
16.11.2012 - Pressemitteilung
Am heutigen Freitag stellt sich die Situation auf den betroffenen neonatologischen Stationen am Campus Virchow-Klinikum unverändert dar: Es sind derzeit noch fünf Kinder mit initial invasiver Serratien-Infektion in Behandlung und sechs Kinder mit dem Nachweis einer Serratien-Besiedelung unter Beobachtung.
Seit dem 18. Oktober sind keine neuen Fälle aufgetreten. Das bedeutet, dass nach epidemiologischer Bewertung der zuständigen Behörden (Gesundheitsamt, LAGeSo und RKI) der Ausbruch seit diesem Zeitpunkt gestoppt ist.
Der von der Charité verhängte absolute Aufnahmestopp auf den beiden neonatologischen Intensivstationen am Campus Virchow-Klinikum ist aufgehoben. Die Isolierung und Kohortierung der betroffenen Patienten bleibt selbstverständlich weiterhin bestehen. Das bedeutet, die räumliche und personelle Trennung auf den betroffenen Stationen wird fortgeführt, unter wesentlicher Einschränkung der Aufnahmekapazität.
Wie in den vorherigen Wochen können extrem unreife Frühchen oder schwer kranke Neugeborene jederzeit und ohne Einschränkungen am Campus Charité Mitte versorgt werden. Die Charité wird damit ihrem Versorgungsauftrag für die Berliner Bevölkerung gerecht.
Wir haben Sie seit vier Wochen tagesaktuell über die Situation in der Neonatologie informiert. Die täglichen Presseinformationen zum Serratia-Ausbruch möchten wir ab sofort beenden, stehen Ihnen aber bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung. Der vorläufige Abschlussbericht des Ausbruchteams wird am 6. Dezember vorliegen.
Manuela Zingl
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