
08.11.2007 - Pressemitteilung
Mit einem neuartigen Katheter für Bauchfelldialyse haben sich jetzt Prof. Klaus Affeld und Dr. Ulrich Kertzscher von der Charité - Universitätsmedizin Berlin beim Innovationswettbewerb Medizintechnik 2007 durchgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit einer Summe von 1,2 Millionen Euro. Bei der Bauchfelldialyse wird die Dialyseflüssigkeit durch einen Katheterdirekt in den Bauchraum geleitet. Das Bauchfell übernimmt dann anstelle der Nieredie Blutreinigung. Die Wissenschaftler vom Labor für Biofluidmechanik an der Klinikfür kardiovaskuläre Chirurgie am Charité Campus Mitte haben eine so genannte Infektionsschutz-Manschette entwickelt: Diese umschließt den Katheter und ist im Körper wie eine Ziehharmonika zusammen gefaltet. Sie lässt sich nach und nachherausziehen - sie "wächst" sozusagen aus dem Körper heraus - und verhindert so, dass Bakterien von der Katheteroberfläche in die Bauchhöhle gelangen. Die Bauchfelldialyseist wesentlich schonender als die herkömmliche Blutwäsche und kann zu Hausedurchgeführt werden. Bislang werden in Deutschland aufgrund der hohen Infektionsgefahr aber nur fünf Prozent der Dialyse-Patienten mit dieser Methodebehandelt.
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