15.11.2012 - Pressemitteilung

Brauchen wir ein „digitales Gesundheitsbewusstsein“?

Sind Computer schädlich für die psychische Gesundheit? Macht das Internet süchtig oder gewaltbereit? Führen Online-Medien zu sozialer Vereinsamung, zu Konzentrationsproblemen oder zu Depressionen?

Inwiefern die Digitalisierung des Alltags die Entstehung von Stress befördern kann, ist Thema der vierten Berliner Depressionsgespräche, einer Veranstaltung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. Mazda Adli diskutieren Experten den Zusammenhang zwischen digitaler Welt und seelischer Gesundheit. Sie berichten, welche Folgen der computerisierte Alltag für unser psychisches Wohlbefinden haben kann und wie wirksame Prävention aussehen kann.

Der Psychiater Prof. Manfred Spitzer ist Autor des Bestsellers „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“. Er vertritt die Hypothese, dass der ständige Medienkonsum an Computer und Smartphones das Gehirn schädigt und damit die geistige Gesundheit dauerhaft gefährdet. Prof. Herbert Scheithauer, Psychologe an der Freien Universität Berlin, fragt in seinem Vortrag, wie ein gesundheitsbewusster Umgang mit den digitalen Medien aussehen könnte. Er ist Initiator von Programmen zur Förderung der Medienkompetenz bei Jugendlichen sowie zur Prävention von Cyber-Mobbing.

Die vierten Berliner Depressionsgespräche finden am Dienstag, den 20. November um 18 Uhr im Festsaal der Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56 in 10117 Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Alle Interessierten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

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Kontakt:

Privatdozent Dr. Mazda Adli
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Campus Charité Mitte
t: +49 30 450 570 003



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