
14.06.2012 - Podcast

Der Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden pro Jahr etwa 64 000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Rund 11 000 Männer sterben jährlich daran. Wird der Prostatakrebs in einem frühen, gut behandelbaren Stadium entdeckt, bestehen sehr gute Heilungschancen.
Obwohl die Häufigkeit der Erkrankung zunimmt, ist die Sterblichkeitsrate seit einigen Jahren rückläufig. Ein Effekt, der im Wesentlichen auf den Einsatz des PSA-Testes zur Früherkennung und auf verbesserte Therapieverfahren zurückgeführt werden kann.
Ab dem 45. Lebensjahr haben gesetzlich krankenversicherte Männer einen Anspruch auf die jährliche Teilnahme am Krebsfrüherkennungsprogramm, welches auch eine Tastuntersuchung der Prostata beinhaltet. Nur 18 Prozent der anspruchsberechtigten Männer nehmen die Möglichkeit der Vorsorge wahr.
Prof. Kurt Miller, Direktor der Urologischen Klinik der Charité, informiert über Möglichkeiten der Früherkennung und der Diagnostik. Er spricht über moderne Therapiemethoden der Operation und Bestrahlung sowie über medikamentöse Behandlungsformen der Hormon- oder Chemotherapie. Darüber hinaus gibt Prof. Miller einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Therapie.
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Prof. Kurt Miller
Direktor der Klinik für Urologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 8445 2575
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