05.12.2011 - Pressemitteilung

Charité bereitet Facility Management auf Sanierungsphase vor

Europaweite Ausschreibung beschlossen

Der Vorstand der CharitéUniversitätsmedizin Berlin stellt im Bereich Facility Management die Weichen für die Sanierung des Bettenhauses in Mitte. Um den zu erwartenden Herausforderungen durch umfangreiche Sanierungsarbeiten Rechnung zu tragen, sollen im kommenden Jahr die Eckpunkte des Vertrages der Dienstleistungstochter CFM als Grundlage für eine künftige Ausschreibung angepasst werden. „Wir benötigen ab 2013 wieder einen Partner mit ausgezeichneter Erfahrung im Facility Management bei diesen, für den Betrieb so wichtigen Tätigkeiten“, begründete der Charité-Vorstandsvorsitzende Prof. Karl Max Einhäupl den Beschluss. Diesem hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 5. Dezember 2011 zugestimmt.

Die Charité plant, bei laufendem medizinischem Betrieb das komplette Bettenhaus für insgesamt 680 Patienten zu sanieren. Dabei wird es zu erhöhtem Koordinationsaufwand zwischen Baustellenmanagement und den Aufgaben des Facility Managements kommen. Das Bettenhaus an der Luisenstraße wird stufenweise saniert. Stationen müssen in dieser Zeit verlegt und Arbeitsabläufe kontinuierlich dem Baufortschritt angepasst werden.

Die europaweite Ausschreibung betrifft die Erbringung nahezu aller nichtmedizinischen Dienstleistungen der Charité, die in der CFM zusammengefasst sind. Dazu zählen das Management der Gebäude, Technik, Infrastruktur und Logistik an den drei Klinikstandorten. Beginn des neuen Vertrages ist der 1. Januar 2013. Bei der Neuausschreibung wird die Charité CFM Facility Management GmbH in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. Ziel der 2006 gegründeten Tochtergesellschaft war es, sämtliche nichtmedizinischen Dienstleistungen unter das Dach der Charité zurückzuholen. Die Bündelung des Facility Managements in einer Hand hat sich bewährt und zu zahlreichen Synergien geführt. Vor 2006 hatte die Charité die nichtmedizinischen Dienstleistungen zu einem kleinen Teil in Eigenregie erbracht und mit dem Großteil mehr als 100 verschiedene externe Dienstleister beauftragt.

An der CFM sind derzeit die Dienstleistungsunternehmen VAMED, Dussmann und Hellmann mit 49 Prozent beteiligt, die das operative Management des Unternehmens verantworten. „Mit unseren privaten Partnern haben wir in den vergangenen sechs Jahren eng, vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Dank ihres Know-Hows gelang es, effizientere Prozesse zu etablieren und die Servicequalität zu verbessern“, führte Prof. Einhäupl anerkennend aus. Insgesamt erzielte die CFM in den vergangenen Jahren Kosteneinsparungen in Millionenhöhe und schuf damit die finanziellen Voraussetzungen für die nun anstehenden Sanierungsarbeiten.

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