
16.02.2010 - Pressemitteilung
Bei Verletzungen nehmen Schmerzen eine wichtige Warnfunktion ein. Doch was passiert, wenn sie chronisch und zur täglichen Qual werden? Prof. Michael Schäfer von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berichtet in der nächsten Vorlesung der Reihe Kosmos und Mensch über das so genannte Schmerzgedächtnis. Eine sorgfältige Diagnose von chronischen Schmerzen ist unabdingbar für Mediziner, um für ihre Patientinnen und Patienten eine individuell angepasste Therapie zu entwickeln. Dabei sind Schmerzmittel keineswegs der einzige Bestandteil der Behandlung. Forschungsergebnisse zeigen, dass die individuelle Lebenssituation und die Psyche der Patienten den Krankheitsverlauf stark beeinflussen. Die Vorlesung mit dem Titel „Schmerz – vom Symptom zum Krankheitsbild“ beginnt am Sonntag, dem 21. Februar um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Prof. Michael Schäfer
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Campus Virchow-Klinikum
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