer Pressekonferenz vorab über die Highlights des Hauptstadtkongresses der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Der Kongress findet vom 17. bis 19. September in Berlin statt. Tagungspräsidentin Prof. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité, beantwortet gemeinsam mit ihren Kollegen folgende Fragen: Mit welchen Maßnahmen können Bewusstseinsstörungen nach Operationen verhindert werden? Ist es möglich Depressionen, Alkoholabhängigkeit oder Angsterkrankungen vor einer Operation systematisch zu erkennen, um Komplikationen vorzubeugen? Wie erhöhen Anästhesisten die Patientensicherheit? Zudem wird die Aktion „Saubere Hände“ vorgestellt, deren bundesweite Koordination in den Händen der Charité liegt. Hier geht es darum, die Zahl der Infektionen mit Krankenhaus-Keimen durch verbesserte Desinfektion der Hände zu minimieren. Die Pressekonferenz findet am Montag, den 7. September von 11 bis 12 Uhr im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.</content></entry><entry><title>Wie Hirnzustände das Lernen beeinflussen</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_hirnzustaende_das_lernen_beeinflussen/" type="text/html" title="Wie Hirnzustände das Lernen beeinflussen" hreflang="de"  /><updated>2009-09-02T13:24:45+02:00</updated><published>2009-09-02T13:24:45+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_hirnzustaende_das_lernen_beeinflussen/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_hirnzustaende_das_lernen_beeinflussen/" >Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert einen neuen Forschungsverbund, der von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität koordiniert wird, in den nächsten fünf Jahren mit 2,5 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative „Bernstein Fokus: Neuronale Grundlagen des Lernens“ unterstützt. Ziel des Vorhabens, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Lübeck, Bochum und Leipzig beteiligt sind, ist die Verbesserung der Lernfähigkeit nach einem Schlaganfall oder einer Hirnstörung wie zum Beispiel Demenz. Die Forscher untersuchen, welche Hirnzustände das Lernen beeinflussen. Wenn der Mensch etwas lernt, senden große Gruppen von Zellen gleichzeitig Impulse aus. Diese verursachen Schwingungen – in der Fachsprache Oszillationen genannt – die mit verschiedenen Methoden gemessen werden können. Sie spielen beim Lernen und Erinnern eine wichtige Rolle. Bei Krankheiten wie Demenz sind die Oszillationen in bestimmten Hirnbereichen verändert.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/wie_hirnzustaende_das_lernen_beeinflussen/" >Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert einen neuen Forschungsverbund, der von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität koordiniert wird, in den nächsten fünf Jahren mit 2,5 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative „Bernstein Fokus: Neuronale Grundlagen des Lernens“ unterstützt. Ziel des Vorhabens, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Lübeck, Bochum und Leipzig beteiligt sind, ist die Verbesserung der Lernfähigkeit nach einem Schlaganfall oder einer Hirnstörung wie zum Beispiel Demenz. Die Forscher untersuchen, welche Hirnzustände das Lernen beeinflussen. Wenn der Mensch etwas lernt, senden große Gruppen von Zellen gleichzeitig Impulse aus. Diese verursachen Schwingungen – in der Fachsprache Oszillationen genannt – die mit verschiedenen Methoden gemessen werden können. Sie spielen beim Lernen und Erinnern eine wichtige Rolle. Bei Krankheiten wie Demenz sind die Oszillationen in bestimmten Hirnbereichen verändert.</content></entry><entry><title>Depressionsbehandlung per Hirnstimulation – Patienten gesucht</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/depressionsbehandlung_per_hirnstimulation_patienten_gesucht/" type="text/html" title="Depressionsbehandlung per Hirnstimulation – Patienten gesucht" hreflang="de"  /><updated>2009-09-02T13:20:40+02:00</updated><published>2009-09-02T13:20:40+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/depressionsbehandlung_per_hirnstimulation_patienten_gesucht/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/depressionsbehandlung_per_hirnstimulation_patienten_gesucht/" >Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine wissenschaftliche Studie zur Behandlung schwerer Depressionen. Für Patienten, bei denen vorherige Behandlungen mit Antidepressiva oder Elektrokrampftherapie nicht erfolgreich waren, haben die Forscher ein neues Behandlungsverfahren entwickelt. Dabei werden den Kranken im Rahmen einer Operation Elektroden eingesetzt, die eine bestimmte Hirnregion stimulieren. Die Aktivität dieser Region, des so genannten anterioren cingulären Cortex, ist bei depressiven Patienten gestört und soll dadurch normalisiert werden. Die Methode wurde ursprünglich für Patienten mit Bewegungsstörungen entwickelt und wird beispielsweise in der Parkinsontherapie angewendet. Für den Klinkaufenthalt nach der Operation sollten die Teilnehmer mindestens zehn Tage einplanen. In folgenden zwölf Wochen werden sie einmal wöchentlich, bis zum sechsten Monat danach einmal monatlich, untersucht.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/depressionsbehandlung_per_hirnstimulation_patienten_gesucht/" >Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine wissenschaftliche Studie zur Behandlung schwerer Depressionen. Für Patienten, bei denen vorherige Behandlungen mit Antidepressiva oder Elektrokrampftherapie nicht erfolgreich waren, haben die Forscher ein neues Behandlungsverfahren entwickelt. Dabei werden den Kranken im Rahmen einer Operation Elektroden eingesetzt, die eine bestimmte Hirnregion stimulieren. Die Aktivität dieser Region, des so genannten anterioren cingulären Cortex, ist bei depressiven Patienten gestört und soll dadurch normalisiert werden. Die Methode wurde ursprünglich für Patienten mit Bewegungsstörungen entwickelt und wird beispielsweise in der Parkinsontherapie angewendet. Für den Klinkaufenthalt nach der Operation sollten die Teilnehmer mindestens zehn Tage einplanen. In folgenden zwölf Wochen werden sie einmal wöchentlich, bis zum sechsten Monat danach einmal monatlich, untersucht.</content></entry><entry><title>„Denkraum Suizid“ – Ausstellung auf dem Campus Mitte</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/denkraum_suizid_ausstellung_auf_dem_campus_mitte/" type="text/html" title="„Denkraum Suizid“ – Ausstellung auf dem Campus Mitte" hreflang="de"  /><updated>2009-09-02T13:13:22+02:00</updated><published>2009-09-02T13:13:22+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/denkraum_suizid_ausstellung_auf_dem_campus_mitte/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/denkraum_suizid_ausstellung_auf_dem_campus_mitte/" >Kunst unter freiem Himmel: Auf dem Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind vom 10. September bis zum 9. Oktober 2009 Arbeiten zum Thema Suizid zu sehen. Im Rahmen der Initiative „Denkraum Suizid“ werden rund um das Berliner Medizinhistorische Museum (BMM) künstlerische Installationen, Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Texte ausgestellt, die sich mit dieser sensiblen Materie beschäftigen. Das Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin will durch unterschiedliche Aktionen auf das Thema Suizid aufmerksam machen. Ziel ist es, die Selbsttötung als alltägliches Phänomen zu durchleuchten und zu einer offenen Debatte anzuregen. Außerdem werden konkrete Hilfsangebote vorgestellt, die durch Vorträge und Gesprächsrunden ergänzt werden. Das Projekt wird unter anderem unterstützt vom Berliner Medizinhistorischen Museum und dem Berliner Bündnis gegen Depressionen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/denkraum_suizid_ausstellung_auf_dem_campus_mitte/" >Kunst unter freiem Himmel: Auf dem Campus Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind vom 10. September bis zum 9. Oktober 2009 Arbeiten zum Thema Suizid zu sehen. Im Rahmen der Initiative „Denkraum Suizid“ werden rund um das Berliner Medizinhistorische Museum (BMM) künstlerische Installationen, Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Texte ausgestellt, die sich mit dieser sensiblen Materie beschäftigen. Das Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin will durch unterschiedliche Aktionen auf das Thema Suizid aufmerksam machen. Ziel ist es, die Selbsttötung als alltägliches Phänomen zu durchleuchten und zu einer offenen Debatte anzuregen. Außerdem werden konkrete Hilfsangebote vorgestellt, die durch Vorträge und Gesprächsrunden ergänzt werden. Das Projekt wird unter anderem unterstützt vom Berliner Medizinhistorischen Museum und dem Berliner Bündnis gegen Depressionen.</content></entry><entry><title>Robert-Koch Forum an Stiftung verkauft</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/robert_koch_forum_an_stiftung_verkauft/" type="text/html" title="Robert-Koch Forum an Stiftung verkauft" hreflang="de"  /><updated>2009-08-28T13:36:57+02:00</updated><published>2009-08-28T13:36:57+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/robert_koch_forum_an_stiftung_verkauft/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/robert_koch_forum_an_stiftung_verkauft/" >Das historische Robert-Koch-Forum in der Berliner Dorotheenstraße bekommt einen neuen Eigentümer. Der Liegenschaftsfonds hat den Kaufvertrag für das Gebäude unterzeichnet, und das Abgeordnetenhaus von Berlin hat dem Verkauf zugestimmt. Das Ensemble wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Naturwissenschaftler der Humboldt-Universität erbaut und ging später in den Besitz der Charité – Universitätsmedizin Berlin über. Hier verkündete Robert Koch die Entdeckung der Tuberkuloseerreger, für die der Charité-Wissenschaftler später mit dem Nobelpreis geehrt wurde.  Käufer des Ensembles ist die Arcadia Berlin Stiftung gGmbH, eine Schwesterstiftung des gemeinnützigen Arcadia Fund in London. Die Charité kann das Gebäude noch bis September 2012 mietfrei für hochrangige wissenschaftliche Projekte der Exzellenz-Initiative nutzen. Danach will die Arcadia Berlin Stiftung das Robert-Koch Forum ebenfalls für akademische Zwecke zur Verfügung stellen.  „Damit haben wir eine wissenschaftsnahe Nutzung dieses traditionsreichen Ensembles gesichert und einen weiteren Schritt zur Konzentration der Charité an den drei Campi erreicht“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Zusätzlich sei es gelungen, mit der Familie Rausing eine weitere namhafte europäische Stifterfamilie zu einem Engagement in Berlin zu bewegen.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/robert_koch_forum_an_stiftung_verkauft/" >Das historische Robert-Koch-Forum in der Berliner Dorotheenstraße bekommt einen neuen Eigentümer. Der Liegenschaftsfonds hat den Kaufvertrag für das Gebäude unterzeichnet, und das Abgeordnetenhaus von Berlin hat dem Verkauf zugestimmt. Das Ensemble wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Naturwissenschaftler der Humboldt-Universität erbaut und ging später in den Besitz der Charité – Universitätsmedizin Berlin über. Hier verkündete Robert Koch die Entdeckung der Tuberkuloseerreger, für die der Charité-Wissenschaftler später mit dem Nobelpreis geehrt wurde.  Käufer des Ensembles ist die Arcadia Berlin Stiftung gGmbH, eine Schwesterstiftung des gemeinnützigen Arcadia Fund in London. Die Charité kann das Gebäude noch bis September 2012 mietfrei für hochrangige wissenschaftliche Projekte der Exzellenz-Initiative nutzen. Danach will die Arcadia Berlin Stiftung das Robert-Koch Forum ebenfalls für akademische Zwecke zur Verfügung stellen.  „Damit haben wir eine wissenschaftsnahe Nutzung dieses traditionsreichen Ensembles gesichert und einen weiteren Schritt zur Konzentration der Charité an den drei Campi erreicht“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Zusätzlich sei es gelungen, mit der Familie Rausing eine weitere namhafte europäische Stifterfamilie zu einem Engagement in Berlin zu bewegen.</content></entry><entry><title>Molekularer Schalter für Herzschwäche entdeckt</title><link rel="alternate" href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/molekularer_schalter_fuer_herzschwaeche_entdeckt/" type="text/html" title="Molekularer Schalter für Herzschwäche entdeckt" hreflang="de"  /><updated>2009-08-26T09:08:53+02:00</updated><published>2009-08-26T09:08:53+02:00</published><id>http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/molekularer_schalter_fuer_herzschwaeche_entdeckt/</id><author><name>Charité-Redaktion</name><email>webmaster@charite.de</email></author><rights>© Charité - Universitätsmedizin</rights><summary type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/molekularer_schalter_fuer_herzschwaeche_entdeckt/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück Centrums für molekulare Medizin (MDC) in Berlin Buch haben die Funktion des Proteins Connective Tissue Growth Factor (CTGF) im Herzen aufgeklärt. Das Team um Privatdozent Dr. Cemil Özcelik und Dr. Anna Panek vom Experimental and Clinical Research Center konnte jetzt erstmals zeigen, dass dieses Molekül eine Art Schalthebel im Herzen ist. Es schützt zunächst vor Herzschwäche, begünstigt aber langfristig die Entstehung einer Herzinsuffizienz. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe des Online-Journals PLoS ONE* über ihre Untersuchungen. Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, entsteht durch eine Unterversorgung des Herzens mit Blut. Luftnot bei körperlichen Tätigkeiten ist ein erstes Kennzeichen des Leidens. Auslöser sind Erkrankungen der Herzkranzgefäße verursacht durch Bluthochdruck oder Herzmuskelentzündungen. Aber auch genetische Einflüsse spielen eine erhebliche Rolle. Das Herz reagiert auf die Muskelschwäche mit einer Verdickung der Herzwand, um mit der Situation besser zu Recht zu kommen. Hält die Unterversorgung mit Blut aber länger an, verliert der Herzmuskel an Pumpkraft. Herzmuskelzellen sterben ab und es kommt häufig zu einer krankhaften Vermehrung von Bindegewebe, der so genannten Fibrose. Die Herzmuskelschwäche setzt ein.  Bislang ging man davon aus, dass CTGF erst nach dem Ausbruch einer Fibrose, den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Die Rolle als Schalthebel, also zuerst als Schutzfaktor und dann als Verstärker für eine Herzinsuffizienz, ist neu. Die Leiterin der Studie, Dr. Anna Panek, wies diese Wirkung an Mäusen nach. Diese wurden genetisch so verändert, dass sie verstärkt das Protein CTGF bildeten. Eine Überproduktion im Herzen der jungen Mäuse verbesserte zunächst die Anpassungsfähigkeit des Herzmuskels. Bei anhaltender CTGF-Stimulation entwickelten die Tiere jedoch eine Herzschwäche und starben daran frühzeitig. „Unsere Ergebnisse widerlegen den alten Glauben über die ausschließlich negative Wirkung von CTGF, der bis heute in der internationalen Fachliteratur herrscht“, sagt Panek.  Nach der Diagnose Herzinsuffizienz stirbt trotz großer Fortschritte in der Therapie fast jeder dritte Patient innerhalb des ersten Jahres. „Die Aufklärung der molekularen Mechanismen ist daher dringend notwendig, um neue Wirkstoffe zu entwickeln“, sagt Özcelik. „Ein erhöhter CTGF-Wert könnte auch beim Menschen als Hinweis auf eine drohende Herzschwäche dienen“, fügt er hinzu. Erste Studien sind bereits im Gange.</summary><content type="text" xml:base="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/molekularer_schalter_fuer_herzschwaeche_entdeckt/" >Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück Centrums für molekulare Medizin (MDC) in Berlin Buch haben die Funktion des Proteins Connective Tissue Growth Factor (CTGF) im Herzen aufgeklärt. Das Team um Privatdozent Dr. Cemil Özcelik und Dr. Anna Panek vom Experimental and Clinical Research Center konnte jetzt erstmals zeigen, dass dieses Molekül eine Art Schalthebel im Herzen ist. Es schützt zunächst vor Herzschwäche, begünstigt aber langfristig die Entstehung einer Herzinsuffizienz. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe des Online-Journals PLoS ONE* über ihre Untersuchungen. Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, entsteht durch eine Unterversorgung des Herzens mit Blut. Luftnot bei körperlichen Tätigkeiten ist ein erstes Kennzeichen des Leidens. Auslöser sind Erkrankungen der Herzkranzgefäße verursacht durch Bluthochdruck oder Herzmuskelentzündungen. Aber auch genetische Einflüsse spielen eine erhebliche Rolle. Das Herz reagiert auf die Muskelschwäche mit einer Verdickung der Herzwand, um mit der Situation besser zu Recht zu kommen. Hält die Unterversorgung mit Blut aber länger an, verliert der Herzmuskel an Pumpkraft. Herzmuskelzellen sterben ab und es kommt häufig zu einer krankhaften Vermehrung von Bindegewebe, der so genannten Fibrose. Die Herzmuskelschwäche setzt ein.  Bislang ging man davon aus, dass CTGF erst nach dem Ausbruch einer Fibrose, den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Die Rolle als Schalthebel, also zuerst als Schutzfaktor und dann als Verstärker für eine Herzinsuffizienz, ist neu. Die Leiterin der Studie, Dr. Anna Panek, wies diese Wirkung an Mäusen nach. Diese wurden genetisch so verändert, dass sie verstärkt das Protein CTGF bildeten. Eine Überproduktion im Herzen der jungen Mäuse verbesserte zunächst die Anpassungsfähigkeit des Herzmuskels. Bei anhaltender CTGF-Stimulation entwickelten die Tiere jedoch eine Herzschwäche und starben daran frühzeitig. „Unsere Ergebnisse widerlegen den alten Glauben über die ausschließlich negative Wirkung von CTGF, der bis heute in der internationalen Fachliteratur herrscht“, sagt Panek.  Nach der Diagnose Herzinsuffizienz stirbt trotz großer Fortschritte in der Therapie fast jeder dritte Patient innerhalb des ersten Jahres. „Die Aufklärung der molekularen Mechanismen ist daher dringend notwendig, um neue Wirkstoffe zu entwickeln“, sagt Özcelik. „Ein erhöhter CTGF-Wert könnte auch beim Menschen als Hinweis auf eine drohende Herzschwäche dienen“, fügt er hinzu. Erste Studien sind bereits im Gange.</content></entry></feed>