
27.01.2010 - Pressemitteilung
Wie sich Ernährungsgewohnheiten auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns auswirken, wird jetzt im Rahmen einer Studie des Centrums für Schlaganfallforschung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erforscht. Untersucht werden soll, ob eine energiereduzierte oder eine fischölreiche Ernährung die Gedächtnisbildung positiv beeinflussen kann und sogar lernfördernd auf das Gehirn wirkt. Für die sechsmonatige Forschungsstudie werden noch 300 gesunde Männer und Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren gesucht. Nach einer Diätberatung stellt dann ein Teil der Testpersonen ihre Ernährung zugunsten einer kalorienreduzierten und gesünderen Kost um. Eine weitere Gruppe wird täglich ein Nährstoffpräparat mit den sogenannten Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, während einer dritten Gruppe Placebo-Kapseln verabreicht werden. Die Probanden werden jeweils zu Beginn und zum Ende der Studie medizinisch untersucht. Ihnen wird Blut abgenommen, es werden Gedächtnistests durchgeführt und eine MRT-Messung im Kernspintomographen vorgenommen. Am Ende der Studie erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030-450 560 280.
Dr. Veronica Witte
Klinik für Neurologie
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