09.03.2010 - Pressemitteilung

Rundgang: Über die Rolle der Frauen an der Charité

Eine besondere Führung zum 300-jährigen Jubiläum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zeichnet die wechselvolle Rolle der Frau in der Berliner Medizingeschichte nach. Frauen haben in der Entwicklung der Charité schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Doch in der offiziellen Geschichte des Klinikums stehen sie bis heute im Schatten der männlichen Ärzte und ihrer Entdeckungen. Zunächst arbeiteten Frauen als „Hurenfängerinnen“, als „Irrenwärterinnen“ oder auch als „Herrscherinnen über das Totenhaus“. Im Laufe der Zeit hat sich vor allem der Bereich der Krankenpflege professionalisiert. Lange Zeit war eine Tätigkeit als Krankenschwester oder medizinisch-technische Assistentin die oberste Sprosse auf der Karriereleiter von Frauen. Es war ein weiter Weg, bis Rahel Hirsch 1913 als erster Frau in Preußen der Professorentitel in der Medizin verliehen wurde. Claudia von Gélieu wird den zweistündigen Rundgang „Von weiblichen Versuchspersonen zu den ersten Dekaninnen – Eine frauenhistorische Spurensuche“ durchführen. Die Führung beginnt am 12. März um 14.30 Uhr am Virchow-Denkmal auf dem Karlplatz, Luisen-/ Ecke Reinhardtstraße und kostet 10 Euro. Um Voranmeldung unter der Telefonnummer 030-6261651 wird gebeten. Journalisten sind herzlich willkommen.

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Kontakt:

Christine Kurmeyer
Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 577 251



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